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FILE - In this May 9, 2018, file photo provided by the North Korean government, U.S. Secretary of State Mike Pompeo, left, shakes hands with North Korean leader Kim Jong Un during a meeting at Workers' Party of Korea headquarters in Pyongyang, North Korea. After a few months of rapprochement, North Korea abruptly called off scheduled high-level talks with South Korea on Wednesday, May 16, 2018,  and warned the U.S. that a planned summit with President Donald Trump could be at risk. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Beim Treffen von Kim Jong Un mit US-Aussenminister Mike Pompeo vor einer Woche herrschte noch eitel Minne. Bild: AP/KCNA via KNS

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un droht, den Gipfel mit Donald Trump platzen zu lassen. Damit sendet er eine klare Botschaft an die USA: Für einen Verzicht auf unsere Atomwaffen müsst ihr einen hohen Preis zahlen.

17.05.18, 16:09 18.05.18, 06:28


Wer hat in Pjöngjang eigentlich das Sagen? Ist es der dicke Kim Jong Un, oder ist er nur eine Marionette mächtiger Kreise, die im Hintergrund die Fäden ziehen? Selbst Nordkorea-«Experten» wissen nicht, was sich an der Spitze des abgeschotteten Landes abspielt. Wer auch immer es ist: Die Führung Nordkoreas beherrscht das politische Pokerspiel perfekt.

Genau so lässt sich der vermeintliche Eklat vom Mittwoch interpretieren. Nordkorea liess die jüngste Gesprächsrunde mit dem Nachbarn im Süden platzen und drohte mit der Absage des Gipfeltreffens von Kim Jong Un mit US-Präsident Donald Trump am 12. Juni in Singapur. Die Begründung mit dem «Max Thunder»-Manöver der USA und Südkoreas ist ein schlechter Witz.

epa06740883 South Korean people hold placards during a protest near the US embassy in Seoul, South Korea, 16 May 2018. According to media reports on 15 May 2018, North Korea announced that it has canceled high-level talks with the South reportedly due to the ongoing joint 'Max Thunder' military drills between South Korea and the United States. North Korea also threatened to cancel summit talks with the US scheduled for 12 June.  EPA/JEON HEON-KYUN

Südkoreaner protestieren gegen das «Max Thunder»-Manöver mit den USA. Bild: EPA/EPA

Solche Militärübungen gab und gibt es immer wieder. Beim Besuch von US-Aussenminister Mike Pompeo letzte Woche in Pjöngjang soll Kim versichert haben, sie seien kein Hindernis für den Friedensprozess. Warum also diese plötzlichen Drohgebärden?

Boltons Erstschlags-Träume

Es lohnt sich, den Wortlaut der Erklärung zu studieren, die der Vize-Aussenminister und erfahrene Unterhändler Kim Kye Gwan im Staatsfernsehen verlesen hat. Darin zielt er weniger auf Präsident Trump als auf dessen Sicherheitsberater John Bolton. «Wir verbergen nicht, dass wir ihm gegenüber ein Gefühl der Abscheu empfinden», betonte der Diplomat mit undiplomatischer Deutlichkeit.

Bolton ist die vielleicht grösste Kriegsgurgel in Washington. Er hält den Irak-Krieg noch heute für eine gute Idee. Ende Februar erläuterte er im «Wall Street Journal» die Möglichkeit eines Erstschlags gegen Nordkorea, obwohl das Regime in Pjöngjang mit der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Südkorea ein erstes Signal der Entspannung gesendet hatte.

Am Sonntag posaunte Bolton auf CNN, Nordkorea befinde sich in einer «Position der Schwäche». Trump habe das Land durch «maximalen Druck» in die wirtschaftliche und politische Isolation getrieben. Solche Töne nimmt man in Pjöngjang genau wahr. Noch mehr verärgert hat Bolton die Nordkoreaner mit dem Vorschlag einer atomaren Abrüstung nach dem libyschen Modell.

John Bolton spricht auf CNN über Nordkorea. Video: YouTube/CNN

Libyen hatte vor 15 Jahren auf die Entwicklung von Atomwaffen verzichtet. Im Gegenzug wurden die Sanktionen gegen das Land aufgehoben. Boltons Vorschlag sei «ein schrecklich finsterer Versuch, unser würdiges Land dem Schicksal von Libyen oder Irak zu unterwerfen», sagte Kim Kye Gwan.

Aus der Geschichte gelernt

Die Nordkoreaner haben aus der Geschichte gelernt. Sie haben verstanden, dass «Nachgiebigkeit gegenüber den Grossmächten» nicht unbedingt mit Dankbarkeit honoriert wird:

Gerade das Iran-Beispiel muss die Nordkoreaner aufgeschreckt haben. Man kann den USA nicht vertrauen, erst recht nicht ihrem sprunghaften und geltungssüchtigen Präsidenten. Trumps Vertragsbruch gegenüber dem Iran mag durch seinen Wunsch motiviert sein, das Erbe von Barack Obama zu schreddern. Nordkorea aber hat seine eigenen Schlüsse daraus gezogen.

Kein Machtwechsel angestrebt

«Wenn die USA versuchen, uns in die Ecke zu drängen und zu einseitiger nuklearer Abrüstung zu zwingen, sind wir an einem Dialog nicht länger interessiert, wir müssten unsere Teilnahme am Gipfeltreffen mit den USA überdenken», sagte der Vize-Aussenminister am Ende seines Statements.

Im Klartext bedeutet dies: Falls Nordkorea auf seine Atomwaffen verzichtet (mit Betonung auf «falls»), müssen die USA dafür einen hohen Preis bezahlen: Nichtangriffs-Garantien, Rückzug der US-Truppen aus Südkorea, Aufhebung der Sanktionen, wirtschaftliche Investitionen. Nichts geniesst für das Regime in Pjöngjang mehr Priorität als der Erhalt der eigenen Macht.

Darum treffen sich Trump und Kim nicht in der Schweiz

Video: srf

John Bolton zumindest scheint das Problem erkannt zu haben. In den Polit-Talkshows vom letzten Sonntag betonte er, die US-Regierung strebe keinen Machtwechsel in Teheran an. Noch vor kurzem hatte er das Gegenteil gesagt, doch da sei er «komplett unabhängig» und nicht Teil der Regierung gewesen. Indirekt könnte diese Botschaft auch an Nordkorea gerichtet sein.

Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, heisst ein bekanntes Sprichwort. Die USA machen nun diese Erfahrung: Gewähren sie den Nordkoreanern ein Abkommen, von dem diese unter dem Strich mehr profitieren als die Iraner vom angeblich «schlechten Deal», ist Trumps geringe Glaubwürdigkeit noch stärker beschädigt. Auf ihn wartet in Singapur ein schwieriger Gipfel mit Kim Jong Un.

Koreanisches Gipfeltreffen: Kim überrascht seinen Gastgeber

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Troxi 18.05.2018 07:01
    Highlight Passt doch bestens zu einem etwas älteren Artikel von Blunschi. Dort wurde von Pokern und einem Flush geschrieben. Offenbar hat der Israel Poker Trumps Flush beendet und Trump droht nun alle All in - Einsätze zu verlieren. Die wohl einzige Pokerrunde die Trump noch gewinnen kann ist derjenige um den Atom Deal und verschiebung der Botschaft. Die USA wird Europa weichklopfen können, aber Nordkorea wird da wohl nicht mitspielen und China könnte die Sanktionen gegen NK ebenfalls lockern, da es gegen die Kündung des Atomdeals ist. We will see wie es weitergeht. Trump hat sich jedenfalls verzockt.
    18 1 Melden
    • Ueli der Knecht 18.05.2018 12:56
      Highlight Trump pokert. Die Iraner spielen Schach, die Chinesen Go, und Kim spielt Yut, eine Art Mensch ärgere dich nicht, oder Eile mit Weile.
      7 0 Melden
  • Vanessa_2107 17.05.2018 18:42
    Highlight Nachdem was Bolton geäussert hat und Trumps Ausstieg aus dem Irandeal sowie man dem Orangen eh nie trauen kann... heute dies morgen das "will see what happens" , einer seiner Lieblingssprüche, denke ich, dass der Gipfel ev. stattfinden wird, Kim aber sicher nicht auf seine Atombomben verzichten wird das wollen diw Amis ja. Kim weiss genau was läuft, der ist smarter als der Trumpel-Laveri. Nordkorea kann sich auch ohne Trump öffnen. Man könnte mit Kim ja einen Deal wie mit dem Iran abschliessen, ohne Trump.
    47 1 Melden
  • burton85 17.05.2018 18:41
    Highlight Wer andern eine selbst hinein
    14 1 Melden
  • Thomas_v_Meier 17.05.2018 18:38
    Highlight Kim ist A Versichert.
    Vermutlich beinhaltet diese Police das er die USA treffen könnte.
    Dies vereinfacht das Diktatoren leben .....
    16 1 Melden
  • meine senf 17.05.2018 18:00
    Highlight Zwar sagten die Nordkoreaner ja kurzzeitig, dass die Übungen sie schon nicht stören würden.

    Wenn Asiaten aber extra speziell erwähnen, dass etwas schon nicht stören würde, heisst das, dass es sehr wohl stört. Man will dem Gegenüber nur eine Gelegenheit bieten, es ohne Gesichtsverlust zu ändern. Sonst hätten sie es gar nicht erwähnt oder es explizit willkommen geheissen.

    Aber vor allem hat Trump kurz danach deutlich gezeigt, was Verträge mit den USA wert sind. Die Libyen-Vergleiche gaben dann wohl noch den Rest.

    Hoffentlich verhandeln die beiden Korea aber weiter, vorerst ohne die USA.
    57 1 Melden
    • bebby 18.05.2018 15:17
      Highlight Am sinnvollsten wären Verhandlungen unter der Schirmherrschaft Chinas. China ist das einzige Land, welches Südkorea gegenüber Garantien abgeben könnte. Ein vereintes Korea bräuchte auch keine US-Truppen mehr, für dieses Ziel würde China vieles hergeben.
      7 0 Melden
  • Ugliman44 17.05.2018 17:58
    Highlight Trump, wie andere Staatsfürer ist auf die Flötentöne aus Nordkorea reingefallen. Kim verkauft sich gut. Seit dem letzten Atomversuch sind die Versuchsanlagen grösstenteil in sich zusammen gefallen. China fühlt sich dadurch gefährdet. Vorläufig und auf Jahre hinaus kann Nordkorea keine Tests mehr fahren. Kim verkauft das als Angebot an den Westen und versucht so viel wie möglich rauszuholen. Allzunahe wird er keine „Freunde“ in sein Land lassen. Wie alle Diktatoren hat er Angst vom eigenen Volk. Mit jedem neuen Abkommen könnte er an Macht imeigenen Land verlieren.
    15 8 Melden
  • Skeptischer Optimist 17.05.2018 17:50
    Highlight Das Problem geht über Trump hinaus. Die Amerikaner, verblendet von ihrer "mainfest destiny", sehen die bedingungslose Kapitulation ihrer Gegner als gottgegebenes Recht. Kompromiss liegt ihrer Mentalität fern, nur tote Indianer sind gute Indianer. Die USA sind schlichtwegs nicht fit für die moderne Welt.
    64 2 Melden
  • trou 17.05.2018 17:49
    Highlight Wetten dass in näher Zukunft aus allen Rohren mit Spatzen auf Little Rocket Man geschossen wird?
    17 2 Melden
  • WeischDoch 17.05.2018 17:42
    Highlight Achwas. Eigentlich muss Trump gar nichts machen. Sanktionen verschärfen und bedrohlicher werden. Wie bereits genannt, geht es Kim um den Machterhalt. Soll er doch spielen. Die USA halten das Spiel länger durch. Können locker noch 5 Jahre weiterhin schön sanktionieren. Kim aber wird immer mehr verlieren. Atomwaffen? Selbst wenn, einsetzen wird sie der Kim nicht. Und sonst kann man sicher auch mit Hacks einige unschöne Unfälle provozieren (keine sehr schädlichen für die umwelt)
    3 40 Melden
    • swisskiss 17.05.2018 20:48
      Highlight WeischDoch: Du hast offensichtlich nicht sehr viel Ahnung , dass China als Verbündeter seit Jahrzehnten alle Sanktionen und Druckversuche locker abfedert. Die aktuelle Lage ist nur durch die Unterstützung durch China entstanden.

      Das aber Trump diesen Zusammehang nicht erkennt und sich erblödet, China mit einem Handelskrieg zu drohen, zeigt nur wie völlig unfähig und planlos die USA auf diese Bedrohung reagieren.

      Dazu gehört auch das Treffen mit Nordkorea, das völlig sinnlos ist, solange China nicht in diese Verhandlungen miteinbezogen wird.
      44 1 Melden
    • WeischDoch 17.05.2018 22:24
      Highlight Die USA wissen sehr wohl was China da treibt. Wer denkst du hat den Nordkoreanern gesagt sie sollen zurückrudern? Die Drohungen vorher waren ein Test seitens China. Wie weit Trump wohl gehen wird. Statt dass Trump aber die Stufen der Eskalation hochging, nahm er den Lift. Nordkorea ruderte zurück. Nun kommen sie wieder. Es ist ein Necken von Trump. So explosiv der aber ist, könnte das ganz schön in die Hose gehen. Nordkorea selbst ist keine Gefahr. Nur ein Spielball den alle brauchen können.
      4 7 Melden
    • reconquista's creed 18.05.2018 07:06
      Highlight “Können locker noch 5 Jahre weiterhin schön sanktionieren. “
      Weisst du wie lange Nordkorea bereits durch die USA sanktioniert wird?
      Wahrscheinlich bis anhin nicht mitbekommen weil die vorherigen Präsidenten nicht so laut rumtrompetet haben wie Scheihals Trump.
      22 1 Melden
  • Philipp Kästli 17.05.2018 17:39
    Highlight "Aus der Geschichte gelernt"
    Die Aufzählung der Lehrstücke könnte man um die Ukraine verlängern: Die Ukraine hat ihre Atomwaffen an Russland abgegeben, gegen eine Garantie der Aussengrenzen durch Russland, Grossbritannien und der USA (Budapest-Vertrag).
    Tatsächlich war die Politik aller Grossmächte in den letzten 80 Jahren extrem kurzsichtig und für die Non-Proliferation katastrophal.
    22 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.05.2018 20:36
      Highlight Russland ist der Rechtsnachfolger der UdSSR. Dazu sagt das Budapester Memorandum das die Ukraine freundlich zu Russland gesinnt sein muss. Das war seit Maidan nicht gegeben.
      8 14 Melden
  • Sheez Gagoo 17.05.2018 17:37
    Highlight Das hätten sich die Iraner merken sollen:. ERST die Bombe bauen und DANN verhandeln.
    31 2 Melden
  • KnechtRuprecht 17.05.2018 17:33
    Highlight Die USA sollte sich einfach mal zurückhalten. Keiner braucht die in der Weltpolitik. Seit 70 Jahren ein reiner Unruhestifter!
    Solange die Europäischen Regierungen jedoch den Arsch nicht hochbekommen und sich von ihrer Schutzmacht lösen wird sich nichts ändern!
    38 0 Melden
    • WeischDoch 17.05.2018 22:27
      Highlight Eben darum brauchts die USA. Ja sie sind schlecht aber sie sind immernoch die Hüter gewisser Werte die wir teilen. Nagut Trump teilt sie nicht aber willst du etwa Werte wie in Russland? Oder dem mittleren Osten? Europa kann sich auf keinste weise verteidigen. Nur die Briten und Franzosen hätten vielleicht was zu melden.
      7 10 Melden
  • TanookiStormtrooper 17.05.2018 17:29
    Highlight Ist leider so. Ein Diktator, der auf den Westen zugeht endet am Strick oder im Strassengraben, während Staaten mit einer Atombombe mehr oder weniger machen dürfen was sie wollen. Gerade auf die Amis kann man sich nicht verlassen und dies nicht erst seit Trump. Strategisch gesehen ist die Bombe für Kim überlebenswichtig.
    204 6 Melden
    • Spellbinder 17.05.2018 18:34
      Highlight Vieleicht sollte ein diktator auch so enden.
      Wenn er seine sache fair und gut machen würde, fände man für seine herrschaft sicher ein netteres wort.
      13 7 Melden
  • Noblesse 17.05.2018 17:10
    Highlight Einen "Kim-Deal" (gemäss Trump) gibt es in der Sache nur ohne Atomwaffen. Und zwar überprüfbar. Auch gut so! Trump und seine Scharfmacher haben aber vergessen, die Manöver mit Südkorea abzusagen. Somit rumpelt es halt schon wieder in Nordkorea. Vergessen wir China nicht. Die wollen den Einfluss auf Nordkorea nicht verlieren, bzw haben diesen! Also, abwarten und Tee trinken. Ich hoffe sehr, dass Nordkorea à la China endlich seinen EinwohnerInnen endlich Wohlstand und Öffnung ermöglicht! Von mir aus mit Trump, solange er noch darf...
    28 6 Melden
  • Therealmonti 17.05.2018 17:09
    Highlight Der Verfasser des Buches "The Art of the Deal" (Trump) zeigt schon wieder, dass er nur bescheissen kann, aber keine Ahnung hat von einem guten Deal. Auch mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem hat er einen miserablen Deal gemacht: Er hat den besten Trumpf verschenkt, ohne dass die schlauen Israelis etwas geben mussten (z.B. Verzicht auf neue Siedlungen in den besetzten Gebieten). Trump ist nicht bloss eine Schande für die USA, er ist in jeder Beziehung eine totale Niete.
    301 4 Melden
    • Snowy 17.05.2018 18:37
      Highlight Post des Tages.
      20 0 Melden
    • Klaus07 17.05.2018 19:18
      Highlight Ich geb ihnen bis auf eine Kleinigkeit absolut recht. Der Verfasser des Buchs ist Tony Schwartz. Trump hat kein einziges Wort geschrieben wir aber als Autor aufgeführt. Trump ist eine wandelnde Fake News!
      27 0 Melden
    • roger.schmid 17.05.2018 20:04
      Highlight @Therealmonti: Genau, nur ist nicht einmal der Verfasser des Buches. Er hat nur wieder einmal seinen Namen darüber geschrieben, wie überall. Die Arbeit haben andere geleistet, das Buch hat Tony Schwartz geschrieben.
      20 0 Melden
  • lilie 17.05.2018 17:00
    Highlight "Auf (Trump) wartet in Singapur ein schwieriger Gipfel mit Kim Jong Un".

    Das gilt nur für Normalsterbliche. Für Mr. Superduperwhoopyloopy ist das doch ein Klacks! Hingehen, lächeln, sagen, das alles gut wird und sich nachher selber auf die Schultern klopfen.

    Immerhin hat er jahrelang Schönheitswettbewerbe abgehalten, da weiss man, wie man sich effektiv ins rechte Licht rückt und die Welt rettet!

    Nur der Rest der Welt wird sich bis zur Besinnungslosigkeit facepalmen und denken: Wie ein Elefant im Porzellanladen? Eher wie ein Durchgeknallter im Atomwaffenlager! 🙈🙈🙈😨😨😨
    62 1 Melden
    • N. Y. P. D. 17.05.2018 17:47
      Highlight ..wird sich bis zur Besinnungslosigkeit facepalmen

      Herrlich 👌👍
      18 0 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 17.05.2018 16:59
    Highlight Merkt ihr was?

    -Tusk bezeichnet USA als unzuverlässig
    -EU will weiterhin mit dem Iran handeln ohne US Dollar
    -Kim Jong Un wird als Vernünftiger dargestellt als USA
    -Israel ist keine Heilige Kuh mehr
    -EU will Iran Sanktionen umgehen
    -Merkel sagt, man muss sich auf sich selbst verlassen

    Wir sehen den Paradigmenwechsel ganz deutlich.
    175 6 Melden
    • Vanessa_2107 17.05.2018 18:26
      Highlight Ja das ist doch super, wenn es nur dabei bleibt. Putin und die Chinesen und alle die wollen müssen auch ins Boot kommen (einfach gesagt) und dann Trump, (solange er an der Macht ist ) und seine Trumpisten rechts liegenlassen, sie ignorieren. Das könnte spannend werden.
      17 0 Melden
    • Astrogator 18.05.2018 07:18
      Highlight Ich sage schon lange, an den USA heute sehen wir wie das römische Reich zerbrochen ist.
      11 0 Melden
    • Ueli der Knecht 18.05.2018 14:00
      Highlight Paradigmenwechsel wage ich zu bezweifeln. Wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Und das geht unter. Wie die Römer.

      "Ein Zusammenbruch wird unausweichlich, sobald diese Faktoren zwei bestimmte Dynamiken produzieren: Die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und einen armen Rest.

      Beim Untergang aller vergangenen Hochkulturen der letzten 5000 Jahre läutete das Auftreten dieser beiden Dynamiken unfehlbar den Untergang ein."
      https://www.sein.de/nasa-kollaps-unserer-zivilisation-unausweichlich/
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 17.05.2018 16:51
    Highlight faktisch heisst es, die koreanische Halbinsel als Ganzes unter den Schutzschirm der Chinesen zu stellen. Und der Deal ist - Land von der amerikanischen zur chinesischen Einflusszone transferieren - dafür gibt's einen geilen Tweet für Trump. Allerdings scheinen die Japaner davon noch nicht wirklich überzeugt...
    28 3 Melden
  • Scaros_2 17.05.2018 16:46
    Highlight Faszinierend wenn man den Moment erlebt in dem ein kleines Land den USA mal so ordentlich parolli bieten
    56 2 Melden
    • The Origin Gra 17.05.2018 18:54
      Highlight Faszinierend? Eher erschreckend was das über die Fähigkeiten des POTUS aussagt 😳
      14 0 Melden

Wäre Trump eine Aktie, müsste man sie jetzt verkaufen

Woodward-Buch und Blaue Welle: Der US-Präsident steht arg im Gegenwind.

Anleger werden in zwei Kategorien unterteilt: Value- und Momentum-Investoren. Die Value-Investoren richten ihre Kaufentscheide nach dem Wert einer Aktie. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist Warren Buffett. Die Momentum-Investoren hingegen schauen darauf, welche Aktien am meisten gefragt sind, und springen auf einen fahrenden Zug auf.

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