Schweiz

Die Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit Moutiers findet unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bild: KEYSTONE

Moutier entscheidet sich für den Kanton Jura!

Die rund 4500 Stimmberechtigten von Moutier haben entschieden, den Kanton Bern zu verlassen und jurassisch zu werden. Vor Ort herrscht Partystimmung. 

18.06.17, 11:19 18.06.17, 18:22

Die Bevölkerung von Moutier hat entschieden: Die Gemeinde wechselt zum Kanton Jura. Sie tun dies mit einem hauchdünnen Resultat: 51,7 Prozent der Stimmbürger sagen Bern «Ade». 

Vor Bekanntgabe des Wahlausgangs war die Spannung über 2 Stunden lang kaum auszuhalten. Zuerst hiess es, das Resultat komme um 15 Uhr. Später wurde 16.30 bis 17 Uhr angegeben. Schlussendlich wurden die Wähler um kurz nach 17 Uhr erlöst. Grund für die Verspätung: Die Stimmen müssen nochmals ausgezählt werden, wie «RTS» meldet.

Hunderte von Projurassiern haben das Ja mit Freudenschreien, Hupkonzerten und einem jurassischen Fahnenmeer gefeiert. Auf der Place Roland-Béguelin war am frühen Abend kein Durchkommen mehr. Die Korken knallten, als Chantal Mérillat, Präsident der autonomistischen Bewegung Moutiers, der Menge das Resultat verkündete. «On est chez nous» skandierten die Anwesenden und schwenkten die jurassischen Fahnen.

Nach dem Ja zum Kantonswechsel hat auch die jurassische Regierung ihrer Freude freien Lauf gelassen. Die in einem Sitzungszimmer versammelten Mitglieder der Kantonsregierung sprangen bei der Bekanntgabe des Resultates von ihren Sesseln auf. Sie freue sich darauf, die Einwohner von Moutier zu empfangen, sagte Regierungspräsidentin Nathalie Barthoulot der Nachrichtenagentur sda.

Grosse Enttäuschung bei den Pro-Berner

Bei den Pro-Berner hingegen herrscht Ernüchterung. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Resultats glaubten sie zuerst an einen Sieg. Sie skandierten «on a gagné, on a gagné!» («Wir haben gewonnen») - bis ein Mann durch die Versammlungshalle lief und sagte: «Wir haben verloren!» Pascal Tobler, Sprecher der probernischen Jugendorganisation «Sangliers», konnte das Resultat kaum fassen, als er es nach chaotischen Momenten endlich sah.

Er sagte, das sei eine Katastrophe und schlecht für Moutier: Er gehe davon aus, dass das Spital geschlossen werde, die Feuerwehr weggehen und alles, was man in der Schule aufgebaut habe, werde zerbrechen.Es sei nicht geplant, dass die Sangliers sich noch am Sonntag träfen, sagte Tobler weiter. Es seien keine Aktionen geplant und für ihn sei die Jurafrage nun gelöst.

Partystimmung 

Für den Urnengang wurden umfassende Vorkehrungen getroffen, damit das Ergebnis hieb- und stichfest ist. Das Resultat, das heute publiziert werde, müsse absolut vertrauenswürdig und unanfechtbar sein, sagte Jean-Christophe Geiser im Vorfeld der Abstimmung, der im Bundesamt für Justiz für die Jurafrage verantwortlich ist.

Die Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit Moutiers fand auch deshalb unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. Um jeden Verdacht auf Unregelmässigkeiten möglichst von vornherein ausschliessen zu können, mussten jene, die brieflich abstimmen wollten, ihr Couvert nicht der Gemeinde, sondern dem Bundesamt für Justiz in Bern senden.

Bis am Mittag konnten die Stimmberechtigten in der Sociét'Halle noch ihre Stimme abgeben. Bild: KEYSTONE

Von Bern aus wurden die fünf versiegelten Urnen am Morgen mit einer Polizeieskorte nach Moutier gebracht. Dort wurden die Abstimmungszettel der 4500 Stimmberechtigten in der Mehrzweckhalle «Sociét'Halle» seit Mittag ausgezählt.

Das Pro-Jura-Lager macht schon Party

Pro-Berner sind aber auch vor Ort. 

Stimmabgabe bis am Mittag

Bis am Mittag konnten die Stimmberechtigten in der Sociét'Halle noch ihre Stimme abgeben. Davon wurde durchaus Gebrauch gemacht. 

Berner Polizisten tragen versiegelte Urnen in die Mehrzweckhalle zur Auszählung.   Bild: KEYSTONE

Im Städtchen herrschte am Morgen schon einiger Betrieb, namentlich auf den Terrassen von Restaurants wurde bereits da und dort gefachsimpelt, etwa im Stammlokal der Separatisten, im Hotel de la Gare. Vor dem Stammlokal war die Strasse für den Verkehr bereits gesperrt. Ansonsten war am Morgen in der Stadt kaum sichtbare Polizeipräsenz zu verzeichnen.

Das in der Nacht auf Freitag mit einem blau-weissen Emblem übermalte Jurawappen an einem Felsen oberhalb von Moutier hatte am Sonntag wieder seine ursprünglichen Farben. (kün/sda)

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  • infomann 18.06.2017 21:34
    Highlight Dieser bünzlige Kantönligeist ist doch einfach nur kleinlich.
    Dieser Kantönligeist kostet uns viele hundert Millionen und ist nur ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für unsere Politiker.
    9 11 Melden
  • äti 18.06.2017 19:36
    Highlight Warum braucht es noch Kantone?
    16 26 Melden
    • infomann 18.06.2017 21:37
      Highlight Das weiss niemand so genau.
      Jeder denkt einfach wir sind die besseren Bürger.
      Die Politiker sind für möglichst viele Kantone, so geht ihnen die Arbeit nicht aus.
      3 14 Melden
    • Barracuda 18.06.2017 21:44
      Highlight Weil die Kantone - und somit der Föderalismus - ein entscheidender Erfolgsfaktor der Schweizer Demokratie sind. Die teilweise Eigenständigkeit der Regionen ist von zentraler Bedeutung und etwas anderes wäre komplett chancenlos bei der Bevölkerung.
      29 1 Melden
  • Suchlicht 18.06.2017 19:11
    Highlight Jetzt müsste man sich langsam mal im Kanton Bern Gefanken machen, ob für den Restjura ein verfassungsmässig garantierter Sitz in der Kantonsregierung noch zu legitimieren ist. Es gibt ja auch keinen garantierten Oberländer- oder Oberaargauer-Sitz.

    Auch die verfassungsmässige Zweisprachigkeit mit all den teuren Übersetzungen der offiziellen Dokumente könnte man überprüfen, wobei sich das wegen der Region Biel eher noch erklären lässt.
    33 52 Melden
    • satyros 18.06.2017 22:21
      Highlight Der Berner Jura hat immer noch über 40'000 Einwohner, es wechseln lediglich 7700 die Kantonszugehörigkeit. Bern hat nichts von seiner Brückenfunktion zwischen den Landesteilen eingebüsst. Würde man jetzt wieder anfangen, die französischsprachige Minderheit stiefmütterlich zu behandeln, würde man den Seperatisten nachträglich Recht geben.
      20 0 Melden
    • Suchlicht 19.06.2017 00:36
      Highlight Da hast Du bestimmt recht, aber Thun alleine hat über 40'000 Einwohner und trotzdem hat das Oberland mit Thun, Spiez, Interlaken und Brienz keinen garantierten Regierungsrat.

      Die Zweisprachigkeit ist, wie ich schon anmerkte, für mich eher vertretbar, so wie Du es auch sagst.
      2 2 Melden
    • satyros 19.06.2017 10:36
      Highlight Im Berner Regierungsrat sind im Moment alle Verwaltungsregionen vertreten: Oberland (Amman), Bern-Mittelland (Pulver, Egger-Jenzer und Neuhaus), Emmental-Oberaargau (Käser) und Berner Jura-Seeland (Schnegg). Dass ein Bernjurassier ohne den garantierten Sitz kaum gewählt würde, ausser er spricht fliessend Berndeutsch, versteht sich irgendwie von selbst. Und dass es für den Zusammenhalt des Kantons wichtig ist, dass sich die sprachliche Minderheit in der Regierung vertreten fühlt, eigentlich auch. Wenn man die Zweisprachigkeit erhalten will, muss man die Minderheit halt schützen.
      3 0 Melden
  • gege 18.06.2017 19:05
    Highlight Who cares?
    23 48 Melden
  • leu84 18.06.2017 18:51
    Highlight Vive le Jura!! Vive les Rauraques ;)
    Wie auch immer, die Würfel sind gefallen und man muss auch mit den Konsequenzen eines Jas leben
    14 22 Melden
  • Walter Sobchak 18.06.2017 18:22
    Highlight Beim Wechsel des Laufentals vom Kanton Bern zum Kanton Basel-Land musste die gesamte Schweiz darüber abstimmen, ob der Wechsel gutzuheissen ist.

    (könnte sein, dass ich mich täusche, bin mir jedoch ziemlich sicher)

    Nicht das ich in solchen (Wechsel-)Belangen jetzt mitreden wollte, ich finde es gut dass solche Entscheide lokal getroffen werden. Mich nimmt es dennoch wunder, wieso dieses Mal die Gesamtschweiz nicht zustimmen muss. Weiss da jemand etwas genaueres?
    25 5 Melden
    • Alnothur 18.06.2017 19:26
      Highlight Auch hier wird die Bundesversammlung dies noch gutheissen müssen.
      13 0 Melden
    • meine senf 18.06.2017 19:30
      Highlight Nachdem Velerat von Bern nach Jura wechselte, mit der obligaten schweitweiten Abstimmung, wurde beschlossen die Bundesverfassung zu ändern. Seitdem braucht es beim Wechsel einzelner Gemeinden keine schweizweite Abstimmung mehr.

      Insofern hat das kleine Dörfchen Velerat dem Städchen Moutier den Weg geebnet.
      26 0 Melden
    • Hierundjetzt 18.06.2017 19:56
      Highlight Das Konkordatsabkommen muss sowohl vom Volk im Kanton Jura wie auch im Kanton Bern an der Urne gutgeheissen werden.

      Ebenso von der vereinigten Bundesversammlung. Theoretisch könnten also sowohl der Kanton Jura wie auch der Kanton Bern nochmals Nein sagen. Das wäre jedoch nicht sehr sinnvoll und kam im Kanton Bern noch nie vor, wenn eine Gemeinde wegziehen wollte.
      10 0 Melden
    • Filzstift 18.06.2017 20:14
      Highlight "Nach dieser Abstimmung müssen noch die stimmberechtigten Einwohner beider betroffenen Kantone dem Wechsel zustimmen", weiss die Wikipedia.
      5 0 Melden
    • Walter Sobchak 18.06.2017 22:50
      Highlight @meine Senf

      Ach so ist das. Sehr interessant, wieder was gelernt! vielen Dank für "deinen Senf" 😉
      2 0 Melden
  • Skip Bo 18.06.2017 18:13
    Highlight Wäre nun an der Zeit, dass der Kanton Jura der Gemeinde Ederswiler das Recht zugesteht über einen Kantonswechsel zu befinden...
    61 0 Melden
    • trollo 18.06.2017 20:58
      Highlight Das wird wohl nicht geschehen. Der Kanton Jura sieht darin keinen Zusammenhang mit dem Wechsel von bernischen Gemeinden zum Kanton Jura.
      5 0 Melden
  • Hussain Bolt 18.06.2017 18:10
    Highlight Die Proberner können auch nach Bern auswandern. RT (für die Luschen, das heisst Real Talk)
    5 74 Melden
    • Charlie Brown 18.06.2017 20:11
      Highlight @Ebola: Dein neuer Nick ist nicht schlauer als dein alter. Und die Kommentare sind es auch nicht.
      31 1 Melden
    • Fabio74 18.06.2017 21:15
      Highlight neuer Name, alte Propaganda...
      14 1 Melden
  • Einstein56 18.06.2017 18:06
    Highlight Erstaunlich: Fast allen geht es hier nur um Geld und Subventionen. Ich habe gemeint, die Watsonleser hätten andere Werte. Und genau um die ging es hier.
    28 10 Melden
    • trollo 18.06.2017 19:38
      Highlight Anderes Thema: am 13.5.2016 hast du selbstgebrautes Freibier versprochen. Wird das noch was? (Baulandbesteuerung)
      9 0 Melden
    • Einstein56 18.06.2017 21:07
      Highlight Mein Sohn, der in Zürich studiert, braut mit Freunden Bier. Es ist richtig gut und er freut sich, wenn es anderen mundet.
      2 5 Melden
  • Scaros_2 18.06.2017 17:49
    Highlight @watson

    Warum das ganze? Als Kanton St. Galler Bewohner kriegt man so Dinge nicht mit weil man für den Zürcher eh nicht zur Schweiz gehört

    Warum also der Wechsel?
    53 18 Melden
    • amIsanta 18.06.2017 18:48
      Highlight Hoch mit dir!
      4 4 Melden
  • Fulehung1950 18.06.2017 17:43
    Highlight Als Berner sage ich: gutes Ergebnis! Dieser "Verlust" wird sich als Gewinn herausstellen, weil unter dem Strich deutlich weniger Subventionen nach Münster geschickt werden müssen als von dort jemals Steuern eingenommen wurden. Der Kanton Jura kann die deutliche Mehrbelastung ja über den NFA bei den reichen Kantonen wieder abholen. Also: The winner is: BÄRNER BÄR!
    78 27 Melden
    • Majoras Maske 18.06.2017 18:11
      Highlight Stimmt leider nicht, Moutier war Nettozahler.
      23 12 Melden
    • Gähn on the rocks 18.06.2017 18:22
      Highlight genau. und aus diesem grund noch mindestens guttannen und innertkirchen weg.
      5 2 Melden
    • ev0lution 18.06.2017 18:25
      Highlight Der Kanton Bern ist Rekordhalter und bezieht am meisten NFA von allen Kantonen und SVP wählen aber dann gerne die hohle Hand machen bei fortschrittlich regierten Kantonen ...

      Moutier kann nun, endlich befreit vom Joch des Kantons BE, aufblühen und wird dabei sicher gerne unterstützt.
      21 49 Melden
    • Neruda 18.06.2017 18:25
      Highlight Nur so, Bern bekommt am meisten Geld aus dem NFA, 1,2 Mia Franken 2017.
      20 6 Melden
    • Gigi,Gigi 18.06.2017 18:27
      Highlight Und Bern könnte ohne den Finanzausgleich gar nicht existieren!
      27 6 Melden
    • chicadeltren 18.06.2017 18:40
      Highlight Hoffentlich bekommt Bern dann entsprechend weniger vom NFA, nicht dass wir noch mehr bezahlen müssen!
      10 8 Melden
    • Tomsen2 18.06.2017 19:47
      Highlight Mit den ganzen Bundesämtern welche alle keine Steuern bezahlen, kann der Kanton Bern nur minus machen.
      9 5 Melden
    • alessandro 18.06.2017 19:51
      Highlight Jura hat vom NFA doppelt so viel pro Kopf als Bern.... 2000 vs 1000...
      12 0 Melden
    • Charlie Brown 18.06.2017 21:09
      Highlight @alessandro: Und Bern leistet für den NFA ganz viel zu Gunsten der (N)Eidgenossenschaft.

      Aber das interessiert die Polteris aus den Geberkantonen nicht.
      11 4 Melden
    • Majoras Maske 18.06.2017 21:34
      Highlight Wähleranteil der SVP bei den letzten Nationalratswahlen. ZH: 30%, BE: 33%, AG: 38%. Letzte kantonale Wahlen: ZH: 30%, BE: 28,9%, AG: 31,9%.

      Ich seh nicht ein, warum Bern sich ständig wegen der SVP bashen lassen muss, wenn die SVP in den letzten Jahrzehnten eher weniger gewählt wird oder nicht deutlich öfter als in vergleichbaren Kantonen.
      12 1 Melden
    • Obey 18.06.2017 23:09
      Highlight Mal ganz abgsehen davon: Der Berner Flügel der SVP ist zu grossen Teilen in der BDP aufgegangen, gerade weil sie nicht mehr mit der Art und Weise der SVP einverstanden waren. Während wir nur noch "Dick & Doof" und "den George Clooney für Arme" zur allgemeinen Niveausenke beitragen, lasst uns doch kurz festhalten von woher die grössten Hetzer dieser Partei stammen: ZÜRICH!
      Ihr züchtet solche Leute heran und wählt sie dann noch nach Bern, damit wir uns noch mit ihnen herumschlagen müssen..aber dann schön mit dem braunen Finger nach Bern zeigen. Danke dafür!
      8 1 Melden
    • pachnota 19.06.2017 12:29
      Highlight Bern ist halt tief Rot, und daher handlungsunfähig und defizitär.
      Dafür leben in Bern halt umso mehr Leute vom Staat.
      Eine Hand wäscht da die Andere...

      so geht das!
      3 5 Melden
  • Duscholux 18.06.2017 17:38
    Highlight Als welsche Gemeinde wäre ich auch lieber im Jura als in Bern. Da haben die Parlamentarier sich ja nicht vor langem für debatieren auf Schweizerdeutsch entschlossen, obwohl es sich um einen zweisprachigen Kanton handelt. Da sieht man einfach dass nicht viel Solidarität gegenüber den welschen Kollegen herscht.
    61 16 Melden
    • satyros 18.06.2017 22:34
      Highlight Von den 49 bernjurassischen Gemeinden (alle französischsprachig) hat sich genau eine für einen Kantonswechsel entschieden und zwei stimmen im Herbst noch ab. Als 2013 die Gründung eines neuen Grosskantons Jura, der auch den Berner Jura umfasst hätte, zur Debatte stand, sprachen sich über 71% der Bernjurassier dagegen aus. Auch wenn ich die berndeutschen Debatten im Grossen Rat (Französisch geht übrigens auch und es gibt eine Simultanübersetzung) als respektlos erachte, glaube ich, dass die meisten Bernjurassier sehr zufrieden mit ihrer Kantonszugehörigkeit sind.
      12 0 Melden
  • MaxHeiri 18.06.2017 17:37
    Highlight Als Berner wäre ich froh, wenn die wechseln würde. Mit den Kantonssteuern subventionierst du doch nur so Dörfer in Randgebieten.
    26 42 Melden
  • pachnota 18.06.2017 17:32
    Highlight Super Entscheid!
    Danke Moutier ...und auf Nimmerwiedersehen.
    33 47 Melden
    • Fabio74 18.06.2017 18:19
      Highlight Was denn? Null Respekt vor einem demokratischen Entscheid?
      27 21 Melden
  • loplop717 18.06.2017 17:29
    Highlight Müssen jetzt alle Schweizer Karten geändert werden? Wer bezahlt das? xD
    51 5 Melden
    • Caturix 18.06.2017 18:18
      Highlight Jura bezahlt das. Ah nein die haben ja kein Geld. Also muss es jeder selber bezahlen mit seinen Steuern, ausser die Jurassier.
      25 3 Melden
    • Gähn on the rocks 18.06.2017 18:23
      Highlight der kanton jura, dänk!
      6 0 Melden
    • Big_Berny 18.06.2017 18:25
      Highlight Die Aktien der Kartographieunternehmen legen nachbörslich um 50 Prozent zu. Die Angestellten liegen sich weinend in den Armen. ^^
      #fakenews
      25 2 Melden
    • Dadaist 18.06.2017 18:26
      Highlight Du wenn du eine neue Karte kaufst ;)
      20 0 Melden
  • na ja 18.06.2017 17:28
    Highlight Ouja, will auch weg von Bern... zu Luzern, gerne... Weniger Steuern zahlen und erst noch mehr Feiertage. Muss man jetzt im Emmental auch anfangen mit Unterschriften sammeln oder so?
    46 10 Melden
    • HeforShe 18.06.2017 18:13
      Highlight Wäre wieder mal Zeit für eine "Fricktal als eigener Kanton"-Petition...
      16 0 Melden
    • Gähn on the rocks 18.06.2017 18:23
      Highlight ja, bitte, tu das!
      6 0 Melden
    • Mighty 18.06.2017 18:51
      Highlight Bruh durch diesen Entscheid wirst du im Kanton Bern als 1 Steuerpflichtiger weniger Steuern bezahlen müssen 👌😃
      3 0 Melden
  • ev0lution 18.06.2017 17:27
    Highlight Gratulation aus Ursenbach/BE Kanton Basel-Stadt!!!
    11 22 Melden
  • Max Havelaar 18.06.2017 17:23
    Highlight Gut, endlich ist das leidige Thema vorbei. Mal sehen, ob Moutier nun glücklicher wird.
    62 1 Melden
  • Max Havelaar 18.06.2017 17:14
    Highlight Wieviele zählen da aus? Einer? 😂
    52 10 Melden
    • Caturix 18.06.2017 17:28
      Highlight War wohl ein Jurassier am zählen.
      12 16 Melden
    • Raphael Stein 18.06.2017 17:39
      Highlight Ein Berner
      35 7 Melden
    • Hoppla! 18.06.2017 18:48
      Highlight Seit ich im Kanton Bern mal stimmen zählen musste, überrascht mich da nichts mehr... Ineffizienz in Reinkultur.
      5 5 Melden
  • Majoras Maske 18.06.2017 16:06
    Highlight Mon Dieu, selbst für Berner Verhältnisse zählt Moutier ja in Zeitlupe aus...
    125 14 Melden
    • arriving somewhere but not here 18.06.2017 16:40
      Highlight Kennst du Flash aus Zootopia?
      47 4 Melden
    • River 18.06.2017 17:11
      Highlight Das ist wegen den hohen Sicherheitsvorkehrungen. Höhere als bei den POTUS-Wahlen
      54 2 Melden
  • ev0lution 18.06.2017 14:36
    Highlight Wenn man jeweils die Wahlergebnisse des Kantons Bern sieht, kann ich es nur zu gut verstehen, wenn Moutier zum Kanton Jura wechseln will! Vortschritt und Weltoffenheit anstatt Stillstand und verstaubte SVP-Volklore.
    Gruss aus Basel-Stadt
    90 159 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.06.2017 16:23
      Highlight Vor allem aber noch mehr Subventionen
      35 15 Melden
    • Hoppla! 18.06.2017 16:36
      Highlight Fortschritt und Weltoffenheit im Jura? Auch ein bisschen übertrieben. Wie auch die SVP Folklore.
      84 13 Melden
    • Howard271 18.06.2017 16:39
      Highlight Und vor allem "V" statt "F"!
      40 4 Melden
    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 18.06.2017 17:09
      Highlight Vortschritt
      41 4 Melden
    • Hustler 18.06.2017 17:09
      Highlight Ihr habt dafür Eric Weber.
      Gruss au Zürich
      79 4 Melden
    • derEchteElch 18.06.2017 17:16
      Highlight Als vortschrittlichen und weltoffenen, elitär gebildeten und sozialen Basler sollte man wissen, dass man Vortschritt eigentlich als Fortschritt schreibt.
      34 4 Melden
    • Pasch 18.06.2017 17:17
      Highlight Nö Weber ist weg, dafür nen Wessels...
      8 4 Melden
    • giguu 18.06.2017 17:42
      Highlight Erich Weber zeigt euch vortschrittliche Anger Management Techniken
      10 2 Melden
    • ev0lution 18.06.2017 17:44
      Highlight - Eric Weber - wer ist das?

      - In BS weiss was "man" was V für Volk bedeutet!

      - Als Basler zahle ich lieber Steuern und somit Subventionen für den JU der vernünftig Wählt als für einen verstaubten SVP-hörigen Kanton den man am besten ganz auflösen sollte.
      13 31 Melden
    • derEchteElch 18.06.2017 18:21
      Highlight Wissen Sie was Ihr Problem ist ev0lution? Sie sind nichts anderes als ein Rassist gegenüber Parteien, quasi ein Parteienrassist. Ihnen ist der Inhalt und das Thema völlig egal, sie fluchen gegen diese, nur weil sie "SVP" heisst. Das ist so als würden Sie alle Kevins als drogensüchtige Ossis betiteln. Schämen Sie sich für Ihre Vorurteile.
      17 7 Melden
  • Mantarochen 18.06.2017 14:28
    Highlight Ach aber andere Abstimmungen, welche die ganze Schweiz betreffen und Konflikte mit der EU auslösen könnten wie die Ausländerfragen, diese werden dann nicht so sicher gehandhabt? Schon irgendwie merkwürdig.
    28 165 Melden
    • Juliet Bravo 18.06.2017 15:21
      Highlight Ausländer, Ausländer, Ausländer - habt ihr eigentlich auch noch eine andere Platte oder ist das das einzige Problem, das euch den lieben langen Tag beschäftigt?
      233 33 Melden
    • Töfflifahrer 18.06.2017 17:30
      Highlight Ist ja schon interessant, dass es Leute gibt, die aus jedem Thema direkt auf die Ausländer schliessen können.
      55 4 Melden
    • Chääschueche 18.06.2017 17:47
      Highlight @Juliet
      Naja die Ausländer sind eben indirekt für viele Probleme verantwortlich (Steigende Asylkosten, steigende Arbeitslosenquote, steigende kosten der IV, Verkehrsprobleme durch mehr Autos, und einiges mehr)
      Ob man nun Links oder Rechts ist... die Probleme sind Real. Das merkt jeder jeden Tag.

      15 80 Melden
    • Makatitom 18.06.2017 18:37
      Highlight Und genau das stimmt eben nicht, lieber Chääschueche. Für die Probleme bei den Sozialversicherungen sind die verantwortlich, die immer alles zusammenstreichen wollen, damit mehr nach oben verteilt werden kann. Für die Arbeistlosenquote sind Unternehmer verantwortlich, wie auch für die Verkehrsprobleme, da es nicht, bzw. selten, ausländer sind, die alles zentralisieren wollen. Deine Auusage ist ganz einfach Hatespeech, so sieht es aus.
      27 8 Melden
    • Neruda 18.06.2017 18:39
      Highlight Wenn man meint man habe den Durchblick, dabei beschuldigt man genau wie die Hetzer die Falschen, dann heisst man Chääschueche 🙈

      Da kannst du ja auch gleich die Unternehmer für die Arbeitslosenzahlen verantwortlich machen, die anstatt Schweizer Ausländer anstellen und somit diese erst in die Schweiz holen...
      10 2 Melden
    • Black hat (minus hat) 18.06.2017 19:39
      Highlight Das war aber eine saubere Überleitung, liebe Mantarochen.
      2 0 Melden
    • Chääschueche 18.06.2017 21:10
      Highlight "Sozialversicherungen sind die verantwortlich, die immer alles zusammenstreichen wollen"

      Das ist verständlich wenn mehr ausgegeben wird als eingenommen wird. Oder was passiert wenn du mehr ausgibst als du einnimmst?

      "Für die Arbeistlosenquote sind Unternehmer verantwortlich"
      Ja das stimmt weil eben teilweise billiges Personal aus dem Ausland eingestellt wird oder die Schweizer in Deutschland einkaufen oder beim Bau/Umbau ihrer Häuser lieber ausländische Unternehmen einspannen da günstiger.

      Man sollte mal überlegen wieso vieles zentralisiert wird...;)
      1 8 Melden
    • Chääschueche 18.06.2017 21:12
      Highlight @Neruda
      Und wieso tun Sie das? Weil Sie es eben dürfen. ;)

      kann mir kaum vorstellen, dass die 2 Millionen Einwanderer in der Schweiz alles hochqualifizierte Spitzenarbeitskräfte sind. :P
      1 7 Melden
    • Juliet Bravo 19.06.2017 00:01
      Highlight Chääschueche, ich merke diese Probleme nicht Tag für Tag. Und wenn s auf der Strasse einen Stau gibt oder der Bus voll ist komme ich nicht immer zum Schluss, dass die Zuwanderung daran Schuld ist.
      1 2 Melden
    • chicadeltren 19.06.2017 09:34
      Highlight Nein, es sind wohl nicht alles Spitzenarbeitskräfte aber wer würde denn die Häuser all der Spitzenarbeitskräfte putzen ohne Ausländer? Die Schweizer sind sich ja zu schade dafür...
      1 2 Melden
  • Jazzdaughter 18.06.2017 12:57
    Highlight Warum so ein Polizeiaufgebot?
    (Frage aus Neugierde)
    19 37 Melden
    • Suchlicht 18.06.2017 15:00
      Highlight Weil die Juratreuen. ereits im Vorfeld Leute eingeschüchtert und bedroht haben und auch bereits präventiv von Fälschungen gesprochen wurde.

      Gewalt ist in der Jurafrage nicht neu, in den 70ern schreckten die Jurabefürworter auch vor Sachbeschädigungen bis hin zu Bombenanschlägen nicht zurück.
      130 12 Melden
    • meine senf 18.06.2017 15:19
      Highlight Da scheinen alte Wunden aufgerissen zu werden.

      Suchlicht hat Recht, wenn er das auf beide Seiten beziehen würde.
      48 10 Melden
    • Majoras Maske 18.06.2017 15:21
      Highlight Und auf Twitter geistert die Zahl von 49.95% Ja und 50.05% Nein herum und die Projurassier sind schon dabei öffentliche Plätze zu vereinnahmen und die Jura-Hymne zu singen.
      27 3 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 18.06.2017 15:36
      Highlight Die StimmenzählerInnen mussten ihre Mobiltelefone abgeben und dürfen das Gebäude nicht verlassen, kann mir nicht vorstellen, wie allfällige Zwischenresultate an die Öffentlichkeit gelangen könnten.
      51 1 Melden
    • Majoras Maske 18.06.2017 16:15
      Highlight Ja, auf Twitter kann jeder schreiben, was er will. Wir wissen erst was Sache ist, wenn das offizielle Ergebnis kommuniziert wird. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sehr knapp wird.
      22 0 Melden
    • Digichr 18.06.2017 17:41
      Highlight @Suchlicht Wieso ist die Jura Fraktion so radikal? Kann ich mir nicht erklären.
      5 1 Melden
    • Suchlicht 18.06.2017 19:06
      Highlight @Digichr Sie sahen und sehen sich als Freiheitskämpfer und als solche können sie jedes Mittel im Kampf gegen den Unterdrücker legitimieren. In den damaligen Zeiten waren auch RAF und ETA aktiv und dienten teils als Ideengeber.

      Dass politische Auseinandersetzungen auf diese Weise ausgetragen werden, ist für mich durch nichts zu entschuldigen - das ist undemokratisch.
      8 2 Melden
    • Nuka Cola 18.06.2017 19:07
      Highlight Wieso hat diese Frage, welche doch absolut berechtigt ist, so viele Zornblitze?
      4 1 Melden
    • Jazzdaughter 18.06.2017 23:57
      Highlight Danke an die, die meine Frage beantwortet haben! 😊
      Ich bin halt zu jung um die Geschichte dahinter zu kennen, dass so ein Konflikt dahinter steht habe ich nicht gewusst, werde mich mal nächstes reinlesen - in diesem Sinn nochmals danke für die Aufklärung!
      3 0 Melden
    • Jazzdaughter 19.06.2017 00:01
      Highlight @Django Ryffel
      Ja, ich war auch etwas erstaunt, und ein bisschen erschrocken auch - schliesslich habe ich absolut gar nichts von der Sache gewusst und wollte nur etwas Neues lernen, mit so einer Reaktion auf eine simple Frage habe ich nicht gerechnet 😰
      2 0 Melden
  • alessandro 18.06.2017 11:49
    Highlight Nimmt mich wunder ob sich Moutier bei einem ja nicht finanzpolitisch ins eigene Fleisch schneidet. Bekommen zwar mehr Geld vom kantonalen Finanzausgleich (Jura hat pro Kopf doppelt so viel wie Bern), aber die innerkantonalen Ausgleichsinstrumente würden dann wegfallen und sicherlich im armen Kanton Jura sicherlich nicht kompensiert. Ja stimmen und gleich ein Sparpaket schnüren. Tolle Freiheit die man da gewinnt.
    49 13 Melden
    • Fulehung1950 18.06.2017 17:46
      Highlight Grundsätzlich schon. Der Kanton Jura holt sich den Fehlbetrag dann wieder via NFA bei den reichen Kantonen. Bern wird dagegen schon noch ein paar Täler im Oberland finden, denen das Geld, das nicht mehr nach Moutier fliesst, verteilt werden kann.

      Ergebnis: irgendwie wirds teurer!😂
      9 1 Melden
  • Beri_sha_24a 18.06.2017 11:36
    Highlight Ich hab mich ein Bisschen schlau gelesen zum "Jura-Konflikt" und erschreckende Parallelen zu der Heimat meiner Eltern, dem Balkan, festgestellt.

    Anstatt das man die Diversität des Kantons Bern und der Eidgenossenschaft zelebriert, lassen sich Leute die unter schwachem Bildungsstand leiden, von Leuten die einen Selbstnutzen ziehen wollen, zu dummen "Aufständen" verleiten. Glaube kaum, dass die Jurassier benachteiligt wurden. Das ist ja auch nicht wichtig. Hauptsache jemand gibt dir das Gefühl, dass das so ist.
    125 16 Melden
    • Sageits 18.06.2017 15:00
      Highlight Von was für dummen Aufständen von Leuten mit schwachem Bildungsstand reden sie hier?
      18 60 Melden
    • ev0lution 18.06.2017 15:08
      Highlight Tipps von Jemandem aus dem Balkan zur Regionalen Konfliktlösung?!
      Wenn Sie so gut sind darin, wieso helfen Sie dann nicht vor Ort die Probleme zu lösen und eine funktionierende (u.a. koruptionsfreie) und weltoffene Gesellschaft aufzubauen, wo auch Randgruppen (wie Homosexuelle) tolleriert werden?
      23 146 Melden
    • Juliet Bravo 18.06.2017 15:23
      Highlight Wenn du dich schlau gemacht hast, solltest du auch mitbekommen haben, dass in vielen Regionen Europas die Lösung der Jurafrage als vorbildlich angesehen wird.
      65 6 Melden
    • ujay 18.06.2017 17:43
      Highlight Na, zumindest die Kommentare von @Sageits und @evOlution lassen darauf schliessen, dass sich nicht nur in der Jurafrage immer wieder die mit schwachem Bildungsstand artikulieren müssen.
      24 4 Melden
    • Fulehung1950 18.06.2017 17:54
      Highlight Also die Balkan-Konflikte mit dem Jura-Konflikt ist ziemlich abenteuerlich!

      Ausser ein paar explodierte Tramschinen in Bern und einem gestohlenen Unspunnenstein ist ja wohl wenig passiert. Ok, hie und da haben sich Béliers und Sangliers geprügelt, aber Tote gab es nie, nicht einmal nennenswert Verletzte.

      Es sind auch keine Bern-Jurassier massenhaft geflohen.

      Kurz: es war ein politischer Kampf, die Nebengeräusche waren eher amüsant. Das sagt Ihnen ein Berner, der den Jura-Konflikt in der Endphase in Bern live erlebt hat und froh war, dass di Cheibe wäg si!
      13 8 Melden
    • AlteSchachtel 18.06.2017 18:07
      Highlight Ja klar..... Molotov-Cocktails, mit Jura-Wappen überklebte BE-Kontrollschilder und ein geklauter Unspunnenstein - vollllll der Balkankrieg!? (Au secours...)

      Die Jurassier sind zwar ein rebellisches Völkchen und ihre Natur (Volkscharakter und Geographie) entspricht nun mal nicht derjenigen der Berner, aber sie sind Schweizer, lieben die Freiheit und sind nicht so schnell bereit, diese für ein bisschen mehr Kohle zu verkaufen.

      Vive le Jura libre! :-)
      11 5 Melden
    • Closchli 18.06.2017 20:33
      Highlight Bis du in einer Nacht wegen Sirenengeheul aufwachst und bei Anbruch des Tages feststellt, he nichts passiert, nur eine dämliche alte Holzbrücke die halt abgefackelt wurde. Was soll's, le Jura est libre bonne chance.
      3 3 Melden
    • giguu 18.06.2017 20:38
      Highlight ayayay, da hat sich einer eingelesen und findet parallelen zu seiner heimat im ausland, was eigentlich sehr interessant ist und euch fällt nichts besseres ein als klug zu exkrementieren...
      7 2 Melden
  • Martin68 18.06.2017 11:35
    Highlight Nach dieser Abstimmung wäre es Zeit, dass uns endlich die Wahrheit über den Fall Flückiger erzählt wird. Wir Berner und die Familie werden es nie vergessen!!
    32 8 Melden
    • Gustav.s 18.06.2017 16:23
      Highlight Was für ein Fall? Mit Google kommen soviele Flückiger, vor allm wegen einem Krimi.
      9 4 Melden
    • Architect 18.06.2017 17:29
      Highlight Ich habe leider auch nichts konkretes gefunden. watson?
      3 2 Melden
    • giguu 18.06.2017 17:46
      Highlight nich mal 10 sekunden gesucht: https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Affaire_Flükiger
      7 0 Melden
    • teufelchen7 18.06.2017 19:23
      Highlight @giguu.... auf deutsch gibt es leider keine artikel.
      3 0 Melden
    • Architect 18.06.2017 21:36
      Highlight Naja giguu, das habe ich auch gelesen, aber ich weiss immer noch nicht mehr. Erklär es mir.
      2 1 Melden
    • giguu 18.06.2017 23:05
      Highlight Im Franz nicht aufgepasst? 😀😀

      Ein Offiziersanwärter, der Dorfpolizist (wahrsch. der ermittelnde) und ein Gastwirt sind umgebracht worden.
      2 1 Melden

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