Interview
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ZUM 50. GEBURTSTAG VON ALBERT ROESTI, NATIONALRAT UND PARTEIPRAESIDENT DER SVP, AM MONTAG, 7. AUGUST 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - SVP-Parteipraesident Albert Roesti kurz vor Beginn der Elefantenrunde der Parteipraesidenten, zum Ergebnis der Abstimmung zur Energiestrategie 2050, am Sonntag, 21. Mai 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

«Die Mission ist klar»: Der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti ist seit April 2016 Parteipräsident. Bild: KEYSTONE

SVP-Präsident Rösti: «Unsere Wähler laufen nicht über, sie bleiben einfach zuhause»

Am Wochenende gab es in den Kantonen Zürich und Genf erneut deutliche Niederlagen für die lange erfolgsverwöhnte SVP. Parteipräsident Albert Rösti spricht von resignierten Anhängern, mangelnder Mobilisierung und erklärt, weshalb die Linke von sprudelnden Steuern profitiert.



Herr Rösti, die SVP hat am Wochenende erneut verloren. Nicht nur in den Städten gab es Niederlagen, sondern auch in der Agglo und in Landgemeinden wie Rafz oder Eglisau. Befindet sich die Partei in einer flächendeckenden Krise?
Albert Rösti:
Nein, das ist gar nicht der Fall, wenn die Partei auf sehr hohem Niveau gewisse Verluste einfährt. Klar ist aber: Es ist uns zu wenig gelungen, die Leute zu überzeugen, dass es die SVP braucht, etwa bei der Sicherung von Arbeitsplätzen von über 50-Jährigen, die von der Zuwanderung bedroht sind. Hier hat bei unseren Wählern eher eine Demobilisierung stattgefunden.

Wie erklären Sie sich die Stimmverluste konkret?
Bereits bei den Wahlen im Kanton Bern Ende März zeigte die tiefe Stimmbeteiligung: Unsere Wähler laufen nicht zu anderen Parteien über, sie bleiben einfach zuhause. Ich denke, das hat viel mit der Resignation über nicht umgesetzte Volksentscheide zu tun, etwa bei der Masseneinwanderung.

Jetzt machen Sie es sich aber einfach. Früher war es doch Teil des SVP-Erfolgsrezepts, dank der Wut über die «classe politique» Stimmen zu gewinnen. Weshalb ist diese Wut der Resignation gewichen?
Für mich ist es gut nachvollziehbar, dass bei unseren Wählern irgendwann eine gewisse Müdigkeit eingesetzt hat: Schliesslich mussten sie mehrmals mitansehen, dass Entscheide durch eine Mitte-Links-Mehrheit einfach nicht umgesetzt worden sind. So wird der Vierfachmörder von Rupperswil nicht lebenslänglich verwahrt, trotz Ja zur Verwahrungsinitiative. Der «Schläger von Zürich» wird nicht ausgeschafft, trotz Ja zur Ausschaffungsinitiative und die Zuwanderung ist wieder am steigen, trotz der Masseneinwanderungsinitiative. Ein- oder zweimal sagt man sich vielleicht, «jetzt wähle ich umso mehr SVP», aber irgendwann führt diese Missachtung von Volksentscheiden zu Resignation. Das ist äusserst gefährlich, nicht für die SVP, sondern für die direkte Demokratie.

In rund 18 Monaten wird in den eidgenössischen Wahlen ein neues Parlament gewählt. Muss sich die SVP auch auf nationaler Ebene Sorgen machen?
Sorgen bringen nichts, wir müssen jetzt an die Arbeit. Die Mission ist klar: Wir müssen zeigen, dass es die SVP braucht, um Wohlstand und Unabhängigkeit der Schweiz zu bewahren. Derzeit befinden wir uns in einer Phase, in der die Steuereinnahmen fliessen und die Arbeitslosigkeit tief ist. Momentan geht es uns in der Schweiz sehr gut, darum kommen linke Ideen wie etwa der Vaterschaftsurlaub gut an. Damit gefährdet man aber langfristig den Wohlstand.

«Momentan geht es uns in der Schweiz sehr gut, darum kommen linke Ideen wie etwa der Vaterschaftsurlaub gut an.»

Angesichts der Misserfolge in Gemeinden und Kantonen: Ziehen die alten Wahlschlager der SVP überhaupt noch – EU, Kriminalität, Asylwesen?
Ich bin zuversichtlich, dass wir den Wähleranteil 2019 werden halten können. Nur damit kann ein Mitte-Links-Parlament verhindert werden, das sich der Umsetzung von Volksentscheiden widersetzt. Gerade die Frage der Migration – sowohl im Asylbereich als auch im Rahmen der Personenfreizügigkeit – bleibt aktuell. Schliesslich ist die Zuwanderung verantwortlich für die Sorgen des Einzelnen um seinen Arbeitsplatz. Letztendlich bedroht die Zuwanderung den ausserordentlichen Wohlstand der Schweiz, unser Lohnniveau und die Arbeitsplätze. Auch das Thema Sicherheit beschäftigt die Menschen: Die Welt ist so unsicher wie lange nicht mehr. Hier braucht es eine starke Armee, um das Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen. Aber auch langfristig gesicherte Sozialwerke.

Träfe das alles zu, hätte die SVP auch die kommunalen und kantonalen Wahlen der letzten Zeit gewinnen müssen. Sie hat aber verloren.
Die liberal-konservative Politik der SVP geniesst ungebrochen grosse Unterstützung. Wir müssen es einfach schaffen, unsere Leute an die Urne zu bringen. 2019 muss uns die Mobilisierung besser gelingen als in den vergangen Wahlen.

«In der Agglomeration leben jene Leute, welche die Zeche für die Zuwanderung und den ausufernden Sozialstaat bezahlen.»

Wo hat es da bei der SVP gehapert?
Die Leute erwarten, dass man hinhört, auf sie zugeht, ihre Sorgen ernst nimmt. Da ist jede einzelne unserer rund 1000 Sektionen gefordert. Wir müssen auch bei der Methodik einen Zacken zulegen, etwa mit Hausbesuchen und Telefonanrufen bei unseren Sympathisanten. Das oberste Ziel ist es, den Leuten klarzumachen, dass die SVP wie keine andere Partei für Freiheit und Sicherheit eines jeden Einzelnen einsteht.

Die denkwürdigsten SVP-Abstimmungsplakate

Liegt das Problem nicht tiefer? Noch Ende März erklärten Sie die Niederlagen in Zürich und Winterthur gegenüber dem Blick mit den vielen Stadtbewohnern, die vom Staat abhängig seien, sahen aber in der Agglomerationen Wählerpotenzial. Jetzt hat die SVP auch da verloren.
Die wichtigste Erklärung für die Ergebnisse sind Resignation und mangelnde Mobilisierung unserer Wähler. Doch das Potenzial in den Agglomeration ist vorhanden: Dort leben jene Leute, welche die Zeche für die Zuwanderung und den ausufernden Sozialstaat bezahlen – oder für Kampf der Linken gegen Sozialdetektive und somit für Sozialhilfebetrüger.

«Bei der Mobilisierung kann jedes Parteimitglied von der Basis bis zur Spitze mehr tun – davon nehme ich mich nicht aus.»

Schauen wir noch kurz in die Romandie: In Genf verlor die SVP deutlich. Vom erhofften «Parmelin-Effekt» nach der Wahl des ersten SVP-Bundesrats aus der Westschweiz ist nirgendwo etwas zu spüren. Enttäuscht?
Unser Wähleranteil in der Romandie bleibt unter demjenigen in der Deutschschweiz zurück. Alleine deshalb bin ich weiterhin davon überzeugt, dass die SVP in der Romandie grosses Wachstumspotenzial hat. Aber dieses Wachstum stellt sich nicht von alleine ein. Dass wir bei den Wahlen im Kanton Genf teilweise mit unvollständig gefüllten Wahllisten angetreten sind, zeigt, dass noch Luft nach oben beseht

Ende März wurden Sie für eine weitere zweijährige Amtszeit als Parteipräsident gewählt. Ihre erste Amtszeit war von vielen Wahl- und Abstimmungsniederlagen geprägt. Sind Sie der richtige Parteipräsident – und was müssen Sie besser machen?
Es war von Anfang an klar, dass ich die SVP in die Wahlen 2019 führe. Meine Wiederwahl war unbestritten. Verbessern kann man sich immer: Ich habe die mangelhafte Mobilisierung angesprochen. Da muss jedes Parteimitglied von der Basis bis zur Spitze mehr tun – davon nehme ich mich nicht aus.

Die SVP ist krasser drauf, als man denkt!

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    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 19.04.2018 06:50
    Highlight Highlight Der gute Herr Rösti spricht geflissentlich das grösste Problem der SVP nicht an.

    Wenn Themen nicht im Mittelpukt stehen, sondern Köpfe, ist die SVP nie auf der Gewinnerseite.

    Sobald der Wähler Kompetenz als wichtiger erachtet als Ideologie, steht die SVP schlecht da.

    Wer es fertigbringt wie in Bern, 3 wichtige politische Aemter aus Mangel an fähigen Kandidaten, diese Aemter mit einem Erich Hess zu besetzen, hat ein akutes Personalproblem.

    Statt immer vom Volkswillen zu schwafeln, mal Persönlichkeiten aufstellen, die diesen Willen auch umsetzen können, statt linientreue Parteisoldaten.

  • Sophia 19.04.2018 01:02
    Highlight Highlight Ein echter Schweizer weiss, kein Wähler läuft über, höchstens die Milch beim Kochen! Und die Rösti brennt an, wenn man sie zu lange auf dem Feuer stehen lässt!
  • Schneider Alex 18.04.2018 06:19
    Highlight Highlight Auch der SVP wird es irgendwann einmal dämmern, dass sie es mit der systematischen Missachtung der sozialen und ökologischen Probleme des Landes nie über die 30%-Wähleranteil schaffen wird; obwohl das bei den EU/Migrationsfragen dringend nötig wäre.
  • Merida 17.04.2018 16:44
    Highlight Highlight Hat sich Herr Rösti in letzter Zeit mal zugehört?
  • werner weber 17.04.2018 14:15
    Highlight Highlight Ja unter der "Ausländer sind an allem Schuld" Burka, kommt halt immer mehr die Milliardärsfratze mit USR3 , gegen die AHV und EL-Kürzungen zum Vorschein. Wie hat Blocher gesagt, Niederlagen sind auch ein Weckruf, auf denn ArbeiterInnen von Schwamendingen besinnt Euch.
    • hävi der 3. 17.04.2018 20:47
      Highlight Highlight weber

      Meinen sie wirklich, der Arbeiter aus Schwamendingen freue sich auf die EU?
      Nein?
      Die wollen doch nicht von der SP auf die Schlachtbank geführt werden.

      Bitte etwas weniger Überheblichkeit und mehr Verständnis für die Arbeiterschaft.
    • Fabio74 17.04.2018 21:07
      Highlight Highlight @hävi Noch bisschen martialischer vielleicht?
      Der Schlachter ist die SVP und die FDP zusammen mit der CVP die die Arbeitsrechte aushöhlen und den Landschaftsschutz zusammen streichen
    • Sophia 19.04.2018 14:37
      Highlight Highlight Hävi, wenn "der Arbeiter" wirklich Bescheid wüsste, dann würde er in die EU wollen, leider ist "der Arbeiter" aber auf wahrheitsgetreue Aufklärung angewiesen und wird ständig belogen. "Der Arbeiter" verdient nämlich jeden zweiten Franken durch die EU, nur muss man ihm das auch sagen! Wer sich die wirtschaftliche Situation der Schweiz genau anschaut, der sieht, dass ohne die EU gar nichts geht. Schau mal, wie sich gerade die Briten verbiegen, damit sie es nicht mit der EU verderben. Daraus könntest du eine Menge lernen, wenn dir deine Voreingenommenkeit nicht im Wege ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 17.04.2018 14:14
    Highlight Highlight meisterhaft ist die SVP im schönreden von wahlschlappen.

    es braucht ein neues kapitel in unserem land. wieder konsens zwischen den parteien, keine hassparolen gegen ausländer und die EU.

    es müsste einmal der versuch unternommen werden, den schaden zu beziffern, den blocher und seine rechtsnationale truppe der schweiz bereits beschert hat.

    das volk ist nur dann von interesse, wenn es darum geht es aufzustacheln, für sich zu gewinnen, und damit die macht der partei zu konsolidieren.

    rösti ist blochers verbaler wiederkäuer und wird zu noch mehr SVP wahl- und abstimmungsschlappen beitragen.
    • outdoorch 17.04.2018 17:24
      Highlight Highlight Tut jetzt nicht direkt was zur Sache, aber der Ausdruck „verbaler Wiederkäuer“ ist preisverdächtig und muss ich mir merken😅
    • hävi der 3. 17.04.2018 21:07
      Highlight Highlight Piöd

      Mal im Ernst. Sie sind der erste, der darunter leiden würde, wenn es keine SVP mehr gäbe.
      Wen wollen sie danach hassen?
      Eben...
      Mit einem Bier in der Hand und der Pizza auf der Tastatur schreiben sie schon leicht ihre Kommentare.
      Aber denken sie daran: es braucht Leute die Verantwortung übernehmen und die auch Typen wie sie einer sind, mitfinanzieren.
    • swisskiss 18.04.2018 00:34
      Highlight Highlight hävi der 3.: Di willst aber nicht ernsthaft behaupten, dass Du mit Deinem Steuerbeitrag irgendjemanden mitfinanzierst.

      Soll ich Dir mal den Anteil mit niederem Bildungsgrad, der Anteil der Ungelernten und Niedrigvedienenden bei der SVP aufzeigen?

      Dieser 30 % Anteil des Parteienspektrums, der mit Abstand das niedrigste Steuersubstrat generiert?

      Es ist lächerlich, wenn genau die Arbeitnehmer, die unterdurchschnittlich Steuern bezahlen, von Steuerverschwendung und Mitfinanzierung Anderer schwafeln.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 17.04.2018 13:29
    Highlight Highlight Trotzdem ist der Wähleranteil immer noch beachtlich wenn man bedenkt das sie ca. 2% der Bevölkerung vertretten und den Rest der Leute mit Füssen tretten.
  • Pius C. Bünzli 17.04.2018 12:58
    Highlight Highlight Ich wohne in der Agglo und sehe weder ein Problem in der Zuwanderung noch im Sozialwesen. Wer arbeiten will findet einen Job, egal of schweizer Pass oder nicht.
    • TheMan 17.04.2018 16:56
      Highlight Highlight Man kann auch die Augen verschliessen vor solchen Problemen. Nach der SP gibt es die auch nicht. Aber Statistisch sind sie da. Finanziell auch. Aber he die SP wirft gern mit Geld herum, welches nicht Ihnen gehört.
    • Fabio74 17.04.2018 20:13
      Highlight Highlight @TheMan Unterstell anderen nicht Dinge, die sie nicht sagen!
      Keiner verschliesst die PRobleme, aber es ist an vorderster Front die SVP, die FDP und die CVP die die Wirtschaft im Land dominieren direkt oder via Lobbys, es sind die 3 PArteien, die in Bern die Mehrheit haben, es sind SVP und FDP die keine Parallelimporte haben wollen.
      Und es sind Leute wie Du die sich lieber über den Tischen ziehen lassen wollen und auf Sozialhilfe-Empfänger treten weil sie nach oben buckeln müssen, damit den Reichen noch mehr Geld hintenrein geblasen werden kann.
    • TheMan 17.04.2018 21:25
      Highlight Highlight Ach Fabio und warum muss man bei der Sozialhilfe sparen? Dank wem dürfen wir die Betrüger nicht verfolgen? Dank wem dürfen wir Betrüger nicht ausschafen? Und die SP will in die EU. Dan blässt die SP den Reichen erst Recht Geld in den Allerwertesten. Aber Pssst das darf man nicht zu laut sagen. Und das die MEI nicht nicht umgesetzt wurde haben wir dank der SP und der Wirtschaft bzw den Reichen zu verdanken. Wir werden von der SP an allen Fronten verarscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 17.04.2018 12:41
    Highlight Highlight Albert Rösti kämpft nach eigenen Angaben für eine freie und unabhängige Schweiz, ist aber gleichzeitig Präsident von Swissoil. Wieviel Öl fördern wir noch gleich in unserem Land? Wieviele Milliarden stopfen wir irgendwelchen Schurkenstaaten in den Rachen? Was für ein Kasper.
    • almlasdn 17.04.2018 15:30
      Highlight Highlight Diskriminierung aufgrund der Herkunft ist leider immer noch ein Problem --> nicht alle finden einfach so einen Job, selbst wenn sie es wollen.
    • TheMan 17.04.2018 16:58
      Highlight Highlight Djinnn wen wir in der EU wären, was die SP will. Wäre die SP dan die Grossverdiener. Und durch die SP würde wie jetzt, die Reichen Reicher werden und die Armen, armer.
    • Die Redaktion 17.04.2018 19:49
      Highlight Highlight @TheMan

      An Ihrer Stelle würde ich mir wirklich Sorgen machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RescueHammer 17.04.2018 12:30
    Highlight Highlight Die SVP ist abseits ihrer Kernthemen unfähig vernünftige Politik zu machen. Das haben ihre Wähler bemerkt und blieben zu Hause, ganz besonders die Ü50 für die sich die Volkspartei ja so vehement einsetzt.
    • Juliet Bravo 17.04.2018 19:54
      Highlight Highlight Das betrifft auch ihre Kernthemen.
  • Sauäschnörrli 17.04.2018 12:27
    Highlight Highlight Zuerst:"Schliesslich mussten sie mehrmals mitansehen, dass Entscheide durch eine Mitte-Links-Mehrheit einfach nicht umgesetzt worden sind."
    Bei der übernächsten Frage:"Nur damit kann ein Mitte-Links-Parlament verhindert werden, das sich der Umsetzung von Volksentscheiden widersetzt."

    Gibt es denn jetzt diese Mehrheit oder nicht?
    • Magnum44 17.04.2018 14:16
      Highlight Highlight Gab es dies seit 1848 überhaupt einmal?
    • swisskiss 17.04.2018 14:23
      Highlight Highlight Herr Rösti bezeichnet die FDP und CVP je nach Gusto, als Links Mitte, wenn bei der aussenpolitischenlichen Haltung der SVP, die anderen Bürgerlichen entgegenhalten, um dann bei sozial - oder sicherheitspolitischen Fragen den bürgerlichen Schulterschluss zu loben.

      Fakt ist, dass alleine FDP und SVP zusammen 101 Sitze im 200 köpfigen Nationalrat besetzen. Das wesentliche Problem ist, das SVP und FDP im Verhältnis zur EU und der damit verbundenen Politik diametrale Ansichten haben.

      Rösti kann doch nicht hinstehen und zugeben, dass bürgerliche Wähler die FDP Haltung unterstützen und abwandern.
  • Majoras Maske 17.04.2018 11:26
    Highlight Highlight Nur weiter so, Rösti, dann wird die SVP vielleicht schon bald zur Schweizer Ausgabe der SPD was das zwiespältige Verhältnis der Wähler mit der Partei angeht.
  • dan2016 17.04.2018 11:22
    Highlight Highlight cooles Interview. Und ganz bequem für Journalisten:)... man muss gar nicht viel kritisches fragen:)... die Schaumschlägerei ist so offensichtlich wie bei kaum einem anderen Politiker....
  • PatCrabs 17.04.2018 11:12
    Highlight Highlight "Schliesslich ist die Zuwanderung verantwortlich für die Sorgen des Einzelnen um seinen Arbeitsplatz"

    Falsch!
    Sorgen um den Arbeitsplatz machen sich die Menschen wegen der Folgen der Neoliberalisierung, Abbau der Sozialwerke, erhöhtem Leistungsdruck, Abwanderung von Arbeitsplätzen in Billiglohn-Länder als Folge von Freihandelsabkommen, etc.
    Alles Dinge, von denen die Firmenbesitzer unter den SVP- und FDP-Eliten finanziell tagtäglich profitieren.

    Und dann dem uns von wegen Einwanderung Angst zu machen versuchen, damit wir noch länger nicht genau hinsehen..
    • Lichtblau550 17.04.2018 20:38
      Highlight Highlight Wenn all die SVP-nahen Schweizer KMU ein grossangelegtes Programm zwecks Einstellung ausgesteuerter Ü50er starten würden, hätte die Volkspartei die Stammwählerschaft wieder an der Urne. Warum passiert so Naheliegendes nie?
  • Astrogator 17.04.2018 11:06
    Highlight Highlight Hmmm... freigeschaltete Kommentare die wieder verschwinden. Zieht die SVP wieder ihre Drohkulisse auf?
    Kenne das schon, da geht auch mal ein Brief an den Arbeitgeber man möge den politisch unbequemen Angestellten ruhig stellen. Meinungsfreiheit à la SVP.

    Lieber Zanetti, dadurch wirken sie nicht intelligenter 🤣
  • Wilson_Wilson 17.04.2018 10:52
    Highlight Highlight Das ist ja ein Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, was der alles für palavert – und trotzdem wird diese Partei gewählt.
  • Eh Doch 17.04.2018 10:49
    Highlight Highlight Sicherung von Arbeitsplätzen von über 50-Jährigen, die von der Zuwanderung bedroht sind.

    Unglaublich dass man die Zuwanderung immer noch als Grund für das Verschwinden von Arbeitsplätzen hinstellt.
    Die Digitalisierung wird nie angesprochen.
    Typisch SVP
    • sheimers 17.04.2018 15:49
      Highlight Highlight Weder Zuwanderung noch Digitalisierung/Automatisierung vernichten Arbeitsplätze. Sie verdrängen vielleicht einzelne Arbeitsstellen, aber insgesamt kurbeln sie die Wirtschaft an, was mehr neue Arbeitsplätze schafft. Länder mit hoher Automatisierung und viel Zuwanderung haben eine tiefe Arbeitslosigkeit (z.B. Schweiz). Die Arbeitslosigkeit bei Alten und Behinderten kommt von den hohen Löhnen, die Industrie kann es sich nicht mehr leisten, weniger produktive Arbeitskräfte zu beschäftigen. Zudem sind Alte oft besserwisserisch, was jüngeren Chefs nicht passt.
    • TheMan 17.04.2018 17:03
      Highlight Highlight Eh Doch weil die Zuwandernung die Hauptschuld hat. Die Zuwanderung zerstört mehr als die Digitalisierung. Immer Höhere Mieten, immer weniger Grün, immer mehr Stau, weniger Platz im ÖV usw. Die Digitalisierung ist dabei nur ein kleiner Teil.
    • Fabio74 17.04.2018 20:19
      Highlight Highlight @theMan: Immer noch Blödsinn. Die Zuwanderung aus der PFZ findet nur statt, wenn die Menschen hier einen Job haben; und das heisst es werden Jobs geschaffen. Und: Wer hier einen hat und einen guten Job macht, der behält ihn auch.
      Die höheren Mieten liegen daran, dass die PKs in Immobilien investieren, da sonst fast nichts mehr grosse Renditen abwerfen. Und weil diesee Wohnungen mit viel zu viel Schnickschnack ausgestattet sind.
      Weniger grün gibts weil jedes Kaff wachsen will. die meisten Käffer im Land sind SVP, FDP, CVP dominiert. Dort sind die Bauunternehmer die profitieren von der Bauerei
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roter Baron 17.04.2018 10:47
    Highlight Highlight Das ist doch Alles kein Problem. Bis zu den Nationalratswahlen bleiben noch eineinhalb Jahre. In dieser Zeit können die neu gewählten Politiker zeigen, was sie für Ideen haben, und wie man selbige umsetzt. Das bedeutet einfach, sehr oft die Presse verfolgen, denn ich finde man sollte nach Fähigkeiten wählen, nicht nach Partei. Mir spielt es keine Rolle, welche Partei ich wähle, wichtig ist einfach, dass es fähige Leute sind, die gute Lösungen anbieten, und ja, die fehlen momentan bei der SVP. Ich könnte mir auch vorstellen Mitte-Links zu wählen. Hauptsache es werden Lösungen geboten.
  • Schmidi1 17.04.2018 10:45
    Highlight Highlight Auch wenn es hier bei watson niemand glauben will: Genau aus diesen Gründen, den Rösti erwähnt hat, gehe ich nicht mehr stimmen und wählen. Ich habe es aufgegeben, an wirkliche Demokratie zu glauben. Abstimmungsniederlagen werden so lange verwässert und verbogen, bis sie in den aktuellen Mainstream passen.

    Die Schweiz schafft sich ab und wird zu einem völlig zubetonierten, übervölkerten Landstrich.
    Mir zum Glück bald egal - ich wandere nach meiner Pensionierung aus...
    • dan2016 17.04.2018 11:30
      Highlight Highlight hoppla, aus trotz zum Ausländer werden. Das finde ich jetzt mal cool. Aufpassen, sonst schaffen wir dann plötzlich den Schläger von Zürich (den ich nicht kenne) in ihr Zielland aus.... Und ich kann Dich beruhigen, in der Raumplanung ist einiges gegangen in den letzten Jahren, trotz Widerstand der SVP.
    • Sauäschnörrli 17.04.2018 12:15
      Highlight Highlight Dann hoffe ich mal man ist freundlicher zu ihnen, als es die SVP zu den sich hier niederlassenden Menschen einer anderen Nationalität ist.
    • nJuice 17.04.2018 12:17
      Highlight Highlight Danke dafür! (fürs Auswandern)
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoeyOnewood 17.04.2018 10:45
    Highlight Highlight Unglaublich, wie es Rösti schafft, so zu tun, als ob wir ein Mitte-Links-Parlament hätten.
  • Posersalami 17.04.2018 10:39
    Highlight Highlight "die Zuwanderung ist wieder am steigen, trotz der Masseneinwanderungsinitiative. "

    "Im letzten Jahr sind 31 000 EU-Bürger in die Schweiz eingewandert. Das sind 20 Prozent weniger als im Vorjahr und halb so viele wie 2013."
    https://www.nzz.ch/schweiz/die-schweiz-ist-weniger-attraktiv-fuer-eu-buerger-ld.1347877

    Wieso bietet Watson eine Plattform für Fake News? Man könnte den Lügen von Rösti wenigstens Fakten entgegen halten!
    • TheMan 17.04.2018 17:05
      Highlight Highlight Und versprochen haben uns die Linken, maximal 10000 Zuwanderung im Jahr
    • Fabio74 17.04.2018 20:25
      Highlight Highlight @TheMan Auch das ist falsch.
      Es wurde klipp und klar geschrieben, man rechne mit CA 10000 ZUSÄTZLICH pro Jahr zur damaligen Zuwanderung von ca 50000 im Jahr. Und es waren PROGNOSEN und die hängen davon ab wie sich die Wirtschaft entwickelt.
      Und noch immer kann aus der PFZ nur bleiben wer nach max3 Monaten einen Job hat und dann bleibt die Bewilligung an den Job gebunden. Famlie darf kommen, wenn die selber unterstützt werden kann.
    • Posersalami 17.04.2018 20:38
      Highlight Highlight Der Bundesrat ist und war nie "die Linken". Der Bundesrat ist glasklar bürgerlich mit erdrückender 5:2 Dominanz gegenüber der Linken. Beschweren sie sich also da.
  • Astrogator 17.04.2018 10:38
    Highlight Highlight Was mir mal wieder auffällt bei dem Interview: obwohl die SVP nicht Müde wird Eigenverantwortung zu predigen lesen wir hier ein weinerliches Statement nach dem anderen, dass alle anderen Schuld am fehlenden Erfolg haben nur nicht die SVP selbst.

    Eventuell ist das mit ein Grund für die Niederlagen, niemand mag Jammerlappen die nicht willens und fähig sind Verantwortung zu übernehmen.
  • Skater88 17.04.2018 10:37
    Highlight Highlight Entschuldigen Sie, da gibts nur eine richtige Reaktion: Mimimi es sind die anderen mimimi nein wir sind nicht schuld mimimi
  • Magnum44 17.04.2018 10:32
    Highlight Highlight Peinliches Interview, immer sind die anderen schuld. Die bösen Linken haben keine Mehrheit im Parlament, zudem war es die SVP, die auf das Referendum gegen die MEI verzichtet hat. Ein (SVP!) Richter setzte sodann eine ordentliche Verwahrung an, da ihm das Gesetz und zwei Gutachten gar keine andere Wahl lassen.
  • banda69 17.04.2018 10:27
    Highlight Highlight Nichts weiter als Durchhalteparolen.


    Und wenn ich mir dazu noch Röstis weinerliche Stimme vorstelle...guet Nacht böse SVP. Bin gespannt wie lange Rösti sich noch halten kann.
    • mogad 17.04.2018 11:37
      Highlight Highlight Der Herr Rösti sollte die Partei wechseln! Der Mann hat etwas Besseres verdient. Es muss ja nicht die SP sein, erwartet ja keiner.
  • alessandro 17.04.2018 10:21
    Highlight Highlight Auf jede Gegebenheit ein neuer Frame. Kritik am eigenen Tun würd ich an seiner Stelle auch sein lassen, sonst fällt das Kartenhaus noch ganz zusammen.
  • MSpeaker 17.04.2018 09:43
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses komödiantische Interview. Die SVP kann natürlich nichts dafür, dass sie Wähler verlieren, das liegt alles an den schlechten Umsetzungen der Initativen...
    Und hat nicht jede Partei ein Mobilisierungsproblem, wenn nur 50% der Wähler abstimmen gehen?
  • Bert der Geologe 17.04.2018 09:39
    Highlight Highlight Ich bin kein SVP-Wähler. Aber was man der Partei zugute halten muss, ist, dass sie den rechten Rand eingebunden hat. Zwar mit fragwürdigen Provokationen, aber es ist ihr gut gelungen. Nach meiner Meinung ist die Gefahr nun gross, dass viele frustrierte SVP-Wähler sich von PNOS und Konsorten radikalisieren lassen. Daher mag ich mich über den Rückgang der SVP nich nur freuen.
    • mogad 17.04.2018 10:52
      Highlight Highlight Bevor die SVP mit Poltern und Angstmacherei anfing hatten wir keinen rechten Rand mit Einfluss auf die Politik. Wir hatten eine FDP, die Wirtschaftspolitik gemacht hat und die jetzt von der SVP am Nasenring durchs Land geführt wird!
    • Astrogator 17.04.2018 11:02
      Highlight Highlight Die Partei hat den Rechten Rand nicht eingebunden. Die Partei ist der rechte Rand.
    • Bert der Geologe 17.04.2018 13:47
      Highlight Highlight Der Rand rechts der SVP bestand aus SD/NA und Autopartei. Zusammen hatten die bis 10%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 17.04.2018 09:38
    Highlight Highlight bald merkt auch der letzte 20min und weltwoche-leser, dass sich die SVP nur für die reichen einsetzt. ausländer- und EU-bashing allein zieht nicht mehr.

    die leute merken allmählich, welche interessen SVP&co. wirklich vertreten.
    beispiel: die verhinderung des parallelimports von medikamenten durch die bürgerlichen bundesräte, zu gunsten von big-pharma und deren aktionären, zu lasten der prämienzahler und patienten.

    nicht die ausländer oder die EU sind für den sozialen abstieg vieler verantwortlich, sondern die rechtsnationalen sozialabbauer.

    da nützen auch hausbesuche nichts, herr rösti!
    • Pasch 17.04.2018 10:34
      Highlight Highlight Die SP&Co machts auch nicht besser, schaufelt sie mit dem grossen Löffel ja doch alles in die Soz.Industrie. Ob links oder rechts für den 0815 Angestellten macht sich niemand stark. Der darf das ganze nur finanzieren und hat die Wahl zwischen einer Kotstulle oder einem Rieseneinlauf!
    • mogad 17.04.2018 11:36
      Highlight Highlight @Pasch. Widersprechen Sie sich da nicht selbst? Die SP macht sich stark für die 0815 Angestellten, hat aber leider selten bis nie die Mehrheit um ihre Anliegen durchzusetzen.
      Zu mehr als Schadensbegrenzung reicht es nicht und das auch nur mit Hilfe der Mitteparteien.
    • MacB 17.04.2018 13:36
      Highlight Highlight Die SP verliert zu stark in Ideologien und viele Büezer fühlen sich heute mehr von der SVP vertreten, das ist schade!

      Vernünftige linke Anliegen finden auch mit der Mitte zusammen eine Mehrheit. Doch da kommt schlicht wenig Substanz in den letzten Jahren ausser "der Überwindung des Kapitalismus" oder das BGE, das einem Büezer erst mal sagt: Du musst nicht arbeiten, um Geld zu bekommen. Der Büezer will das nicht, drum wählt er immer noch SVP.
  • MacB 17.04.2018 09:34
    Highlight Highlight Zitat Rösti: "...Kampf der Linken gegen Sozialdetektive und somit für Sozialhilfebetrüger"

    So kann man mir unterstellen, ich bin für Kriminelle, weil ich keinen Polizeistaat will. Das ist eine ganz gefährliche, stark tendeziöse und subtile Art der Mitteilung.

    Ich denke, die SVP ist generell nicht schlecht als Gegenpol in unserem Land. Doch wenn man dieses Interview liest, lese ich eher AfD-Phrasen als vernünftige Sachpolitik. Ich wünsche der SVP, dass sie damit nicht durchkommt und sich auf ihre Werte besinnt.
    • mogad 17.04.2018 10:55
      Highlight Highlight Brauchen wir wirklich diese Art von "Gegenpol"? Wir brauchen am rechten Rand keine Hetze und Angstmacherei, sondern eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik!
    • MacB 17.04.2018 11:56
      Highlight Highlight Die WIrtschaftspolitik kann und muss die FDP machen. Ich befürworte eine rechte Partei, auch wenn ich sie nie wählen würde. Im Moment sind sie schon sehr stark am rechten Rand, drum sag ich ja, ich wünsche die Rückkehr zu den Werten und dass sie damit auf die Schnauze fallen.

      Ohne SVP wär die Schweiz heute in der EU (SP und FDP waren Ende 90er dafür) und drum befürworte ich einen vernünftigen und gesunden Gegenpol zu rot/grün schon.
  • Alice36 17.04.2018 09:32
    Highlight Highlight Es stimmt schon die SVP erkennt oft wo der Schuh das Volk drückt und haut da drauf. Nur geändert hat sie mit ihren extrem Forderungen gar nichts. Die SVP kapiert nicht das es Trump mässig in der CH nicht funktioniert, Gesucht werden Kompromisse die eine Mehrheit beim Volk finden. Dazu kommen die unsäglichen Themen die seit Jahren die selben sind und egal wie sich die Probleme entwickeln immer gleich gelöst werden sollen. Zum Beispiel die ewigen Sparmassnehmen bei gleichzeitigem Überschuss in den Kassen gehen langsam wohl auch der SVP Klientel auf den Sack.
    • TheMan 17.04.2018 17:14
      Highlight Highlight Das Problem ist, die SP sieht diese Sachen anders. Sie will gar nicht sehen wo es dem Volk etwas drückt. Die MAI wurde nicht umgesetzt dank SP und Mittelinks (Jositsch ein SP-Politiker sagt auch, nicht umgesetzt.) Die SVP kann lange schauen wo dem Volk der Schuh drückt. Solange die Linken nicht mitzieht und gegen das Volk arbeitet. Wird nie was fürs Volk gemacht.
    • Fabio74 17.04.2018 20:29
      Highlight Highlight Wessen Schuh ist die Frage.
      die SVP provoziert, weil das Geschäftsmodell die PRovokation und die Problembewirtschaftung ist.
      DAs Verschwinden von Themen ist ein Problem
      Und bei Ausländern, der EU, etc kann man voll auf Emotionen spielen und braucht keine Fakten
      Leider haben die anderen Parteien zu lange zugeschaut und nichts getan
      Aber sind wir gespannt was nach Blochers Tod mit dem Laden passiert.
      Ob der Parteibesitzer dann ewiger Parteibesitzer bleibt
    • Fabio74 17.04.2018 20:31
      Highlight Highlight @TheMan: Jositsch ist einer von 246 Parlamentarier.
      Für ein Gesetz braucht es mindestens 101 Nationalräte und mindestens 24 Ständeräte
      Jositsch hat EINE Stimme. die SP hat weder 101 im NR noch 24 im SR.
      Und noch was: Ihr seid nicht das Volk und ihr vertretet nicht die Mehrheit des Volkes in diesem Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grind 17.04.2018 09:28
    Highlight Highlight ich fasse zusammen

    schuld sind:
    -ausländer, die machen, dass schweizer zuhause bleiben
    -die mittelinks minderheit im parlament
    -sozialhilfebezüger



    nur weiter so rösti, nur weiter!
    • Magnum44 17.04.2018 10:39
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Männer in diesem Land, die sich ein wenig mehr als nur 1 Tag um ihre Frauen und Kinder kümmern möchten.
    • TheMan 17.04.2018 17:15
      Highlight Highlight Mitte Links in der Minderheit? Die FDP macht ja mit. Wens darum geht etwas gegen das Volk zu tun. Somit hat Mitte Links die mehrheit.
    • Fabio74 17.04.2018 20:32
      Highlight Highlight @Man ist eigentlich dein Selbstmitleid nicht langsam langweilig.
      Du bist nicht das Volk. Rösti und Blocher auch nicht.
      die SVP-Wähler sind ein Teil der wahlberechtigten Bevölkerung. Die MEHRHEIT der Wahlberechtigen wählt aber NICHT SVP.
      Und nun viel Erfolg beim Rechnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 17.04.2018 09:28
    Highlight Highlight Der Vaterschaftsurlaub war schon immer attraktiv. Der 3-Wöchige WK eher weniger.

    Ich habe 2015 SVP gewählt. Wenn ich zurückdenke, war das eine Fehlentscheidung.
    Der kleine Bürger hat andere Probleme als Ausländer und die EU. Ich habe ein Problem damit, wenn die SVP den Reichen sehr viel mehr (als den "kleinen") hinterherwirft.
    • mogad 17.04.2018 10:56
      Highlight Highlight Das ist der Punkt. Daher auch die Wahlniederlage. Immer mehr Leuten gehen die Augen auf.
    • TheMan 17.04.2018 17:16
      Highlight Highlight D(r)ummer dan Wahl die SP und ab in die EU. Dort wird nur noch für Reicht Politisiert. Viel Spass bei einem 1Euro Job.
    • Fabio74 17.04.2018 21:45
      Highlight Highlight @TheMan die SP als knapp 20%-Partei kann allein den EU-Beitritt bestimmen?
      Nun mal was Neues in Sachen Demokratie und Mehrheiten.
      WEnn du deine Adresse schreibst, schicke ich dir einen Rechenschieber
  • dechloisu 17.04.2018 09:16
    Highlight Highlight Dieser Mann hat keine Argumente.
    Es sind immer und immer wieder die Anderen schuld.

    Die Linken, die Ausländer und welche die Sozialhilfebeziehen, aber nie die unfähigkeit einer PArtei.

    Dass die Sozialhilfebezüger einen grossen Teil ihrer Wählerschaft ausmacht vergisst der Herr wohl.
    • mogad 17.04.2018 09:50
      Highlight Highlight ...und diese Sozialhilfebezüger merken jetzt langsam, dass es u.a. auch die SVP ist, die ihnen die Fürsorgegelder kürzen will. Die Bezüger von Ergänzungsleistungen haben jetzt endlich gemerkt, wer ihnen die Gelder gekürzt hat mit Hilfe der FDP und (leider) Teilen der Mitteparteien.
    • TheMan 17.04.2018 17:19
      Highlight Highlight Abbaio die SVP will das, weil man ja nicht richtig gegen Sozialhilfebetrüger gehen darf. Ausweisen aus dem Land wens Ausländer sind, war bis jetzt nie der Fall. Da die Ausschaffungsinitiative dank der SP verwässert wurde. Das Volk sagte nein zu einer Härtefallklausel. Die SP würgte die dort hinein. So können Sozialhilfebetrüger im Land bleiben und weiterhin Sozialhilfe beziehen. Ist doch schön oder? So muss man halt mal Sparen. Und da wir dank SP, jedem Wirtschaftsasylant Aufenthalt geben und Sozialhilfe, explodieren die Zahlen munter.
    • Fabio74 17.04.2018 20:35
      Highlight Highlight @The Man Wo ist die Stellungnahme zu den Steuerhinterziehern die die SVP und du schützt? Die den Staat Milliarden kosten.
      Was ihr macht, ist Jeden Sozialhilfeempfänger als Kriminell hinstellen.
      Wenn Private an jedem Richter vorbei schnüffeln dürfen, dann haben wir den Rechtsstaat in die Tonne getreten und die Stasi 4.0 eingeführt.
      Die Härtefallklausel ist nur gerecht und anständig.
      Und noch was: Wer des Betruges überführt wird, wird vor einem ordentlichen Gericht verurteilt, und kriegt dann kein Geld mehr.
      Die Flüchtlinge haben wir dank den REchten Waffenexporten in alle Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 17.04.2018 09:10
    Highlight Highlight Blocher hat es gesagt und Rösti blabbert ihm alles nach, das bringt auch keine höheren Quoten für die SVP. Noch haben es all diese Leute offenbar nicht gemerkt, dass jeder Höhenflug irgendwann zum Sinkflug, ev. sog. zum Absturz führen wird.
  • Fabio74 17.04.2018 09:07
    Highlight Highlight Immer nur das Opfergeheule. Nur nie etwas wie Selbstreflektion. Nachdenken ob man was falsch gemacht hat
    Jämmerlich Rösti
    • mogad 17.04.2018 09:54
      Highlight Highlight Schon interessant: da haben wir die wählerstärkste Partei der Schweiz, die dauernd in die Rolle des Opfers schlüpf! Wofür wollen die denn bemitleidet werden? Dafür, dass sie die traurige Aufgabe übernommen haben, den Aermsten im Land ihr bisschen Geld wezunehmen? Soviel Geiz und Hartherzigkeit verdient wirklich unser Mitleid. Nicht aber unsere Stimme. Wahltag ist Zahltag!

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