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Schweizer sind bei Expats unbeliebt – wir haben nachgefragt warum

Expats finden uns Schweizer unfreundlich und unzugänglich – das zeigt eine neue Studie. Wir haben im Zürcher Expat-Mekka nachgefragt, wie es um unsere Gastfreundschaft tatsächlich steht. 



Ein bisschen vor den Kopf gestossen fühlen wir uns schon: Expats schätzen die Schweiz immer weniger. Das Schweizerdeutsch, die hohen Kosten für die Kinderbetreuung und Wohnung, die Reserviertheit der Einheimischen – das alles drückt den in der Schweiz arbeitenden Ausländern laut einer neuen Umfrage aufs Gemüt. 

«Sie sind nicht unfreundlich, aber nicht wirklich zugänglich» – Expats über Schweizer

Sind Expats hier tatsächlich unglücklich? Grenzen wir sie aus? Wir waren in Zürich unterwegs und haben nachgefragt – mehr im Video.

Die Expats fühlen sich hier deutlich unwohler als noch vor ein paar Jahren. 2014 lag unser Land auf Rang 4 der Umfrage des auf Expats spezialisierten sozialen Netzwerks InterNations, nun fiel die Schweiz auf Rang 44 von insgesamt 68 Ländern zurück. 

Bild

Am liebsten leben Expats laut einer neuen Studie in der Inselnation Bahrain. bild: shutterstock 

Besonders schlecht schnitt die Schweiz bei der sozialen Integration ab, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Hier rangiert die Eidgenossenschaft auf Platz 65. Viele Teilnehmer beklagten sich über die Verschlossenheit der Schweizer, und dass es schwierig sei, einheimische Freunde zu finden. Eine Teilnehmerin kommt gar zum Schluss: «Obwohl ich inzwischen die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten habe, werde ich immer eine Fremde bleiben.» 

Bahrain ist en vogue

Auch in der Kategorie Familienleben liegt die Schweiz bei den Expats weit abgeschlagen auf Rang 34. Gründe sind das geringe Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und die hohen Kosten. Das allgemein hohe Preisniveau ist ein anderer grosser Kritikpunkt. Immerhin: Die Schweiz steht nicht in allen Kategorien am unteren Ende der Skala. In Sachen Lebensqualität schneidet die Eidgenossenschaft sehr gut ab, sie erreicht dort Platz 9.

Das bei Expats beliebteste Land ist Bahrain im Persischen Golf, vor Taiwan und Ecuador. Die Bahrainer seien freundlich, heisst es; im Alltag kommt man dort zudem gut mit Englisch zurecht. Auffällig ist, dass vier der zehn beliebtesten Länder in Lateinamerika liegen. Erstmals unter den zehn Ländern am Ende der Skala findet sich mit Rang 59 das Vereinigte Königreich – weil viele wegen des nahenden Brexit verunsichert sind. Das Schlusslicht bilden Kuwait, Saudi-Arabien und Indien.

Wie schwer es ist, sich als Expat in der Schweiz einzuleben

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • RozaxD 08.09.2018 11:06
    Highlight Highlight Die Schweizer sind wirklich verschlossen. In den USA/Lateinamerina/England z. B. sind die Leute so viel offener. Berührt man dort ausversehen im Einkaufsmarkt die wertvolle Gurke der Person davor, beginnt man ein Gespräch über Gurken. In der Schweiz entschuldigt man sich hundert Mal, in die Privatsphäre des anderen eingegriffen zu haben. Ich wünschte, wir würden einfach mehr quatschen!
  • Acacia 08.09.2018 08:38
    Highlight Highlight Naja...ich musste Expats googlen.🙈
  • Reto Disk 07.09.2018 21:54
    Highlight Highlight Yepp, in Bahrain sind Expats so viel besser unter den vielen freundlichen Einheimischen integriert. Der ist würckli guet
    , lol.
  • Mazze 07.09.2018 18:44
    Highlight Highlight Alles hat zwei Seiten.
    Ich stelle fest, dass Expats lieber unter sich sind - auch wenn man sie grüsst oder anspricht, kommt wenig zurück. Ich spreche englisch und bin offen für Kontakt, lebe in einem Quartier mit vielen Expats und staune über dieses Verhalten.
    Wie läuft das besser in Bahrain, einem islamischen Land?
    • The Count 08.09.2018 17:00
      Highlight Highlight Habe die selbe Erfahrung gemacht in Luzern. War ein paar Jahre mit einer Amerikanerin (Mutter von 2Kids) zusammen, welche sich fast nur mit Expats getroffen hat. Die Schweizer waren in ihren Augen zu steif, fand das aus ihrem Mund erst noch lustig. Irgendwann wurde es mir zu anstrengend. Kein Wort deutsch nach 7 Jahren hier, Schweizer meiden, sich ständig über diese aufregen etc. Ihre Bekannten (hatte diese niemals als Freunde bezeichnen können, too superficial) waren fast ausnahmslos alles so... You only get what you give.
  • Homes8 07.09.2018 17:53
    Highlight Highlight Das mit der Verschlossenheit hat mehr mit dem veränderten Zeitgeist zu tun, wie mit der Nationalität.
    Seit diesem Frühling probier ich meinem neuen Nachbar vom MFH visavis zu sagen, dass er einen Dachschaden hat (vom Sturm:-). Aber jedesmal wenn er auf den Balkon rauskommt zum Rauchen, stiert er nur auf sein Handy. Noch nicht einmal rübergeschaut, oder gegrüsst. Na, irgendwann tropft es dann in seine Wohnung.
  • Silverstone 07.09.2018 16:00
    Highlight Highlight Das Problem ist und bleibt einfach die Sprache...
    Wenn ich in den Staaten arbeiten will, muss ich dort englisch sprechen, und ein grossteil "potenzieller" einheimischer Freunde spricht englisch...
    In der Schweiz will ich aber bei meinem Feierabend Bier nicht Hochdeutsch oder gar englisch sprechen müssen, nur damit der Expat auch versteht was ich mit meinen anderen Kollege bequatsche...
    Habe auch schon Expats erlebt, die einfach nicht aus dem Haus wollten, und sich dann doch beklagen keine Freunde zu finden...
  • Chad 07.09.2018 15:02
    Highlight Highlight danke für den input amerikanischer expats, ihre meinung zählt dopplet, da sie noch in san Francisco arbeiten gingen. sind wir mal ehrlich, in amerika finde ich schnell "freunde" aber sind diese freunde, wirklich meine freunde? ich denke die leute hier stehen nicht auf diesen oberflächlichen "BS". dazu kommt, da fast keener dieser expats, sich für die kultur noch die sprache intressiert, was in diesem fall ihr eigenverschulden ist. auch wenn die schweiz nicht einfach ist, denke ich viele leute finden hier auch ihr glück.
  • karl_e 07.09.2018 14:48
    Highlight Highlight Love it or leave it!
    P.S.: Schweizer sind auch gegenüber Schweizern nicht besonders kontaktfreudig.
    • Silverstone 07.09.2018 16:01
      Highlight Highlight true true... Da brauchts schon viel gemeinsame Interessen, damit das was wird. Und auch dann noch ists zum Teil schwierig...
    • John Carter 07.09.2018 16:12
      Highlight Highlight Das stimmt. Und bei wem können wir uns beklagen.
  • BeWi 07.09.2018 13:13
    Highlight Highlight Ah Expats, meine Lieblinge. Die sind alle so tolerant und angepasst, total lustige und einfühlsame Leute, fügen sich ins lokale Leben ein, sind unterwürfig, haben meist sehr billige Wohnungen die sie notabene selber bezahlen müssen mit ihrem doch sehr tiefen Lohn, die öffentlichen Schulen finden sie super und sie bezahlen ca. 80% von ihrem Einkommen Steuern. Sie haben hohen Respekt vor der lokalen Bevölkerung, gehen sofort in einen Deutschkurs und fahren Ihre Kinder mit dem Tram in die Schule. Also ich verstehe gar nicht warum man die nicht mögen kann. Also so öppis aber au..
    • BeWi 09.09.2018 14:22
      Highlight Highlight Was sollen wir dann genau geben und warum? Die Mietpreise werden künstlich in die Höhe getrieben, die Strassen verstopft Expats nehmen was sie bekommen und dann noch motzen. Es gibt heute ein Artikel in der NZZ: kurz: wenn jemand von einem Land mit weniger Lebenszufriedenheit in der ein Solches mit mehr deren kommt, entwickelt das beim Zuzügler Unbehagen. Anders gesagt, wir Schweizer haben nicht auf die Expats gewartet, wir haben nichts von denen, also können die ins egal sein. Wenn die etwas wollen, sollen sie sich bei uns einschleimen und nicht umgekehrt.
  • why_so_serious 07.09.2018 10:33
    Highlight Highlight Schweizer sind nun mal verschlossen. Ich habe leider die Erfahrung auch gemacht - es wird auch sehr viel hinter dem Rücken gesprochen - direkte Art kennt man hier leider nicht.
    Wenn man dies akzeptiert hat man keine Probleme - zwar auch keine schweizer Freunde - aber immerhin kein Problem. In Zukunft wird es ohnehin keine Eidgenossen mehr geben.
    • lilie 07.09.2018 15:36
      Highlight Highlight Why so serious? Die Süddeutschen sind genau gleich. Eine Bekannte aus Köln hat sich jahrelang in Stuttgart durchgequält, bis sie beschloss, dass sie doch lieber zurück in den "Norden" ziehen will, wo man leichter Freunde findet und Tacheles redet.

      Die Süddeutschen waren ihr zu verschlossen und zu "indirekt". Allemannische Kultur halt. Gibts seit über 2000 Jahren und wird auch nicht aussterben. 💁‍♀️
    • lilie 07.09.2018 18:31
      Highlight Highlight @Waedlimann: Ich habe nicht versucht, es als etwas Positives darzustellen. Ich habe nur die Fakten dargestellt.

      Und klar kann man bei sich was ändern! Nur kann man nicht erwarten, dass alle anderen sich auch ändern wollen...
    • BeWi 09.09.2018 14:25
      Highlight Highlight Wahrscheinlich sind die meisten didie motzen in ihrer Heimat selber Bünzlis und haben keine Freunde. Kürzlich in Italien: ein Kellner: die Schweizer sind mit Abstand die besten und freundlichsten Gäste.. Nun denn, auch mal schön Positives zu hören..
  • Madmessie 07.09.2018 09:22
    Highlight Highlight Bei der nächsten Umfrage ist dann die Schweiz wieder top weil alle Expats, denen es hier nicht gefällt, weg sind. Erklärt auch die massiven Rangverschiebungen von Umfrage zu Umfrage.
  • Chris H. 07.09.2018 08:57
    Highlight Highlight Ich bin seit über 20 Jahren mit einer Engländerin verheirat und kenne die Expat-Szene im Raum Basel somit auch ein wenig.
    Die wenigsten der höher qualifizierten Expats halten es hier für nötig, Deutsch zu lernen (resp. müssen dies auch nicht) , denn Englisch funktioniert auch im Alltag inzwischen fast überall. Zahlreiche Gruppen garantieren ausserdem ein grosses und ausgefülltes Freizeitangebot und Viele bewegen sich somit auch in der Freizeit in einer Art eigenen Blase. Wie so oft wären halt beide Seiten gefordert.
    Wir Schweizer wirken zudem wohl schon eher ein wenig schroff, zugegeben...
    • Bosshard Matthias 07.09.2018 11:27
      Highlight Highlight Schöner Kommentar der genau den Tatsachen entspricht. Ist genau das was mich stört ich muss Englisch reden kein Wunder wirkt man dann auch mal etwas schroff ..
  • EinePrieseR 07.09.2018 08:39
    Highlight Highlight Früher haben sich die Expads noch bemüht deutsch zu lernen. Heute erwarten sie, dass wir uns ihnen anpassen. Haben wir eine Sitzung mit 10 Personen, wovon 9 schweizer sind und 1 Expad, der seit Jahren hier ist, müssen wir diese auf englisch machen, weil er noch immer kein Deutsch spricht. Eine amerikanische Arbeitskollegin - seit 8 Jahren in der Schweiz - habe ich kürzlich gefragt wie lange sie hier bleiben will. Sie meinte für immer. Sie spricht kein wort Deutsch!
    • 's all good, man! 07.09.2018 09:27
      Highlight Highlight Kenne auch ein paar solcher Zeitgenossen. Und jemand hat mir tatsächlich schon mal gesagt: «Warum soll ich überhaupt Deutsch lernen? Hier kann ja jeder Englisch, sogar in der Bäckerei kann ich mein Brot auf Englisch bestellen!». Dazu fällt einem dann wirklich nichts mehr ein.

      Ich verstehe ja schon, was die Expats meinen, wenn sie sagen, dass es hier schwierig ist, Anschluss zu finden und dass wir ein ziemlich verschlossenes Volk sind. Aber ein Minimum an Eigeninitiative ist dann halt schon auch gefragt und wenn man mit einer solchen Einstellung an die Sache rangeht... 🤷🏻‍♂️
    • Oberon 07.09.2018 11:25
      Highlight Highlight Nur schon die sprachliche Thematik von diesen so genannten Bürgern wird uns noch grosse Probleme verursachen.
  • Matti_St 07.09.2018 07:51
    Highlight Highlight Wow, diese unreflektierten, teilweise halpatriotischen und selbstgerechten Aussagen. Eigentlich genau das, was im Artikel steht.
    Um mal die sprachliche Barriere vorauszunehmen. In Deutschland und Österreich habe ich schneller Kontakt geknüpft als Schweizer in der Schweiz.
    Beispiel 1. Sitzt man im Zug, schauen Schweizer nach einem unbesetzten Viererabteil. Widerwillig setzt man sich zu einem hin. Ist viel weniger ausgeprägt in den Nachbarländer.
    Beispiel 2. Sitzt man in einem Cafe sind an allen Tischen eine Person. Der neue kommt rein, rümpft die Nase und geht ins nächste Cafe.
    • Anam.Cara 07.09.2018 13:37
      Highlight Highlight @Matti_St: gerade in Österreich erlebe ich das ähnlich. Man wird viel schneller angesprochen und in einer Runde willkommen geheissen.
      Aber wir sprechen ja auch dieselbe Sprache, was die Kommunikation sehr erleichtert.

      Ich kann nicht sagen, warum Schweizer lieber alleine sind und sich schwer tun, andere anzusprechen. Das ist offenbar tief in unserer Kultur verwurzelt. Andererseits schätzen z.B. Promis diese "Verschlossenheit", weil man sie in Ruhe lässt.
      Ja, wir können ein bisschen lockerer werden. Dennoch findet man m.E. langfristigen und ernsthaften Kontakt, wenn man sich darum bemüht.
    • Matti_St 07.09.2018 13:50
      Highlight Highlight Ich sage ja nicht, man findet keine Kontakte. Aber es geht fast überall schneller, auch mit sprachlichen Barrieren, als in der Schweiz.
    • Chad 07.09.2018 15:06
      Highlight Highlight nicht böse gemeint.. ich als schweizer der nicht gleich wie ein schweizer aussieht, habe des öfteren gute gespräche im zug oder auch schonmal kontakte geknüpft. liegt vielleicht daran, dass ich die gespräche beginne
  • dracului 07.09.2018 07:51
    Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es in allen Ländern anspruchsvoll ist, Bekanntschaften mit der lokalen Bevölkerung zu knüpfen. Ein Expat ist oft nur 1-3 Jahre in einem Land und bleibt oft ein „Gast“. Vertrauen muss man sich bekanntlich erarbeiten. Es gibt sicher einige Orten, wo es eine „gespielte“ Freundlichkeit gibt und die Akzeptanz vodergründig einfacher erscheint. Mir war es immer ein Anliegen Sprache, lokale Bräuche und das Land kennenzulernen und nicht nur mit Expats abzuhängen. Schweizer strotzen generell auch gegenüber Schweizern nicht vor Freundlichkeit.
  • Baccara aka Shero 07.09.2018 07:37
    Highlight Highlight Klar, in Bahrain sind die Expats dann wahnsinnig integriert! Wenn ich jetzt könnte, würde hier ein Wust ein Stirnrunzeln stehen.

    Echt jetzt?

    In Bahrain leben mehr Zugewanderte als Einheimische - also gehe ich schwer davon aus, dass die Expats in Bahrain noch selten mit einem echten Bahraini zu tun gehabt haben.
    Daneben sind dort nur etwas mehr als 20'000 Frauen erwerbstätig.
    Aber als Expat ist das Land sicher suuuper.
    • Qui-Gon 07.09.2018 09:59
      Highlight Highlight Taiwan und Ecuador... Wo wohnen die denn da? Wahrscheinlich schön abgeschirmt in chicen Quartieren, unter sich.
      Und hier läuft es ja oft ähnlich. Wir hatten eine Zeit lang viele Expats in unserem Quartier. Alle nett, aber nicht wirklich interessiert. Die Kinder gingen in die International School und die Sprachbarriere war zu hoch.
      Auch die, die hier geblieben sind, können auch nach Jahren kein Deutsch.
  • zombie woof 07.09.2018 06:48
    Highlight Highlight Bahrain als Messlatte zu nehmen ist ja wohl ein Witz! In Bahrain kommt man sicher schnell in Kontakt mit anderen Leuten, aber das sind in der Regel auch Expats. Und Bahrain ist voll mit Expats. Mit einem Bahraini beschränkt sich der Kontakt auf How are you und völlig belangloses, viel mehr gibts da nicht.
  • IRKITTEH 07.09.2018 06:44
    Highlight Highlight Naja von meine Erfahrungen die typische internations expats wurde ich auch zurück in England nicht anfreunden.
  • DerRaucher 07.09.2018 04:10
    Highlight Highlight Von Platz 4 auf Platz 44. ich denke das spiegelt ganz gut wieder, wie die Schweiz an unattraktivtät in den letzten Jahren gewonnen hat. Verschlossene Leute, hohe Lebenskosten, abkapseln vom rest den Kontinentes. Leider entspricht es nicht der Schweizer Mentalität, auch mal etwas kritisch am eigenen Land zu hinterfragen. Die Zeiten waren auch schon mal besser hier. Auch der Zustrom von Deutschen stagniert mittlerweile. Blick hat ja vor paar Jahren mit der Hetzkampagne die Deutsche Apokalypse hier beschworen. Mittlerweile wandern mehr ab als Einwandern.
    • supremewash 07.09.2018 04:43
      Highlight Highlight Sorry, aber musste hier blitzen. Der Verlust von 40 Plätzen heisst für mich, dass die CH wohl keine "Trenddestination" ist, nicht mehr. Oder hat sich denn hier so viel verändert seit der letzten Erhebung? Verschlossene Leute und hohe Lebenshaltungskosten - geschenkt.
      Eine Kritische Haltung gegenüber dem eigenen Land/Staat ist sehr wohl weit verbreitet (wird einem Auswärtigen naturgemäss nicht im selben Umfang zugestanden), und Juhui-Patriotismus wird während der WM zelebriert, wo er hingehört. Die "Deutschen-Diskussion" ist für mich keine. Deren Fernbleiben ist aber eher Konjunkturbedingt.
    • Chad 07.09.2018 15:09
      Highlight Highlight hahaha den leuten gehts zu gut hier wenn man sich über die anscheinend so schroffe art der schweizer beklagen kann.. weil hier alles so reibungslos funktioniert, gibts wohl was anderes als die verspätung der busse, die unsauberen strasse ect. welches nicht perfekt ist.. ausserdem wie kann bahrein als top destination verglichen warden, wenns dort mehr einheimische als expats gibt?
  • Conguero 07.09.2018 00:10
    Highlight Highlight Ich arbeite in Zug, da ist die Expat-Rate definitiv noch höher als in Zürich. Mein täglicher Eindruck: Denen geht die einheimische Bevölkerung am A... vorbei und gerade die Angelsachsen treten auf, als gehöre ihnen die Welt. Extrem laut im Restaurant, erwarten, dass auch noch die Putzfrau und der Regalauffüller im Laden perfekt Englisch können. Und wenn ich ihnen im Lift oder Treppenhaus des Bürogebäudes begegne, grüssen sie nicht nur nicht, nein, sie schauen durch einen hindurch, als sei man inexistent. Ich hab's aufgegeben und grüsse auch nicht mehr. Wie man in den Wald ruft...
  • Orfeo 06.09.2018 23:17
    Highlight Highlight Was SchweizerInnen sind eher verklemmt und verschlossen ??? Weltoffenheit war ja wohl noch nie eine schweizer Eigenart...!
  • Stratosurfer 06.09.2018 23:16
    Highlight Highlight Das ist nicht arrogant gemeint aber wenn das arabische Disneyland Bahrain als Massstab dient, bin ich froh, dass wir auf Platz 44 gelandet sind....
    • Snowy 06.09.2018 23:36
      Highlight Highlight War genau auch mein Gedanke.
  • KnechtRuprecht 06.09.2018 22:51
    Highlight Highlight Ich denke vieles steht und fällt mit der Sprache. Bin selbst Auslandtechniker und habe 2-6 Wochen Einsätze in verschiedenen Ländern. Ich kann mich gut in ein Pub in UK setzen und finde sofort Anschluss.
    Wenn ich mich in Bar irgendwo in Südamerika hocke wird es schon schwierig, da ich kein Spanisch kann.
    Für ein Expat der lange Zeit in einem Land lebt muss es oberste Prio sein ein paar Brocken der Sprache zu sprechen.
    Damit wird das Eis schnell gebrochen, laut meiner Erfahrung. Englisch können fast alle wenn sie wollen ;)
    • zombie woof 07.09.2018 06:42
      Highlight Highlight Ich bin selber seit Jahren beruflich im Ausland und ja, es gibt einige Länder, da ist es einfach mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Aber zwischen einem Pub in England und dem Bären in irgendeinem Kaff in der Schweiz, da ist sehr wohl ein Unterschied, oder versuch mal als Engländer oder Deutscher oder was auch immer, dich an einen Tisch mit Eingeborenen, oder noch extremer, an einen Stammtisch zu setzen.....
  • B-Arche 06.09.2018 22:39
    Highlight Highlight Ich denke der Hauptunterschied zu klassischen Einwanderungsländern ist der dass die Bevölkerung der Schweiz sich als eine grosse Familie sieht in der jeder über wenige Ecken mit jedem verwandt ist.
    Daher die Einstellung dass es alleine der Fremde sein müsse der sich aktiv bemühen müsse um Aufnahme und Schweizer eher nicht von sich aus auf Einwanderer zugehen.

    Ich denke wenn man exakt so werden will wie ein Durchschnittsschweizer mit exaktem Dialekt, denselben Vorlieben und Gewohnheiten hat man eine Chance. Andere Bräuche gehören eher in den Uusgang (Restaurant) aber bitte nicht zuhause.
    • aglio e olio 07.09.2018 09:16
      Highlight Highlight Eine schrecklich nette Familie.
  • leu84 06.09.2018 22:33
    Highlight Highlight Ein guter Kumpel ist ein Expat aus Japan. Er hatte noch nie Probleme mit SchweizerInnen. Er kennt auch viele quer durch das Land. Er ist immer offen und nie hochnäsig. Er durfte auch mal mit an die Landsgemeinde von Appenzell. Manchmal hört man im Café, Tram oder Zug Expats mit. Manche sind einfach nur hochnäsig und meinen, sie seien die Queen/ der King der Welt. Da sind mir ein lächelnder Portugiese an der Kasse oder Ivorerin im Café lieber. Ok, je nach Definition sind es keine "Expats", das ist aber auch egal.
  • Ridcully 06.09.2018 22:31
    Highlight Highlight Viele Expats die ich kenne halten Schweizer einfach für Trottel und Bauern (Vor Allem Angelsachsen). Das "Problem" der Expats mit der Schweiz muss daher nicht zwingenderweise immer an uns liegen.
    • swisskiss 06.09.2018 23:56
      Highlight Highlight Ridcully: Das verwundert doch nicht, wenn man die Englischkentnisse eines durchschnittlichen Schweizers betrachtet.

      Und seien wir mal etwas selbstkritisch. Wie schätzen wir die inellektuellen Fähigkeiten eines Ausländers ein, der nur sehr gebrochen Deutsch spricht?

      Wir haben und hatten Schulsysteme, die Englisch nicht als wichtigste Fremdsprache priorisierten.
      Das widerspiegelt sich in den zum Teil verheerenden Englischkenntnise vieler Schweizer und damit auch unsere Aussenwirkung.
  • Regenmaker 06.09.2018 22:25
    Highlight Highlight Entschuldigt mein Französisch, aber Expat ist so ein richtiges Scheisswort. Alle die nach England - und assozierte Staaten (ja, ich schaue dich an Australien) - auswandern sind Immigranten, aber die ehemaligen Kolonialherren sind natürlich Expats. Für mich ist das ein Dysphemismus und es rollen sich mir jedesmal die Zehennägel wenn sich jemand als Expat bezeichnet.
    • lilie 06.09.2018 22:38
      Highlight Highlight @Regenmaker: Expats unterscheiden sich insofern von Immigranten, als dass sie nur für wenige Jahre im Land weilen, um dann weiterzuziehen. So eine Art Wanderarbeiter des höheren Managements oder so ähnlich. Mit Kolonialismus hat das nichts zu tun. Sie heissen Expats, egal aus welchem Land sie kommen.
    • swisskiss 07.09.2018 00:03
      Highlight Highlight Regenmaker: Aha Maker... Expat: Von Expatriate,ist in der Wirtschaft eine Fachkraft, die von rinem international tätigen Unternehmen, bei dem sie beschäftigt ist, vorübergehend, meist für ein bis drei Jahre, an eine ausländische Zweigstelle entsandt wird.

      Solltest Dir Wissen zulegen und damit Deine Zehennägel etwas schonen!
  • Garp 06.09.2018 22:11
    Highlight Highlight Dass die Umfrage auf Englisch stattfinden musste, sagt ja schon alles. In San Francisco kann ich auch keine Freunde finden, wenn ich immerzu nur Deutsch rede, genauso wenig in Indien usw. .
  • Lumpirr01 06.09.2018 22:02
    Highlight Highlight Wow, die Umfrager habens rausgefunden:

    "64% der Expats finden die Schweizer als traditionsverbunden"

    Kann mir jemand erklären, was die Expats an den schweizerischen Traditionen so stört???
  • Phrosch 06.09.2018 22:01
    Highlight Highlight Ich habe einen recht guten Einblick in einen anderen Expat-Hotspot und sehe beides: viele Expats, die gar nichts zu einer Integration beitragen wollen, sich aber über die Schweizer beschweren. Und die anderen, die ihren Beitrag leisten und gut integriert sind. Wer nur Englisch sprechen will, überlebt an vielen Orten in der Schweiz gut, bleibt aber ein nicht integrierter Expat.
    Ich glaube nicht, dass in Bahrein Integration einfacher ist...
  • JackMac 06.09.2018 21:59
    Highlight Highlight Warum fragt ihr in Zürich und nicht da, wo die Leute zugänglich und nicht hochnäsig sind?
    • Ridcully 06.09.2018 22:39
      Highlight Highlight Olten?
    • Rumpelstilzchen 07.09.2018 05:23
      Highlight Highlight Appenzell??
    • wintergrün 07.09.2018 06:32
      Highlight Highlight @JackMac: Das dachte ich mir auch.
      Seit ich in Bern lebe gehts viel besser.
      In Zürich kann es gut passieren dass der arrogante Kollege Dir ins Gesicht sagt er habe nix gegen Deutsche es seien aber zuviele ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rainbow Pony 06.09.2018 21:56
    Highlight Highlight Uff - solche Ratings sind ein wenig schwierig. Ich selber war viele Jahre beruflich in unzähligen Ländern unterwegs. Darunter habe ich durchaus auch in Abschnitten, nennen wir es als Expat, da gewohnt. Ich glaube, ich bin ein sozialer Typ - aber in keinem Land war es einfach. Und da gehörten Länder dazu, deren Sprache ich mächtig bin. Und trotzdem ist es schwierig. Ich behaupte, dass man mindestens 10 Jahre benötigt, um sich ansatzweise ein stabiles Umfeld aufbauen zu können. Die Nörgelei greift hier zu kurz, denn: the grass is always greener in the neighbours garden. Innit?!
    • Red4 *Miss Vanjie* 06.09.2018 22:34
      Highlight Highlight Innit bruv 😂
    • wädenswiler 07.09.2018 06:50
      Highlight Highlight Low it fam! 😆
  • John Henry Eden 06.09.2018 21:43
    Highlight Highlight Eine ehrliche Wertung. Sie interessieren sich nicht wirklich für uns. Und wir uns nicht wirklich für sie.
    Schenken wir unser Interesse besser all den Menschen, die sich in diesem Land eine Zukunft aufbauen wollen.
    • häxxebäse 06.09.2018 23:00
      Highlight Highlight Ach die mögt Ihr ja auch nicht wirklich.... auch wenn sie hier geboren sind....!
    • The Count 07.09.2018 06:02
      Highlight Highlight Bravo, genau auf den Punkt gebracht.
    • RozaxD 08.09.2018 11:02
      Highlight Highlight Genau wegen solchen Kommentaren können sie sich nicht einleben
  • #Technium# 06.09.2018 21:37
    Highlight Highlight Ich als Schweizer schäme mich selbst für unsere Mentalität und Benehmen. Besonders im ÖV immer wieder verstörend zu sehen, wir kalt und egoistisch wir sind. Ob Müttern nicht helfen mit Kinderwagen, Menschen dumm anstarren, sich ja nicht neben einen Fremden setzen, mit Tasche Sitzplatz blockieren etc. Weder in London, Paris noch Berlin so etwas erlebt wie hier tagtäglich.
    • Eine_win_ig 06.09.2018 22:36
      Highlight Highlight Man kann auch mal selber anpacken, wenn man eine ältere Person mit schwerem Koffer am Ausgang sieht kurz aufstehen, raushelfen und wieder einsteigen.
      Dann muss man sich nicht schämen, dass niemand geholfen hat...
      Vilech mou zersch vor dr eigete Türe wüsche...
    • Alju 06.09.2018 23:37
      Highlight Highlight Im Vergleich wird in der Schweiz tatsächlich eher gestarrt. Zumindest ist das mein Gefühl. Hängt vielleicht auch mit der Schweizer Tugend der zurückhaltenden Höflichkeit zusammen. Der Wunsch nach Höflichkeit bedingt, dass man beobachtet. Dies trifft vorallen in neuartigen Situationen zu. Macht eigentlich Sinn. Erklärt auch ein wenig, wieso zumindest Männer sich hier Mühe geben, sich möglichst unauffallend zu kleiden. Und das ist nicht positiv gemeint.
    • Dageka 07.09.2018 00:33
      Highlight Highlight Vor allem in Paris habe ich erlebt, dass die Leute nicht immer warten, bis alle ausgestiegen sind. Paris habe ich trotzdem geil gefunden, ich lasse mir meinen Spass nicht an so Kleinigkeiten verderben. Und so wie ich gesehen (und mitgeholfen) habe, wurde immer bei Kinderwagen geholfen. Manchmal muss man halt nachfragen, wenn alle in ihre Handys vertieft sind, aber das hat noch nie ein Problem dargestellt.
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  • Alnothur 06.09.2018 21:37
    Highlight Highlight Naja, die Verschlossenheit ist ja wirklich nichts Neues ^^
  • Chamael 06.09.2018 21:34
    Highlight Highlight Ich lebe auch in ZH, bin Berner ‚Expat‘ ubd würde sehr gerne mehr richtige Expats kennen lernen. Wo trifft man die?
    • Red4 *Miss Vanjie* 06.09.2018 22:02
      Highlight Highlight https://www.internations.org/switzerland-expats

      Hier :) geht mir gleich wie dir, bringt her die Expats
    • leu84 06.09.2018 22:35
      Highlight Highlight Im Karaoke z.B. :D
    • Snowy 06.09.2018 23:40
      Highlight Highlight Im Yoshis im Seefeld.
  • Ökonometriker 06.09.2018 21:10
    Highlight Highlight Könnte es daran liegen, dass die Internations-Umfrage nicht repräsentativ und die Studie damit methodologisch falsch ist?
    • Maruel 06.09.2018 21:36
      Highlight Highlight Viele Schweizer empfinde ich als unzugänglich. Das merkte ich schon als Schweizer, der den Kanton wechselte. Und zwar weniger im neuen Kanton als viel mehr im alten. Dort wurde Nachts schon mein Auto mit Eiern beworfen, vermutlich wegen des Kantons.
      Da ich schnell fremde Dialekte annehme bin ich im eigenen Heimatkanton ein Fremder. Der neue Dialekt ist nicht selten Anstoss für Spott.
      Aber ja, ist meine Erfahrung und auch die ist nicht subjektiv
    • Maruel 06.09.2018 21:53
      Highlight Highlight Ich meinte natürlich objektiv... Oder repräsentativ 😅
    • Demo78 06.09.2018 21:57
      Highlight Highlight @ Maruel, das ist Deine eigene Erfahrung daher klar Subjektiv.
      Denke aber schon auch das sogar Kantonswechsel u.U. Nicht einfach sind, was eigentlich traurig ist für die CH.
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