Wirtschaft
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Schweizer Arbeitnehmer sind die Topverdiener Europas



Die Schweizer Arbeitnehmenden sind die Topverdiener in Europa. Zu diesem Schluss kommt eine vom Beratungsunternehmen Willis Towers Watson veröffentlichten Studie.

Da belegt die Schweiz sowohl bei den Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss als auch bei Spitzenverdienern den ersten Platz im Lohnranking.

Wie die am Montag veröffentlichte Studie zeigt, verdient ein Mitarbeitender aus dem mittleren Management in der Schweiz gemessen am Bruttogrundlohn ein durchschnittliches Jahressalär von 163'443 US-Dollar. Befragt wurden dabei allen voran Mitarbeitende von multinationalen Unternehmen.

An zweiter Stelle des Rankings zum mittleren Management liegt Luxemburg mit rund 126'000 Dollar, während Deutschland (120'755 USD) auf dem vierten Platz oder etwa Grossbritannien (98'192 USD) auf dem zehnten Platz landen. Auf dem letzten Platz der 15 im Vergleich aufgenommenen europäischen Ländern steht Schweden (86'116 USD).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Studienabgängern: Hier verdient man in der Schweiz laut Studie ein Bruttosalär von durchschnittlich 88'498 Dollar. In Luxemburg sind es 63'007 Dollar (Rang 2), in Deutschland 60'336 Dollar (Rang 5) oder in Grossbritannien 37'122 Dollar (Rang 13). In diesem Vergleich belegt Spanien den letzten Platz mit 33'881 Dollar.

Auch bezüglich Kaufkraft top

Auch wenn man die Saläre um Steuern und Lebenshaltungskosten bereinigt, schneidet die Schweiz immer noch sehr gut ab. Im Ranking des mittleren Managements kann sie den ersten Platz mit 97'609 Dollar knapp vor Luxemburg (96'005 USD) behaupten. Und etwa gegenüber dem drittplatzierten Deutschland (82'277 USD) liegt die Kaufkraft in der Schweiz ebenfalls höher.

In der Rangliste zur relativen Kaufkraft von Hochschulabgängern liegt die Schweiz dagegen mit 58'530 Dollar an zweiter Stelle, knapp hinter Spitzenreiter Luxemburg. Auch hier belegt Deutschland Rang Drei mit einem um die Kaufkraftparität bereinigten Durchschnittsjahressalär von knapp 47'000 Dollar, wogegen Italien (26'032 USD) am Ende der Tabelle steht. (sda/awp)

Die Top 10 der beliebtesten Schweizer Unternehmen:

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dörfu 12.02.2019 15:01
    Highlight Highlight Ja dann haben wir ja genügend Geld zum Wohnen, für Krankenkassen, Steuern und sogar noch zum essen.
    Bei mir reicht es trotzdem nur bis 3 Wochen nach Zahltag.
    Ein Kumpel von mir ist nach Spanien ausgewandert: 1. Klasse Krankenkasse für 50.- Fr./Monat und Haus am Meer für 500.- €uro.
    Der internationale Vergleich ist eigentlich nicht möglich.
  • karl_e 12.02.2019 00:33
    Highlight Highlight Der Titel sollte lauten "Schweizer Topverdiener sind die Topverdiener Europas". Das ist nix Neues, liebe sda.
  • arconite 11.02.2019 22:00
    Highlight Highlight Der Titel, und die Studie, vermitteln das gängige Bild welches die Welt von der Schweiz hat. Nur sorglose, reiche Leute, die nicht wissen was sie mit Ihrem Geld tun sollen.

    Schade, denn so ist es keineswegs, aber glauben tut das niemand. Solch wenig aussagenden Studien tragen dazu bei dass das Klischee schön weiter bestehen bleibt.
  • Troll Watson 11.02.2019 19:12
    Highlight Highlight Einen schönen Gruss an die Lorenz-Kurve von mir.
    • Fairness 11.02.2019 21:09
      Highlight Highlight Den Gini-Effekt wollen wir sehen. Die Lorenz-Kurve hängt böse durch...
  • _kokolorix 11.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Gibt es in der Schweiz nur Studienabgänger und mittleres Management?
    Die Studie ist für die Tonne, dass es den Gutverdienenden in der Schweiz gut geht wusste ich auch schon vorher...
  • Willy.Hufschmid 11.02.2019 18:35
    Highlight Highlight Durchschnittseinkommen von 163'000. Wow!! Das sagt was aus? es gibt Leute die verdienen ganz schön Geld.
    Bitte macht doch mal eine Statistik wieviel % der arbeitenden Bevölkerung 10ˋ000, 20'000........10'000'000 Jahressalär in realer Kaufkraft haben. Das ganze nach Männer und Frauen aufgschlüsselt.
    Das wäre aufschlussreicher.
  • Randalf 11.02.2019 17:45
    Highlight Highlight Danke, diese Studie ist sehr hilfreich für mich. Ach hätt ich doch, ach hätt ich doch....😢

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