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Erster Verlierer: Der Regenwald. Warum Brasiliens neuer Präsident eine Klima-Gefahr ist

Saskia Gerhard / watson.de



Der Rechtspopulist Jair Bolsonaro hat die Präsidentenwahl in Brasilien gewonnen. Der Ex-Militär kam auf 55,14 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Sonntag nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Gegner Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei erhielt demnach 44,86 Prozent.

Erster Verlierer der Wahl dürfte jedoch der Regenwald sein. Und von dieser Niederlage sind wir alle betroffen.

Denn Jair Bolsonaro macht sich nicht viel aus dem Regenwald. Der Rechtsextreme findet Landwirtschaft wichtiger als Umweltschutz. Vor seinem Wahlsieg hat er angekündigt, das brasilianische Umweltministerium in ein Agrarministerium umwandeln zu wollen.

Repost

Dieser Artikel wurde zum ersten Mal am 21. Oktober 2018 unter dem Titel «Brasiliens Regenwald ist gefährdeter denn je – warum das die ganze Welt bedroht» publiziert. Aus aktuellem Anlass präsentieren wir ihn erneut.

Die Agrarunternehmer, die im brasilianischen Kongress ohnehin eine starke Lobby haben, wird das freuen. Mehr Anbauflächen, mehr Profit. Dabei hat die Abholzung im Amazonas-Regenwald bereits jetzt deutlich zugenommen. Auf den gerodeten Arealen entstehen Wasserkraftwerke und gigantische Felder für Soja. Das dient der Futterproduktion für Masttiere, womit wiederum Nachschub für den global steigenden Fleischkonsum geliefert wird.

Brasilien ist weit weg. Schade, wenn wieder eine Regierung in die Hände eines Rechten fällt und wieder ein Staatsoberhaupt auf die Umwelt pfeift, aber interessiert uns das wirklich? Nun, das sollte es, denn wenn der Regenwald fällt, wird die ganze Welt das zu spüren bekommen. Und in Brasilien stehen immerhin 60 Prozent des Amazonas-Waldes, der der grösste Regenwald der Welt ist. Hier zeigen wir dir fünf Gründe auf, warum die Tropen extrem wichtig sind.

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Bild: shutterstock

Regenwälder sind die Lunge der Erde

Ohne Pflanzen auf der Erde würden wir ersticken. Sie nehmen das Kohlenstoffdioxid auf, das wir ausatmen und über Fabriken und Autos in die Luft blasen. Kohlenstoffdioxid (CO2) besteht aus zwei Elementen: Kohlenstoff und Sauerstoff. Pflanzen speichern Kohlenstoff und benutzen ihn zum Wachsen. Sauerstoff geben sie an die Luft ab.

In den Regenwäldern geschieht das im besonders grossen Stil. Der Amazonas-Regenwald ist für Kohlenstoff eine gigantische Senke – so nennt man Orte in der Natur, in denen sich ein Stoff niederschlägt und verbleibt.

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Illegal gefällte Bäume. Bild: shutterstock

Was passiert, wenn Brasilien weiter abholzt:

Der Amazonas-Regenwald ist nicht der einzige auf der Welt. Auch in Afrika und Asien gibt es grosse Tropengebiete (die aber ebenfalls von Abholzung bedroht sind). Aber die Amazonas-Region ist die grösste und deshalb sehr bedeutend.

Allzu schnell wird uns der Sauerstoff auf der Erde nicht ausgehen, aber wir müssen mit einer anderen schwerwiegenden Folge zurechtkommen: Je weniger Bäume in unseren Wäldern, desto weniger CO2 wird der Luft entzogen. Staut sich immer mehr von dem Gas in der Atmosphäre, verschlimmert sich der Treibhauseffekt und die Erde wird wärmer und wärmer. Die Folgen: Das Polareis schmilzt, es kommt zu heftigen Überschwemmungen, tödlichen Dürren, katastrophalen Stürmen.

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Bild: shutterstock

Regenwälder sind die Klimaanlage der Erde

Nicht nur indem sie der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid entziehen, regulieren die Wälder das Klima.

Erwärmt die Sonne den Amazonas-Regenwald, verdunsten riesige Mengen Feuchtigkeit über Flüssen und Bäumen. Ein einzelner «schwitzender» Baum kann täglich 1000 Liter Wasser abgeben. Die Dunstwolken werden auch «fliegende Flüsse» genannt (WWF).

Sie ziehen als grosse Wolken in höhere Lagen und kühlen die Atmosphäre. Später regnen sie südlich des Amazonas wieder ab und sorgen auf diese Weise dafür, dass Böden fruchtbar bleiben – in Paraguay, Argentinien und Brasilien!

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Abgeholzte Flächen im brasilianischen Urwald. Bild: shutterstock

Was passiert, wenn Brasilien weiter abholzt:

Sie roden die Bäume, um mehr Landwirtschaft zu betreiben, dabei gefährden sie damit Landwirtschaft an anderer Stelle – unter anderem ihre eigene. Weniger Regen und Phasen extremer Trockenheit drohen. Nicht nur in Südamerika, manche Modelle sagen auch für Indien und die USA mehr Dürre- und Trockenperioden voraus.

Der Regenwald gilt als ein Kippelement für das sich ohnehin aufheizende Weltklima. Durch die Abholzung kann weniger CO2 aufgenommen werden. 2015/2016 wurde zum Beispiel durch den Waldverlust eine zusätzliche Kohlendioxidmenge freigesetzt, die dem Doppelten der jährlichen Emissionen von ganz Portugal entsprach. Zudem werden indigene Völker vertrieben.

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Bild: shutterstock

Dort leben Hunderttausende Arten – viele kennen wir noch gar nicht

Im Amazonas-Urwald leben schätzungsweise 2,5 Millionen Arten Insekten, Tausende Pflanzen, Vögel und Säugetiere. Die Anzahl an Arten, die dort allein bis 2005 mindestens klassifiziert wurden (Conservation Biology):

Was passiert, wenn Brasilien weiter abholzt:

All diese Arten, von denen viele nur im Amazonas-Gebiet leben, sind in Gefahr. Es würden Pflanzen und Tiere von der Erdoberfläche verschwinden, von denen uns nicht einmal klar war, dass sie existieren.

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Bild: shutterstock

Indigene Völker werden verdrängt, dabei schützen sie den Wald

Die alten Völker im Amazonas-Gebiet kennen den Wald so gut wie niemand sonst. Im gesamten Urwald leben etwa drei Millionen Indigene aus über 340 verschiedenen Ethnien (WWF). Sie wissen zu schätzen, was der Wald ihnen gibt.

So mag es sich auch erklären, dass in den indigenen Territorien der Wald deutlich besser geschützt ist als ausserhalb. Die Artenvielfalt ist reicher. Indigene Völker könnten ein Schlüsselelement sein im Kampf gegen den Klimawandel (Environmental Defense Fund).

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Verbrannter Wald in Brasilien. Bild: shutterstock

Was passiert, wenn Brasilien weiter abholzt:

Den Indigenen geht ihr ganzer Lebensraum verloren. Ihnen liefert der Wald Baumaterial, Nahrung und Medizin. Ganze Brauchtümer und Riten könnten verloren gehen. Bereits jetzt beobachten indigene Völker, dass sich der Wald aufgrund des Klimas verändert.

Jair Bolsonaro hat schon angekündigt, dass niemand damit rechnen müsse, dass er auch nur einen Quadratzentimeter abzwacken würde für die Indigenen (New York Times).

«Was ist mit unserer Welt da draussen los? Unsere Pflanzen blühen nicht mehr zur gewohnten Zeit, die Fische wandern nicht mehr wie früher und der Regen fällt viel seltener.» 

Ein Amazonas-Indigenen-Häuptling WWF

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Bild: shutterstock

Fällt der Amazonas-Wald, startet womöglich eine unaufhaltsame Kettenreaktion

Es existieren noch andere Regenwälder, doch all die übrigen würden die Auswirkungen der brasilianischen Amazonas-Rodung nicht auffangen können. Man spricht in diesem Fall von «Kippelementen».

Dazu zählen beispielsweise das Abschmelzen des arktischen und antarktischen Eises sowie des grönländischen Eisschildes, Veränderungen in Monsunsystemen oder eben die Abholzung des Regenwaldes. Forscher gehen davon aus, dass das globale Klimasystem diese Veränderungen bis zu einem bestimmten Grad aushalten und ausgleichen kann.

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Abgeholzter Regenwald in Brasilien. Bild: shutterstock

Was passiert, wenn Brasilien weiter abholzt:

Kippt aber ein Element über eine kritische Grenze (etwa wenn zu viel Wald gerodet wird), folgen die anderen schnell und das weltweite Klimasystem bricht zusammen. Voraussichtlich können diese Umschläge plötzlich stattfinden und viele sind wahrscheinlich nicht mehr umkehrbar, wenn sie sich einmal ereignet haben (PiK-Potsdam). 

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Bild: https://www.wwf.de/klimakrise/amazonas/

Es ist noch nicht zu spät

Um dem klimatischen Teufelskreis zu entkommen, muss die Menschheit sofort aktiv werden. Nach Ansicht des Weltklimarates IPCC lassen sich die Risiken der Erderwärmung durch die Begrenzung auf 1,5 Grad einigermassen einschränken. Dieses Ziel könne aber nur durch einen raschen Wandel auf allen Feldern erreicht werden.

Die Politik bewegt sich derzeit nur schleppend. Aber du selbst kannst auch schon etwas bewirken. 

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag:

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Video: watson/Angelina Graf

Hast du mehr Tipps? Schreib sie uns in die Kommentare.

(watson.de)

Wenn uns die Erde so behandeln würde wie wir sie

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    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 29.10.2018 13:02
    Highlight Highlight Die Kommentare sind schon bedenklich.

    Schweiz BIP pro Kopf 80 000 Dollar, Brasilien BIP pro Kopf 10 000 Dollar. Und dann kommt die erste Welt in ihrem Wohlstandswahn, um dem Rest der Welt vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben, ihr Geld zu verdienen haben und in welcher Weise man zu Wohlstand kommen darf.

    Es erstaunt schon, wenn man sich als zivilisiert und gebildet betrachtet und gleichzeitig Kommentare absondert, die ein zentristisches Weltbild vermitteln, dass sich in erster Linie durch postkoloniales Missionierertum auszeichnet.

    Kann ich nicht ernst nehmen!
    24 43 Melden
    • Froggr 29.10.2018 14:22
      Highlight Highlight Danke! Kann ich nur unterschreiben. Eine Krankheit der Amerikaner und Europäer. Ganz traurig..
      10 15 Melden
    • salamandre 29.10.2018 18:08
      Highlight Highlight ...die ihre Urwälder schon vor ewiger Zeit verheizten...Polemik off
      5 7 Melden
    • Rocky Gonzales 30.10.2018 09:30
      Highlight Highlight Wir neigen zum Missionieren - sehen jedoch die lokalen Probleme wie uferlose Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Korruption hier nicht - aber, wir sind gut im Verurteilen. Die etablierten Parteien haben immer viel versprochen nun hofft man halt auf die Anderen. Es gibt Gründe wieso alle Gutmenschparteien nicht mehr gewählt wurden, die Menschen sind von leeren Versprechungen enttäuscht.
      2 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 29.10.2018 12:47
    Highlight Highlight Das ist ja verständlich, dass uns als Ausländer der Regenwald am wichtigsten ist. Die Brasilianer dürften jedoch noch andere Themen gehabt haben, die ihnen bei der Wahl wichtiger waren.

    Uns Schweizern ist die Alpenschutzkonvention, um ein Beispiel zu nennen, auch nicht grad das drängendste Thema bei unseren nächsten Wahlen.
    24 2 Melden
    • salamandre 29.10.2018 18:09
      Highlight Highlight genau deswegen graben wir z.B. ein Loch nach dem Andern am Gotthard.
      10 2 Melden
  • cassio77 29.10.2018 12:34
    Highlight Highlight Jeder möchte Regenwald, aber keiner will dafür bezahlen. Die Kritik an Bolsonaro seitens "Ausländern" ist deshalb ein bisschen scheinheilig. Wenn wir zudem beginnen, mit Wirtschaftssanktionen zu drohen, dann erreichen wir noch weniger. Migration ist auch in Brasilien der Grund für dieses Resultat, w. h. dass wenn wir die Migration nicht massiv einschränken, dann wird die Welt noch schlimmer aussehen, als sie es heute bereits tut.
    16 24 Melden
    • Rocky Gonzales 30.10.2018 09:32
      Highlight Highlight Richtig, würden wir das Holz schlicht nicht kaufen sondern diese Holzarten auf die "schwarze" Liste nehmen, würde sich das Abholzen nicht lohnen. Doch jeder will Teak und andere Tropenhölzer etc. toll wie verlogen wir doch sind!
      4 1 Melden
    • cassio77 31.10.2018 01:43
      Highlight Highlight Rocky Gonzalez. Wald wird in erster Linie nicht für den Holz erkauft gerodet, sondern um Flächen für die Landwirtschaft zu gewinnen. Und die Negierung des Migrationsproblems unterstützt viel mehr die Rechtsextremen in ihrem Tun und Handeln. Bolsonaro konnte mit scharfen Worten gegen die Wirtschaftsflüchtlinge aus Venezuela viele Stimmen hinzukriegen, auch mit Unterstützung dieser Flüchtlinge, weil sie raubten und stahlen und sich mit Einheimischen prügelten, was das Zeug hielt.
      0 0 Melden
  • Jesses! 29.10.2018 10:45
    Highlight Highlight Warum warum warum nur wählen die Menschen solche Präsidenten? Vor lauter Kopschütteln fällt mir bald der Kopf ab. Man muss eindeutig die Bildung auf der Welt fördern. Und zwar intensiv. Aber genau dies werden solche Präsidenten verhindern. Denn ein ungebildetes lässt sich viel besser manipulieren. Tschüss Regenwald.
    55 16 Melden
    • Rocky Gonzales 30.10.2018 09:34
      Highlight Highlight Weil die sog. etablierten Parteien NICHTs getan haben und WIR konsumieren die Tropenhölzer. Das WARUM und DIE Gründe sind bei UNS zu suchen, den sog. Gebildeten
      4 0 Melden
  • Max Dick 29.10.2018 09:41
    Highlight Highlight -Regenwald abholzen ist etwas vom dümmsten, was man machen kann.
    -Ob jetzt der Präsident in Brasilien Lula, Temer, Bolsonaro oder Haddad heisst, ist Wolf oder Bär für die Schafsherde.
    -Wir Europäer sollten gar nicht erst von oben herab mit dem Mahnfinger auf sie zeigen - da ist unsere eigene Ökobilanz zu leid. Wir können es aber anders richten - sprich mit Geld. Retten wir die Welt - aber mit Taten statt mit Worten!
    71 8 Melden
    • Frank Farmer 29.10.2018 21:06
      Highlight Highlight Gut geschrieben.
      Ich denke wenn sich alle überlegen was sie während der Ferien für einen CO2 Ausstoss gaben oder in der Reise dorthin verursacht haben würde manchen schlecht werden. Würde zum Beispiel nur die Hälfte geflogen würde bereits sehr viel fürs Klima getan.
      2 0 Melden
  • demian 29.10.2018 09:20
    Highlight Highlight Es ist einfach nur noch frustrierend.
    51 5 Melden
  • Phiilofofi 29.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Bäume pflanzen durch Werbeeinnahmen einer Suchmaschine (nutzt glaub ich google engine):

    www.ecosia.org

    Auch ein kleiner Beitrag.
    59 3 Melden
  • Phiilofofi 29.10.2018 08:48
    Highlight Highlight Die Menschheit ist in der Pubertät und weiss noch alles besser als Mutter Erde.
    58 6 Melden
  • durrrr 29.10.2018 08:42
    Highlight Highlight Die Brasilianer sollen und können mit ihrem Wald machen, was sie wollen. Es ist unerträglich arrogant von Wohlstandskinder aus Industrieländer da reinreden zu wollen. Man bedenke Europa und die Mehrheit Nordamerikas wurden auch binnen kürzester Zeit entwaldet. Zudem profitieren wir massiv vom billigen Soja und Zucker aus Südamerika. Abgesehen davon ist die Recht/Links Debatte hier nicht zielführend. Was hat denn bitteschön der homophobe Linkspopulist Lula für den Amazonas getan!?
    49 129 Melden
    • Billy the Kid 29.10.2018 09:40
      Highlight Highlight @durr
      1. Der Amazonasregenwald ist mit unseren Wäldern überhaupt nicht zu vergleichen.

      2. Dieser Wald "gehört" niemandem - vor allem nicht raffgierigen Soja- und Fleischproduzenten.

      3. Die Welt kann auch ohne Produkte aus dem gerodeten Regenwald ernährt werden.
      Hier liegt das Problem sowieso nicht bei der Produktion, sondern der Verteilung.

      40 5 Melden
    • will.e.wonka 29.10.2018 09:53
      Highlight Highlight Es ist nicht ihr Regenwald, genau so wenig wie das Wasser des Rheins uns gehört, afrikanische Rohstoffe Glencore oder Herr Müller der Boden auf dem sein Haus steht.
      30 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 01vinc09 29.10.2018 08:32
    Highlight Highlight Das mit den grünen Lungen der Erde ist leider nicht ganz korrekt, ein alter Rund genwald setzt durch abgestorbene Pflanzen etc. genauso viel CO2 frei wie er aufnimmt. Wenn der Regenwald aber abgeholzt wird wird natürlich sämtliches CO2 freigesetzt
    16 22 Melden
    • cassio77 29.10.2018 14:54
      Highlight Highlight Ich verstehe die Downvotes nicht. Ich war zwar auch lange der Meinung, dass der Amazonas Regenwald die Lunge der Erde sei und sich durch die Abholzung jede Menge CO2 freisetzen würde, aber die Wissenschaft verneint dies. Der Regenwald ist CO2-neutral. Einzig, und daran habt Ihr Downvoters, wenn Ihr ehrlich seid, nicht gedacht, ist, dass der Methan-Ausstoss deutlich zunehmen wird auf Grund der extensiven Masttier-Bewirtschaftung. Insofern, 01vinc09, hast Du nicht das ganze Bild gezeichnet.
      2 2 Melden
  • aerdbeerimoeuch 29.10.2018 08:22
    Highlight Highlight weiterer tipp: denk an den klimawandel, wenn du das nächste mal wahlunterlagen in den händen hast.
    59 14 Melden
    • koks 29.10.2018 09:16
      Highlight Highlight andere leute machen sich vielleicht mehr sorgen um ihre rente, um die bezahlbarkeit der miete oder um ihre rechte als väter.
      21 21 Melden
    • will.e.wonka 29.10.2018 09:54
      Highlight Highlight Die Politiker, die für deine Anliegen einstehen sind meist dem selben politischen Spektrum zuzuordnen.😉
      22 1 Melden
    • jimknopf 29.10.2018 10:24
      Highlight Highlight @koks und das sind ja ebenfalls Themen, die man bei der Wahl berücksichtigen kann. Ist ja nicht so, dass sich die Grünen z.B. nur auf den Umweltschutz fixieren.
      26 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 29.10.2018 08:21
    Highlight Highlight Rein statistisch wird jeder 2. Mensch, der 2018 geboren wird, 100 Jahre alt. Ich bezweifle inzwischen, dass überhaupt jemand von ihnen dieses Alter erreichen wird, denn ohne den Himmel einstürzen zu sehen, glaube ich nicht, dass die Probleme, die allein durch den Klimawandel auf die Menschheit zukommen, gelöst werden können. Es werden sich Migrationswellen bilden, die verglichen mit der Situation von vor 2 Jahren, wie ein gigantischer Tsunami auf Europa zubewegen werden. Gleichzeitig wird es hier Rückzug von den Meeren geben, die steigen. Dazu unfähige Politiker überall --> übel!
    36 12 Melden
    • Gubbe 29.10.2018 10:01
      Highlight Highlight Ja, mit dem Holtz das wir noch zur Verfügung haben, könnten wir eine Arche bauen und sie zwischen die Berge klemmen.
      So viel Pessimismus in einem kleinen unrealistischen Kommentar in Endzeitstimmung, habe ich selten gelesen.
      Passiert ist noch gar nichts, lass den Mann mal etwas 'regieren'. Nach der Wahl war immer vieles anders, als mit Worten vor der Wahl.
      6 13 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 29.10.2018 14:10
      Highlight Highlight Gubbe, dies ist Realismus, nicht Pessimismus.
      3 3 Melden
    • Waedliman 29.10.2018 19:16
      Highlight Highlight @Gubbe: "Lass den Mann mal reagieren" hat man sicherlich auch zu Hitler, Stalin oder Mussolini gesagt, in voller Naivität, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Nun haben wir also in den USA, in Brasilien, in Russland, in der Türkei und weiteren Ländern Neofaschisten an der Macht. Wie viel Pessimismus ist da wohl angebracht?
      0 0 Melden
  • hiob 29.10.2018 08:18
    Highlight Highlight ist ist noch nicht zu spät, lol. natürlich ist es das! und selbst wenn, wir werden nichts ändern. kommt schon, wir wissen alle, wie das endet.
    34 4 Melden
    • hiob 29.10.2018 09:22
      Highlight Highlight *es ist*, sorry war noch etwas früh am morgen.
      9 2 Melden
    • HLeon 29.10.2018 10:18
      Highlight Highlight Ich empfehle dir das Buch Factfulness von Hans Rosling. Erstaunlich, wie mangelhaft das Wissen in unserer Gesellschaft über die Welt respektive die (positiven) Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten ist.
      3 1 Melden
    • Billy the Kid 29.10.2018 11:12
      Highlight Highlight @hiob

      Hiob und seine Botschaften - der Kerl kann einen auch am Montagmorgen noch aufmuntern.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 29.10.2018 08:11
    Highlight Highlight Länder verdienen mit dem Verkauf von Rohstoffen, mit Fertigung von Produkten und mit “geistiger Arbeit”. wenn man die “Lungen der Erde” schützen will, muss man Brasilien eine alternative Einkommensquelle ermöglichen. Quasi zahlen, damit nicht abgeholzt wird. Solange jeder nach dem Grundsatz lebt “my country first”, wird auch das letzte Tafelsilber verscherbelt.
    59 8 Melden
    • phreko 29.10.2018 08:36
      Highlight Highlight Als on Brasilien bloss von der Landwirtschaft leben würde. Die bauen sogar Flugzeuge!

      Nur sind Landbesitzer oftmals grosse Feinde positiver Entwicklungen. Auch in der Schweiz bringen uns Bauern meist nicht wirklich vorwärts...
      57 11 Melden
  • Steven86 29.10.2018 07:53
    Highlight Highlight Das Geld macht uns Menschen eines Tages kaputt. Die Konsequenz werden unsere nachkommen tragen, aber das interessiert diese Leute nicht. Wenn das Bankkonto schön voll ist sind doch alle Happy.
    40 9 Melden
    • hiob 29.10.2018 08:19
      Highlight Highlight das geld hat uns schon kaputt gemacht. schau dich doch um.
      30 4 Melden
  • Miikee 22.10.2018 23:41
    Highlight Highlight Wenn da nicht von aussen ein enormen Druck kommt, werden wir den Regenwald verlieren.

    Brasilien ist leider ein richtig kaputtes Land.
    60 9 Melden
    • Mario Conconi 29.10.2018 08:20
      Highlight Highlight Verlieren wir den Regenwald verlieren wir...
      Ohne Rgenwald keine Spezies Mensch!
      Aber wir verdienen es nicht anders!
      17 5 Melden
  • kwehr 22.10.2018 16:43
    Highlight Highlight Mich wundert es immer wieder das sich die Diskussionen in Bezug auf die Umwelt, Klima etc. nicht um die eigentlichen Ursachen drehen: das Wirschaftssystem und den zugrundeliegenden Mechanismen, die leider der menschlichen Natur entsprechen! Skrupellos, egoistisch und NUR auf den möglischst schnellen kurzfristigen Erfolg orientiert. Diese Eigenschaften/Orientierungen haben den Menschen als Gattung erfogreich werden lassen und stellen das eigentliche Problem dar.
    79 4 Melden
  • TC_94 22.10.2018 13:59
    Highlight Highlight Ich habe den Regierungsplan von Bolsonaro durchgelesen und nichts über die massive Abholzung gefunden. Bisher hat das nur die Opposition befördert/zugelassen.
    21 75 Melden
    • Waldorf 29.10.2018 08:15
      Highlight Highlight Klar. Er würde das natürlich auch Wortgetreu in sein Wahlprogramm schreiben...
      28 9 Melden
  • Martello 22.10.2018 08:39
    Highlight Highlight Was kostet der Regenwald denn? Mit wievielen Miliarden könnte man sich den kaufen?
    51 6 Melden
    • beaetel 22.10.2018 13:09
      Highlight Highlight Man kann vielleicht aus einem Baum Geld machen. Aus Geld einen Baum leider nicht. Will heissen. Noch wenn wie dieses Stück Erde kauften, gäbe es immer noch die Wilderer, Goldschürfer und Hintermänner, die sich einen Dreck um die Besitzverhältnisse kümmern würden, wie sie das übrigens jetzt schon tun!
      34 9 Melden
  • Clay 22.10.2018 08:15
    Highlight Highlight Ich wünsche mir einen ähnlich guten Beitrag über die Problematik des Palmölanbaus im asiatischen Raum. geht sowas? darf man solche Wünsche hier anbringen?
    120 2 Melden
  • mrmikech 22.10.2018 07:48
    Highlight Highlight Ich denke mit einen boykot von brasilien werden wir mehr erreichen. Es geht hier um unsere zukunft, nicht nur die von brasilien. Hit them where it hurts, und das ist die portmonnaie.
    58 17 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 13:31
      Highlight Highlight Jedenfalls sollten wir keine Freihandelsabkommen mit Brasilien abschliessen, in denen Landwirtschafts-Güter nicht ausgeklammert sind!
      55 5 Melden
    • meine senf 22.10.2018 16:03
      Highlight Highlight Zumindest das Tropenholz und die Futtermittel aus ex-Regenwald-Gebieten sollte boykottiert werden. Anderes aber nicht. Wenn man alles boykottiert, dann sind am Ende nur jene dort die Dummen, die *kein* Wald abholzen.
      26 5 Melden
  • rodolofo 22.10.2018 07:42
    Highlight Highlight Wir zerstören mit unserem Plünderer-Verhalten die Bio-Diversität und am Ende auch uns selbst.
    Wir verhalten uns wie Drogensüchtige, die irgendwie merken, dass sie sich selber ruinieren, die aber von ihrer Sucht nach Macht, Reichtum und Status-Symbolen einfach nicht loskommen!
    Dafür opfern wir das Schönste und Fantastischste, was es gibt in unserem Leben: Die Natur!
    Dafür sind wir heute in der Lage, mit der neuen Crispr-Genschere-Technologie im Erbgut von Organismen herum zu schnipseln und Frankenstein-Monster zu basteln...
    Oh Mensch, bist Du wirklich so blöd, oder bereits übergeschnappt?
    68 5 Melden
  • Freddy Gügger 22.10.2018 06:51
    Highlight Highlight Nicht nur in Brasilien, auch hier bei uns in der Schweiz ist die Bauern-Lobby leider immer noch viel zu stark, unterem anderem dank der SVP. Unsere Bauern sind die grössten Wasserverschwender. Da sie ja reichlich subventioniert und zolltechnisch geschützt werden, müssen sie ja auch nicht umdenken.
    76 19 Melden
  • hueberstoebler 22.10.2018 06:49
    Highlight Highlight wir hätten erst gerade an der letzten abstimmung beweisen können, dass uns die thematik wirklich zu herzen geht. das schweizer stimmvolk hat aber leider für den import von billigstlebensmitteln entschieden....
    131 20 Melden
    • Silverstone 22.10.2018 07:15
      Highlight Highlight Nein, wir haben uns gegen eine künstliche Verteuerung von den jetzigen Lebensmitteln entschieden...
      37 100 Melden
    • hueberstoebler 22.10.2018 10:35
      Highlight Highlight falsch, @silverstone.
      die initiative hat darauf abgezielt, den schweizer standard auch für importwaren durchzusetzen. Was etwa dazu geführt hätte, dass man brasilien mit dieser geldgeilen politik nicht weiter unterstützt hätte.
      91 14 Melden
  • [CH-Bürger] 22.10.2018 00:49
    Highlight Highlight ... und esst weniger Fleisch!! ein bedeutender Teil der Treibhausgase entsteht wegen der Masttier-Produktion (nicht nur wegen den Kuh-Fürzen, sondern in der Gesamtbilanz mit Flächenrodungen, Sojaanbau, Transport von Roh- + Endprodukten, Fäkalien, etc etc).
    mir ist die Lust auf Fleisch vergangen...
    101 30 Melden
    • Silent_Revolution 22.10.2018 06:24
      Highlight Highlight Der Fleischkonsum ist nur deshalb Klimakiller Nr1 weil sich fast jeder Mensch täglich Fleisch leisten kann.
      In Wohlstandsstaaten ist der Verzicht auf Reisen wesentlich effektiver. Mit einer fleischlosen Ernährung lässt sich knapp eine Tonne CO2 jährlich einsparen. Mit dem Verzicht auf einen einzigen Langstreckenflug (Zürich - NY und zurück) gleich 3 Tonnen pro Person. Wohlstand und Umweltschutz ist grundsätzlich nicht vereinbar.

      Egal was wir tun, eine kapitalistische Welt wird wachsen, bis unsere Lebensgrundlagen weg sind. Trotzdem werden Ideen belächelt, die dieses System überwinden wollen.
      107 14 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 08:03
      Highlight Highlight @ Silent Revolution
      Es kommt eben darauf an, WELCHE ART von Wohlstand Du meinst!
      Für mich bedeutet ein Leben in- und mit der Natur sehr viel Wohlstand!
      Wenn Du ein naturverbundenes Leben führst und Du die Tiefe von ehrlichen Beziehungen erlebst, dann brauchst Du relativ wenig materiellen Reichtum und wenig oberflächlichen Glanz.
      Es ist auch dann nicht so, dass diese "oberflächlichen Dinge" völlig unwichtig wären!
      Aber sie haben den Platz in der Rangordnung der Bedürfnisse, der ihnen zusteht und bei dem sie mehr nützen, als schaden.
      Aber sag das mal einem Bling Bling-Süchtigen...
      26 8 Melden
    • Silent_Revolution 22.10.2018 09:27
      Highlight Highlight rodolofo

      Richtig, die Aussage ist natürlich nicht auf immateriellen Wohlstand bezogen. Zeichengrenze lässt grüssen;).

      Wir als Gesellschaft streben primär materiellen Wohlstand an. Die Arbeitsleistung steht über der Freizeit, das Profitdenken kommt vor dem sozialen Gedanken, Verbauen ist wichtiger als Naturerhalt usw.

      Materieller Wohlstand wird mit einhergehender Ressourcenverschwendung immateriellen je länger je mehr erschweren und zum Schluss verunmöglichen.

      Die Gesellschaft wird sich nicht freiwillig materiell einschränken, somit ist die Demokratie für den Umweltschutz eher suboptimal.
      30 3 Melden
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  • beaetel 21.10.2018 23:38
    Highlight Highlight 1987/88 hatte ich das Glück oder Unglück Manaus und dessen Urwald zu erleben. Ich konnte im wahrsten Sinn begreifen, respektive am eigenen Leib fühlen, was dieses Gebiet für uns Menschen bedeutet. Zu hören, wieviel schon damals täglich in eine Mondlandschaft verschandelt wurde, machte mir augenblicklich klar, was die Zerstörung dieses Paradieses für uns alle bedeuten wird. Die völlige Zerstörung unserer Lebensgrundlage! Leider werde ich Recht bekommen und unsere Welt, wie wir sie kennen und lieben ersetzt werden durch etwas, das nur jemand will, der keine Zukunft haben will. Ende.
    68 6 Melden
  • CH-Bürger 21.10.2018 23:11
    Highlight Highlight Es gibt da einen Spruch von einem Indianer er endet damit, dass wir am Schluss unser Geld nicht essen können...
    122 8 Melden
    • bytheway 22.10.2018 00:51
      Highlight Highlight Genau das ging mir auch gerade durch den Kopf!
      33 4 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 08:04
      Highlight Highlight Und dann gibt es den Spruch vom Fleischfresser, der irgendwann merkt, dass man Veganer essen kann...
      Galgenhumor ist der wichtigste Humor.
      35 14 Melden
    • CH-Bürger 22.10.2018 12:28
      Highlight Highlight @rodolofo:🤣🤣🤣
      19 2 Melden
  • Sherlock_Holmes 21.10.2018 23:00
    Highlight Highlight Der Regenwald gehört nicht nur den territorialen Staaten, genauso wenig wie die Ozeane, die Luft und das Wasser.

    Wer sie vorsätzlich zerstört oder beeinträchtigt, begeht Verbrechen an der gesamten Menschheit.

    Fatalismus und Kapitulation ist keine Option.

    Es gibt genügend Beispiele, die zeigen, dass Dialog und wo nötig weltweiter entschlossener Widerstand und Druck Konzerne und Länder zum Einlenken zwingt.

    Jeder einzelne kann dazu beitragen.

    Informiert euch beispielsweise über die weltumspannenden erfolgreichen Kampagnen und Projekte von Avaaz.
    76 17 Melden
    • Slavoj Žižek 22.10.2018 08:36
      Highlight Highlight Wir Euroöäer haben unseren Urwald halt schon im Mittelalter gerodet und heute Massen wir uns an anderen Länder vorzuschreiben was sie mit ihrem Wald machen sollten. Wieso forderst du nicht die Wiederaufforstung von Europa?
      51 23 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 13:25
      Highlight Highlight @ Slavoj Zizek
      Ja, das hat schon was.
      Aber erstens waren das nicht "Wir" die in Europa die Urwälder gerodet haben sondern allenfalls Ur-ur-ur-usw.-Ahnen aus unseren Abstammungs-Linien, und zweitens schreiten die heutigen Urwald-Abholzungen wohl tausend Mal rasanter voran!
      Da wird nicht von Hand gesägt und geschlagen, und die Baumstämme werden nicht mit Pferden aus den abgeholzten Gebieten gezogen.
      Das Mittelmeer-Klima ist auch niemals so extrem, wie das Tropische Klima.
      In den Tropen schlagen so heftige Regenfälle und Stürme auf ungeschützten Boden, dass dieser innert Kürze erodiert!
      22 5 Melden
    • Sherlock_Holmes 22.10.2018 14:54
      Highlight Highlight Plinius schrieb, dass sich ein Eichhörnchen von der Südspitze der Apenninhalbinsel bis nach Rom von Baum zu Baum springen könne, ohne einmal den Boden berühren zu müssen.
      Seither haben tiefgreifende Veränderungen stattgefunden – aber auch das Bewusstsein, dass Wälder geschützt werden müssen.
      Die Tropen haben in Bezug auf das weltweite Klima eine besonders wichtige Funktion.
      Im Kampf gegen multinationale Konzerne steht oftmals die einheimische Bevölkerung an vorderster Front. – Sie sind die ersten, welche von ihrer Regierung misshandelt werden und die unsere Unterstützung brauchen.
      22 2 Melden
  • Jesses! 21.10.2018 22:49
    Highlight Highlight Die Gier, der Egoismus, das Allmächtigkeitsgefühl bestimmter Menschen und die unfassbare Naivität der Masse, die solche Menschen dabei unterstützen, wird der Menschheit früher oder später das Ende bescheren. Eigentlich nicht wirklich schlimm. Die Natur wird uns überstehen und erleichtert sein, dass sie uns endlich los ist.
    66 6 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 08:07
      Highlight Highlight Für und IST es aber schlimm!
      Dem Kosmos scheint es egal zu sein.
      Was Gott dazu meint, soll ja in der Bibel stehen, bzw. im Koran, bzw. in anderen "Einzig wahren Büchern".
      6 6 Melden
  • plaga versus 21.10.2018 22:34
    Highlight Highlight "Überzeuge andere!"

    Ich musste lange überlegen, was ich dazu sagen soll.

    Es ist so vieles, ich könnte Bücher füllen damit.

    Ich bin einfach wütend auf einige Leute.

    Momentan beschränke ich mich darauf, wenigstens meine beiden Kinder zu verantwortungsvollen Erdbewohnern zu machen. In dem ich ihnen draussen das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt zeige.
    398 21 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 07:53
      Highlight Highlight Mit "Vernetztem Denken" legen wir die wichtigste Grundlage!
      Merken, wie ALLES miteinander zusammenhängt, so dass es NICHT EGAL ist, wenn im Amazonas die Bulldozer auffahren und das Leben von Indigenen und unzähligen Tieren und Pflanzen in eine grässliche Apokalypse verwandeln, so dass die Überlebenden der grausamen Massaker durch die Holzschlag-Firmen irgendwann traurig und ohne Perspektiven in Slums dahinsiechen müssen!
      Der Klima-Wandel bestraft irgendwann auch die Verantwortlichen von Genozid und Ökozid: Die "Geiz ist geil!"-Schnäppchenjäger und die skrupellosen Manager und Aktionäre.
      15 3 Melden
  • redeye70 21.10.2018 22:29
    Highlight Highlight Die Menschheit geht dem Abgrund entgegen. Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten können dank der Bornierheit unserer Spezies. Entsetzlich wie egoistisch wir handeln. Nicht einmal die Zukunft unserer Kinder interessiert uns.
    391 27 Melden
    • SimonaKin 23.10.2018 04:59
      Highlight Highlight Doch, machen wir was dagegen. 1. Kein Fleisch mehr essen, damit die Schweiz nicht noch mehr Land braucht in Brasilien, um Futtersoja zu pflanzen. 2.?
      14 3 Melden
  • Deleted93 21.10.2018 22:12
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich wir alle wissen es. Ausnahmslos ist das 1% überall an der Macht. Diese eine Prozent macht so viel Geld mit umweltschädlichen verhalten und wird dies nie Ändern auch wenn es noch reichen würde usw. Das besagt auch das der Co2 Austoss steigt obwohl er fallen sollte.. Die Welt fährt schon lange auf einen Abgrund zu und gibt jedes Jahr noch mehr Gas, ein hoch auf unsere Nachkommen. Wir sollten noch mehr Fleisch essen, mehr fliegen, mehr Öl fördern mehr Müll produzieren einfach noch viel meeehhhhr und rosarote Einhöhrner kommen uns retten :-)
    Leute wir sind am Arsch, die Welt nicht
    64 8 Melden
    • Herr Ole 22.10.2018 09:36
      Highlight Highlight Wenn alle es wissen würden, würde Bolsonaro kaum 47% der Wählerstimmen erhalten...
      18 0 Melden
    • Deleted93 22.10.2018 12:18
      Highlight Highlight Ja , aber die sind gleich wie wir, Arbeitsplätze vernichten, ou Initiative = abgelehnt, der labbert Sicher was von Steuererleichterung, mehr Arbeitsplätze und lets go alle sind dabei
      16 1 Melden
  • kafifertig 21.10.2018 21:55
    Highlight Highlight Macht nix. Europa hat seine Urwälder ja schon lange vernichtet. Nix passiert.
    21 83 Melden
    • RAZZORBACK 22.10.2018 08:49
      Highlight Highlight .... das ist jetzt aber nicht Ihr ernst - oder?
      Ich nehme an dass ist ironisch gemeint, sonst tun Sie mir echt leid!
      38 6 Melden
    • Caturix 29.10.2018 08:16
      Highlight Highlight Nichts passiert stimmt nicht. Europa hat sich sehr verändert. Früher wusste man es nicht besser, heute schon.
      5 3 Melden
  • derlange 21.10.2018 21:45
    Highlight Highlight Ja lieber Zuckerrohr als Schweizer Zucker...
    Lieber Avocados und Bananen als Schweizer Äpfel...
    Lieber Quinoa als Schweizer Kartoffeln...
    Danke an die produzierenden Schweizer Landwirtschaft!
    60 9 Melden
    • kafifertig 22.10.2018 08:42
      Highlight Highlight @Petrarca
      Okay, dann holzen wir den Urwald halt für Avocados und Kartoffeln ab.
      7 22 Melden
    • Lukas Hässig 22.10.2018 10:58
      Highlight Highlight @Petrarca Was ist mit Soja?

      "ou ja Soja isch soooo cool dezue no vegan und sust überhaupt eifach lässig und dezue no Supperfood, also weisch mega healthy undso..."

      also bitte..
      13 4 Melden
    • loquito 22.10.2018 12:46
      Highlight Highlight Kafifertig... Schweizer Kartoffeln... Der war gut. Kartoffeln sind etwa so schweizerisch wie in derSchweiz angebauter Quinoa...
      8 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 21.10.2018 21:43
    Highlight Highlight Wieviele % des Soja - Anbaus in
    Brasilien ist für die Masttiere weltweit bestimmt ?

    45 5 Melden
    • Kirro 22.10.2018 01:04
      Highlight Highlight da sind wir wieder beim Kernthema - der entscheidende Klimaschutz ist der Verzicht auf Fleisch tierische Produkte.
      Sinkt die Nachfrage nach Fleisch, Milch... sinkt auch der Bedarf an Futter aus dem genannten Gebiet.
      Ich hoffe doch langsam aber sicher, dass sich mehr und mehr Menschen beginnen mit diesem Thema auseinander zu setzen.

      25 14 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 08:17
      Highlight Highlight Eine Fleisch- und Milchproduktion mit vor allem hofeigenem Futter, ohne zugefüttertes Soja aus Urwald-Abholzungen sinkt die produzierte Menge an Fleisch und Milch, dafür steigen die Nachhaltigkeit und die Lebensmittelpreise, so dass die Bauern wieder von ihrer Arbeit leben können!
      Ja vielleicht arbeiten dann auch wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft!
      Wäre das denn so schlimm?
      Müssen wir in voll klimatisierten Büros vor Computern sitzen und unseren abends angestauten Bewegungsdrang in Fitness-Zentren abreagieren?
      20 4 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2018 08:58
      Highlight Highlight Bin ganz eurer Meinung.

      WIR generieren ja die Nachfrage hier in Europa. Die Hauptschuld an der Abholzung liegt an uns Blödmännern..
      Wir sollten keinesfalls mit dem Finger auf Brasilien zeigen.
      22 6 Melden
  • Todesstern 21.10.2018 21:43
    Highlight Highlight Eigentlich müsste der Planet von den Menschen geschützt werden.

    Jedoch vergisst die Menschheit einfach, dass sie zurzeit einfach auf dem Planet Leben kam, weil sie von der Natur geduldet wird.

    Dies kann sich aber auch schnell ändern.
    30 4 Melden
  • don duende 21.10.2018 21:42
    Highlight Highlight danke watson für solche artikel. nicht das ich nach dem lesen optimistischer der gattung homo sapiens gegenüberstehe aber eine weit wichtigere info als über influencer zu berichten.
    75 9 Melden
    • don duende 22.10.2018 13:20
      Highlight Highlight oh hat doch noch ein influencer zeit für einen blitz gefunden. puuh, zum glück bin ich net auf likes angewiesen
      12 8 Melden
  • Der Tom 21.10.2018 21:35
    Highlight Highlight Das ist uns egal. Wir wollen möglichst günstig Essen kaufen. Das haben wir an der letzten Abstimmung bewiesen.
    607 100 Melden
    • Babsy3 21.10.2018 22:09
      Highlight Highlight Genau😆 und der Bauer und seine Mitarbeiter können schauen was sie essen ...
      Und überhaubt was geht uns an, wenn die Winde neue Wege gehen... Bei uns läüfts doch Prima. Der Fleischkonsum steigt jedes Jahr! Aber wir Schweizer machen nichts, oder besser, die Anderen sollen 🤗
      53 15 Melden
    • Hans007 21.10.2018 22:16
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Wir wollen Umweltschutz weltweit, und wir wollen für unsere Lebensmittel endlich Marktpreise bezahlen und nicht staatlich festgelegte oder mindestens entscheidend beeinflusste Preise. Da sehe ich keinen Widerspruch.
      15 38 Melden
    • Weilenmann03 21.10.2018 22:46
      Highlight Highlight So true.
      9 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dop_forever 21.10.2018 21:20
    Highlight Highlight Wäre dieser allenfalls kommende Präsident wirklich konservativ und stolz auf die Nation, würde er sich für den Schutz des Landes einsetzen. Macht er jedoch nicht. Somit zählt er für mich klar zur Wirtschafts-Lobby.
    Da muss man klar unterscheiden! Null Nationalstolz. Reine Gier. Dumm, wer so einen wählt. Lieber jemanden, der wirklich für die Nation / das Volk schaut.
    Leider entwickelt sich die SVP in der Schweiz auch immer weiter weg vom Volk / der Schweiz und hin zur Reichen-Partei... Besinnt euch zurück zu den Wurzeln. Und weg von der Lobby. Bitte
    46 7 Melden
    • bytheway 22.10.2018 00:57
      Highlight Highlight In Brasilien geht's um Probleme mit globalen Auswirkungen. Die SVP hingegen ist ein kleines lokales Problem, das wir dank unseres politischen Systems gut im Griff haben.
      10 24 Melden
    • Schaaggi 22.10.2018 06:11
      Highlight Highlight Einverstanden, dass dieser (vermutlich bald gewählte) Präsidentschaftskandidat untragbar ist und Brasilien etwas wesentlich besseres verdienen würde.

      Doch ich kann auch nachvollziehen, dass viele nicht die verbleibende Alternative wollen. Diese präsentieren sich offen als Statthalter des (wegen Korruption) im Gefängnis sitzenden Lula.

      Ich bin sehr froh, haben wir in der Schweiz ein System welches nicht einen einzigen Präsident hat und zudem direkte Mitwirkung erlaubt.
      Doch wir sollten auch unsere Hausaufgaben machen bevor spät ist: Lobbys raus und Politfinanzierung muss transparent werden!
      21 2 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 08:27
      Highlight Highlight Ich konnte solche eigenartigen Widersprüche vor vielen Jahren auch in den Philippinen beobachten:
      Insbesondere in Kreisen der "Elite" spürte ich einen aggressiven Nationalstolz gegenüber "Weissen".
      Auch als Europäer wurde ich für einen Amerikaner gehalten.
      Gleichzeitig orientierten sich diese stolzen Filipinos total am Amerikanischen Vorbild!
      Sie waren durch und durch amerikanisiert!
      Indigene und "Taga-Provincia" (Die "Primitiven Urmenschen" aus der Provinz) wurden verspottet und gering geschätzt.
      Wenn es hoch kam, wurden sie in Comedy-Filmen sozialarbeiterisch-liebevoll belächelt...
      6 2 Melden

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