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«Aus Gewissensgründen» – Diese Apothekerin verbannt Homöopathie aus Regalen

Saskia Gerhard / watson.de



Wer die Bahnhof-Apotheke in bayerischen Weilheim betritt und nach homöopathischen Mitteln fragt, wird erstmal vertröstet. Iris Hundertmark, der die Apotheke gehört, hat sich zu einem drastischen Schritt entschieden. Sie hat Homöopathie aus ihren Regalen verbannt.

Frau Hundertmark, warum haben Sie sich dazu entschieden, homöopathische Medikamente nicht mehr anzubieten?
Iris Hundertmark:
Aus Gewissensgründen – ich möchte absolut ehrlich zu meinen Kunden sein. Ich habe Pharmazie studiert, bin Pharmazeutin und habe die Aufgabe, die Bevölkerung zu informieren nach dem Stand der Wissenschaft. Über homöopathische Mittel kann ich meine Kunden aber nicht umfassend beraten, weil ich keine Beweise habe, dass sie überhaupt wirken.

Iris Hundertmark

Bye-bye Globuli: Iris Hundertmark. Bild: zvg

Worin sehen Sie Probleme mit homöopathischen Mitteln?
Ich stelle sie infrage. Wir sind von unserer Apothekerkammer dazu angehalten, leitliniengerecht zu beraten. Die Hersteller müssen Beweise über die Wirkung ihres Medikamentes erbringen und die nutze ich dann, um meine Kunden zu beraten. 

Wenn Sie zum Beispiel in meine Apotheke kommen und Sie wollen eine Packung Aspirin, werde ich Ihnen gezielt Fragen stellen und Sie darüber aufklären, was passieren kann, wenn Sie das Medikament einnehmen, wofür das Mittel ist oder ob Sie einen Arzt aufsuchen müssen. Ich schiebe die Tabletten nicht einfach über die Theke. 

Im Fall der Homöopathie sieht das anders aus, Leitlinien gibt es in dem Sinne nicht. Würden Sie mich um eine Flasche Arnika bitten, müsste ich sie abgeben, ohne etwas dazu sagen zu können. Denn uns fehlen wissenschaftliche, evidenzbasierte Beweise, dass homöopathische Mittel wirklich wirken.

Christian Lübbers hat die Bahnhof-Apotheke bei ihrem Schritt beraten. Der Arzt klärt seit Längerem über Homöopathie auf:

«Wirkt Homöopathie? Nein/Nein, aber in gelb»

Was machen Sie, wenn Kunden kommen, die nach homöopathischen Mitteln fragen?
Ich frage sie, was sie haben – das ist sowieso meine Pflicht. Dann schlage ich ihnen schulmedizinische Medikamente vor und merke an, dass wir die homöopathischen Mittel nicht vorrätig haben.

Wenn jemand trotzdem unbedingt eine homöopathische Arznei haben möchte, bestelle ich die. Ich schreibe niemandem vor, was er tun oder lassen soll. Ich sage den Kunden dann, dass es einen Tag oder länger dauern kann, bis die Mittel ankommen. Oder sie müssen es eben bei anderen Kollegen versuchen, die das Mittel vielleicht in der Schublade haben. 

Ich kann dem Kunden nur sagen: Ich bestelle Ihnen das Medikament, wenn Sie es wollen, aber Sie sollten wissen, dass es keine nachgewiesene Wirksamkeit hat. Dann hat er die Wahl. Er kann sich etwas anderes empfehlen lassen oder er sagt: «Das weiss ich, aber mir hilft das trotzdem.» Das ist dann okay für mich, aber ich will wenigstens auf den Stand der Wissenschaft hingewiesen haben.

«Ich sage niemandem: Kaufen Sie das nicht. Ich möchte nur vernünftig aufklären, dass Homöopathie ein Risiko darstellen kann, wenn man akut krank ist.»

Was ist Homöopathie?

Der Begriff bedeutet übersetzt «ähnliches Leiden». Anhänger dieser alternativen Medizin glauben: Wenn ein Stoff bei Gesunden zum Beispiel Übelkeit hervorruft, kann er bei Kranken Übelkeit heilen.
Deshalb verwenden Homöopathen diesen Stoff, sie verdünnen ihn allerdings extrem stark mit Alkohol und Wasser, um die schlechten Nebenwirkungen zu unterbinden. Die guten Wirkungen bleiben dabei angeblich erhalten.

Die Mittel werden in Potenzen klassifiziert.
Die Potenz D23 entspricht einer 23-fachen Verdünnung im Verhältnis 1:10. In einer Zahl: 1:100'000'000'000'000'000'000'000.

Um es etwas anschaulicher zu machen: Gib einen Tropfen Apfelsaft ins Mittelmeer, dann enthält das Mittelmeer genauso viel Apfelsaft, wie ein D23-Homöopatikum nach der ganzen Verdünnerei noch von seinem Urstoff enthält. Da kann nichts mehr wirken, Homöopathen glauben aber, dass die Energie des Stoffes erhalten bleibt und heilt.

Wer Homöopatika nimmt und eine Linderung bei sich feststellt, profitiert vom Placebo-Effekt: Der Körper «denkt», er hat ein wirksames Medikament bekommen und setzt darunter sowas wie Selbstheilungskräfte frei. Dieser Effekt wurde in Studien nachgewiesen. Bei ernsten Erkrankungen sollte man sich darauf aber nicht verlassen.

Ist das nicht schlecht fürs Geschäft?
Ich riskiere Verluste. Aber meine Kunden wissen, dass sie von mir Ehrlichkeit erwarten können. Das ist mir wichtig.

So sehen die Regale ohne homöopathische Mittel aus:

Wie finden die Kunden das?
Die Kunden reagieren positiv, weil ich ihnen ja die Wahl lasse. Ich sage niemandem: Kaufen Sie das nicht. Ich möchte nur vernünftig aufklären, dass Homöopathie ein Risiko darstellen kann, wenn man akut krank ist. Wenn Sie sich zum Beispiel in den Finger schneiden und Sie behandeln die Wunde nur mit Arnika-Globuli, ist die Gefahr für Infektionen höher als mit einer schulmedizinischen Behandlung. Ich kann Ihnen nicht die Globuli geben und mit Sicherheit behaupten, dass sie wirken.

Homöopathie ist sehr umstritten, die Diskussion darum wird hitzig geführt. Da ist es erstaunlich ist, dass sich noch keine andere Apotheke dazu entschieden hat, die Mittel aus dem Regal zu nehmen. Warum glauben Sie, ist das so?
Als Apothekerin bin ich ja nicht nur Pharmazeutin, sondern auch Kauffrau. Ich muss meine Angestellten bezahlen und das Geschäft muss laufen. Eine solche Entscheidung muss gut überlegt sein. Ich persönlich habe den Entschluss als Naturwissenschaftlerin gefasst und es war für mich eine ethische Entscheidung. Ich beziehe damit eine ehrliche Haltung und ich bin überzeugt, dass Ehrlichkeit am Längsten währt. Aber damit geht man natürlich ein Risiko ein.

Menschen, die sagen, dass Homoöpathie ihnen hilft, profitieren aus wissenschaftlicher Sicht vom Placeboeffekt. Das ist ja schon eine erstaunliche Sache und teils sogar wünschenswert, bei harmlosen Erkältungen zum Beispiel. Wie denken Sie darüber?
Der Placebo-Effekt ist unbestritten und anerkannt. Er ist Teil klinischer Studien, in denen Patienten nicht wissen, ob sie ein echtes Medikament oder ein Placebo bekommen. Und wir sehen, dass sich auch unter wirkungslosen Tabletten eine Wirkung zeigen kann.

Ich finde das grossartig und freue mich, wenn es funktioniert. Deshalb will ich die Homöopathie auch nicht grundsätzlich verteufeln. Aber im echten Krankheitsfall kann es riskant sein, sich nur darauf zu verlassen. Ich will das Gespräch darüber führen, sonst unterscheide ich mich nicht von irgendeiner Online-Apotheke, die nur eine Plattform für Bestellungen ist.

Bestimmt hast auch DU einen dieser kranken Typen im Büro

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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295Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 21.08.2018 12:45
    Highlight Highlight Es wurde vorwiegend (blaubar??) Intelligentes und fast alles zu diesem erfreulichen Thema gesagt.
    So erhalte ich folgendes Fazit:
    Ich halte nichts von Homöopathie - ich bin und bleibe Globulisierungsgegnerin!
    16 3 Melden
  • Johannes Güntert 21.08.2018 08:54
    Highlight Highlight Der „Volkswille“ ersetzt keinen Beleg für eine Wirksamkeit verschieden etikettierter Zuckerkügelchen. Das ist dümmstes „argumentum ad populum“.

    Das Volk wurde für diese Entscheidung jahrzehntelang falsch informiert - ein Paradebeispiel dafür, wie man Volksentscheide nicht einsetzt.

    Naturwissenschaftliche Fakten dürfen nicht durch falsche Meinungen ausgehebelt werden.
    21 2 Melden
    • loquito 21.08.2018 17:02
      Highlight Highlight Dann liefere doch den faktischen Beleg der nicht-Wirksamkeit... Und bitte erklär das auch den Säuglingen, welche auf Kügelchen positiv reagieren...
      8 30 Melden
  • Immanuel Kant 21.08.2018 00:14
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für das ausgezeichnete Interview. Es ist schön zu sehen, dass es viele vernünftige Leute gibt und dass eine Wissenschafterin ihren Auftrag am Dienst der Gesundheit ernstnimmt. Letztendlich wäre es am Schluss im Kampf gegen die Dummen und Pseudowissenschaftler aber fast besser, wenn man die Globuliesser und sonstigen Konsorten noch bedienen würde. Zwar verdienten die Kassen, die das unterstützten darob kurzfristig. Aber die Darwin‘sche Selektion würde sich zum Glück noch etwas schneller zutragen.
    19 5 Melden
  • chevreul 20.08.2018 23:35
    Highlight Highlight Nun ja, dieser Artikel enthält eigentlich auch kein einziges materielles, verwertbares Atom oder Molekül & dennoch vermittelt er scheinbar Informationen - auf welch wundersame Weise auch immer. Den heftigen Reaktionen entsprechend dürfte das ja ganz & gar nicht sein, da er eben keinen nachweisbaren Wirkstoff enthält und ja nicht einmal gedruckt ist sondern nur virtuell aus code besteht, entstanden aus nicht wägbaren aber dennoch offensichtlich existierenden Gedanken... Wenn die Wissenschaft etwas nicht nachweisen kann ist das unter Umständen auch ein Hinweis auf ihre Mangelhaftigkeit.
    17 27 Melden
    • ScottSterling 21.08.2018 16:12
      Highlight Highlight Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Aber danke für den Versuch.
      18 1 Melden
  • Gubbe 20.08.2018 18:02
    Highlight Highlight Eine Flasche naturtrüben Apfelsaft mitten ins Mittelmehr ausgeleert, gerührt und geplantscht. Wer ein Lebewesen, oder eine Maschine kennt, der/die den Saft schmeckt, soll bitte jetzt die Hand heben. Und es ist nur ein Tropfen... der soll allerdings noch seine Energie im Mittelmeer verbreiten. Abstrus
    25 3 Melden
  • Alte Schule 20.08.2018 14:11
    Highlight Highlight Ohjee! Gute Frau Apotheke. Ihnen wurde im Pharmazie Studium logischerweise auch zuerst der Verstand amputiert, bevor sie weiter studieren konnten. Mit Verlaub, haben sie wirklich noch nicht mehr begriffen wie Wirtschaft und ganz besonders in der Medizin funzt? Abhängigkeiten züchten lautet das Allroundrezept. Natürlich immer zuerst Packungsbeilage lesen und im Zweifel den Arzt oder Apitheker schlagen. Gute Besserung. Ihre Profit Zulieferer der Pharmaindustrie. 🤑
    20 68 Melden
    • Yannick Leuenberger 20.08.2018 18:31
      Highlight Highlight Oh, guckt ihn euch an, ein Aluhut.
      Homöopathie ist ein Placebo, finde dich mit der Wissenschaft ab. Das hat mit Wirtschaft einen Scheiss zu tun.
      39 15 Melden
    • Binnennomade 20.08.2018 22:11
      Highlight Highlight Zum Glück verteilen die achso guten Homöopathiefirmen ihre Wässerchen gratis.
      24 2 Melden
  • blaubar 20.08.2018 13:00
    Highlight Highlight We heilt hat recht.
    10 18 Melden
    • Yannick Leuenberger 20.08.2018 18:32
      Highlight Highlight Nicht wenn er nicht geheilt hat, sondern vom Placeboeffekt profitiert hat.
      22 7 Melden
  • Ameyra 20.08.2018 12:55
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team
    Egal ob das Interview und folglich Autor/in und Interviewee für oder gegen etwas sprechen finde ich es doch extrem kritisch einen Inputbalken, der zur Information der Leser dienen sollte, so polarisiert darzustellen. Im Interview geht es klar um die subjektive Meinung einer oder mehrerer Personen. Der Inputbalken sollte aber dafür da sein, jemandem der sich zuerst objektiv über die Grundlagen der Diskussion informieren möchte, eben diese Chance zu geben. Klare Kritik darf natürlich im Artikel selber vorgebracht werden, bei Infobalken müssten aber Quellen angegeben werden.
    26 12 Melden
    • Yannick Leuenberger 20.08.2018 19:09
      Highlight Highlight Wurden ja nur Fakten genannt.
      17 5 Melden
    • Ameyra 20.08.2018 21:07
      Highlight Highlight Und Fakten vordern Quellen oder nicht? Ausserdem schliessen Wörter wie "angeblich" Fakten eher aus, "da kann nichts mehr wirken" hingegen klingt zu salopp/ nicht objektiv genug (deswegen obiger Kommentar), "In Studien nachgewiesen" ist zu vage. Mir ist bewusst das Watson 80% Infotainment beinhaltet, weswegen es wichtig ist, dass die Plattform dies nicht ausnutzt sondern auch dazu fähig ist, Wissen unpolarisiert zu verbreiten. Ansonsten sind wir auf dem gleichen Weg wie verschiedene politische Zeitungen die der Bevölkerung nicht die Möglichkeit gebenunbeeinflusst eigene Meinungen zu bilden.
      6 2 Melden
  • karl_e 20.08.2018 10:40
    Highlight Highlight Die Apothekerin hat irgendwie schon recht. Jedoch: was ist mit "richtigen" Medikamenten, die nicht oder falsch wirken? Deren sind viele! Die homöopathischen Mittelchen haben im Gegensatz zu diesen wenigstens keine Nebenwirkungen.
    21 18 Melden
    • Luigi Porco 20.08.2018 15:20
      Highlight Highlight Die homöopathischen Mittelchen haben im Gegensatz zu diesen wenigstens keine *Wirkung*.

      There, fixed it for you
      24 13 Melden
  • Kilian Fischer 20.08.2018 10:18
    Highlight Highlight Wo nichts wirkt gibt es auch keine Nebenwirkungen...
    26 11 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 20.08.2018 09:23
    Highlight Highlight Die Wirkung eines Medikaments muss durch randomisierte, doppel-blinde, Placebo-kontrollierte Studien statistisch nachgewiesen werden. Zudem müssen diese Studien reproduzierbar sein. Dies gilt genau gleich auch für homöopathische Medikamente.

    Was bei homöopathischen Medikamenten unabhängig davon grundsätzlich ausbleiben muss, ist der Nachweis des Wirkungsmechanismus. Dieser ist zumindest zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich. Die Wirkung homöopathischer Medikamente liesse sich also prinzipiell nicht erklären, selbst wenn sie statistisch (siehe oben) nachweisbar wäre.
    16 21 Melden
    • flyme 20.08.2018 19:58
      Highlight Highlight Genau diese Doppelblindstudien müssen für die sogenannte "Alternativmedizin" nicht geliefert werden. Man muss nur nachweisen, dass die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten.
      8 2 Melden
    • Binnennomade 20.08.2018 22:07
      Highlight Highlight Das ist ganz einfach falsch, die Wirkung eines homöopathischen Mittels muss nicht nachgewiesen werden. Dies wäre auch gar nicht möglich, weil Homöopathika nachweislich NICHT wirken.

      Nochmals zum mitschreiben: Das Problem ist nicht, dass man die Funktionsweise von Homöopathika nicht kennt, sondern dass sie nachweislich nicht wirken. Würden sie funktionieren, aber man wüsste nicht wie, wäre das gar kein Problem.
      18 7 Melden
  • Gummibär 20.08.2018 08:58
    Highlight Highlight Die durch Studien belegte Placebo-Wirkung der homöopathischen Pillen ist dieselbe wie beim Beten, sie tritt gelegentlich , aber nur bei Gläubigen auf.
    Andererseits:
    Da mehr Apfelsaft, Bier, Kokain und Homöopathenbrunz ins Mittelmeer gelangen, als wir daraus saufen, ist das Mittelmeerwasser als homöopathisches Universal-Heilmittel nicht zu unterschätzen.
    εἴσω θάλασσα oder mare nostrum m.n. kann bei mir in 50ml Fläschchen bestellt werden.
    39 6 Melden
  • AndreasK 20.08.2018 07:13
    Highlight Highlight Für diejenigen, die das Prinzip des homöopathischen "Potentierens" noch nicht ganz durchschaut haben:
    User Image
    47 8 Melden
    • Dirk Leinher 20.08.2018 08:10
      Highlight Highlight Als ich die Gelegenheit hatte einem Molekülgläubiger den Unterschied zwischen Wasser und Wasser zu zeigen, wurde er ganz kleinlaut. Er hat es auch heute noch nicht verdaut da sein gesamtes Weltbild als Chemiker zusammenbrechen würde, sollte er beginnen seinen eigenen Augen zu glauben, statt am Studiumswissen festzuhalten. Eonfach mal googlen nsch belebtem wasser
      12 68 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 11:35
      Highlight Highlight Belebtes Wasser...hahahaha
      36 3 Melden
    • Yannick Leuenberger 20.08.2018 18:33
      Highlight Highlight "Einfach mal googlen"
      Die Ausbildung des Youtube-Akademikers.
      Belebtes Wasser...hahahahahaha
      30 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • architekt 20.08.2018 01:45
    Highlight Highlight Die Leute so:
    «Ich kauf doch nichts, dessen Wirkung nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist.»

    Die Leute auch so:
    «Na und, soll die Wissenschaft halt behaupten Rauchen sei ungesund, ich darf das ja wohl noch selbst entscheiden.. hust hust.»

    🤷‍♂️

    sorry, ich kann nicht mehr 😂
    47 11 Melden
    • Tatwort 20.08.2018 10:51
      Highlight Highlight Bedeutet das nun, dass die Krankenkasse mir jetzt auch Zigaretten zahlt?
      Merke: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
      20 4 Melden
  • Thom Mulder 19.08.2018 23:46
    Highlight Highlight Apotheken, die homöopathische Mittel verkaufen, sollte man nicht trauen. Denn wenn die Apotheker eine richtige Ausbildung gehabt hätten, würden sie niemals den Leuten solchen Mist verkaufen.
    48 36 Melden
    • Chlinezwerg 20.08.2018 07:57
      Highlight Highlight Dann könntest du keiner Apotheke mehr trauen. Globuli sind sehr gute Alternativen, und du musst immer denken wenns nicht wirkt, dann schadets auch sicher nicht.
      16 39 Melden
    • Pasionaria 20.08.2018 11:19
      Highlight Highlight winzigezwerg
      .......oder: homöpathische Mittel haben keine Nebenwirkung - oh Heil. Ein Mittel, das keine Wirkung hat, kann auch keine Nebenwirkungen aufweisen und kann auch weder nützen noch schaden.
      15 8 Melden
  • Vanessa_2107 19.08.2018 22:38
    Highlight Highlight Es stimmt einfach nicht, dass diese Globulis überhaupt nicht wirken. Wie oft schlägt ein Kind den Kopf irgendwo an? --> Arnika Globuli und es wird keine Beule geben. Frauen (auch Männer) Liebeskummer, ihr heult die ganze Nacht --> 7 Arnika Globuli und die Augen sind viel weniger geschwollen. Meine Katze "mudert" ev. hatte sie eine Kampf, wurde gebissen, hat eine nicht allzu grosse Wunde, bevor ich zum Tierarzt fahre, mische ich ihr jedesmal --> Arnika Globuli unters Futter sehe ich, es bringt nichts gehe ich zum Veterinär. X-Mal haben mir Arnika-Globuli geholfen, probiert es selber aus!
    60 127 Melden
    • Binnennomade 20.08.2018 00:01
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Placebo

      Im Pfadilager haben damals die 'Heimwehtabletten' auch Wunder bewirkt. Aber die waren für 1.50 in der Süsswarenabteilung der Migros zu finden.
      112 19 Melden
    • Pafeld 20.08.2018 08:10
      Highlight Highlight Ich finde als Lagerleiter die homöopathische Apotheke ist super. Besonders für Kinder. Jedes noch so penetrant eingebildete Zipperlein lässt sich damit hervorragend und schnell behandeln. Wichtig ist einfach, dass man vor dem Kind möglichst geschäftig das Handbuch liest. Egal, welches Fläschchen man anschliessend nimmt.
      38 7 Melden
    • Dirk Leinher 20.08.2018 08:14
      Highlight Highlight @Binnennomade
      Ja, es gibt Studien die belegen dass der von Ihnen angedprochene Plsceboeffekt sogar die erwünschten Wirkungen von teuren Psxchopharmaka übersteigen. Weshalb wohl? Das wäre die richtige Forschungsrichtung der zu folgen sich lohnt.
      19 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 19.08.2018 22:35
    Highlight Highlight Endlich wieder mal ein Bericht über eine Bürgerin, die nicht aus vorauseilendem Gehorsam (und aus Angst vor einem Shitstorm von 'unterdrückten Minderheiten') kuscht und Hokuspokus mitmacht. Gerade in Deutschland, wo der soziale Imperativ vom Staat und die politische Intoleranz Andersdenkenden gegenüber noch ein bisschen drückender ist als hier in der Schweiz.
    31 40 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 11:22
      Highlight Highlight Auch schön wie man bei jedem Thema versuchen kann, noch was über die bösen Ausländer und Minderheiten reinzudrücken und seis noch so zusammenhangslos.
      19 0 Melden
  • Dirk Leinher 19.08.2018 21:54
    Highlight Highlight Die Pharmalobby schreibt sich hier wieder mal die Finger wund. Aber für die Menschen die durch schulmedizinische Blutdrucksenker mit krebserregenden Substanzen vergiftet wurden, scheint es kein Platz zu haben. Ich höre die Pharmalobbisten schon wieder jammern, dass das nur ein schwarzes Schaf in China war und sonst alles bestens sei. Nein, es geht bei der Pharmaindustrie um Milliarden, aber sicher nicht um die Menschen wie es marco Rima gekonnt auf den Punkt brachte:
    Play Icon
    35 82 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 23:24
      Highlight Highlight Da Sie ja offenbar von niemandem bezahlt sind und sich auszukennen vorgeben, beweisen Sie doch mal, dass Homöopathie wirkt. Genau um dieses Thema geht es hier nämlich, nicht um Ihre Nebenkriegsschauplätze. Erst recht nicht um Ihre erfundenen Unterstellungen.
      50 16 Melden
    • Dirk Leinher 20.08.2018 08:21
      Highlight Highlight Angesichts dessen, dass soeben bekannt wurde dass 14000 Patienten über Jahre hinweg krebserregende Blutdrucksenker erhielten und das alleine in der Schweiz, vermute ich doch eher dass die multimilliardenschwere Pharmalobbiisten "Nebenkriegsschauplätze" eröffnen um dsvon abzulenken.
      14 30 Melden
    • Heinz Nacht 20.08.2018 14:56
      Highlight Highlight Und dafür haben Sie sicherlich auch Belege?!
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fenix 19.08.2018 21:14
    Highlight Highlight Passend dazu:
    http://www.howdoeshomeopathywork.com
    12 3 Melden
  • whoozl 19.08.2018 17:49
    Highlight Highlight Bei homöopathischen Medikamenten werden keine sog. randomisierten Doppelblindstudien durchgeführt, wie es bei normalen Medikamenten und Naturheilmitteln zum Nachweis der Wirksamkeit und der Verträglichkeit Pflicht ist. Dies wird damit begründet, dass die finanziellen Mittel für solche Studien fehlen - dabei ist die Homöopathie ein Milliardengeschäft!
    Als "Beweis" für die Wirksamkeit wird dann oft angeführt, dass Globuli ja auch bei Kleinkindern und Tieren wirken. Da aber in der Homöopathie die Patienten meist sehr viel Zuwendung erhalten, wirkt sich dies stark auf den Placebo-Effekt aus.
    84 10 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 20.08.2018 09:31
      Highlight Highlight Genau. Solche Doppelblindstudien sind unabdingbar für den Nachweis der Wirksamkeit von homöopathischen Medikamenten. Aber selbst wenn ein statistischer Beweis für die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln erbracht würde (ich schreibe "würde"!), läge noch immer kein Erklärungsmuster für deren Wirkungsweise vor. Die Wirkung würde sich dann einfach einstellen, ohne dass man in der Lage wäre, den Grund dafür anzugeben.
      8 2 Melden
  • Pasionaria 19.08.2018 17:23
    Highlight Highlight Hochachtung zu dieser mutigen Ehrlichkeit!
    Leider, leider wird Frau Hundertmark einige Tausend Alt-D-Marks weniger verdienen.
    Aeusserst bedauerlicherweise hat diese grossartige Handlungsweise ihren Preis.
    Es ist zu hoffen, dass ihr noch mehr Branchentreue und -aufrichtige folgen werden.
    Bravo!
    37 16 Melden
    • Alienus 19.08.2018 21:23
      Highlight Highlight Pasionaria

      Befürchte leider, die Apothekerin "Hundertmark" wird sich in "Einpfennig" umbenennen müssen.
      13 7 Melden
    • Pasionaria 20.08.2018 12:15
      Highlight Highlight Alienus
      :-) Du musst nicht übertreiben, mindestens den Namen > Eincent darfst Du ihr schon gönnen!

      Jedenfals, in dem Masse sie ev. Einnahmen verliert, gewinnt sie an Glaubwürdigkeit und Bewunderung für ihren Mut.
      2 2 Melden
  • bresse 19.08.2018 16:38
    Highlight Highlight Also, ich nimm doch lieber ein "Placebo", als ein krebserregendes Medikament.
    42 91 Melden
    • batschki 19.08.2018 21:07
      Highlight Highlight Gar keines wäre auch eine Option
      43 6 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 21:12
      Highlight Highlight Wie zum Beispiel?
      12 5 Melden
    • Gipfeligeist 19.08.2018 22:28
      Highlight Highlight Medikamente durchlaufen eine zehnjärige Entwicklung mit Tausenden von Probanden. Wenn du vor Krebs sicher sein willst, würde ich mal Brot aus der Küche verbannen. Und Milch. Und Wasser.
      34 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SDF 19.08.2018 15:53
    Highlight Highlight Super! Eine Apothekerin hat mir solche « Heilmittel » verkauft und ich hab nicht mal bemerkt, dass ich gerade 1 dl Wasser für CHF 20 kaufe 😣
    58 14 Melden
  • Herbert Anneler 19.08.2018 14:53
    Highlight Highlight Jaja, Big Pharma: Verwende keine Wirkungsstudie aus unabhängiger Quelle, sondern nur diejenigen aus der eigenen Küche: D.h. man mache so viele Studien, bis das Resultat die gewünschte Wirkung zeitigt. Selbst wenn Medis wirkungslos sind, muss man bloss eine bestimmte Zahl Studien machen, bis das richtige Resultat eintritt. Jede/r ForscherIn kennt das Phänomen der Ausreisser. Und dann sprechen Medizin und Big Pharma von sog. „evidenzbasierter Wirkung“. Abrakadabra für Laien... Und das Beispiel Arnika ist eh ganz schlecht: Die Wirkstoffe gegen Entzündung sind längst identifiziert!
    22 60 Melden
    • Maya Eldorado 19.08.2018 18:55
      Highlight Highlight Ja, ja big-pharma
      Diese Medikamente haben Nebenwirkungen, generieren Folgeerkrankungen.
      Wird eine Krankheit vertrieben (geheilt), entsteht an anderer Stelle eine Schwäche.
      Eines der Wohl schlimmsten Beispiele in der Pharmageschichte ist Thalidomid.
      15 25 Melden
    • Binnennomade 19.08.2018 19:17
      Highlight Highlight Wenn du in der Schweiz ein Medikament verkaufen willst, musst du es von Swissmedic prüfen lassen. Aber da du hier so ein Kommentar verfasst hast, ohne vorher die hahnebüchene Theorie 'Pharmakonzerne dürfen ihre Produkte selber zulassen' zu überprüfen, bist du wohl für Facts ausserhalb deiner Meinung eh nicht empfänglich.
      59 8 Melden
    • Dirk Leinher 20.08.2018 08:39
      Highlight Highlight Die Pharmafirmen finanzieren nicht nur ihre eigenen Studien, sondern gleich auch noch die PR-Berichte über die Wirksamkeit in Fachjournalen.
      Ein erschreckender Dokumentarfilm mit dutzenden Experten und Insidern ist zum Beispiel dieser:
      Play Icon
      6 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 19.08.2018 14:45
    Highlight Highlight Lasst die Leute doch solche Mittelchen kaufen. Immerhin sind die absolut unschädlich.
    22 35 Melden
    • batschki 19.08.2018 21:10
      Highlight Highlight Andererseits wäre auch Nichtstun eine Option
      34 7 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 11:20
      Highlight Highlight @Posersalami Kostet aber Zeit, Ausdauer, viel Geld + weil die Leute meinen bereits was zu tun, oder weil ihnen das von den "Heilern" häufig eingeredet wird, verzichten sie auch bei schwereren Erkrankungen auf eine effektive Therapie. Habe ich selbst miterlebt. Das akzeptieren und fördern dieses Denken fordert durchaus auch Todesopfer.

      SIehe etwa als etwas anverwandtes auch den Skandal um die britischen Chiropraktiker, die behaupteten, Asthma oder gar Krebs heilen zu können und den aufdeckenden Journalist, SImon SIngh, mit Klagen versuchten einzudecken...
      8 1 Melden
    • jimknopf 20.08.2018 11:49
      Highlight Highlight Wieso batschki? Solange es als Placebo hilft ist es doch in Ordnung? Nur weil es Ihnen nichts bringt müssen Sie doch Ihre Ansichten nicht anderen aufzwingen?
      2 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 19.08.2018 13:28
    Highlight Highlight Unglaublich, dass man diese Quacksalberei überhaupt verkaufen darf.
    81 27 Melden
  • Nik G. 19.08.2018 13:13
    Highlight Highlight Ich finde diese Radikalisierung schwierig. Die Schulmedizin hat einfach mehr Geld um die Studien mit ihren Medikamenten zu ihren Gunsten zu erstellen oder in Armen Länder wie Indien Tests an Menschen durchzuführen ohne das sie wissen was sie erhalten. In der Pränatal Medizin wird viel mit Homöoapthie gearbeitet (gesundheit des Ungeborenen) . Bei Tamiflu gibt es den Spruch nimmst du das Medikament bist du nach 7 Tagen gesund, nimmst du es nicht, nach einer Woche. Homöoapathie ist nicht die Lösung aber auch nicht der Teufel. Sowie dies bei der Schulmedzin der Fall ist.
    44 133 Melden
    • Karoon 19.08.2018 16:06
      Highlight Highlight Nikolai: Das Problem ist, dass die Wirksamkeit bei Homöopathie nicht nachgewiesen ist. Das und nur das sagt die Pharmazeutin im Interview.
      62 6 Melden
    • Alnothur 19.08.2018 16:08
      Highlight Highlight Homöopathie ist NICHT Pflanzliche Wirkstoffe, Homöopathie sind Zuckerkügelchen die sich angeblich an den Stoff, den sie als Lösung verdünnt haben, "erinnern" können.

      Es gibt einige Medikamente mit pflanzlichen Wirkstoffen, die auch nachweislich wirken. Aspirin ist am Ende auch nur eine synthetisch hergestellte Variante mit weniger Nebenwirkungen als der Stoff aus, ich glaube, der Weidenrinde.
      61 1 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 17:10
      Highlight Highlight Tamiflu ist ein Medikament, das gegen Grippe eingesetzt wird. Sie beschreiben aber eher den Krankheitsverlauf eines grippalen Infekts (=Erkältung). Eine Grippe kann gut und gerne 2-4 Wochen dauern. Tamiflu verkürzte die Krankheitsdauer in Studien um 21%. Ausserdem wurde das Risiko für Komplikationen und Spitaleinweisungen signifikant kleiner.
      Das Argument mit dem Geld ist Quatsch, da die Studien veröffentlicht und somit reproduzier- und überprüfbar sind. Ausserdem hat die Homöoindustrie auch sehr viel Geld und eine sehr starke und aktive Lobby.
      50 3 Melden
  • nass 19.08.2018 12:47
    Highlight Highlight Auch nicht schade, wenn ich das was ich will und notabene genau weiss warum ich es will/brauche ohne Worte über die Theke geschoben bekommen. Es regt mich jedesmal auf, wenn die Apotheker/Pharmaassistentinnen mich noch vollschwafeln mit dies und das. Unnütz. Glaube kaum dass ich die einzige bin, die das bloss nervt.
    22 58 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 19.08.2018 14:20
      Highlight Highlight Leider müssen auch Angestellte einer Apotheke im grössertn Rahmen denken. Es gibt halt leider sehr viele Idioten auf dieser schönen Welt und genau für diese gibts solche Vorschriften.
      26 4 Melden
  • kafifertig 19.08.2018 12:38
    Highlight Highlight B R A V O ! ! !
    52 13 Melden
  • Booker 19.08.2018 12:36
    Highlight Highlight Es ist klar dass Homoöpathie keine direkte Wirkung hat, denn die Wirkstoffe sind zu verdünnt. Der Placebo Effekt und die Selbstheilungskräfte der Menschen kommen hier zum tragen, was ja nicht per se schlecht ist. Erstaunlich dass dies die Menschen aber erst dann können wenn sie vermeintlich einen Wirkstoff kriegen. Solche die es selbst können, können manchmal sogar anderen Menschen helfen, diese nennen sich Heiler.
    Homoöpathie wird auch bei Tieren scheinbar erfolgreich eingesetzt. Vermutlich es dann aber eben auch der Mensch, welcher seinem Vierbeiner gut zuspricht.
    36 13 Melden
    • Binnennomade 19.08.2018 18:53
      Highlight Highlight Stimmt so nicht, Placebos wirken auch, wenn der Patient weiss, dass er 'nur' ein Placebo einnimmt. Wurde bereits x-fach erwähnt in dieser Kommentarspalte.
      19 10 Melden
  • DSC 19.08.2018 12:29
    Highlight Highlight Ich verstehe die grosse Abneigung gegenüber homöopathischen Mitteln nicht. Ist doch toll wenn sich mein Körper erholt ohne gross mit irgendwelchen Stoffen vollzupumpen wie bei der Schulmedizin. Ich finde es eher bedenklich wie wenig Gedanken sich die meisten Menschen machen, was sie da alles in sich reinpumpen.
    58 79 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 15:57
      Highlight Highlight Der Körper wird mit oder ohne homöopathische Mittel gleich schnell wieder gesund.

      Deswegen ist Homöopathie nutzloser Humbug.
      49 21 Melden
    • Karoon 19.08.2018 16:07
      Highlight Highlight Du vergisst, dass du auch Homöopathie kaufen musst. D.h. jemand verdient Geld mit nichts. Du könntest genauso gut Wasser trinken, wenn du nur fest daran glaubst, dass es dich gesund macht.
      46 11 Melden
  • Dönis 19.08.2018 12:08
    Highlight Highlight Meine Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln sind vorwiegend positiv.

    Placebo hin oder her. Dass Pflanzen mit ihren jeweiligen Eigenschaften, eine zuweilen erwünschte, heilende Wirkung ausüben, mag als Glaubensfrage abtun, wer will. Erfahrungsgemäss tun sich insbesondere fundamentalistische Kreise schwer mit der Idee, dass auch Pflanzen Heilkräfte besitzen oder unterstützen.
    22 93 Melden
    • ScottSterling 19.08.2018 13:49
      Highlight Highlight Homöopathie ist NICHT das gleiche wie Pflanzenheilkunde.
      90 2 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 13:53
      Highlight Highlight Versteh doch bitte: Homöopathie ist nicht das Gleiche wie Phytotherapie! Natürlich haben Pflanzen Wirkstoffe! Damit arbeiten Arzneimittelhersteller seit eh und je! Aber homöopathische Mittel sind derart stark verdünnt, da ist nichts drin, das wirken kann!
      70 4 Melden
    • Klaus07 19.08.2018 14:24
      Highlight Highlight Natürliche Heilmittel auf Pflanzenbasis ist nicht Homöopathie.
      69 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 19.08.2018 11:26
    Highlight Highlight Pflanzenschutz ist böse, Medikamente sind lieb?
    12 68 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 16:55
      Highlight Highlight Ich glaube, ich weiss worauf Sie hinaus wollen, wäre aber dennoch froh um eine Konkretisierung.
      15 1 Melden
    • TJ Müller 19.08.2018 17:48
      Highlight Highlight Pflanzen und Homöopatie sind zwei verschiedene Dinge! Homöopatische Mittel sind so stark verdünnt, dass der Stoff gar nicht mehr vorhanden ist
      34 3 Melden
    • Binnennomade 19.08.2018 18:50
      Highlight Highlight Phytopharmaka =/= Homöopathika
      15 4 Melden
  • Regentrockner 19.08.2018 11:22
    Highlight Highlight Ich überlege mir gerade: Wenn die Verdünnung von einem Tropfen Apfelsaft im Mittelmeer eine Wirkung erzielen soll (man spricht auch davon, dass sich das Wasser "erinnere"), dann will ich nicht wissen, welche anderen höher dosierten Substanzen dort auch noch so wirken...

    Es ist wie die Religion: Solche Dinge sollten Privatsache bleiben - da hat staatlich verordnete Finanzierung nichts verloren.
    57 7 Melden
  • Gubbe 19.08.2018 11:15
    Highlight Highlight Bei homöopathischen Mitteln gibt es keine Nebenwirkungen, weil sie auch keine Primärwirkung haben. Mit der im Artikel aufgezeigten Verdünnung, könnte man von Wunder sprechen. Es funktioniert wie Hypnose, also Selbstheilung. Ein Butterbrot hat die selbe Wirkung. Pflanzen, wenn man denn ihre Wirkung kennt, können wirken. zB. Aufguss usw. Ich bevorzuge Medikamente, die getestet und die Wirkung bestätigt ist.
    73 16 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 12:41
      Highlight Highlight Klar hat Homöopathie Nebenwirkungen: die homöopathisch behandelte Krankheit brütet munter weiter, in Extremfällen bis zum Exitus des Patienten.
      52 10 Melden
    • Citation Needed 19.08.2018 22:21
      Highlight Highlight Kafifertig: das ist aber ganz genau genommen keine Nebenwirkung, sondern der normale Verlauf der Krankheit, sofern kein Placeboeffekt eintrat. Homöopathie hat tatsächlich keine Nebenwirkungen, ausser vielleicht Karies.
      21 1 Melden
  • Lienat 19.08.2018 10:54
    Highlight Highlight Da es hier scheinbar von Experten wimmelt, habe ich eine ernst gemeinte Frage: Gibt keine Studien zur Homöopathie oder gibt es Studien die zeigen, dass Homöopathie nicht oder nicht mehr als Placebos wirken?
    23 7 Melden
    • Medikus 19.08.2018 11:51
      Highlight Highlight https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1874503/

      Hier eine Studie. Der interessanteste Satz ist folgender:

      „In particular, there was no condition which responds convincingly better to homeopathic treatment than to placebo or other control interventions.“

      Ergo, Homöpathie ist Placebo mit einem Preiszettel.
      35 2 Melden
    • Foxie 19.08.2018 12:13
      Highlight Highlight Es gibt wissenschaftliche, peer-geprüfte Studien die zeigen, dass Homöopathie nicht mehr als Placebos wirkt.

      Dass es wie ein Placebo wirkt ist bekannt und eigentlich unumstritten, problematisch ist halt, dass
      1) die Zuckerkügelchen dafür eher teuer sind
      2) einige "Ärzte" dies bei ernsthaften, gefährlichen Krankheiten wie diversen Arten von Krebs verschreiben, wo Schulmedizin helfen könnte, Homöopathie aber ganz sicher nicht.
      20 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 19.08.2018 10:37
    Highlight Highlight Solange Menschen an Marienerscheinungen in Sträuchern glauben oder das Muster ihres verschwitzten Kopfkissens für die Reinkarnation von Elvis, werden sie sich an die Wirksamkeit von irgendwelchen Mittelchen klammern. Die Apothekerin macht es richtig, die Kunden werden nun halt die Apotheke nebenan aufsuchen.
    40 11 Melden
    • Nicci92 19.08.2018 15:03
      Highlight Highlight ...das Muster ihres verschwitzten Kopfkissen für die Reinkarnation von Elvis 😂 ich kann nicht mehr vor lachen
      16 1 Melden
  • Gummibär 19.08.2018 10:28
    Highlight Highlight Ich wünsche mir mehr Konsequenz bei der Anwendung von Homoöpathie an der Kasse. Die Potenz D23 muss auch für meine Hunderternote gelten. Der Apotheker darf kurz daran riechen bevor ich sie wegstecke und sich am Placebo-Effekt erfreuen.
    47 9 Melden
  • Wianve 19.08.2018 10:18
    Highlight Highlight Ich stehe voll hinter dieser Apothekerin.
    Der Placeboeffekt ist sicher wirkungsvoll.
    Nur, die Natur heilt meistens selber, wenn wir ihr Zeit lassen und nicht auf Knopfdruck Gesund sein wollen.
    Manche Medikamente hindern sogar die Selbstheilung. Denke da an Hustenmittel, die den verseuchten Schleim stoppen, statt das er ausgehustet wird. Wir konsumieren generell zu viele Medikamente.
    28 10 Melden
    • one0one 19.08.2018 12:23
      Highlight Highlight naja wenn codein nimmst und keinen reizhusten hast bist du entweder schlecht beraten oder willst ei fach nur high sein ;)
      medikamente haben ihre vorgesehne wirkung. entsprechend sollten sie eingesetzt werden.
      13 3 Melden
  • lilie 19.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Kann man machen. Es gibt unzählige homöopathische Mittel, das braucht in einer Apotheke viel Platz.

    Ausserdem braucht man ja extrem wenig davon und meist auch nur selten, weil man ja das Problem meistens mit max. 3 Gaben behoben hat. Ein Fläschchen reicht so locker 10 Jahre.

    Zum Glück gibts unterdessen aber auch kleinere Einheiten, gerade für unterwegs ist das weitaus praktischer.
    19 54 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 16:50
      Highlight Highlight Es gibt übrigens auch grössere Einheiten mit derselben Wirkung: 1 kg Zucker im Coop für CHF 1.50.Noch massiv günstiger dazu! Schmeissen Sie das mal an der Quelle des Nils ins Wasser, dann heilen Sie Millionen von Menschen für 1.50...
      25 5 Melden
    • lilie 19.08.2018 18:34
      Highlight Highlight @Heinz: Jedem das seine, aber die Reise nach Ruanda oder Burundi ist mir definitiv zu teuer und zu lange, nur um meine Kopfschmerzen wegzukriegen!
      3 6 Melden
  • @cyclingsimon 19.08.2018 09:45
    Highlight Highlight Für alle, welche sich mal mit dem Thema ein wenig ernsthafter auseinandersetzen möchten, gibt es hier einen sehr sehr spannenden Audio-Podcast-Beitrag: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/homoeopathie-natalie-grams-abkehr-von-den-globuli Zwar ist dies eine Studierte Homöopatin, welche der Sache wissenschaftlich auf den Grund gehen wollte und kläglich scheiterte - und auch erklärt, warum die Homöopatie-Community so wissenschafts-ressistent ist. Hochspannend
    33 5 Melden
    • sigma2 19.08.2018 13:10
      Highlight Highlight Danke für den Tipp.
      4 0 Melden
    • Citation Needed 19.08.2018 22:26
      Highlight Highlight Von ihr hab ich gehört, sie wird brutal angegriffen und von ehemaligen Weggefährten wenig feinstofflich als Verräterin tituliert.
      6 0 Melden
  • Raphael Stein 19.08.2018 09:43
    Highlight Highlight Etwas sehr undifferenziert die gute Dame. Etwas gar Schwarz und Weiss. Aber jeder wie er will.

    Ich hab mit Arnikasalben gute Erfahrungen gemacht.
    Nicht in einer Krebsthearpie, sondern bei leichten Prellungen. Da brauchts keine Chemie für so Sachen.

    Nur so als Beispiel.
    26 68 Melden
    • trio 19.08.2018 12:01
      Highlight Highlight Arnikasalben haben nichts mit Homoöpathie zu tun...
      35 3 Melden
    • Sparrrkle 19.08.2018 12:10
      Highlight Highlight Handelt es sich bei deiner Salbe nicht eher um ein pflanzliches Arzneimittel und nicht um ein homöopathisches? Die Arnikapflanze ist durchaus wirksam. Es gibt natürlich auch Arnika als homöopathisches Mittel, aber die Salben sind oft einfach pflanzliche Mittel.
      24 3 Melden
    • Daniel Caduff 19.08.2018 12:20
      Highlight Highlight Wichtiger Unterschied: Pflanzliche Heilmittel sind NICHT das Selbe wie homöopathische Heilmittel. Homöopathie wird verdünnt, bis nichts mehr da ist. Umgekehrt gibt es sehr potente pflanzliche Heilmittel. Da wird aber nicht verdünnt, sondern konzentriert. zB. Johaniskraut oder auch Morphium, beide pflanzlichen Ursprungs (ja, ich weiss, heute wird das synthetisch produziert. Insulin stammt ursprünglich von Pferden, Botox von einem Bakterium. Alles "natürlich". Aber alles keine Homöopathie. Wie auch Deine Salbe nicht.
      40 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mathis 19.08.2018 09:38
    Highlight Highlight Das wird wirtschaftlich nicht gut gehen. Homöopathische Mittel verkaufen sich wohl recht gut. Ohne diese bleiben die rezeptfreien konventionellen Medikamente, von denen es nicht so viele gibt, und natürlich die rezeptpflichtigen, die aber die Ärzte lieber selber abgeben.
    Seit Ärzte selber verkaufen dürfen, geht es mit Apotheken bergab. So leid mir das tut.
    7 20 Melden
  • Rhabarber 19.08.2018 09:28
    Highlight Highlight Bin auch kein Fan. Aber man muss die 40% des Placebo-Effekts berücksichtigen:
    Hier ist was dazu: www.watson.ch/!181191330

    Schulmedizin läuft selbst immer mehr aus dem Ruder. Als ich vor Jahren wegen der Schulter beim Osteopathen im Spital war, bat ich darum, auch gleich einen Blick auf den Arm derselben Seite zu werfen. Seine Antwort: "Nein, das geht nicht. Ich bin Schulter-Spezialist. Dafür brauchen Sie einen Arm-Spezialisten."
    ähm Hallo? Schon mal dran gedacht, dass der Arm mit der Schulter zusammenhängt? Das ist ein gesundheitsschädliches allgemeines Problem, das auch die KK bös verteuert.
    30 38 Melden
    • Rhabarber 19.08.2018 12:47
      Highlight Highlight Manche Leute können einfach grössere Zusammenhänge nicht verstehen. Anders sind die Blitzli hier nicht zu erklären.
      14 29 Melden
    • Rhabarber 19.08.2018 14:37
      Highlight Highlight Frage an die Blitzler:

      Lasst ihr euer Kind sterben?
      Auch wenn ein Homöpath die Selbstheilung aktivieren könnte?

      Dann würdet ihr genau das tun, was ihr den Homöpathen vorwerft. Nämlich den Glauben vor die Vernunft stellen. Kompliziert, aber wahr!

      Ich sag ja nicht, dass ich an Homöpathie glaube oder dass es die einzige Möglichkeit ist. Ich bin nur der Meinung, man muss kranken Menschen alle Heilchancen lassen.

      Der Körper ist keine rein mechanische Maschine. Geist und Gefühl haben extremen Einfluss.

      Informiert euch doch erstmal gründlich bevor ihr urteilt.
      11 29 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 20:52
      Highlight Highlight Was genau reden Sie da mit sich selbst?
      14 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 19.08.2018 09:09
    Highlight Highlight C30 Präparate haben eine Verdünnung von 10 hoch 60. Zur Herstellung wird ja destilliertes Wasser verwendet, selbst dieses kann unmöglich so rein sein um den theoretische nötigen Anforderungen zu genügen.

    20 5 Melden
    • roger_dodger 19.08.2018 13:17
      Highlight Highlight Ja dann hat man schon ein Allheilmittel wenn alle Verunreinigungen im Wasser potenziert werden!
      Ganz ehrlich, von mir aus kann glauben wer will dass Ihn verdünnte Hundekacke (excrementum canum) oder Pferdeurin (kein Witz) heilt wenn man es verdünnt und eine paar mal auf ein Lederpolster haut aber ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann.
      12 2 Melden
  • mike2s 19.08.2018 08:50
    Highlight Highlight An die Homöopathie Anhänge.

    Wie es schon Paracelsus sagte:
    "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."
    Auch kann es keine Wirkung ohne Nebenwirkung geben.
    Bei einem Hammer ist die Wirkung das ich einen Nagel einschlagen kann. Die neben Wirkung ist ich kann auch eine Schädel einschlagen.

    So nun meine Fragen: Wer weis von Leuten die Schaden genommen haben weil sie ein falsches oder überdosiertes homöopathisches Mittel eingenommen haben?

    6 5 Melden
    • Surf & Turf 20.08.2018 13:52
      Highlight Highlight Körperlich oder allgemein? Wie wär‘s damit? Bei einer Bekannten wurde ein Sarkom diagnostiziert. Laut heutigem Stand immer noch unheilbar. Also wandte man sich Homöopathie, Natur- und Wundermedizin zu, allesamt voller grosser Worte. Die Ersparnisse waren schnell aufgebraucht, es wurden Schulden gemacht, um u.a. nach Brasilien zu einem „Heiler“ zu fliegen, organisiert durch einen Schweizer „Homöopathen & Naturarzt“ (Name bekannt). Bei ihrem Tod vor 10 Jahren blieb ihr Mann auf Schulden von knapp CHF 500‘000.- sitzen. Ein normales Leben ist immer noch nicht möglich. Zählt das als Schaden?
      2 0 Melden
    • mike2s 20.08.2018 16:35
      Highlight Highlight Meine frage bezieht sich auf die pharmakologische Wirkung.
      Ich wollte damit nur sagen das etwas das keine Wirkung hat kann nicht über oder sonst wie fehl dosieren.
      Richtig gefährlich kann es werden wenn man solche Mittel anstatt etwas wirksamen oder der Einsicht das es halt vorbei ist nimmt.
      Auch schon weil es genügend Leute gibt die einem liebend gerne eine Strohalm zum festhalten verkaufen.
      0 0 Melden
  • Diagnose: Aluhut 19.08.2018 08:44
    Highlight Highlight Nichts gegen Homöopathie. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Aber muss nicht aus der Grundversorgung der KKV finanziert werden.
    17 0 Melden
  • yannis675 19.08.2018 08:33
    Highlight Highlight Rosiken und nebenwirkungen. Das was die frau da erzählt ist weit entfernt von jeder ojektivität. Wo bleibt meine freie Entscheidung? Pharmaopfer...
    3 39 Melden
  • lagaffe 19.08.2018 08:32
    Highlight Highlight Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welcher Vehemenz das mechanistische Weltbild verteidigt...
    5 37 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 16:45
      Highlight Highlight Was ist denn ein "mechanistisches Weltbild" bitte genau? Und worin besteht der Zusammenhang mit dem Thema Homöopathie?
      22 2 Melden
  • Hardy18 19.08.2018 08:04
    Highlight Highlight Ich hatte mal einen schönen Satz zum Thema Homöopathie gehört.
    Es wäre das gleiche, wenn du deinen Autoschlüssel in den Fluss wirfst und mit dem Wasser versuchst zu starten. 😂
    25 4 Melden
  • Lullaby 19.08.2018 07:33
    Highlight Highlight Find ich gut soweit...

    Dafür sollten pflanzlich wirksame mittel mehr gefördert werden.

    Es gibt viele anwendungen, wo teure medikamente nicht nötig wären.

    Da wünsch ich mir mehr aufklärung durch ärzte und apotheken.
    111 11 Melden
    • Ökonometriker 19.08.2018 11:00
      Highlight Highlight Pflanzliche Mittel sind nicht unbedingt günstig - synthetisch hergestellte Wirkstoffe nicht unbedingt teuer. Nur bei neuen, unter Patentschutz stehenden Wirkstoffen sind die Preise sehr hoch.

      Die Ärzte und Apotheken sollten daher noch mehr auf vorhandene Generika hinweisen - ich als Kunde möchte wissen, wenn ich denselben Wirkstoff günstiger bekommen kann.
      16 0 Melden
    • Kong 19.08.2018 11:36
      Highlight Highlight Phytopharmaka googeln. Gibt es in unterschiedlichster Ausprägung und bildet meines Erachtens die Grundlage (historisch). Gezielt gezüchtete Pflanzen bzw chemische Herstellverfahren erlauben die Konzentration der Wirkstoffe zu erhöhen und gezielter zu nutzen. Chemie ist ja im Grundsatz simpel, erhitzen, verbinden, Reaktionen provozieren, etc. Der Orangentee hat seine Berechtigung aber für hohe Dosen muss man in der Herstellung anders vorgehen (hat jetzt mit Homöopathie alles nix zu tun)...
      8 0 Melden
  • Skeptischer Optimist 19.08.2018 07:30
    Highlight Highlight Leider versäumt Frau Hundertmarkt zu erwähnen, dass auch ein wesentlicher Teil der klassischen Medikamente kaum Wirkung erzeugt, die über den Placebo Effekt hinaus geht.

    Medikamente sind vor allem Glaubenssache. Ich glaube, dass wir hier Zeugen einer Kampagne der Pharmaindustrie sind.
    87 260 Melden
    • milone 19.08.2018 09:00
      Highlight Highlight Aha... und wie erklären Sie sich die Tatsache, dass Medikamente gegen Placebo getestet werden müssen um zugelassen zu werden?
      29 1 Melden
    • Marshawn 19.08.2018 09:07
      Highlight Highlight Quelle?
      19 1 Melden
    • Energize 19.08.2018 09:52
      Highlight Highlight Keine Ahnung woher du diese Informationen hast - eine Quelle dazu würde deine sehr gewagte These stützen.
      18 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 19.08.2018 06:35
    Highlight Highlight Big Pharma wird Watson sicher einen begeisterten warmen Dankesbrief senden. Peinlich, was bei Watson so aus der PR-Küche durchgeht. Sehr schade!
    93 296 Melden
    • Sharkdiver 19.08.2018 08:33
      Highlight Highlight Haben sie auch irgend ein Argument mit Hand und Fuss ausser hole Fransen? Oder wie soll folgender Schwachsinn was gutes bewirken? :
      Globuli aus Blausäure, Kot des Pottwals, Speichel der
      So verwenden Homöopathen auch heute noch als Grundsubstanz Blattschneiderameisen, Blausäure, Kot des Pottwals, Hundekot, Kakerlaken, Sekret der Bauchdrüsen des sibirischen Bibers, Gartenschnecken, Auspuffgase eines Dieselfahrzeuges, Rachenschleimhaut eines Diphteriepatienten, Galle des Braunbären, Kuhmist, Regenwürmer, Zyankali, Witwenspinnen, Hodenextrakt, frische Eierstöcke, Urin und vieles mehr.
      11 1 Melden
    • Ms. Song 19.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Wenn ich einen Tropfen Kaffee in ein Fass Wasser gebe und diesen dann wieder herausfiltere, darf ich dir ein Glas dieses Wassers als Kaffee verkaufen? Ich packs noch in ein Zucketkügelchen und dann kannst du es gegen Unruhe, Ziehen im linken Zeh, Furunkel und Schwerhörigkeit einnehmen.

      Sobald man diesen Hokuspokus kritisiert, wird man als Big Pharma brainwashed bezeichnet. Beweise für die Wirksamkeit werden allerdings nicht geliefert.

      26 1 Melden
    • demokrit 19.08.2018 10:32
      Highlight Highlight Was hat die Wirksamkeit der Homöopathie jetzt mit der Big Pharma zu tun? Genau: Nichts.
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 19.08.2018 01:35
    Highlight Highlight Ein schlauer Fuchs macht jetzt neben an eine Homöopatheke auf ;)
    64 7 Melden
    • Alexander König 19.08.2018 11:05
      Highlight Highlight Homöoapata katapa papa tapa ka Theke
      3 2 Melden
  • zettie94 19.08.2018 00:14
    Highlight Highlight Ich weiss, dass Globuli aus wissenschaftlicher Sicht nicht wirken können - trotzdem tun sie es.
    Vielleicht ist es nur der Placeboeffekt, vielleicht aber auch einfach ein Effekt, den wir mit heutigen wissenschaftlichen Methoden noch nicht gefunden haben.
    Mir egal, solange es wirkt. Bei einer harmlosen Erkältung o. ä. ist es aber sicher sinnvoller ein paar Zuckerkügelchen zu essen statt gleich mit der Chemiekeule zuzuschlagen.
    79 118 Melden
    • Fly Baby 19.08.2018 08:49
      Highlight Highlight Bei einer harmlosen Erkältung mache ich gar nichts dagegen, geht von alleine weg.
      49 1 Melden
    • nilson80 19.08.2018 09:04
      Highlight Highlight Bei Erkältung wäre ein Tee mit Zitrone und eine Hühnerbrühe aber sinnvoller als wirkungslose Globuli. Da hast du einen tarsächliichen Effekt plus Placebowirkung.
      38 0 Melden
    • Rumo 19.08.2018 09:55
      Highlight Highlight Eine Erkältung ohne Behandlung dauert 7 Tage, mit Behandlung eine Woche.
      36 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dab 18.08.2018 23:54
    Highlight Highlight Homeopathie funktioniert von Grund aus anders als die Schulmedizin. Es werden nicht Symptome bekämpt und unterdrückt, sondern die Ursache angegangen. Dies ist tatsächli nicht einfach, braucht ein langes intensives Studium und viel Erfahrung. Wenn die Apotheke so wenig darüber weiss ist es vesser sie verschreiben es nicht. Das schadet nur dem Ruf von guten Homeopathen. Niemand braucht Homeopathie zu nutzen, aber respektiert doch einfach, dass es auch ein Weg ist. Ich mach mich auch nicht lustig über Menschen die noch an die Götter in weiss glauben. ;-) Nebeneinander nicht gegeneinander wäre wünschenswert.
    76 218 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 19.08.2018 08:21
      Highlight Highlight bakterium verursacht infektion mit symptomen. (bakterium = ursache). antibiotikum „tötet“ bakterium. symptome verschwinden weil bakterium tot.

      die evidenzbasierte medizin behandelt sehr wohl die ursachen! und selbst wenn bei einigen krankheiten nur die symptome behandelt werden können ist dies gut: du stirbst z.b. an den folgen/symptomen einer hiv infektion, nicht am virus selbst
      40 3 Melden
    • who cares? 19.08.2018 08:22
      Highlight Highlight Weisst du wie Antibiotika wirkt? Nennst du das Symptome bekämpfen?

      Wie genau wird die Ursache mit Zuckerkügelchen und Wasser bekämpft, in denen "Wirkstoffe" bis zur Unnachweisbarkeit (und heutzutage haben wir ziemlich genaue Methoden) verdünnt wurden?
      30 1 Melden
    • Diagnose: Aluhut 19.08.2018 08:42
      Highlight Highlight Und welche Ursachen werden mit Homöopathie angegangen? Unterzuckerung?
      33 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 18.08.2018 23:27
    Highlight Highlight Gratulation! Und hier zahlen wir diesen Hokus Pokus noch via Krankenkasse. Überteuerte Zuckerkügelchen ohne jeglichen nachweisbaren Wirkstoff verkaufen, zwangsfinanziert durch die Bevölkerung, was für eine Goldgrube. Ich habe wohl den Beruf verfehlt.
    127 41 Melden
    • loquito 19.08.2018 09:47
      Highlight Highlight In Mexiko zahlen leute für rituelle Reinigungen mit Rauch und gesänge.... Und vielen hilft das, sich besser zu fühlen oder gar chronische Schmerzen zu lindern... Die Schulmedizin kann nur sich selber erklären, dass ist das Problem. Ein ganzheitlicher Ansatz vonnKörper und Geist/Seele gibts da nicht. Dieser existiert mMn aber...
      6 24 Melden
    • *sharky* 19.08.2018 09:55
      Highlight Highlight Was für ein Totschlag-Argument.... wir bezahlen ja..., zwangsfinanziert..., klassische Populisten-Keulen aus dem Populisten-Keulen-Textbausatz. Schon mal eine Nanosekunde lang überlegt wohin und weshalb das Geld aus den KK-Beiträgen gelangt/versickert? Sprich überrissene Pharma-Preise, Spitäler an jeder Ecke etc. pp, DORT ist anzusetzen!
      Verstehe das Anti-Homöopathie Gedöns hier nicht... haben wohl einige hier Ihre Pillen, resp. Gaben vergessen, oder was auch immer...
      5 31 Melden
    • guby 19.08.2018 12:46
      Highlight Highlight @sharky
      Weisst du wie Medikamente entstehen? Das ist ein jahrzehntelanger, kostspieliger Prozess. Wenn etwas überrissen ist dann die Preise für Zuckerkügelchen welche nach Tante Emmas Rezept produziert werden. Ausserdem: Ich weiss nicht wie dus hast, aber ich ziehe ein Spital um die Ecke der Komplementärmedizin jedes Mal vor. Vor allem wenn ich z.B. einen Unfall habe.
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 18.08.2018 23:22
    Highlight Highlight Schön, wenn das ein Anfang wäre weg von dem ganzen Esozirkus. Was schon längst fällig wäre: All die Zucker-„Medikamente“ und übrigen „Arzneien“ und „Therapien“ ohne jeglichen Wirksamkeitsnachweis endlich wieder aus dem Krankenkassen-Leistungskatalog entfernen.
    183 47 Melden
    • Nuance 19.08.2018 02:59
      Highlight Highlight Was anderes gibt es dazu noch zu sagen? Wer an die Wirksamkeit von tausendfach verdünnten Schwefellösungen glaubt, soll sie gefälligst selbst bezahlen, solange nicht einwandfrei bewiesen ist, dass sie mehr als nur den Placeboeffekt bewirken.
      88 22 Melden
  • mrmikech 18.08.2018 23:15
    Highlight Highlight Interessant und wichtig: placebo-effekt wirkt auch wann man weiss das es placebo ist. Man kann also ganz günstig placebo tabletten kaufen und auf die wirkung vertrauen.
    116 17 Melden
  • P. Meier 18.08.2018 22:58
    Highlight Highlight Spannende Haltung zu Homöopathie. Für die Behandlung wiederkehrender Entzündungen der Nebenhöhlen (Stirnhöhlen) habe ich etliche Medikamente "ausprobiert". Ein Homöopathisches Mittel wirkt am Besten. In anderen Fällen kann es aber auch ein Mittel der Schulmedizin sein. Für mich ist entscheidend ob das Mittel wirkt.
    130 99 Melden
    • der Denker 19.08.2018 00:06
      Highlight Highlight Darf ich fragen was sie nehmen, habe ähnliche beschwerden
      10 7 Melden
    • Pianovilla 19.08.2018 01:06
      Highlight Highlight Es wirkt eben nicht. Wirkung bedingt eine evidenzbasierte, empirisch erkennbare Korrelation. Die ist bei Homöopathie auszuschliessen. Dass es dir danach besser geht, ist nicht der Beweis für eine Wirksamkeit von Zuckerkügelchen.
      Wenn ich mir die Lampe fülle, krieg ich grossen Harndrang. Werd ich also besoffen, weil ich auf dem Klo war?
      85 35 Melden
    • wintergrün 19.08.2018 06:26
      Highlight Highlight Guter Punkt.
      Wenn die Aphotheke es nicht verkauft kann der Kunde es nicht selber probieren.
      3 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 18.08.2018 22:46
    Highlight Highlight Jedem das seine. Ich hatte ab meinem 12. Lebensjahr Migräne, mehrere Neurologenbesuche und viele teure Medikamente konnten über 20 Jahre die Schmerzen nicht eindämmen. Nach zwei besuchen bei der Homöopathin welche mich CHF 200.- gekostet hat bin ich nun nahezu schmerzfrei. Im Vergleich zu einem fünfstelligen Frankenbetrag für Ärzte und wirklose Medikamente war dies ein Schnäppchen. Ob Placebo hin oder her, damit habe ich mein Ziel erreicht und das ist es was zählt. Wenn ich Krebs hätte würde ich nicht auf Homöopathie zählen, dann jedoch wäre meine Anlaufstelle nicht eine Apotheke.
    167 58 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2018 23:38
      Highlight Highlight Einverstanden. Migräne kann psychische Ursachen haben.
      76 7 Melden
    • Fly Baby 19.08.2018 08:56
      Highlight Highlight Meine Migräne (Cluster Headeche) ging mit einer Akupunkturbehandlung weg. Danach täglich Magnesium einnehmen, hat mir übrigens meine Arzt empfohlen, siehe da, seit bald 10 Jahren schmerzfrei.
      7 5 Melden
    • Heinz Nacht 19.08.2018 13:48
      Highlight Highlight @Fly Baby: Genau, die Akupunktur half. Keinesfalls die Massnahmen gegen Magnesium...
      9 1 Melden
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  • Die Redaktion 18.08.2018 22:34
    Highlight Highlight Selbstverständlich sind diese Zuckerkügelchen Humbug, aber dennoch ist die Zeit beim Homöophaten nicht verschwendet. Das Eintrittsgespräch kann mehrere Stunden dauern und genau das ist es was der Schulmedizin fehlt, Zeit. Nur schon das Gefühl verstanden und ernstgenommen zu werden bewirkt etwas. Klar es heilt keinen Krebs, aber es schenkt einem Kraft und oft ist es doch das was uns fehlt.
    Play Icon
    136 26 Melden
    • Alexander König 19.08.2018 11:09
      Highlight Highlight Fun Frage: Homöopathische Mittel gegen unterzuckerung helfen tatsächlich. Warum?

      8 1 Melden
    • Pasionaria 19.08.2018 17:29
      Highlight Highlight Bauernbrot mit ganzen Globulis...
      ...... dann kannst Du auch zum Pfarrer gehen, um Dich auszusprechen und trösten zu lassen. Der kostet (ausser einer milden Gabe....) NICHTS.
      So war es ganz früher, der wurde durch den Psychiater abgelöst und nun ist es der Wunderheiler/Homöopath!
      4 0 Melden
  • Güntha 18.08.2018 22:30
    Highlight Highlight Ich finde Watson ist hier schon sehr unreflektiert und übernimmt 1:1 was die Pharma so diktiert. Fakt ist, dass viele Menschen, v.a. bei kleineren Erkrankungen, auf „richtige“ Medikamente verzichten und dafür auf günstigere, homöopathische Arzneimittel setzen. Gerade bei nicht lebendbedrohlichen Erkrankung, und das sind die meisten, ist dies für die Krankenkassen, ergo uns Kunden, ein Segen: a.) wird man sowieso wieder selber gesund, b.) gibts keine Nebenwirkungen und c.) viel billiger (und d.) D. Vasella verdient nicht mit). winwinwinwin Situation. Und Gesundheit ist eh Privatsache, nicht?
    93 219 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2018 23:39
      Highlight Highlight Keine Kügelchen wäre aber noch deutlich günstiger.
      68 17 Melden
    • toobitz 18.08.2018 23:52
      Highlight Highlight [ ] Du hast den Unterschied zwischen einem Interview und einem Bericht verstanden.

      Und nein, Gesundheit ist nicht Privatsache. Geh bitte mal Krankenkassenobligatorium Googeln und befasse dich mit Leistungsdeckung. Es ist nicht deine private Angelegenheit, wenn du Leistungen in Anspruch nimmst, welche durch den Rest der Schweiz über Zwangsprämien mitfinanziert werden.
      70 12 Melden
    • nick11 19.08.2018 01:09
      Highlight Highlight a) würde man auch ohne
      b) Aber auch keine gewünschten
      c) wirklich günstig sind die Mittel leider nicht.
      Ich bezweifle stark, dass damit Kosten gespart werden. Wo man früher nichts genommen hat (oder z.b. einen Tee), wird jetzt rasch ein Globuli geschluckt. Die Hemmschwelle etwas zu nehmen ist viel niedriger, ergo höhere Kosten.
      37 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 18.08.2018 22:27
    Highlight Highlight Ich bin absolut gegen Hokuspokus oder Experimente und meine Frau kommt aus einer Ärztefamilie. Unsere Erkenntnis: Das einzige homöopathische Mittel das wirklich wirkt ist Viburcol. Bei meinen Kindern war es das Einzige was immer half und auch unser sehr kritischer Kinderarzt war derselben Überzeugung.
    19 133 Melden
    • Favez 19.08.2018 05:26
      Highlight Highlight Einen sehr kritischen Kinderarzt hast du.. "Nur Viburcol hilft. Der Rest ist Hokus Pokus.."
      Lies doch den Artikel nochmals, vorallem den Teil mit dem Placebo-Effekt.
      51 3 Melden
    • AndreasK 20.08.2018 08:14
      Highlight Highlight Gut, sind die Beipackzettel online einsehbar. Viburcol N enthält Kamille in einer 1:10-Verdünnung, Tollkirsche in einer 1:100-Verdünnung, Breitwegerich in einer 1.1000-Verdünnung. Nicht so wirklich überraschend, wenn dies nicht ganz ohne Wirkung ist. Gemäss hahnemannscher Lehre können Substanzen, die so wenig verdünnt sind, ihre Wirkung aber gar nicht richtig entfalten.

      Der einzige wirkliche Voodoo-Inhalt ist 1:100.000.000-fach verdünnte Austernschale. Hilft eher nicht, um ein Kalziumdefizit zu bekämpfen.

      Sieht man von der Austernschale ab, ist Viburcol also eigentlich Scheinhomöopathie.
      1 0 Melden
  • PxlP 18.08.2018 22:20
    Highlight Highlight ...solange die Homöopathen mein Wässerchen, in welches ich einen Hunderter getaucht habe, nicht als Zahlungsmittel akzeptieren, halte ich Homöopathie für Hokuspokus.
    205 36 Melden
    • Tischbein 19.08.2018 09:07
      Highlight Highlight Und was heilst du damit? Geiz?
      2 16 Melden
    • Dr Barista 19.08.2018 10:21
      Highlight Highlight (c) tracey moody, immer wieder gut!
      User Image
      15 1 Melden
  • saukaibli 18.08.2018 22:02
    Highlight Highlight Hmm, schade. Ich wollte doch auch ins Globuligeschäft einsteigen. Teurer kann man Zucker nicht verkaufen. Da warten Gewinnspannen von mehreren Tausend Prozent, da kommen nicht mal Drogenkartelle ran. Da es ja sowieso keinen Wirkstoff drin hat, spielt es für die Patienten nicht mal eine Rolle. Und dann bezahlen es noch die Krankenkassen... Ich lach mich schlapp!
    160 33 Melden
  • Nubotronic 18.08.2018 21:44
    Highlight Highlight Richtig so!
    Erstaunlich das andere Apotheken das im Ernst verkaufen...
    102 35 Melden
  • wasylon 18.08.2018 21:40
    Highlight Highlight Ich danke dem Bundesrat und SP,CVP, FDP,Grünen für ihre Ja-Parole zur damaligen Initiative " Zukunft mit Komplimentärmedizin. Mit ihrer Unterstützung haben sie dazu beigetragen, dass ich mit der Grundversicherung einen solchen Hokuspokus mitfinanzieren muss. 🤦‍♀️

    https://www.nzz.ch/karriere/komplementaermedizin-vertrauen-ist-gut-kontrolle-waere-besser-ld.135585
    589 286 Melden
    • zettie94 19.08.2018 00:07
      Highlight Highlight Ich denke, wenn die Leute bei harmlosen Erkältungen auf homöopathische Mittel setzen, dann kommt das die Krankenkasse um einiges billiger, wie wenn jedesmal gleich mit der Chemiekeule zugeschlagen würde.
      18 49 Melden
    • Butschina 19.08.2018 00:46
      Highlight Highlight Komplementärmedizin besteht zum Glück nicht nur aus Homöopathie. Da gehören noch Dinge wie Akupunktur, Akupressur,... dazu
      Dennoch bin ich der Meinung, dass es besser gewesen wäre wenn der Einsatz freiwillig mittels einer Zusatzoption in der Grundversicherung möglich wäre. So hätten Kranke trotzdem die Möglichkeit dies einzuschliessen. Bei den Zusatzversicherungen hätten Kranke keine Chance.
      27 3 Melden
    • loquito 19.08.2018 09:42
      Highlight Highlight Hokuspokus, welcher bei Babys, Pflanzen und Tieren wirkt. Nur weil es die Schulmedizin nicht erklären kann, heisst es nicht, dass es nicht wirkt. Sie wären noch erstaunt wie Gesänge oder Massagen bei Imdigenen unglaubliche resultate bewirken, schulmedizimisch auch nicht nachweissbat, aber mit wirkungserfolg von 90% +
      11 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siriem 18.08.2018 21:36
    Highlight Highlight Ich habe einen Gesundheitsberuf gelernt und wundere mich seit Längerem über die fehlende Aufklärung bei der Abgabe von homöopathischen Mitteln. Ich kenne viele Leute, die den Unterschied zwischen pflanzlichen (wirksamen) und homöopathischen Mittel nicht kennen. In der Apotheke wird dies in der Regel nicht erklärt.

    Auch wenn eine kritische Haltung gegenüber der Pharmaindustrie Sinn ergibt: auch mit der Homöopathie wird grosses Geld gemacht. Das sollte man auch mal kritisch hinterfragen.
    868 71 Melden
    • SanchoPanza 19.08.2018 04:50
      Highlight Highlight vor allem wird billig Geld gemacht, wird ja kein Geld in Forschung investiert 😣
      33 9 Melden
    • Flötist 19.08.2018 07:45
      Highlight Highlight Es werden Milliarden mit Homöopathie gemacht, weil viele Leute das Zeugs wieder kaufen, weil es ihnen geholfen hatte. Sagen sie. Manche scheinen das mit Tunnelblick so sehr wie möglich auszublenden. Auch Schade.
      30 9 Melden
    • Dirk Leinher 19.08.2018 21:48
      Highlight Highlight Seit über 30 Jahren, nehme ich (selten notrwendig) homöopatische und pflanzliche Mittel. "Pilleli oder Zäppfeli" waren seit da überflüssig. Habe selten erlebt, dass jemand der alternative Heilmittel verwendet den Unterschied zwischen Homöopathie und pflanzlichen Mitteln nicht kannte. Aber sehr oft habe ich erlebt dass Menschen die schulmedizinische Medikamente verwenden erschreckend wenig über die Nebenwirkungen wissen. Wer weiss zum Beispiel schon, dass das bei ADS abgegebene Ritalin gemäss Beipackzettel Selbstmordgedanken sowie andere massive psychische Probleme bewirken kann?
      7 6 Melden
  • Hollda von Quorn 18.08.2018 21:31
    Highlight Highlight Wie im Artikel erwähnt, sind homöopathische Mittel gute Placebos. Und es spricht doch nichts dagegen, eine Bagatelle mit einem Placebo zu behandeln – es muss nicht immer ein Wirkstoff sein. Darum wäre es schade, wenn die Homöopathika aus den Regalen verschwänden,
    55 140 Melden
    • Dr Barista 18.08.2018 22:08
      Highlight Highlight Beim preis von 1 CHF pro kg Zucker und rund 150.— pro homöopathische Behandlung ist das doch ein recht grosser profit...
      115 21 Melden
    • p4trick 18.08.2018 22:12
      Highlight Highlight Empfehle dir anstatt Globuli mein folgendes Geheimrezept:
      1l Hahnwasser
      2Priise Salz
      1TL Zucker
      5mal mit der Hand drüber winken und Laut "ajadubijatadee" rufen

      Wirkt gegen vieles. V.a. aber gegen Kopfweh und Katerstimmung
      120 30 Melden
    • exeswiss 18.08.2018 22:14
      Highlight Highlight das ist einerseits korrekt, nur sind diese "placebos" nicht günstig, sondern schweineteuer!
      94 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pascal91 18.08.2018 21:29
    Highlight Highlight Hätte ich einen Hut auf, ich würde ihn ziehen. Bravo!
    112 32 Melden
  • Bynaus @final-frontier.ch 18.08.2018 21:26
    Highlight Highlight Ich würde nur noch in diese Apotheke. Dieser Hokuspokus (man könnte auch sagen: Betrug) hat sich schon viel zu weit ausgebreitet. Mittlerweile habe ich nämlich auch schon das Argument gehört: "Wenn es nichts wirkt, warum verkaufen sie es dann in der Apotheke?" *facepalm*
    135 33 Melden
  • Agnesse 18.08.2018 21:20
    Highlight Highlight Stark! 👍

    Allerdings erschreckend, dass dies die einzige homöopathiefreie Apotheke sein soll! Ich dachte, es sei einfach mein Pech, dass ich immer diese Esotheken erwischte 😂
    898 233 Melden

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