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Heilige Scheisse; da hängen Pinguine am Tannenbaum. Neben Elefanten! kafi freitag

Keine Kirchensteuer bezahlen und trotzdem unter dem Christbaum sitzen! Goht's no?

Liebe Kafi. Deine Antworten bringen mich oft zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Nun beschäftigt mich eine Frage, bei der es mich wundernimmt, wie du darüber denkst. Ein befreundetes Paar ist aus der Kirche ausgetreten und stellt aber dennoch einen Weihnachtsbaum auf und feiert Weihnachten. Als absolut toleranter Mensch sollte mich das eigentlich nicht stören. Da ich aber eine Abneigung gegen halbe Sachen und Steuerdrücker habe, finde ich es dennoch komisch und nicht ganz gradlinig. Entweder ich bekenne mich als Christin oder bin Atheistin, so ist es doch irgendwie eine halbpatzige Sache. Wie siehst du das? En herzliche Gruess Tamara, 38

Publiziert: 26.12.16, 20:05 Aktualisiert: 27.12.16, 10:29

Liebe Tamara

Entschuldigen Sie, dass ich Ihre Frage etwas verspätet beantworte. Ich elende Atheistin war mit dem Schmücken unseres elenden Atheistenbäumli beschäftigt. Wir haben wunderbar kitschige Kügeli aus China drangehängt und ein paar äusserst halbpatzige Songs dabei gehört.

Ja, das mit der Toleranz ist so eine Sache, gell. Eigentlich ist man ja absolut tolerant! So wie man ja eigentlich auch kein Rassist ist, oder eigentlich auch nichts gegen Ausländer hat. Solange man mit keinem konfrontiert wird. Toleranz ist so öppis Schönes! Und wie schön muss es sein, wenn man von sich selber denkt, dass man absolut tolerant ist. Das stelle ich mir total gut vor, so erhebend und befriedigend. Fast schon bitzli an der Grenze zur eigenen Heiligkeit. Zumal dann, wenn man dann auch noch Christ ist und Kirchensteuer bezahlt! Ich kenne solche ehrwürdigen Gefühle ja nur aus Erzählungen, schliesslich bin ich eine Atheistin, die keine Kirchensteuer bezahlt, sich allerdings von einem reformierten Pfarrer für eine Predigt hat einladen lassen und sich ein Jahr lang von einem reformierten Kirchenmagazin eine Kolumne bezahlen liess. Und tolerant bin ich auch nur mässig. Ich habe zum Beispiel wenig Toleranz für Rassisten. Und für solche, welche die SVP wählen auch nicht. Und ganz oft wenig für Hundehalter, die ihre Tierli vor meine Haustüre scheissen lassen. Und für solche, die sich für wahnsinnig tolerant halten, dann aber beim erstbesten Grund mimimimimi machen, auch nicht wirklich. Und zu denen würde ich Sie mal zählen, liebe Tamara.

Was mich an der Sache interessiert: Warum machen Sie sich eigentlich all diese Gedanken? Haben Sie keine eigenen Probleme, Sie Glückliche? Oder geht es nur um das gute Gefühl, an Weihnachten etwas im Recht zu sein und richtiger zu sein als alle anderen? Mich überfordert Ihre Frage wirklich sehr, muss ich Ihnen sagen. Ich finde sie sogar recht ziemlich unglaublich. Nicht nur im Kontext der aktuellen Geschehnisse, aber auch. (Ihre Frage hat mich am 23. Dezember erreicht, also zwei Tage nach dem schlimmen Attentat in Berlin.)

Es gibt da einige unbequeme Dinge, die ich Ihnen sagen will, weil Sie mir unter den Nägeln brennen. Es kann gut sein, dass Sie darob wenig zum Schmunzeln haben, aber immerhin viel nachzudenken. Und Sie haben ja angetönt, dass Sie das mögen.

Der Terror, den wir seit nunmehr 16 Jahren erleben, ist ein Krieg der Religionen. Davor war es nicht besser. Der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in Irland führt bis ins 16. Jahrhundert zurück. Immer geht es darum, dass eine Glaubensgruppierung (oder eine extreme Untergruppierung) sich einbildet, Gott und alle Ansprüche auf ihn für sich gepachtet zu haben. Jeder denkt, die absolute Deutungshoheit zu haben und will andere mit damit belehren. Die Zahl der Toten, die bis heute in Glaubenskriegen sterben mussten, geht auf keine Kuhhaut, da sind die 60'000 verbrannten Hexen allein in Europa eine verschwindend kleine Zahl. Aber es geht mir hier nicht um Statistik, mir geht es vielmehr darum, dass Sie jetzt auch noch kommen und auch noch besser wissen, wie es mit dem Christentum richtig geht.

Haben Sie wirklich das Gefühl, dass unsere Welt dadurch eine bessere wird? Oder leisten Sie Ihren möglichen Anteil am laufenden Krieg der Religionen, indem Sie hier eine Familie anschwärzen, die Weihnachten feiert, ohne Kirchensteuer zu bezahlen? Darf man denn nur Weihnachten feiern, wenn man in einer Kirche ist? Haben Sie das Prinzip Gott auch nur im Ansatz verstanden, liebe Tamara?

Es ist schön und gut, dass Sie die Kirchensteuer brav bezahlen, darauf dürfen Sie wirklich stolz sein. Klopfen Sie sich am besten grad mal fest auf die eigene Schulter, bevor Sie weiterlesen. Denn danach wird nicht mehr viel kommen, was Sie mit Stolz erfüllen könnte. Sie haben keinen blassen Dunst von Gott und göttlicher Liebe. Und sie haben leider auch nicht begriffen, dass man diese Liebe und den engen Bezug zu Gott auch dann haben kann, wenn man in keiner Kirche ist. Denn wenn es einen Gott gibt, dann lebt er in uns allen und in keiner Kirche, die mit Steuergeldern beheizt werden muss. Gott ist keine Partei und kein Schulfach, das man mit Schulnoten bewerten kann. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Und es gibt im Göttlichen rein gar nichts, was Ihre Rechthaberei begünstigen oder entschuldigen würde. Gott ist grenzenlose Liebe. Und vielleicht sogar Toleranz.

Und in dieser Definition fühle ich mich – trotz allem – dem Göttlichen sehr nahe und das besagte Ehepaar fühlt sich eventuell ähnlich verbunden. Aber was mich mehr interessiert: Wie stehen Sie eigentlich zu Gott?

Schöne Feiertage. Ihre Kafi

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Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn in Zürich.

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  • Joël 11.01.2017 08:11
    Highlight Wir müssen uns Sisyphus als glücklichen Mann vorstellen.
    1 0 Melden
    600
  • LeserNrX 07.01.2017 15:09
    Highlight Sie scheinen es sich ja ziemlich einfach zu machen, was die Ursachen von Terror angeht. Man kann die Ursache von Terror auch in globalen Klassenunterschieden sehen, unabhängig von Religion. Und ja, diese beruhen letztendlich auf Geiz/Gier, was sich darin äussert keine Kirchensteuern, keine Steuern für Entwicklungshilfe usw. leisten zu wollen. Natürlich hat die Kirche auch schlechte Seiten, aber ich frage mich, ob Leute die keine Kirchensteuern bezahlen, das Geld in Institutionen investieren, die die Fürsorgefunktion der Kirche adäquat ersetzen, oder das Geld einfach einsacken.
    2 1 Melden
    600
  • solani 04.01.2017 08:33
    Highlight Sobald die Kirche die Nächstenliebe praktiziert, bin ich dabei.
    Leider werden viele Menschen (für mich) grundlos ausgeschlossen. Und ich fühle mich wohler, mich mit jenen Menschen zu solidarisieren als in die Kirche zu gehen...
    3 0 Melden
    600
  • danmaster333 03.01.2017 03:55
    Highlight Ich kam als Buddhist auf die Welt und feiere seit jeher Weihnachten mit meiner Familie. Verklagt mich doch.
    4 0 Melden
    600
  • terribile 01.01.2017 19:16
    Highlight Was hat der geschmückte Tannenbum mit dem Christentum zu tun?
    Dieser Kult ist älter als das Christentum
    12 0 Melden
    • mbr72 06.01.2017 05:46
      Highlight Wollte ich auch schreiben - praktisch alle christlichen Feste beruhen auf wesentlich älteren heidnischen Bräuchen. Das musste man so machen, damit die Leute den neuen Glaubensbullshit einfacher verdauen - Reiligionsmarketing halt!
      2 0 Melden
    600
  • Don Alejandro 30.12.2016 14:09
    Highlight Der Atheist unter dem Weihnachtsbaum ist ein Schmarotzer, der Kirchensteuerpflichtige intolerant. Ach, wie schön in dieser postfaktischen Welt, selbst Mörder werden plötzlich zu Engeln. Hauptsache die eigene Position kann schöngeredet werfen. Liebe Kafi, hier irrst Du. Oder aber Du bist aus der Kirche ausgetreten wie alle anderen 99% - aus rein egoistischen pekuinären Gründen und willst es nicht zu geben, dass wörw dann intolerant😀. Dann aber unter dem Christbaum die Tolerante zu spielen? Geht nicht ganz auf, sorry.
    14 45 Melden
    • Oxymora 30.12.2016 21:48
      Highlight „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ (Jesus)

      Erst durch das Erlangen des eigenen Wohls kann auch der „Nächste“ daran teilhaben.
      Wer sich selbst nicht liebt, kann auch seinen Nächsten nicht lieben.

      Christliche Nächstenliebe kann folglich ohne Egoismus nicht existieren.

      Aus rein egoistischen pekuinären Gründen aus der Kirche auszutreten;
      ist daher sehr christlich.

      So gesehen haben also nur 1% der Kirchenaustritte kein christliches Motiv.
      10 3 Melden
    • solani 04.01.2017 08:21
      Highlight Ja kafi denkt sicher, dass Mörder Engel sind. Muss sie ja.. Wenn Sie in keiner Kirche ist. Logooo...
      Vielleicht ist sie einfach toleranter als die meisten Kirchen. Deshalb ist sie in keiner.
      Es ist genau das, was mich an der Kirche die ich kenne stört. Die Intoleranz. Der eine wird in der Kirche nicht akzeptiert wegen xy. Die andere wird auch nicht akzeptiert wegen yz... Leider bräuchten diese Menschen am meisten liebe und geborgenheit...Schade.
      1 1 Melden
    600
  • Acht 30.12.2016 12:30
    Highlight Viel bini au nid so fan, aber das isch di besti antwort vor kafi

    15 7 Melden
    600
  • Evan 30.12.2016 09:17
    Highlight Hat die Kirche ein Patent auf den Weihnachtsbaum?
    32 3 Melden
    • Aurorafalter 31.12.2016 15:31
      Highlight Weihnachten ist viel älter als das Christentum. Und die Christen wollten es anfänglich sogar abschaffen!
      13 0 Melden
    600
  • JonVerbal 28.12.2016 22:40
    Highlight Ich sag es immer so das Bodenpersonal ist nicht das Beste. Deswegen Weihnachten nicht mehr zu feiern halte ich für komplett falsch aber um die Kirche zu verlassen reicht es vollkommen. Kirche ist ungleich Glauben
    50 0 Melden
    600
  • deleted_520822696 28.12.2016 21:37
    Highlight Kafi

    Ich hätte mal so eine echt fette Frage an Dich. Warum ist die Menschheit derart krass blöd, wo sie doch Erkenntnisse vor Augen hat wie Menschenrechte, Logistik (ja, ich meine die Fähigkeit Güter von A nach B zu bringen) und K-Pop. Ich denke, wir alle haben alles zusammen, um zusammen endlich miteinander schön auskommen zu können. Warum verhalten wir uns dennoch dermassen blöd? Diese Blödheit will einfach nicht in meinen Kopf. Please help! Ich meine es ernst.
    28 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 29.12.2016 08:38
      Highlight Sie müssen schauen, was wir haben, und was andere haben. Oder anders gesagt: Sie müssen schauen, was wir anderen nehmen, um zu haben, was wir haben. Oder aus anderer Sicht: was andere nicht mehr haben, weil wir es ihnen genommen haben. Verschärft werden die Probleme wegen knapper werden Ressourcen und der Klimaerwärmung.

      Wir haben viel zu verlieren hier in der sogenannt «ersten Welt». Anderswo hätte man gerne mal etwas mehr Gerechtigkeit.

      Da treten die Menschenrechte in den Hintergrund. Und die Logistik nutzen wir für uns selbst. Irgendwie muss ja zu uns kommen, was wir anderen nehmen.
      20 8 Melden
    • Ben88 29.12.2016 20:17
      Highlight no name: Wegen unserer Raffgier.
      7 1 Melden
    • Der grüne Diktator 30.12.2016 11:33
      Highlight Eigentlich sind wir alle ja nur das Ergebnis von
      Ursache und Wirkung, also ein chemischer Vorgang. Kann man das als blöd bezeichnen? Mach dich doch nicht so fertig mit solchen Fragen. Beschäftige dich mit dir selbst, du bist der einzige Mensch den du verändern kannst. Du kannst diese Welt nur mit deinen Augen betrachten, also versuch sie mal schön zu sehen! :) Alles andere schadet nur dir selbst.
      5 2 Melden
    600
  • Spooky 28.12.2016 20:30
    Highlight So, jetzt ist aber langsam genug mit Kafi-Bashing! Immerhin haben wir Weihnachten, das Fest der Liebe. Gopf! 😇🙏🏻
    7 7 Melden
    • Joël 29.12.2016 17:34
      Highlight Die Reaktionen auf den Beitrag beweisen gewissermassen die Säkularisierung. Die Menschen von heute lassen sich nicht mehr bewerten und klassifizieren. Gewisse Passagen in Kafi's Antwort sind aber eine klare Kategorisierung und Bewertung von Tamara.
      Ich bin mir nicht sicher, ob Kafi mit ihrer Antwort den Beweis dafür liefern wollte, dass eigenständiges Denken das Wichtigste ist. Die Reaktionen der User sagen aber genau dies, indem sie kritisieren, dass Kafi sich anmasst zu sagen, wer spirituell ist und wer nicht. q. e. d.
      8 1 Melden
    • Spooky 29.12.2016 21:47
      Highlight @Joel
      Mit diesen öffentlichen Ratgebern ist es halt so eine Sache. Einerseits richtet sich Kafi mit ihren Antworten direkt an die FragestellerInnen. Andererseits an uns Leser.

      Damit Kafi von Watson nicht entsorgt wird, müssen ihre Antworten für die Leser genug interessant sein, um mindestens ein paar Kommentare zu erzeugen. Kafi muss ja auch irgendwie ihre Brötchen verdienen, und darum provoziert sie manchmal bewusst.

      (Ohne Gewähr - ist nur meine These.)
      9 0 Melden
    • Joël 29.12.2016 23:22
      Highlight Spooky, ja ich denke auch, dass zu einem gewissen Grad kontroverse Diskussion in den Kommentarspalten gewünscht sind. Die sind ja auch spannend, solange sie nicht beleidigend sind.

      Was mir auffällt ist, dass Fragen und Kommentare auseinander klaffen bei diesem Blog. Während Fragestellende eine klare Meinung von Kafi wünschen und einfordern, so lehnen die Kommentare dieses Eindeutigkeit oft ab. Das zeigt, dass Autoritätsgläubigkeit abnimmt. Wollte man eine Ähnlichkeit zwischen Priestern und Coaches konstruieren, ist es ein Indikator für eine positive Säkularisierung.
      4 1 Melden
    600
  • Olaf! 28.12.2016 20:01
    Highlight Ich bin ein Heide und das einzige Mitglied des Heidnischen Zentralrates Schweiz. Ich warte noch auf Lizenzzahlungen der Christen für "geklaute" Feste und Bräuche.
    51 6 Melden
    600
  • mike2s 28.12.2016 19:05
    Highlight Man kann getrost davon ausgehen das die Menschen seit sie die Grundlage über die Jahreszeiten begriffen haben die Wintersonnewende gefeiert haben. Das die christlichen Newcomer (Was sind schon 1500 Jahre) es auch tun. Das gleich gilt für den Frühling. Warum soll ich den nicht mit Fruchtbarkeitssymbolen wie Eier und Hasen begehen.
    25 0 Melden
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  • Sveminem 28.12.2016 16:28
    Highlight Ich find die Frage auch bescheuert, aber das rechtfertigt doch nicht so eine Antwort.
    Ich denke, von einer Person, die Coachings anbietet, dürfte man mehr erwarten. Der Text wird beherrscht durch Emotionalität und persönliche Anschuldigungen (sie haben Gott nicht begriffen).
    Mit dieser Antwort stellen Sie sich auf die gleiche Stufe wie die Fragenschreiberin, liebe Kafi, und das finde ich schade, denn Sie haben mehr drauf...
    58 25 Melden
    • Joël 29.12.2016 17:22
      Highlight Vielleicht beruht Coaching ja auf diesem Ungleichgewicht zwischen Coach und Klient. Impliziert Coaching nicht, dass der oder die Coach es besser weiss? Sind Coaches - religiös gesprochen - vielleicht nicht die modernen Meister? Oder beruht Coaching darauf, die richtigen Fragen zu stellen. Das wäre dann aber nicht wertend. Ich glaube, der Blog ist kein Coaching, sondern eben ein Blog, um eine Plattform zu bieten für die Ansichten der Blogschreiberin.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 30.12.2016 01:58
      Highlight Die Antwort zu diesem Thema finde ich von Fr. Freitag eigentlich ganz akzeptabel. Obwohl mir Ihr oftmals etwas 'basic'-Stil gar nicht behagt.

      Dazu sage ich mir sehr oft, wer den/die FragestellerInnen behandelt, wie sie anfragen, macht sie schlechter. Wenn aber ein/e CoachIn diese behandelt, wie sie ihre Fragen meinen, macht sie besser.
      Sollte eine Coachin nicht ein bisschen mehr Fingerspitzengefuehl haben, als es Fr. Freitag hat?
      Zu Ihren zu haeufigen Selbstportraits habe ich auch meine Meinung - immerhin faehrt Spooky darauf ab, mag es ihm goennen!
      3 3 Melden
    • Spooky 30.12.2016 23:23
      Highlight Hehe, Pasionaria, ja, es stimmt, dass ich darauf abfahre, ich gebe es zu.

      Aber ich sehe das halt irgendwie so: Irgendein weiser Mensch (leider weiss ich nicht mehr, wer das war, vielleicht war es sogar ich) hat einmal gesagt: "Ich nehme mich nicht so wichtig, als dass ich bescheiden sein müsste."

      Leute wie Kafi, die vom Goodwill von anderen Leuten abhängig sind (das ist nicht negativ gemeint), sollen sich in Szene setzen, wo immer es geht. Das finde ich ganz normal.

      Ich persönlich muss mich verstecken (aus verschiedenen Gründen, wie andere Leute auch).
      0 1 Melden
    • Pasionaria 31.12.2016 20:05
      Highlight Hehe Spooky
      "Ich nehme mich nicht so wichtig, als dass ich bescheiden sein müsste."
      Sehr gut ausgedrueckt, wenn es von Dir ist > chapeau!
      Dafuer missfaellt mir dann aber "Ich persönlich muss mich verstecken...."
      Bitte, bitte - dies sicherlich, wie und warum auch immer, niemals!
      'Bloedes' Beisp.: geht es dem Salz nicht auch so? Es ist in sich selbst eigentlich nur etwas gewuerzt Klebriges. Aber ohne ES sind viele Speisen praktisch ungeniessbar!
      Du wirst meinen Gedanken folgen koennen - Du bist, fuer wen und warum auch immer, sehr WICHTIG.
      Fuer einmal mein voller Ernst
      Amen!
      Guten Rutsch

      0 1 Melden
    • Spooky 01.01.2017 10:37
      Highlight Pasionaria, mit Verstecken meine ich in diesem Fall vor allem die Anonymität als WatsonUser - so, wie das bei den meisten anderen Kommentatoren auf Watson auch der Fall ist. Wenn ich hier unter meinem richtigen Namen meine Meinung zum Besten gäbe, müsste ich im Alltag Nachteile befürchten, die meine Lebensgrundlage (Nahrung, Kleidung, Wohnung) in Frage stellen könnten.

      Deinen Gedanken kann ich folgen. Danke. Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr.
      1 0 Melden
    600
  • Marii 28.12.2016 12:26
    Highlight Ich bin unheimlich froh dass auch das nun geklärt wurde.
    21 1 Melden
    600
  • Pieter 28.12.2016 10:49
    Highlight Frage: Was hat Weihnachten mit Religion zu tun?
    Antwort: Rein gar nichts.
    42 18 Melden
    600
  • FrancoL 28.12.2016 09:46
    Highlight Ja wenn Ueberheblichkeit göttlich ist dann ist Kafi ein Göttliche. Auf eine einfache Frage mit einer derart unausgewogenen Antwort zu reagieren ist unterirdisch. Und wieder einmal sind die Religionen an allem Schuld. Kafi es würde Ihnen gut anstehen sich etwas über die anderen ökonomischen Probleme zu orientieren und die Wertung des "Bösen" nochmals zu überdenken.
    50 36 Melden
    600
  • Ruedi89 28.12.2016 09:34
    Highlight An Weihnachten geht es für mich darum, ganz bewusst Zeit mit der Familie und ganz guten Freunden zu verbringen. Auch wenn wir es als ultrarationaldenkende Atheisten nicht so recht wahrhaben wollen, tun uns gewisse Rituale halt gut. Ein schönes Bäumli in der guten Stube hilft da. Weihnacht ist ja sowieso nur die christianisierte Form der heidnischen Wintersonnenwendenfeier. Eigentlich ja ein guter Zeitpunkt um zu feiern, denn da gehts ja wieder "bergauf" sprich längere Tage. Nehmt doch nicht immer alles so ernst. Stellt ein Bäumli auf fresst und sauft und geniesst die Zeit zusammen.
    86 0 Melden
    • John Mircovic 28.12.2016 11:40
      Highlight Ich könnts nicht besser formulieren. Genau meine Meinung.
      20 1 Melden
    • Alias 28.12.2016 17:59
      Highlight Sehr schön ausgedrückt. Nur schade eigentlich, dass Ihr Kommentar als Antwort auf die gestellte Frage auf mich sehr viel passender, sympathischer, reifer und ja, auch weihnachtlicher wirkt als die Kolumne selbst.
      21 2 Melden
    • Pasionaria 31.12.2016 04:41
      Highlight Ich schliesse mich gerne meinen Vorrednern an:
      In der klaren, einfachen Formulierung liegt die Kunst der Antwort.
      Ruedi89 - Sie sollten sich zum Mentor entschliessen, nicht grob, nicht belehrend, einfach gut geantwortet. Da koennten sich viele Profis ein Beispiel nehmen. Danke.
      2 2 Melden
    600
  • Calvin WatsOn 28.12.2016 09:25
    Highlight Frau Freitag, wir müssen reden, diese Weihnachtsdeko, ähmm ☢️❌🚽👎🏻
    14 5 Melden
    600
  • gelesen 28.12.2016 08:36
    Highlight Schon etwas merkwürdig, sich Atheistin zu nennen und dann, im nächsten Atemzug, das göttliche oder Gott in uns alle zu setzen. Irgendwas scheint Kafi nicht ganz begriffen mit diesen Begriffen.
    53 12 Melden
    • Joël 28.12.2016 09:03
      Highlight Kafi's Beschreibung des Göttlichen ist tatsächlichen eigentlich identisch mit der christlichen Lehre (Menschwerdung, hl. Geist, Körper: Tempel Gottes) In der christlichen Auslegung hat dieses Konzept etwa auch zu der rigiden Sexualmoral geführt, da ja Gott selbst in dem Körper wohnt. So bekommt Kafi's Beschreibung Gottes einen historischen Kontext. Natürlich sind die Konsequenzen dieser Auslegung ganz unterschiedlich und ihr liegt etwa auch das Konzept der Nächstenliebe zugrunde. Es ist aber kein atheistisches Konzept.
      18 2 Melden
    • Pasionaria 31.12.2016 07:18
      Highlight Dass Du alles merken musst..... , dies noch im alten Jahr!
      ich glaube, dass Logik und Feinheiten im Schreiben ihr oft abhanden kommen, schade.

      Sag mir, sind Dir je schon soo viele Herzen zugeflogen? Jetzt kannst Du einige davon aber weiterspenden.
      Von mir erhaeltst Du diesmal 'nur' eine vibrierende Umarmung, zuviele Herzen tun niemandem allzu gut.
      1 2 Melden
    600
  • Spooky 28.12.2016 05:56
    Highlight "Sie haben keinen blassen Dunst von Gott und göttlicher Liebe."

    Hallo liebe Kafi
    Ich will dir ja nicht allzu nahe treten, aber, come on, was soll der theatralische Unsinn. Iss ein Snickers! Beruhige dich! Dann bist du das nächste Mal wieder fit für eine vernünftige Antwort. Na ja, abwarten 😂!

    Aber ich weiss schon, dass es deine Methode ist, eine volle Angriffsfläche zu bieten, keine Angst.

    Das ist auch voll in Ordnung.
    57 8 Melden
    600
  • Kikan 28.12.2016 02:19
    Highlight Die Frage ist schon im Ansatz föllig falsch, da Tamara keine Ahnung von Weihnachten hat. Dieses Lichtfest, das aus alten Heidnischen Traditionen übernommen wurde hatte ursprünglich überhaupt nichts mit dem Christentum zu tun.
    Der geschmückte Baum ist unter anderem ein Überbleibsel aus dieser Zeit.
    39 5 Melden
    600
  • Spooky 28.12.2016 02:07
    Highlight Ich bin zwar der Antichrist in Person. Aber ich hoffe trotzdem, dass Tamara den totalen Stuss, den ihr Kafi Freitag geantwortet hat, nicht für voll nimmt.
    41 14 Melden
    • Adrian Habegger 29.12.2016 22:56
      Highlight Naja sie Tamara soll sich ruhig mal selbst fragen was sie zu der Frage bewogen hat und deshalb muss ich Kafi in allen Punkten recht geben... Alles was Kafi m.M.n. tut ist diese unverschämte Frage mit einer unverschämten Feststellung/Frage zu kontern... Ich glaube auch dass Tamara den Sinn von Weihnachten und damit die Hintergedanken der Religion nicht begriffen hat
      4 1 Melden
    600
  • lalala123 28.12.2016 01:01
    Highlight So nebenbei ist Weihnachten nicht mal ein christliches Fest, sondern heidnisch :-).

    Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt und war den Urchristen unbekannt, die sich für die Todestage, nicht aber für die Geburtstage ihrer Märtyrer interessierten.

    Also feiert ruhig weiter...
    22 4 Melden
    600
  • Joël 27.12.2016 20:48
    Highlight Es geht um die Frage des Normativen, der Frage der Inklusion und Exklusion. Letztlich sind diese Fragen im Zusammenhang des konkret angesprochenen Festes künstlich und konstruiert, da Weihnachten Teil eines fast schon globalen kulturellen Verständnisses geworden ist, das unverbunden ist mit eines spezifischen Glaubensverständnisses. Es wäre relitätsfremd, dieses Ereignis religiös deuten zu wollen.
    24 3 Melden
    • lilie 27.12.2016 20:54
      Highlight @Joël: Das musstest du ja sagen - bei deinem Usernamen! 😁

      Aber wo du recht hast, hast du recht.
      10 4 Melden
    600
  • Spooky 27.12.2016 19:06
    Highlight Die arme Tamara😨! Voll in den Hammer gelaufen! Dabei hat sie nur ganz freundlich eine Frage gestellt. Tamara wird so schnell keinem Coach mehr eine Frage stellen. Hehe 😰
    56 4 Melden
    600
  • deleted_520822696 27.12.2016 17:47
    Highlight Kafi

    Diese Leidenschaft, die Deine Antwort durchwirkt, finde ich mit- und hinreissend. Vielleicht hast Du Dich aber hinreissen lassen, wenn es um das Göttliche geht. Mir ist schon klar, was Du damit meinst, nämlich dieses wunderbare Dasein, das wir sogar ein klein wenig verstehen können. Dieses alles. Aber warum muss man das göttlich nennen? Meint göttlich nicht immer doch irgendwie eine Deutungshoheit. Etwas real übergeordnetes? Es ist wie es ist, sagt die Liebe. Und diese Liebe ist wie alles von dieser Welt, diesem Universum, dieser Galaxie, diesem was auch immer.
    11 3 Melden
    600
  • Lilly111 27.12.2016 16:06
    Highlight Kafi for president!!! Besser hätte frau das schlicht nicht schreiben können. Wahsinns damned gut!!!
    29 56 Melden
    600
  • Jovan 27.12.2016 14:46
    Highlight Was für Probleme!!
    17 2 Melden
    600
  • Joël 27.12.2016 12:25
    Highlight Mich verwirrt der letzte Absatz etwas, wo Gott als grenzenlos Liebender charakterisiert wird. Ist die Theodizeefrage so einfach zu beantworten?
    18 4 Melden
    • Joël 27.12.2016 13:22
      Highlight Wäre Gott nur Liebe müsste sich diese Liebe manifestieren in der Schöpfung. Es ergibt sich ein inhärenter Widerspruch zwischen dem Gott der Liebe und dem Leid und Leiden in der Welt.
      19 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2016 16:39
      Highlight Nö, Gott ist einfach ohnmächtig und unwissend.
      10 9 Melden
    • Djego 27.12.2016 19:16
      Highlight Tja, das irdische Leben ist nun mal endlich. Somit gehört auch Leid inhärent zu unserem Dasein. Wie passen Sie nun ihre Argumentation an?
      1 4 Melden
    • Spooky 27.12.2016 20:24
      Highlight Und Gott liebt die Reichen und hasst die Armen - sonst wären die Reichen nicht reich und die Armen nicht arm.

      q.e.d.
      15 6 Melden
    • Talli 28.12.2016 10:11
      Highlight Wenn es gott gibt, ist er ein kleines kind ohne moralische vorstellung, welches mit einem ameisenhaufen spielt, den wir menscheit nennen.
      5 3 Melden
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  • rosehip 27.12.2016 11:13
    Highlight Erstaunlich wieviele hier meinen, Kirchenaustritt gleich Atheismus. Auch wenn ich keiner Religionsgemeinschaft angehören will heisst das nicht, dass ich nicht gläubig bin. Ich kann trotzdem an Gott glauben, beten und seine Feste feiern. Mein Austritt erfolgte nicht aus finanziellen Gründen sondern weil ich die starre Kirchendogmatik ablehne. Im zweitletzten Abschnitt zeigt Kafi wunderschön auf, worum es geht. Danke, Kafi, für Ihr Plädoyer für Menschlichkeit, Liebe und Toleranz.
    65 12 Melden
    • Djego 27.12.2016 18:35
      Highlight Da reiten Sie schön auf der Welle des Zeitgeistes. Alle Individualisten müssen auch ihren individuellen Glauben haben. Religion ist aber eben auch Gemeinschaft, Teilnahme.
      Zudem: Protestaustritte verändern ein System auch nicht...
      17 16 Melden
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  • rosehip 27.12.2016 10:53
    Highlight Wenn ich keiner Religionsgemeinschaft angehöre, muss ich nicht Atheist sein. Ich kann trotzdem an Gott glauben, beten, seine Feste feiern. Mein Austritt geschah nicht aus finanziellen Gründen sondern aus Ablehnung der Kirchendogmatik. Was Andere für sich entscheiden, geht mich nichts, deren Entscheid gibt mir nicht das Recht zu Kritik. Darin liegt, wie Kafi richtig schön sagt, auch ein Bezug zu Gott. Überhaupt ist dieser Abschnitt von ihr besonders stark: lieben Dank für Ihr Plädoyer für Liebe, Respekt und Toleranz.
    24 8 Melden
    600
  • Bronko 27.12.2016 10:17
    Highlight Dass sich die Diskussion hier jetzt wieder typischerweise um Empfindlichkeiten im Finanziellen dreht, wer soll wieviel Kirchensteuer bezahlen und wer darf dann wovon profitieren oder nicht, ist wieder mal typisch Zwinglianer. Lächerlich. Hallo, wir leben im reichsten Land, der Schweiz. Ein bisschen Demut, ein bisschen Dankbarkeit, ein bisschen souveräner Grossmut wäre angebrachter. Danke für die Blitzer.
    26 8 Melden
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  • bastardo 27.12.2016 09:35
    Highlight falls die freitag mal kündigt: ich übernehme ihren job! die olle macht ja nix anderes, als übelst stammtischmässig über alles und jeden herzuziehen und kassiert dafür auch noch ab. wirklich eine ahnung von etwas scheint sie nicht zu haben, sie geigt einfach allen ihre meinung. stammtisch eben. ich beneide diese frau, sie hat einen traumjob!
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    • Bruno Wüthrich 27.12.2016 10:47
      Highlight So krass hätte ich dies nie zu formulieren gewagt, und vielleicht ist es auch etwas gar krass ausgedrückt. Aber bastardos knackige Analyse bringt es halt schon ein Bisschen auf den Punkt.
      48 22 Melden
    • Luzi Fair 27.12.2016 16:29
      Highlight Leider reichen deine Grammatikkenntnisse nicht an diejenigen von Frau Freitag heran. Daher reicht wohl eher nicht für diesen Job.
      24 30 Melden
    • bastardo 27.12.2016 18:06
      Highlight hey kleiner teufel. 1. falls du gross- und kleinschreibung ansprichst: pfffff, peanuts! 2. hinter frau freitag steht bestimmt ein lektorat, das (nur mit einem "s", da es sich um ein relativpronomen handelt) ihr die heikelsten entscheidungen abnimmt. und 3. heisst es "Daher reicht ES wohl eher nicht für diesen Job."
      37 9 Melden
    • Schne 28.12.2016 11:55
      Highlight Ihre Tiraden reichen sprachlich leider nicht an diejenigen von Frau Freitag heran. Warum starten Sie nicht zuerst mit einem Blog, wenn sie der Frau schon nacheifern? So können sie gleich noch etwas üben. Eventuell finden sie auch noch heraus, wie man auf dem Handy Grossbuchstaben schreibt. Wenn Sie dann wirklich so gut sind, wie sie behaupten, wird schon bald ein feines Blatt auf Sie aufmerksam.
      8 15 Melden
    600
  • Wurst 27.12.2016 08:39
    Highlight Der weihnachtsbaum? Egal, den bezahlt man ja selbst. Was aber meines erachtens gar nicht geht ist, keine Kirchensteuer zahlen dafür die Kinder in den kirchlichen Samschti-Nami hüetidienst schicken! (KUW) weil es so erholsam ist, die zwei stunden fûr sich zu haben...
    39 14 Melden
    • rosehip 27.12.2016 10:24
      Highlight Ja, und das haben Sie den Betreffenden ganz freundlich mitgeteilt und haben sich anerboten, gegen Vorweisung der Austrittsbestätigung den Hütedienst gegen Entgelt zu erledigen. Wissen Sie, nicht alles, was grossgeklotzt gesagt wird ist auch wahr.
      18 5 Melden
    • Wurst 28.12.2016 08:01
      Highlight Hä??
      10 0 Melden
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  • Benis 27.12.2016 07:46
    Highlight Scheint ein etwas sensibles Thema zu sein Frau Freitag? Ich bin konfessionslos, feier aber trotzdem Weihnachten, mit Weihnachtsbaum und Weihnachtsliedern. Ich feiere Weihnachten aus traditionellen Gründen und wegen den damit verbundenen Werten: Besinnlichkeit, Friedlichkeit, Beisammensein. Weihnachten ist ein Paradebeispiel eines religiösen Akts der zur gesellschaftlichen Tradition geworden ist, und damit einher geht auch, dass jeder Weihnachten feiern darf, aber niemand jemanden für seine Beweggründe, es doch oder nicht zu tun, kritisieren darf.
    37 4 Melden
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  • mitch01 27.12.2016 05:47
    Highlight Ich denke der Tamara ging es noch um einen anderen Punkt. Während des Jahres gibt es viele Feiertage der Christen, an denen nicht gearbeitet wird, unter anderem Weihnachten. Jetzt sagt jemand er tritt aus der Kirche aus, um ein bisschen Kirchensteuer zu sparen. Diese Personen müssten dann aber an den Feiertagen meiner Meinung nach auch arbeiten. Man will nichts mit der Religiin zu tun haben, aber dann trotzdem von den Vorteilen profitieren. Ich glaube Frau Freitag hat sich hier etwas vorreilig darüber aufgeregt.
    26 150 Melden
    • DanielaK 27.12.2016 06:32
      Highlight Ich bin auch Atheistin. Ich würde es durchaus ' überleben' wenn diese Feiertage abgeschafft würden. Da sie aber nun mal da sind, nutze ich sie für meine Familie. Und, mein Mann ist Katholik und meine Tochter auch. Ich begleite sie auch in die Kirche wenn was wichtiges ist, denn der Kontext ist wichtig. Und ich bin der Meinung, dass meine Tochter sich eine eigene Meinung über ihren Glauben bilden kann.
      48 9 Melden
    • Remo85 27.12.2016 06:35
      Highlight Diese Feiertage werden vom Arbeitgeber bezahlt, nicht von der Kirche.
      Wer also darauf verzichtet, müsste korrekterweise mehr verdienen.
      105 7 Melden
    • Findolfin 27.12.2016 07:04
      Highlight Dann müsste ein Grossteil der Schweiz arbeiten gehen, denn nur weil man in der Kirche ist, ist man Noch lange nicht gläubig. Vielemwissen ja sowieso nicht, dass man überhaupt austreten kann, resp. dass 'sie in der Kirche mitglied sind' und dafür Steuern bezahlen.

      Und die Angst, die die Kirchenleute bei einem schüren, wenn man austreten will, zeigt doch auf, dass es schlussendlich nur ums Geld geht und nicht um das Interesse am Glaube.
      43 7 Melden
    • Hoppla! 27.12.2016 07:12
      Highlight Ach ja, im Ernst?

      Ich bekenne mich hiermit zur Religion "des allmächtigen Hoppla!". Diese sehr innovative Religionsgemeinschaft verpflichtet mich, im Sommer mindestens drei Wochen das türkise Meer vor Ort mit Rum zu huldigen. True Story!

      Erhalte ich dann diese Tage frei? Dann verzichte ich liebend gerne auf irgendwelche anderen "Feier"-Tage.

      Und alle ohne Schweizer Pass arbeiten dann auch am 1. August. Bravo!
      46 11 Melden
    • Beobachter 27.12.2016 09:20
      Highlight @mitch01: Sie machen einen Denkfehler, indem Sie Religion und Kirche gleichsetzen. Nicht einer Kirche anzugehören bedeutet nicht zwangsläufig, nichts mit Religion zu tun haben zu wollen. Ich bin Christ, in dem ich mich zu christlichen Grundwerten bekenne, auch wenn ich keiner Kirche angehöre. Und ich gehöre keiner Kirche an, weil ich die Kirchen aufgrund ihrer historischen "Leistung" nicht für repräsentativ für das Christentum halte, sondern als reine Wirtschaftsunternehmen sehe, die im Namen der Religion Geschäfte machen. Weihnachten ist in erster Linie ein religiöses Fest, kein kirchliches.
      32 4 Melden
    • lilie 27.12.2016 13:41
      Highlight @mitch01: Das ist doch Quatsch. Die Feiertage werden nicht von der Kirche angeordnet, sondern vom Staat oder der Gemeinde!

      Müsste man dann auch am 1. Mai arbeiten gehen, wenn man kein Arbeiter oder nicht links ist? Und müssen die Leute, die am Sylvester nicht feiern gehen, am 1. und 2.1. arbeiten gehen?

      Und was ist mit dem Sonntag? Das ist der christliche Ruhetag. Müssen alle Areligiösen 7 Tage durcharbeiten?

      Oder - hr, hr - dürfen sie sich ihren eigenen Ruhetag auswählen? 😁
      15 2 Melden
    • mitch01 27.12.2016 15:01
      Highlight @lilie
      Ach ja die Feiertage haben ihren Ursprung nicht im Christentum sondern wurden schon eh und je von den Gemeinden angeordnet??
      Ein Bsp. Ein Mitarbeiter hat sich über die Kirchensteuer aufgeregt. Er sei ja überhaupt nicht gläubig und gehe nie in die Kirche. Also wieso soll er Kirchensteuer bezahlen? Also braucht so jemand auch keinen Tag frei an einem Karfreitag um auf den Friedhof zu gehen oder? Und die Kirche leistet dennoch viel für die Gesellschaft, auch wenn das vieles fragwürdig ist.
      Trotzdem noch allen schöne Festtage
      6 18 Melden
    • lilie 27.12.2016 15:32
      Highlight @mitch01: Natürlich wurzeln viele Feiertage im Christentum. Ob man aber da frei kriegt oder nicht, bestimmt eben der Staat.

      Und das stimmt, die Kirche bietet viel an, das meiste gratis und konfessionsunabhängig. Das finde ich auch gut.
      9 0 Melden
    • Findolfin 27.12.2016 17:38
      Highlight @mitch01: Die Kirche leistet viel für die Gesellschaft? Zum Beispiel? Ich meine ausser Spenden sammeln und Menschen, diemes zulassen, Hoffnung zu geben, fällt mir da nichts mehr ein und das findet man auch bei nicht religiösen Institutionen. (Ich meine das jetzt nicht abwertend oder so).
      8 2 Melden
    • lilie 27.12.2016 19:15
      Highlight @Findolfin: Lass dich mal von einem professionellen Helfer trösten, das kostet schnell ein paar Hunderter. Ein Pfarrer mit Zusatzausbildung tut den gleichen Job und kostet dich keinen Rappen.

      Versuch mal, eine ruhige, trockene, warme Ecke in der Stadt zu finden. In einem Kaufhaus oder Restaurant bist du sofort unter Konsumzwang. In die Kirche kannst du dich einfach so setzen.

      Es geht auch nicht darum, dass die Kirche etwas tut, was andere nicht tun - aber wir haben immer noch zu wenige Angebote für Arme, Kranke, Einsame, Obdachlose...

      In diesen Bereichen engagiert die Kirche sich (auch).
      10 2 Melden
    • Hoppla! 27.12.2016 19:59
      Highlight @ mitch01

      Deine Argumentation ist immer noch nicht Rund! Wenn ich Fussballfan bin, erhalte ich dann jeden CL-Dienstag/Mittwoch frei wenn der FC Basel spielt? Oder ist nur "deine Religion" (was das auch sein mag) das Recht dazu?

      Aus meiner Sicht könnte man alle Feiertage abschaffen und jedem diese Tage als Ferien gut schreiben. So kann jeden dann seine Freitage nehmen wenn es ihm wichtig ist.
      13 0 Melden
    • mitch01 27.12.2016 21:02
      Highlight @Hoppla
      Du vergleichst jetzt nicht etwa Fussball mit der christlichen Religion???
      Wir könnten hier noch ewig diskutieren, ist aber relativ mühsam via Kommentare schreiben. Lies dir mal mein Beispiel durch, das erklärts glaub ich am besten was ich meine. Und ich bin eigentlich überhaupt nicht gläubig, dennoch bezahle ich weiterhin die Kirchensteuer.
      3 7 Melden
    • Hoppla! 28.12.2016 06:38
      Highlight @ mitch01

      Wieso nicht? Für gewisse Leute ist Fussball eine Religion, für andere Musik und wieder andere irgendein Glaube an etwas. Ich masse mir nicht an dies zu werten. Jeder wie er will.
      6 1 Melden
    • Schne 28.12.2016 12:10
      Highlight Das sind ja eigentlich keine kirchliche Feiertage, das sind gesetzliche Feiertage. Dem Christentum zuliebe fallen die allermeisten auf kirchliche Feiertage. Staat, Kantone und Gemeinden können diese Tage jedoch frei festlegen. Nur die Anzahl steht im OR, da steht nichts von christlich. Wir leben ja zum Glück in einem weitgehend laizistischen Staat. Ihre Behauptung diese gesetzlichen Feiertage seien nur für Christen bestimmt, wiederspricht den Fakten.
      5 2 Melden
    600
  • Fufferl 27.12.2016 03:31
    Highlight Bamm! Schade eigendlich, ohne dieser ungöttlichen klaren Antwort hat es wohl mancherweise nicht dieselbe notwendige Wirkung. In aller Hochachtung und vielen Dank Frau Freitag!
    11 23 Melden
    600
  • Denverclan 27.12.2016 02:58
    Highlight Demut, Liebe, Stille, Respekt, Anstand, Hilfsbereitschaft, Freude, Mitgefühl, Verständnis, Schützen der Schwachen, Ehrlichkeit, Solidarität, Dankbarkeit, Treue, Fairness, Taktgefühl, Empathie......eine Herkulesaufgabe für jeden Einzelnen von uns. Niemand muss seinen Nächsten dazu drängen ein bessererMensch zu werden. Wir alle haben genug mit uns selber zu tun und keiner ist besser als der Andere. Lasst die Kirche im Dorf.
    34 4 Melden
    600
  • Oxymora 27.12.2016 01:31
    Highlight @ Tamara
    Die Kirchen leben nicht vom Mitgliederbeitrag (Kirchensteuer) allein.
    Die Ungläubigensteuern (Kirchensteuer für juristische Personen) halten die Kirchen am leben. Obwohl das achte Gebot des reformierten Gottes und das siebte Gebot des katholischen Gottes Diebstahl verbieten.
    Diebstahl besteht darin, dass man fremdes Gut gegen den Willen des Eigentümers an sich nimmt. Auch wenn einige Kantone diese orientalische Praxis schützen, ist sie ein Verstoss gegen christliche Gebote. Immerhin sind Ungläubigensteuern gradlinig. Gradlinig auf die Moneten der Ungläubigen.
    33 17 Melden
    600
  • helios 27.12.2016 01:04
    Highlight Ich sehe schon die Preisschilder beim nächstjährigen Weihnachtsbaumverkauf:

    "Preis inkl. MwSt. u. KiSt."
    39 5 Melden
    600
  • Mockingbird 27.12.2016 00:24
    Highlight Sorry, Kafi. Aber mit der Kirchensteuer zahle ich für die Institution «Kirche». Die es aber nicht braucht, um gläubig zu sein. Und ich als Atheistin feiere an Weihnachten das Fest der Liebe. Ohne Baum zwar, aber mit ganz viel Symbolik wie Kerzen, Lichterketten, Tannenzweigen. Auch als Agnostikerin. Ich darf das.
    46 9 Melden
    600
  • pamayer 27.12.2016 00:23
    Highlight Danke für die sehr klare Antwort! Und schöne Feiertage, was noch davon bleibt...😂
    21 17 Melden
    600
  • fischolg 27.12.2016 00:12
    Highlight Kafi - Respekt dafür, dass du dich geäussert hast. Eine wirklich brutale Wahrheit - doch meiner Meinung nach fehlt ein Part. Weihnachten sollte in erster Linie ein Familienfest sein - eine Zeit, wo Menschen gemeinsam mit Familie und Freunden sein können. Das hat absolut nichts mit Kirche zu tun. Ausserdem macht es auch absolut keinen Sinn, der Kirche Geld in den Hintern zu schieben. Beten kann man schliesslich überall. Echte Erlösung holt man sich auch nur bei Gott. Man kann lediglich in der Kirche heiraten und so, doch Gott würde dem Paar auch sonst wo seinen Segen geben. Einfach nur blöd.
    28 16 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 26.12.2016 23:55
    Highlight Wie feiert ein Hardcore Atheisten wie ich Weihnachten? Ich kann es euch sagen. Weihnachten verbringe ich meistens im Einkaufszentrum. Tönt traurig? Dachte ich früher auch, ist es aber überhaupt nicht. Das wollen einem meist Christen einreden. Denn am 25. treffen dort alle diejenigen mit dem Christentum nix am Hut haben auf einander und das sind erstaunlich viele. Meist sind es Muslime, Hindus, sonst was, Obdachlose, Randständige und, tja, Leute wie ich – Atheisten. Wir essen, dieses Jahr Thailändisch, vor oder nach dem Film, in diesem Jahr war es Rogue One, und haben einfach Spass.
    31 29 Melden
    600
  • Simaina 26.12.2016 23:34
    Highlight C'est le tone qui fait la musique!

    Kafi, ich les deine Kolumne wirklich gern, aber heute war nicht dein bester Schreib-Tag!
    96 52 Melden
    600
  • Bronko 26.12.2016 23:23
    Highlight Mir gefällt diese klare und dezidierte Haltung von Dir, Kafi. Die Kirchensysteme und das denkfaule Vestecken ihrer blinden Schäfchen hinter versteinerten Dogmen haben wenig zu tun mit der spirituellen Philosophie eines Jesus.
    Man könnte seine Philosophie schlicht als Lehre von Respekt (Toleranz), Grosszügigkeit und Nächstenliebe definieren. Um das zu leben, braucht es keinen Verein, keinen Kassier und keine Vereinslokale.
    Wie diese wunderbare Idee für ein zivilisiertes Miteinander so verfälscht, missverstanden und missbraucht wurde und wird, kann einem in der Tat schwer zu denken geben.
    35 25 Melden
    • Homes8 27.12.2016 09:57
      Highlight Auch wenn ich in der Regel nur zu Beerdigungen in die Kirche gehe, bezahle ich die Kirchensteuer aus Respekt (Toleranz), Grosszügigkeit und Nächstenliebe
      20 15 Melden
    • Bronko 27.12.2016 10:10
      Highlight Es spielt im Grunde keine Rolle, ob es Jesus gegeben hat oder nicht. Es geht nur um die Symbolik, auch an Weihnachten: Geburt Jesus' = Fest der Liebe meets Wintersonnenwende.

      Und so sieht das Konzept z.B. bei uns dann heiter umgesetzt aus: Päcklischwemme unter lustig dekorierten Tannenbäumen im Wohnzimmer..!!
      Die einen etwas andächtiger, die anderen etwas lauter. Also, wtf. Heiden, Atheisten, Agnostiker, Katholiken, Zwinglianer, Hinduisten etc. welcome.
      Viele hier im Forum verstehen einfach zum einen Kafis Antwort nicht u. zum andern ihre Generalkritik an der Heuchelei von sog. Religiösen.
      11 2 Melden
    • kleiner_Schurke 27.12.2016 20:30
      Highlight Sie bezahlen die Kirchensteuer aus Respekt Homes08, der war gut. Respekt wovor denn?
      11 6 Melden
    600
  • deleted_922493553 26.12.2016 22:39
    Highlight Liebe Kafi
    Ein richtig guter Beitrag!!!
    Thumps up
    Ich bin genau deiner Meinung!!
    Der Weihnachtsbaum stammt ursprünglich von den Heiden(Atheisten)!!!
    Tamara ist eine schlimme Bünzli Schlange;-) Peace Love and Unity
    57 75 Melden
    • Jazzdaughter 26.12.2016 23:19
      Highlight Heiden sind nicht gleich Atheisten... Das ist ein Sammelbegriff für Andersgläubige, im Fall Weihnachtsbaum wären dass die alten Germanen, die Odin anbeteten, die Römer, die Jupiter anbeteten etc. (Die Herkunft der beschmückten Tanne ist nicht ganz klar)
      Peace & out✌
      57 3 Melden
    • Rhabarber 26.12.2016 23:42
      Highlight Seit wann gelten Heiden als Atheisten?
      34 2 Melden
    • deleted_922493553 27.12.2016 03:09
      Highlight Der Begriff Heidentum löst oft große Missverständnisse aus, die meist aus Nichtwissen resultieren. Über lange Zeit wurde er gerade kirchlicherseits und auch in allgemeinem Sprachverständnis mit Atheismus, also dem Leugnen von Religion schlechthin, gleichgesetzt oder aber generell auf alle nichtchristlichen Religionen angewandt.
      13 4 Melden
    • Spooky 27.12.2016 09:26
      Highlight Die nordischen Urvölker (auch im Gebiet der heutigen Schweiz) waren nicht Atheisten. Sie hatten Odin als Hauptgott und neben ihm unzählige andere Götter. Die damaligen Päpste nannten alle Menschen Heiden, die nicht Christen waren. Die mussten bekehrt werden. Wer sich nicht zum Christentum bekehren liess, wurde entweder grausam getötet, oder enteignet, oder in Acht und Bann geschlagen - das heisst aus der Gemeinschaft entfernt (was dem Verhungern gleichkam). Die offizielle Geschichte des Christentums ist reine Propaganda. Vom Christentum gibt es nur eine Kriminalgeschichte.
      17 1 Melden
    • lilie 27.12.2016 13:27
      Highlight @Calendula: Atheismus ist nicht das Leugnen von Religion!

      Atheisten glauben einfach nicht an einen Gott. Sie können aber an alles mögliche andere glauben und Anhänger atheistischer Religionen wie dem Zen-Buddhismus sein.

      Im christlichen Umfeld hat sich auch der Begriff des Agnostikers ausgebildet, Leute, die einen Gott für nicht beweisbar oder seine Existenz für irrelant halten.

      Leute, die sich nicht für Religion interessieren, sind hingegen areligiös oder säkulär.

      Heidentum ist ein dehnbarer Begriff. In der Regel werden damit aber Naturreligionen bezeichnet wie die Kelten etc.
      7 0 Melden
    600
  • AndGaemp 26.12.2016 22:17
    Highlight Liebe Kafi, iss ein Snickers ;)
    196 23 Melden
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  • p4trick 26.12.2016 22:17
    Highlight Auch wenn der Tannenbaum nichts aber rein gar nichts mit Religion zu tun hat gibt es neben Katholizismus und Reformitities auch noch andere christliche Religionen.
    Ich z.B. war noch nie im Religionsunterricht und habe die Bibel trotzdem ganz durchgelesen. Und sorry da kam nichts von einem Tannenbaum vor. Ein absolut, Entschuldigung, heidnischer Brauch.
    Ich Frage die Fragestellerin: schon Mal die Bibel gelesen oder einfach mal zuhören was der Pfarrer so dahin lamentiert???
    71 10 Melden
    • kaderschaufel 27.12.2016 00:52
      Highlight Es muss doch nicht alles, was die Christen machen, in der Bibel stehen. In der Bibel steht ja auch nicht, dass jeden Sonntag ein Gelehrter in einem grossen Haus mit Glockenturm eine Predigt halten soll.

      Sowie eine Kirche ein rein christliches Symbol ist, ist es auch der im Haus aufgestellte Tannenbaum. Obwohl es keinem Heiden verboten ist, einen Tannenbaum in seinem Haus aufzustellen (oder eine Kirche zu bauen), kannst du nicht ignorieren, dass in den letzten 200 Jahren genau die reicheren christlichen Familien um den Tannenbaum die Geburt Jesu gefeiert haben.
      8 27 Melden
    • E7#9 27.12.2016 02:22
      Highlight Unsinn... Beim Weihnachtsbaum geht es ums Immergrün, welches man sich schon vor dem Christentum bei der Wintersonnenwende ins Haus geholt hat um in der dunklen Jahreszeit die Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings zu verkörpern. Diese Tradition gibt es schon länger als das Christentum. Man holte Misteln, Fichte, Wachholder, Kiefer etc. als Sinnbild für das Leben in die Häuser. Schon die Römer begrünten im Winter ihre Häuser mit Lorbeer oder Efeu. Wieso soll die Tanne an Weihnachten (die ja nicht ein christliches Bauwerk wie eine Kirche ist) ein rein christliches Sinnbild sein?
      33 2 Melden
    • E7#9 27.12.2016 02:38
      Highlight @Kaderschaufel (auch der vorherige Kommentar): Ja ich gebe zu, dass Christen seit 200 Jahren um den Weihnachtsbaum die Geburt Jesu feiern. Aber du musst zugeben, dass diese Rechtung nicht stimmen kann wenn ja erst eine Woche später die Jahreszählung nach Christus Geburt beginnt. Weihnachten (früher das nordeuropäische Julfest, Feier vom Ende der Mittwinternacht welche drei Nächte ab der Wintersonnenwende andaurt) wurde von den Christen übernommen und wie viele andere ältere Feiertage nachträglich mit einem christlich religiösen Ereignis versehen.
      20 2 Melden
    • kaderschaufel 28.12.2016 16:37
      Highlight also, ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber wenn ich einen geschmückten Baum in einer Wohnung sehe, dann gehe ich davon aus, dass in dieser Wohnung Weihnachten gefeiert wird, und zwar weil das in meiner Familie immer so war, und auch bei jeder anderen Familie, die ich kenne und die so etwas tut, und das soweit meine Grossmutter zurückdenken kann.

      Somit ist es mir auch egal, ob die Christen oder jemand anderes damit angefangen haben, und ob diese Tradition biblisch Sinn macht. Unsere nächsten Vorfahren haben den Tannenbaum im Wohnzimmer eindeutig mit Weihnachten vereinigt.
      1 0 Melden
    • E7#9 28.12.2016 18:00
      Highlight @Kaderschaufel: Da hast du schon recht. Es ist eindeutig der Bezug zu Weihnachten. Keine Frage. In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten heute jul oder jol, im Finnischen joulu, im Estnischen jõulud, im Englischen besteht der Begriff Yule, im Niederländischen Joel und auf Sylter Friesisch heißt es Jül oder Jööl. Was ich in Abrede stelle ist nicht der weihnachtliche Bezug, sondern dass der Tannenbaum und das ganze Fest im Ursprung christlich sind.
      3 0 Melden
    600
  • jjjj 26.12.2016 22:06
    Highlight So viel Text, so wenig Aussage...
    Aber hauptsache 10x Werbung für Buch und Coaching gemacht...
    121 55 Melden
    600
  • Stipps 26.12.2016 22:00
    Highlight Berechtigte Frage!

    Wo begräbt man die eigentlich? Schon vor den Stadttoren oder?
    22 35 Melden
    • lilie 26.12.2016 22:25
      Highlight @Stipps: Auf dem Friedhof. Beerdigung ist Sache der Gemeinde, nicht der Kirche.
      48 3 Melden
    • cheeky Badger 26.12.2016 22:25
      Highlight Auf dem friedhof?
      12 2 Melden
    • Stipps 26.12.2016 22:29
      Highlight Echt? Ach wie sich die Zeiten ändern - dann frage ich mich ernsthaft, wieso ich noch bezahle ... thx für den Hinweis.
      24 12 Melden
    • road¦runner 26.12.2016 22:32
      Highlight Kommunaler Friedhof oder Einäscherung.
      Hoffe deine Frage sowie Aussage waren nicht ernst gemeint...?
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    • kleiner_Schurke 26.12.2016 23:40
      Highlight Ja Stips das ist eine leider viel zu wenig bekannte Tatsache. Als Bürger haben sie das Recht auf einen Platz im Friedhof. Falls sie im Kt. BE wohnen haben sie bis vor kurzen die Pfarrer mit den Kantonssteuern bezahlt, nicht etwa mit den Kirchensteuern. Ergo habe auch ich als Atheist mit zahlen müssen. Früher hat mich das genervt, heute bin ich liberaler, denn auch die Grünen zahlen mit an die Strassen obwohl sie Autos hassen.
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  • Bruno Wüthrich 26.12.2016 21:58
    Highlight Aus meiner - möglicherweise voreingenommenen Sicht - ist dies eine typische «Atheistin und Predigtbeauftragte beantwortet Glaubensfragen» - Fakefrage.

    Die Naivität von Tamaras Frage passt schlecht zu deren Schreibstil. Und Tamara outet sich ja sozusagen als regelmässige Leserin dieses Blogs. Als solche braucht sie aber die Frage gar nicht zu stellen. Denn die Antwort müsste ihr in ihrem Kern zum vornherein völlig klar sein.

    Bleibt aber die Frage, wie Frau Freitag als Atheistin Gott, bzw. den Bezug von gläubigen Menschen zu Gott erklären will. Schreibt sie einfach aus einem Buch ab?

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    • fischolg 26.12.2016 23:59
      Highlight Vielleicht ist es ein Fake, aber ich habe schon so oft Menschen getroffen, die wirklich solche dämlichen Fragen stellen und es auch total ernst meinen. Denn: Gläubige haben ihre Regeln und hinterfragen nicht. Ein Atheist, der die Religionen zu verstehen versucht, muss sich gar nicht erst ein solche Frage stellen, denn sie beantwortet sich ja von selbst.
      Was Frau Freitag wohl versucht zu sagen, ist, dass Gott ein Symbol für Liebe sein soll und sich gewisse Menschen nur daran orientieren können. Leider wird es aber missinterpretiert, dass es so sein muss und nicht anders.
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    • Bruno Wüthrich 27.12.2016 00:48
      Highlight Atheismus ist etwas gar stark das Thema auf Watson, und Frau Freitag sitzt einfach ebenfalls auf diesem Zug.

      Kann es sein, dass hier fast mit religiösem Eifer versucht wird, uns den Atheismus zu verkaufen?

      Wenn wir ehrlich sind, müssen wir doch zugeben, dass wir nicht wissen können, ob da irgendwo «etwas» (eine Macht, ein Gott) ist. Deshalb heisst es ja «Glauben». Die einen glauben, dass es einen Gott hat, die andern glauben, dass es keinen hat.

      Atheisten glauben, wie jede andere Glaubensrichtung auch, sie hätten die Deutungshoheit darüber, was Religion ist und sein soll. Das stört!
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    • DanielaK 27.12.2016 09:06
      Highlight Ich bin da mittlerweile etwas weiter. Wir haben im Bekanntenkreis ein paar sehr nette, tiefgläubige Christen. Mit denen spreche auch ich als atheistin -oder wie man das nennen mag- über Religion. Mein Fazit:ich bin auch nicht der Meinung das aller erklärbar ist und Religion absurd sei, aber mir geht es persönlich schon zu weit zu sagen das sei 'Gott'. Ich kann sehr gut damit leben dass ich nicht alles verstehe und es doch irgendwie einen Sinn ergibt und Schluss.
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    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2016 13:38
      Highlight 'Wenn wir ehrlich sind, müssen wir doch zugeben, dass wir nicht wissen können [...]. Die einen glauben, dass es einen Gott hat, die andern glauben, dass es keinen hat.'

      Das heisst, du kannst etwas erfinden, dieses in keiner Weise beweisen, um dann alle in dein Schema zu zwingen?

      Ich finde nicht. Wenn du etwas ohne Beweise behauptest, dann kann ich die Behauptung ignorieren, ohne 'nicht daran zu glauben'.

      Ich glaube genauso wenig, dass es 'keinen Gott gibt' wie ich nicht glaube, dass es 'keine hellblaue Menschen gibt'. Solange niemand sowas gesehen hat, ist jeder Gedanke daran sinnlos.
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    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2016 13:42
      Highlight Entschuldige meinen Beitrag, ich will dich nicht beleidigen, ich will sagen, dass deine Behauptung mich beleidigt. :)

      Es ist mir egal, was du machst und denkst, ausser du glaubst, du 'hätte[st] die Deutungshoheit darüber', was ich denke.
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    • Bruno Wüthrich 27.12.2016 16:29
      Highlight @ You will not...: - Du bist aber schnell beleidigt. Wäre ich einer, der wirklich nie und bei niemandem anecken möchte, hätte ich jetzt ein gröberes Problem.

      Zu blauen Menschen und Gott: Niemand behauptet, blaue Menschen zu kennen oder sie gesehen zu haben (ausser es ist nicht die Farbe, sondern der Zustand gemeint).

      Bei göttlichen Wesen ist dies etwas anderes. Doch viel wichtiger: Die überwiegende Mehrheit der Menschen glaubt an irgendeinen Gott. Es wäre sehr arrogant von der kleinen Minderheit, die göttliche Wesen anzweifelt, wenn diese behaupten würde, sie wüsste die Wahrheit.
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    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2016 17:00
      Highlight Nun, dann fühl dich frei, ich sehe die potentielle Beleidigung, aber beleidigt bin ich selten.

      Zu deinem Argument muss ich leider sagen, es ist bekannt und wird Argumentum ad Populum genannt: Es ist arrogant von der Merheit zu behaupten, weil sie alle etwas sagen, müssen sie dies nicht beweisen.
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    • Bruno Wüthrich 27.12.2016 17:24
      Highlight Ich schreibe hier nur für mich. Ob die Mehrheit etwas bewiesen haben möchte, ist mir egal.

      Ich sage nur - und dessen bin ich mir sicher - dass keine Seite ihre Theorie beweisen kann, und es wohl auch nie können wird.

      Ergo sind wir alle nur Gläubige. Auch die Atheisten. Und auf Watson wird mit religiösem Eifer der Atheismus gepredigt.
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  • Ali G 26.12.2016 21:45
    Highlight Wollen wir wiklich tatenlos dabei zusehen, wie eine der letzten Gegenpole zum Kapitalismus ersatzlos gestrichen wird.
    Das Bodenpersonal lässt arg zu Wünschen übrig, das ändert aber nichts an der wichtigkeit ihres Auftrags.
    Ich als Atheist sehe im Kirchenaustritt einzig den Geiz der Menschen.
    Ich hoffe wir lernen offen zu unserem Geiz zu stehen.
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    • fischolg 27.12.2016 00:00
      Highlight Gegenpol? Meinst du die Kirche? Ich glaube du musst wieder in den Geschichtsunterricht.
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    • supremewash 27.12.2016 08:16
      Highlight @Ali G Zu deiner Info: Wir 'feiern' 2016 auch 500 Jahre Reformation. Das Internet und alle klassischen Medien waren/sind voll mit erläuterungen zum Thema. Sollte man sich mal anschauen. (Spoiler: Reformation=Grundlage des modernen Kapitalismus)
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  • Kimelik 26.12.2016 21:42
    Highlight Ich kann doch als Atheist trotz dem Weihnachten und Ostern feiern genau so wie ich im Sonntag nicht arbeite. Dies sehe ich als Tradition und nicht als religiöses irgend etwas. Schon lange vor dem Christentum wurde in den nördlichen Breitengraden Sonnwend- und Frühlingsfeste gefeiert. Kafi ist aber extrem intolerant gegenüber allem was nicht ihrer Meinung entspricht, dies ist mir öfters schon aufgefallen. Ich finde das lächerlich, mir ist doch egal ob jemand Religiös, SP-Wähler, SVP-Wähler oder was weiss ich ist, solange er sich an unsere Gesetze hält und gegenüber anderen tolerant ist.
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    • Ehringer 27.12.2016 01:05
      Highlight Sorry Kimelik, aber das ist eine faule Atheisten-Ausrede. Beim zweiten Teil (Kafis Intoleranz) gebe ich dir recht, aber der Erste stösst mir sauer auf. "Ich sehe das als Tradition" ist für mich eine billige Ausrede genutzt von Atheisten, um Feiertage zu rechtfertigen. Ja, es ist eine Tradition, aber eine religiöse. Zu sagen ich feiere diese Tage, weil das für mich eine Tradition ist, ist einfach ein Versuch, gegenüber anderen (und wohl vor allem sich selber) nicht als Inkonsequent dazustehen und sein Gewissen zu beruhigen.
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    • Remo85 27.12.2016 06:44
      Highlight Man hat an diesen Tagen nun mal Frei. Wenn das "feiern" heisst, hat man also keine andere Wahl.
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    • lilie 27.12.2016 10:41
      Highlight @Ehringer: Also, wenn schon, dann müsdten Agnostiker aus deiner Sicht Weihnachten nicht feiern, um konsequent zu erscheinen, nicht inkonsequent...

      Wie gesagt kenne ich eine Reihe von Juden und Muslimen, die Weihnachten feiern, weil es in dem Land, wo sie wohnen oder aufgewachsen ist, eine Tradition ist. Und die ganzen Japaner, welche an Weihnachten zu KFC pilgern, sind vermutlich auch alle keine Christen...

      Umgekehrt gibt es strenggläubige Christen, welche Weihnachten nicht feiern, weil es ein Heidenfest ist und kein christliches...
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    • Ehringer 27.12.2016 13:09
      Highlight @lilie: Ja, aus meiner Sicht schon grundlegend schon. Weihnachten hat nun einmal einen christlichen Hintergrund, tut mir sehr leid für euch.
      Was aber falsch verstanden wurde: Ich habe kein Problem mit Leuten, die ein Familienfest feiern, die sonst besinnliche Tage verbringen oder die Leuten helfen. Aber mit Leuten die einen Tannenbaum ins Haus stellen, die jedes Jahr mit ihrer Familie Weihnachtslieder singen habe ich ein Problem, denn das ist einfach inkonsequent.
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    • lilie 27.12.2016 15:28
      Highlight @Ehringer: Dir ist aber schon bewusst, dass der Tannenbaum ein heidnischer Brauch ist? In Israel gibts noch nicht mal Tannenbäume, genausowenig wie in Griechenland und den anderen Wiegen des Christentums.

      Und Weihnachtslieder gibts christliche und säkuläre. Bei uns wird aber eh nicht gesungen.
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    • Kimelik 27.12.2016 16:50
      Highlight Naja man muss vermutlich das Feiern definieren.
      Wir singen keine Lieder. Beten nicht, Essen abe. Mit der Familie.
      Ich hätte sowieso die Tage lieber im sommer frei. Aber irgend jemand in meinem Kanton hat das halt anders definiert...
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  • Gummibär 26.12.2016 21:41
    Highlight Ich bezahle auch keine Kirchensteuer und habe aber letztes Jahr drei Ostereier gegessen. Kann ich diese Inkonsequenz durch das Einlegen eines Fünflibers in den nächstbesten Opferstock aus der Welt schaffen ?
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    • kleiner_Schurke 26.12.2016 23:43
      Highlight Beten sie 3 Einstein Unser und spenden sie die 5 Fr einem Physikstudenten. Dann erlässt ihnen der jenseitige Heisenberg die Schuld.
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    • pamayer 27.12.2016 00:19
      Highlight Pro Ei und Jahr einen Fünfliber!
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    • lilie 27.12.2016 10:36
      Highlight Du könntest zum Ausgleich drei Eier in der Kirche verstecken gehen... 😆
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    • pamayer 27.12.2016 14:17
      Highlight Habe ich bereits. Weiss aber nicht mehr, in welcher Kirche...
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  • Joël 26.12.2016 21:27
    Highlight Es ist Toleranz, wenn schwule Liebe und Kirche zusammenkommen. The Father Project:
    https://vimeo.com/131102169
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    • kleiner_Schurke 26.12.2016 23:43
      Highlight Toleranz und Kirche? Darf man diese beiden Worte überhaupt im gleichen Satz verwenden?
      34 15 Melden
    • Joël 27.12.2016 07:57
      Highlight Wie findest Du das Video, kleiner Schurke?
      2 2 Melden
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  • füdli 26.12.2016 21:26
    Highlight unsere hochgelobte trennung von kirche und staat treibt immer wieder seltsame blüten.
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  • Djego 26.12.2016 21:25
    Highlight Oje Kafi, die Antwort war schon sehr lang, aber auch sehr seicht. Hat sich da jemand Weihnachtsfrust von der Seele geschrieben?
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  • Darkside 26.12.2016 21:21
    Highlight Da das unserer Weihnacht zugrunde liegende Fest kein Christliches ist, sehe ich hier kein Problem.
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  • Digital Swiss 26.12.2016 21:16
    Highlight Hässig?
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  • E. Edward Grey 26.12.2016 21:14
    Highlight Mitgliedschaft in der Amtskirche ist sehr unterschiedlich zum inneren Glauben und eigener Überzeugung. Nur religiösen Fanatikern fällt es schwer das zu akzeptieren.
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    • lilie 26.12.2016 21:48
      Highlight @Edward: Ups, sorry, das hätte ein <3 werden sollen! 😒
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  • Hierundjetzt 26.12.2016 21:10
    Highlight Kafi, wurde bei Dir ein wunder Punkt erwischt? Oder warum kommst Du mit dem verbalen Vorschlaghammer?

    "Atheisten" die Weihnachten und Ostern feiern, gerne mit Segen heiraten oder mit dem Pfarrer das letzte Geleit wünschen, sind keine "Atheisten" sondern Menschen denen 500.- Kirchenbeitrag (der auch noch der Allgemeinheit zukommt) bereits zu viel ist.

    Aber man ist ja uh weltoffen, gäll.

    Ich empfinde daher Tamaras Frage als durchaus legitim.

    Egal. Ich wünsche Dir einen ruhigen und stillen Jahresausklang und freue mich auf weiter Kolumnen im 2017 von Dir
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    • lilie 26.12.2016 22:23
      Highlight @Hierundjetzt: Ich glaube, du vermischst hier verschiedene Sachen.

      Dienstleistungen eines Pfarrers, kirchliche Hochzeiten, Taufen etc. kann man natürlich nur kriegen, wenn man Mitglied der Kirche ist.

      Aber niemand kann mich daran hindern, an Weihnachte meine Familie zum Essen einzuladen und eine Geschenkeschlacht zu veranstalten.

      Oder an Ostern Eiertütschis zu spielen und mich mit Schokolade vollzustopfen.

      Oder - oh, Gipfel der Unverfrorenheit! - mich an der Fasnacht zu verkleiden und mir die Kante zu geben.
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  • SanchoPanza 26.12.2016 21:05
    Highlight sehr schön, Merci!
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  • E7#9 26.12.2016 20:51
    Highlight Danke für dieses Beispiel zweier gänzlich intoleranten und vorwurfsvollen Menschen, die glauben, die alleinige Wahrheit zu kennen und an Arroganz kaum zu übertreffen sind. Erst eine Kirchensteuerzahlerin die meint, das ursprünglich heidnische Weihnchtsfest sei nur bezahlenden Kirchgängern vorenthalten. Dann die moralisch selbstgerechte Atheistin, die gerne Menschen kategorisiert und ihre Toleranz gegenüber anderen davon abhängig macht, welche politische Partei diese wählen. Vom Fest der Besinnlichkeit haben beide nichts kapiert, geschweige denn von Toleranz, Nachsicht und Nächstenliebe.
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  • flugsteig 26.12.2016 20:47
    Highlight Warum lese ich diese Beiträge immer wieder...
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    • Homes8 27.12.2016 10:18
      Highlight Genau, immer das Selbe.
      Mein Vorsatz für die Zukunft: Wie auch beim Löpfe, Zeit sparen und gar nicht erst lesen :-)
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    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2016 14:00
      Highlight Das ist eine spassige Behauptung, ihr lest hier die Artikel?
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    • Homes8 27.12.2016 17:52
      Highlight Noch so ein spassiger Kommentar und dein Name kommt auch auf die Liste neben Löpfe und Freitag :)
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  • lilie 26.12.2016 20:44
    Highlight Weihnachten ist ein Brauch, keine religiöse Handlung. Ich kenne Juden und Muslime, welche Weihnachten feiern (aber natürlich ohne Krippe und Christkind).
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    • p4trick 26.12.2016 22:20
      Highlight Als Beispiel der Moslem in New York der als Restaurant Besitzer einsame Menschen an Weihnachten in sein Lokal einlädt. DAS ist Weihnachten garantiert keine intolerante religiöse Zeremonie!!!
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  • atomschlaf 26.12.2016 20:41
    Highlight Liebe Kafi, mein Respekt, dass Du dieser unsäglich peinlichen und so furchtbar typisch schweizerischen Frage eine derart ausführliche Antwort gewidmet hast.

    Liebe Tamara, hast Du ernsthaft das Gefühl, dass man Mitglied einer schweizerischen Landeskirche sein müsse, um Weihnachten zu feiern oder an Gott und Jesus Christus zu glauben? Im Ernst, jetzt?!?
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  • Grave 26.12.2016 20:34
    Highlight Amen.
    15 19 Melden
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  • Joël 26.12.2016 20:26
    Highlight Ein Ave Maria, bei dem Maria aber nicht die Maria von Weihnachten ist:
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    • Spooky 27.12.2016 21:26
      Highlight Die Maria von Weihnachten sicher nicht, dafür aber umso mehr die Mutter von Jesus ;-)
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Kafi, ich will Gästen nicht mein Schlafzimmer zeigen!

Ich lebe nun seit fünf Jahren in der Schweiz. Es gibt hiernach wie vor bestimmte Gepflogenheiten, die mich teils wundern, teils irritieren. So habe ich gelernt, dass es hier üblich ist, jedem Gast eine Führung durch seine Wohnung anzubieten. Ich finde das ganz schrecklich, als Gastgeberin, aber auch als Gast. Ich möchte weder als Gast das Klo oder das Schlafzimmer anderer Menschen kommentieren, noch wildfremde Leute in meine intimsten Räume führen. Kann ich sowas ablehnen, ohne unfreundlich zu wirke

Liebe TamaraSie haben mich gerade in einer sehr radikalen Phase erwischt. Ob das nun gut für Sie ist, oder eher nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich wollte Sie nur vorwarnen. Bei mir zu Hause gibt es Führungen auf Verlangen und die dauern, da meine Wohnung sehr gross ist, zwischen 2 und 2 1/2 Stunden und ich habe das noch gar nie hinterfragt. Aber jetzt, nach Ihrer Frage, finde ich es wirklich auch ein superseltsamer Brauch. Hat was von: mein Haus - mein Auto - mein Boot. Sie finden es …

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