Zürich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fünf Verletzte bei Schlägerei in Zürcher Niederdorf – zwei Frauen im Spital

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Zürcher Niederdorf sind in der Nacht auf Samstag fünf Personen verletzt worden. Zwei Frauen erlitten mittelschwere Kopfverletzungen und mussten im Spital bleiben. Drei Männer wurden festgenommen.

15.09.18, 16:58 15.09.18, 17:54


Prostituierte bieten sich an im Niederdorf am Donnerstag, 21. April 2011 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Zur Auseinandersetzung kam es an der Häringstrasse im Zürcher Niederdorf. Die Gegend ist für ihre Rotlicht-Etablissements bekannt. Bild: KEYSTONE

Die Zürcher Stadtpolizei erhielt kurz nach 1.30 Uhr die Meldung über verletzte Personen im Niederdorf, wie sie am Samstagnachmittag mitteilte. Dort habe sie zwei Frauen im Alter von 19 und 21 Jahren und einen 22-jährigen Mann mit Kopfverletzungen vorgefunden. Zwei weitere beteiligte Männer im Alter von 33 und 35 Jahren wurden später am Bahnhofplatz aufgegriffen.

Alle fünf Personen wurden mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht. Die Männer wurden nach der Behandlung festgenommen. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist nicht bekannt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Zeugenaufruf:

Personen, die Angaben zum Vorfall am frühen Samstagmorgen, 15. September 2018, ca. 01.30 Uhr bei der Verzweigung Zähringer- / Häringstrasse im Zürcher Niederdorf machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich zu melden: 
Tel. 044 247 22 11

 (aargauerzeitung.ch)

Aktuelle Polizeibilder: Unfall in Tunnel auf der A2

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

26
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gonzo Gonzale 15.09.2018 22:01
    Highlight Kommen jetzt die Toten Hosen?
    36 4 Melden
  • Knety 15.09.2018 21:31
    Highlight Langsam könnte man meinen, dass an dem Gynozentrismus gequatsche der MGTOW Nulpen was dran ist.
    19 9 Melden
  • Hallosager 15.09.2018 21:30
    Highlight Ach watson ich bitte euch... Ich hab doch kein Pop Corn Zuhause um die völlig übertriebene Gender-Debatte in den Kommentaren zu lesen...
    22 16 Melden
  • Rhabarber 15.09.2018 20:06
    Highlight Vielleicht?
    ... wurden im ersten Titel nur die beiden verletzten Frauen erwähnt, weil es eher ungewöhnlich ist, dass Frauen bei Schlägereien verletzt werden?
    ... Oder weil die beiden Frauen noch im Spital sind, während der Mann bereits aus dem Spital entlassen werden konnte?

    In den Titel nimmt man in der Regel das Ungewöhnliche. Und - tschuldigung Leute - verletzte Männer durch Schlägereien sind leider nicht ungewöhnlich. Sie scheinen wieder alltäglicher zu werden.

    Einfach nur so aus der News-Logik heraus betrachtet. Ich finde Gewalt immer Scheisse. Unabhängig vom Geschlecht oder sonstwas.
    21 45 Melden
    • gusg 15.09.2018 21:32
      Highlight @Rhabarber:

      "verletzte Männer durch Schlägereien sind leider nicht ungewöhnlich" und deshalb nicht erwähnenswert?

      Gerade weil Männer häufiger verletzt werden, sollte man männliche Opfer auch erwähnen. Gewalt gegen Männer ist nach wie vor ein Tabuthema und dies wird sich nicht ändern wenn man sich immer nur auf die weibliche Opferrolle und männliche Täterrolle stürzt.

      Zudem ist in diesem Fall noch nicht mal klar was genau passiert ist.
      27 4 Melden
    • Rhabarber 15.09.2018 22:04
      Highlight @ gusg :-)

      Ich habe oben lediglich versucht zu erklären, wie es vermutlich zur Titelwahl gekommen ist. Einen Ablauf zu erklären, bedeutet nicht, ihn gutzuheissen.

      Hingegen stimme ich deiner Überlegung völlig zu.
      Gerade weil Männer viel öfter verletzt werden:
      - müsste man wesentlich mehr darüber schreiben
      - muss man es aus dem Alltagstrott der Normalität herausheben. Gewaltausübung darf niemals normal sein.

      Insofern war der 1. Titel tatsächlich sexistisch. Männer sind als Opfer so normal, dass es nicht mehr erwähnenswert ist. Wir brauchen eine breitflächige Sensibilisierung für das Thema.
      13 10 Melden
    • gusg 15.09.2018 22:13
      Highlight @Rhabarber: mir war schon klar, dass du nicht deine Meinung sondern die Überlegungen eines Portals welches auf klicks angewiesen ist, dargelegt hast.

      Meine Antwort richtet sich deshalb auch nicht an dich, sondern an das Portal. Leider wird direkte Kritik aber nicht u
      6 0 Melden
    • gusg 15.09.2018 22:17
      Highlight Meine Antwort richtet sich deshalb auch nicht an dich, sondern an das Portal. Leider wird direkte Kritik aber nicht immer augeschaltet ;)
      3 0 Melden
    • tengo 15.09.2018 22:31
      Highlight Ja Rhabarber, du hast recht. Aber daran müssen wir uns wieder gewöhnen.
      2 2 Melden
  • Oberon 15.09.2018 20:03
    Highlight Ich denke die Tat sollte im Vordergrund stehen und nicht die Diskussion über der Wertigkeit von Frauen oder Männern. Wichtiger das diese Tat aufgeklärt und entsprechend betraft wir.

    Aber solange in unserem Land Verkehrsdelikte härter als Gewaltverbrechen verurteilt werden wird sich nicht viel ändern.
    36 5 Melden
  • Locusto 15.09.2018 18:03
    Highlight An alle, die sich über den Titel beschweren; ladet doch einfach mal die Seite neu.
    14 48 Melden
    • gusg 15.09.2018 18:17
      Highlight Ja und? Erstens is der Titel immer noch irreführend, auch die 3 Männer waren im Spital, und zweitens zeigt der ursprüngliche Titel einfach die (unterbewusst) Haltung: Frauen Opfer - Männer Täter
      69 15 Melden
    • Locusto 15.09.2018 19:35
      Highlight Aber die Männer wurden doch auch festgenommen?! Oder denkt ihr, die Polizei hat einfach mal prima facie die Männer verhaftet?

      Klar, es wurde noch niemand schuldig gesprochen, aber die Polizei wird ihre Gründe gehabt haben, nehme ich jetzt gutgläubigerweise mal an.

      Ich verstehe nicht, wieso so viele Männer immer gleich auf die Barrikaden gehen – es gibt (häusliche) Gewalt von Frauen an Männern, aber die Statistiken sprechen für eine Mehrheit von weiblichen Opfern.
      19 29 Melden
    • gusg 15.09.2018 20:30
      Highlight @Locusto: Es handelt sich hier um Gewalt im öffentlichen Raum, da sind die Opfer hauptsächlich männlich. Die Männer wurden festgenommen nachdem sie aus dem Spital entlassen wurden, die Frauen sind noch im Spital.
      13 2 Melden
  • Matrixx 15.09.2018 17:36
    Highlight Was für ein sexistischer Titel!
    155 23 Melden
  • DerSimu 15.09.2018 17:28
    Highlight "Dort habe sie zwei Frauen im Alter von 19 und 21 Jahren und einen 22-jährigen Mann mit Kopfverletzungen vorgefunden."

    Hauptsache man spricht im Titel mal wieder nur von den Frauen 🙄
    132 88 Melden
    • gusg 15.09.2018 17:32
      Highlight Es ist immer das gleiche, medial und politisch ist Gewalt gegen Männer anscheinend nicht erwähnenswert.
      84 24 Melden
    • Garp 15.09.2018 17:40
      Highlight Damit Leute wie Du Kommentare abgeben. Gibt eben Clicks.
      118 27 Melden
    • koks 15.09.2018 17:44
      Highlight @gusg, besonders perfide ist es beim Kindesmissbrauch.
      Werden Mädchen missbraucht, wird das Geschlecht in den Medien immer genannt. Werden Knaben missbraucht (gerade in den kirchlichen Missbrauchsfällen sinds mehrheitlich Knaben), heisst es bloss Geschlechtsneutral 'Kinder'.
      55 12 Melden
    • äti 15.09.2018 20:49
      Highlight @aha, es müsste heissen: "ein Mann .. und zwei Frauen ..." ? Besser so ?
      3 6 Melden
    • gusg 15.09.2018 21:27
      Highlight @äti: alle 5 Personen hatten Kopfverletzungen, alle fünf waren im Spital.
      15 0 Melden
    • äti 15.09.2018 23:21
      Highlight .. wäre es nicht schlauer, man würde die Reihenfolge nach Körpergewicht oder Schuhnummer machen? Natürlich in Absteigender Reihenfolge für Mimosen. :)
      0 1 Melden
    • gusg 17.09.2018 02:19
      Highlight @äti: hast du den ursprünglichen Titel überhaupt gelesen? Es geht hier nicht um die Reihenfolge.
      1 0 Melden
  • Dreiländereck 15.09.2018 17:25
    Highlight Sorry, wurden nicht 5 Menschen verletzt?
    Obwohl in diesem Fall noch nicht viel klar ist, ist offenbar schon klar, dass die Männer die Bösen und die Frauen die Guten sind.
    Sorry, das ist für mich Voreingenommen.
    172 40 Melden
    • äti 15.09.2018 20:46
      Highlight .. solche Probleme wünschen sich sooo viele
      7 16 Melden
    • nödganz.klar 16.09.2018 01:56
      Highlight Kollege... rein statistisch gesehen sind die Männer die Bösen und die Frauen die Guten. Ich weiss, in diesem Fall ist noch nichts klar - aber - meistens sind Männer die Täter. Ist so, bleibt so. Sorry, Bro.

      🍆🤷🏾‍♀️
      1 4 Melden

Brandruine am Zürcher HB in kritischem Zustand – Ermittler können Gebäude nicht betreten

Im Innern der durch einen Grossbrand beschädigten Gebäude beim Bahnhofplatz in Zürich ist die Lage immer noch kritisch und gefährlich. Spezialisten konnten ihre Arbeit deshalb noch nicht aufnehmen. Erkenntnisse zur Brandursache liegen folglich noch nicht vor.

Nach ersten oberflächlichen Sichtungen sind Bauingenieure und Statiker zum Schluss gekommen, dass das Betreten der betroffenen Liegenschaften sowie dem dazugehörenden Innenhof aus Sicherheitsgründen nach wie vor «nicht verantwortbar ist».

Dies …

Artikel lesen