Schweiz

Nach etlichen Spekulationen über den vermeintlichen Lusttempel im «Schwulenwäldli» wurde das Rätsel gelöst. bild: telem1

Das Rätsel um den orangen Wohnwagen beim «Schwulenwäldli» im Birrfeld ist gelöst

Schwulentreffpunkt für schnellen Sex? Oder: Holländische Campierer? Ein Wohnwagen beim sogenannten «Schwulenwäldli» in Birr sorgte für Gesprächsstoff. Wir haben des Rätsels Lösung.

07.10.16, 02:54 07.10.16, 08:36

Nun ist das Rätsel um den Wohnwagen beim «Schwulenwäldchen» gelöst: Nein, er dient nicht liebeshungrigen Männern als Unterschlupf. Auch keine versprengten Holland-Fans haben ihn vergessen.

Der orange Anhänger ist ein Überbleibsel vom letzten Argovia-Fäscht. Dies bestätigt die Organisatorin des Festes, das Radio Argovia. Das Gefährt diente Helfern einer Berner Veranstaltungsfirma zum Übernachten, wie Tele M1 berichtet.

Der Verantwortliche des Argovia-Fäscht, Marco Kugel, erklärt, dass der Wagen auch nach dem Fest vom 10. und 11. Juni noch beim Gelände auf dem Birrfeld stand. Man habe den Besitzer gebeten, ihn wegzustellen. Das sei auch geschehen. 

Der Wohnwagen diente als Unterkunft für Helfer: Kuschliges Interieur mit holländischem Charme.  bild: telem1

Doch dann hat Kugel plötzlich auf AZ Online gelesen, dass der orange Wohnwagen ohne Nummernschild beim «Schwulenwäldchen» zwischen Mägenwil und Birrfeld wieder aufgetaucht ist – nur wenige Hundert Meter weiter also auf einem Parkplatz. Und das Gefährt sorgte für Gesprächsstoff.

Beliebter Treffpunkt für schnellen Sex

Denn zwischen Frühling und Herbst ist das «Schwulewäldli», das auf Gemeindegebiet von Birr liegt, ein beliebter Treffpunkt für schnellen Sex. Vor allem homosexuelle Männer aus der ganzen Deutschschweiz fahren an. Der Parkplatz beim «Schwulewäldli» ist deshalb in der Saison meistens überfüllt.

Das Aargauer Baudepartement hatte vergebens einen Anschlag am Wohnwagen angebracht und den Besitzer zum Abtransport aufgefordert. «Das Fahrzeug ist in einem schlechten Zustand und wird, wenn sich der Halter nicht meldet und das Fahrzeug abholt, vorschriftsgemäss entsorgt», sagte Kreisingenieur Giuliano Sabato vor einer Woche gegenüber der AZ.

Für den säumigen Besitzer ist nun Radio Argovia eingesprungen. Man habe sich verantwortlich gefühlt, Ordnung zu schaffen, so Marco Kugel. Das Radio übernimmt deshalb auch die Kosten in Höhe von 500 bis 1000 Franken. Der mysteriöse Wohnwagen ist jetzt weg.

Das könnte dich auch interessieren:

Dämonen in deinem Bett – Willkommen im lebendigsten aller Albträume, der Schlafparalyse

Lenín Moreno liegt bei Wahl in Ecuador vorne

Facebook lässt dich bald selber filtern, ob du Gewalt oder nackte Haut sehen willst

«Kä Luscht»: Kandidat für Sicherheitsberater-Posten sagt Trump ab

«Stalkscan» – dieses Online-Tool bringt Facebook-User ins Schwitzen

Diese 23 Bilder sind derart perfekt, du wirst fast ein bisschen *räusper* spitz

Ein Anabolika-Konsument erzählt, wie er früher Blut pisste

Die Erfolgsstory von Beat Feuz: Wie aus dem Pummelchen ein Weltmeister wurde

Foraus will das Tinder der Aussenpolitik werden

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
4 Kommentare anzeigen
4
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Pana 07.10.2016 05:53
    Highlight "Der Wohnwagen vom Schwulewäldli." Klingt nach ner TKKG Folge.
    155 1 Melden
    600
  • DerTaran 07.10.2016 04:17
    Highlight misteriöse, echt jetzt?
    64 2 Melden
    • Matrixx 07.10.2016 05:59
      Highlight Echt jetzt, Mr. iöse 😂
      57 0 Melden
    • Dr. Zoidberg 07.10.2016 06:54
      Highlight ja, diese legastheniker-rechtschreibreform hat schon tolle sachen hervorgebracht. "paragraf" zb. ein neben-adliger.
      aber "misteriös" wird immer noch "mysteriös" geschrieben.
      23 2 Melden
    600

Du denkst, Aarau hat sein Stadion-Problem gelöst? Schau mal, was beim Eisstadion los ist …

Aarau und seine Sportstätten scheinen eine ewige Leidensgeschichte zu sein. Der Kunsteisbahn droht nun ein ähnliches Übel, wie es das Aarauer Fussballstadionprojekt jahrelang erleiden musste. 

Während das Projekt eines neuen Fussballstadions für 10'000 Zuschauer in der Nähe des Aarauer Bahnhofs mittlerweile über keine juristischen Steine mehr stolpern kann, spielt sich einen Steinwurf vom Brügglifeld bereits die nächste Aarauer Stadion-Posse ab.

Erst im November wurde gleich neben dem alten …

Artikel lesen