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ZUR ZEITUMSTELLUNG AUF SOMMERZEIT AM SONNTAG, 27.03.2016, UM 2:00 UHR NACHTS, STELLEN WIR IHNEN HEUTE DONNERSTAG, 24.03.2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A person adjusts an alarmclock from summer time to winter time, captured in Zurich, Switzerland, on October 21, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt jeweils am letzten März-Sonntag um 02.00 Uhr.  
Bild: KEYSTONE

Es ist Sommerzeit: Diese 16 Fakten zur Zeitumstellung musst du kennen



Heute Nacht war es wieder soweit: Es blieb eine Stunde weniger Schlaf – die Nacht vom Samstag auf den Sonntag war eine Stunde kürzer. Die Umstellung von Normalzeit auf Sommerzeit erfolgte am Sonntag, dem 27. März 2016: Um 02.00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde auf 03.00 Uhr vorgestellt

Die Zeitumstellung – die streng genommen nur eine Uhrumstellung ist – bringt manche Menschen jedes Mal, zweimal im Jahr, durcheinander. Grund genug, wieder einmal ein paar Fakten dazu in Erinnerung zu rufen. 

Muss man die Uhr jetzt vor- oder zurückstellen?

Zeitumstellung Normalzeit --> Sommerzeit

Im Frühling wird die Uhr vorgestellt.  Bild: Wikipedia/watson

Beim Wechsel von der Normalzeit zur Sommerzeit, der in Mitteleuropa stets am letzten Sonntag im März erfolgt, müssen die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden – man verliert eine Stunde (die man im Herbst dann gewissermassen zurückerhält).

Ein paar Eselsbrücken:

Welche Zeit ist die «richtige» Zeit?

Die Sommerzeit, offiziell als «Mitteleuropäische Sommerzeit» bezeichnet (MESZ), ist eine Abweichung von der Normalzeit (die manchmal auch als «Winterzeit» bezeichnet wird, was aber zumindest offiziell nicht korrekt ist).  

Wie verkehren die Züge?

Reisende warten in einer S-Bahn im Hauptbahnhof Zuerich auf die Abfahrt, aufgenommen am 10. November 2004. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

Nacht-S-Bahnen werden während der Zeitumstellung doppelt geführt. Bild: KEYSTONE

Wenn ein Zug in der Nacht über die Stunde der Zeitumstellung hinweg unterwegs ist, kommt der Fahrplan durcheinander. In Deutschland halten die betroffenen Züge deshalb an einem Bahnhof auf der Strecke und warten eine Stunde – um dann pünktlich anzukommen. Wenn im Fahrplan eine Abfahrt zwischen 02.00 und 03.00 Uhr vorgesehen ist, müssen zwei Züge starten – jeweils einer nach neuer und alter Zeit. 

Dies geschieht auch in der Schweiz, zumindest im Grossraum Zürich, wo die Nachtzüge in der betreffenden Stunde ebenfalls doppelt geführt werden. Auch das ZVV-Nachtnetz passt sich der Zeitumstellung an. Die Nachtbusse und Nacht-S-Bahnen verkehren bis nach 4.00 Uhr Sommerzeit nach einem Spezialfahrplan. Dagegen kommt es nicht vor, dass Züge eine Stunde am Bahnhof warten müssen, wie SBB-Mediensprecher Reto Schärli sagt. Um diese Zeit ist in der Schweiz kein Fernverkehr auf den Schienen. 

Und die Flugzeuge?

Beim Flugverkehr hat die Zeitumstellung kaum Auswirkungen: Die Flugzeuge richten sich generell nach der koordinierten Weltzeit (UTC), die 1972 eingeführt wurde. 

Wer hat's erfunden?

William Willett, Erfinder der Sommerzeit

Frühaufsteher: William Willett.
Bild: PD

Als Erfinder der Sommerzeit, der «Daylight Saving Time», gilt der Brite William Willett. Die Idee kam ihm angeblich bei einem frühmorgendlichen Ausritt, als er bemerkte, dass an sämtlichen Häusern noch die Rollläden geschlossen waren. Er schlug darauf 1907 in seiner Schrift «The Waste of Daylight» vor, die Uhren jeweils im Sommer um 80 Minuten vorzustellen. Auf diese Weise sollte man das Tageslicht am Abend noch besser nutzen und Beleuchtungskosten sparen können.

Seit wann gibt es die Sommerzeit?

Postkarte zur Einführung der Sommerzeit in Deutschland am 30. April 1916

Postkarte zur Einführung der Sommerzeit in Deutschland am 30. April 1916. 
Bild: Wikipedia/Von Grafj

Erstmals eingeführt wurde die Sommerzeit mitten im Ersten Weltkrieg, wenn auch nur vorübergehend: 1916 gingen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn zur Sommerzeit über, um durch die Nutzung des natürlichen Tageslichts Energie zu sparen. Die Schweiz führte die Sommerzeit vorübergehend im Zweiten Weltkrieg ein: 1941 und 1942 galt sie von Anfang Mai bis Anfang Oktober. 

Als Reaktion auf die Ölkrise 1973 entschieden sich die Länder der Europäischen Gemeinschaft zur Einführung der Sommerzeit. Um keine Zeitinsel zu werden, beschloss die Schweiz 1977, ab 1980 ebenfalls zur Sommerzeit überzugehen. Doch dagegen wurde das Referendum ergriffen, und am 29. Mai 1978 schickte das Stimmvolk die Sommerzeit klar bachab. Besonders die Bauern waren gegen die Einführung; sie fürchteten um die Milchleistung ihrer Kühe. 

1980 kam die Quittung: Die Schweiz war im Sommer dieses Jahres eine Zeitinsel mit Normalzeit in einem Meer von Nachbarstaaten mit Sommerzeit. Die SBB mussten nach einem Notfahrplan verkehren, viele Betriebe arbeiteten nach deutscher Zeit. Ein neues Zeitgesetz beendete den unhaltbaren Zustand. Diesmal kam das Referendum gegen das «Zeitdiktat aus Brüssel» nicht zustande. Im Sommer 1981 gingen die Schweizer Uhren wieder im Gleichklang mit denen der Nachbarländer.

Otto Fischer, links, und Christoph Blocher, rechts, Gegner eines UNO-Beitritts der Schweiz, diskutieren am 22. Oktober 1982 in Wetzikon an einem Podiumsgespraech mit Befuerwortern eines Beitritts. (KEYSTONE/Str)

Kampf gegen das «Zeitdiktat aus Brüssel»: Christoph Blocher 1982. 
Bild: KEYSTONE

Daran vermochte auch eine vom jungen Zürcher Nationalrat Christoph Blocher 1982 lancierte Volksinitiative nichts mehr zu ändern – sie kam mangels Unterschriften nicht zustande.

Seit wann gibt es überhaupt eine einheitliche Zeit?

Swisshistory Bern
Titel:	Bern: Zytglogge; Bim Zytglogge 1-3; Hotelgasse 2; Kramgasse 87; Altstadt (untere) -- Tourismus; Transport, Verkehr; Kutsche
Entstehungszeitraum:	vor 09.10.1909

Zytglogge: Berner Zeit war lange massgeblich in der Schweiz.
Bild: Burgerbibliothek Bern

Während es in Deutschland noch bis Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene lokale Zeiten gab, die sich am Stand der Sonne orientierten, führte die Schweiz schon mit der Gründung des Bundesstaates 1848 eine einheitliche Zeit ein. Dabei handelte es sich um die Berner Zeit, die bis 1894 massgeblich blieb. Dann führte der Berner Regierungsrat die Mitteleuropäische Zeit ein (die Berner mussten die Uhren dafür um eine halbe Stunde vorstellen), die ebenfalls gesamtschweizerisch galt. 

Gilt die Sommerzeit überall in der Schweiz?

Ja. Na gut, da gibt es zwar noch diesen Weiler im Welschland, La Forclaz in der Gemeinde Ormont-Dessous am Fuss der Waadtländer Alpen. Dort sollen die Bauern stur an der Winterzeit festhalten, so heisst es in verschiedenen Medienbeiträgen. Vor 16 Jahren berichtete sogar die «Tagesschau» über die unbeugsamen Waadtländer. Doch bei genauer Nachfrage stellt sich heraus: Nur ein paar Bauern lieferten ihre Milch zur gewohnten Winterzeit in der örtlichen Käserei ab – das Ganze Getue um die Sommerzeit sei nichts als eine «polémique». Mittlerweile ist die Käserei ohnehin geschlossen worden, und damit ist der Widerstand obsolet. 

Banner Website La Forclaz

Doch kein gallisches Dorf, das gegen die Sommerzeit kämpft: La Forclaz.
Screenshot: forclaz.ch 

Gibt es eine «Sommerzeit in der Sommerzeit»?

Zwischen 1947 und 1949 gab es in Deutschland eine sogenannte «Hochsommerzeit». Vom 11. Mai bis zum 29. Juni wurden damals die Uhren um eine weitere Stunde vorgestellt.

Beeinflusst die Zeitumstellung unseren Körper?

Frau müde Schlaf Computer Laptop

Die Zeitumstellung fordert uns im Frühling mehr als im Herbst.  Bild: shutterstock

Die Zeitumstellung bringt unseren Biorhythmus durcheinander. Das liegt am Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert: Seine Ausschüttung passt sich der Zeitumstellung mit einer gewissen Verzögerung an. Die jetzt anstehende Zeitumstellung wird uns körperlich leider stärker fordern als jene im Herbst, weil wir plötzlich früher aufstehen müssen. 

Unser Körper gewöhnt sich allerdings in der Regel schnell an die Umstellung. Innerhalb von drei Tagen verkraftet ein gesunder Mensch auch bedeutend längere Zeitverschiebungen, wie sie zum Beispiel bei Fernreisen vorkommen. Dennoch sind wir in diesem Zeitraum anfälliger für Infekte und Erkältungen, denn die Immunabwehr leidet unter der Störung des Rhythmus. 

Ist die Zeitumstellung gefährlich?

Ambulanz Notfall Symbolbild

Frauen und Ältere besonders gefährdet: Mehr Herzbeschwerden nach der Umstellung.
Bild: Shutterstock

Während der Umstellung besteht ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko: In deutschen Ambulanzen werden laut der Krankenkasse DAK in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung rund 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden verzeichnet, besonders Frauen und Ältere.  

Zusätzlich soll es gemäss der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zu rund acht Prozent mehr Verkehrsunfällen kommen. Der Auto Club Europa (ACE) errechnete für den Monat nach der Umstellung sogar ein Unfallplus von über 20 Prozent gegenüber dem Vormonat. Grund für die Zunahme der Unfälle: Müdigkeit und nachlassende Aufmerksamkeit.

Der Anstieg dürfte auch mit der erhöhten Gefahr von Wildunfällen zu tun haben. Wildtiere wie Wildschweine oder Rehe gehen vornehmlich in der Morgendämmerung auf Nahrungssuche, wobei sie oft Strassen kreuzen, auf denen durch die Umstellung plötzlich in der Frühe mehr Autos unterwegs sind.

Geben Kühe wirklich weniger Milch?

Eine Kuh mit Hoerner weidet am Sonntag, 16. September 2012, oberhalb Pany im Praettigau. (KEYSTONE/Arno Balzarini) .

Ein Grund für die Ablehnung der Sommerzeit durch die Bauern: Schweizer Kuh.  Bild: KEYSTONE

Ja. Kühe geben etwa zehn Prozent weniger Milch. Nach rund einer Woche haben sie sich an die neue Situation gewöhnt und die Milchleistung ist wie zuvor. 

Welche Länder stellen ebenfalls die Uhren um?

Sommerzeit Weltkarte 2016

Vor allem in Europa und Nordamerika kennt man die Sommerzeit (blau). In vielen Staaten wurde sie abgeschafft (orange) oder gar nie eingeführt (rot). Bild: Wikipedia/Paul Eggert

Die meisten europäischen Länder und beinahe alle US-Bundesstaaten kennen die Sommerzeit. Russland schaffte die Zeitumstellung 2011 ab und handhabte bis zum Oktober 2014 die permanente Sommerzeit. Dann wurde auf – ebenfalls permanente – Normalzeit umgestellt. 

Gibt es am Äquator auch eine Sommerzeit?

Tropen Strand Sonne Palmen

Am Äquator muss man nicht an der Uhr drehen.  Bild: Shutterstock

Heute kennt kaum ein Land in Äquatornähe die Sommerzeit. Der Grund dafür ist, dass es dort keinen Sinn hat, die Uhr umzustellen, denn die jahreszeitlichen Schwankungen der Dauer des Tageslichts werden Richtung Äquator immer kleiner. In Norddeutschland dagegen schwankt die Länge eines Tages – von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – im Laufe eines Jahres um nicht weniger als zehn Stunden. 

Und in den Polargebieten?

Auch an den Polen hat eine Zeitumstellung im Frühling und Herbst keinen Sinn, denn im Sommer geht die Sonne jenseits der Polarkreise gar nicht unter. 

Spart Sommerzeit Energie?

Glühbirnen Licht

Weniger Licht in den Abendstunden gleich weniger Energieverbrauch: Die Rechnung ging nicht wirklich auf.   Bild: Shutterstock

Das Argument für die Einführung der Sommerzeit war ursprünglich die Einsparung von Energie. Es ist jedoch umstritten, ob die Veschiebung der Tageslichtphase wirklich diesen Effekt hat. Eine Untersuchung des Energieverbrauchs in privaten Haushalten im US-Bundesstaat Indiana ergab 2008 sogar einen leichten Anstieg nach Umstellung auf Sommerzeit. Schuld daran waren ein erhöhter Heizbedarf in den Morgenstunden und ein Mehrverbrauch durch Klimaanlagen in den Abendstunden. 

Auch in Deutschland wurde kein Energiespar-Effekt festgestellt, wie das Umweltbundesamt schon in den Neunzigerjahren feststellte. 

Umfrage

Bist du für die Abschaffung der Zeitumstellung?

2,711

  • Ja70%
  • Nein29%

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gustav.s 27.03.2016 17:56
    Highlight Highlight Keine Energieeinsparung aber 25% mehr Herzprobleme und 8-20% mehr Unfälle. Das ist ja Unglaublich, gibt es auch Hochrechnungen wie viele Tote?
    Und das alles nur damit man länger bei Tageslicht seinem Freizeitvergnügen nachgehen kann.
  • Stefan.Alex.H 27.03.2016 13:57
    Highlight Highlight Meine liebste Eselsbrücke:

    Welches ist der längste Monat?
    Oktober; 31 Tage und 1 Stunde.
  • sprain 27.03.2016 10:29
    Highlight Highlight Viele wünschen sich permanente Sommerzeit, wegen den länger hellen Abenden.

    Man könnte für denselben Effekt auch bei der "korrekten Winterzeit" bleiben, aber das öffentliche Leben um eine Stunde verschieben: Der 8-bis-17-Uhr-Job wird zum 7-bis-16-Uhr-Job, die Kinofilme beginnen um 19 Uhr statt 20 Uhr, aus 10vor10 wird 9vor9.
  • LeChef 27.03.2016 10:15
    Highlight Highlight Der Vorteil der Zeitumstellung ist der teilweise Ausgleich der jahreszeitlichen Schwankung. Würden wir die Uhren im Sommer nicht vorstellen, wäre es im Juni/Juli bereits morgens um 4 taghell und um halb 9 schon wieder dunkel; das bringt ja keinem was. Durch die Verschiebung wird das Tageslicht besser auf unsere Wachzeiten verteilt. Ich empfinde das als riesen Vorteil und nehme dafür gerne eine kleine Anpassungszeit des Biorhythmus in kauf.
  • sergeweibel 27.03.2016 09:39
    Highlight Highlight Wieso eigentlich nicht einfach eine halbe Stunde umstellen und für immer so lassen?
  • Syptom 27.03.2016 03:08
    Highlight Highlight Ich bin jetzt ne Stunde müder. In Zeiten von Smartphones kann man aber nicht mehr die Leute auslachen, die das umstellen der Zeit verpasst haben. Man war das ein Spass früher in der Schule :)
  • Conny Lia-Bonchinche 27.03.2016 03:01
    Highlight Highlight Kann eh nicht schlafen, wenn sich die Funkuhr eine Stunde lang umstellt, und das ziemlich laut.
  • Röschtigraben 26.03.2016 21:48
    Highlight Highlight zum Glück muss ich mir darüber nicht mehr den Kopf zerbrechen. hab seit 2 Jahren die Winterzeit
  • Maya Eldorado 26.03.2016 20:58
    Highlight Highlight "Heute Nacht wird uns eine Stunde geklaut!"
    Nur halb so wild! Im Herbst bekommen wir die geklaute Stunde wieder zurück.
  • Twinleaks 26.03.2016 18:38
    Highlight Highlight Muss ich um 2 Uhr zwingend aufstehen um die Uhren vorzustellen?
    • Maya Eldorado 26.03.2016 21:45
      Highlight Highlight Was für eine Frage!
      Sie müssen das nicht - sie dürfen das.
      Aber!
      Sie können die Uhr bereits umstellen, bevor sie ins Bett gehen. Dann haben Sie dann am Morgen, wenn Sie aufstehen schon die Sommerzeit auf Ihrer Uhr.
      Sie können aber auch bis am Morgen warten und die Uhr umstellen, nachdem Sie aufgestanden sind.
      Allerdings gibt es auch Uhren, die das ganz alleine, ohne Ihr Zutun machen.
  • Menel 26.03.2016 18:35
    Highlight Highlight 3 Worte: "Ich hasse es!!!!"
  • Howard271 26.03.2016 18:11
    Highlight Highlight Naja, mir gefällt die Umstellung jeweils.
    Ich verstehe schon, dass einige Mühe haben mögen, aber ein Stündchen ist ja auch nichz alle Welt und wir gewöhnen uns ja recht schnell dran. Wenn jemand nach Portugal, Grossbritannien oder in die Türkei reist habe ich jedenfalls auch noch nie etwas von akuten Zeitunstellungsbeschwerden gehört...
  • Matthiah Süppi 26.03.2016 18:01
    Highlight Highlight Mir ist es im Winter egal obs während der Arbeit eine Stunde früher oder später hell wird, ich muss wie die meisten sowiso im dunkeln aufstehen. Lieber hätte ich im Winter eine Stunde länger hell am Abend. Von mir aus könnten wir also immer die "falsche" Sommerzeit haben.
    • Tomac 27.03.2016 08:04
      Highlight Highlight Für Leute die im Büro arbeiten, spielt es wohl keine Rolle, wie lange es am Morgen dunkel ist. Aber stellen Sie sichnmal vor: es gibt auch Personen die draussen arbeiten - und oft geht das halt nur mit Tageslicht optimal: Baustelle, Förster, etc.
    • atomschlaf 27.03.2016 09:31
      Highlight Highlight @Tomac: Umso besser, wenn es morgens so dunkel ist, dass einem die Bauarbeiter nicht mehr morgens um 7 aus dem Schlaf reissen können... :-}
  • Matthias Studer 26.03.2016 15:29
    Highlight Highlight Das einzige was ich wissen muss... Die Mikrowelle und die doofe Uhr im Auto muss ich manuell umstellen... Und das im Jahr 2016...
    • seventhinkingsteps 26.03.2016 18:28
      Highlight Highlight It's the current year!
  • Randen 26.03.2016 14:59
    Highlight Highlight Es ist jedes Jahr gleich. Anstatt Eselsbrücken Theater und google suche sollte man sich einfach mal zusammenreissen und nachdenken.
  • John Smith (2) 26.03.2016 14:48
    Highlight Highlight Punkt 2, Welches ist die «richtige» Zeit: Natürlich ist auch die Winterzeit nicht «richtig». Die MEZ ist astronomisch «richtig» etwa bei Wien, in der Schweiz geht die MEZ der «richtigen» Zeit um rund eine halbe Stunde vor. Die Winterzeit ist also zwar «richtiger» als die Sommerzeit, aber auch um rund eine halbe Stunde «falsch».
    • Mueller-ravines 27.03.2016 21:23
      Highlight Highlight nur ist es Paris Grenwich und nicht Wien
  • Wolfsblut 26.03.2016 14:40
    Highlight Highlight Die Idee, die Zeit künstlich zu verkürzen, kann nur einer Lerche in den Sinn kommen! Wir Eulen müssen dann sehen, wo wir mit einer Stunde weniger Schlaf bleiben.
  • Zeit_Genosse 26.03.2016 14:36
    Highlight Highlight Jede Veränderung erhöht die Aufmerksamkeit eines Biosystems. Die Anpassung erfolgt dann als neue Optimierung. Kann grundsätzlich nicht Schaden. Die Umstellung von Winter auf Frühling ist eh mit mehr Licht bereits angekubelt. Ob es was bringt? Doch finde ich es sinnvoll, wenn es viele Staaten gleich handhaben und man nicht im kleinräumigen Europa an jeder Grenze überlegen muss, welches Zeitsystem gilt.
  • lukac_ 26.03.2016 14:16
    Highlight Highlight
    Play Icon

    Auf den Punkt gebracht von John Oliver.
  • Turi 26.03.2016 13:53
    Highlight Highlight "Besonders die Bauern waren gegen die Einführung; sie fürchteten um die Milchleistung ihrer Kühe."
    Weil die Kühe auf die Uhr schauen.
    • Mehmed 26.03.2016 18:33
      Highlight Highlight Rendel, die Molkerei? Du meinst die Verarbeitungszentrale von Emmi?
    • Baba 27.03.2016 05:11
      Highlight Highlight @Mehmed: Ende der 1970er Jahre gab es tatsächlich in vielen Dörfern noch eine Molkerei ('Chäsi')... Emmi ist erst in den letzten 15, 20 Jahren so gross geworden...
    • koks 27.03.2016 17:06
      Highlight Highlight rendel, die milch wird meines wissens nicht mehr jeden morgen gebracht. die logistik funktioniert heute komplett anders. ist nicht mehr die chäsi von einst.
  • bärnergiu 26.03.2016 13:43
    Highlight Highlight Geng das huere Gliir wäg dere Zyt! U überhoupt, chönnt me nid grad ume zur Bärner Zyt zrügg? Wär doch sympathisch.
  • JackMac 26.03.2016 13:34
    Highlight Highlight SPRING forward, FALL back ! Ganz einfach 🤓
  • EvilBetty 26.03.2016 13:32
    Highlight Highlight Blocher hatte früher ja noch richtig gute Ideen!
  • SVARTGARD 26.03.2016 13:18
    Highlight Highlight Ich mach was ich will,ich halte mich an nichts,meine Uhren bleiben auf 5 vor 12.😜
  • Miikee 26.03.2016 12:39
    Highlight Highlight Ach bitte schafft die Zeitumstellung endlich ab.
  • Calvin Whatison 26.03.2016 12:22
    Highlight Highlight hab dann die nächsten 2 Wochen wieder eine Art Jetlag, meine innere Uhr spielt jeweils im Frühling beim vorstellen verrückt, obwohl das ja nur eine Stunde ist. Im Herbst beim rückstellen spüre ich nichts. Aber was soll's, gibt schlimmeres...
    Eine Schnapsidee war's trotzdem, und wurde auch noch umgesetzt.
  • poesie_vivante 25.10.2014 20:32
    Highlight Highlight Russland hat die "ewige Sommerzeit" wieder abgeschafft: http://www.1815.ch/artikel_158463.html
  • JaAber 25.10.2014 11:02
    Highlight Highlight Auch eine einfache Eselsbrücke: "Spring forward, Fall back"
  • Maya Eldorado 24.10.2014 23:47
    Highlight Highlight Den Wechsel im Frühling und Herbst finde ich blöd. Eigentlich bringt es gar nichts.
    Allerdings möchte ich dann, Sommer wie Winter, Sommerzeit. So bleibt es im Winter eine Stunde länger hell. Das würde ich sehr schätzen.
    • Benjmi 25.10.2014 01:30
      Highlight Highlight Dazu müsste man die Schweiz in eine andere Zeitzone verlegen und das könnte doch bisschen mühsam werden.
    • Maya Eldorado 27.10.2014 14:52
      Highlight Highlight Möglicherweise haben ja Länder um uns die gleichen Interessen.
  • Architects_ms 24.10.2014 18:13
    Highlight Highlight Im Frühling stell man die "Stühle" VOR auf die Terrasse. Im Herbst nimmt man die "Stühle" ZURÜCK in den Keller
    • Matrixx 26.03.2016 12:23
      Highlight Highlight Und wenn man einen Wintergarten hat? 😒
  • Fly3930 24.10.2014 15:32
    Highlight Highlight Diese Eselsbrücke hilft mir zwei mal im Jahr: Hier wird der Uhrzeiger mit Balkonmöbeln verglichen. Im Frühling stellt man die Balkonmöbel hinaus/vor die Balkontür, im Herbst holt man sie wieder zurück/hinein. Dabei mit den Armen fuchteln hilft ungemein.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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