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Jesus am Kreuz. bild: shutterstock

Jesus war ein Revolutionär, aber auch ein Eiferer

Alle Glaubengemeinschaften tragen den Kern der Radikalisierung in sich.

24.12.16, 10:17 26.12.16, 14:07

Das Wesen aller Glaubenssysteme und Religionen ist gleichzeitig ihr Pferdefuss: Das Streben nach dem Letzten und Höchsten. Dieser Anspruch, verbunden mit hohen ethischen und moralischen Erfordernissen, ist unerfüllbar und eine einzige Überforderung.

Das Postulat, sündenfrei zu leben und den Idealen der Glaubensgemeinschaften zu genügen, lässt selbst Geistliche scheitern. Auch Heilige – wenn es denn solche gibt – können die Gebote und Dogmen nicht in der reinen Form erfüllen. Aus psychologischer Sicht ist die Überforderung eine pädagogische Todsünde. Das Scheitern führt uns dauernd vor Augen, wie anfällig und schwach wir sind.

Doch wir brauchen Erfolgserlebnisse, um uns für grössere – oder höhere – Ziele zu motivieren. Diese Erziehungsmethode ist in der Pädagogik völlig unbestritten. Nur die Religionen foutieren sich darum.

Dieses Dilemma hat letztlich verheerende Konsequenzen, denn übermenschliche und unerreichbare Anforderungen fördern bei vielen Religionsführern und Gläubigen die Radikalisierung im Glauben. Um ihr eigenes Scheitern zu sublimieren oder kompensieren, stellen Geistliche an die sündigen Gläubigen – und indirekt an sich selbst – immer härtere Bedingungen. Und weil sie damit erst recht grandios scheitern, drehen sie immer mehr an der Schraube.

In der Esoterik ist das Phänomen bestens bekannt

Da spirituelle Sucher die erforderte Transformation nicht schaffen und die Erleuchtung nicht erreichen, unterwerfen sie sich immer radikaler ihrem Guru oder Meister und meditieren noch härter. Ein anschauliches Beispiel liefern auch die Zeugen Jehovas, die aus Aberglauben – sie legen die Bibel auf fahrlässige Weise aus – Bluttransfusionen verweigern. Auch wenn sie im schlimmsten Fall sterben. Dabei kommt es gelegentlich vor, dass bei einer Geburt auch das Kind betroffen ist.

Das grenzt zumindest aus moralischer Sicht an vorsätzliche Tötung. Auch die orthodoxen Juden legen sich Glaubensregeln auf, die unmenschlich sind und weit über die Anforderungen in der Thora hinausgehen. Man lese nur das Buch «Unorthodox» der abtrünnigen amerikanischen Jüdin Deborah Feldman. Sie beschreibt eindrücklich, wie menschenverachtend die Verhaltensvorschriften sind.

Ähnlich wie bei radikalen Muslimen werden teilweise Heiraten so arrangiert, dass man schon fast von Zwangsheirat sprechen muss.

Old Goa, Indien - Antike Statue von Francis Xavier und Jesus. Bild: shutterstock

Zwar übt die grosse Mehrheit der Muslime ihren Glauben moderat aus, aber die vielen extremen Gruppen zeigen, dass es im Islam ein ausgeprägtes Radikalisierungspotential gibt. Der Anschlag von Berlin macht es einmal mehr deutlich. Die Bereitschaft, für den Glauben als Selbstmordattentäter zu sterben, ist Ausdruck einer beispiellosen Fanatisierung.

Über die Fanatisierung im Islam braucht es nicht viele Worte

Radikale Strömungen und Gemeinschaften gibt es auch im Christentum. Auf der evangelischen Seite stellen die Freikirchen einen beträchtlichen Teil der Gläubigen dar. Im Vergleich zu den bisher genannten Gruppen sind sie zwar gemässigt, die fundamentalistische Auslegung der Bibel führt aber zwangsläufig zu einer radikalen Form des Glaubens.

Auch die katholische Kirche kennt radikale Strömungen. Der Impulstext über das Opus Dei von letzter Woche zeigt es deutlich auf. Wer sich mit einer Geisel selbst kasteit, hat eine verträgliche oder zivilisierte Form des Glaubens längst verlassen.

Womit wir bei Weihnachten angelangt sind. Dem Tag also, an dem angeblich der Sohn Gottes geboren wurde. Aus dem Baby im Stall zu Bethlehem wurde zwar ein sympathischer Revolutionär, der sich auf die Seite der Armen und Kranken schlug, letztlich aber auch ein Eifere war. Die Anforderungen des Wanderpredigers an seine Jünger dürfen als radikal bezeichnet werden. Auch das Glaubensverständnis von Jesus war nicht ohne, wie wir den Evangelien entnehmen können.

So fand er zum Beispiel für die Ketzer oder Ungläubige radikale Worte:

«Ihr Schlangen und Natterngezücht! Wie werdet ihr der Hölle entrinnen?»

(Mt 23,33)

Ein weiteres Beispiel:

«Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt wird, und er ersäuft würde im Meer, da wo es am tiefsten ist.»

(Mt 18,6)

Oder:

«Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.»

(Mt 10,34-39)

Das hindert uns nicht daran, an Weihnachten den Vers zu singen:

«Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens ...»

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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  • Gelöschter Benutzer 01.01.2017 23:53
    Highlight Nun es kommt darauf an, ob die Bibel missbraucht wird, um aus dem Märtyreropfer kopierte Christenopfer zu schaffen, die für ihr Himmel-fahrt-entrücken, Unmengen von Geldern an Bücher und Seminare zugunsten privater Eigenwohls invertieren, dazu noch den Mitglieder- Beitrag von 10%, den Zehnten des Monatsgehalt bezahlen. Die therapierte Psychogenese, geschaffen für (neues Herz, und neuen Geist,) ist polarisiert auf Geld und Macht.
    11 0 Melden
  • andersen 01.01.2017 10:01
    Highlight Nun, kein normale Christ nimmt der Bibel wörtlich, wie die Freidenker, es genügt ja auf zwei Beinen zu stehen, man hat ja auch der Bertram Brecht gelesen: "Wenn die Menschen Haifische ins Meer wären".Wie gesagt, selbst der Hendrik M. Broderer hat der Bibel locker können schreiben, wegen der Polemik. (Alle bekommen immer eine neue chance: Gott gibt ein neues Herz und ein neues Geist fliesst ein).

    1 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.12.2016 00:15
    Highlight
    0 2 Melden
  • Follower 26.12.2016 08:40
    Highlight Dass Sie Bibelverse derart wild aus dem Zusammenhang reissen, erstaunt ein wenig. Vielleicht schliesst sich ja hier der Kreis: die härtesten Aussagen von Jesus trafen gewöhnlich die Schriftausleger (Theologen), die die Schriften zu ihren eigenen Gunsten auslegten.
    18 8 Melden
    • andersen 01.01.2017 13:05
      Highlight Es ist ein Pflicht, der Bibel sorgfältig auszulegen. Wäre Hugo Stamm ein Pfarrer geworden, hätte er das tuen müssen, es ist nicht wichtig, dass der Kirche boomt, wichtiger ist, dass jemand ein Hand anbietet, ohne etwas dafür zu wollen.
      0 1 Melden
  • Share 25.12.2016 20:10
    Highlight Die Volkszählung ist, wenn man so will, der einzig gesicherte Fakt in dieser Geschichte. Die Volkszählung der Roemer und die juedische Religion Jesu`. Die Wirkungsgeschichte zieht sich bis heute hin. Wie erklärt sich solches?
    6 7 Melden
    • Michael Bamberger 25.12.2016 22:57
      Highlight Falsch!

      "Sowohl im Lukas- als auch im Matthäus-Evangelium (Mt. 2,1-19) wird berichtet, die Geburt Jesu habe stattgefunden, als Herodes der Große noch lebte. Da dieser aber 4 v. Chr. starb, müsste auch die erwähnte Zählung davor stattgefunden haben (vgl. Lukas 2,1 mit 1,5). Demnach kann es sich bei der von Lukas erwähnten Volkszählung nicht um jenen – auch von Flavius Josephus erwähnten – Provinzialzensus handeln, der 6/7 n. Chr. unter Publius Sulpicius Quirinius in der Provinz Syria durchgeführt wurde." (Wikipedia)
      8 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 23:45
      Highlight Die Zählung wurde nur als Grund gebraucht um die Geburt Jesu in Bethlehem stattfinden zu lassen. Lukas hat diesen Fakt, die Zählung etwas zurecht gerückt in der Meinung es wüsste dann schon niemand mehr, wann die tatsächlich stattgefunden habe. Dazu noch das absurde Detail, dass alle Leute an ihr Geburtsort zurückkehren sollten. Man stelle sich das Gelaufe vor!
      Dabei ging es nur darum eine "Prophezeiung" aus dem AT zu erfüllen.
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 17:23
      Highlight Quantenphilosophie und was vom Denken übrig blieb.

      Zum Thema aus dem Wiki.

      Nun sind wir noch nicht auf den grünen Zweig gekommen, wie bei NOA, der musste zuerst die Taube fliegen lassen.

      http://wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikiprojekt_Philosophie/Was_von_Denken_%C3%BCbrigblieb

      9 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.12.2016 18:11
      Highlight Quantenphilosophie?
      oder anders: Quarkesoterik.

      Das brauchen wir hier so nötig wie einen Furunkel.
      Und hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun.
      3 1 Melden
    • Rigel 26.12.2016 18:14
      Highlight Ja, das Gerenne muss gigantisch gewesen sein. Denn Palästina war damals eine Millionen-Metropole, keine kleinen Kaffs oder Nester, oh nein. Und eine Post gabs auch noch nicht um sich einen Geburtsschein zustellen zu lassen. Also sind sie alle auf ihre Esel gesprungen um an ihren Geburtsort zu gelangen. Das war natürlich eine Jesus-mässige Eselei und deshalb ist das mit der Volkszählung wieder mal eine Märchen aus der Bibel, das sich die Hunde am Feuer erzählen. Bitte lieber Gott, lass mich nie so werden wie dieser Jussuf.
      1 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 18:42
      Highlight Das mit dem Link hat nicht geklappt, doch mit Bing unter Quantenphilosophie - Wiki, wird es auf erster Seite zu finden sein. Ich hoffe das gelingt!
      11 1 Melden
    • Alienus 26.12.2016 19:14
      Highlight Lynus, hier ist's.

      Natürlich gibt’s die Quantenphilosophie.

      Dabei spielt das Quant als kleinste Einheit der menschlichen Logik im Erregungszustand des Verdauens des nicht begriffenen Nichts bei dem Quantensprung von der gerade noch ertragend-duldbaren Debilität in die Laufbahn bzw. Energieebene des vollendeten Schwachsinns eine erleuchtende Rolle.

      Der Aspirant zum höchsten Schwachsinn wird durch die verglimmenden Erleuchtungserscheinungen, welche bei der Verbrennung des Resthirns entstehen, in einer tollen Selbsterleuchtung befriedigt.

      Aber zu welchem Preis? Dem der absoluten Hirnleere.
      8 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 19:39
      Highlight Rigel, im Google Map, ist von Bethlehem bis Nazareth über Giv´at Ela - Ilut genau 3 Std. 22 Min. zu gehen. Nun die Römer waren damals gar nicht zimperlig mit ihrem Umgang.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.12.2016 20:34
      Highlight Rigel, der Name sagt es schon, aufgeblasen, nichts dahinter und mit dem linken Fuss aufgestanden.
      Palästina zu jener Zeit war sehr geschäftig. Nicht nur dass in Jerusalem gebaut wurde (der Tempel war eben erst fertig), auch Caesarea, eine ganze Stadt mit riesiger Hafenanlage, selbst in Galiläa wurde Sepphoris genau zu jener Zeit neu aufgebaut. Es gab Philosophenschulen dort und vieles mehr. Das war nicht das beschauliche Landleben, das sich unser unwissender Rigel so romantisch vorstellt.
      Zudem wurde das ganze Gebiet nicht von Rom verwaltet, nur schon deshalb ist die Zählung Unsinn.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 20:58
      Highlight Alienus, dann müssten sie sich sehr betroffen fühlen. Beim "Schlüsseltext, Geist und Gehirn," aus Google, ist der Kreationismus einen besonderen Anteil gegeben, und der Entwicklung von Geburt aus einen wichtigen Bestandteil des Lebens gegeben.

      Der bedeutenden chronologischen Stammbaum, ist ein wichtiger Faktor für den Existenz- Nachweis.

      Trump- Taktik anzuwenden ist nicht fair, um gegnerische Ansichten abzublocken.
      12 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.12.2016 21:28
      Highlight Lynus
      um eine Kommastelle verrechnet?
      34 Stunden wäre passender.

      Das kommt davon, wenn man in Quanten denkt...
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 21:45
      Highlight Warum Rabbi Jussuf, wo wäre dann die kürzeste Route die man gehen musste, oder vielleicht über Paris nach Mailand.
      11 1 Melden
    • Alienus 26.12.2016 22:00
      Highlight Lynus

      Ihre Kuantenvilosofi ist nur mit einem riesengroßen Quantum Glühwein erträglich.

      5 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 22:14
      Highlight Östlich von Haifa an der 75 Route 24 Kilometer ist Bethlehem, und 14 Kilometer weit östlicher Nazareth. Scheins gibt es zwei, oder wenn es unter Fürstenstätte ist dann ist es doch weit südlicher und könnte tatsächlich der Ort sein, oder Bezirks- Ort nahe Bethlehem.
      11 0 Melden
    • Alienus 26.12.2016 22:15
      Highlight Lynus

      Bei Schlüsseltext, Geist und Gehirn:

      Hab geschaut.

      Bin erschauert.

      Habe fertig.
      4 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.12.2016 22:22
      Highlight Lynus
      Der kürzeste Weg, wäre durch die Berge, der würde aber noch länger dauern.
      Ich weiss nicht, vielleicht gibt es in deinem Quantenschaum noch ein Wurmloch, wo es schneller ginge. Ich bezweifle aber, dass Josef davon gewusst haben würde. Jesus hätte es sicher gewusst, aber der war zu der Zeit dummerweise noch nicht geboren.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 23:03
      Highlight Zwischen Haifa und Jerusalem liegt Tel Aviv- Jaffa, ob nun nach Hebron oder Tiberias, es konnte frei gewählt werden, wohin man gehen will! Warum ausgerechnet südlich von Jerusalem aus in die Gegend Hebron die Ortschaft Bethlehem sein sollte ist mir ein Rätzel, es könnte vielleicht so sein, dass der Pilgerweg vom Meer über Jerusalem nach Bethlehem in wenigen Stunden erreicht waren, und in Jerusalem Zwischenhalt, nach der Seefahrt erste Unterkunft und Verpflegung fand.
      11 3 Melden
    • Share 27.12.2016 11:08
      Highlight Also dazu fällt mir nur noch Plinius ein. Wenn ich mich nicht täusche, ein römischer Geschichtsschreiber. Also die Volkszählung scheint ein gesicherter Fakt. Ebenso gesichert wie die Rechtshoheit. Das Herstellen von Holzkreuzen war gutes Business. Mit welcher Indizienkette hier versucht wird die Geschichtsschreibung zu umnebeln gleicht in etwa den Fähigkeiten einer KI, was man zurzeit getrost als ein Stochern im Nebel bezeichnen darf. Quant hin oder her. Könnten ja auch Quarks, Higgs oder was auch immer sein.
      2 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.12.2016 11:32
      Highlight Share
      Lies doch erst mal die Beiträge, bevor du hier unqualifizierten Quatsch von dir gibst. Niemand bezweifelt die VZ. Nur fand die nicht zum gewünschten Zeitpunkt statt.
      Steht alles genau in genau diesem Thread als Antwort auf dein Schreiben! kannst du nicht lesen, oder nicht verstehen, was da geschrieben wurde?
      Oben, schau bei bamberger.
      6 0 Melden
    • Share 27.12.2016 16:22
      Highlight Rabbi, es ist auffallend oft der Fall dass deine Argumente in eine Opferhaltung führen. Und wer am Boden liegt, dem sollte man aufhelfen und nicht noch treten. Also dresche ich jetzt mal auf Bambi ein, damit du sehen kannst was ich meine.

      Bambi, die Bibel kann nicht als gesicherte Informationsquelle herangezogen werden. Er entspricht dem Erfahrungsschatz der Menschheit und ist so vielfältig wie die Sandkörner am Strand. Ausserdem verhält es sich mit dem AT und NT wie mit dem Ruf und dem Echo. Genau diese ungeschriebenen Gesetze sind in der Weihnachtsgeschichte ausgehebelt, wie auch am Kreuz.
      1 9 Melden
    • Share 27.12.2016 16:36
      Highlight Ja, und ich hatte vorher einen schönen Text zu Influencer und Erwartungshaltung skizziert. Das war hier
      https://www.journal21.ch/anschwellendes-endzeitposaunen-0
      und ich finde es nur menschlich, dieser Erwartungshaltung das Leben des Hier und Jetzt entgegen zu setzen.
      0 8 Melden
    • Michael Bamberger 27.12.2016 17:14
      Highlight Share am 25.12.2016 um 20:10: "Die Volkszählung ist, wenn man so will, der einzig gesicherte Fakt in dieser Geschichte.

      Share am 27.12.2016 16:22: "die Bibel kann nicht als gesicherte Informationsquelle herangezogen werden."

      I rest my case.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.12.2016 17:27
      Highlight Share versteht ihre eigenen Texte nicht mehr, geschweige denn die von anderen. Falls dies kein funktionaler Analphabetismus ist, dann eben die Einstellung: meine Meinung ist richtig, auch wenn sie falsch ist.

      Da werde ich nicht weiter mitdiskutieren.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.12.2016 18:25
      Highlight Share, wie dem Inhalt nach, wollen sie die Welt verbessern, indem sie ihr Horror- Szenarien uns auftischen. Für solche Psychoszenarien habe ich keinen Bock drauf. Vielleicht nützt dabei folgendes:

      http://de.wikipedia.org/wiki/WikiProjekt_philophie/Was_vom_Denken_%C3%BCbrigblieb
      12 1 Melden
    • Share 27.12.2016 19:40
      Highlight Bam et al.
      Die Geschichtsforschung ist m.W. konfessionslos. Bei der Bibel, ein durch und durch religiöses Artefakt, hat die historisch-kritische Auslegung nach wie vor einen schweren Stand. Was widerspricht sich hier? Ich mache auf diesen kleinen feinen Unterschied aufmerksam. Dass egal wie die Umstände waren oder sein werden, das Recht als oberste Autorität akzeptiert wurde. Was teilweise eben auch das religiöse Verständnis in Frage stellte. Da dürfte man von Ihnen etwas mehr Offenheit erwarten und nicht das wilde Hineininterpretieren über die Weihnachtsgeschichte hinaus.
      1 6 Melden
    • Alienus 28.12.2016 00:41
      Highlight Lynus

      Wer Seekrank wird sollte kein Narrenschiff besteigen.

      Schade, Sie sind kein Lynx.
      4 3 Melden
    • Share 28.12.2016 17:31
      Highlight @Lucy
      Danke, jetzt verstehe ich auch warum es Niedersachsen heisst.

      @Myon
      Bitte notieren. Ein Rabbi, ein Bamberger, Mondgesicht und ET versuchen einem Geistesgegenwärtigen zu belehren. Rabbi ist überfordert, hält sich an die Schrift: Was ich nicht will, dass mir jemand tu` füg ich ganz schnell einem anderen zu, und schickt Bamberger vor, der beleidigt abzieht. Rabbi leidet mit und vergisst darüber Mondgesicht. Der glaubt an den Santa Claus dessen Metamorphose in einen farbigen Phogel mit Narrenkappe. Und ET? Streichelt die Katze immer noch.
      0 9 Melden
    • Pasionaria 30.12.2016 01:40
      Highlight Alienus
      @ Lynus
      "Schade, Sie sind kein Lynx."
      Und warum fragst Du dies? Ich stelle mir ihn gut als Lynx im Blog und als Maulwurf an
      der Universitaet fuer Quantenphilosophie vor.
      2 2 Melden
    • Alienus 30.12.2016 16:33
      Highlight @Pasionaria

      Langer Rede kurzer Sinn

      Als übl Schüttelreimer namens Alienus
      will ich schütteln über Blogger Lynus.

      Ward festgestellt, Lynus sei kein Lynx,
      drum soll er schweigen wie ne Sphinx.
      4 2 Melden
    • Pasionaria 31.12.2016 06:12
      Highlight Alienus, der Schuettler...

      Was noch sich reimet auf Lynius
      unschwer, der Mythos des Sirius,

      dieser beleuchten tut das Narrenschiff
      geradezu steurend auf's geist'ge Riff

      Auf was reimet denn Alienus:
      adiós 2016 - haben's im Ueberdruss...

      auf dass vor lauter Aus- und Rueckblick
      niemals verlieren tust den Ueberblick!
      0 1 Melden
  • Share 25.12.2016 20:09
    Highlight Wenn Gott die Sünder zu sich ruft, jene denen die hohen ethischen Grundsätze unerreichbar scheinen, wie Herr Stamm korrekterweise erwähnt, und auch Thomas von Aquin sich selbst einen Sünder schimpft, dann zeigt uns die Weihnachtsgeschichte, dass dem Unbedingten Folge zu leisten ist, was eben nicht der Common Sense selbst oder jener einer Religion ist, sondern das Recht. In einer Stadt, die aufgrund der von Rom angeordneten Volkszählung bis zum letzten Bett gefüllt ist, die Nächstenliebe und das Leben höchste Achtung finden. Auch wenn es nur oder eben gerade weil es eine Futterkrippe ist.
    1 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 14:26
      Highlight Nächstenliebe zu verstehen, ist nicht nur den zu mögen und zu übervorteilen, der immer in Allem der gleichen Meinung ist, und den man sich in Arsch kriechen lässt!
      15 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 15:54
    Highlight Eigentlich meint jeder, er sei sein eigener Supermann, eigens dafür bestimmt die Welt zu beherrschen. Jeder will sich zum ersten Platz durchboxen, um zuoberst auf dem Podest zu stehen. Dann ist er der Nero, Imperator +Trump. Nun das Kuschen bleibt keinem erspart, zuweilen ein Diktator übers Land herrscht. Gerade deshalb hatten Revoluzzer es schwer am leben zu bleiben, denn wie vor 2000 J, so mussten im 20. + 21. Jh. Menschen ihr Leben lassen. Weil der sein Königreich in einer anderen Welt hat, die hiesigen Autoritäten in Frage stellte, u. sogar im auflösen war, hatte sein Tribut, seinen Tod!
    16 1 Melden
    • Share 25.12.2016 20:30
      Highlight Lunys weisst du, ich hatte gestern ein schönes Fest, ich hatte heute ein ebenso schönes Fest und werde morgen auch eines feiern dürfen. Nun sind zwei Zahlen in meinem Kopf, die ich nicht los werde, die zweieinhalb Kilo Kartoffeln die ich nachher schälen werde fuer den Kartoffelsalat morgen und die fünftausend toten Menschen im Mittelmeer. Bis vorhin dachte ich, sei froh kannst du morgen mit dem Salat punkten. Aber jetzt?
      1 6 Melden
    • Spooky 25.12.2016 22:21
      Highlight @Share
      Wenn ich einer der Toten im Mittelmeer wäre, dann wäre es mir total egal, ob du morgen mit dem Kartoffelsalat punkten kannst oder nicht.
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 14:09
      Highlight Share, es geht nicht ums Punkten, sondern um den Wert der Sache, denn wie konnte Trump, trotz seiner riesen Patzer punkten, und doch keinen Wert aufweisen.
      10 0 Melden
    • Share 27.12.2016 11:13
      Highlight Super, jetzt stehe ich wie der letzte Depp da. Weiss doch jeder wieviel so ein Kartoffelsalat kostet.

      Lunys, Trump und Share in einem Satz. Soll ich mich jetzt freuen oder weinen?
      1 2 Melden
  • Too Scoop 25.12.2016 12:41
    Highlight Wir Menschen sind in jeglicher Hinsicht extrem. Ob im Glauben, Sport, etc. Jeder wirft jedem vor, was er zu tun hat und lässt extreme Mittel walten. Atheisten gibt es auch nur, weil man Religionen als ermessen betrachtet. Zudem amüsiere ich mich darüber wie versch. "Gruppen" anderen ihre Überzeugungen an den Kopf knallen, sich darüber aufregen und selber mit der gleichen Energie zurückboxen. Aber Hey, es wäre uns dann ohne doch zu langweilig. Danke für den Text Herr Stamm.
    7 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 11:30
    Highlight Warum brauchen die Menschen eigentlich immer irgendwelche Supermänner mit Superkräften, die ihnen den Weg weisen? Warum können wir nicht einfach etwas zufriedener sein damit, wie die Natur uns geschaffen hat? Dann würden wir diese vielleicht auch nicht mehr so feindlich gesinnt betrachten, sondern vielmehr in gesunder Harmonie mit ihr leben lernen. Es braucht nichts übernatürliches, kitschige Wunder wie die unbefleckte Empfängnis, übers Wasser laufen, Wasser in Wein verwandeln etc. Etwas gesunder Menschenverstand, Liebe und der Wille gutes und sinnvolles zu tun reichen völlig aus.
    13 5 Melden
    • Guipri 26.12.2016 09:23
      Highlight Danke und ein Herzli von mir ❤
      5 0 Melden
    • rodolofo 26.12.2016 11:42
      Highlight Das ist auch etwas, was mich an Helene Fischer stört: Sie ist so makellos und immer in jedem Moment fotogen, dass sie aus einer Retorte zu kommen scheint.
      Technisch ist alles perfekt und geschliffen, wie ein Diamant eines Schmuckstücks.
      Doch es fehlt das Entscheidende:
      Helene Fischer LEBT nicht in ihrer Musik!
      Sie sollte sich mal mit Roma-MusikerInnen auseinandersetzen!
      In der Musik der Roma sind es gerade die totalen Ungenauigkeiten, Verzögerungen im Rhytmus und Tempowechsel, in denen die GEFÜHLE zum Ausdruck kommen!
      Darum berührt mich die Musik von Helene Fischer nicht im Geringsten...
      2 2 Melden
    • rodolofo 26.12.2016 11:52
      Highlight "die tonalen Ungenauigkeiten" wollte ich sagen, aber die Autokorrektur hat diesen Ausdruck als Fehler taxiert und automatisch korrigiert...
      0 0 Melden
    • Gilbert Schiess 26.12.2016 20:37
      Highlight Rodolfo - wir schreiben hier über Sinn Fragen und du kommst mit diesem Blondchen!
      (Entschludigung an alle blonden Frauen, ich bediene hier nur ein Klische.)
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 11:02
    Highlight ' Dieser Anspruch, verbunden mit hohen ethischen und moralischen Erfordernissen, ist unerfüllbar und eine einzige Überforderung' das ist die Basis aller Religionen. So bleibt jeder ein Sünder und kann niemals seine Schuld begleichen, aber Gott oder Allah oder wie auch immer, ist ja so gnädig. Und immer gibt es so einen Propheten der unantastbar ist obwohl niemand weiss ob er je gelebt hat. Ohne mich.
    8 1 Melden
  • Spooky 24.12.2016 17:42
    Highlight Man weiss ja gar nicht einmal sicher, ob Jesus überhaupt gelebt hat, oder ob er nur eine Legende ist.

    So ähnlich, wie man auch nicht 100%ig weiss, ob Sokrates gelebt hat, oder ob er nur eine Erfindung von Platon ist, um seine - Platons - Philosophie zu verbreiten.

    16 22 Melden
    • rodolofo 25.12.2016 10:19
      Highlight Es gibt boshafte Zungen, die behaupten, bei Jesus und seinen Jüngern habe es sich um eine Horde von Säufern gehandelt, die von Beiz zu Beiz zogen und laute Sprüche von sich gegeben haben, wie:
      "Macht es wie die Vögel! Sie sähen nicht und ernten trotzdem!"
      Als der Wirt sie zur späten Stunde rausschmeissen wollte, rebellierten sie:
      "Die Letzten werden die Ersten sein!"
      (früh Morgens bereits Sturzhagel-voll...)
      6 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 10:38
      Highlight Spooky, wie wird es bei ihnen in Zweitausend Jahren sein? Ich denke dann weiss kaum jemand, welche Funktion ihnen zugestanden hat. Hingegen in alten Schriften wird die Existenz Christi belegt, und nicht nur in einigen wenigen, sondern in vielen die auch unter Herodes und andern Fürsten angefertigt wurden.
      17 14 Melden
    • MARC AUREL 25.12.2016 12:28
      Highlight Spooky, klar gab es Jesus.. Die Römer führten Buch über alles (Schriftrollen) und darin wird über ihm berichtet. Er war kein 08:15 und die Römer zerbrachen sich den Kopf wie sie mit ihm verfahren sollten wegen die Juden.
      5 2 Melden
    • Spooky 25.12.2016 14:57
      Highlight "Römische Chronisten berichten über Christen erstmals Anfang des 2. Jahrhunderts. Sie erwähnen Jesus und das Christentum jeweils in Randnotizen zu Ereignissen in Rom und in den Provinzen, die zeitweise die dortige Staatsordnung gefährdeten. Für den historischen Jesus haben diese Texte wenig Aussagekraft, da sie nur seinen Namen und seine Hinrichtung unter Pontius Pilatus zu kennen scheinen und dieses Wissen eventuell von Christen stammt. Als außerbiblischer Beweis für Jesu Existenz können sie nicht gelten." (Wikipedia)
      9 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 15:38
      Highlight Spooky
      nicht einmal das (Plinius) ist erwiesen. Dieser Text ist erst im 15.Jh. aufgetaucht. Und wenn man den liest, meint man einen Schüleraufsatz zu lesen , nicht aber Schriften eines hohen römischen Beamten.

      Der Unterschied zu Sokrates ist doch, dass Jesus zwingend gelebt haben muss, damit die Geschichten um ihn auch nur irgend einen Wert haben könnten. Bei Sokrates ist das so ziemlich egal. Seine (oder Platons) Weisheiten haben den gleichen Wert, ob er nun gelebt hat, oder nicht.
      12 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 16:15
      Highlight Rom ist nicht die ganze Welt, und welche Manuskripte zu beachten sind, ist nicht die Sache privater Gutdünken. Ausser römischen Abschriften, gab es wirkliche Organale die weit bedeutender sind, und keinem Römer je einsehen konnte. Es gab auch Schriften die Römer nicht entziffern konnten, mit denen keiner von ihnen etwas anzufangen wusste. Die Römische Kultur war nicht die fortgeschrittenste aller Imperien der Welt.
      11 10 Melden
    • Spooky 25.12.2016 17:30
      Highlight @Rabbi Jussuf
      "...dass Jesus zwingend gelebt haben muss, damit die Geschichten um ihn auch nur irgend einen Wert haben könnten."

      Ich verstehe diese Logik nicht. Die Wirkung, die Jesus bis heute hat (die können auch Nichtchristen wie ich nicht abstreiten), ist doch nicht abhängig davon, ob Jesus wirklich gelebt hat oder ob er nur eine Legende ist.

      Ich behaupte übrigens nicht, dass Jesus nicht gelebt hat, ich sage nur, dass es gemäss unseren Beiweisverfahren von heute nicht erwiesen ist.

      @Lynus
      Ausschlaggebend ist: Es gibt keine Augenzeugenberichte.
      4 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 17:51
      Highlight Nehmen wir an, es würde zwingend bewiesen, dass Jesus nicht gelebt hatte. Was würden denn Theologen mit diesem Fakt machen? Ihre ganze Theologie wäre zum Teufel, da die Geschichten um Jesus ganz einfach voraussetzen, dass er auch real gelebt haben muss. Sonst könnte er ja nicht der Sohn Gottes gewesen sein. Das aber ist das Zentrale der christlichen Lehre.
      Sokrates hat auch eine nicht zu verachtende Wirkgeschichte. Da ist es aber egal, ob er wirklich gelebt hatte, denn es geht nur um seine (oder Platons) Gedanken, nicht aber um die physische Person des Sokrates.
      8 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 17:55
      Highlight Die Wirkgeschichte Jesu funktioniert auch nur auf Grund der dogmatischen Annahme, dass er tatsächlich eine geschichtliche Persönlichkeit war.
      Es ist ein Phänomen, dass die Leute Geschichten eher und anders glauben, wenn sie überzeugt sind, dass die hauptfigur der Geschichte tatsächlich gelebt hat. Das kann man auch an vielen anderen Geschichten und den Reaktionen darauf beobachten.
      6 0 Melden
    • Spooky 25.12.2016 21:59
      Highlight "Die Wirkgeschichte Jesu funktioniert auch nur auf Grund der dogmatischen Annahme, dass er tatsächlich eine geschichtliche Persönlichkeit war."

      Okay, einverstanden. Aber das heisst im Klartext, dass es für den Vatikan keine Rolle spielt, ob Jesus gelebt hat oder nicht. Es kommt nur drauf an, dass die Christen GLAUBEN, dass Jesus gelebt hat.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 22:28
      Highlight Jein, denn der Vatikan glaubt ja auch daran. Wozu sonst der ganze Aufwand?
      Das Neue des Christentums war es gerade, dass sein "Gott" in einen geschichtlichen Zusammenhang gestellt wurde. Das, unter anderem hat sein langes Überleben gesichert - obwohl es ein höchst heikles Unterfangen war. Denn es durften keine Beweise der tatsächlichen Existenz vorhanden sein, andererseits aber genügend Indizien um das Ganze glaubwürdig machen zu können.
      Aus einer eindeutig geschichtlichen Person hätte man niemals einen "Gott" machen können. Dazu wären die Beweise seiner Existenz zu einschränkend gewesen.
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 22:37
      Highlight Das wurde danach öfters versucht (Appollonius), aber misslang.
      Schon früh war es eifrigen Gläubigen zu wenig, nur mit Indizien zu arbeiten und sie fälschten darum Stellen bei Josephus und anderen. So gab es doch noch eine Art Beweise. Das funktionierte, weil es sicher war, dass es nach einiger Zeit sicher keine potenziellen Augenzeugen mehr gegeben hatte.
      Genauso wurden ab dem 3./4. Jh. Reliquien (Kreuz, etc) gefunden, nicht aber vorher!
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 22:48
      Highlight Noch eins
      Der Christus-Mythos war ja etwas zutiefst unjüdisches, der ist aber bekannt von einigen damaligen Mysterienkulten - Geburt-Tod-Wiedergeburt. Dabei handelte es sich aber um Zyklen, Prozesse. Die brauchten keine geschichtliche Einbindung, weil sie sich ja immer wieder ereigneten. Wenn das aber nur einmal passierte (Christus) dann war es zwingend, dass sich dies zu einem eindeutigen geschichtlichen Zeitpunkt und Umfeld ereignet haben musste und zwar genug weit zurück, dass es nicht mehr kontrolliert werden konnte.
      4 0 Melden
    • Alienus 26.12.2016 06:57
      Highlight Der Hinweis des Hohepriesters Josele betreffend der Reliquien ist berechtigt.

      Folgt man z. B. der Spur der Nägel, mit welchen Jesus angenagelt worden sei, so könnte man aus der „tatsächlich“ vorhandenen Menge einen modernen Panzerkreuzer schmieden.

      Na ja, „ein Nagel des Herrn“ (nur 1!) hat den Weg in die Heilige Lanze der Reichsinsignien der Heiligen Römischen Reichs gefunden.

      Ein sehr wichtiges Indiz der gottgewollten und durch die Weisheit Gottes eingesetzten Herrschaft der Franken in Europa.

      Wenn's Hirn fehlt, dann gilt obligatorisch die Parole „Gott mit uns“ oder „Allahu akbar“.
      7 2 Melden
    • Spooky 26.12.2016 20:18
      Highlight Ich denke, die Christen haben dieses mächtige, archetypische Symbol des ans Kreuz geschlagenen Gottes sowieso von den vorchristlichen, nordischen Völkern abgekupfert, deren Hauptgott Odin sich selber opfert und sich selber an den Weltenbaum Yggdrasil hängt, wo er, von einem Speer verwundet, neun Tage und Nächte lang hängenbleibt, bis er die Welt überwindet und das Geheimnis der Runen kennenlernt, mit deren Weisheit er die Menschheit beglückt.

      Bis ihm die Christen mittels der Heidenverfolgung den Garaus machten.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.12.2016 21:35
      Highlight Der Herr hat gegeben, der Herr hats genommen!

      Wie wäre ein chronologischer Erweis für die Existenz, und der zur damaligen zutreffenden Zeitablauf was geschehen ist, und was nicht!?
      10 1 Melden
  • michiOW 24.12.2016 17:02
    Highlight Guter Text, aber vielleicht hätten sie erwähnen sollen, dass die Bibel nicht von Jesus sondern den Evangelisten geschrieben wurde. Diese lebten teilweise über hundert Jahre nach Jesus. Dadurch und durch all die Jahre und Übersetzungen sollte man die Bibel als das nehmen, was sie ist: Eine Geschichtensammlung, welche man nicht wörtlich nehmen darf. Für much als Katholik geht es in erster Linie um den Kern jeder Geschichte, die Botschaft darin.

    Ich schätze, jesus war ein guter Mensch, aber auch er war geprägt von der damaligen Zeit und Erziehung.
    31 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.12.2016 18:10
      Highlight Selbst die Frage, ob es Jesus überhaupt jemals gab, ist unter Historikern umstritten.

      http://theconversation.com/weighing-up-the-evidence-for-the-historical-jesus-35319

      Letztlich wäre die Frage aber so unbedeutend wie die Frage, ob der Jediritter Luke Skywalker wirklich gelebt hat. Im Kontext der damaligen Zeit sind die Geschichten über Jesus mindestens ebenso spannend, abendfüllend und anregend wie die Erzählungen aus Star Wars.
      18 6 Melden
  • Share 24.12.2016 16:20
    Highlight Die Religion hat auch niemand daran gehindert, sich der Volkszählung zu stellen und die Unbequemlichkeiten des Rechts auf sich zu nehmen. Danke, Herr Stamm, fuer diese aufschlussreiche Perspektive auf die Weihnachtsgeschichte.
    2 9 Melden
  • Zeit_Genosse 24.12.2016 16:12
    Highlight Ich glaube zu beobachten, dass es in der Auseinandersetzung mit Glauben und Religionen nur so von Besserwisserei wimmelt. Gerade dieses Feld wird von jenen bearbeitet, die sich exakter Wissenschaft oder Fakten entziehen und damit um Deutungshoheiten ringen. Die stille Art einem (seinem) Glauben nachzugehen und sich keine überlieferten Textstellen um die Ohren zu hauen und Recht haben zu wollen, ist mir äusserst willkommen. Denn es können nicht alle Recht haben. Da liegen einige falsch und wer das ist, ist nicht zu ermitteln, weil auf Glaubensebene fast alles möglich scheint.
    19 2 Melden
    • Silent_Revolution 24.12.2016 19:06
      Highlight Ich schliess mich nun mit meiner Besserwisserei an, denn ich bin überzeugt mit meiner Ansicht im Bezug auf das Leben und was dahintersteckt Recht zu haben.

      Ich weiss es nicht, ich weiss nicht was da ist und ob da überhaupt etwas ist, ob alles nur Zufall ist oder eben nicht. So viele Theorien und jeder der eine als "die Wahrheit" beanspruchen will, ist in meinen Augen ein Fundamentalist.
      9 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 11:49
      Highlight Es würde euch beiden doch etwas erleichtern, wenn ihr nicht gleich über andere Ansichten, gleich alles über den Haufen wirft, denn es gibt vieles was aus andern Perspektiven anders angesehen wird. Auch sollte man niemand Schablonisieren, nach eigenem Wunsch, wie er eben nach ihren Meinungen und Gutdünken sein sollte.
      11 1 Melden
    • Silent_Revolution 25.12.2016 14:55
      Highlight Mache ich doch nicht. Es gibt viele gläubige Menschen die wirklich noch glauben und nicht falsche Überzeugung vorspielen.

      Jeder der behauptet "es gibt einen Gott/Ich bin mir sicher/Ich weiss was nach dem Tod kommt" ist nunmal ein Fundamentalist, denn in Tat und Wahrheit kann er es nicht wissen, er kann nicht überzeugt davon sein. Glauben geht einher mit Zweifel und wer diese Zweifel ablegt lässt sich nur noch als Fundamentalist einordnen.

      Denn er behauptet die einzige Wahrheit zu kennen. Ich mache das zwar auch, aber da meine "Wahrheit" auf Unwissenheit beruht relativiert sich das wieder.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 15:24
    Highlight Wo Licht ist da ist Wahrheit, wo finster ist, da ist auch Angst, durch Lügen zum Fall zu kommen.
    14 13 Melden
  • Maracuja 24.12.2016 13:54
    Highlight <So fand er zum Beispiel für die Ketzer oder Ungläubige radikale Worte: «Ihr Schlangen und Natterngezücht! Wie werdet ihr der Hölle entrinnen?» (Mt 23,33)

    Bei Matthäus 23 geht es weder um Ketzer noch Ungläubige, sondern um Kritik an der religiösen Führungsschicht.

    Abgesehen von diesem Detail haben Sie natürlich Recht, Jesus war tatsächlich zuweilen radikal/eifernd in seinem Glauben.

    Wünschen Ihnen und allen Lesern ein schönes Fest.

    19 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 14:21
      Highlight Otternbrut wäre besser ausgewählt, denn aus der neutestamentlichen Schrift, geht es allen Schriftgelehrten an, auch aus den Hirtenbriefen an die christlichen Gemeinden.
      9 8 Melden
  • Menel 24.12.2016 13:52
    Highlight Monotheistische Religionen können ja auch gar nicht anders als gewalttätig sein. Denn jede andere Gottheit, einer anderen Religion, stellt sie in Frage. Da es keine stichhaltigen Argumente/Beweise für eine solche "Wahrheit" gibt, bleibt einem ja nur, dass man alle Fragesteller zum Schweigen bringt.
    Kindergarten! Für mich einfach unverständlich, wie man an sowas festhalten kann. Wir leben in einer hochtechnisierten, vernetzten, unglaublich komplexen Welt, zu glauben, Probleme lassen sich mit Lösungsplänen von vor 2000 Jahren lösen, ist in meinen Augen mehr als nur naiv, kleingeistigi und dumm.
    50 22 Melden
    • TheMan 24.12.2016 14:37
      Highlight Menel beweise Bitte.
      10 34 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 14:40
      Highlight Vielleicht ist es eine Idee zurück zu den einfachen Lösungen zu kommen, in dieser hochtechnisierten, vernetzten, unglaublich komplexen Welt...
      8 21 Melden
    • Petrarca 24.12.2016 15:07
      Highlight Naja, zu glauben, dass die "Lösungspläne" 2000 Jahre alt sind ist a) schlicht falsch, weil die biblischen Texte einiges später entstanden sind und b) die Auslegung der Bibel noch immer zeitgenössisch geprägt war. Das weiss eigentlich so ziemlich jeder Theologe (wozu auch Priester und Pfarrer zählen) und auch der Grossteil der praktizierenden Christen in der CH. Irritierenderweise aber nicht die eifernden Atheisten;)
      10 29 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 15:42
      Highlight Ja, das Leben ist unglaublich vielschichtig, widersprüchlich und kompliziert.
      Trotzdem ist es alles sehr einfach:
      Vertraue auf Deine Gedanken und auf Deine Gefühle!
      Sei achtsam mit all Deinen Sinnen!
      Dann wirst Du instinktiv "das Richtige" tun.
      Wenn Du aber versuchst, intellektuell zu begreifen, was "richtig" ist und was "falsch", dann wirst Du in endlosem Hin- und Her überlegen gefangen sein.
      Aber auch diese Blockade wird "richtig" und "nützlich" sein.
      Es gibt nur das, was geschieht.
      Und was passiert, ist immer "richtig", weil es dafür tausend Gründe gibt.
      Ideal ist, dass es kein Ideal gibt.
      7 16 Melden
    • Datsyuk * 24.12.2016 16:13
      Highlight TheMan, alles hier beruht auf Wissenschaft, die sich selbst ständig hinterfragt. So gibt es eben auch die Evolutionstheorie.
      Warum ist für dich die Bibel glaubwürdiger?
      20 2 Melden
    • Menel 24.12.2016 17:12
      Highlight @rodolfo, genau diese Haltung ist der Anfang vom Ende.
      11 7 Melden
    • Menel 24.12.2016 17:35
      Highlight @theman, für was?
      6 1 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 17:57
      Highlight @ Menel
      ???
      0 5 Melden
    • Menel 24.12.2016 18:15
      Highlight @rodolfo, genau in unserer Zeit sollte man sich nicht Emotionalitäten hingeben, sondern Fakten anschauen!
      9 2 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 18:46
      Highlight @ Menel
      Wenn Du meinen Beitrag genau liest, habe ich von Gefühlen UND Gedanken gesprochen.
      Herz und Verstand gehen immer Hand in Hand!
      Dann bekommt die Sache Hand und Fuss.
      Dazu schicke ich Dir einen Gruss.
      Von Mensch zu Mensch
      Denn darum geht es doch, um das "Mensch sein".
      Komplizierte und gleichzeitig so einfache Antwort.
      Alles und Nichts.
      Zwei Seiten der selben Medaille.
      Die Fakten sind widersprüchlich:
      Vorne und Hinten. Oben und Unten. Links und Rechts. Früher und später. Heiss und Kalt. Lang und Kurz, usw.
      So viel zu den Fakten.
      5 12 Melden
    • Silent_Revolution 25.12.2016 01:27
      Highlight rodolofo, du machst es dem Leser manchmal wirklich schwer deine Ausführungen zu verstehen. Nun beschränke ich mich auf die mir verständlichen Zeilen.
      Du hast geschrieben wer auf seine Gedanken und Gefühle vertraut wird instinktiv das Richtige tun.
      Jeder hat andere Gedanken und Gefühle und was ich heute noch als "richtig" betrachte kann ich selbst morgen schon als "falsch" ansehen.

      Des weiteren sagst du, was passiert sei immer richtig. Nun, ein allgemeines Richtig und Falsch gibt es nicht. Es sind alles individuelle Momentaufnahmen beeinflusst durch Erlebnisse und Gefühle.
      7 2 Melden
    • rodolofo 25.12.2016 09:35
      Highlight @ Silent_Revolution
      Gut möglich, dass ich von einem Extrem ins Andere gewechselt bin.
      Aber ich durchlebte einmal eine sehr schwierige, äusserst unangenehme Zeit, in der ich alles in meinem Leben als lange Kette von Fehlentscheidungen sah. Und mit dieser masslosen Selbstkritik öffnete ich auch Selbst- und Fremd-Diagnosen von Psychischen Störungen Tür und Tor.
      Kurz bevor ich zum IV-Fall gestempelt worden wäre, machte ich mit all diesen destruktiven Überlegungen kurzen Prozess:
      Es ist so, wie es ist, und das ist gut so!
      Es gibt KEINE Fehler!
      Seitdem scheint in meinem Leben immer die Sonne.
      3 6 Melden
    • Silent_Revolution 25.12.2016 12:02
      Highlight Da scheinst du aber einiges zu verdrängen, damit es dir etwas besser geht. Wenn es keine Fehler gibt, kannst du dir auch keine eingestehen. Zwischenmenschlich wird das übel enden. Denn jeder macht Fehler, nur jemand mit Grösse kann sich und dem Gegenüber diese eingestehen.

      Die Welt besteht nunmal nicht nur aus strahlendem Sonnenschein. Regen und Dunkelheit gehören ebenfalls dazu.

      Durch positives(destruktives) Denken lassen sich keine Probleme lösen, denn sie werden stets zur Seite geschoben.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 13:10
      Highlight Wo bleiben denn die richtigen Entscheidungen, wenn es scheinst keine Fehler gibt? Leider gibt es viele Fehlentscheidungen wegen falschen Interpretationen, von denen die sich als die unfehlbar halten.
      12 0 Melden
    • TheMan 25.12.2016 16:19
      Highlight Datsyuk es gibt mehr als 12 Augenzeugen (12Jünger) die fast Deckungsgleich schreiben. Ich soll also lieber Stamm glauben oder Jemand anderem, der keine Ahnung hat von Religion. Als 12 Augenzeugen, die Beweisen, das Jesus gelebt hat. Auch wen die wie manche sagen Voreingenommen sind. Bei 12Personen muss trozdem ein bisschen Wahrheit dahinter sein. Oder darf ein Richter auch keinen Augenzeugen mehr Glauben?
      2 7 Melden
    • Datsyuk * 25.12.2016 16:36
      Highlight Wo finde ich diese Augenzeugenberichte?
      4 0 Melden
    • TheMan 25.12.2016 17:15
      Highlight Datsyuk, Bibel, 12Jünger
      1 8 Melden
    • Silent_Revolution 25.12.2016 17:25
      Highlight The Man

      Für die Existenz der 12 "Augenzeugen" und jene von Jesus existieren keinerlei Anhaltspunkte.

      Es gibt lediglich religiöse Übermittlungen die keine seriösen Quellen darstellen.
      6 0 Melden
    • rodolofo 25.12.2016 22:51
      Highlight Es ist ziemlich schwierig, das zu erklären.
      Auch "Fehler" sind Voraussetzungen für die Dinge, die nach diesen "Fehlern" geschehen.
      Dadurch erhalten diese "Fehler" nachträglich ihren Sinn.
      Hätte ich den Fehler nicht begangen, mit der Hand in eine Maschine hinein zu geraten, hätte ich meine heutige Frau niemals kennengelernt.
      Und auch mein Sohn würde heute nicht existieren.
      Ein katastrophaler Fehler öffnete also die Tür zu meinem grössten Glück!
      Merkt Ihr jetzt, worauf ich hinaus will?
      2 3 Melden
    • Silent_Revolution 25.12.2016 23:55
      Highlight Ich merke worauf du hinaus willst. Du sprichst von Schicksal. Etwas woran ich persönlich nicht glaube. Fehler werden meines Erachtens nicht richtig durch nachfolgende positive Ereignisse.

      Ein Beispiel : Hättest du nicht in die Maschine gefasst, hättest du vielleicht eine andere wundervolle Frau kennengelernt, mit der du eine Tochter gezeugt hättest. Diese Situation würdest du dann auch als grösstes Glück bezeichnen, ohne in eine Maschine gefasst zu haben.

      Dieser "Fehler" mag in diesem Fall zu deinem Glück geführt haben, heisst aber nicht, dass du ohne diesen Fehler unglücklich wärst.
      3 1 Melden
    • rodolofo 26.12.2016 12:03
      Highlight Ich verstehe deine Aufregung!
      Du siehst den Berufsstand der Lehrer und alle Rechthaber in diesem Blog in Gefahr.
      Aber ich will Dir Deine Ansichten nicht streitig machen! Wenn sie bei Dir funktionieren, dann mach ruhig weiter damit!
      Bei mir haben sie eben eines Tages nicht mehr funktioniert, und ich musste zum grossen Befreiungsschlag ansetzen.
      Mein Psychisches Ideal ist eine Art "Gedanklicher Dschungel" in dem Indigene Brandrodung betrieben wird.
      So erhalte ich in meinem Kopf eine grosse Vitalität, wenn mich die Unordnung (oder höhere Ordnung) nicht stört.
      "Fehler" gehören zur Evolution.
      1 1 Melden
  • Raphfa 24.12.2016 13:33
    Highlight Klare Worte von Hugo Stamm. Es freut mich, auch kritische Kommentare in Watson zu lesen als nur Abschreibe von Reuters und Konsorten.
    Für mich ist Jesus der am meisten überschätzte "Philosoph" der Geschichte. Seine Aussagen wirken auf mich nicht besonders weise oder erkenntnisreich, eher überheblich, anmassend. Oder Drohbotschaft statt Frohbotschaft.
    Franz Buggle, der als Professor für Entwicklungspsychologie an der Uni Freiburg lehrte, legt die Problematik der biblischen Aussagen in seiner Streitschrift "denn Sie wissen nicht, was sie glauben" sachlich, aber entschieden offen.
    22 22 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.12.2016 13:25
    Highlight So wie Homer Geschichten über Herakles schrieb, oder Platon über Sokrates, so erzählte Matthäus Geschichten über Jesus.

    Die Erzählungen von Matthäus sind ein starkes Stück Kultur aus der Antike. Blöd ist nur die Veröffentlichung in der Bibel, was viele Leute (leider auch Hugo Stamm) daran hindert, sich unvoreingenommenen mit diesen schönen und aufregenden Geschichten von Matthäus zu beschäftigen.

    Zeitgenössische "Literatur" wäre zB. Star Wars. Hugo könnte da bestimmt ebensoviele Tötungsaufrufe, religiöse Hassbotschaften, Ideologien, Aufrufe zu Genozid oder radikale Ansichten finden. Na und?
    21 10 Melden
  • Luca Brasi 24.12.2016 12:27
    Highlight Jesus liebt auch Sie, Herr Stamm. Frohe Weihnachten! ;)
    30 20 Melden
    • Raphfa 24.12.2016 13:38
      Highlight Luca. Zähl mal in der Bibel, wieviele Male Jesus sagt, dass er jemanden liebt oder achtet und vergleiche sie mit seinen Androhungen der Hölle (Heulen und Zähnklappern).
      Dann kannst du gleich noch die Stellen "du sollst keine Mitleid haben" im AT nachsehen.
      Der "Mär vom liebenden Gott" bekommt dann einen schalen Beigeschmack.
      Ein liebender Gott würde die Idee der Hölle verwerfen.

      25 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 13:23
      Highlight Raphfa, man sieht so viel Drohungen wie man es gerne haben will. Auch kann einiges wegelassen werden, und mit anderem ersetzt werden. Es gibt so viele Varianten von Auslegungen, wie es man gerne haben möchte, um ja Recht zu bekommen. Da kann schon jemand Fragen: Was ist Wahrheit,< denn so viele Philosophen der Antike, der Summe von damals gibt jetzt umso viel mehr!
      14 1 Melden
  • Michael Mettler 24.12.2016 11:42
    Highlight Hugo Stamm macht an Weihnachten vieles richtig. Er zeigt die Spannung zwischen "Guter Botschaft" und "Gefahr zur Radikalisierung" auf. Etwas das uns Gläubige und deren Kritiker immer beschäftigen wird. Und genau in dieser Form wünsche ich mir den Blog von Hugo Stamm. In diesem Sinne Frohe Festtage!
    29 5 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 12:35
      Highlight Gerade in der heutigen, medial beherrschten Zeit, haben "Extremisten" Hochkonjunktur.
      Warum das?
      Weil sie spektakulär sind.
      Weil sie emotional aufwühlen, indem sie polarisieren.
      Und weil sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen!
      Und so leben auch die Karikaturisten und die Sekten-Experten im Grunde davon, dass sie sich auch nach 2000 Jahren noch über einen Prototypen heutiger Extremisten aufzuregen können und dass sie über das, was ER gesagt hat, oder angeblich gesagt haben soll, ausufernde Diskussionen führen.
      Und wie weit haben wir es damit gebracht?
      Bis zu Donald Trump...
      6 8 Melden
  • AMU 24.12.2016 11:19
    Highlight Herr Stamm schreibt «Jesus war ein Revolutionär» und weiter unten «Dem Tag also, an dem angeblich der Sohn Gottes geboren wurde»
    Eines ist klar, dieser und auch alle andern Artikel von Herr Stamm, sind voll von Widerspruch.
    War Jesus nun oder nicht? Jesus ist. Er wurde geboren aus der Jungfrau Maria.
    Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre.
    Es gibt immer mehr Menschen, die diese Wahrheit nicht ertragen können, weil sie sich von der Wahrheit entfernt haben.
    22 75 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.12.2016 12:24
      Highlight Unerträglich, wie Du den Begriff "Wahrheit" verballhornst!
      34 9 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 12:25
      Highlight Hat Dich denn noch niemand aufgeklärt?
      Eine Jungfrau ist doch nicht in der Lage, ein Kind zu gebären!
      Erst braucht es...
      Soll ich es Dir wirklich sagen, oder würde Dich das nur erschrecken, oder "gruusen"?
      28 13 Melden
    • Waldorf 24.12.2016 12:48
      Highlight Immer wieder wiederholte und auswendig gelernte phrasen sind noch lange keine wahrheiten. Hüben wie drüben. Glaube wird in den meisten fällen von anderen menschen eingepflanzt und als eigene einsicht verkauft...
      17 6 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 13:12
      Highlight @rodolfo: also jungfräulichkeit heisst nur das die frau keinen sex hatte. mehr nicht. ein kind kann man trotzdem gebären, wird dir jeder frauenarzt bestätigen.
      9 9 Melden
    • dracului 24.12.2016 13:36
      Highlight Der Zeitpunkt von Jesus Geburt ist weitgehend unbekannt. Der Ursprung von Weihnachten hat einen heidnischen Ursprung, denn trotz römischem Verbot des Fest der Sonnenwende, feierte das Volk damals weiter. Um 400 nach Christus entschieden sich Kirchenleute für ein christliches Weihnachtsfest als "Ersatz". Da Jesus als Mensch geboren und wurde ganz normal geschechtlich gezeugt. Es war und ist die Kirche, welche die ganze Trieb-"Unterwelt", welche auch Teil der Schöpfung ist, unter Strafe setzte und aus Konsistenzgründen die Jungfreulichkeit von Maria befahl. Alles ist so wundervoll menschlich!
      13 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 13:50
      Highlight Die Schaffung aus Adams Rippe seiner Eva war auch nicht der Anatomie gleich entsprechend,

      ... und vieles aus der Schrift ist nicht verständlich, weil es jeder so für sich selbst sieht, wie er es haben will.
      9 4 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 14:47
      Highlight @ Michael Mettler
      Das erscheint mir doch sehr weit hergeholt.
      Ich glaube nicht, dass sie zu Zeiten Jesu bereits künstliche Besamungen, oder In Vitro-Befruchtungen kannten.
      @ Lynus
      Ich kann Dir schon sagen, wie sie auf dieses Märchen von der Erschaffung Evas aus einer Rippe, die Adam entnommen ward, gekommen sind:
      Mit dieser Geschichte drückten die damaligen Patriarchen, die sich von ihren Schafböcken inspirieren liessen, ihre Geringschätzung gegenüber dem Weiblichen aus!
      Auch die Darstellung von Gott als dem Herrn und Vater deutet in eine ähnliche, ziemlich homosexuell angehauchte Richtung...
      12 7 Melden
    • Majoras Maske 24.12.2016 14:50
      Highlight Vor allem muss man sich auch vor Augen führen, dass die Bibel später unter Einbezug von Rom zusammen gestellt wurde. Es gab noch andere Evangelien, in einem war Jesus sogar verheiratet. Die Auswahl der Evangelien folgte nur politischen Kriterien, weil die "römische" Vorstellung eines göttlichen Menschen (wie Augustus) auch im Christentum vorkommen musste, damit die Römer die neue Religion besser akzeptieren. So wurde aus dem "Prophet Jesus" eben der "Sohn Gottes" als Kompromis. Eine historische Figur namens Jesus gab's aber vermutlich schon(?).
      9 1 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 15:11
      Highlight @rodolfo: Wer sagt das ich annehme das dies so passiert ist? Kannst du mir bitte erklären wie du auf diese Annahme kommst?
      1 10 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 15:28
      Highlight @ Michael Mettler
      Weil Du behauptest, dass Jungfrauen Kinder gebären können, ohne vorher je Sex zu haben und dass Frauenärzte ebenfalls dieser Meinung seien.
      6 3 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 16:17
      Highlight @rodolfo: aha und deswegen hat das etwas mit der geburt von jesus zu tun?
      2 4 Melden
    • Oxymora 24.12.2016 16:40
      Highlight Schön wie sich Gott in Christus mit den Menschen versöhnte. Da Wiedersprüche zu finden ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen.

      Jesus schöpfte schon als fünfjähriges Knäblein aus Lehm Vöglein (KThom / Bild), es besteht daher gar kein Wiederspruch zu den gynäkologischen Besonderheiten Marias; als Schöpfer der Naturgesetze kann Jesus diese bei Bedarf auch ausser Kraft setzen.
      Es ist auch kein Wiederspruch sowohl am 24 .12 (Westkirche) und auch am 06.01 (Ostkirche) geboren zu sein, schliesslich unterliegt die Zeit auch den göttlichen Gesetzen.
      1 18 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 17:03
      Highlight @ Michael Mettler
      Ich habe deine "Informationen" überflogen.
      Bei einem Satz bin ich hängen geblieben:
      "Warum sollte Menschen nicht auch gelingen, was bei Truthähnen hin und wieder mal vorkommt, nämlich die Befruchtung von Eizellen ohne Sex?"
      Und wenn Hühner die Nacht über auf einer Sitz-Stange schlafen können, warum sollten Menschen nicht auch in der Lage sein, so etwas tun zu können?
      Da lachen ja die Hühner!
      So viel ich weiss, muss der Gockel seine Hühner nicht täglich neu begatten, denn bei 30 Hühnern wäre das ein grosser Stress...
      Das Huhn befruchtet ihre Eier mit einem Spermien-Vorrat.
      7 2 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 17:11
      Highlight @ AMU
      Du lieferst ein Musterbeispiel, wie blind gewordener Glaube selbst unübersehbar hohe Berge versetzen kann, indem er einfach verbal leugnet, dass es sie gibt:
      "Ich weise mit aller Entschiedenheit meines Christlich geprägten Glaubens zurück, dass es solche hohen Berge gibt! Sie existieren nicht, denn in der Bibel sind sie nirgends erwähnt!"
      Magie der Sprache.
      Den hohen Bergen mit ihren Eiskappen ist es egal, ob sie wahrgenommen werden, oder nicht.
      Und dem Jupiter ist es ebenfalls egal, ob einige Menschlein glauben, seine Position am Nachthimmel würde das Leben von Menschen beeinflussen...
      8 1 Melden
    • Divina Commedia 24.12.2016 20:12
      Highlight @rodolofo
      Und dem abgeblichen Gott ist es vollkommen ob das Menschlein Rodolofo ihn wahrnimmt oder nicht....
      1 4 Melden
    • rodolofo 25.12.2016 09:38
      Highlight Aber Grossäti, ich sehe ja die hohen Schneeberge!
      Und dass hinter diesen Schneebergen das weite Meer liegt, weiss ich inzwischen auch.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 11:20
      Highlight rodolofo
      Manchen können nicht mal Berge überbrücken, weil sie so lasch sind über den Horizont zu sehen! Mit vorgegebenen Dingen die man sieht, aber nicht weiter erforscht, wie lange Zeit die Frage war, ob nun die Erde eine Scheibe oder eine globaler weltumrundender Plantet ist.
      9 0 Melden
  • Zeit_Genosse 24.12.2016 11:12
    Highlight Man kann sagen, dass es Menschen gibt die Bibeltexte ins fahrlässige übersetzen. Doch dann sollte man sich bei der Gegenargumentation nicht der gleichen Methode bedienen. Da wäre ein höherer - nicht unerfüllbarer - Anspruch gerechtfertigt.
    17 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 11:40
      Highlight Das kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn man alles zu wörtlich nimmt, kann es trennen, statt zusammenfügen, und ist gegensätzlich zur frohen Friedensbotschaft, die einigen soll.
      13 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.12.2016 12:27
      Highlight Soso
      wieder nur die Hälfte der "Friedensbotschaft" gelesen. Was ist mit Mt 10.34-39 und vielen weiteren Stellen? Hm?
      7 3 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 13:08
      Highlight Ach Rabbi, so billig. Meines Wissens geht es hier um die Bibelstelle 10.16-10.39. Und wenn man den Titel dieses Abschnittes und die von dir nicht erwähnten Stellen auch liest weiss man warum hier so klare Worte gebraucht werden. Gerade von dir hätte ich eine Kritik erwartet die diesen Namen auch verdient. Vielleicht könntest du dann die Kritik sogar erweitern und erhärten. Aber so ist es fast zu offensichtlich...
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 13:20
      Highlight Das Schwert ist bezeichnend was die Schrift aussagt und bewirkt, nicht aber das Kriegsbeil ausgraben.

      Auszug aus agwelt:

      http://agwelt.de/2009-11/darf-ein-christ-fuer-den-glauben-kaempfen
      9 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.12.2016 14:01
      Highlight Michael Mettler
      Man kann wie du natürlich willkürlich etwas zusammenschustern bis es für die eigene Ansicht passt. Damit bist du in punkto Bibel ganz gewiss nicht alleine.
      Offensichtlich sind in diesem Kapitel (wie auch in Lukas) einzelne Abschnitte, die keine Verbindung untereinander haben. Schon gar nicht 10.16ff, der gehört, wenn schon zu der Jüngersache vorher. Nachher ist ein Schnitt und es werden andere angesprochen.
      Wenn man das Zeug zu oft gelesen hat, versteht man nicht mehr, was da wirklich steht. Das sit das Problem der meisten Gläubigen: Sie kennen die eigene Schrift nicht.
      9 2 Melden
    • Michael Mettler 24.12.2016 15:00
      Highlight @Rabbi: Genau man kann etwas zusammenschustern bis es einem passt. Wie zum Beispiel Mt 10.34 anführen und dann die Friedensbotschaft (wie gross sie auch immer sein mag) damit in Frage stellen. Wenn man dann diese Bibelstelle ohne Sie in den Kontext gestellt zu haben (was ja deine Kritik durchaus grösser werden lassen könnte, weil wer ist schon ein Fan von Mission?) immer wieder liest ist man überzeugt der christliche Glaube ist eine Hassbotschaft. Also mein Rat: Versuch besser zu werden als diejenigen die du kritisierst dann wirst du glaubhaft.
      5 3 Melden
    • Rigel 24.12.2016 17:22
      Highlight Ach Jussuf, schleichen Sie sich doch endlich mit Ihren teilweise widerlichen Hasstiraden gegen Christus.

      Natürlich hat Christus nicht den Frieden gebracht, sondern das Schwert und zwar für die, die sich zu ihm bekannten. Schon mal was von der Christenverfolgung gehört, die bis zum heutigen Tag andauert??

      Alles ist Auslegungssache und Sie sind nicht anderes als ein einfältiger Schwätzer.
      7 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 10:29
      Highlight Rigel, lass doch Rabi Jusuf, denn er kann uns auf Pasagen hinweisen, die uns bisweilen entgangen sind, und uns nicht aufgefallen sind, und uns neu festigen können. Auch wenn nicht gleich zu ihrer Auslegung passt, muss es nicht gleich negativ sein, sondern das Hinhören kann einiges klären und auffrischen.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 15:51
      Highlight Lynus
      Leider ist das fast nicht möglich, wie du schon an den Reaktionen sehen kannst. Da ist keinerlei Bereitschaft vorhanden vom antrainierten Weltbild abzurücken, oder auch nur für 5 Min selber zu denken.

      Zu der von mir erwähnten Matth. Stelle, (die steht ja gross und fett im Eingangstext). Sie ist ein Einzeltext, der keinen Kontext hat. Noch deutlicher sieht man das bei Lukas mit fast dem gleichen Vers.
      Die Evangelien sind in einigen Teilen eben ganz stark zusammengestückelt und bereits da aus einem Kontext gerissen, der heute kaum mehr herzustellen ist.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 17:52
      Highlight Es war kein Fehler, dass jeder Einzelner anders berichtet hat, weil jeder das anders erlebt hat, aus seiner Perspektiven. Es ist falsch Einzelteile zusammen zu fügen, die nichts miteinander zu tun haben, doch man darf die Berichte lesen, und Gedanken darüber zu machen. Religiöse Briefe an christlichen Gemeinden dürfen nicht als Fundament einer Lehre ausgelegt werden, doch sollten die berücksichtigt werden, wenn es Lesungen gibt, um sich Klarheit zu schaffen, was sich gehört, oder gemieden werden soll.
      13 1 Melden
    • Michael Mettler 25.12.2016 18:40
      Highlight @rabbi: du weichst nicht von deinem standpunkt ab. Ich finde das sehr lobenswert. Vor allem da du immer wieder betonst das diese bibelstelle kein kontext hat und vor allem nicht eingebettet ist. Ich denke damit wiederlegst du auf grossartige art und weise dein argument das mt 10.39 die andere hälfte von der friedensbotschaft ist. Da diese bibelstelle kein kontext hat und zu nix gehört kann es nicht die andere hälfte von irgendwas sein. Hauptsache den anderen vorwerfen das sie selber nicht denken können...;)
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.12.2016 19:07
      Highlight Mettler
      ???
      1 1 Melden
    • Michael Mettler 25.12.2016 20:06
      Highlight @rabbi: lesen, nachdenken, reflektieren. Das was wir christen nicht können...
      2 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 10:49
    Highlight Schlaf Kindlein schlaf, das ist gut und schön, nicht aber wenn Fundamentalisten gleich alles fanatisch ins negative ziehen. Christus hat in Gleichnissen gesprochen, darum soll der Text im übertragenen Sinn verstanden werden, wie es damals in Galilea gebrauch verstanden und gesprochen wurde.
    35 10 Melden
  • rodolofo 24.12.2016 10:34
    Highlight Jesus war als Mensch eine widersprüchliche Figur in einer von Polaritäten und Widersprüchen geformten Welt.
    Seit jeher wollen Leidende den unangenehmen Seiten ihrer Existenz entfliehen, die im Schmerz des Sterbens gipfeln und vom Tod erlöst werden.
    Doch ohne diese als Negativ diffamierten "Gegnerischen Kräfte" wären die Wunder der Paarung, der Geburt und des Wachsens und Gedeihens unmöglich!
    Darum werden diese Unannehmlichkeiten auch niemals verschwinden...
    Anstatt den Tod zu verteufeln und zu verdrängen, sollten wir ihn annehmen und unsere Wut und Trauer ausdrücken, mit melancholischer Musik!
    7 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 11:12
      Highlight rodolofo sei bitte kein Pessimist, jeder wird geboren sonst wärst gar nicht, und jeder ist es Wert sich selbst zu achten, um den Geburtstag zu feiern. Wir verteufeln unser Leben all zu oft, mit eigennützigen unnötigen Dingen, die wir gar nicht brauchen. Selbst das überschwängliche Posieren der Weihnachtschören macht die Welt nicht besser, aber erinnert uns doch was wir selbst Wert sind.
      15 8 Melden
    • Gigi,Gigi 24.12.2016 11:46
      Highlight Mit der Kritik an der Selbstgeisselung bin ich nicht ganz einverstanden. Immerhin geisseln sich dies "Gläubigen" selber und nicht andere, wie zum Beispiel islamistische Terroristen. (Bin selber nicht gläubig und auch nicht masochistisch veranlagt, aber mit ein bisschen Selbstgeisselung könnte ich mich glaubensmässig anfreunden.)
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 12:10
      Highlight Gigi, mag dich selbst, du darfst dich selbst lieb haben, und lass dich nicht immer fertig machen, und schau nicht immer die schlimmen Sachen in Filmen und Nachrichten, sondern wende dich mal zu etwas was dir etwas bringt, und dich ablenkt von solchen Unding, die dich nichts nützen, sondern dich nur erschweren.
      16 0 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 12:22
      Highlight Linus
      Missverstehe das, was ich gesagt habe, bitte nicht als Pessimismus!
      Es ist vielmehr das, was uns Jesus selbst empfohlen hat, indem er sagte: Liebe Deinen Feind!
      Nun, damit ist natürlich nicht Liebe im wörtlichen Sinn gemeint, sondern mehr so etwas wie Akzeptanz.
      Akzeptiere, dass auch Krankheitserreger, Raubtiere und kriminell gewordene "Abgehängte" eifach nur leben wollen!
      Wenn Du in der Lage bist, auch "Unkräuter" und "Schädlinge" als Geschöpfe der Göttlichen Gesamtheit des Kosmos zu achten, dann kämpfst Du nicht mehr verbissen, sondern so natürlich, wie auch Tiere und Pflanzen kämpfen.
      4 4 Melden

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