Zürich
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Medienleute stehen vor dem Zuercher Bezirksgericht am Mittwoch, 30. Maerz 2016. Heute Mittwoch steht der Bankangestellte vor dem Zuercher Bezirksgericht, der Ende 2011 die Affaere Hildebrand ins Rollen gebracht hat. Der IT-Mitarbeiter soll die Bankdaten des damaligen Nationalbankpraesidenten Philipp Hildebrand kopiert haben. Vor den Gerichtsschranken steht auch Hermann Lei, der seinem ehemaligen Schulfreund den Kontakt zu verschiedenen Politikern vermittelt haben soll - unter anderem zum damaligen SVP-Nationalrat Christoph Blocher. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die drei Angeklagten müssen sich am 21. November vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten.  Bild: KEYSTONE

«Geh zurück nach Afrika!» – drei Zürcher Polizisten wegen Körperverletzung angeklagt

Drei Polizisten der Stadtpolizei Zürich müssen sich im November vor Bezirksgericht verantworten. Sie sollen ihr Amt missbraucht und einen wehrlosen Mann derart zusammengeschlagen haben, dass diesem ein Lendenwirbel brach.



Wilson A. ist kurz nach Mitternacht im Oktober 2009 mit einem Bekannten im 9er-Tram auf dem Weg nach Hause, als der Polizist S.B. und seine Kollegin N.I. dazu steigen. Laut Anklageschrift wollen die Polizisten die beiden Männer kontrollieren, weil sie zum Signalement einer gesuchten Person passen.

Wilson A. und sein Bekannter fragen die Polizei, warum nur sie kontrolliert würden, und keine anderen Fahrgäste, ob dies mit ihrer dunklen Hautfarbe zu tun habe.

Daraufhin fackeln die Beamten nicht lange: Ohne den beiden ein zweites Mal die Möglichkeit einzuräumen, sich auszuweisen, fordern sie sie auf, bei der Tramhaltestelle Bahnhof Wiedikon auszusteigen. Dort wartet bereits der dritte Beschuldigte, Korporal Z.G.,  – er war dem Tram mit einem Einsatzfahrzeug gefolgt.

Image

Tramhaltestelle am Bahnhof Wiedikon bei Nacht. bild: zuerigraffiti.ch

Während des Aussteigens packt S.B. den Bekannten von Wilson A. am Arm. A. bittet N.I. daraufhin ausdrücklich darum, ihn selbst nicht anzufassen, weil er herzkrank sei. Tatsächlich trägt Wilson A. einen Herzschrittmacher. Das geht aus der Anklageschrift hervor. Die Beschuldigten kommen seiner Bitte nicht nach, im Gegenteil, einer der Angeklagten fasst Wilson A. an der Jacke und zerrt ihn aus dem Tram.

Man solle ihn in Ruhe lassen, sagt dieser, er habe eine Herzoperation hinter sich. Doch auch das hilft ihm nicht. Kaum ist Wilson A. ausgestiegen, sprüht ihm N.I. aus kurzer Distanz Reizstoffspray ins Gesicht, ohne dass A. einen Anlass dazu gegeben hätte. S.B. hält ihn derweil weiterhin fest, zieht ihn nach vorne, rammt ihm seine Faust in den Unterleib und das Knie in den Brustbereich, exakt dort, wo sich der Defibrillator von Wilson A. befindet. 

Damit nicht genug: Wilson A., der wegen des Reizstoffs nichts sieht, wird mit Schlägen, und von den Polizisten G.Z. und S.B. mit einem Stock traktiert. G.Z. packt ihn darauf von hinten am Hals und drückt derart stark minutenlang dagegen, dass Wilson A. kaum noch Luft bekommt. Derweil drücken die anderen beiden Polizisten seine Arme nach hinten. So schleppen die drei Wilson A. 20 bis 30 Meter weiter und drücken ihn gewaltsam zu Boden, worauf er auf die Knie und schliesslich auf den Bauch fällt.

Wilson A. wird weiter mit Fäusten und Stöcken traktiert, zudem fasst ihm S.B. mit dem Daumen ins Auge, hebt dem ohnehin schon am Boden Liegenden die Beine in die Höhe, drückt diese zusammen und setzt sich auf seinen Rücken, bis Wilson A. kaum noch atmen kann. Derweil, so steht es in der Anklageschrift geschrieben, sagt S.B.: «Scheiss Afrikaner, geh zurück nach Afrika!».

Schliesslich bringt ein Kastenwagen Wilson A. auf den Posten und zur Abklärung ins Unispital.

Die Folgeschäden wiegen schwer: Wilson A. bricht den zweiten Lendenwirbel, erleidet Quetschungen an Unterkiefer, Hals, Wirbelsäule, Flanke, Knien und Handgelenken, eine Leistenzerrung, eine Hornhautentzündung durch den Pfefferspray sowie eine Unterblutung der Bindehaut und Hämatome beim Schrittmacher. Rund zwei Monate später muss er wegen der Folgeschäden acht Tage ins Spital. Die folgenden vier Wochen ist er krankgeschrieben.

Die Staatsanwaltschaft hat die drei Polizisten wegen Amtsmissbrauchs und einfacher Körperverletzung angeklagt, Wilson A. klagt in einem separaten Verfahren. Am 21. November findet der Prozess statt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Aktuelle Polizeibilder: Betrunkene rammt zwei Autos – Totalschaden

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    Alle Leser-Kommentare
  • Utopiot 02.11.2016 16:24
    Highlight Highlight Mein Gott, ist doch eigentlich scheiss egal was passiert ist?! Ich glaube nicht, dass eine Verletzung dieser Art nötig gewesen wäre? Der wurde ja regelrecht vermöbbelt?! Wer Pfefferspray kennt, der weiss, dass das im Normalfall reichen sollte um jemanden zu überwältigen, erst recht als Polizist!! Und in der Stadt Verstärkung zu rufen, wäre ja wohl eine Sache von Minuten gewesen, oder etwa nicht? Echt schlimm ey...
  • R&B 02.11.2016 13:44
    Highlight Highlight Einfach schrecklich, was sich da zugetragen hat.
  • Gantii 02.11.2016 07:35
    Highlight Highlight lebenslängliches berufsverbot und mind 1 jahr knas sind hier angebracht.
  • Knut Atteslander 02.11.2016 07:02
    Highlight Highlight Hat jemand ernsthaft ein anderes Verhalten von unseren feinen Saubermännern in blau erwartet?
  • Aliyah 01.11.2016 23:33
    Highlight Highlight Die Polizei dein "Freund und Helfer".....
    Egal was passiert ist, egal wer welche Hautfarbe hat, egal ob wer lügt oder nicht.... Ich war nicht dabei und kann nicht wirklich etwas dazu sagen. Und das (meine Meinung) sollten sich ein paar in der Kommentarspalte evtl. zu Herzen nehmen....
  • Orinoco 01.11.2016 20:32
    Highlight Highlight Was hat er jetzt, einen Herzschrittmacher oder einen (ICD) Defibrillator ? Ist ein wesentlicher Unterschied, bitte etwas seriöser und nicht so einseitig, auch die Zürcher Polizei, ist nicht so roh, wie die Polizei in anderen Ländern.
    • EvilBetty 02.11.2016 07:34
      Highlight Highlight Es gibt nicht selten kombinierte Geräte...
  • blobb 01.11.2016 19:53
    Highlight Highlight Ich kenne einen Polizisten der seinen Job aufgegeben hat. Der Grund war die rassistische Grundstimmung, die im Team herrschte. (KAPO-Zürich / Flughafenpolizei)
    Was der für Geschichten erzählt hat... Unter aller Sau! Er ist jetzt an einer anderen Stelle (immer noch KAPO aber irgendwas im Büro. Den offiziellen Grund musste er auf starken Druck ändern). Da ist es viel besser. Er vermutet, dass sich viele seiner neuen Kollegen, aus dem selben Grund haben versetzten lassen.
    Kollege: "Die Arschlöcher sind an vordester Front, wo sie ihren Hass ausleben können. Die Anderen ziehen sich zurück."
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.11.2016 00:17
      Highlight Highlight Nach meinen zahlreichen persönlichen Erfahrungen mit Frontpolizisten habe ich den Eindruck, dass 80% ganz in Ordnung wären, und einen guten Job machen würden, wenn sie bloss nicht den anderen 20% das Kommando überlassen würden.

      Autoritäre Führungsstrukturen neigen dazu, dass sie Arschlöcher nach oben spülen.
    • Knut Atteslander 02.11.2016 07:03
      Highlight Highlight Ich hab noch keinen einzigen anständigen Pozilisten getroffen, keinen.
  • Moti_03 01.11.2016 19:46
    Highlight Highlight Finde auch sehr einseitig beschrieben, einfach die Version von einer Seite abgeschrieben. Aber passt zur Autorin, immer alles einseitig von Frau wild. Was Viel interessanter ist ;
    Wieso geht es von dem Vorfall Bis zur Anklage 7 Jahre? Viel zu lange, kommt mir alles komisch vor. Wie wäre es solche Sachen zu recherchieren?
    • Daria Wild 01.11.2016 22:17
      Highlight Highlight Sind wir dran, Moti_03. Zur Einseitigkeit soll gesagt sein, dass es sich bei der Quelle um die Anklage der Staatdanwaltschaft, nicht etwa des Klägers, handelt (Offizialdelikt). Alles andere kommt...
    • Moti_03 02.11.2016 19:46
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Antwort. Eben, Seite des Opfers dargelegt :-)
  • Trump's verschwiegener Sohn 01.11.2016 19:31
    Highlight Highlight Bei diesem Artikel und der darin behandelten Thematik erinnere ich mich an einen Artikel im Blick vor ca einem Jahr, in welchem ein ehemaliger Polizist der pensioniert ist, sich darüber beschwerte, dass Polizisten die Hände gebunden seien, um resoluter gegen "Querulanten" vorgehen zu können. Er erwähnte dabei, dass man früher einfach eine Ohrfeige verteilen konnte, wenn der Polizist dies für richtig gehalten hatte, ohne etwas befürchten zu müssen. Ich denke also, übers Ganze gesehen, war es früher noch bedeutend schlimmer.
    • babinski 02.11.2016 07:12
      Highlight Highlight ich wär eher für eine Ohrfeige oder Erziehungsklatsche aber gleich jemanden zusammenschlagen und Lendenwirbel zu brechen obwohl dieser "Afrikaner" offensichtlich NICHT tätlich wurde, lässt doch wirklich zu wünschen übrig. suspendieren und ab ins büro!
    • Trump's verschwiegener Sohn 02.11.2016 09:50
      Highlight Highlight Ich bin für gar nichts von all dem. Aber mein Kommentar zeigt einfach, dass es früher in der CH noch viel mehr diese Narrenfreiheit von Cops und z.B. auch Lehrern gegeben hat, welche dreinschlagen durften und nichts zu befürchten hatten. Die CH hat also in der Beziehung eine positive Entwicklung durchgemacht. Und warum sollte es nicht auch bei der Polizei faule Eier haben, wie in jeder anderen Berufsgruppe auch (Sozialamtmitarbeiter erpresst Sex)? Ist ja nicht so, dass wir dauernd lesen müssen, wie Leute/bestimmte Ausländer von Polizisten verprügelt werden.
  • Mia_san_mia 01.11.2016 18:46
    Highlight Highlight Wie sehen denn Polizisten den Fall? Ist ein bisschen einseitig geschrieben... Ist ja auch möglich das der Schwarze lügt.
    • herbsman 01.11.2016 19:11
      Highlight Highlight Ich denke nicht das die zwei lügen.. Natürlich befolgen die Polizisten brav den Gesetz.. NICHT.
    • Walter Sahli 01.11.2016 19:15
      Highlight Highlight Lies den zweitletzten Absatz nochmals und sage mir dann, wie solche Verletzungen zustande kommen...bei einer Schlägerei unter Amateuren absolut erklärbar, bei Profis hingegen...
    • auoji 01.11.2016 19:44
      Highlight Highlight Und die rund 10 Zeugen im Tram lügen auch alle - nur die Polizisten nicht? So ein Quatsch. Ich lebe seit 32 Jahren in Zürich und habe schon damals prügelnde Polizisten gesehen. Alle paar Jahre wieder. Das ist ein Markenzeichen der Schweizer Polizei
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saraina 01.11.2016 18:45
    Highlight Highlight Na ja er wird sich ja nicht selber den Lendenwirbel gebrochen haben. Hoffentlich sind die drei Polizisten wenigstens beurlaubt!
  • Güffalla 01.11.2016 18:25
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass der ganze Bericht von Watson sehr einseitig geschrieben ist. Was aus Sicht der Polizisten geschehen sein soll wird nicht geschildert.
    Ohne auf die Verletzungen der beiden Opfer eingehen zu wollen... Weiss jemand derjenigen welche hetzerische Kommentare gegen die Polizei schreiben, was sich da zugetragen hat? Ich bin froh, dass es Polizisten gibt und finde es ziemlich kurzsichtig wenn mal vorverurteilt wird, ohne die Details zu kennen.

    Jeder der sein Amt (ob Richter oder Polizist) missbraucht soll konsequent verfolgt und bestraft werden!!
    • Saraina 01.11.2016 18:48
      Highlight Highlight Ich bin auch froh, dass es die Polizei gibt, und finde, dass man die Polizisten respektieren soll. Leider ist das immer weniger der Fall. Ich verstehe auch, dass sich Frust manchmal Bahn brechen kann, aber Verletzungen, wie sie dieser Mann davongetragen hat, sind streng zu ahnden. Man hätte ja auch einfach sagen können, dass man eben nach einem Schwarzen sucht.
    • auoji 01.11.2016 19:45
      Highlight Highlight Und die rund 10 Zeugen im Tram lügen auch alle - nur die Polizisten nicht? So ein Quatsch. Ich lebe seit 32 Jahren in Zürich und habe schon damals prügelnde Polizisten gesehen. Alle paar Jahre wieder. Das ist ein Markenzeichen der Schweizer Polizei
  • Hans Jürg 01.11.2016 17:48
    Highlight Highlight Wenn das vom Staatsanwalt als leichte Körperverletzung angesehen wird, frage ich mich, was es braucht, damit es als schwere Körperverlerzung angeklagt wird. Muss ein Opfer danach tot sein? Oder genügt es, wenn es "nur" invalide ist?
    • Pasch 01.11.2016 18:08
      Highlight Highlight Schwere Körperverletzung wäre es wenn du einem Beamten eine Ohrfeige langen würdest... von den Heilungs-Genesungs- und Psychiatrischen Kosten ganz zu schweigen...
    • Ivan der Schreckliche 01.11.2016 18:11
      Highlight Highlight Eine lebensgefährliche Verletzung (Konkrete Lebensgefahr) oder ein dauerndes Wegfallen von wichtigen Organen/Gliedern.
    • suchwow 01.11.2016 18:52
      Highlight Highlight @Pasch: manch einem Polizeibeamten würde eine Klatsche ins Gesicht ganz gut tun...
      (Kein Aufruf zur Gewalt und nur meine Meinung)
    Weitere Antworten anzeigen
  • kuzkzk 01.11.2016 17:37
    Highlight Highlight 7 Jahre dauert es um jemanden anzuklagen. Bananen Republik lässt grüssen.
  • kuzkzk 01.11.2016 17:33
    Highlight Highlight Einfacher Körperverletzung?????????
    • Gigle 01.11.2016 18:07
      Highlight Highlight Naja, man könnte es auch als schwere Körperverletzung auslegen.
  • Lowend 01.11.2016 17:24
    Highlight Highlight Im Artikel steht: "Die Folgeschäden wiegen schwer: Wilson A. bricht den zweiten Lendenwirbel, erleidet Quetschungen an Unterkiefer, Hals, Wirbelsäule, Flanke, Knien und Handgelenken, eine Leistenzerrung, eine Hornhautentzündung durch den Pfefferspray sowie eine Unterblutung der Bindehaut und Hämatome beim Schrittmacher." und dass nach dem er die Polizei darauf hingewiesen hat, dass er frisch operiert worden ist. Für mich ist so etwas keine leichte Körperverletzung mehr, sondern ein eventualvorsätzlicher Tötungsveruch!
    • Datsyuk * 01.11.2016 18:24
      Highlight Highlight Libertas, wieso denn? Bitte antworten.. Ich bin gespannt.
    • Shlomo 01.11.2016 18:33
      Highlight Highlight Sorry Libertas aber den absoluten Bullshit den du hier rauslässt geht unter keine Kuhhaut. Sicher gilt für die drei Polizisten die Unschuldsvermutung aber solche verletzungen holt man sich ja kaum beim aus dem Tram fallen.
    • Mia_san_mia 01.11.2016 18:49
      Highlight Highlight Libertas bei Dir tönt es als ob Wilson A. sicher lügt. Ich kann es mir auch gut vorstellen, aber einfach so behaupten kannst Du das nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 01.11.2016 17:11
    Highlight Highlight Zitat aus den 80ern:
    Hilf der Polizei, verprügke dich selbst.


    Immer noch gültig...
  • Ohniznachtisbett 01.11.2016 16:55
    Highlight Highlight Wenn sich das Ganze so zugetragen hat, wie in der Anklageschrift ausgeführt, dann wäre es Schweinerei sondergleichen, die hart bestraft werden müsste. Es könnte aber auch sein, dass die Herren nicht ganz so harmlos waren wie dargestellt. Hat es Zeugen gegeben? Sonst ist ja Aussage gegen Aussage. Keine einfache Aufgabe für das Gericht. Und bitte nicht vergessen, auch für diese Polizisten gilt die Unschuldsvermutung!
    • Findolfin 01.11.2016 17:24
      Highlight Highlight Steht doch im Artikel (ganz am Schluss).
    • TanookiStormtrooper 01.11.2016 18:02
      Highlight Highlight Nun ja, ob jemand, der gerade operiert wurde und einen Herzschrittmacher trägt, sich auf eine Schlägerei mit einem Polizisten einlässt, halte ich doch für sehr fraglich...
      Bei solchen Verletzungen halte ich die Aussage des Opfers doch für relativ glaubwürdig. Da haben sich die Polizisten wohl den Falschen zum drangsalieren ausgesucht.
  • Sapere Aude 01.11.2016 16:47
    Highlight Highlight Sieben Jahren bis zu Prozessbeginn sind schon ein wenig seltsam, vor allem bei Körperverletzung und Fremdenfeindlichkeit durch Vertreter der Staatsgewalt. Da stellt sich schon die Frage ob bei Behörden und Polizei ein Problem in den eigenen Reihen besteht. Ereignisse wie diese oder im Toggenburg sind da nicht unbedingt vertrauensbildend.
  • reaper54 01.11.2016 16:42
    Highlight Highlight Wiso hat der Herr sich nicht einfach kontrollieren lassen? Die Polizei hat das Recht Personenkontrollen durchzuführen.
    • baBIELon 01.11.2016 17:17
      Highlight Highlight War ja klar das so ein Kommentar auftauchen muss...
      Auf der einen Seite Obrigkeitshörig, den Schlümpfen in den Arsch krichen. Auf der anderen Seite gehörst du sicherlich zu denjenigen rechten welche unserem Staat jegliches Vertrauen absprechen. Kenne sehr viele Bünzlis wie dich! Hoffe du sitzt niemals neben mir im Bus.
    • Findolfin 01.11.2016 17:24
      Highlight Highlight Er hat sich ja nicht geweigert, nur gefragt, warum er als einziger kontrolliert werde.
      Jeder andere hätte das wohl auch gefragt, wenn er der einzige in einem Tram gewesen wäre, der aufgefordert wird, sich auszuweisen.

    • guby 01.11.2016 17:57
      Highlight Highlight Er passte zu einem Signalement. Wenn da drin "dunkle Hautfarbe" steht ist doch ziemlich klar, dass er wegen seiner Hautfarbe kontrolliert wurde. Und zwar zu recht. Was sich jedoch danach zugetragen hat, falls es tatsächlich wie geschildert passierte, muss bestraft werden. Niemand war dabei, also kann man es schlecht wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 01.11.2016 16:41
    Highlight Highlight mit der Erfahrung die ich mit der Zürcher Polizei schon gemacht habe, kann ich mir sehr gut vorstellen dass sich das so zugetragen hat wie geschildert...Herr Wolfs Rambotruppe :)
    • Wehrli 01.11.2016 16:58
      Highlight Highlight Bei den Herren von der Polizei hilft nur bestimmt und höflich eintrag ins Protokoll verlangen und direkt mit dem Anwalt drohen, hast bisher immer geklappt.
    • oliversum 01.11.2016 17:09
      Highlight Highlight Pius C. Bünzli: Damals war Wolff noch nicht im Stadtrat.
    • Pius C. Bünzli 02.11.2016 09:51
      Highlight Highlight Stimmt, war anscheinend vor Wolff schon schlimm genug
  • Clavdio78 01.11.2016 16:40
    Highlight Highlight Wir kennen aber die aussagen von den polizisten nicht.
    • Wehrli 01.11.2016 16:56
      Highlight Highlight Er ist beim Taschendiebstahl auf einer afrikanischen Banane ausgerutscht und aus dem Tram gefallen, wurde dann leider noch 30 Meter mitgeschleppt. Beim Fall ist im der Döner (middallesundscharf) ins Auge gertutscht, daher die Reizgasspuren. Etwa so oder?
    • baBIELon 01.11.2016 17:13
      Highlight Highlight Wozu willst du die Aussage der Angeklagten? Hätte irgend ein Vorfall im Tram diesen massiven Gewalteinsatz gerechtfertigt? Und nein, sie wollten nicht von allein Aussteigen zählt nicht!
    • guby 01.11.2016 18:00
      Highlight Highlight @baBIELon: Aber Polizisten schubsen zählt. Nur als Beispiel. Da leider niemand von uns dabei war wirds schwierig etwas zu beurteilen. Ausserdem wünschte ich mir beide Seiten einer Geschichte, gerade die eines Angeklagten. So von wegen Rechtsstaatlichkeit und so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 01.11.2016 16:29
    Highlight Highlight Einfache Körperverlezung ? geht es noch ? versuchter Mord wäre da angebracht.
    • oXiVanisher 01.11.2016 16:47
      Highlight Highlight Würde es sich bei den ageklaten um Muslime handeln, wohl auch noch Terrorismus-Verdacht
    • raphi2 01.11.2016 16:51
      Highlight Highlight ich verstehe ja dein Ärger, lese aber doch mal den Artikel 112 vom Schweizer StGB...
    • Asmodeus 01.11.2016 16:54
      Highlight Highlight Zumindest stellt sich die Frage ob nicht von schwerer Körperverletzung auszugehen ist aufgrund der bleibenden Schäden.

      Betreffend dem Herzschrittmacher wäre eine Anzeige wegen versuchter Tötung zumindest nicht komplett von der Hand zu weisen. Allerdings nicht wirklich Erfolgsversprechend. Ich zweifel sogar daran, dass die drei überhaupt schuldig gesprochen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 01.11.2016 16:29
    Highlight Highlight Wiso wundert mich das Verhalten bei den Polizisten der Stapo oder auch der Kapo nicht
    • baBIELon 01.11.2016 17:11
      Highlight Highlight Wiso wundert mich solch verhalten bei Polizisten im
      Allgemeinen nicht?
    • guby 01.11.2016 18:03
      Highlight Highlight Vielleicht weil du dazu tendierst die Regeln zu brechen und danach auch noch aufzumucken? Da kann es passieren, dass es ein paar aufs Maul gibt. Sei froh halten sich die Ordnungshüter besser an die Regeln als du.
    • Shlomo 01.11.2016 18:30
      Highlight Highlight Sorry gupy aber bis auf eine parkbuse hab ich mir no nichts zu schulden kommen lassen. Mir fällt nur schon seit langem auf, dass die Polizei von Rassisten durchsetzt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fussballfan1999 01.11.2016 16:20
    Highlight Highlight Hier ist nur die Sicht des Klägers zu sehen und die Sicht vom Angeklagten?
    • Yolo 01.11.2016 16:37
      Highlight Highlight Naja, die Art des Vorgehen rechtfertigen keinen solch massiven Einsatz von Gewalt, zumal seine Verletzungen schwerwiegend sind...
    • Walter Sahli 01.11.2016 16:39
      Highlight Highlight Die drei werden ihre absolut identische Geschichte dem Gericht erzählen können - Kollusionsgefahr gibt's ja bei der Polizei zum Glück nicht...
    • baBIELon 01.11.2016 17:11
      Highlight Highlight Als Fussballfan stellst du dich auf die Seite der Polizei? Bist du die schikanen Wochende für Wochenende nicht leid?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 01.11.2016 16:18
    Highlight Highlight Frag mich grad, wie denn schwere Körperverletzung aussieht? Für viele Polizisten ist Anstand leider ein Fremdwort.
    • Madison Pierce 01.11.2016 16:53
      Highlight Highlight Als schwere Körperverletzung gelten lebensgefährliche Verletzungen oder solche, die bleibende Schäden hinterlassen. "Nur" übel zugerichtet werden ist juristisch noch nicht "schwer".
  • baBIELon 01.11.2016 16:17
    Highlight Highlight Hoffentlich wird an denen drei ein Exempel statuiert!
    • John Smith (2) 01.11.2016 17:04
      Highlight Highlight In einem funktionierenden Rechtsstaat sind Strafen nicht exemplarisch, sondern schuldangemessen.
    • baBIELon 01.11.2016 17:21
      Highlight Highlight Unser Rechtsstaat funktioniert nicht mehr! Wie kannst du dir sonst erklären dass sogar die Unschuldsvermutung für eine Gruppe von Menschen nicht mehr gilt?
  • Mnemonic 01.11.2016 16:08
    Highlight Highlight Wann hat die Schweizer Polizei ENDLICH die Eier und gibt zu dass es auch in ihren Reihen mehr als faule Eier gibt??!
  • wzrhy 01.11.2016 16:04
    Highlight Highlight Etzt fangt das bi eus au scho ah?! :(
    • baBIELon 01.11.2016 16:19
      Highlight Highlight Es hat schon lange Angefangen...
  • DinahK 01.11.2016 16:03
    Highlight Highlight einfache körperverletzung?
    wtf?
    • lorenzo_17 01.11.2016 16:20
      Highlight Highlight Schwere Körperverletzung ist das, was dich eigentlich auch umbringen kann, es aber glücklicherweise nicht tu; dementsprechend stimmt die Anklageschrift schon so :)
    • Asmodeus 01.11.2016 16:56
      Highlight Highlight Schwere Körperverletzung sind Verletzungen die bleibende Schäden hinterlassen und eine Einschränkung des Lebens zur Folge haben.

      Deswegen sind Verletzungen im Gesicht auch schnell eine schwere Körperverletzung wenn sie bleibende Narben hinterlassen.
    • John Smith (2) 01.11.2016 17:02
      Highlight Highlight Lorenzo: Nicht ganz. Eine schwere Körperverletzung liegt vor, wenn das Opfer schwerwiegende bleibende Schäden davon trägt. (Zur Frage, ab wann ein bleibender Schaden als «schwerwiegend» gilt, gibt es viele Bundesgerichtsurteile.) Der vorliegende Fall dürfte glücklicherweise kaum zu bleibenden Schäden führen. Aber auch bei einer «bloss» einfachen Körperverletzung reicht der Strafrahmen bis 3 Jahre. (Bei schwerer Körperverletzung bis 10 Jahre.)
  • Hanslishans 01.11.2016 15:58
    Highlight Highlight Wenn das so vorgefallen ist, bitte ich um eine Bestrafung nicht unter dem Mindestmass!
  • Lowend 01.11.2016 15:56
    Highlight Highlight So wie unser Polizei-Staat tickt werden die Prügelpolizisten sicher aus Mangel an Beweisen freigesprochen und die unschuldigen Afrikaner müssen ihnen dann noch Genugtuung zahlen, weil sie sich nicht haben verprügeln lassen.
    • Walter Sahli 01.11.2016 16:15
      Highlight Highlight Lowend, bei Allem was recht ist, Dein Kommentar unterscheidet sich in Nichts von einem Kommentar auf Blick in dem über Kuscheljustiz gepöbelt wird. You're better than that!
    • Lowend 01.11.2016 16:39
      Highlight Highlight Danke, aber bei solchen Polizeiübergriffen werde auch ich zum Wutbürger!
      Hier in Bern wurden z.B. letzthin zwei Polizisten auch nur darum verurteilt, weil eine Praktikantin sich traute, dem Chorgeist der Polizei zu widersprechen und als Bassist, der u.a. mit Schwarzen aus Afrika und den USA spielt, kann ich ihnen versichern, dass ich schon öfters ein sehr ungutes Gefühl hatte, wenn ich nachts zusammen mit meinen schwarzen Freunden auf die Polizei traf. Da muss man nichts getan haben und ich habe es schon erlebt, dass wir ohne Anlass und in einem sehr herablassenden Tonfall kontrolliert wurden!
    • Asmodeus 01.11.2016 16:58
      Highlight Highlight @Walter Sahli
      Das Problem ist, dass er nicht unbedingt falsch liegt. Die Polizei (vor Allem in Zürich) hat einen sehr starken Rückhalt in der Judikative.

      Mit einer Verurteilung ist leider kaum zu rechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • da steppt der bär 01.11.2016 15:54
    Highlight Highlight Anklage für nur "einfache" Körperverletzung? Gehts noch?
    • Ohniznachtisbett 01.11.2016 16:58
      Highlight Highlight Es steht dem Gericht frei, die Täter, sollten Sie denn tatsächlich schuldig sein, auch für ein schlimmeres Delikt zu verurteilen. Wir sind nicht in Amerika, wo man nur für dien angeklagten Delikte verurteilt werden kann.
  • sihtalrebel 01.11.2016 15:52
    Highlight Highlight Es wird aus mangel an Beweisen, wie so oft, in einem Freispruch enden.
    • frankyfourfingers 01.11.2016 15:54
      Highlight Highlight wohl eher, weil die Polizisten sich gegenseitig decken werden...
    • sterpfi 01.11.2016 16:22
      Highlight Highlight Ja, es ist schlussendlich wohl Aussage gegen Aussage... ich will die Polizisten nicht in Schutz nehmen, ich habe selber schon ähnliche Erfahrungen mit der Polizei gemacht (hat mit einem Freispruch für die Polizisten geendet), aber man sollte natürlich beachten, dass diese Anklageschrift auf den Aussagen des Opfers beruhen und deshalb einseitig formuliert ist. Ohne die Gegenseite anzuhören ist es schwierig ein Urteil zu fällen. Ich mag solche einseitigen Berichte nicht, man könnte den gleichen Vorfall aus Sicht der Polizisten schildern und eine völlig andere Meinung bekommen.
    • Maranothar 01.11.2016 16:35
      Highlight Highlight Da braucht man keine Sichtweisen mehr.
      Die Verletztungen dürften medizinisch festgehalten sein und dann ist das immer noch stark übertriebene Härte.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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