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11 Fast-Food-Ketten, die du höchstens aus deinen Ferien kennst

Der Hunger nach neuen Fast-Food-Ketten scheint in der Schweiz ungebremst: Die Basler jedenfalls stürmten vor wenigen Tagen ihre neue Nahrungstankstelle schon morgens um sieben! Was kommt als Nächstes? Wir haben uns mal umgeschaut:



Mr. Bigg's

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1973 als Kingsway Mall gestartet, änderte die Kette 1986 ihren Namen in Mr. Bigg's. Und um das Vorbild wurde gar nicht erst ein Geheimnis gemacht: Die Gründer der ersten Fast-Food-Kette Nigerias haben kurzerhand die Farben des grossen Bruders aus den USA übernommen und ein auffällig grosses, gelbes B kreiert. Rund 170 Filialen gibt es mittlerweile in Nigeria, vier weitere in Ghana. Zudem hat der kleine McDonald's-Bruder das erste Drive-through-Restaurant in Nigeria eröffnet. 

Slogan: What a delicious experience

Spezialität: Meat Pie, Moi Moi (Nigerianischer Bohnenkuchen, im Bild)

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Dico's

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Bild: Wikipedia

Das Schnellrestaurant Dico's wurde 1994 gegründet und ist mittlerweile die Nummer 3 im chinesischen Fast-Food-Markt (hinter McDonald's und KFC). Allein zwischen 2011 und 2013 eröffnete die Kette 948 neue Restaurants, mittlerweile sind es total rund 2000. Doch das soll erst der Anfang sein: 2014 verkündete die Dico's-Leitung, dass die Kette bis 2040 auf 25'000 Fast-Food-Läden anwachsen soll. 

Spezialität: Hamburger im Reis-Brötchen

Cook Door

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Bild: hossamtaha

Die ägyptische Fast-Food-Kette Cook Door startete 1988 mit einem kleinen Laden in Heliopolis. Mittlerweile gibt es im ganzen Land 62 Filialen. Ausserdem hat die Kette nach Saudi-Arabien und Kuwait expandiert.

Spezialität: Sandwiches (zum Beispiel mit Crevetten wie im Bild unten)

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Pizza-La

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1985 startete in Japan mit der US-Kette Domino's Pizza die Ära der Pizza-Kuriere. Mittlerweile heisst die grösste Kette im Land der aufgehenden Sonne Pizza-La. Die amerikanischen Chefs von Domino's Pizza machten einen grossen Fehler: Sie tischten den Japanern ihre amerikanischen Pizzas auf und wollten das Angebot partout nicht anpassen. Doch die Japaner lieben eine grosse Auswahl und viele Zutaten, was sich auch bei Pizza-La zeigt: Bei der Pizza Artisan etwa werden im Rand Würstchen eingearbeitet.

Slogan: All the taste and toppings you want on a pizza, straight from our oven to your door!

Spezialität: Pizza (zum Beispiel die Pizza Sweet & Sour Chicken mit Tartar Sauce Pizza)

Teremok

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Am 31. Januar 1990 wurde in Moskau die allererste McDonald's-Filiale des Landes eröffnet – gegenüber dem Denkmal des Nationaldichters Alexander Puschkin. Die Filiale war jahrelang die grösste und einträglichste der Welt, mit 20 Kassen und bis zu 40'000 Gästen – täglich. Die Russen aber haben längst bewiesen, dass sie das Geschäften verstehen. 1998 gründete der Unternehmer Michail Gontscharow die Fast-Food-Kette Teremok. Mittlerweile sind es 240 Filialen in ganz Russland, in denen russische Gerichte angeboten werden. Im Juni 2015 kündigte Gründer Gontscharow zudem an, bald die zwei ersten Filialen in den USA zu eröffnen – in Manhattan, mitten in New York City.

Spezialität: Pfannkuchen mit rotem Kaviar

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Abrakebabra

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Die irische Fast-Food-Kette Abrakebabra ging 1982 an den Start. Der erste Laden in Dublin kam vor allem beim jungen Publikum an – nicht zuletzt wegen seiner langen Öffnungszeiten. Mittlerweile gibt es rund 55 Franchisen von der Kette mit der grünen Palme. Speziell ist zudem die Abrakebabra-Gold-Card. Wer die besitzt, darf sein Leben lang gratis in dem Schnellimbiss essen. Die Karte wird zufällig per Post verschickt, heisst es. Doch ganz zufällig dürfte sie nicht verteilt werden: So soll Sängerin Cheryl Cole eine Karte bekommen haben, nachdem sie in einem Radio-Interview den Abrakebabra-Kebab lobte. Und Komiker Alan Carr erhielt ebenfalls eine Karte, nachdem er im TV die Kette nannte. Colin Farrell übrigens hat seine Karte 2014 verloren

Slogan: Taste the difference

Spezialität: Loaded Fries (zum Beispiel mit Taco beef + peppercorn sauce + crispy onion strings)

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Jep, gab's auch mal mit Chocolate.
Bild: Twitter

Goli Vada Pav No. 1

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Goli Vada Pav heisst der indische Schnellimbiss, der sich das Etikett ethnischer Fast Food angepinnt hat. Gross geworden ist die Kette mit dem Vada Pav, einem frittierten Kartoffel-Burger mit Koriander und Gewürzen in einem Brötchen. Der vegetarische Snack war ursprünglich ein Arme-Leute-Gericht auf den Strassen Mumbais. Die Restaurant-Kette, die erst 2004 auf den Markt kam, ist heute in 40 indischen Städten mit rund 150 Läden vertreten.

Slogan: «Vada-pav + cutting chai + aamchi Mumbai = awesomeness»

Spezialität: Vada Pav

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So sieht's übrigens beim Strassen-Inder aus.
Bild: Wikipedia

Abu Nawas

In den 1980er eröffnete die erste Imbissbude von Abu Nawas in der Prince al Mansour Strasse in Dammam, Saudi Arabien. Bis heute sind fünf weitere hinzugekommen, davon sind vier in Dammam. 

Spezialität: Frittierte Hühnchen und Meeresfrüchte

Lotteria

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Das Unternehmen Lotte wurde in Japan gegründet, hat aber mittlerweile die meisten Mitarbeiter in Südkorea (über 50'000). Der Multinationale Konzern ist insbesondere in Seoul omnipräsent – mit dutzenden Einkaufszentren, Discountern (Lotte Mart) und der Fast-Food-Kette Lotteria. 1972 mit einem ersten Restaurant in Tokyo gestartet, gibt es mittlerweile auch Filialen in Indonesien, Vietnam, Kambodscha und Myanmar. Kulinarisch wird man mit einem sehr ähnlichen Programm verwöhnt wie im McDonald's. Für Aufsehen sorgte der Imbissriese mit dem Ramen Burger (im Bild unten), der Anfang 2015 für kurze Zeit im Angebot war. Immer noch zu haben gibt's den Gemüse-Reis-Bulgogi-Burger.

Spezialität: Burger

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Aktuell der heisse Shit: Der neue «Burger Korean Style» (hier auf einem Werbeplakat).
Bild: Homepage Lotteria

Hesburger

Hesburger ist der McDonald's der Finnen – und das nicht nur wegen der Ähnlichkeit der Produkte. Die finnische Fast-Food-Kette hat mehr Restaurants im Heimmarkt als sein amerikanisches Pendant. Allerdings stand es nicht immer nur zum Besten. Der Gründer und Namensgeber Heikki «Hese» Salmela verkaufte die Kette 1988 für 200 Millionen Markka (der damaligen Währung) und kaufte sie drei Jahre später während der Rezession zurück – für gerademal noch 25 Millionen Markka. 1992 gab es 12 Hesburger in Finnland, dann begann die Expansion. Heute hat Hesburger 281 Filialen in Finnland, 44 in Littauen, 43 in Lettland, 37 in Estland, 33 in Russland, drei in Deutschland und einen in der Ukraine. Auch in Damaskus, Syrien, wollte die Kette Fuss fassen, die einzige Filiale wurde aber nach kurzer Zeit wegen Erfolglosigkeit wieder geschlossen.

Spezialität: Sausage Potatoes

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Aktuell auf dem Menuplan: Sausage Potatoes
Bild: Homepage Hesburger

Gorditas Doña Tota

Margarita de Leon verkaufte 1952 ihre ersten gefüllten Fleischtaschen auf einem kleinen LKW in den Strassen von Ciudad Victoria, Mexiko. Und sie hatte schnell Erfolg damit. Ihren LKW hat sie längst stillgelegt, heute gibt es ihre Gorditas in 200 Filialen in 60 mexikanischen Städten. Zudem wagte Frau Leon den Sprung über die Grenze: Sie siedelte in die USA über und eröffnete in Texas erste Filialen. 2014 erhielt Margarita Leon zudem den «Businesswoman of the Year Award» der Texas Association of Mexican American Chambers of Commerce. Damals verriet sie ihr Erfolgsrezept: «Wake up earlier and work harder». Die Frau hat nicht nur Erfolg, sondern hat sich in den USA auch bestens assimiliert.

Spezialität: Gorditas (gefüllte Teigfladen aus Maismehl)

Wenn du jetzt in den nächsten Fast-Food-Laden springst, denk dran: Essen fotografieren ... ;)

Fiese Foodporn-Fails: Wenn du schon dein Essen fotografierst, dann bitte nicht so

Hunger nach mehr: Armee-Rationen verschiedener Länder im Vergleich:

(meg)

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