Schweiz

Betrüger benutzen Polizei-Notruf 117 und geben sich als Beamte aus

13.10.17, 12:00 13.10.17, 13:31

Wie die Zürcher Polizei mitteilt, sind seit Wochenbeginn mehrere Telefonbetrugsfälle gemeldet worden. Die Täter würden sich jeweils telefonisch bei ihren Opfern melden und sich dabei als Polizisten ausgeben. Besonders perfide: Die Telefonanrufe erfolgen unter einer technisch manipulierten Rufnummer. So kann selbst die Polizeirufnummer 117 auf der Telefonanzeige erscheinen.

Die Beamten bezeichnen dieses Vorgehen als «Spoofing», ein englischer Begriff für Verschleierung oder Vortäuschung. Im Gespräch teilen die Betrüger den Angerufenen mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei.

Dabei werden sie aufgefordert, das Geld zu holen und es der Polizei zur vorübergehenden sicheren Verwahrung zu übergeben. Oder es auf der Bank in Gold umzutauschen und es dann an angeblich überwachte Kriminelle zu übergeben, die dann anschliessend zusammen mit dem Geld durch die Polizei verhaftet werden würden.

Gemäss der Zürcher Polizei sei es bis heute noch zu keiner Geldübergabe gekommen. Die Betroffenen haben sich gegenüber den Betrügern skeptisch geäussert oder haben den gemachten Angaben keinen Glauben geschenkt.

Die Kantonspolizei Zürich warnt vor solchen Anrufen und rät  misstrauisch zu sein, wenn ein Polizist dich dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt am Telefon nie grössere Bargeldsummen.

(nfr)

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  • Alnothur 13.10.2017 16:41
    Highlight Ich frage mich ja immer, was das für Leute sein sollen, die ernsthaft auf sowas reinfallen.
    3 0 Melden
  • Digichr 13.10.2017 13:39
    Highlight Wie in den Simpsons
    5 0 Melden
  • moedesty 13.10.2017 12:30
    Highlight "die polizei verlangt am telefon nie grössere bargeldsummen"

    nein, dafür mit blitzkästen und einzahlungsscheine.
    60 42 Melden
    • AL:BM 13.10.2017 13:03
      Highlight Tempolimit einhalten hilft da.
      32 10 Melden
    • Mss.Fork 13.10.2017 14:18
      Highlight Fahr so schnell wie erlaubt, dann stören die achso fiesen blitzkästen nicht mehr
      21 9 Melden
    • Fabio74 13.10.2017 15:59
      Highlight Als Hilfe die runden Schilder mit einer Zahl im roten Kreis ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.
      Dran halten, nicht zahlen
      7 0 Melden
    • Alnothur 13.10.2017 16:42
      Highlight Den Blitzen nach zu urteilen scheint das sich-an-die-Regeln-halten ein verdammt schwieriges Konzept zu sein.
      10 0 Melden
    • moedesty 13.10.2017 19:26
      Highlight http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Radar-blitzt-alle-Autos-mit-ueber-30-km-h-15790066

      ich kann nicht mehr. haha.
      0 1 Melden
  • Pbel 13.10.2017 12:18
    Highlight Aha. Heisst das die Polizei verlangt aber kleinere Geldsummen am Telefon. Habe ich nicht gewusst. Werde demfalls immer was vorrätig halten. Genügen so 200 CHF?
    46 5 Melden
  • tschoo 13.10.2017 12:12
    Highlight "... die dann anschliessend zusammen mit dem Geld durch die Polizei verhaftet werden würden."
    Was hat denn das Geld gemacht, dass es verhaftet werden muss? 🤔
    44 1 Melden
    • Zwingli 13.10.2017 12:55
      Highlight Wahrscheinlich ist zu viel Kokain am Geld.
      10 1 Melden
  • Fabio Kunger 13.10.2017 12:05
    Highlight "Die Polizei verlangt am Telefon nie grössere Bargeldsummen."

    Aber die kleineren Bargeldsummen weiterhin den Polizisten übergeben oder was... 🤣
    45 4 Melden

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