Konsum - Detailhandel

Wenn Maschinen Menschen ersetzen, soll das laut der SP Genf etwas kosten. Bild: KEYSTONE

20 Millionen Strafsteuern: Self-Scanning-Kassen könnten Coop teuer zu stehen kommen

Eine Steuer von 10'000 Franken pro Monat auf jeden Self-Scanning-Automaten: Dies fordern linke Politiker im Kanton Genf. Der Detailhandel zittert.

27.07.17, 10:25 28.07.17, 04:56

Die Einkäufe selber scannen: Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, ist heute für viele Konsumenten ganz normal. Self-Scanning-Kassen sind aus den Filialen grosser Detailhändler nicht mehr wegzudenken. 

Dass Maschinen Menschen ersetzen, ärgert linke Genfer Politiker. Sie fordern, dass Detailhändler im Kanton künftig 10'000 Franken Strafsteuer pro Monat und Self-Scanning-Automat zahlen sollen – das entspricht ungefähr dem Monatslohn von zwei Kassiererinnen. 

Das Geld soll in die Lehrlingsausbildung fliessen, aber auch an Geschäfte umverteilt werden, die ausschliesslich bediente Kassen haben. So soll die Massnahme dazu beitragen, Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern.

Landesweite Steuer kostete Coop 170, Migros 150 Millionen Franken

Noch in diesem Sommer berät das Genfer Parlament über den Gesetzesentwurf. Wie die «Handelszeitung» berichtet, wappnen sich die Detailhändler bereits für die anstehende Debatte. In einem Positionspapier rechnen sie vor, was eine solche Regelung kosten würde.

So müsste allein Coop für seine 181 Self-Scanning-Kassen in Genf jährlich knapp 22 Millionen Franken an Steuern bezahlen. Würde die Strafsteuer landesweit eingeführt, schlüge dies für Coop mit 170 Millionen Franken zu Buche. Die Migros müsste für all ihre Automaten in der Schweiz 150 Millionen Franken bezahlen. 

Das passiert, wenn unehrliche Kunden beim Self-Checkout erwischt werden

Die Idee einer Automaten-Strafsteuer kommt auch im Zuge der Rentendebatte immer wieder auf. Denn: Im Gegensatz zu Menschen zahlen Maschinen weder AHV noch Pensionskassenbeiträge. In einem Leserkommentar macht sich deshalb etwa auch watson-User «reaper54» für eine bundesweite Steuer dieser Art stark.

Politologieprofessorin Silja Häusermann, spezialisiert auf die Rentenpolitik, sagt dazu: «Angenommen, es kommt wirklich so weit, dass die Arbeit nicht mehr von Menschen verrichtet wird: Dann ist ein Sozialstaat, der Leistungen an Erwerbsarbeit knüpft, natürlich überholt.» In diesem Fall erhielte ihr zufolge wahrscheinlich die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen Auftrieb. «Bisher zeigte die Erfahrung jedoch, dass der technologische Fortschritt die Nachfrage nach Arbeit nicht sinken liess.»

(jbu)

Umfrage

Sollen die Detailhändler für Self-Scanning-Kassen spezielle Steuern zahlen müssen?

  • Abstimmen

4,408 Votes zu: Sollen die Detailhändler für Self-Scanning-Kassen spezielle Steuern zahlen müssen?

  • 28%Ja, es darf sich nicht lohnen, Jobs wegzusparen.
  • 31%Die Idee ist nicht schlecht, aber 10'000 Franken pro Kasse ist überrissen.
  • 41%Nein, wer so etwas fordert, behindert den Fortschritt.

Das grosse Renten-Interview mit Silja Häusermann zum Nachlesen

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Brikne, 20.7.2017
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  • Urs Minder 28.07.2017 15:52
    Highlight Vorher wollte man Jobs schaffen die nicht so einfältig sind wie Artikel zu scannen. Nun möchte man den Stumpfsinn noch gesetzlich festschreiben. Die linke Genfer Bünzli-Vorschrifts,-und Gebührentruppe ist eine rückständige, nutzlose Vereinigung von Staatsprofiteuren die sich am besten selber abschaffen soll.
    9 4 Melden
  • Paedu87 28.07.2017 14:57
    Highlight Suuuper rückwärtsgerichteter Protektismus!! Meine Güte mit solchen Gesetzten wird sich die Automation nicht aufhalten lassen. Lieber wieder über eine alternative Gesellschaftsform nachdenken.
    Wir haben in der Schweiz das privileg den Wandel in der Arbeitswelt mit massig Kapital und Fachwissen anzugehen. Sollten wir unseren guten Karten verspielen liegt das an solchen politischen vorstössen. Eins ist nämlich sicher, die Automatisierung kommt so oder so.
    7 4 Melden
  • infomann 28.07.2017 00:25
    Highlight Wir könnten ja Selbsbedinungsgeschäfte auch noch verbieten...so ein Schnarren können nur Bürogummis ausdenken.
    17 9 Melden
  • AussieCH 28.07.2017 00:21
    Highlight das Kassenpersonal ist ja meist nicht nur Kassenpersonal, sondern es hat noch andere Aufgaben. Das merkt man gut, wenn in Stosszeiten zuwenige Kassen besetzt sind und sich lange Schlangen bilden. Die selfscanning Kassen entlasten das Personal und es hat mehr Zeit für die anderen Aufgaben.
    15 13 Melden
    • Vachereine 28.07.2017 11:39
      Highlight Mehr Zeit auf der RAV.
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 19:37
      Highlight Na ja die Regale füllen sich nicht von allein.. 😇
      2 0 Melden
  • nick11 27.07.2017 22:03
    Highlight Und auf Software? Und auf bereits bestehenden Maschinen? Was ist mit Landwirtschaftsmaschinen, Pro Traktor / Monat 50'000, schliesslich ersetzt der Locker 10 Feldarbeiter?
    Extrem Kurzsichtig gedacht...aber wohlmöglich auch nur um die Diskussion darüber abzukurbeln, klar brauchts irgendwann eine Lösung dafür. Spätestens wenn KI besser als der Mensch ist. Ich denke aber, dass dann mit dieser KI viel schlauere Lösungen gefunden werden können, als was wir uns selbst ausdenken ;)
    47 9 Melden
  • mister_michael 27.07.2017 21:56
    Highlight Geht es noch? Und wie machen wir es mit Robotern in der Industrie? Ach und ich arbeite im Büro mit einem PC, würde ich Briefe mit Stift schreiben hätten zwei Menschen mehr einen Job...
    39 8 Melden
  • ströfzgi 27.07.2017 21:39
    Highlight Einerseits müsste man ja dann auf jeden Computer eine Steuer erheben. Anderseits würden dadurch sämtliche Produkte aller Firmen in der Schweiz teurer. Die Folge ist dann vermehrt Einkaufstourismus. Falls Steuern erhoben würden auf Selbstbedienungs Kassen, müssten theoretisch auch Löhne bezahlt werden für denjenigen der die Kasse bedient. Ich weiss auch keine Lösung, gibt es überhaupt eine? Jede Verbesserung in einem Betrieb müsste man ja besteuern, da schlussendlich irgendwo Personal eingespart wird.
    18 4 Melden
  • ThePower 27.07.2017 19:19
    Highlight Die Geschichte enthält leider einen Denkfehler: nicht die Maschine verrichtet die Arbeit der Kassiererin, sondern der Kunde! Nix da von technischem Fortschritt...

    Strafsteuer? Bringt nichts, dann werden einfach weniger Automaten aufgestellt, was wiederum längere Wartezeiten bedeutet. Oder es werden einfach ein paar "Praktikanten" und "Lernende" für 500-1500 Fr. pro Monat an die Kasse gesetzt und "ausgebildet".
    38 7 Melden
    • Benot 27.07.2017 23:31
      Highlight Genau! Der Kunde verrichtet die Arbeit der Kassiererin.

      Richtig wäre: Self-Chckout = 2% Vergütung auf den Einkauf.

      Solange das nicht so ist, gehe ich zur bedienten Kasse.
      13 2 Melden
    • ThePower 28.07.2017 12:32
      Highlight @benot
      So kann man es natürlich machen, wenn man Zeit hat. Das mit den Rabatten ist zwar eine Idee, denke aber dass sich viele Kunden am Self Checkout selbst schon Rabatte geben, indem sie einfach das Black-Angus-Filet "vergessen" beim einscannen.
      4 4 Melden
  • Matrixx 27.07.2017 19:01
    Highlight Es gibt ein sehr treffendes Emoji, das zu diesem Artikei passt:

    🤦‍♂️
    25 7 Melden
    • Sensenmaa 27.07.2017 20:25
      Highlight Oh benutze gern mal den hier.
      20 5 Melden
  • fonte 27.07.2017 18:56
    Highlight Sind wir wieder künstlich am Jobs erhalten? Die Banken sollen dann aber auch 10000 pro Bankomat bezahlen. Schliesslich sind auch Schalterstellen gestrichen worden. Anno dazumal.

    Ironie off
    75 3 Melden
  • Hackphresse 27.07.2017 18:55
    Highlight Klärt mich auf!!!
    Erst beschwert man sich über wegrationalisierte Arbeiter die dem Sozialsystem dann "faul aufliegen" und sich besser einen neuen Job suchen oder sich weiterbilden sollten (mit welchem Geld???). Dafür aber die Gründe für diese wegrationalisierung ignoriert man gekonnt und bezeichnet sie als Fortschritt den man nicht behidern solle.
    Ja du meine Phresse ist das schizophren!
    Nennt es Sozialsteuer statt Strafsteuer und lasst es in die AHV und Sozialwerke einfliessen. Die Self(-scanner, -check-in, -service etc.) kosten die Firmen dann ja immernoch weniger als menschliche Arbeiter.
    18 28 Melden
  • Blutgrätscher 27.07.2017 18:51
    Highlight Wenn, dann sollen diese 10 000.- in das Sozialwesen und Umschulungen der Kassierer fliessen.

    Es ist 2017, wir brauchen doch nicht tausende von Leuten, deren Job es ist, Barcodes über einen Scanner zu ziehen, wenn das fast Jeder selber machen kann.

    Es erscheint mir wirklich nicht Sinnvoll, auf Teufel kommt raus Jobs zu beschützen, die in diesem Ausmass nicht mehr Sinnvoll sind.
    85 16 Melden
    • Me, my shelf and I 27.07.2017 20:31
      Highlight Genau meine Meinung
      14 3 Melden
  • Ralph Rickenbach 27.07.2017 18:40
    Highlight Das Ziel sollte es sein, den Lohn von der Arbeit zu trennen. Ein Weg führt über ein unbedingtes Grundeinkommen (UBI). Ein anderer über die Vergünstigung der Basisbedürfnisse Nahrungsmittel, Wohnraum, Grundversorgung (UBA).

    Dies könnte über eine Rationalisierung des Handels und Senkung der Lohnkosten teilweise erreicht werden. Die Konkurrenzsituation zwingt die Unternehmen, die Einspaarungen an den Kunden weiterzugeben, ausser sie werden politisch geschützt (Freibeträge Ausland).

    Weitere Massnahmen: z.B. Förderung von Heimarbeit (Verkehrskosten, Landverbrauch für Büros, Pendlerströme).
    34 12 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:28
      Highlight Ja, dazu gratis ÖV und Schlaraffenland Einkaufszentren mit billigen Lebensmitteln. Das Geld dafür kommt woher, fragen Sie sich? Ja das muss dann die Regierung entscheiden. 🙄
      1 6 Melden
  • SJ_California 27.07.2017 17:50
    Highlight Es ist völlig unangebracht, eine Strafsteuer auf diesen Automaten zu erheben. Wenn, dann müsste konsequenterweise auf jeder Maschine eine Steuer anfallen.

    Alternative: Gutschrift/Rabatt für diejenigen, die selber scannen, da sie die Arbeit der Kassiererin übernehmen.

    Arbeitsplätze gehen dadurch nicht verloren, sondern werden verlagert.
    34 25 Melden
  • Posersalami 27.07.2017 17:41
    Highlight Eine Steuer auf Gewinne aus Automatisation und Rationalisierung ist seit 100 Jahren überfällig! Natürlich soll das Geld nur und ausschliesslich zu Gunsten der sozialen Sicherung.
    29 21 Melden
  • Sir Konterbier 27.07.2017 17:38
    Highlight Erinnert mich stark an die Debatte von vor 70 Jahren, als Migros & Coop die Selbstbedienung einführten und die kleinen Lädeli Sturm liefen weil sie nicht mehr konkurrieren konnten.

    Im Endeffekt wird einfach der Kunde mehr bezahlen und der Fortschritt wird behindert. Es ist normal das Jobs verschwinden ohne dass es eine höhere Arbeitslosigkeit gibt.

    Bin gerade ein bisschen hässig, einige Leute sollten wirklich mal darüber nachdenken auf was der Erfolg dieses Landes fusst. Auf jeden Fall nicht auf protektionistischen Ideen wie dieser!
    44 16 Melden
    • solomon london 27.07.2017 18:12
      Highlight Die bisherigen neuen Arbeitsstellen wurden vorallem durch Wachstum generiert. Langsam sind wir aber glaube ich an einem Punkt an dem wir erkennen sollten, dass ungebremstes Wachstum bis in alle Ewigkeit nicht mehr funktionieren kann.
      24 7 Melden
  • Vachereine 27.07.2017 17:31
    Highlight Wir müssen das Steuersystem wiefolgt ändern.
    Niemand füllt mehr Steuererklärungen aus. Aber Ende Jahr würden 5 % des Betrages von allem, während des ganzen Jahres umgesetzten Geldes (Summe aller Gut- und Lastschriften) automatisch der Steuerbehörde übertragen, ganz egal, wem das Konto gehört (Firma oder Privatperson).
    Zudem verfällt der Wert von Geldscheinen und -Münzen innerhalb eines Monats. Und auf Gelder, die in das Ausland transferiert werden, werden 10 % Steuern erhoben.
    Das würde den unsinnigen Umstand eliminieren, dass der grösste Teil der Steuereinnahmen von Arbeitsplätzen abhängt.
    14 14 Melden
    • chrisdea 27.07.2017 17:57
      Highlight Grundsätzlich einverstanden, aber wieso sollen Geldscheine an Wert verlieren?
      17 0 Melden
    • Raphael Conca 27.07.2017 18:56
      Highlight Weil Bargeld das Beste Steuerhinterziehungsmittel ist.
      Deshalb.
      4 8 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 19:08
      Highlight @chrisdea: Damit niemand Bargeld bunkern kann, um die Steuer zu vermeiden.
      Beim Bargeld ist nicht ermittelbar, was der Umsatz war. Und auf der Besteuerung des Umsatzes, statt des Betriensgewinnes, bzw. des Erwerbseinkommens basiert meine Idee.
      4 5 Melden
    • 7immi 27.07.2017 19:49
      Highlight @vacherine
      wenn ich also auf dem existenzminimum lebe und praktisch alles ausgebe, was ich erhalte, bezahle ich mehr steuern, obwohl ich quasi nichts habe? unser jetziges steuersystem ist da deutlich fairer und durchdachter...
      17 2 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 20:30
      Highlight @7immi: Ob Du wirklich mehr Steuern zahlen würdest, weiss ich nicht.
      Ohnehin müsste die ganze Umverteilung von reich nach arm ebenfalls von der Erwerbsarbeit abgekoppelt werden.
      Da ist natürlich die Idee des Bürgergeldes die passende, ideale Lösung. Und so bekämst Du Geld auf die Hand, statt einer Steuererhöhung.
      3 2 Melden
    • Matthias Studer 27.07.2017 20:45
      Highlight @7immi, deine Aussage stimmt nicht. Nimmt neben den Staatssteuern auch die Mehrwertsteuer dazu, sieht man schnell das umgekehrte Bild. Auch bei den Staatssteuern zahlst du mit einem tiefen Einkommen mehr Steuern im Verhältnis zum Einkommen als einer mit einen sehr hohen Einkommen.
      4 3 Melden
    • 7immi 27.07.2017 23:14
      Highlight @vacherine
      das problem an deinem ansatz ist, dass ein hoher umsatz nicht automatisch mehr geld heisst. das jetzige system ist einkommens- und vermögensabhängig. dadurch hat der, der nichts auf die seite legen kann, mehr zu zahlen (was auch nicht immer fair ist). man will ja ärmere entlasten und besser verdienende mehr zur kasse bitten. hierfür ist der umsatz aber der falsche indikator...
      2 0 Melden
    • 7immi 27.07.2017 23:19
      Highlight @studer
      das stimmt so nicht. dank steuerprogression nimmt die steuerbelastung mit zunehmendem einkommen prozentual zu. es gibt sogar freigrenzen. das ganze ist ziemlich schlecht überschaubar, daher ist diese studie nützlich. ist nicht mehr sehr aktuell aber die grössenordnung sieht man.
      https://www.vimentis.ch/content/docs/steuerprogression.pdf
      bei uns sind die steuern sozial betrachtet sehr gerecht aufgebaut (abgesehen von der pauschalbesteuerung...)
      2 0 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:31
      Highlight Gute Sache👍🏻
      1 0 Melden
    • Vachereine 28.07.2017 11:35
      Highlight @7immi:
      Du: "daß ein hoher umsatz nicht automatisch mehr geld heißt".
      Einverstanden, und genau darum geht es mir. Der Umsatz ist ein Mass für die wirtschaftliche Aktivität des Landes. Der Staat soll die wirtschaftl. Aktivität fördern, und einzig aus ihr die Staatseinnahmen schöpfen. Denn Umsatz geht einher mit Wertschöpfung, und diese muß die einzige Quelle der Staatseinnahmen sein, weil nichts anderes nachhaltig ist. Alle Steuern auf Kapital sind Enteignung, was zum Kollaps führt, weil die Enteignung langfristig nicht mit Wachstum kompensiert werden kann, weil es kein unendl. Wachstum gibt.
      0 1 Melden
    • 7immi 28.07.2017 14:48
      Highlight @vacherine
      ein einfaches beispiel: person 1 erhält 1000 franken und gibt 1000 aus, umsatz 2000 franken und muss sich nun für 100 franken (5% steuern) verschulden, um die steuern zu bezahlen. person 2 bekommt 1000 und gibt nur 500 aus, umsatz 1500.-, steuern 75, es bleiben 425 und man hat erst noch weniger steuern... sozial gerecht geht anders. natürlich hat so der sparsame ein vorteil, allerdings gib es auch löhne im unteren segment, die sparen ziemlich unmöglich machen...
      1 0 Melden
    • Vachereine 29.07.2017 10:32
      Highlight @7immi: Es ist bereits so, dass jeder, auch der Tieflohnbezüger, im Verlauf des Jahres Geld sparen muss, um die Steuern zahlen zu können. Diesbezüglich ändert sich nichts. Und: Meine Steuer ist gerecht. Wer 2000 Franken ausgeben kann zahlt mehr Steuern, als wer nur 1000 ausgeben kann. Die Umsatzsteuer enteignet niemanden (z. B. wenn der Familienbetrueb vererbt wird), aber bestraft, wer über seine Vethältnisse lebt und nichts für das Alter spart.
      0 0 Melden
    • 7immi 29.07.2017 15:45
      Highlight @vacherine
      je nach steuerabzügen und kanton nicht, da dann das einkommen steuerfrei ist.
      gemäss deinem argument gibt es also auch keine armut, die leute müssen einfach weniger ausgeben?

      einverstanden, die erbsteuer finde ich auch falsch, u.a. auch, da das geld bereits x mal versteuert wurde...
      1 0 Melden
  • Gavi 27.07.2017 17:23
    Highlight Ich weiss nicht wie es andern geht. Jedenfalls habe ich 10 mal länger an diesen Kästen.
    Ausserdem bin ich der Meinung, dass der Job der Kassiererin erhalten werden muss.
    Mir ist auch aufgefallen, dass das Self Check oft meistens leer ist und das hat wohl seine Gründe.
    24 35 Melden
    • Crecas 27.07.2017 18:57
      Highlight Vielleicht in Niederoberengstrigbipphasli... aber nicht in stark frequentierten Lagen. Frag mal die Leute in der Migros am HB Zürich, wo man früher immer gut 10 Minuten anstehen musste.
      17 2 Melden
    • Pascal Blank 27.07.2017 20:02
      Highlight Die Automaten sind leer weil ein normaler Kunde sehr viel schneller durch ist und sich gar keine unsinnigen Schlangen bilden. Sorry aber wenn ich Mittagessen im Migros kaufe (Salat, Sandwich und Getränk bin ich in ca 40 sec raus aus dem Laden. Mach das mal an der Kasse. Und mit den Scannern zum selber scannen bin ich sogar noch schneller. Ich reg mich mittlerweile nur auf über jede Filiale die keine Self Scanning automaten hat weil du dir für 1-2 Sachen die Beine in den Bauch stehst...
      21 3 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 20:39
      Highlight Früher gab es für die Eiligen Eilkassen, die jenen mit wenigen Artikeln offen standen. Funktionierte besser als Selbstkassieren.
      Einen Korb voll Ware zu füllen und selber korrekt zu scannen und zu bezahlen dauert länger, als mit dem vollen Korb zur Kassierien zu gehen. Sie scannt und kassiert schneller.
      Und: Auch an der Selfscanningkasse muss man anstehen. Und das wird um so mehr der Fall sein, je mehr man gezwungen wird, Selfscanning zu machen, weil nach und nach die Kassierinnen abgeschafft werden.
      Resultat: Der Laden macht weniger Umsatz pro Tag, hat aber auch weniger Betriebskosten am Tag.
      5 14 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:35
      Highlight Nope! Zehn mal schneller. Selbst mit Schlange. Die unhöfliche Kassiererin, die statt Grüezi und Adieu zu sagen, lieber mit der nächsten Kassiererin labert und dann Fragen oder sonstwas nicht hört, spart man sich auch gleich. Von mir aus bräuchts gar keine Kassiereinnen mehr. Automaten mit ein paar Supervisor Stellen und gut ist.
      1 5 Melden
    • Crecas 28.07.2017 00:09
      Highlight Vachereine, das kann ich in keinem Punkt bestätigen und es macht auch rein logisch in keinster Weise Sinn: Erstens sind die Schlangen an den Kassen immer länger als an den Automaten und zweitens dauert es immer länger, alles aus dem Korb aufs Band zu legen, von der Kassiererin scannen zu lassen und dann auf der anderen Seite wieder in die Hand zu nehmen und einzupacken - nur schon rein, dass jeder Artikel dreimal in die Hand genommen werden muss. Beim Selfscanning ist es nur einmal.
      1 0 Melden
  • DonPedro 27.07.2017 16:06
    Highlight Als Carl Franz Bally vor ca 200 Jahren Schuhmacher durch Maschinen ersetzte, drohten ihm erstere mit Mord und Brandstiftung.
    Die Drohung mit einer Strafsteueuer ist geradezu pervers!
    Konsequent umgesetzt müsste jeder Rationalisierungsprozess seit der Steinzeit besteuert werden
    63 13 Melden
  • Linus Luchs 27.07.2017 16:06
    Highlight Was hier betr. Self-Checkout-Geräte diskutiert wird, muss ganz allgemein angegangen werden. Wohlfahrtsstaat und Service Public, worauf wir hoffentlich nicht verzichten wollen (Bildung, ÖV, Sicherheit, Behörden, Altersvorsorge, IV...), bauen darauf, dass alle Personen, die ein Einkommen erarbeiten, einen Teil davon für die genannten Leistungen abgeben (Steuern, AHV...). Wenn nun menschliche Arbeit immer mehr durch Maschinen ersetzt wird, was ja offensichtlich der Fall ist, muss die Finanzierung dieser Leistungen anders gesichert werden. Mir scheint, das sollte parteiübergreifend einleuchten.
    41 9 Melden
    • Raphael Conca 27.07.2017 19:14
      Highlight Ganz deiner Meinung.

      Ich finde die Bezeichnung "Strafsteuer" falsch.
      Vielmehr sollte Maschinen/Roboter - Steuer die Rede sein. Die Höhe misst sich z.B. an der Einkommenssteuer, die ein Mensch für die Arbeit entrichten müsste.

      Zur Finanzierung von Grundeinkommen.

      Maschinen rationalisieren die Arbeit, aber nicht ausschliesslich. Sie übernehmen stupide, repetitive Ausführungen ab.

      So bleibt mehr Zeit für freiwillige soziale oder kreative Arbeit.
      7 2 Melden
    • R. Peter 29.07.2017 10:47
      Highlight maschienen sind ganz simpel Kapital. Dann muss dieses eben höher besteuert werden. aber ganz ehrlich das gilt dann für alle (PC, Traktor, Bus, Flugzeug, Staubsauger, Waschmaschiene, Rasenmäher, Kettensäge, etc.) und verteuert alles und macht vieles unrentabel. ich weiss nicht inwiefern das besser sein soll? besser wir nutzen die freiwerdenden Ressourcen für neue Aufgaben die neuen Mehrwert schaffen, statt Rationalisierung zu bestrafen...
      1 0 Melden
  • Judge Dredd 27.07.2017 15:56
    Highlight Die Idee ist sicher nicht grundlegend falsch, aber auch ich denke, wenn man den Vergleich mit den Geldautomaten heranzieht, sieht man sehr gut wo das Problem liegt.
    23 0 Melden
    • R. Peter 29.07.2017 10:47
      Highlight die Idee ist grundfalsch!
      0 0 Melden
  • majcanon 27.07.2017 15:56
    Highlight Ich fordere eine Strafsteuer für Gemeinden, die ihre Strassen mit einer Maschine anstelle von blosser menschlicher Arbeitskraft reinigen! Und jeder Computer in der Steuerverwaltung muss mit Fr. 10'000.- pro Tag besteuert werden! Was die Behörden über die Jahre an AHV gespart haben ist ein Skandal!

    Hmmm... und das so einkassierte Geld wird unter der Bevölkerung verteilt - Sozialstaat gerettet!
    51 4 Melden
  • Maragia 27.07.2017 15:52
    Highlight Wieso besteuern? Durch die Entwicklung, Bau, Montage, Installation und Service der Self-Scanning Anlagen entsteht Umsatz für andere Firmen, bzw. diese können wachsen und neues Personal einstellen!!
    Glaube nicht, dass diese Self-Scanning Stationen einfach so vom Himmel gefallen sind...
    Aber typisch Leute ohne Ahnung, mal rein aus Panik rumschreien und etwas verlangen
    32 17 Melden
    • Steven86 27.07.2017 20:51
      Highlight aach so, die normalen Kassen werde nicht Entwickelt, Gebaut, Montiert und Installiert. Dumm von mir, die fallen ja vom Himmel
      6 5 Melden
    • Maragia 27.07.2017 21:39
      Highlight Ich denke mal, in die Self Scanning Anlagen fliest bestimmt mehr Entwicklungs- und Produktionsaufwand als in herkömmliche Kassen!
      1 5 Melden
    • Steven86 28.07.2017 09:49
      Highlight Bezweifle ich stark, den die Self Scanning ist nichts anderes als eine verkleinerte Kasse. Die Arbeit bleibt gleich, ausser das man es selber verrichtet. Der Bau und die Montage ist bei einer Kasse sicherlich auch aufwändiger. Die Installationen bleibt dies bezüglich gleich.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 15:51
    Highlight Welche Kassiererin verdient 5000.- im Monat? Hand hoch bitte. Ich aufjedenfall nicht...
    31 5 Melden
    • walsi 27.07.2017 17:27
      Highlight Sie kosten den Arbeitgeber aber mehr als diese 5'000.--/Mt. mit allen Nebenkosten. Nur weil Sie nicht viel bekommen heust das nicht, dass sie nicht so viel kosten.
      24 3 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:39
      Highlight @Walsi: Steht aber blöderweise so im Artikel. Der Kommentar ist also vollkommen berechtigt.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 00:20
      Highlight Also ich hab kein 1000.- Fränkiges Arbeitsblüsli 😊 wie setzt sich das denn zusammen?
      0 0 Melden
    • walsi 28.07.2017 07:41
      Highlight @Linda: Das setzt sich wie folgt zusammen: Lohn, Sozialversicherungen, Ferien, Infrastrukturkosten (Das Gebäude in dem Sie arbeiten hat mal etwas gekostet, muss unterhalten und Amortisiert werden), die von Ihnen erwähnte Arbeitskleidung und noch einiges mehr.

      Wenn ein Unternehmen für das Gebäude und die Produktionsanlagen CHF 2 Mio. ausgibt und damit 10 Arbeitsplätze schafft sind das Ausgaben pro Arbeitsplatz von CHF 200'000.--. Oder in 20 Jahren CHF 833.--/Mt. und Arbeitsplatz.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 19:39
      Highlight Mal wieder was dazu gelernt.. Thx!
      0 1 Melden
  • Thinktank 27.07.2017 15:25
    Highlight Müsste dann nicht das schweizer Fernsehen auch Strafsteuern bezahlen. Statt dass jedem persönlich zu Hause die Nachrichten vorgelesen werden, verteilt dieses Teufelsistitut die News digital und hat so Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet.
    43 7 Melden
  • who cares? 27.07.2017 15:18
    Highlight Maschienen zahlen nicht AHV und PK? Zum fair bleiben, ich habe sie auch noch nie welche beziehen sehen.
    33 8 Melden
    • walsi 27.07.2017 17:29
      Highlight Wenn sämtliche Arbeit von Maschinen erledigt wird braucht es nach ihrer Logik auch keine AHV und PK mehr.
      16 5 Melden
    • R. Peter 29.07.2017 10:52
      Highlight sollte tatsächlich alle Arbeit von autonomen Maschinen gemacht werden, gibt es tatsächlich alles für lau und wie im Schlaraffenland. soweit wird es nie kommen.
      0 0 Melden
  • patnuk 27.07.2017 15:09
    Highlight Die Bildung muss auch finanziert werden, ein Programmierer Kurs kann sich eine Kassiererin kaum leisten, und schon gar nicht eine Mutter. Eine Steuer um dies zu finanzieren ist ein Ansatz aber sicher nicht eine vollständige Lösung. Die Firmen verweisen auf eine Schulung, finanziell gibt es kaum bis gar keine Unterstützung. Eine Diskussion muss es geben, schlussendlich wenn es keine Arbeiter mehr gibt die Geld verdienen, gibt es auch keine Leute mehr die einkaufen, und der Mittelstand ist die Ressource damit Migros und Coop Geld verdienen.
    5 9 Melden
  • chandler 27.07.2017 15:01
    Highlight Werden Banken, welche bediente Filialen in Automatenfilialen umbauen, auch besteuert?...
    62 0 Melden
    • arpa 27.07.2017 15:30
      Highlight Und die Zapfsäule mit Zahlautomat..
      Und der Billetautomat
      Und der kaffeeautomat..
      Fotoautomat..
      Und..
      37 0 Melden
  • Benot 27.07.2017 14:55
    Highlight Darf man erfahren, wer den Begriff "Strafsteuer" eingebracht hat?
    Die Migros/Coop-Lobby?

    Interessant jedenfalls, wie das von den Medien übernommen und verbreitet wird.

    Man könnte doch auch von einer "Solidarsteuer" sprechen, oder "Automationssteuer", "Fortschrittssteuer", "Stellenabbausteuer".

    Und wieso sagt man "Tabaksteuer" und nicht "Abzocksteuer", oder "Nikotinkonsumentenbestrafsteuer"?
    38 37 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:41
      Highlight Falsch ist die Steuer, egal wie sie heisst, da haben sie recht.
      1 0 Melden
  • Pinhead 27.07.2017 14:49
    Highlight Ich finde das eine sehr interessante und wichtige Diskussion. Bill Gates hat schon unlängst eine Roboter-Steuer gefordert. Wenn Roboter (Automaten) Arbeit wegnehmen (nicht erleichtern, grosser Unterschied!) könnten dem Staat Einkommenssteuern verloren gehen.
    32 6 Melden
    • Maragia 27.07.2017 15:49
      Highlight Dann sollen halt die Steuern für Unternehmen erhöht werden! So einfach, da braucht es keine Strafen für die Digitalisierung!
      8 5 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 17:23
      Highlight Eben, das meine ich ja. Es ist keine Strafe, die Unternehmen zahlen dann einfach eine Robotersteuer.
      7 0 Melden
    • walsi 27.07.2017 17:32
      Highlight @Maragia: Eine höher Szeuer für Unternehmen ist ja eine Bestrafung weil sie ihre Kosten dank Digitalisierung optimiert haben.
      0 1 Melden
  • René Gruber 27.07.2017 14:38
    Highlight Da scheinen einige Politiker mal wieder nicht über die Nase hinaus gedacht zu haben? Wo genau wird dann der Schnitt gemacht wann eine Maschine einen Menschen ersetzt und wann nicht? Wie sieht es aus bei Geldautomaten, Autowaschanlagen, Parkticketautomaten, Geschirrwaschmaschinen, Produktionsrobotern usw... selbst ein Auto erstetz ja Quasi den Job des Kutschers und der Pferdepfleger ....
    73 4 Melden
  • sven_meye 27.07.2017 14:23
    Highlight Es ist doch seit hunderten von Jahren dasselbe Spiel. Durch Innovationen verschwinden Berufe, in der Bevölkerung wird die Angst geschürt, es entstehen neue Berufe und es geht weiter voran. Es gibt Gewinner und Verlierer. Und bis wir eine künstliche Intelligenz haben, wird es so weiter gehen. Man muss bereit sein sich anzupassen, gerade in "simplen" Berufen. Das tönt jetzt vielleicht böse, aber es ist leider so.
    43 8 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 15:04
      Highlight Innovationen? Wo ist die Innovation beim Self-Scanning? Ich als Konsument habe dadurch mehr zu tun, also ist es im Prinzip eine verdeckte Preiserhöhung.
      17 21 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:49
      Highlight Heute gibt es leider nicht solche Technologien wie die Erfindungen mit dem Auto wo ganz neue Industrien aus dem Boden gestampft wurden.

      Beispiel? USA Blockbuster Filmverleih vs Netflix

      Mitarbeiter Blockbuster dazumals

      84k Mitarbeiter (2004)
      6 Milliarden umsatz

      Netflix
      4.7k Mitarbeiter (2016)
      9 Milliarden umsatz


      6 3 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 18:12
      Highlight Facebook (2004) -> 1 Mitarbeiter
      Facebook (2017) -> 17'000 Mitarbeiter

      Microsoft (1975) -> 2 Mitarbeiter
      Microsoft (2017) -> 114'00 Mitarbeiter

      Man kann problemlos irgendwelche Unternehmen aufzählen.
      6 4 Melden
    • Crecas 28.07.2017 00:16
      Highlight @Pinhead
      Du als Konsument hast mehr Zeit, produktiv zu sein, statt in der Schlange zu warten.
      0 0 Melden
    • SemperFi 28.07.2017 07:52
      Highlight @Crecas: Das ist die gleiche Milchbüchlirechnung wie mit den Stauminuten. Was denken Sie denn, was Sie persönlich mit diesen zwei, drei gesparten Schlangen-Minuten Produktives anstellen werden?
      4 2 Melden
    • Crecas 28.07.2017 14:44
      Highlight Ich bin eher im Büro am morgen, da ich für mein Sandwich nicht mehr anstehen muss...
      2 0 Melden
    • sven_meye 28.07.2017 16:58
      Highlight @SemperFi Und was habe ich davon die zwei, drei Minuten anzustehen? Nichts. Wenigstens habe ich dadurch die Chance ein wenig Zeit zu sparen. Kann man sehen wie man will, aber morgens will ich z.B. auch möglichst schnell ins Büro.
      1 0 Melden
  • Ökonometriker 27.07.2017 14:22
    Highlight Einzelne Maschinen zu besteuern ist offensichtlich populistische Symbolpolitik. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.

    Besser wäre es, den Leuten eine bessere
    Bildung zu ermöglichen. Wenn die Kassiererin selber programmieren lernt, wird sie diese Fähigkeit zum Produktivitätsgewinn einsetzen. Die erhöhte Produktivität führt zu mehr Lohn, womit am Ende alle gewinnen.
    21 11 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:51
      Highlight So viele Programmierer brauchen wird doch gar nicht... vor allem wer soll die Zahlen?

      Programmier arbeiten werden eh mehr und mehr ausgelagert nach Indien oder Tschechien. *hust* wo Sie nach 2 Jahren wieder zurück kommen... und nach 2 Jahren beginnt es wieder von vorne da ein neuer CEO.


      Der Fortschritt soll ja nicht aufgehalten werden. Aber wo ist es Fortschritt wenn ich eine Kassiererin ersetze?
      8 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 14:13
    Highlight Juristisch nicht durchzusetzen da ein zu grosser Eingriff in die Gewerbefreiheit. Der Fortschritt lässt sich auch mit Stastsinterventionismus nicht aufhalten. Eine (Furz-)Idee ideologischer linker Hinterbänkler. Sommerpause? Sommerloch allenthalben.
    46 18 Melden
  • Max Havelaar 27.07.2017 14:08
    Highlight Das würde dann auf den Endkonsumenten abgewälzt werden, mit 10 Rappen hier, 20 Rappen dort. Demnach bleibe ich kritisch - auch wenn der Vorschlag ehrenhaft klingt.
    17 7 Melden
  • G. Schlecht 27.07.2017 14:08
    Highlight Mich wundert, wieso niemand danach fragt, wohin die Gewinne aus der enorm gestiegenen Produktivität abfliessen. Die Leute buckeln wie anodazumal einfach anders und mit mehr Stress und es ist ihnen offenbar egal, dass sie an dieser Steigerung nicht teilhaben. Ist das demut oder ist es ihnen einfach egal, solange es noch für ein bisschen I-phone und so reicht? Ich komm nicht drauf, echt nicht. Es kommt mir langsam wie ein riesiges Beschäftigungsprogramm vor, in welchem Probleme geschaffen werden, damit die Leute ja nicht zum Leben kommen, sondern ums Überleben kämpfen.
    39 7 Melden
    • Maragia 27.07.2017 15:51
      Highlight Die Gewinne? Die fliessen an andere Firmen, jemand hat ja die Maschine entwickelt und unterhält diese!
      2 7 Melden
    • john oliver 27.07.2017 16:21
      Highlight Da hat jemand Orwell's 1984 gelesen..
      7 0 Melden
  • l. a. stalder 27.07.2017 14:01
    Highlight Wieder einmal ein absolut weltfremder Vorschlag.
    Warum gerade Self-Checkout Kassen? Wir brauchen jeden Tag Maschinen für Tätigkeiten die auch von Menschen durchgeführt werden könnten (Billetteautomat, Bancomat etc.).
    Weiter frage ich mich wie man diese Steuer bei Onlineshops anwenden soll. Die haben ja gar kein Verkaufspersonal.....
    39 15 Melden
    • Matthias Studer 27.07.2017 20:58
      Highlight Für Onlineshops könnte man Mikrotransaktionssteuer einführen. Außerdem sind auch dort Maschinen in Betrieb.
      0 0 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:46
      Highlight @Studer:
      Dazu wäre es allgemein an der Zeit.
      0 0 Melden
  • saukaibli 27.07.2017 14:01
    Highlight Ich muss sagen, ich bin überrascht wie neoliberal das watson-Publikum mittlerweile denkt. Scheinbar ist es allen egal, dass durch die Automatisiereng - welche natürlich schon lange angefangen hat - die Aktionäre immer reicher werden und der Rest, also wir, uns um Arbeitsplätze streiten. Von der Automatisierung provitieren nur die Aktionäre, denn die gesparten Löhne und Sozialabgaben werden nicht an die Konsumenten weitergegeben. Die ausfallenden Steuern und Sozialabgaben dürfen aber wir Arbeitnehmer und kleine Handwerksbetrtiebe bezahlen, denn Maschinen machen DAS nicht für uns.
    48 36 Melden
    • öpfeli 27.07.2017 14:24
      Highlight Wahre Worte!
      16 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 14:25
      Highlight Man muss ja nicht "neoliberal" sein, um eine Schnapsidee als solche zu erkennen.
      33 13 Melden
    • öpfeli 27.07.2017 15:03
      Highlight Schnapsidee hin oder her. Tatsächlich profitieren "wir" nicht von den Maschinen. Saukaibli hat absolut recht.

      Coop und Migros haben weniger Ausgaben weil weniger Personal. Die Lebensmitttel bleiben aber im Preis gleich. Das Geld fliesst also nach oben.
      23 10 Melden
    • mycredo 27.07.2017 15:31
      Highlight @blaubeeri: Du profitierst nicht von Maschinen? Würde mich mal interessieren, wie du deine Zeilen eingetippt hast. Handschriftlich?
      Im Ernst: Anstatt Maschinen zu besteuern würde man besser lernen wie sie zu programmieren. Das erscheint mir eine bessere Bildungsstrategie!
      5 9 Melden
    • Maragia 27.07.2017 15:53
      Highlight Aha, diese Anlagen sind also gratis für Coop und Migros? So ist das also, da hat jemand verstanden wie das System läuft
      5 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 16:00
      Highlight Das ist kompletter Blödsinn. Wir alle haben enorm profitiert von Produktivitätssteigerungen. Der Lebensstandard ist ja nicht kontinuierlich und flächendeckend gestiegen, weil nichts ankommt. Das ideologisch und faktenbefreite Heulen der Linken ist in diesem Fall um so grotesker, als dass beide Grossverteiler genossenschaftlich organisiert sind.
      12 8 Melden
    • Marlon Mendieta 27.07.2017 16:51
      Highlight 4 Fakten zum studieren, bevor du weiter proleten kannst
      - Lebensmittelpreise sind in der Schweiz am sinken, zum 1. Mal seit mehreren Jahrzenten.
      - Löhne in der Branche sind gestiegen...nicht massiv, aber immer wieder
      - Coop und Migros haben in den letzten Jahren stetig mehr Leute eingestellt
      - und so Leid es mir tut, weder Coop noch Migros haben Aktionäre
      17 2 Melden
    • paddyh 27.07.2017 22:39
      Highlight Ich denke, dass man wohl einfach irgendwo mal anfangen sollte. Meiner Meinung nach sind jetzt diese Automaten auch nicht der Weltuntergang. Ich bin in einem Machine Learning Unternehmen tätig und da wird noch einiges mehr kommen. Es wird bald keine Chauffeure, Taxifahrer, Buchhalter, Finanzberater, Übersetzer, you name it geben. Das Problem bei der Softwareentwicklung ist, dass quasi 10 Entwickler Millionen von Leuten arbeitslos machen können.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 23:02
      Highlight Produktivitätsgewinne zu besteuern und zu versuchen, Strukturwandel aufzuhalten, ist die dümmst denkbare Strategie.

      0 0 Melden
  • elivi 27.07.2017 14:00
    Highlight Ich find es ok, dass in ner filiale wo solche kassen installiert werden, die dann stellen abbauen müssen da keine andere arbeit gefunden wurde, dass diese person ne spezielle soziale abgeltung kriegt.
    Also ne einmalige 'strafe' für die Unternehmung. Ne monatliche strafe an theoretischem lohn is überissen.
    Damit födert man nur noch mehr den online handel, der schuss kann schnell nach hinten gehn.

    3 17 Melden
  • Verifiable Truth 27.07.2017 13:48
    Highlight ich finde dies ist eine doofe Idee, automaten zu besteuern. Denn dann müsste man jeden SBB Ticketautomat und jede Selbstbedienungtankstelle und alles was so an Selbstbedienungen gibt auch besteuern.
    Ich bezahle gerne an Selbstbedienugngskassen, denn man wird nicht blöd gehetzt, Cumulus oder Coopcard , oder die doofen Migromania Dreckspielzeug angeboten oder verlangt und meine gerade gekauften Sachen in Haufen geschmissen. Was man bei den Autokassen auch mal einbauen sollte: man wird begrüsst und auch mit einem schönen Wort verabschiedet, denn dass fehlt ja komplett.
    19 16 Melden
    • arpa 27.07.2017 15:34
      Highlight Genau, eine persönliche Begrüssung des Automats.. das fehlt noch.. haha!
      8 1 Melden
  • Groovy 27.07.2017 13:34
    Highlight Jede Zapfsäule im Land besteuern, der Tankwart ist ausgestorben! Jeden Billetautomaten besteuern, der Kondukteur ist ausgestorben.
    Die Reihe darf beliebig fortgesetzt werden.
    54 6 Melden
  • Majoras Maske 27.07.2017 13:29
    Highlight Eine Strafsteuer und dann auch noch mit viel zu hohen und unrealistischen 10000 CHF pro Monat finde ich falsch. Richtig fände ich aber ein gewisser Prozehntsatz vom monatlichen Umsatz eines Verkausautomates als Sozialabgaben abgegeben werden müssten, analog zum normalen Arbeitnehmer.
    40 5 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 14:52
      Highlight Wieso falsch? Ein Automat ersetzt zwei Verkäuferinnen. Diese zwei Verkäuferinnen hätten ihren Lohn von CHF 5000 (Annahme) versteuern müssen. Dieses Geld fehlt jetzt dem Staat bzw. uns.
      10 14 Melden
    • who cares? 27.07.2017 15:26
      Highlight Die 5000.- fehlen uns? Die Verkäuferin hätte ja auch nicht 5000.- pro Monat Steuern bezahlt. Die Einsparungen können in tieferen Preisen oder höheren Löhnen (ja, auch Kaderlöhne) weitergegeben werden, oder sie fliessen in den Gewinn ein und werden da besteuert. Ausserdem gewinnt der Hersteller dieser Maschienen an Aufträgen, es braucht Menschen in der Entwicklung dieser und auch zum Unterhalt. Diese verdienen auch und zahlen Steuern.
      Es ist nicht so, dass Geld einfach verschwindet.
      4 5 Melden
    • Majoras Maske 27.07.2017 15:30
      Highlight Wann hat sich das Rad der Geschichte jemals erfolgreich zurückgedreht?
      Wir können den Abbau nur verhindern, indem es keine oder nur ungenügend Akzeptanz bei den Kunden findet.
      Und "die Strafsteuer" ist erstens ein viel zu polemischer Begriff um in der Mitte oder gar Rechts Unterstützung zu erhalten (was für einen Umbau des Steuersystems nun mal zwingend ist) und zweitens denke ich wie gesagt, dass Roboterarbeit genau gleich wie ein normaler Arbeiter besteuert sein sollte etwa in Form von Umsatzsteuern oder Mehrwertsteuern. Ruhig etwas höher sogar als ein Mensch.
      4 1 Melden
    • Maragia 27.07.2017 15:54
      Highlight Das Geld fehlt dem Staat überhaupt nicht. Jemand hat diese Anlagen hergestellt, da wurde auch Wertschöpfung generiert und somit Steuern!
      3 7 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 17:21
      Highlight @Maragia: Und wo werden diese Anlagen hergestellt? Kaum in der Schweiz. Und die Kassierinnen hätten im Fall über Jahre Steuern bezahlt, nicht nur einmalig.
      8 1 Melden
  • whatthepuck 27.07.2017 13:28
    Highlight Das Problem mit den schwindenden/neu geschaffenen Jobs wird mir zu oft aus der Gesamtgesellschaftlichen Perspektive betrachtet und nicht aus jener eines Arbeitnehmers, der heute einen Job ausübt der bald verschwinden wird. Klar werden gewisse Jobs neu geschaffen werden, dieser neue Job wird aber nicht von der Person ausgeübt werden, die gestern ihren Job verloren hat. Woher sollte die Kassiererin plötzlich programmieren oder solche Automaten warten können? Aus Sicht der Kassiererin vernichtet der Automat ihren Job, bietet ihr aber keinen neuen an.

    Für mich wäre die Steuer momentan oke.
    19 15 Melden
    • AL:BM 27.07.2017 23:56
      Highlight 10000.-/Mt. UND Automat?
      Eine absolut unrealistische Zahl, die einfach einer in den Raum gechräit hat.
      Käme eine solche Steuer, würde dies dazu führen, dass entweder die Kosten abgewältzt werden (auf uns btw) oder Automaten abgebaut würden ohne die Anzahl der alten Kassen wieder zu erhöhen.
      Ein Tipp: WIR verlieren in beiden Fällen.
      0 0 Melden
  • shthfckup 27.07.2017 13:14
    Highlight Na und? Es ist ein prozess. Dadurch wird die gesellschaft immer besser gebildet, da die "niedrigen" arbeiten wegfalle und somit mehr kapazität entsteht.
    9 35 Melden
    • öpfeli 27.07.2017 14:25
      Highlight Schön wärs!
      8 2 Melden
    • shthfckup 27.07.2017 19:35
      Highlight Sieht ja man schon heute. Immer mehr studieren, einfache jobs reichen einfach kaum um ein anständiges leben zu führen. Klar, wer mit 3000-4000 zufrieden ist no problemo. Aber schaut man sich mal an, wie teuer alles wird, wird sehr schnell klar, diese jobs haben so oder so keine zukunft.
      2 2 Melden
    • öpfeli 27.07.2017 20:27
      Highlight Es gibt nicht automatisch mehr Bildung dadurch. Wie auch? Es wird immer Menschen geben, die nicht studiert sind. Die brauchen einen Job.
      4 1 Melden
  • The Host 27.07.2017 13:10
    Highlight Die Strafsteuer ist viel zu hoch angesetzt. Sie sollte sicherlich tiefer sein als die Lohnkosten. Mit dem Steuerertrag sollte das bedingungslose Grundeinkommen mitfinanziert werden. Dann kommen wir dem Ziel näher, dass die Maschinen die Arbeit machen und die Menschen sich selbstverwirklichen können! Zukunft olé
    28 14 Melden
  • Score 27.07.2017 12:59
    Highlight Es ist wie so oft in der Politik das erkennen eines echten Problem das bekämpft werden will mit dem falschen Mittel. Wie die anderen Kommentare schon ziemlich einheitlich zeigen müsste man ganz vieles besteuern wenn man so anfangen will. Aber auf der anderen Seite wird das ganze in absehbarer Zukunft zu einem grösseren Problem als viele vielleicht denken. Es geht dabei vor allem um die Geschwindigkeit in der der Wandel stattfinden wird. Von daher ist es gut wenn man sich Lösungen überlegt, ansonsten haben wir irgendwann 50% Arbeitslose....
    21 1 Melden
    • Pepsen 27.07.2017 15:21
      Highlight Wahre Worte, Score! Und es werden schon bald nicht bloss die einfachen, niederschwelligen Jobs sein für minder qualifizierte Arbeitnehmer. Als nächstes sind die Dienstleistungsberufe dran, die mehr und mehr von Algorithmen ersetzt werden, also in Banken, Versicherungen und sogar in Anwaltskanzleien. Ich bezweifle jedoch, dass heutige Politiker, egal welchen Couleurs, sich an dieses heisse Eisen rantrauen.
      9 0 Melden
  • G. Schmidt 27.07.2017 12:43
    Highlight Besteuert das Internet, welcher den Detailhandel mit e-commerce zerstört...

    Bescheuert!
    21 22 Melden
  • Turi 27.07.2017 12:41
    Highlight Wir müssen unbedingt die Bauern stärker besteuern. Seit Jahrhunderten rationalisieren diese Arbeiter weg durch technische Erfindungen.
    38 11 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 13:46
      Highlight Und trotzdem gibt es im RAV für den Kanton Bern (Da werden auch Stellensuchende aus dem Kanton Solothurn und Fribourg angezeigt) nur 79 Stellensuchende (Mit und ohne EFZ), von denen wohl die hälfte mindestens temporär Arbeitet und ein paar % gar nicht mehr als Landwirt arbeiten können.


      Zum Vergleich: Wenn ich das selbe bei KV und oder Detailhandel (Mit EFZ) eingebe, zeigt es mir 100 an (Mehr werden nicht angezeigt, wird).

      Siehst du den kleinen aber feinen Unterschied?

      3 5 Melden
    • saukaibli 27.07.2017 14:03
      Highlight Einen Bauernhof mit einem grossen Konzern wie Coop zu vergleichen, das braucht schon ein gewisses Mass an Ignoranz. Welcher Aktionär profitiert denn von der Effizienzsteigerung auf dem Bauernhof?
      2 13 Melden
    • Turi 27.07.2017 14:57
      Highlight saukaibli, wer jobs wegrationalisiert, sollte ja unerheblich sein. sonst wird nämlich nicht automatisierung besteuert, sondern die grösse und besitzstruktur der firma. also etwa aktiengesellschaften. der bauer der in seinem hofladen aber selfscanning einführt, würde dann nicht besteuert.

      übrigens: migros und coop sind nicht im besitz von aktionären.
      10 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 16:33
      Highlight Und wäreliwär sind denn die Aktionäre von Coop, diesem phösen grossen Konzern?
      7 2 Melden
  • sebi25 27.07.2017 12:36
    Highlight 10'000 sind übertrieben und das Beispiel der Self-Checkout Kassen schlecht, aber das Grundproblem besteht:
    Durch KI und Computerarbeit unseres Informationszeitalters werden viele Arbeitsstellen verschwinden. Sehr viele. Für immer. Die Menschen müssen von diesem Fortschritt profitieren, sei es durch bedingungsloses Grundeinkommen oder anderes
    32 2 Melden
  • Caturix 27.07.2017 12:36
    Highlight Selecta Automaten zahlen je nach Kanton und Gemeinde auch eine Gebühr so wie auch Zigaretten Automaten und co. Nur müsste man dann auch bei Bankomaten, Postomaten, SBB Automaten... etwas verlangen. Aber sicher nicht 10000 im Monat pro Gerät.
    22 3 Melden
  • arthos 27.07.2017 12:33
    Highlight Maschinen besteuern und damit einen Teil eines Grundeinkommens finanzieren.
    PSF: in nun blitzt drauf los...
    30 5 Melden
  • Evan 27.07.2017 12:31
    Highlight Das wäre fatal. Ich sehe es als durchaus positiv an, dass Maschinen uns die Arbeit abnehmen. Wir müssen auf anderen Wegen lernen damit umzugehen als dagegen anzukämpfen.
    19 15 Melden
  • Meinungsvielfalt 27.07.2017 12:30
    Highlight Diese Kassen reduzieren die Qualität der Dienstleistung gegenüber den Kunden. Sie übergeben mir als Kunde eine Aufgabe die eigentlich vom Händler erbracht werden müsste.
    Dies könnte man als indirekte, bzw. versteckte Preiserhöhung definieren.

    35 14 Melden
    • Bijouxly 27.07.2017 13:38
      Highlight Du kannst ja immernoch an der Kasse einkaufen.
      17 8 Melden
  • Sensenmaa 27.07.2017 12:25
    Highlight Lieber echte Menschen als Automaten 👍
    25 9 Melden
  • Binnennomade 27.07.2017 12:18
    Highlight Ich fordere Strafsteuern für Banken, die mit Taschenrechnern rechnen statt im Kopf!
    30 12 Melden
  • Bijouxly 27.07.2017 12:17
    Highlight Ja, tolle Idee, ersticken wir Innovation und Effizienz im Keim. Damit wird niemandem geholfen. Kann ja einfach im Volk einkaufen gehen. Es hat auch irgendwann mal keine Telefonschaltdamen mehr gebraucht. Wenn ein Job überholt ist, fällt er weg, mein Gott. Das nennt man Fortschritt. Bin sicher, die fahren in Genf auch mit dem Zug oder dem Bus zur Arbeit. Hui da hat aber vor 100 Jahren mal jemand seinen Job als Kutscher oder Kohleschaufler verloren. Gaht aber garnid! Stüre druf und boykottiere!
    25 21 Melden
    • Steven86 27.07.2017 13:39
      Highlight Klar, aber der Zug fährt auch mit einer Person und nicht automatisch. So wurde der Kutscher zum Zug Chauffeure. Technik ist ok, aber nur so lange das auch Weiterhin die Leute arbeiten können. Am ende bringt es niemanden etwas wenn die Technik alle Jobs machen.Neue Jobs brauchen länger bis sie etabliert sind, weder die Technik unsere Jobs ersetzen.
      7 10 Melden
    • Bijouxly 27.07.2017 13:45
      Highlight Wie du selbst sagst: Der Kutscher konnte sich vielleicht als Lokomotivführer weiterbilden. Meinst du also, dass alle Detailhandelsverkäufer einfach auf der Strasse stehen und sich nicht weiterbilden? Nein. Also hast du deine Aussage eigentlich selbst schon revidiert. Man nennt das Fortschritt.
      4 14 Melden
    • Steven86 27.07.2017 13:58
      Highlight Falsch verstanden. Kutscher wurde ersetzt beim Detailhandel fällt er weg. Das ist ein Unterschied, wenn ein Job 1:1 ersetzt wird und ein Job mit vielen Arbeiter wegfallt.
      12 4 Melden
    • Bijouxly 27.07.2017 14:05
      Highlight Der Detailhänder kann sich auch zum Drogisten oder Logistiker weiterbilden. Oder vom Lebensmittelverkauf in die Textilbranche wechseln. Usw usw. Nur weil man beim coop nicht mehr an der Kasse arbeiten kann, ist man danach nicht ein Leben lang arbeitslos, sorry.
      7 13 Melden
    • Olaf44512 27.07.2017 14:27
      Highlight Kutscher wurden auch ersetzt. In einen Zug passen viel mehr Menschen, ergo brauchts die meisten Kutscher nicht mehr. Deren Job ist vernichtet.
      9 2 Melden
    • Steven86 27.07.2017 14:32
      Highlight Der Detailhandel ist nur ein Beispiel von vielen. Denkst du Ersthaft die Technik ist noch in den Kinderschuhen? Die Technik entwickelt sich so rasant. Schon heute könnte mann so viel Jobs durch die Technik ersetzten, nicht nur den Detailhandel. Es geht auch nicht darum das sie sich nicht Weiterbilden können, es ist das ganze.
      7 0 Melden
    • Bijouxly 27.07.2017 14:39
      Highlight Industrielle Revolution sagt dir etwas? Tausende Menschen haben ihre Stellen verloren. Geht es uns nun deshalb schlechter? Nein! Wir haben alle vom Fortschritt profitiert und so wird es auch immer sein!
      7 9 Melden
    • Steven86 27.07.2017 14:52
      Highlight Fällt dieser Beruf ganz weg? Nein, auch in der Industrie gibt es viele die noch in dieser Branche arbeiten. Für mich geht es darum das Mensch und Maschine zusammen arbeiten und nicht darum das die Maschine der Mensch zu 100% ersetzt. Bis jetzt ist der Fortschritt gewesen das die Zusammen arbeiten und nicht das Wegfallen des Berufes.
      6 1 Melden
    • Pinhead 27.07.2017 14:58
      Highlight Die Technologie verändert sich heute viel schneller als früher. Es werden künftig noch viel mehr Leute auf der Strecke bleiben. Deshalb muss man handeln, eine Automatensteuer ist ein Ansatz, aber vielleicht noch nicht die endgültige Lösung.
      9 2 Melden
  • DerTaran 27.07.2017 12:10
    Highlight Den technologischen Fortschritt aufzuhalten ist Sinnlos, das wurde schon in der Vergangenheit erfolglos versucht.

    Das eingesparte Geld wird sicher wieder für die Entstehung neue Arbeitsplätze eingesetzt. Denn das einzig Sinnvolle, was man mit Geld machen kann, ist Menschen für einen arbeiten zu lassen.
    12 4 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 16:01
      Highlight Das eingesparte Geld wird auf einem Bankkonto irgend wo Gelagert wo es nie wieder jemand zu gesicht bekommt.

      Aber der Typ den das Bankkonto gehört kann sagen er hat nun XXXXXXXXXXX auf der Kante.

      Oder er Kauft sich einen Block wo er wieder neue Leute abzocken kann.
      4 3 Melden
  • Sapere Aude 27.07.2017 12:00
    Highlight Mit der Digitalisierung wird es früher oder später zu einem Systemwechsel kommen. Die menschliche Arbeitskraft wird aus Kostengründen ersetzt bis es zuwenig Arbeit für zuviele Menschen gibt. Vielleicht schafft sich der Kapitalismus gerade durch seine Profitorientierung selbst ab, denn ohne Arbeit kein Konsum und ohne Konsum kein Profit.
    25 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 27.07.2017 11:53
    Highlight Wie wärs mit Strafsteuern auf Emails, weil es weniger Pöstler braucht? Auf Bankomaten? Auf Watson-Artikel, weil es keine Printausgabe gibt, ergo kein Drucker, kein Lastwagenchauffeur, kein Verteiler, keine Kioskfrau...? Auf Selectaautomaten? Auf Selbstbedienungstankstellen? Selbstbedienungsrestaurants? Rasierer? Früher ging man doch zur Rasur noch zum Coiffeur... Bin sogar für eine Strafsteuer auf Mehl, weil man dann das Brot selber macht und nicht der Beck. Ja gar auf allerlei Lebensmittel, man könnte doch auch im Restaurant essen... Absurd oder?
    17 8 Melden
  • Str ant (Darkling) 27.07.2017 11:50
    Highlight Wir müssen Strafsteuern auf den Tonfilm einführen die Orchesterbegleitung von Stummfilmen ist überflüssig geworden
    174 12 Melden
    • Mia_san_mia 27.07.2017 12:28
      Highlight Haha super 👍
      6 0 Melden
    • Meinungsvielfalt 27.07.2017 13:07
      Highlight (Darkling)
      Zugegeben, ich habe mich ab deinem Vergleich prächtig amüsiert. Er ist klug und verleitet zum Nachdenken.
      Leider hinterlässt er einen faden Beigeschmack, da er Menschen die sich kritische Gedanken über die Entwicklung machen, als Ewiggestrige erscheinen lässt.
      Mir ist bewusst, dass diese Entwicklung unaufhaltsam sein wird. Dennoch ist es doch unsere Aufgabe, u.a. zu definieren, welche Qualität wir von wem in welcher Form in Zukunft einfordern wollen. Und nicht einfach alles als Gegeben erachten.
      Was meinst du dazu?
      24 1 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 13:15
      Highlight Was bist du von Beruf?
      2 0 Melden
    • Rendel 27.07.2017 13:48
      Highlight Es geht ja um eine Steuer, nicht um das Verbieten der Digitalisierung oder so verhindern oder ablehnen wollen. Der Vergleich hinkt.
      5 1 Melden
  • HAL9000 27.07.2017 11:45
    Highlight 10k = Monatslohn von 2 Kassiererinnen.
    Mhm genau..
    114 12 Melden
    • Leventis 27.07.2017 12:01
      Highlight Je vier Mille plus Dreizehnten plus Lohnnebenkosten.. Kommt doch ungefähr hin, oder?
      10 1 Melden
    • Pasch 27.07.2017 12:06
      Highlight Inkl Arbeitgeberbeiträge und Versicherungen locker...
      10 1 Melden
    • x4253 27.07.2017 12:18
      Highlight Wenn man die Lohnnebenkosten (7,7 bis 16,2% des Lohns) die da noch obendrauf kommen mitrechnet kommt das ganz gut hin.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 12:21
      Highlight Kommt schon hin wenn du Arbeitgeberbeiträge, Ausbildung, Kinderzulagen, administrative Aufwände, etc. einkalkulierst.
      6 1 Melden
    • Mia_san_mia 27.07.2017 12:28
      Highlight Eher 3...
      2 3 Melden
    • Pisti 27.07.2017 12:48
      Highlight 2 Kassiererinen kosten sogar mehr als 10k Monatlich.
      9 1 Melden
    • bokl 27.07.2017 12:53
      Highlight Inklusive Arbeitgeberbeiträge dürfte das ungefähr stimmen. D.h. ja nicht, dass die Kassiererin Ende Monat 5k in der Lohntüte hat.
      8 0 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 13:24
      Highlight Eine Kassiererin verdient 100% 4000+ CHF dann kommen für den Arbeitgeber noch die Sozialleistungen dazu.

      Also Rechnen wir:

      4000 CHF Brutto + Sozialleistungen*


      *6.25% (AHV/IV/EO/ALV) + 2.905% (KTG und NBUV - Bei uns im Betrieb, variiert je nach Betrieb) = 366 CHF + 440 CHF Pensionskasse (gerechnet mit 11% für ältere Arbeitnehmer)
      Kosten pro Kassiererin = 4806 CHF für den Arbeitgeber.

      PS: BUV bezahlt der Arbeitgeber (Kommt also noch dazu)

      Und ich glaube nicht das eine 50 Jährige "nur" 4000 CHF erhält.

      Also du hast keine Ahnung und die meisten Herzchenklicker auch nicht.


      7 5 Melden
  • Chääschueche 27.07.2017 11:44
    Highlight Viele Begreifen die Reichweite der aktuellen Veränderungen nicht. Das Betrift jede Branche und nicht nur den Detailhandel.

    Die Self Scanning Kassen sind nur ein weiterer Schritt zum Einkaufsladen ohne Personal.

    Die Frage welcher sich jeder stellen muss ist: Wie funktioniert eine Wirtschaft mit viel weniger Jobs?
    Es wird der Zeitpunkt kommen, bei dem der 0815 Hochschulabsolvent ebenfalls obsolet ist.

    Stichwort: Computerprogramme schreiben Computerprogramm

    Irgendwas muss verändert werden. Was, weis aber auch ich nicht.

    Irgendwas wie in Star Trek? Nicht möglich vermutlich.
    72 28 Melden
    • metall 27.07.2017 12:06
      Highlight Bedingungsloses Grundeinkommen
      20 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 12:10
      Highlight Entgegen der zahlreichen Unkenrufe hat die Automatisierung noch nie zu weniger Arbeitsplätzen geführt.

      Warum sollte es diesmal plötzlich ganz anders sein?

      Wenn Computerprogramm A Computerprogramm B schreibt, wer sagt denn Computerprogramm A, was Computerprogramm B tun und können muss?¨
      3 9 Melden
    • Bijouxly 27.07.2017 12:13
      Highlight Meine güte, es wird andere jobs geben... Es gab früher auch mal Menschen, die in Zügen Kohle geschaufelt haben oder in Spinnereien gearbeitet haben. Wir haben trotzdem überlebt und genügend andere Jobs. Man kann nicht einfach Innivation im Keim ersticken weil dann ein Job verloren geht. Wo würden wir heute stehen, wenn wir nichts verändern würden, keinen Fortschritt hätten wollen? Genau: Noch im Neandertal.
      9 12 Melden
    • fcsg 27.07.2017 12:27
      Highlight Gegenfrage: Seit wievielen Jahre findet die Automatisierung, Digitalisierung etc. schon statt und zwar in praktisch jedem Bereich? Wie hat sich die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum entwickelt?

      Antwort: Es gibt nicht weniger Jobs, nicht mehr Arbeitslosigkeit und die Lohnsumme steigt. Aber es gibt natürlich andere Jobs. So hat die Wirtschaft schon immer funktioniert, deshalb gibt es ja auch keine Drucksetzer, Telefonisten etc. mehr. Solche Steuern sind nur ein nutzloses Hindernis für unsere Wirtschaft, was (ironischerweise) zu höherer Arbeitslosigkeit führt.
      9 6 Melden
    • flawless 27.07.2017 12:51
      Highlight Nicht "viel weniger Jobs" sondern andere Jobs
      3 2 Melden
    • Midnight 27.07.2017 12:52
      Highlight Ach, Star Trek wäre schon möglich. Die Regierungen dieser Weltjgeben das Geld einfach lieber für Krieg aus. Die USA z.B. mit über 600 Mrd. im Jahr. Solch banale Probleme liessen sich schon lösen, wenn man nur will.
      5 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 27.07.2017 12:56
      Highlight Falsch! Es wird viele Jobs nicht mehr geben, dafür werden zig neue Berufsbilder dazukommen. Dies war bei allen Industriellen Revolutionen der Fall: Berufe verschwanden, neue kamen hinzu. Einfachstes Beispiel: Der Kutscher fiel weg, es kam der Lastwagenchauffeur, der Buschauffeur, der Lokomotivführer... Es gab den Eismann, jetzt gibts den Kältetechniker. Früher gab es einen der die Latrinen leeren musste, heute gibt es den Klärmeister in der Kläranlage... usw.
      7 3 Melden
  • walsi 27.07.2017 11:42
    Highlight Ein Vorschlag wäre, dass man die Arbeitgeberbeiträge bei der AHV nicht mehr von der Lohnsumme sondern vom Umsatz abhängig macht. Dann könnten die das Personal auf null runter fahren und würden trotzdem noch Beiträge in die AHV bezahlen.
    78 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 11:48
      Highlight Wie kommst Du auf die Idee, dass durch die Automatisierung die Lohnsumme sinkt?
      In der Vergangenheit war es immer so, dass dadurch neue Arbeitsplätze mit höherer Wertschöpfung und entsprechend höherer Entlöhnung entstanden.
      35 19 Melden
    • G. Del'Hermansvillare 27.07.2017 12:13
      Highlight Und wie werden die AHV Beiträge bei der öffentlichen Verwaltung abgezogen?
      3 0 Melden
    • walsi 27.07.2017 12:54
      Highlight @rich guy: Jetzt schaust du dir dieses Video von der Mercedesproduktion an und dann erklärst du mir wo da die Stellen mit der höheren Wertschöpfung sind. Kleiner Tipp am Rande, bei der Autoproduktion findet die Wertschöpfung bei der Produktion der Autos statt.
      7 1 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 13:14
      Highlight Und was ist wenn die Leute vor der Pension Arbeitslos werden? Wie bezahlt der Arbeitnehmer seine Beiträge?!?!?!?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 14:21
      Highlight @walsi: Die Stellen mit der höheren Wertschöpfung sind jene der Leute, die diese Roboter programmieren, warten, überwachen, etc.
      3 2 Melden
    • walsi 27.07.2017 14:53
      Highlight Natürlich, ein Programmierer der durch seine Arbeit die Arbeitsstellen von 20 Schweissern, Mechaniker, Monteuren usw. ersetzt, verdient gleich viel wie die 20 zusammen. Muss er ja wenn durch seine Arbeit die Lohnsumme nicht sinken darf.

      Unternehmen würden nicht in die Automatisierung investieren wenn es für sie keine Kostenvorteile hat. Es macht keinen Sinn einen Arbeiter durch einen Automaten zur ersetzen wenn unter dem Strich dabei finanziell nichts rausspringt!
      8 2 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 15:31
      Highlight @Rich Guy
      Programmieren: 1 mal
      Warten: alle paar Wochen/Monate?
      überwachen: macht der Computer und bei Problemen kommt ein Techniker.

      Also kann man sagen:
      Programmieren: 1-2 Personen (Die Programme müssen nur angepasst werden, wenn beim Auto was geändert wird und das passiert 1 mal alle paar Jahre)
      Warten: In der Maschinenindustrie wird bzw. muss die Maschine nicht täglich gewartet werden, den jede Wartung bedeutet einen Produktionsunterbruch und das wiederum bedeutet Verlust
      Überwachen: Das macht der Computer und erst dann kommt der Mensch wenn was nicht funktioniert.

      3 1 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 15:33
      Highlight Teil 2:

      @Rich

      Ich seh da also keine Wertschöpfung für den Menschen an sich, sondern wenn dann für den Shareholder was aber langfristig nix bringt wenn die Kaufkraft der Menschen nachlässt weil Sie keine Arbeit mehr haben. Dann kauft der Mensch auch keine solchen Güter mehr.

      Rattenschwanz.
      5 1 Melden
  • khargor 27.07.2017 11:42
    Highlight Dann könnten wir auch 10k (oder mehr?) für jeden Bancomaten verlangen, weil 2 Bankangestellte dadurch ersetzt werden.
    157 2 Melden
    • Gilbert Schiess 27.07.2017 12:02
      Highlight Oder auf die Bilett-Automaten der Strassenabahnen oder Züge.
      6 0 Melden
  • Max Dick 27.07.2017 11:42
    Highlight Grundsätzlich sehe ich darin die Problemlösung der Überalterung und Digitalisierung, wenn Roboter, etc. beginnen, Steuern und Sozialversicherung. Ist allerdings etwas willkürlich, das nur bei diesen bestimmten Robotern anzuwenden und bei anderen nicht. Wie das ganze gemacht wird, wird dann viel komplexer - müsste darauf auslaufen dass bei jedem Roboter der von ihm generierte Umsatz besteuert wird oder so. Radikaler wäre, die Firmenbeiträge auf Angestellte ganz abzuschaffen, dafür Beiträge am Gesamtumsatz des Unternehmens (der in der CH erzielt wird).
    31 3 Melden
    • Makatitom 27.07.2017 11:50
      Highlight Den letzten Satz kannst du streichen, weil dann wird in der CH überhaupt kein Umsatz mehr generiert. weil alles zum beispiel über eine Fakturafirma in Luxemburg läuft oder wiel die Lizenz-firmen in NL den Umsatz dann halt machen.
      28 4 Melden
    • ands 27.07.2017 12:18
      Highlight Das wird ja mit der Unterstützung der AHV über die MWSt teilweise bereits gemacht.
      @ Makatitom: Gewinn lässt sich auslagern, Löhne lassen sich einsparen. Beim Umsatz gehen solche Tricks nicht. Darum geht es ja genau.
      5 0 Melden
    • Makatitom 27.07.2017 23:07
      Highlight Danke, du scheinst dich da besser auszukennen. heisst das, dass eine Umsatzsteuer einigermassen gerecht wäre? Müsste der Umsatz dort versteuert werden wo er generiert wird?
      0 0 Melden
    • ands 28.07.2017 09:07
      Highlight Wir haben ja bereits so etwas wie eine Umsatzsteuer. Wir nennen sie einfach Mehrwertsteuer. Diese generiert Steuern in dem Land, in dem der Umsatz erzielt wird.
      Ganz so einfach ist es dann allerdings doch wieder nicht. Auf Produkte, welche aus der Schweiz exportiert werden, fallen keine Mehrwertsteuer in der Schweiz an. Man müsste also die Mehrwertsteuer wieder zu einer echten Umsatzsteuer machen und jeglichen Umsatz einer Firma besteuern. Dann kann es aber zu einem Problem werden, wenn eine Firma teure Rohstoffe oder Komponenten einkaufen muss. Oder eben Lizenzgebühren bezahlen muss.
      1 0 Melden
    • Max Dick 28.07.2017 10:18
      Highlight Wäre es einfach, hätten wir es wohl schon lange so...das ist eben das Problem, dass keine Lösung einfach ist. Jede Massnahme, um den aus technischen Fortschritten erzielten Wohlstand gerecht zu verteilen, ohne dabei massiv an Wettbewerbsfähigkeit einzubüssen, ist äusserst komplex. Und dennoch unumgänglich.
      0 0 Melden
  • Thomas F. 27.07.2017 11:41
    Highlight Was für eine unnötige idee und da sieht man, wie kurzsichtig gewisse Menschen durchs Leben gehen. Soeben hat eine weitere Papierfabrik ihre Tore geschlossen. Mit dieser Logik müssen die Smartphone und Tabletthersteller auch eine Strafsteuer zahlen, weil immer mehr Leute auf die gedruckte Zeitung verzichten. Oder: Müssen Onlinehändler eine Strafsteuer zahlen, weil die Menschen nicht mehr im Laden ihre Kleider kaufen?
    Die Idee einer Strafsteuer ist absurd.
    73 16 Melden
  • manuel0263 27.07.2017 11:40
    Highlight Diese Self-Checkouts hat es ja seit einiger Zeit bei Coop, Migros und auch IKEA. Wenn man nicht endlos Zeit hat, ist man fast dazu genötigt, da zur gleichen Zeit immer weniger bediente Kassen geöffnet sind. Das dort eigesparte Personal könne woanders eingesetzt werden? Kann sein, muss aber nicht. Und bei den vielen Teilzeit- oder Stundenverträgen wird vielleicht niemand direkt entlassen, aber einfach nicht ersetzt. Und dem Kunden suggeriert man, ohne diese Massnahmen würde die Ware teurer...das ist sie ja eh schon. Fortschritt okay, aber seid einfach ehrlich mit den Leuten.
    40 7 Melden
  • JupiterKallisto 27.07.2017 11:40
    Highlight Laast uns doch Strafgebühren in der Lebensmittel- und Autoindustrie einführen. Die armen Angestellten, welche durch die Fertigungsroboter ihren Job verloren haben oder noch verlieren, denen muss man doch helfen!
    26 3 Melden
    • Elmas Lento 27.07.2017 13:15
      Highlight Und natürlich auf dem Bau. Stell dir vor wie viele Leute beschäftigt wären wenn es keine Bagger und Kräne gäbe.
      3 2 Melden
    • ml63 27.07.2017 21:21
      Highlight @ Elmas
      Es geht nicht um maschinelle Hilfsmittel zur erleichterung der Arbeit. Der Ersatz des Arbeiters wird das Problem der näheren Zukunft. Wenn der Automat auf der Baustelle einzug hält braucht es den Menschen nicht mehr. ZB. 3D Druck, gibt es bereits für den Bau. Auch automatische Betoniermaschinen...
      0 0 Melden
  • Matthias Studer 27.07.2017 11:36
    Highlight Ich gehe damit einig, Maschinen müssen in Zukunft besteuert werden. Anders ist es gar nicht möglich.
    Aber wie sie das Geld wieder zuweisen wollen verstehe ich nicht. Bei dieser Entwicklung kann man keine Arbeitsplätze schützen. Aber man kann das Beste daraus machen, eine gute Absicherung für die Gesellschaft zu konstruieren. Damit das Leben auch in Zukunft lebenswert ist und es niemand am zu kurz kommt. Zum Beispiel durch ein Grundeinkommen.
    56 11 Melden
  • Tschaesu 27.07.2017 11:33
    Highlight Wird die SBB auch zur Kasse gebeten? Gibt ja oftmals nur noch Ticketautomaten und keinen Schalter mehr.
    83 1 Melden
    • Karl33 27.07.2017 11:45
      Highlight Die Besteuerung von Kapitalgewinnen (welche durch Effizentsteigerung erst ermöglicht werden), ist eine notwendige Sache.
      So wie die SP hier aber nur ganz spezifische Firmen und Maschinen besteuern will, ists einfach nur lächerlich populistisch. Die ganze Wirtschaft und Gesellschaft wird ja laufend stärker mechanisiert und robotisiert.
      31 4 Melden
  • Silent_Revolution 27.07.2017 11:33
    Highlight Die Automatisierung kostet doch längst nicht nur Jobs im Detailhandel durch Self-Checkout Kassen. Ich frage mich schon, weshalb sich die Strafsteuer nur darauf fixieren will.

    Was ist denn beispielsweise mit einem neuen Produktionsstandort eines x beliebigen Betriebes, der sich direkt der neuesten Technik bedient und so zu Beginn schon Arbeitsplätze einsparen kann?
    Mit welcher Logik soll da nun keine Strafsteuer entrichtet werden?

    Wer auch immer diesen Gesetzesentwurf vorbereitet hat, solle doch beim nächsten Mal bitte auch sein Hirn benutzen.
    38 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 12:00
      Highlight Die Fixierung auf Self-Checkout-Automaten kommt daher, dass es sich um eine dumme, unausgegorene, linkspopulistische Idee handelt.
      5 3 Melden
  • sven_meye 27.07.2017 11:32
    Highlight Wieso? Also muss man in Zukunft für jeden technologischen Fortschritt Strafsteuern zahlen? Ich finde das Self-Scanning extrem praktisch. Während ich an der Kasse anstehen muss, kann ich an der Self-Scanning-Kasse sehr schnell alles scannen und direkt bezahlen. Also erheben wir zukünftig Strafsteuern auf Staubsaugroboter, da sie Putzfrauen den Job wegnehmen. Schaffen wir das Internet wieder ab, nimmt der Telefonauskunft die Jobs weg^^
    58 8 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:09
      Highlight Und warum musst du Anstehen? Weil die Kassen extra unterbesetzt sind.

      Wenn ich z.B. am Donnerstag ab 17 Uhr in die Migros gehe sind nur etwa 3 normale Kassen offen. Meistens Bildet sich dort jeweils eine grössere Schlange und anstelle von weiteren Kassen zu öffnen werden die Leute an die Self Scanning Kassen verwiesen.

      Self Scanning ist kein Fortschritt meiner Meinung nach, denn die Technik gab es schon davor. Es ist reine Gewinnmaximierung.
      8 2 Melden
    • trio 27.07.2017 12:44
      Highlight Wer hat etwas von abschaffen gesagt?
      1 1 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 14:10
      Highlight @achtbit Es hat nicht zu wenig Leute. Normalerweise ist die Kassenbesetzung völlig ausreichend, allerdings kann man während Stosszeiten nicht einfach Leute herzaubern. Und einfach mehr Leute anstellen macht auch keinen Sinn, da man sie bei nicht Stosszeiten schlicht nicht benötigen würde. Die Self-Scanning-Kassen stellen dabei eine gute Alternative dar. Und natürlich ist es immer der böse Detailhandel.
      2 4 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:35
      Highlight @seven_meye: Ich mag mich an die Zeiten von Früher erinnern und da wurde halt anders Geplant und es gibt immer Springer.

      Diese wurden nun natürlich Wegrationalisiert. Früher waren 6 bis 10 Kassen offen und nicht nur 3.
      4 0 Melden
  • [Chris] 27.07.2017 11:32
    Highlight Was ganz vergessen wird, dass mit diesen Kassen der Datenschutz komplett ausgehebelt wird. Der Detailhändler weiss was wann wo von wem eingekauft und bezahlt wurde . Denn ich brauche eine Händlerkarte und eine Bankkarte damit ich an diesen Kassen bezahlen kann. Das freut den Detailhandel und der "sooo" glückliche Kunde hat das nachsehen. Ich warte nur auf das Geschrei wenn die ersten mit ganz persönlichen Werbungen (Sie haben schon lange keine Jeans mehr gekauft oder noch schlimmer, wieso kaufen sie die Jeans bei ... und nicht bei uns) beglückt werden.

    >>Und das für 1 Prozent Rabat
    14 41 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 11:38
      Highlight Händlerkarte? Hä? Ich sehe den Unterschied nicht. An der normalen Kasse werden meine Artikel auch gescannt und ich bezahle auch mit Karte. Der Detailhändler erhält dadurch genau dieselben Informationen wie bei der Self-Scanning-Kasse. Wenn sie den Datenschutz schätzen, sollten Sie sich keine "Händlerkarte" holen, wie z.B. die Superpunkte von Coop usw. Denn genau darüber werden Informationen gesammelt.
      29 3 Melden
    • ands 27.07.2017 11:38
      Highlight Was Sie beschreiben hat nichts mit Self-Scanning Automaten zu tun. Sie benötigen z.B. bei Coop weder eine Kunden- noch eine Bank-Karte.
      34 3 Melden
    • kleiner_Schurke 27.07.2017 11:41
      Highlight Wenn ich im früher im Dorf im Coop einkaufte wusste die Tante an der Kasse auch was ich gekauft hatte, und die erzählte es dann all ihren Freundinnen, Verwandten und Bekannten und die wiederum ihren Bekannten und Verwandten, dass ich Tomatensauce gekauft hatte. Irgend etwas "heikles" wie Kondome oder so, hätte man unmöglich kaufen können, ohne zum Dorfgespräch zu werden. Da musste man in die nächste anonyme Stadt.
      37 2 Melden
    • Suchlicht 27.07.2017 11:43
      Highlight Wieso braucht man eine Händlerkarte? Der Automat, bei dem Du einzelne Artikel einscannen kannst, fragt zwar nach einer solchen Karte, man kann aber den Vorgang auch ohne abschliessen. Nur mit Händlerkarte gehen die Systeme, bei denen Du einen Scanner holst und diesen durch den Laden mitnimmst.

      Bankkarte braucht es zwar häufig, aber es gibt auch Automaten, welche Banknoten annehmen. Man kann sich also schon recht anonym durch das System bewegen, aber es ist aufwändiger, wenn man die entsprechenden Automaten suchen muss.

      Aber dass Karteninstitute und Detailhändler die Daten möchten, stimmt.
      16 0 Melden
    • Chaose 27.07.2017 11:44
      Highlight Sorry, das stimmt nicht! Bei Migros und Coop braucht es keine Kundenkarte, um die Selfscan-Stationen zu benützen. Das trifft nur auf die Handscanner zu. Vor dem wettern besser informieren.
      17 2 Melden
    • stony1185 27.07.2017 11:45
      Highlight Erstens nein du brauchst keine coop supercard oder was auch immer ausserdem ist es mit einer dieser karten auch a der normalen kasse nachvollziehbar was du kaufst und zweitens kann an vielen automaten sogar bar bezahlt werden
      16 0 Melden
    • Jarekk82 27.07.2017 11:46
      Highlight Das trifft zumindest auf Migros-Kassen zu. An jenen von Coop kann in bar und ohne Supercard bezahlt werden.
      Zudem findet die Datensammelei wie bereits von sven gesagt via Bonusprogramm statt. Egal ob an Self-scanning- oder normalen Kassen.
      8 2 Melden
    • undduso 27.07.2017 11:49
      Highlight Ich konnte bisher immer ohne Cumulus (oder was auch immer) und bar bezahlen.
      Die Maschine erkennt eine Person (noch nicht) am Gesicht und könnte anhand dee Einkäufe Rückschlüsse ziehen wie; Du der Herr kauft schon wieder dies und das, der hat bestimmt ein Problem.
      6 2 Melden
  • Bits_and_More 27.07.2017 11:30
    Highlight Mit jeder neuen Technologie verlagern sich Arbeitsstellen. Sei es das Auto (Pferdekutschner sind verschwunden), Digitale Kamera (Analogfotografie & Filmentwicklung gingen markant zurück), Computer ersetzten viele "händisch" ausgeführten Arbeiten, SMS / Email / Whatsapp konkurieren die Briefpost usw.

    Die Liste liesse sich wohl beliebig erweitern.


    Und zum Beispiel der Kasse, was denkt ihr, wo die 10'000.00 Franken pro Maschine und Monat herkommen? Vom Konsumenten... Entweder der Verkaufspreis steigt oder bei anderen Posten (Löhnen) wird gespart.
    26 3 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 11:41
      Highlight Ja und es entstehen immer neue Jobs. Jemand muss die Maschinen herstellen (OK, nicht unbedingt in der Schweiz), programmieren, warten usw..
      11 1 Melden
    • ovatta 27.07.2017 11:45
      Highlight Dem Roboter kann man nicht weniger Lohn geben, wenn der Automat zuwenig Strom bekommt läuft er einfach nicht mehr..
      1 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:04
      Highlight Hier ein Video das genau das versucht Aufzuklären warum dieser neue Fortschritt eben genau anders ist als dazumals als das Auto erfunden wurde.

      4 2 Melden
  • Madison Pierce 27.07.2017 11:28
    Highlight Es braucht keine separate "Produktivitätssteuer". Erhöht eine Firma ihre Produktivität durch Automatisierung, erwirtschaftet sie einen höheren Gewinn und bezahlt deshalb mehr Gewinnsteuern. Wenn die Produktivität weiter stetig steigt, dafür aber weniger Leute Arbeit haben, muss man einen Teil dieser Steuer evtl. für die Sozialversicherungen einsetzen. Aber es braucht keine neue Steuer.
    25 5 Melden
    • Makatitom 27.07.2017 11:55
      Highlight Die Gewinnsteuern, die nach den cayman Islands, panama, irland oder den NL abgeführt werden? Meinst du diese?
      5 0 Melden
  • Chääschueche 27.07.2017 11:26
    Highlight Irgendwas müssen die Detailhändler tun, sobald sie deshalb im grossen Stiel Personal entlassen.

    Der Gut gebildete Mann/Frau wird das natürlich teilweise nicht gerne sehen und ablehnen, aber viele gebildete Jobs können in ein paar Jahren auch von Computern erledigt werden.
    Computerprogramme die Computerprogramme Schreiben.
    16 7 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 11:42
      Highlight Naja, ich arbeite als Applikationsentwickler. Daran glaube ich weniger. Man kann zwar heute schon viel automatisieren, aber solange es keine einheitlichen Standards gibt, was es nie geben wird, braucht es immer Individualität. Und solange es keine künstliche Intelligenz gibt, braucht es deshalb Applikationsentwickler.
      15 2 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 11:49
      Highlight Alle grossen IT Firmen forschen aktuell an KI's und buttern Milliarden in diesen Bereich. Cortana und Siri waren nur ein Vorgeschmack. Die nächste Stufe ist Zo und Tay. Und es wird nicht langsamer weitergehen...

      Es wird noch lange dauern das stimmt, aber vieles was heute schon Realität und normal ist, war vor nicht einmal 20 Jahren noch Zukunftsmusik.


      6 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 12:03
      Highlight @Sven_Meye: In Absebahrer Zukunft sind wir nicht davon Betroffen... aber all die KV Leute werden vorzu ersetzt und das sind viele!

      3 0 Melden
    • DerTaran 27.07.2017 12:25
      Highlight Wenn es wirklich einmal richtige künstliche Intelligenz geben wird, dann müssen wir Menschen uns eh warm anziehen. Dann ersetzen die Maschinen nicht unsere Arbeitsplätze sondern uns.

      Das wird aber noch nicht so schnell passieren, Siri und co tun nur so als wären sie intelligent.

      Aber angenommen jeder Arbeitsplatz (wirklich jeder) wird automatisiert, dann sind alle Güter und Dienstleistungen kostenlos. Das wäre dann das Schlaraffenland oder Paradis auf Erden.

      Es gibt drei Kategorien von Arbeit: Herz, Hirn und Hand. Herz und Hirn werden so schnell nicht ersetzt werden.
      2 1 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 14:16
      Highlight @Chääschueche Naja, Siri und Cortana sind keine künstliche Intelligenzen. Sie empfangen lediglich Sprachbefehle und führen diese aus, wie sie heute schon z.B. über die Tastatur ausgeführt werden können. Eine künstliche Intelligenz ist noch weit entfernt und es wenn es einmal dazu kommen sollte, würde ich mir zuerst Sorgen um die Menschheit an sich machen. Und dann würden nicht nur "Informatiker" verschwinden, sondern nahezu alle Berufe, die Roboter werden ja auch beweglicher und besser.

      Heute ist wohl Informatiker bzw. ein technischer Beruf die beste Zukunftswahl.
      2 0 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 14:18
      Highlight @achtbit Ich sehe die Zukunft für die KV-Leute nicht ganz so schwarz wie andere. Gerade im Bereich Human Resource, Management, usw. wird es weiterhin Menschen brauchen. Lediglich einfache Routinearbeiten sind stark bedroht, welche einfach automatisiert werden können. Aber tendenziell würde ich schon auch sagen, dass viele Jobs im KV-Bereich wegfallen werden.
      1 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 15:37
      Highlight @seven_meye: Ja die Bosse / Manager werden noch nicht ersetzt...

      Aber eben der grösste Teil ist halt nunmal ein Normaler kleiner KV angestellt der standard Aufgaben erledigt.

      Und da ist ja der Punkt die Masse die ersetzt wird wird grösser.
      3 0 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 15:37
      Highlight @Sven
      Ich sagte ja, Siri und Cortana sind nur ein Anfang. Es gibt da schon erhebliche Weiterentwicklungen welche ich oben genannt habe.
      Eben genau das meine ich, der 0815 Informatiker wird auch schneller verschwinden als der KI Spezialist der Computer wie z.B. Watson (IBM) baut/programmiert.

      Und schlussendlich ist es auch für dich nicht gut wenn viele Menschen Arbeitslos sind...denn dein Staat (Schweiz) wird sich eine Arbeitslosenquote von 10/15% nicht leisten können ohne GROSSE Einschnitte ins tägliche Leben.
      5 0 Melden
    • sven_meye 27.07.2017 18:04
      Highlight Naja, ich weiss nicht was sie sich unter einem 0815 Informatiker vorstellen. Aber ich bin auch "nur" Applikationsentwickler ohne irgendwelche Titel bis jetzt. Und ohne künstliche Intelligenz könnte man meine Stelle nicht ersetzen.

      Ja klar. Langfristig müssen wir eine Lösung finden, das könnte z.B. ja auch schon bei verkürzen Arbeitszeiten usw. anfangen. Schlussendlich liegt es aber nicht nur an der Arbeitslosenquote. Themen wie die Gesundheitskosten sind auch mit ein Grund, warum es sich die Schweiz nicht leisten könnte.
      2 0 Melden
  • Trubalix 27.07.2017 11:24
    Highlight Bravo, so soll es sein. Und ü50 keinen job
    3 18 Melden
  • Suchlicht 27.07.2017 11:24
    Highlight Das müsste ja dann im übertragenen Sinn für jeden Roboter gelten. Das wäre somit das endgültige Aus für jegliche Produktion in der Schweiz.

    Gibt es eigentlich Zahlen (aus dem Kanton Genf), ob und wenn ja wieviele Stellen Migros und Coop wegen des Selfscanning tatsächlich abgeschafft haben, oder ob der Personalbestand nicht gleich geblieben ist und das Personal anders eingesetzt wird?
    21 5 Melden
  • Kaspar Floigen 27.07.2017 11:22
    Highlight Macht doch nichts kaputt, das gut ist. Ich liebe die Self-Scanning-Kassen. Schneller, praktischer und unkomplizierter. Selten hat eine Technologie meinen Alltag so verbessert.
    32 14 Melden
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:33
      Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
      9 13 Melden
    • Sapere Aude 27.07.2017 11:39
      Highlight Jap dein Alltag wird verbessert und tausende Jobs werden ersatzlos gestrichen. Nicht alles ist Gold was glänzt.
      13 21 Melden
  • kaderschaufel 27.07.2017 11:21
    Highlight wieder Mal jemand, der zu glauben scheint, dass die Anzahl Arbeitsplätze für immer begrenzt ist, und dass wenn ein paar Arbeitsplätze wegfallen, die für immer verloren sind, und die, die ihre Stelle verloren haben, für immer arbeitslos bleiben. Auch die SVP scheint so zu denken, wenn es um Einwanderer geht, die unsere Arbeit "wegnehmen".

    Ich bin selber auch kein Ökonom, und könnte nur ansatzweise erklären, wie unser Arbeitsmarkt funktioniert, aber, wie es die Rentenexpertin oben sagt, trotz technischem Fortschritt und trotz Einwanderung ist die Arbeitslosenquote immer etwa gleich geblieben.
    17 10 Melden
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:34
      Highlight Glaub keinem Experten, den du nicht selber bezahlt hast ;-)
      10 4 Melden
    • kaderschaufel 27.07.2017 11:43
      Highlight ich glaube auch nicht einfach so jedem Experten, aber einer Statistik, von der ich glaube, dass sie seriös erhoben worden ist (nämlich der Arbeitslosenstatistik des bfs), glaube ich schon.
      3 10 Melden
    • Silent_Revolution 27.07.2017 11:47
      Highlight Die Arbeitslosenquote ist getrost zu ignorieren, da jene ausgesteuerte und die Dunkelziffer ebenfalls ignoriert. Nur beim RAV angemeldete Personen gelten laut Statistik als arbeitslos. Da gehts nur um Beschönigung.

      In der Schweiz gibt es momentan zwischen 500`000 - 1`000`000 (hatte die genauen Zahlen aus dem bfs mal vorliegen, bin aber gerade zu faul, alles nochmal rauszusuchen)
      mehr arbeitsfähige Personen als verfügbare Arbeitsplätze.

      Man muss auch kein Ökonom sein um im Zusammenhang mit der Zuwanderung und der Automatisierung zu erkennen, dass die Tendenz steigend ist.
      7 1 Melden
    • kaderschaufel 27.07.2017 12:17
      Highlight also erstmal, das mit der einen Million überflüssigen Arbeitenden glaube ich dir nicht (ausser du findest die Zahlen vom bfs noch).

      zweitens musst du mir erklären, wie du die Aufwärtstendenz aus der Statistik erkennst: auch schon vor 20 Jahren wurden nur registrierte Arbeitslose gezählt.

      und dann gibt es beim bfs noch die Arbeitslosenquote gemäss ILO, die nicht nach dem RAV geht, sondern wo man die Leute direkt fragt, ob sie arbeitslos sind.
      1 1 Melden
  • Paganapana 27.07.2017 11:20
    Highlight Ich muss sagen, ich bin froh dass es diese self-checkout automaten gibt. Kaufe oft nur zwei drei kleine Sachen und muss dafür nicht hinter den Grosseinkäufern anstehen.
    17 8 Melden
  • chandler 27.07.2017 11:19
    Highlight Was wird das Ergebnis sein? Self Scanning Kassen werden entfernt aber es werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Und der Konsument hat mit längeren Anstehzeiten an den Kassen das Nachsehen. Ich bin mir nicht sicher ob dies die richtige Lösung ist mit einer Strafsteuer. Aber ich bin ja nicht der Experte ;)
    23 4 Melden
  • Richu 27.07.2017 11:19
    Highlight Bei einer Strafsteuer würden die bereits hohen Preise in der Schweiz voraussichtlich nochmals erhöht und die Konsumentinnen und Konsumenten kaufen noch mehr im grenznahen Ausland ein.
    Ziel muss es jedoch sein, dass mit geeigneten Massnahmen die "zu hohen" Schweizerpreise gesenkt werden können.
    11 4 Melden
  • Donald 27.07.2017 11:19
    Highlight Ausbildungen zusätzlich zu finanzieren von denen es weniger braucht, macht Sinn...
    28 3 Melden
  • Colourreader 27.07.2017 11:18
    Highlight Ich stelle mir gerade schmunzelnd vor, wie unsere Welt aussehen würde, wenn man dieses Prinzip schon vorher angewendet hätte. Strafsteuern auf Webstühle im 18. Jh., auf Dampfmaschinen im 19. Jh. und auf PCs im 20. Jh. Die haben ja auch immer Menschen den Job geklaut, die Dinger!
    Wobei... ziemlich sicher wären wir nie zu den PCs gekommen, wenn die Entwicklung von einer rückwärtsgewandten Politik so behindert worden wäre. Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten zu fördern finde ich um Welten sinnvoller.
    36 3 Melden
    • Suchlicht 27.07.2017 11:46
      Highlight Es. geht bei der Idee aus Genf auch vergessen, dass es wiederum Leute braucht, welche die Automaten entwickeln, programmieren, warten und betreuen. Es entstehen also auch wieder andere Jobs, welche es ohne die Automaten nicht gäbe.
      9 3 Melden
    • exeswiss 27.07.2017 13:48
      Highlight @suchlicht das problem ist das deutlich weniger jobs generiert werden als verloren gehen.
      3 1 Melden
  • Midnight 27.07.2017 11:17
    Highlight OK, das ist nun wirklich ein absoluter Blödsinn, denn 1. macht eine Arbeitskraft im Detailhandel weit mehr als den ganzen Tag an der Kasse zu stehen und 2. ist das ein Job, welcher Wohl oder Übel dem Fortschritt zum Opfer fallen wird.
    Ich wäre ja dafür, dass man den Intellekt eines Menschen nicht an ein Fliessband verschwendet. Wenn diese Funktion von Automaten übernommen wird, ist mir das noch so recht. Dann bleibt dem Menschen mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.
    Ist das nicht, was die Linke im Grunde eigentlich will?
    30 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:58
      Highlight Wo ist das bitte Fortschritt wen der Kunde nun selber Arbeiten muss um die Zahlung zu verrichten?
      2 1 Melden
    • Midnight 30.07.2017 00:07
      Highlight Der Fortschritt besteht ganz einfach darin, dass man ein Angebot schafft, welches dankend genutzt wird. Bei einem grösseren Einkau kann ich z.B. die Waren gleich in eine Tasche Packen und muss nicht warten, bis die alle übers Fliessband gezogen wurden. Das spart Zeit. Zudem habe ich einen Faktor bereits erwähnt: Fliessbandarbeit sind eine Verschwendung des menschlichen Intellekts. Für solchtumpfsinnige Arbeit braucht man niemanden extra einzustelle. Mitarbeiter aus Fleisch und Blut kann man für weit interessantere Arbeiten einsetzen.
      0 0 Melden
  • Gleis3Kasten9 27.07.2017 11:16
    Highlight Das Geld, dass die Detailhändler so verlieren muss anderswo wieder eingespart werden. Mit "angepassten" Preisen und "optimierten" Personalentscheidungen. Ist das schon zynisch, wenn dieses Gesetz anderswo Personen um ihren Job bringt?
    7 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.07.2017 11:16
    Highlight Ich fordere eine Steuer auf jede Whatsapp! Früher gab es dafür Postkutscher und Pöstler welche die Nachrichten verteilten. Was sind da viele Arbeitsplätze weggefallen! Es gäbe noch einige solcher Beispiele...
    28 3 Melden
  • Muggeseckli 27.07.2017 11:12
    Highlight Wiso wollen einige Menschen dem Fortschritt immer wieder Steine in den Weg legen?
    Redet einmal mit einer Coopmitarbeiterin die bei den Selfcheckoutkassen steht... Mir wurde jedes mal gesagt das die Kassirerinnen und Kassierer dies selbst auch eine guet Sache finden und gekündigt wurde auch niemandem.
    Zudem will ich persönlich nicht an der Kasse anstehen. Selfcheckout ist einfach viel schneller.
    14 3 Melden
    • Alterssturheit 27.07.2017 11:30
      Highlight Ich empfehle dir mal den Gross-Coop in Winterthür/Grüze. Dort stehen die Leute zunehmend Schlange beim SelfCheckout während man an den vielen Kassen in "nullkomanichts" durch ist.
      6 5 Melden
    • Muggeseckli 27.07.2017 12:27
      Highlight Danke für den Input ich wohne in Bern und dort ist man am Selfcheckout viel schneller
      1 1 Melden
    • Midnight 27.07.2017 13:00
      Highlight Dann muss man halt mehr Kassen durch SelfChekouts ersetzen 😉
      2 0 Melden
  • dunou 27.07.2017 11:10
    Highlight Wieso denn gerade beim Detailhandel? In gewissen Branchen werden Menschen schon seit Jahrzehnten oder gar seit Jahrhunderten durch Maschinen ersetzt. Oder man denke an den ganzen automatisierten Zahlungsverkehr, den Bancomaten... Konsequenterweise müssten dann noch viel mehr Unternehmen Steuern zahlen. Nein. Auch wenn ich politisch eher links der Mitte zuhause bin, halte ich nichts davon, Unternehmen zu sozialisieren. Richtig ist eine ehrliche, seriöse Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die nächsten Jahre werden zeigen, dass dieses keine linke Spinnerei ist.
    15 0 Melden
  • Asmodeus 27.07.2017 11:09
    Highlight Normalerweise stehen etwa 4 Passabene-Automaten und eine Kassiererin beieinander.
    Die Kassiererinnen sind normalerweise schneller beim Scannen als viele der Leute am Passabene-Automat.

    So hochgerechnet ersetzen 4 Automaten ca. 1-2 Kassiererinnen.
    Sie müssen allerdings auch gewartet und eingekauft werden.

    Ich würde daher eher von 2500.- CHF pro Monat und Automat ausgehen.
    5 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 11:35
      Highlight Willst Du damit sagen, dass Du diese fortschrittsfreundliche Steuer im Prinzip gut, aber lediglich zu hoch findest?
      9 0 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 11:40
      Highlight Yep. Tendenziell ist es ein interessanter Ansatz.
      Aber die Steuer darf nicht so hoch sein, dass es sich für Firmen gar nicht mehr lohnt die Automaten einzusetzen.
      4 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 11:45
      Highlight Meinst Du die Welt wird besser und der Wohlstand nimmt zu, wenn wir immer Steuern erheben und umverteilen?
      10 3 Melden
    • Asmodeus 27.07.2017 12:17
      Highlight Meinst Du die Welt wird gut wenn wir alle Steuern abschaffen und einfach jeden sich selbst überlassen?
      4 2 Melden
  • Sheez Gagoo 27.07.2017 11:08
    Highlight Strafsteuern für Fortschritt. Kann jeder dazu denken was er will.
    25 4 Melden
    • Chääschueche 27.07.2017 11:28
      Highlight Das Problem:
      Keine Arbeit >kein Geld > kein Konsum > kein Fortschritt.

      Jeder Arbeitslose ist eine Belastung für die Wirtschaft da seine Kaufkraft sehr tief ist.

      Irgendwas muss geschehen...nur die Frage was ist eben kompliziert.

      7 7 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:56
      Highlight Das ganze nach noch lange so gehen, denn der Staadt also wir werden viel Geld für Arbeitslose ausgeben bevor es die Konzerne merken.

      Und wenn SIe es merken werden Sie nach Subventionen vom Staat verlangen um dies zu ändern.
      3 0 Melden
  • kaderschaufel 27.07.2017 11:07
    Highlight also nein, jetzt ist mal ein Unternehmen innovativ, und erfindet ein neues System, damit es uns seine Produkte billiger anbieten kann, und wird zum Dank mit einer Steuererhöhung bestraft.
    11 4 Melden
    • Philipp Burri 27.07.2017 11:40
      Highlight Als wären die Produkte wegen der self-scanning Kassen billiger geworden ... ahahaha... auf welchem Planet lebst du?

      Die Einsparungen erhöhen den Gewinn der Grossisten sonst gar nichts. Auf der anderen Seite der Rechnung kommen die Kosten für ALV und Sozialhilfe für die Arbeitsplätze die dadurch mittelfristig ganz sicher wegfallen werden.

      Diese Kosten darf dann die Allgemeinheit tragen. Ein wunderschönes Beispiel wie Umverteilung von unten nach oben funktioniert.
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 13:26
      Highlight Natürlich werden die Produkte deswegen nicht billiger.
      Billiger würden sie werden, wenn im Lebensmittelhandel ernsthafte Konkurrenz statt des heutigen de facto Duopols herrschen würde und die Schweiz ihre fragwürdige Blut-und-Boden-Landwirtschaftspolitik endlich mal reformieren würde.
      3 0 Melden
  • meine senf 27.07.2017 11:07
    Highlight Der Grund ist zwar verständlich, aber wirklich durchdacht scheint diese Idee nicht zu sein.

    Wie soll "Maschine, die einen Menschen ersetzt" genau definiert werden? Ein SBB-Zug ersetzt ja schliesslich auch 100 Postkutschen-Fahrer. Eine Geschirrspülmaschine ersetzt einen Tellerwäscher. Ein Lastwagen ersetzt 100 Menschen, die die Fracht mit einer Schubkarre durch die Gegend schieben. Und eine Schubkarre ersetzt fünf Menschen, die die selbe Last auf dem Rücken tragen.

    Wo will man da genau, mit einer eindeutigen Definition, die Grenzen setzen?
    22 1 Melden
  • Pokus 27.07.2017 11:04
    Highlight Erster Gedanke: Gut so. Das ist der Erste Schritt zur Finanzierung des BGEs.

    Aber: Nur sich auf Kassen zu fixieren ist eher unfair. Es muss jede Automatisation betreffen. Unmöglich umzusetzen. Vor allem wenn die Auomatisation wegen dem Wettbewerb unter den Regionen notwendig ist. Es sollten stattdessen eher alternative Jobs resp. Einnahmequellen gefördert werden, statt Dubel-Jobs mit Menschen zu besetzen und das zu belohnen.
    14 0 Melden
  • Firefly 27.07.2017 11:00
    Highlight Eigentlich ist der Kunde selber blöd, denn er übernimmt die Arbeit der Kasse und zahlt den selben Preis. Anstatt eine Strafsteuer, welche die Händler dann wohl auf die Preise drücken, sollte es bei self scanning einen Rabatt für den Kunden geben, da er ja eben die Arbeit macht.
    7 3 Melden
  • cysel 27.07.2017 10:59
    Highlight Das ist ja eine super Idee aber warum sollte man die Kassenautomaten anders behandeln als Industrie Roboter? Meines Wissens nach bezahlen die auch keine Steuern obwohl sie auch Arbeitsplätze "wegnehmen".
    16 2 Melden
    • ml63 27.07.2017 22:01
      Highlight Mann soll nicht den Kassenautomaten anders behandeln, sondern diesen Gedanken auf ander Automaten, die den Arbeiter ersetzen, anwenden. Der Unterschied sollte sein, ob ein Automat den Arbeiter unterstützt (Hubstapler, Mixer usw.) oder ersetzt (Kasse, Industrieroboter...)
      1 0 Melden
  • MaxHeiri 27.07.2017 10:58
    Highlight Da kommen ja erste Vorboten von Maschinenstürmerei zum Vorschein 😁
    Liebe SP, muss ich auch Steuern bezahlen, wenn der Computer Arbeit für mich abnimmt?
    17 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 27.07.2017 10:57
    Highlight Oh, self scanning raubt Arbeitsplätze? Ich finde, man sollte dann konsequenterweise auch die Gabelstapler in den Lagern der Grossverteiler besteuern. Und die Waren am besten mit normalen PWs transportieren - ein Plus von 30 Arbeitsplätzen pro ersetztem Lastwagen. Und auf dem Bauernhof? Traktoren? Besser Ochsen. Moment, auch der Ochs ... ist wahrscheinlich ein linker Politiker in Genf.
    17 6 Melden
    • Firefly 27.07.2017 15:39
      Highlight Der Unterschied ist, hier und auch anderswo wird Arbeit auf den Kunden abgewälzt.
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 16:01
      Highlight Niemand zwingt sie dazu.
      0 0 Melden
    • Firefly 27.07.2017 17:13
      Highlight Noch nicht.
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.07.2017 17:35
      Highlight Nie. Wenn es einen Markt für bediente Kassen gibt, wird der auch bedient. Man kann gut ganz ohne Grossverteiler auskommen.
      1 1 Melden
  • ste77 27.07.2017 10:56
    Highlight Die SP als Digitalisierungsverhinderer. Zeit die Augen zu öffnen und sich bereit zu machen für die Zukunft - die Nachbarländer sind schon weiter.
    13 3 Melden
  • Knox420 27.07.2017 10:53
    Highlight Ich glaube, das ist die ausgeglichenste Umfrage die ich je gesehen habe. Wenn man das Repräsentativ wäre und man das auf den Bund hochrechnen würde, käme man, wie ich finde zu einer spannenden Debatte (was sie wohl so oder so wird). Ich aufjedenfall, würde die Steuer unterstützen, aber 10'000 CHF ist wirklich überrissen.
    2 11 Melden
  • diaulu 27.07.2017 10:52
    Highlight AHV=Automaten und "hire" Versicherung
    0 3 Melden
  • andrew1 27.07.2017 10:48
    Highlight Den fortschritt und die technik kann man nicht aufhalten. Ist zwar schade für die arbeitsplätze. Aber so ist es nun mal. Sonst müsst jeder Vertreter für das auto strafsteuern zahlen weil er nicht das pferd nimmt, jeder büroangestellter für den pc da er nicht alles von hand macht, jeder handwerker fürs handy da er so besser koordiniert werden kann und so effizienter arbeitet,.... Durch technik steigt nun mal die effizienz und arbeitsplätze verschwinden. Ist seit 3000 jahren so.
    11 2 Melden
    • NotWhatYouExpect 27.07.2017 11:49
      Highlight Nope als das Auto aufgekommen ist wurden sehr viele Arbeitsstellen geschaffen :)

      Die Industrialisierung hat Jobs geschaffen und die IT nimmt die Jobs nun wieder weg.

      *hust* ich arbeite in der IT als Software Entwickler und finde es müsste dringen eine Lösung her wie wir die Zukünftigen Arbeitslosen massen beschäftigen können.

      Es wäre schön, wenn die Konzerne es einsehen würde, dass wenn die Leute kein Geld haben Ihr Produkte nicht kaufen können. Aber die Profitgier ist da wohl zu Stark.
      6 3 Melden
    • andrew1 27.07.2017 12:02
      Highlight Es schafft auch neue arbeitsplätze das ist richtig. Allerdings weniger als vernichtet werden denn sonst würde die modernisierungsmassnahme kein mensch machen weil es finanziell nicht rentiert.
      3 0 Melden
  • saukaibli 27.07.2017 10:47
    Highlight An alle die finden "Nein, wer so etwas fordert, behindert den Fortschritt.": Dieser Fortschritt ist, dass Unternehmen immer mehr Jobs wegsparen können und diese durch Maschinen ersetzen, die weder Lohn noch Sozialabgaben kosten. D.h. davon profitieren ausschliesslich die Konzerne resp. deren Aktionäre. Die Ausfälle der Sozialabgaben plus die höheren Arbeitslosenkosten müssen dann von den Arbeitern übernommen werden, die noch einen Job haben. Wollt ihr wirklich diesen Fortschritt? Der hört nämlich nicht bei den Coop-Kassen auf, davon sind wir alle irgendwann betroffen.
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    • fcsg 27.07.2017 12:18
      Highlight Schau dir die Arbeitslosenzahlen und vergleiche diese mit dem Grad der Automatisierung, dann wirst du feststellen, dass diese sogar gesunken sind. Die SP wird wohl bald das Internet besteuern wollen, weil Callcenter arbeitslos werden. Wenn wir uns als Technologiestandort etablieren wollen, dann sind solche Ideen ein absoluter Hohn.
      2 4 Melden
    • TheBean 27.07.2017 13:05
      Highlight Bei dir klingt das so, als würde jemand, der durch eine Maschine ersetzt wird, nie mehr einen Job finden...
      2 2 Melden
  • NotWhatYouExpect 27.07.2017 10:45
    Highlight Self-Scanning? Ohne mich ich stell mich schön hinter einer normalen Kasse an um diese zu unterstützen.

    Fortschritt schön und gut, wenn es aber nur der Profit Maximierung von einzelnen Dient bin ich dagegen.
    3 14 Melden
    • Hansdamp_f 27.07.2017 11:59
      Highlight Profitaussichten ist der wichtigste Motor unternehmerischerer Tātigkeit.

      Der Fortschritt und Wohlstand, welcher der Kommunismus brachte, hält sich - āhem - in Grenzen.
      3 0 Melden
    • TheBean 27.07.2017 13:06
      Highlight Lass mich raten: Hausfrau ü40 mit genug Zeit um anzustehen und einen Schwatz mit dem/der Kassierer/in zu halten.
      3 2 Melden
  • Scaros_2 27.07.2017 10:45
    Highlight Das man so eine Steuer braucht finde ich ok. Über das Geldmass kann man reden muss man auch.
    3 9 Melden
  • Amboss 27.07.2017 10:40
    Highlight Sorry, aber muss man aus jedem absurden Hirngespinst irgend eines Lokalpolitikers gleich eine Meldung machen?

    Sowas ist einfach nur absurd.
    9 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 10:38
    Highlight Besteuern und umverteilen. Mehr haben die Sozis immer noch nicht drauf.
    Solchen fortschrittsfeindlichen Unsinn braucht niemand.
    17 7 Melden
  • fcsg 27.07.2017 10:38
    Highlight Dann müsste man ja auch Steuern auf jedem Roboter, jeder Nähmaschine, jedem Computer, jedem Drucker, jedem Traktor, jedem Staubsauger und jeder anderen Erfindung geben, welche Arbeit des Menschen erleichtert oder ersetzt. Das ist doch völliger Blödsinn. Trotz massiver Automatisierung in den letzten Jahren hat die Arbeitslosigkeit nicht zugenommen, im Gegenteil sie ist sogar gesunken. Faktenbasierte Politik scheint bei den Linken nicht gerade hoch im Kurs zu stehen, man probiert es lieber mit kommunistischem Schwachsinn.
    20 1 Melden
  • Kommemtar 27.07.2017 10:37
    Highlight Folgt man dieser Logik, müssten alle die Automaten anstatt Personal einsetzen Strafsteuern bezahlen. Das wären zum Beispiel:

    Banken
    SBB
    Post
    Flughäfen
    ...

    Oder gibt es einen Grund wiso ausgerechnet der Detailhandel bezahlen soll und alle anderen nicht?
    24 0 Melden
  • Ruffy 27.07.2017 10:36
    Highlight Und was kommt als nächstes, Druckereien die automatisch laufen und keine Buchstabensetzer mehr beschäftigen müssen auch eine Strafsteuer zahlen? Was die SP da vorschlägt grenzt an Arbeitsplatzgenerierung a la Planwirtschaft. Gewisse Arbeitsplätze werden immer aufgrund des Fortschrits verschwinden. Ein Kampf dagegen ist ein Kampf gegen Windmühlen.
    23 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.07.2017 10:33
    Highlight Sollen wir auch noch pro Computer Steuern bezahlen? Diese haben ja auch schon ziemlich viele Arbeitsstellen gekostet...

    Werden dann entsprechend auch die Unternehmenssteuern gesenkt? So von wegen Doppelbesteuerung und so. Immerhin zahlen die Firmen ja auch Gewinnsteuern... und die Gewinne steigen wenn Personal eingespart wird)...

    Echt jetzt?
    14 2 Melden
  • CasRas 27.07.2017 10:31
    Highlight Etwas in diese Richtung wird kommen müssen. Mit immer mehr Automation werden nie mehr alle Personen einen Job finden können. Für diese muss ausserhalb der ALV und Sozialhilfe gesorgt werden, mit etwas regulärem.
    Für mich ist das BGE ideal dafür, finanziert unter anderem durch höhere Firmensteuern und Wegfall bisheriger Versicherungen wie AHV oder Arbeitslosengeld. Die Firmen sparen ja nun massiv Geld da sie das Personal wegautomatisieren, sie können sich diese Steuern also locker leisten.
    9 13 Melden
    • Soulrider 27.07.2017 11:26
      Highlight Am besten Sozialhilfe, IV und Arbeitslosengeld abschadffen und ein Grundeinkommen einführen.
      12 3 Melden
    • Richu 27.07.2017 12:15
      Highlight @Soulrider: Auch du solltest zur Kenntnis nehmen, dass eine sehr grosse Mehrheit des Schweizer Volkes absolut kein bedingungsloses Grundeinkommen will. Bei der Abstimmung der Volksinitiative gab es 77% Nein, d.h. nur gerade 23% haben dem Anliegen eines bedingungslosen Grundeinkommen zugestimmt!
      1 5 Melden
    • CasRas 27.07.2017 13:40
      Highlight Die BGE Initiative war ihrer Zeit voraus, in 5 bis 10 Jahren wird man nochmals darüber befinden müssen.

      Oder was ist deine Lösung wenn ein grosser Teil der Bevölkerung schlicht nicht mehr als Arbeitskraft benötigt wird?
      5 1 Melden
    • ml63 27.07.2017 22:11
      Highlight @ Richu
      Die AHV wurde auch nicht bei der ersten Abstimmung gutgeheissen...
      4 1 Melden

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