Wirtschaft

Spuren von Poulet und Schimmelpilzen: Auf Geldautomaten tobt das Leben. (Lecker!) 

ZUM THEMA GELD STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 1. OKTOBER 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A person enters the pin code on a key panel of a cash dispenser, photographed in Zu ...
Mhmmm, lecker.Bild: KEYSTONE

Spuren von Poulet und Schimmelpilzen: Auf Geldautomaten tobt das Leben. (Lecker!) 

16.11.2016, 19:0017.11.2016, 11:47

An Geldautomaten findet sich eine bunte Mischung verschiedenster Mikroben, etwa von Poulets oder Schimmelpilzen. Dies ist nicht sehr appetitlich, aber gemäss einer US-Studie meist nicht gefährlich.

Auf der Tastatur von 66 Geldautomaten in New York City haben US-Forscher verschiedenste Mikroben gefunden. Die meisten stammten von menschlicher Haut, von Haushaltsprodukten und Essensresten, berichtet das Team um Jane Carlton von der New York University im Journal «mSphere» der US-Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie.

ZUM THEMA GELD STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 1. OKTOBER 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A woman withdraws money from a cash dispenser, photographed in Zurich, Switzerland, ...
M-E-G-A-L-E-C-K-E-R.Bild: KEYSTONE

In Läden und Waschsalons geht's ab

Insgesamt sei die Mikrobenmischung, egal ob die Automaten drinnen oder draussen standen, überall recht ähnlich gewesen, stellten die Forscher nach der Sequenzierung der Mikroorganismen fest. Geräte in Läden und Waschsalons hätten die grösste Anzahl von Biomarkern aufgewiesen, vor allem viele Milchsäurebakterien.

In Midtown Manhattan fanden sich besonders viele Schimmelpilze wie Xeromyces bisporus, die in verdorbenen Backwaren vorkommen. Die DNA von Geldautomaten-Tastaturen könne als Beleg für menschliches Verhalten sowie für Mikroben aus der Umwelt dienen, bilanzierte Carlton. Der Geldautomatencheck ist Teil eines grossangelegten Projekts zur Erforschung des New Yorker «Megagenoms». (tat/sda/dpa)

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