Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
EPFL-Forschern ist es gelungen, aus einem einzigen Stück Blech einen Damenschuh zu formen. Das Geheimnis liegt in den geometrischen Schlitzen im Material.
© EPFL 2016/Mina Konakovic

EPFL-Forschern ist es gelungen, aus einem einzigen Stück Blech einen Damenschuh zu formen. Das Geheimnis liegt in den geometrischen Schlitzen im Material. Bild: EPFL 2016/Mina Konakovic

Dieser Damenschuh wurde in Lausanne aus einem einzigen Stück Blech geformt



Wie formt man aus einem festen Stück Blech komplexe 3D-Objekte wie einen Damenschuh oder eine Maske? Das klingt wie eine Knobelaufgabe. EPFL-Forschende haben dafür ein Verfahren entwickelt, das für viele Industriezweige interessant sein dürfte.

Leder, Blech und viele Kunststoffe lassen sich zwar biegen, sind aber nicht dehnbar und schmiegen sich deshalb nicht so einfach an Rundungen an. Abhilfe schaffen regelmässige Schlitze im Material, die es dennoch dehnbar machen. Dabei wird das biegsame, aber nicht dehnbare Material auxetisch: Das bedeutet, dass es sich bei einer Dehnung in eine Richtung auch quer dazu ausdehnt.

Auf diese Weise liessen sich bereits einfache Objekte formen. Forschende der ETH Lausanne (EPFL) zeigen nun, wie das gleiche Verfahren auch für komplexere Objekte funktioniert. Mithilfe eines neu entwickelten Algorithmus berechnet das Team um Mina Konakovic, wie die Schlitze für das gewünschte Objekt gestaltet sein müssen. Anschliessend wird das so «durchlöcherte» Material über eine Form gezogen.

Von Mode bis Architektur

Das Verfahren sei vielseitig einsetzbar, schrieb die EPFL in einer Mitteilung vom Dienstag. Von Mode über Mikroelektronik bis hin zu Fassadenbau.

«Wir könnten beispielsweise jemanden scannen und ein perfekt passendes Kleidungsstück aus einem einzigen Stück Leder erzeugen», liess sich Mark Pauly, Leiter des Computer Graphics and Geometry Laboratory der EPFL in der Mitteilung zitieren.

So produzierten die Forschenden in Testläufen ihrer Methode einen Schuh mit Absatz, Masken, Skulpturen und ein Kleid. Allerdings dürfte es sich vermutlich empfehlen, unter das Kleid im Löcher-Look noch etwas Undurchsichtiges zu ziehen.

Die Forschenden stellten ihre Methode Ende Juli an der International Conference on Computer Graphics and Interactive Techniques vor. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Terroristischer Anschlag» in Nordirland

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Nadal mit Machtdemonstration gegen Berdych

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die Entwicklung des einzigen Männerschuhs, den jeder kennt: der Air Jordan seit 1985

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Endlich ausschlafen! Das denken viele am Wochenende und fühlen sich danach erst recht träge. Ausserdem attestieren Forscher Langschläfern die schlimmsten Krankheiten. Was steckt dahinter?

Feiertage, endlich! Eltern träumen davon, Kinderlose zelebrieren es: Ausschlafen, solange das Gehirn gewillt ist, die Augen zu schliessen. Nach dem Aufstehen: das böse Erwachen. Trotz der Extraportion Schlaf verwandelt sich der Körper in eine träge Masse, die kaum von der Couch hochkommt.

Anscheinend wird der Körper nicht richtig wach, wenn wir neun, zehn oder gar zwölf Stunden geschlummert haben. Grosse Studien zu Langschläfern lassen sogar noch Schlimmeres vermuten. Wer …

Artikel lesen
Link zum Artikel