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Trumps feuert seine Kommunikationschefin Hope Hicks

In this Feb. 27 2018 photo, White House Communications Director Hope Hicks, one of President Trump's closest aides and advisers, arrives to meet behind closed doors with the House Intelligence Co ...
Nach nur sechs Monaten muss Hicks ihren Posten bereits wieder räumen. Bild: AP/AP

Wegen Affäre? Trumps Kommunikationschefin Hope Hicks tritt zurück

Trump bezeichnet sie einst als «weitere Tochter». Nun muss das Ex-Model Hicks nach nur sechs Monaten ihren Posten wieder räumen.  
28.02.2018, 23:5801.03.2018, 00:16

Die Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses, Hope Hicks, tritt zurück. Dies teilte am Mittwoch US-Präsidentensprecherin Sarah Huckabee Sanders mit, ohne Gründe für den Rücktritt zu nennen. Die 29-Jährige hatten den Posten erst im Sommer übernommen.

Zuvor hatte ihr skandalumwitterter Vorgänger Anthony Scaramucci nach nur zehn Tagen im Amt gehen müssen.

Hicks war am Dienstag neun Stunden lang vom Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses befragt worden. Sie hatte ein Verhältnis mit Trumps zurückgetretenem Mitarbeiter Rob Porter, an dessen Demission wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt durch zwei Ex-Frauen sie gleichzeitig mitarbeitete.

In this Feb. 9, 2018 photo, White House Communications Director Hope Hicks is shown during a meeting in the Oval Office between President Donald Trump and Shane Bouvet, in Washington. Hicks is schedul ...
Trump bezeichnete das frühere Model als «weitere Tochter». Bild: AP/AP

Hicks arbeitet bereits seit längerem für Trump und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam gemacht. Sie gehörte bisher als eine von ganz wenigen Personen, die nicht Familienmitglied sind, zu Trumps innerstem Kreis.

Sie ist «weitere Tochter» für Trump

Lange Zeit arbeitete Hicks fast vollständig hinter den Kulissen. Trump hatte Hicks einst als eine «weitere Tochter» bezeichnet. Ihre Beziehung zur Familie hatte sie als Model für die Modelinie von Trumps Tochter Ivanka begonnen.

Die Rolle einer Kommunikationsdirektorin ist anders als die einer Pressesprecherin. Während Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders Briefings und Pressekonferenzen gibt, soll eine Kommunikationschefin dafür sorgen, dass aus dem Weissen Haus eine einheitliche Botschaft kommt. (sda/dpa/apa/afp)

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Kann Trumps Wahnsinn gestoppt werden?
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