Wissen
Daten

In der Schweiz gibt es 954 Brauereien – und diese Karte zeigt dir alle

Na, Durst? In der Schweiz gibt es 954 Brauereien – und diese Karte zeigt dir alle

In dieser Hitze gut zu wissen: Die Schweiz hat die höchste Brauerei-Dichte der Welt. 
26.05.2018, 13:5527.05.2018, 16:45
Lea Senn
Folge mir
Mehr «Wissen»

Welch Wahnsinnswetter! Bei all der Wärme tut Abkühlung Not. Ein Griff zum Gazosa oder zum Gerstensaft könnte helfen. In Sachen Bier meldet die Schweizerische Zollverwaltung Rekordzahlen: In der Schweiz sind momentan 954 Brauereien registriert – ein absoluter Rekordwert. Wo gebraut wird, zeigt dir unsere Karte:

Standorte der Brauereien auf der Karte
Wo der genaue Standort der Brauerei bei Google Maps hinterlegt ist, wurde die Markierung exakt platziert. Ist kein Eintrag bei Google hinterlegt, erfolgte die Platzierung auf Grund der Postleitzahl. Es kann also sein, dass eine Brauerei nicht an ihrem exakten Standort eingezeichnet ist.

Die Zunahme der Brauereien bestätigt den langfristigen Trend. Seit 1991 das Bierkartell aufgehoben wurde, registriert die Schweizerische Zollverwaltung jährlich mehr Brauhäuser.

Bild

Besonders beliebt scheint die eigene Bierproduktion in der Innerschweiz: In den Kantonen Obwalden und Nidwalden sind rund zwei Brauereien auf 10'000 Einwohner registriert.

Auch im Fürstentum Liechtenstein scheint das Brauen eine beliebte Tätigkeit zu sein. Am wenigsten häufig trifft man in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Schwyz und Genf auf Brauereien.

Bild

Insgesamt stellten die Brauereien im vergangenen Jahr 3,4 Millionen Hektoliter Bier her. Die Brauwirtschaft ist damit auch für 37'500 Arbeitsplätze verantwortlich.

Bild

Rund die Hälfte der knapp 1000 registrierten Brauereien sind sogenannte Mikrobrauereien. Damit verfügt die Schweiz über mehr Mikrobrauereien als Deutschland, Brasilien oder Japan. Sie produzieren jedoch nur rund 4% des Schweizer Bieres – der gesamte Rest kommt aus folgenden Brauereien:

Bild

WAS?! In der Schweiz darf ich also ÜBERALL Bier trinken?????

Video: watson/Emily Engkent

Eine von 867 Kleinbrauereien: St. Laurentius Craft Beer in Bülach 

1 / 15
Bülacher Kleinbrauerei braut geniales Craft Beer
Unterhopft? Das sind Hopfen-Pellets. Eine wichtige Zutat, mit der die Kleinbrauerei St.Laurentius Craft Beer in Bülach zaubert ...
quelle: watson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
40 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Alpaka 8
26.05.2018 14:14registriert April 2018
Kürzlich wurde mir an einer Brauereiführung erklärt, dass die Schweiz nur so eine hohe Brauereidichte hat, weil man sich schon ab wenig hundert Liter Jahresproduktion anmelden muss. In Deutschland, wo noch manches Restaurant selber braut, sei die Anmeldegrenze viel höher. Daher gibt es in Deutschland zwar weniger registrierte Brauereien, aber eigentlich wäre die Dichte dort höher.
18411
Melden
Zum Kommentar
avatar
UrsK
26.05.2018 14:19registriert März 2017
Die wichtigste Karte der Schweiz ;-)
1275
Melden
Zum Kommentar
avatar
PHM
26.05.2018 14:56registriert Oktober 2014
Wenn man sich die Karte so anschaut, lernt man vor allem eins: Wenns um Bier geht, sollte man nicht in Disentis wohnen.

(Sonst ists bei euch ja trotzdem schön ;) , liebe... Disentiser? Disentiner? Disenter?)
504
Melden
Zum Kommentar
40
Der Untergang der Lusitania
Die Versenkung des britischen Passagierschiffs RMS Lusitania am 7. Mai 1915 durch ein deutsches U-Boot gehört zu den schlimmsten Schiffskatastrophen der jüngeren Geschichte. 1193 Männer, Frauen und Kinder kamen vor der irischen Küste ums Leben. Die Geschichten der Schweizer Personen an Bord der Lusitania bieten einzigartige Einblicke in die sich dem Ende neigende Edwardischen Epoche.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert emigirierten Tausende von Schweizerinnen und Schweizer nach Grossbritannien und an verschiedene Orte im Britischen Empire. Vor allem in den Handelsmetropolen London, Liverpool, Montreal und Sydney gründeten sie Restaurants und Hotels, beteiligten sich an Banken oder gründeten Finanzinstitute und fanden in den grossen Häusern der britischen Aristokratie Arbeit als Hausangestellte oder Köche.

Zur Story