Schweiz

Mitfinanzierung eines fiktiven Events – Hausdurchsuchung bei Ex-FIFA-Funktionär Urs Linsi

30.11.16, 11:33 30.11.16, 11:48

Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem deutschen «Sommermärchen» 2006 an mehreren Orten in der Deutschschweiz Hausdurchsuchungen durchgeführt. Im Visier ist der langjährige ehemalige FIFA-Generalsekretär Urs Linsi.

Urs Linsi. Bild: KEYSTONE

Bisher ermittelte die Bundesanwaltschaft (BA) im Zusammenhang mit der WM in Deutschland gegen OK-Präsident Franz Beckenbauer und drei weitere hohe Funktionäre des Deutschen Fussball-Bundes (DFB). Die vier werden des Betrugs, der Geldwäscherei, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung beschuldigt.

Ermittelt wird aber auch gegen den Schweizer Urs Linsi. Die BA bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung von «Inside Paradeplatz». Am 23. November fanden mehrere Razzien statt. An welchen Orten die Hausdurchsuchungen stattfanden, gibt die BA nicht bekannt.

Fast 7 Millionen für eine Gala

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht laut Bundesanwaltschaft die angebliche Mitfinanzierung einer Galaveranstaltung in der Höhe von sieben Millionen Euro, die später auf 6.7 Millionen herabgesetzt wurde. Die Gala fand nach Medienberichten aber nie statt. Das Geld sei stattdessen für das Bezahlen von Schulden verwendet worden. (gin/sda)

Die wichtigsten Schweizer Sport-Funktionäre:

Das könnte dich auch interessieren:

Schleichender Jodmangel in der Schweiz: Werden wir wieder zu «Idioten der Alpen»?

Grünen-Chefin Rytz: «Wir haben punkto Energiewende viel bessere Karten als Deutschland»

17 Dinge, die du (wahrscheinlich) nur verstehst, wenn du in der IT arbeitest

Von A wie Assistkönig bis Z wie Zuschauer: Das ABC der Bundesliga-Saison

Eine Million Gründe, warum ich nie wieder an ein Konzert gehen werde

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

7 klassische Handy-Chats vom Wochenende, die jeder kennt – und was dahinter steckt

10 mysteriöse Entdeckungen, die uns heute noch verblüffen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

«Er hat verdutzt geschaut» – SP-Fehr von Winterthur-Fans mit Bier überschüttet

Mario Fehr gilt als politischer Hardliner. Kritisiert wird er immer wieder auch aus den eigenen Reihen. Am Fussballmatch seines Lieblingsclubs FC Zürich gegen den FC Winterthur musste er erfahren, dass er selbst von einer linken Fankurve nicht mehr geduldet wird. 

Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr (SP) ist Fussball-Fan, genauer: FCZ-Fan. Und seit der FCZ in der Challenge-League spielt, gehört das Derby gegen den FC Winterthur zu den spannendsten Matches der Saison. Für Fehr ist das Spiel nicht nur in sportlicher Hinsicht Saison-Highligt. Das Spiel in Winterthur, beim Kult-Club mit seiner traditionell linken Fankurve und dem charismatischen Alt-Punk und Geschäftsführer Andreas Mösli sind für den Zürcher Sicherheitsdirektor auch politisch ein …

Artikel lesen