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Vollmond

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12 Fakten zum Vollmond, mit denen du angeben kannst



Der Mond begleitet uns Menschen schon seit Urzeiten. Seit jeher hat der Mond eine anziehende Wirkung auf die Menschheit ausgeübt. Besonders in den Vollmondnächten zieht uns die silbrig strahlende Kugel immer wieder aufs neue in den Bann.

Was wissen wir alles über den Mond? Warum leuchtet er immer anders? Bringt er uns um den Schlaf? Hat er andere Effekte? Wir klären dich auf.

Wann ist das nächste Mal Vollmond?

Der nächste und letzte Vollmond in diesem Jahr findet am Mittwoch, 30. Dezember 2020 um 04:28 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ) statt.

Wie gross ist der Mond im Vergleich zur Erde?

Wenn wir zum Mond hochschauen, wirkt er sehr klein. In der Tatsache ist er aber mit einem Durchmesser von 3474 Kilometern fast ein Viertel so gross wie die Erde mit 12'742 Kilometer Durchmesser. Im Vergleich zur Sonne, die einen Durchmesser von 1'392'700 Kilometern aufweist, ist der Mond wie auch die Erde winzig.

Warum leuchtet der Mond immer anders?

Der Mond leuchtet nicht von selbst. So wie die Erde wird der Mond immer zur Hälfte von der Sonne beschienen. Ob wir von der Erde aus einen Halbmond, Vollmond oder nur einen Sichelmond sehen, hängt davon ab, wie der Mond im Verhältnis zur Sonne und Erde steht.

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Steht er im rechten Winkel zur Sonne, dann sehen wir einen Halbmond. Wenn Mond und Sonne in Opposition zueinander stehen – also wenn Sonne, Erde und Mond sich auf einer Linie befinden – kann man je nachdem, wo man sich befindet, eine voll beleuchtete Kugel am Himmel sehen.

Welche Mondphasen gibt es?

Der Mondzyklus, auch Lunation genannt, ist die Zeitspanne von einem Neumond zum nächsten. In dieser Zeit sehen wir ständig wechselnde Lichtgestalten des Mondes. Wir unterscheiden:

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Wieso gibt es verschiedene Mondphasen?

Der Mond hat keinen fixen Platz. Er ist ständig in Bewegung. Genauso wie die Erde auch. Dabei gibt es aber einen grossen Unterschied. Die Erde umkreist die Sonne in einem Jahr. Um genau zu sein in 365 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Der Mond braucht für die Umkreisung der Erde aber nicht ein Jahr, sondern nur 27 Tage, 7 Stunden und 43,7 Minuten. Also circa einen Monat.

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Aufgrund der ständigen Bewegung des Mondes sehen wir ständig andere Facetten des Mondes.

Kann man im Vollmond ein Gesicht oder einen Hasen sehen?

Der Mond dreht sich aber nicht nur um die Erde, sondern auch um sich selbst – und zwar in einer sogenannten gebundenen Rotation. Das bedeutet, dass er der Erde immer die gleiche Seite zuwendet und wir von der Erde aus nur diese Seite des Mondes zu Gesicht bekommen. Die Rückseite des Mondes sehen wir also nie. Dafür können wir auf der Mondoberfläche dunkle Tiefebenen, sogenannte Mare, erkennen. Einige Leute interpretieren aus den Tiefebenen verschiedene Figuren.

Eines davon ist beispielsweise der Hase. Andere meinen, ein Gesicht im Mond zu erkennen. Je nachdem, wo wir uns befinden, liegt der Mond anders, als wir ihn von der Schweiz aus kennen. Auf der Südhalbkugel steht er, von uns aus betrachtet, auf dem Kopf. Die dortigen Bewohner sehen statt einem Hasen eine Frau, die Brennholz auf dem Rücken trägt.

Sieht man den Vollmond auch bei Tag?

Für uns sind die Aufgaben des Mondes und der Sonne klar aufgeteilt: Am Tag scheint die Sonne und in der Nacht leuchtet der Mond. Das stimmt aber nicht ganz. Manchmal ist der Mond auch am Tag zu sehen. Gilt dasselbe auch für den Vollmond? Leider nicht. Der Vollmond orientiert sich nicht daran, ob bei uns gerade Tag oder Nacht ist.

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Das astronomische Ereignis findet dann statt, wenn Sonne, Erde und Mond im Weltraum in einer Reihe stehen. Exakt in dieser Reihenfolge. Die Erde steht dann also zwischen diesen beiden Himmelskörpern. Auf der sonnenabgewandten Erdhalbkugel ist zu diesem Zeitpunkt Nacht und man sieht von dort aus den Vollmond. Auf der anderen Seite der Erdhalbkugel ist aber noch Tag. Dort sieht man den Vollmond nicht, da er sich hinter der Erde versteckt. Dies erklärt, warum im Mondkalender manchmal steht, dass der Vollmond mitten am Tag stattfindet.

Findet der Vollmond im Ausland zu einer anderen Zeit statt?

Beim Vollmond handelt es sich um ein universelles Ereignis. Trotz Zeitverschiebungen findet der Vollmond für jedes Land und jeden Menschen im selben Augenblick statt.

Beeinflusst der Vollmond unseren Schlaf?

Viele Leute beklagen sich darüber, dass der Vollmond ihnen den Schlaf raube. Aber ist wirklich der Mond für einen schlechten und unruhigen Schlaf verantwortlich?

2013 versuchten Schweizer Forscher, dem Vollmond-Effekt bei einer Gruppe von Probanden im Schlaflabor auf die Schliche zu kommen. Die Testpersonen brauchten im Schnitt 5 Minuten länger, um einzuschlafen. Ausserdem waren die Schlafdauer und Tiefschlafphase kürzer als sonst. Allerdings weist die Studie gewisse Schwächen auf, welche die Forscher später selbst einräumten. Es wurden nur 33 Personen getestet und die Anzahl der untersuchten Vollmondnächte war sehr gering. Weitere Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen finden.

Bekannt ist jedoch, dass Licht einen Einfluss auf unseren Schlafrhythmus hat. So könnte es sein, dass der helle Vollmond der Grund für einen leichteren Schlaf ist. Ein Argument, welches dies widerlegen könnte: Die drei Nächte um Vollmond sind zwölfmal so hell wie der Halbmond.

Beeinflusst der Mond die Periode der Frau?

Der Menstruationszyklus beträgt im Schnitt 28 Tage, fast genauso lang, wie der Mond um die Erde rotiert. Ist das Zufall? Ja, besagt eine Studie aus dem Jahr 2019, welche die Zyklen von 1,5 Millionen Frauen untersuchte, die keine hormonelle Geburtenkontrolle zu sich genommen hatten. Es wurden keine Hinweise gefunden, die darauf deuten, dass es zwischen den Mondphasen und der Menstruation eine Beziehung gibt.

Die Länge des Menstruationszyklus kann jedoch je nach Alter und ethnischem Hintergrund variieren. Zusätzlich dauert der Menstruationszyklus bei Tieren unterschiedlich lange, somit scheint es sich bei dem Menschen bloss um reinen Zufall zu handeln.

Heulen Wölfe den Vollmond an?

Vollmond und heulende Wölfe – in den Filmen gehört das oft zusammen. Aber heulen die Tiere wirklich den Vollmond an?

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Nein. Das Heulen ist die Sprache der Wölfe, so nehmen sie Kontakt zu ihren Artgenossen auf und rufen zur Jagd auf. Da die Wölfe vor allem während der Dämmerung auf die Jagd gehen, hört man sie meistens in der Nacht. Zwar kann es so aussehen, als würden sie beim Heulen den Kopf zum Mond strecken. Tatsächlich tun sie das aber, um eine bessere Reichweite zu erzielen.

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So nah war der Mond seit 68 Jahren nicht mehr – die besten Bilder des «Supermonds» 2016

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