Coronavirus
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6 Grafiken, die zeigen, weshalb wir dringend die Corona-Massnahmen befolgen müssen



Das Coronavirus verbreitet sich weltweit rasend schnell – auch in der Schweiz. Die Anzahl der Fälle steigt sprunghaft an. Und weltweit versuchen alle Länder mit verschiedensten Massnahmen, die Fallzahlen so tief wie möglich zu halten und die Ausbreitung so stark wie möglich zu verzögern. Weshalb das so wichtig ist zeigt ein Blick auf unser Gesundheitssystem.

Denn eine grosse Frage ist: Wie lange kann unser Gesundheitssystem diese Belastung stemmen? Ab wann sind unsere Spitäler ausgelastet?

Wir haben zusammen mit Richard Neher, Professor für Virologie an der Universität Basel, das Szenario durchgerechnet und zeigen in 6 Grafiken, weshalb wir uns dringend an die Massnahmen des Bundes halten sollten.

Prof. Dr. Richard Neher

Richard Neher ist Professor am Biozentrum der Universität Basel. Er ist Leiter der Forschungsgruppe zur Evolution von Viren und Bakterien. In den letzten Tagen hat Neher ein Tool entwickelt, um vorherzusagen, wann die Spitäler unter welchen Umständen voll sind. Wenn du detailliertere Szenarien testen willst, kannst du das hier tun.

Wir beginnen mit einer Bestandesaufnahme:

So viele Spitalbetten gibt es in der Schweiz

Coronavirus Spital Schweiz Bettenbelegung

Ein Bett = 500 Plätze. bild: watson

In der Schweiz stehen aus der Zentrums- und Grundversorgung etwas mehr als 24'000 Betten zur Verfügung, wie Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen. Im Normalfall sind davon im Schnitt etwa 83 Prozent permanent belegt. Es bleiben also insgesamt etwa 4000 Betten frei, die mit allfälligen Corona-Patienten belegt werden könnten.

>> Aktuelle News zum Coronavirus im Liveticker

So viele Zusatzbetten könnten umfunktioniert werden

Zusätzlich könnten noch einige gesundheitliche Institutionen umfunktioniert werden, um ebenfalls Patienten mit dem Coronavirus aufzunehmen. Dazu gehören zum Beispiel psychiatrische Kliniken und Rehabilitationskliniken. Solche Spezialkliniken könnten nochmals etwa 2500 Betten zur Verfügung stellen.

Coronavirus Spitalbetten Schweiz

Ein Bett = 500 Plätze. bild: watson

Die Frage bleibt allerdings offen, in welchem Zeitraum die 2500 zusätzlichen Betten umfunktioniert werden können und ob das Personal überhaupt Corona-Patienten betreuen könnte. Wir gehen bei unserer Rechnung vom besten Fall aus. Insgesamt hat die Schweiz in diesem Fall also etwa 6500 Betten für Coronavirus-Patienten zur Verfügung.

Mit so vielen Fällen müssen wir in der Schweiz rechnen:

Wie lange also würde es dauern, bis diese rund 6500 Betten belegt wären? Dafür müssen wir berechnen, wie sich die Fallzahlen in der Schweiz entwickeln.

«Die Zahlen aus China zeigen, dass sich die Anzahl bestätigter Fälle bei unkontrollierter Ausbreitung alle fünf bis sieben Tage verdoppeln», sagt Richard Neher, Professor für Virologie an der Universität Basel. Unkontrolliert bedeutet, dass keine Massnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus getroffen werden.

Würde ein solches Worst-Case-Szenario eintreffen, würden laut Neher rund 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung am Coronavirus erkranken. Die Fallzahlen würden sich wie folgt entwickeln:

Worst-Case-Szenario der Covid19-Verbreitung in der Schweiz

Coronavirus Ausbreitung unkontrolliert Schweiz

Erfahrungen aus anderen Ländern haben aber gezeigt: Werden einige griffige Massnahmen gegen die Ausbreitung getroffen, könnte sich die Anzahl Erkrankter nur noch alle zehn Tage verdoppeln. Damit würde sich nicht nur der Peak verkleinern, sondern er würde sich auch über eine längere Zeit ausdehnen. Dem Gesundheitssystem bleibt so mehr Zeit, sich auf die veränderte Situation einzustellen.

Szenario bei einer verlangsamten Ausbreitung

Coronavirus Entwicklung bis zum Maximum in der Schweiz

In dieser Rechnung gehen wir davon aus, dass etwa 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung am Coronavirus erkrankt. Das ist sozusagen das Worst-Case-Szenario. bild: Watson

So sieht das Ganze noch animiert aus:

Doch es wäre sogar noch mehr möglich: «Die chinesische Regierung hat die Verbreitung des Virus nun mit drastischen Massnahmen tatsächlich stoppen können. Die Massnahmen, die der Bund bislang verhängt hat, dürften dafür kaum reichen», sagt Virologe Neher.

Doch welche Massnahmen führen tatsächlich zu einer Eindämmung? In China scheint die Abschottung der betroffenen Gebiete zu einem gewissen Erfolg zu führen. Die Fallzahlen sind auf dem chinesischen Festland seit einigen Tagen stark rückläufig.

>> Die Empfehlungen des Bundes findest du hier

So schnell wären die Betten bei unkontrollierter Ausbreitung belegt

Wie schnell aber sind unsere Spitäler voll? Für die Berechnung muss berücksichtigt werden, dass längst nicht alle am Coronavirus erkrankten Personen zwangsläufig in den Spital müssen. Zahlen aus China und dem Rest der Welt zum Virus zeigen, dass etwa 5 Prozent der Erkrankungen kritisch verläuft. Ein solch schwerer Verlauf bedingt eine Betreuung im Spital. Die meisten anderen Fälle überstehen die Krankheit ohne Spitalaufenthalt.

Wenn man nun also damit rechnet, dass etwa 5 Prozent der Patienten im Spital behandelt werden müssen, wäre das Schweizer Gesundheitssystem im Szenario mit der ungehinderten Ausbreitung Ende April am Anschlag.

Bild

bild: watson

Am 21. April wären die 4000 Betten, die uns unter normalen Umständen zur Verfügung stünden, alle mit Corona-Patienten mit kritischem Krankheitsverlauf belegt. Am 24. April wären auch die umfunktionierten Spezialkliniken voll.

«Erreichen wir den Peak bereits im April, wird es eng», sagt Neher. Denn dann bleibt den Verantwortlichen nur sehr wenig Zeit, um zusätzliche Massnahmen zu ergreifen und Vorkehrungen zu treffen.

So lange können wir die Vollauslastung verzögern

Kann die Ausbreitung abgeschwächt werden, so dass sich die Fallzahlen nur alle 10 Tage verdoppelt, dann wären die Spitäler der Zentrums- und Grundversorgung erst am 12. Juni voll. Hätte man bis dann sogar die Betten aus den Spezialkliniken zur Verfügung, verzögert sich der Stichtag noch um eine zusätzliche Woche auf den 19. Juni.

Coronavirus Spitalaufenthalte

Bild: watson

«Wenn sich die Zahl der Neuerkrankungen nur noch alle zehn Tage verdoppelt und nicht mehr alle fünf, würden wir erst Ende Juni an die Kapazitätsgrenzen stossen. Bis dahin bleibt dem Bund und den Ärzten mehr Zeit, um auf die Lage zu reagieren», sagt Neher. So könnten zum Beispiel von der Armee neue Behandlungszentren errichtet werden. «Die Kapazitäten des Gesundheitssystems werden so nicht so sehr belastet wie bei einer ungehinderten Ausbreitung», so der Virologe.

Mit den richtigen Massnahmen kann also nicht nur die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz gestoppt, sondern auch die Stabilität des Schweizer Gesundheitssystems in näherer Zukunft gewährleistet werden.

>> So schützt du dich vor dem Coronavirus

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246Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • biszumbitterenende 12.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Wurde die peak-Rechnung mit dem SIR-Modell von McKendrick gemacht?
  • Peter Vogelsanger 11.03.2020 09:26
    Highlight Highlight Die Experten zeigen wunderbar auf, dass die Verlangsamungs-Strategie so oder anders in die Katastrophe führt, aber tun so, als ob das vernünftig wäre, oder sogar unvermeidlich. Das, obschon wir nun klar wissen, dass es nur eine vernünftige Strategie gibt und dass diese auch möglich ist: Containment. Singapur, China, Taiwan, Südkorea haben es schnell kapiert und können es. Dazu will unser Staat nicht in der Lage sein. Es ist ein Skandal. Unsere Regierung ist unfähig, schlimmer: unwillig. Sie sollte auf die Notbremse stehen aber sie beschwichtigt. Es ist mörderisch und ruiniert die Wirtschaft.
  • joshuabeny1999 11.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Ein ganz spannendes mathematisches Video dazu:
    Play Icon


    Zeigt ganz gut dass man die exponientielle Kurve umkehren kann mit Massnahmen wie mehr Händewaschen und etwas Respekt haben vor dem Virus.
  • ThePower 10.03.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich habe eine Idee und wundere mich, warum das noch nicht diskutiert worden ist. Warum verhängen wir nicht eine Ausgangssperre für alle im AHV-Alter? Das hätte riesige Vorteile:
    - Der wirtschaftliche Schaden bliebe überschaubar, da die meisten in diesem Alter ohnehin nicht mehr arbeiten
    - Die grösste Risikogruppe wäre gut geschützt
    - Die Zahl der schweren Fälle bliebe tief(da meist in höherem Alter sind)
    - Die Sache wäre schneller ausgestanden, da weniger Leute mit dem ÖV unterwegs wären
    - Risikogruppen könnten nicht in Stadion, somit könnte endlich weitergekickt und Hockey gespielt werden


    • Third_Lanark 10.03.2020 21:07
      Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee!
    • Karl Marx 11.03.2020 06:29
      Highlight Highlight Wird nicht passieren. Die Politiker schränken sich bestimmt nicht selber ein.
    • zaphod b. 11.03.2020 07:34
      Highlight Highlight Das ist ein interessanter Gedanke, aber politisch wohl nicht durchführbar.

      Früher hätten sich Risikogruppen wohl selber isoliert, um nicht krank zu werden. Heute verweisen alle auf den Staat und schimpfen wenn er den Virus nicht stoppen kann.

      Unrealistische Erwartungen helfen aber nicht weiter gegen fiese kleinen Viren.
  • mia g. 10.03.2020 19:18
    Highlight Highlight „Solange von offizieller Stelle keine Weisung kommt, halten wir an der Regelung fest, dass es in unserem Unternehmen kein Home Office gibt“ o-Ton von meinem Chef heute. Ich arbeite in einem grösseren, mittelständischen, internationalen Unternehmen im Kanton FR. Wir haben fast alle Bürojobs die wir von überall her erledigen könnten. Sehr viele scheren sich einen Deut um die Empfehlungen des BAG und kommen krank zur Arbeit (mit der Einstellung „das ist nicht tödlicher als Influenza“). Business as usual. Ich bin entsetzt wie wenig sich die Firma um die Gesundheit seiner MA kümmert! Was tun?
    • Radesch 10.03.2020 20:05
      Highlight Highlight Zumal man mit Influenza auch nicht arbeiten sollte, dann ist nämlich mal schnell das ganze Büro angesteckt...
    • zaphod b. 11.03.2020 07:40
      Highlight Highlight Ich bin von meinem Arbeitgeber seit einer Woche ins Home Office geschickt worden, für voraussichtlich 6 Wochen. Zuerst dachte ich, es ist etwas überreagiert.
      Nachdem ich mich weiter informiert habe bin ich ihm dankbar.
      In meinem Job geht das sehr gut. Es ist sicher keine Lösung für alle, aber diejenigen, die von zu hause arbeiten können sollten das tun.
  • Hans Franz 10.03.2020 18:22
    Highlight Highlight Betten ist das eine, das andere ist dann geschultes Personal wie auch genügend Tool's wie z.B. Beatmungsmaschinen zu haben. Weiss jmd wieviele Beatmungmaschinen es in einem normalen Spital hat?
  • HansDampf_CH 10.03.2020 17:46
    • zaphod b. 11.03.2020 07:45
      Highlight Highlight interessanter Artikel, vielen Dank
    • HansDampf_CH 11.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Die Leistung der Politiker lässt sich sehr einfach messen. Nimm die Ansteckungsrate kurve. Hockey kurve exponentiell = versagt. Abflachend = top... Jetzt kann jeder über unsere Regierung urteilen
  • DrDeath 10.03.2020 17:06
    Highlight Highlight Was ich jetzt mal END-LICH erklärt haben möchte: in Wuhan, einer STADT, die knapp weniger Einwohner als die Schweiz hat, hat sich nach derzeitiger Kenntnis bisher weniger als ein Zehntel der Einwohner mit SARS-CoV-2 angesteckt.

    Warum zum Teufel sollten es in der viel dünner besiedelten und vorgewarnten Schweiz plötzlich 25% angesteckte werden? Wenn das Sinn macht, dann soll ihn mir bitte einer erklären!
    • no-way 10.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Hast du wirklich 100% Vertrauen im Chinazahlen? Ich nicht. Es gibt eine grosse Menge von ungetestete leute, besonders im ersten Monat und ganze januar
    • Saraina 10.03.2020 17:28
      Highlight Highlight Weil in Wuhan seit etwa Mitte Januar abgeschlossen ist, und die Einwohner seit etwa vier Wochen in ihren Wohnungen eingeschlossen sind, und nur eine Person pro Haushalt alle zwei bis drei Tage mit Passierschein kurz nach draussen darf. All das von Polizei und Schutzbeamten überwacht. Weil der gesamte öffentliche und private Verkehr seit Januar still steht.
    • Bondurant 10.03.2020 18:20
      Highlight Highlight Wer auf der interaktiven Map der John Hopkins Universität die Entwicklung der Ansteckungen in einzelnen Staaten verfolgt hat, stellt spannendes fest: z.B. scheint die Türkei eine Corona-freie Zone zu sein, die Mortalität in den USA ist überdurschnittlich hoch, ebenso im Iran. Oder mit anderen Worten auf deine Frage. Ich gehe davon aus , dass einige Länder mit dem Testen kaum mitkommen, zudem werden Fälle wohl (bewusst) nicht gemeldet. Dies mag politische oder auch wirtschaftliche Gründe haben. Ich jedenfalls glaube nicht, dass in China jetzt alles wieder Friede Freude Eierkuchen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 10.03.2020 16:47
    Highlight Highlight "Zahlen aus China und dem Rest der Welt zum Virus zeigen, dass etwa 5 Prozent der Erkrankungen kritisch verläuft"

    Also 5% Schaffens nicht(T), aber ca. 10-20% müssen ins Spital.
    • Saraina 10.03.2020 19:11
      Highlight Highlight Nein, zwischen 1-3% sterben, aber 10-20% müssen ins Spital, und 5% brauchen Intensivpflege mit Beatmungsgeräten. Wenn die Betten in der Intensivstation oder die Beatmungsgeräte nicht mehr ausreichen, sterben mehr Patienten.
    • The Destiny // Team Telegram 10.03.2020 20:36
      Highlight Highlight @Saraina, nach dieser Seite nicht.

      https://www.worldometers.info/coronavirus/

      Sollte zuverlässig sein.

      Deine 1-3% werden es im optimalfall am schluss hochgerechnet sein, mit den nicht erfassten Fällen.
  • CHatson 10.03.2020 16:40
    Highlight Highlight "Mit den richtigen Massnahmen kann also nicht nur die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz gestoppt, sondern auch die Stabilität des Schweizer Gesundheitssystems in näherer Zukunft gewährleistet werden."

    Genau -und wo sind bis jetzt die richtigen Massnahmen?
    • sowhat 10.03.2020 19:06
      Highlight Highlight Wasch. Deine. Hände.
      Halte. Abstand.
      Mach. Homeoffice.
      Sei nicht unnötig unterwegs
      Usw
  • Swissnurse 10.03.2020 15:43
    Highlight Highlight Die Massnahmen des Bundes sind noch nicht so riesig, aber auch schon nur wenn diese kleine Massnahmen eingehalten werden, kann die Ausbreitung ein bisschen eingedämmt werden.

    Viel zu wenig - natürlich. Aber besser als nichts! Wir sollten aufhören diese Massnahmen nur umzusetzen aus Angst. Wir sollten sie einsetzen um uns allen möglichst keinen Coronavirus und andere Krankheiten weiterzugeben.

    Schließlich gibt es auch noch X weitere Bakterien und Viren, welche täglich durch mangelnde Hygiene weitergegeben werden können.

  • Shaha 10.03.2020 15:22
    Highlight Highlight Die Bettenkapazitäten könnten ja noch ausgebaut werden, wozu haben wir z.B. all die Zivilschutzaanlagen? Ausserdem fallen dank den (bescheidenen) Massnahmen des BAG wohl auch die einen oder anderen Verkehrs- und Sportunfälle oder Schlägereien Betrunkener weg und nicht dringende Eingriffe können verschoben werden.

    Das Problem sehe ich eher beim Pflegepersonal - das teils auch noch selber erkranken wird - und vor allem auch beim Equipment. Wieviele Beatmungsgeräte stehen denn in der Schweiz rum? Wieviele Sauerstoffgeräte? Ganz zu schweigen von der jetzt schon raren Schutzausrüstung!

    Das
  • Dani B. 10.03.2020 15:19
    Highlight Highlight Wir hätten noch viel mehr Betten. In unaktivierten unterirdischen Notspitälern und im Zivilschutz. Nur die Helfer/Pfleger fehlen. --- Bevor die Armee einschreiten darf, muss aber erst eine "Katastrophe" da sein. Diese definiert sich dadurch, dass die Zivilen Mittel ausgeschöpft seien. --- Ich hoffe, Armee&Zivildienst agieren, bevor die "Zivilen Mittel" ausgeschöpft sind.
    • Isso 10.03.2020 17:51
      Highlight Highlight hahaha Super, dann werden alle von den top ausgebildeten Militärärzten u.ä. behandelt. Die zivilen Mittel werden nie ausgeschöpft, da es gar nicht soweit kommt. Dafür sprechen sämtliche Zahlen. Es sind weltweit bereits mehr Menschen wieder gesund als überhaupt jemals infiziert waren.
    • Stema 10.03.2020 19:41
      Highlight Highlight @Mr. K,

      Mit etwas logischem Denken erkennt man den Fehler bevor man so etwas schreibt:

      „Es sind weltweit bereits mehr Menschen wieder gesund als überhaupt jemals infiziert waren.“

      Die Leute, die infiziert WAREN, sind entweder wieder gesund oder verstorben. Also kann es garantiert nicht mehr wieder gesunde Menschen geben, als es infizierte Menschen gab. Oder anders: Um wieder gesund zu werden muss man sich erst infizieren. Tscheggsch es?
    • Third_Lanark 10.03.2020 21:23
      Highlight Highlight @Mr. K: Die Militärärzte in der Schweiz sind übrigens ganz normale Spital-/Hausärzte, die gerade ihren WK absolvieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobi-wan 10.03.2020 14:59
    Highlight Highlight Alle die einen Shutdown fordern. Ist euch bewusst, was das heisst? Keine offenen Läden, kein Bezug von Lebensmitteln usw. Jeder ist zuhause und nur im Ausnahmefall ausser Haus.
    Nur als Beispiel:
    Wer bringt mir die Lebensmittel? Wer produziert diese? Es sind ja alle zuhause bei einem kompletten Shutdown.
    • p4trick 10.03.2020 15:12
      Highlight Highlight Das ist doch kein Problem, Essen und Lebensmittel kann ich einfach online bestellen ;-)
    • liavivica 10.03.2020 23:19
      Highlight Highlight @p4trick: schon jetzt hat z.B. Leshop Lieferengpässe und diverse Produkte nicht mehr an Lager, weil deutlich mehr Leute online einkaufen.
  • Spargel 10.03.2020 14:57
    Highlight Highlight Wie lange werden wohl. Die Grenzen abgeriegelt bleiben? Ich muss nach Serbien. Somit die Frage, wie lange die Ch braucht um als sicher zu gelten? Somit muss ich dann wohl illegal imigrieren über die Berge in Bosnien. Wie perverts, Reise der Hoffnung in geehrter Version
    • Spargel 10.03.2020 15:15
      Highlight Highlight Ich will doch nur zu meiner Familie.
    • lilie 10.03.2020 17:05
      Highlight Highlight @Spargel: Die Regierung in Serbien bestimmt, wann sie die Grenzen für Einreisende aus der Schweiz wieder öffnen. Da wirst du dich laufend updaten müssen.

      Und ist nicht sehr fair, wenn du über eine Alternativroute einreist, weil du damit deine Landsleute gefährden könntest. Ausserdem könnte dir auch dann die Einreise verweigert werden.

      Es ist sicher besser zu warten. Und viel telefonieren und skypen mit der Familie, das ist virenfrei. 😀
    • Spargel 10.03.2020 19:54
      Highlight Highlight Ja. Du hast recht Lillie. Einfach ne Scheiss Situation. Melde mich beim Spital
  • nass 10.03.2020 14:49
    Highlight Highlight Und wir dümpeln weiter mit den laschen Massnahmen vom Bund rum. So wird der Peak sehr schnell da sein.
  • Mrum 10.03.2020 14:47
    Highlight Highlight Wieso rechnet ihr nachwievor mit einer Auslastung von 83% der vorhandenen 24'000 Betten? Natürlich würden bei Bettenknappheit zahlreiche Patienten/Behandlungen auf die Zeit nach COVID-19 verschoben. Nur rund 40% der Behandlungen müssen zeitnah erfolgen.
  • Christian Mueller (1) 10.03.2020 14:38
    Highlight Highlight Die Frage ist aber auch: Wie viele Betten werden bereits von Älteren und Kranken leuten belegt, die dann noch das Virus erhalten? Die brauchen ja kein neues Bett mehr. Gerade die Älteren leben ja vieleicht auch schon in Altersheimen, die ja Betten haben. Alos ev haben wir etwas mehr Reserve, als befürchtet. Das bedeutet aber nicht Däumchen drehen. Was ist aber eigentlich mit den Notspitälern in unseren teuren Bunkern? Kann man die nicht aktivieren? Oder sind die Zivilschutzanlagen nur für Asylsuchende zumutbar?
    • Dani B. 10.03.2020 15:25
      Highlight Highlight Betten wären da, "Personal" fehlt.
    • In vino veritas 10.03.2020 16:04
      Highlight Highlight Die wurden vieler Orts eingestampft. War wohl zu teuer...
    • Christian Mueller (1) 10.03.2020 16:28
      Highlight Highlight @dani B. Ja, und schliessen wir die Grenzen (wie das die SVP will) dann haben wir erst recht kein Personal mehr (und auch keine Ärzte...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 10.03.2020 14:38
    Highlight Highlight Endlich watson
    Auf so einen Bericht wart ich schon seit 2 Wochen
    Stattdessen liveticker über infizierte

    Wir alle müssen verstehen, dass wir eine gesellschaftliche Kollektiv Verantwortung haben

    Hoffe es sind jetzt nich paar mehr auf dem Boot
  • CalibriLight 10.03.2020 14:33
    Highlight Highlight Noch was zu Zahlen: in der abgeschotteten Provinz Huwei wohnen ca. 56 Millionen Menschen.
    Es hat ca. 81000 registrierte Coronafälle in ganz China.
    Wie kommen die hier in der Schweiz darauf dass es bei uns mehr als 1 Million Infizierte geben könnte? Das müssten ja dann etwa 9 Millionen Infizierte nur in Huwei, sein, wenn ich das mit den prognostizierten Schweizer Zahlen hochrechne.
    Entweder ich rechne jetzt komplett falsch oder die Prognostiker....
    • Ilovepies 10.03.2020 14:48
      Highlight Highlight In China mussten die Leute Zuhause bleiben. Das befolgen die auch tatsächlich. Das ist bei uns undenkbar. Deshalb wird sich der Virus bei uns auch stark verbreiten. Unser Lebensstil und Erwartungen an die Mobilität sind bezüglich einer Verbreitung geradezu ideal.
    • John Steam in the snail hole 10.03.2020 14:54
      Highlight Highlight Öh schon mal Videos/Fotos von Wuhan gesehen die letzten Wochen? Die Chinesen sind da nicht so zimperlich, wenn die Regierung sagt, es bleiben alle zu Hause, dann bleiben alle zu Hause und genau das ist passiert. 2 Wochen Geisterstadt und jetzt langsam den Betrieb wieder hochfahren. Würde in der Schweiz niemals funktionieren, diejenigen die jetzt solche Massnahmen fordern (und Grenze schliessen! Um himmelswillen vergesst nicht die Grenze zu schliessen!!!) wären die ersten die sich dagegen auflehnen würden.
    • FaLa02 10.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Wer sagt den, dass die Zahlen aus Chins stimmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swissnurse 10.03.2020 14:25
    Highlight Highlight I weiss nid wies öich angerne geit wo so im gsundheitswäse schaffe.. aber i hoffe tatsächlech das mr wenigstens dür das Virus wiedermau chli meh anerkennig überchöme für das wo mir jede Tag leiste. Egau ob öpper e Virus, Härzinfarkt oder süsch erchrankt isch. Mir gäbe für jede 100%. Zproblem isch tatsächlech dases egau isch wo mir schaffe. Egal ob Altersheim, Spital, Spitex oder Reha. A üs wird gsparrt & üsi arbeitszite wärde lengr. Mi stört nid nume das mitm lengr, sondern dasi müed wirde u nüm die Sicherheit cha gäh woni gärn würd. I liebe mi job u wett de gärn mache bisi 65 bi.♡
    • mikarapaja 10.03.2020 14:54
      Highlight Highlight Meine Anerkennung habt ihr. Ich bin dankbar für das was ihr leistet. Ich könnte es nicht.
    • lilie 10.03.2020 17:14
      Highlight Highlight @swissnurse: Ich bin sehr dankbar für alles, was ihr leistet, egal in welcher Sparte des Gesundheitswesens! 🙏

      Bitte nicht von der Politik auf die Bevölkerung und schon gar nicht auf die Betroffenen schliessen! Dass ihr nicht bessere Arbeitsbedingungen kriegt, ist eine Sauerei, und hindert zudem junge Leute auch daran, Berufe im Gesundheitswesen zu wählen.

      Und dann heissts wieder, es hätte zu viele Ausländer in der Pflege. 🤦‍♀️🙄

      Wie auch immer: Bitte eine grosse Wagenladung Wertschätzung mitnehmen!!!!! 😘🏩🚛
    • Swissnurse 10.03.2020 19:04
      Highlight Highlight Sorry i ha nid drmit welle säge, dass niemr üsi Arbeit schetzt. Das isch überhoupts ni so - i ghöre sehr viu es merci vo mine Patiente u das erfüllt mi jedesmau mit fröid!

      U es fröit mi sehr die Kommentär zläsä! Übrigens bini ono seuber sehr jung u sit 5 jahr ir pfleg tätig, Willi weiss dases eigentlech ke schönere Bruef git!

      I wett eifach druf hiwiese das meh bett nüt bringe ohni Personal und o mir scho süsch viu chranki Mönsche hei. Darum ohni Usländer ir Pfleg wärs sowieso ni müglech!

      Aber a aui junge da usse. I ha jede Tag zGfüehl i mache öppis sinnvollsten! U es isch e Job fürs läbe!
  • Todesstern 10.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Was ich interessant finde ist, dass man jetzt von den so genannten Verbündeten und Partner Staaten nichts mehr erwarten kann. Jetzt wo eine Krise da ist zeigen alle ihr hässliches Gesicht. So wie die Deutschen die Masken für die Schweiz blockieren jetzt.

    Eine weltvoller Scheinheiligkeit. Alle dick befreundet und dann ein Problem auf sie zukommt dann ist sich jeder selbst der nächste.
    • Posersalami 10.03.2020 14:30
      Highlight Highlight Es gibt keine befreundete oder verbündete Staaten. Es gibt nur Staaten, die teils ähnliche oder gleiche Interessen vertreten.
    • My Senf 10.03.2020 14:40
      Highlight Highlight Kommt davon wenn man immer alles im Ausland produzieren lässt!

      Vielleicht hat EMS noch paar Masken
    • FrancoL 10.03.2020 15:05
      Highlight Highlight Als würden wir den Nachbarstaaten zu Hilfe kommen. Wir lassen ja die Südgrenze offen und die Grenzgänger zirkulieren und nehmen damit auch eine Verbreitung des Virus in Kauf weil der Tessin sonst ein ernsthaftes Problem mit der Gesundheitsbranche hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.Stepper 10.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Ich bin heute erkältet mit Fieber und Kopfschmerzen zuhause... ich war jeden Tag mehrmals im Zürcher Hauptbahnhof... untersucht werde ich nicht und weiss nicht welches Risiko meine Grossfamilie jetzt hat. Einfach nur erkältet mit Fieber wäre ja nicht aussergewöhnlich aber man wüsste halt gerne mehr...
    • FrancoL 10.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Wieso wirst Du nicht untersucht? Wer hat eine Untersuchung abgelehnt?
    • Mr.Stepper 10.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Man soll auf die hotline anrufen, hab ich gemacht. Nur Risikogruppen werden untersucht... das bin ich nicht, da sonst gesund und nicht im Gesundheitswesen tätig... Deshalb soll ich einfach zuhause bleiben..
    • FrancoL 10.03.2020 15:51
      Highlight Highlight Tut mir für Dich leid, sieht zum Glück bei meinem Hausarzt anders aus. Das ist wohl die Problematik der Hotline.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 10.03.2020 13:52
    Highlight Highlight Aber so wie das aktuell gehandhabt wird, wird es nur minim verzögert. Stoppt endlich die internationalen Züge und schliesst die Grenzen. Pflege und Aerzte in leere Hotels in der Nähe der Spitäler.
  • De-Saint-Ex 10.03.2020 13:48
    Highlight Highlight Ist das nicht „herrlich“? Globalisierung und Profitmaximierung auf Teufel komm raus... Seidenstrasse und Freihandelsabkommen bald bis hin zu Mond und Mars... und es reicht ein kleiner (weit weg von einem Killer-)Virus, der sich genau dank dem verbreiten kann uns alles droht einzubrechen. Wenn die Menschheit nach (hoffentlich) überstandener Pandemie nicht schleunigst über die Bücher geht... kann sich jetzt ein jeder ausmalen... allein mir fehlt der Glaube.
    • Todesstern 10.03.2020 14:23
      Highlight Highlight True word 👌
    • soulpower 10.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Sehr fein beschrieben...
    • My Senf 10.03.2020 14:48
      Highlight Highlight Ähm nein, die Menschheit lernt nichts. Sonst hätte sie die letzten 3000 Jahre auch schon was gelernt. Es hätte auch genügt wenn sie aus den letzten 90 Jahren was gelernt hätte.
      Wenn’s dann vorbei ist geht es noch schneller vorwärts, denn wir müssen ja aufholen was verpasst wurde!
      Und dann gibt es die „gseesch“ gar nöd so schlimm gsi wis immer gseit händ“ und die „das häts scho immer gä“

      Kriegsdividende? Flüchtlingskrise 2015? Klimaerwärmung (wobei jetzt wär sie ja nützlich😀) usw.
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  • d10 10.03.2020 13:39
    Highlight Highlight Danke für die Veranschaulichung! Wie bereiten wir uns auf den Bereich zwischen diesen beiden Peaks vor? Wo soll das Personal herkommen für die zusätzlichen Betten? Welches Material muss beschafft werden, um all diese Menschen zu betreuen? Können auch die Plätze in Intensivstationen ausgebaut werden? Werden Beatmungsgeräte nachbestellt? etc etc

    Die Spezialisten im BAG kümmern sich hoffentlich intensiv um diese und weitere Fragen. Mit den bisherigen Massnahmen ist der frühere und heftigere Peak viel wahrscheinlicher als der spätere, die Selbstverantwortung ist nicht hoch genug entwickelt.
    • Swen Goldpreis 10.03.2020 15:42
      Highlight Highlight @Astrogator

      Ich finde es immer belustigend, wenn sich Leute mit Leseschwäche darüber aufregen, dass "die Leute es nicht begreifen".

      Also: Im Text heisst es, dass das erste Szenario das ist, wenn keinerlei Massnahmen ergriffen werden. Dieses Szenario können wir also vergessen, weil wir ja Fasnacht und Schmuckmesse bereits abgesagt haben.

      Das zweite Szenario ist eines einschliesslich Massnahmen. Leider wird im Text nicht erwähnt, welche Massnahmen das konkret sind. Also nur Verbot von Veranstaltungen oder auch der Stopp von ÖVs.
  • Trafalgar 10.03.2020 13:38
    Highlight Highlight Also die Rechnung mit den Betten kann man getrost in die Tonne treten.
    Es wird weder darauf eingegangen, dass nur sehr schwere Fälle hospitalisiert werden noch, dass die Leute nach einiger Zeit auch wieder entlassen werden.
    • d-effekt 10.03.2020 13:56
      Highlight Highlight «Am 21. April wären die 4000 Betten, die uns unter normalen Umständen zur Verfügung stünden, alle mit Corona-Patienten mit kritischem Krankheitsverlauf belegt.»

      Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
    • Hiker 10.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Das ist falsch, Du hast den Text dazu nicht gelesen oder verstanden. Es geht immer darum wie viele schwere Fälle es zum jeweiligen Zeitpunkt gerade hat. Lies nach und versuch es zu verstehen. Hier handelt es sich um aktuelle Studien nach aktuellem Wissensstand. Und das sind durchaus realistische Zahlen die verdeutlichten was gerade passiert. Nichts um es in irgendeine Tonne zu schmeissen.
    • Mutzli 10.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Sieht man gut, wie genau der Artikel gelesen wird. Zitat:"Zahlen aus China und dem Rest der Welt zum Virus zeigen, dass etwa 5 Prozent der Erkrankungen kritisch verläuft. Ein solch schwerer Verlauf bedingt eine Betreuung im Spital."

      Es wird absolut darauf eingegangen und stellt sogar die Basis der Grafik dar. Y-Achse heisst ja auch "Fälle mit Spitalaufenthalt" nicht "alle Fälle".
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  • bjoern85 10.03.2020 13:37
    Highlight Highlight Müssten denn alle erkrankten im spital behandelt werden?
    • d-effekt 10.03.2020 13:58
      Highlight Highlight Nein. Die Zahlen beziehen sich nur auf die Patienten mit kritischem Krankheitsverlauf welche tatsächlich hospitalisiert werden müssen.
  • digitron 10.03.2020 13:35
    Highlight Highlight Die erwähnten 5% benötigen intensivmedizinische Betreuung. Dafür gibt es erheblich weniger plätze in unseren Spitälern und es lassen sich dadür auch nicht einfach so Plätze umfunktionieren oder feldbetten hinstellen. Dabei müsste zusätzlich noch berücksichtigt werden, dass die alle von Nicht-corona-patienten isoliert werden müssten.
    Der Anteil in Spitälern betreuter patienten beläuft sich auf 20%.
    Erschreckend.
  • Alteresel 10.03.2020 13:28
    Highlight Highlight Ich denke, wir werden in vielen Bereichen ziemlich verändert aus dieser Geschichte hervorgehen. Was bringt z.B. Spitzenmedizin, wenn ein Virus in kürzester Zeit das Gesundheitssystem lahm legt? Was bringt ein gigantischer ÖV, wenn er in einer Krise nicht zur Verfügung steht? Was bringt diese idiotische militärische Aufrüstung, damit lassen sich Viren nicht aufhalten. Oder diese andauernde Gewinnoptimierung. Viren interessiert das sichtlich nicht.
    Als alter Mann habe ich die Hoffnung aber nicht aufgegeben, dass die Menschheit jetzt wieder einmal etwas dazulernen könnte.
  • Thomas G. 10.03.2020 13:23
    Highlight Highlight Die Realiä ist viel schlimmer. Es braucht nicht einfach Betten, sondern Intensivstationen (ICU) mit Aktivbeatmungsmaschinen.

    Davon gibt es in der Schweiz 90. Anzahl Betten unbekannt. In Italien gibt es etwa 500 solcher ICU Betten. Jeder Patient braucht diese für etwa 5-6 Tage. Bei 10% schweren Fällen in den letzten Tagen war die Kapazität bei 5000 erschöpft.

    Italien hat 20 Tage gebraucht von 0 auf 400, 8 Tage mehr auf 3000 Fälle, weitere 5 auf 10000.

    In der Schweiz ging es bis 400 knapp 7 Tage. Wir sind also schneller. Ergo sind unsere Kapazäten auch schneller am Limit.

    • d-effekt 10.03.2020 14:03
      Highlight Highlight Zum verabreichen von Sauerstoff braucht es keine Beatmungsmaschine. Und auch nicht alle Patienten benötigen zusätzlich Sauerstoff.
      Beatmet werden müssen nur sehr schlimme Fälle, und das sind die wenigsten.
    • Wetterleuchten 10.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Das sind mindestens die 3 Prozent die weltweit durchschnittlich sterben und die werden wohl alle vorher künstlich beatmet. Die Wenigsten sind so t eher dehr viel mehr, als Intensivtherapie dann zur Verfügung steht.
    • Saraina 10.03.2020 17:42
      Highlight Highlight Beatmet werden müssen rund 5% der Erkrankten. Bei 10‘000 Erkrankten sind das immerhin 500 Patienten. Doch, d-effekt, das, und nicht eine Sterberate von vielleicht 3% ist das grösste Problem.
  • Zeit_Genosse 10.03.2020 13:21
    Highlight Highlight Also das mit den Betten & Personal ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten, doch mal eine Hausnummer, dass im guten Fall knapp 1 Mio. den Virus erhalten und das Gesundheitssystem überlastet.

    Was wird bei hospitalisierten Erkrankten an Therapie gemacht? Ist das Hochtechnologie und mit Spezialgerätschaften verbunden? Wenn nicht, könnte ein grosser Teil zu Hause gepflegt werden und Angehörige könnten für einfache Betreuung geschult werden. Wir würden die Betten zu Hause verwenden und die Hausärzte zirkulieren mit Unterstützung des Zivilschutzes, usw. Dazu müsste man triagieren. Durchführbar?

    • Tobra 10.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Bei den hospitalisierten Patienten können Sie davon ausgehen, dass diese permanent überwacht, teil weise künstlich beatmet werden müssen und Medikationen z.B. Antibiotika intravenös verabreicht werden müssen z.B. über Infusionen.
    • Hiker 10.03.2020 14:09
      Highlight Highlight Bei Patienten mit einem schweren Verlauf heisst das, dass diese Beatmungs und Überwachungsgeräte brauchen. Andernfalls werden diese Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit ersticken und sterben. Wollen Sie einem Ihrer Angehörigen beim Sterben zusehen? So sieht es aus, dass ist worüber hier versucht wird zu informieren. Die Lage ist nicht harmlos und es werden weiter Menschen sterben. Also müssen wir das Hirn einschalten, dass ist unsere beste Waffe gegen diese Epidemie.
    • Laubos 10.03.2020 14:18
      Highlight Highlight
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      Yup, sieht sehr einfach aus. Material ist ja auch genügend da. /s

      Eine grosse chinesische Studie sagt, 80% sind mild. Definiert das aber als auch mit milder Pneumonie. (Source einfach zu ergooglen)

      “Severe cases featured shortness of breath, low blood oxygen saturation or other lung problems. Critical cases featured respiratory failure, septic shock or multiple organ dysfunction.

      Just under 14 percent of patients were severe, and just under 5 percent critical.“
  • Don Alejandro 10.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Wenn selbst Serbien schon die Einreise aus der Schweiz verbietet und Österreich die aus Italien, muss man sich nicht verwundern, dass wir eines der schwerstbetroffenen Länder sind. Shutdown für 2 Wochen, macht endlich das, was ernst zu nehmende Virologen schon seit Tagen predigen.
    • Mehrspieler 10.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Ich denke, hinter diesen Entscheidungen steckt enorm viel Rechnen. Die Schweiz kann und muss es sich deshalb wohl auch leisten, die Wirtschaft noch nicht durch Abschottung zu schwächen. In dieses Rechnen fallen Dinge wie Gesundheitswesen, Sanitäre Versorgung, Hygienestandards ect. und dabei ist die Schweiz vergleichsweise (Italien, Serbien ect.) gut bis fantastisch aufgestellt. Somit dürfte uns der/das? Virus beim Ausbruch weniger hart aus der Bahn werfen. .
    • Tobi-wan 10.03.2020 14:43
      Highlight Highlight Shutdown für zwei Wochen? Wer liefert mir dann das Essen nach Hause? Ich darf ja dann nicht mehr in den Laden, bzw. das Ladenpersonal ja auch nicht mehr arbeiten geschweige denn die Produzenten usw. usw.
  • giandalf the grey 10.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Kommt bis im Mai nicht noch der viel beschworene Faktor "Sonneneinstrahlung" zur Geltung?
    • Tobra 10.03.2020 13:49
      Highlight Highlight Der wird hier nichts nützen.
    • Hiker 10.03.2020 14:11
      Highlight Highlight Nein, wie Fälle aus Südamerika belegen. Das sind Aussagen eines Donald Trump.
    • Don Alejandro 10.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Nein, Australien und Südamerika haben noch Sommer und sind ebenfalls betroffen.
  • na ja 10.03.2020 13:18
    Highlight Highlight Glaub ich bin zu blond! Was ich sehe ist, ob kontrolliert oder nicht, hätte es zu wenig Betten, schon nach wenigen Tagen. Nur die Unkontrollierte Variante ist zwar einwenig heftiger (ist ja ne Schätzung!), aber klingt auch schnell wieder ab. Bei der abderen Schätzung ginge es wunderbar in den Sommer hinein, Ferienzeit, weniger Umsatz = weniger Verlust in der Wirtschaft? Mir kommts gerade so vor.
    • Hiker 11.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Es ist tatsächlich schwierig zu entscheiden was besser ist. Es ist eine Situation die uns unvorbereitet trifft. Wer will schon entscheiden zwischen mehr Toten oder grösseren wirtschaftlichen Schäden?
  • SeineEminenz 10.03.2020 13:17
    Highlight Highlight Die Armee verfügt noch über zwei funktionsfähige Militärspitäler in Einsiedeln und Schattdorf.

    Kapazität für ein ein ganzes verletztes Bataillon, also um die 500 Betten pro Anlage.
    • Mutzli 10.03.2020 14:12
      Highlight Highlight Bei Militärspitälern (wie auch bei den anderen zusätzlichen Betten) ist allerdings die Frage, wie sehr die tatsächlich für das genützt werden können.

      Sehr viele der Leute die wegen Corona hospitalisiert werden mussten, benötigten Intensivstationsstandards.
      Dazu gehört nebst dem Aufbau auch ziemlich viel Ausrüstung wie z.B. Beatmungsgeräte.

      Hätt jetzt gedacht, dass ein Militärspital eher auf körperliches Trauma oder leichtere Masseninfekte vorbereitet ist, aber werden wir sehen.
    • Demo78 10.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Ich frage mich zudem auch woher das Militär soviele Ärzte auftreiben soll, Militärärzte sind ja mehrheitlich zivile Ärzte Miliz und so🤷🏻‍♂️ Bett ist in dem Fall nicht gleich Pflege...
    • SeineEminenz 10.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Glauben Sie mir, wenn die Anzahl der SCHWER Erkrankten zunimmt, sind wir um jedes Bett froh, auch solche mit dem Spitalstandard aus dem 80er Jahren.

      Ich bin einem WK-Spitalbat. Die Gerätschaften sind vorhanden. Die Sanitätssoldaten haben alle mindestens einen Rotkreuzausweis und die ärzte sind grossteils Frische aus dem Studium.

      Ist aber immernoch besser als gar nichts.
  • Mario Kesselring 10.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Und wo steht da der „Hauptpfeiler“ der Landesverteidigung? Ist schon merkwürdig, da spricht man Tag ein Tag aus wie wichtig unsere Armee ist und warum wir 6 Milliarden für irgendwelche Düsenjets brauchen und wenn mann die Armee mal wirklich braucht, dann hört man nichts von ihr. Wo sind all die unterirdischen Spitäler, welche mann vor einige Jahre im 3.Weltkrieg hätte aktivieren können? Mann kann ja unsere liebe Armee für alles brauchen, wenn nötig sogar um die Lauberhorn Abfahrt zu retten. Da kommt eine echte Krise und: Funkstille. Da erwarte ich schon etwas mehr von der besten Armee der Welt
    • Rezeptilop20 10.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Die beste Armee der Welt hat in der Regel schon Mühe den ABC Schutzanzug richtig anzuziehen bei Übungen. Viel Spass wenn du diese hobbies jetzt in Medizinschutzanzüge steckst.
    • Raphael Stein 10.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Mario, VBS heisst der Verein und ist eine einzige Enttäuschung.
      Im Kürzel VBS sind Bevölkerungsschutz und Sport enthalten. Letzteres hat natürlich Vorrang. Für Verteidigung wird gern und am meisten Geld ausgegeben.
      Für Menschenverstand steht das Departement nicht zur Verfügung.
    • Carry62 10.03.2020 13:38
      Highlight Highlight Von den unterirdischen Spitälern wurden Viele ausser Betrieb genommen... z.B. hier an meinem Wohnort... Dort ist jetzt eine Tiefgarage 😳
      „Man“ belächelt heute gewisse Dinge aus dem Kalten Krieg... Braucht’s ja nicht mehr 🙄
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  • CalibriLight 10.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Da in der Schweiz jetzt ja bewusst auf Tests der Nichtrisikogruppen verzichtet wird, ist das Ganze hier rein hypothetisch. Zahlen aus China zu nehmen ist fragwürdig. Das BAG ist im Blindflug.
    Ich verstehe das ernsthaft nicht.
    Sie sollen doch einfach sagen, dass sie nicht viel Ahnung haben aber irgendwie das Beste versuchen. Mich regt das auf, wenn ich nicht weiss warum was gemacht wird. Es geht ja uns alle an.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 10.03.2020 13:12
    Highlight Highlight Danke für diesen informativen Bericht. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Fakt, dass die Verzögerung der Pandemie der Pharmaindustrie mehr Zeit gibt, retrovirale Medikamente zu entwickeln.
  • Bert der Geologe 10.03.2020 13:08
    Highlight Highlight Ich halte nichts von solchen worst case Weltuntergangsszenarien. Je mehr sich das Drama zuspitzt, desto mehr Leute werden folgsamer. Wenn der worst case realistisch wäre, wäre Südkorea schon untergegangen. Beobachten wir den bad case Italien und lernen möglichst rasch daraus.
    • Mutzli 10.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Südkorea hat wesentlich mehr Bettenkapazität als die Schweiz und die Ausbrüche waren stark lokalisiert und die Übertragungsketten dementsprechend besser nachzuvollziehen (der grösste Hauptvektor zu Anfang war eine christliche Sekte z.B.).

      Verstehe da auch nicht ganz, wieso Italien ein Bad Case sein soll im Gegensatz zu Südkorea. SK hat inzwischen 7513 Fälle und war trotz mehr Betten als wir in CH vor 6 Tagen ausgelastet:"In Daegu, 2,300 people were waiting to be admitted to hospitals and temporary medical facilities" (Q: Reuters https://reut.rs/336P3CV)
    • Bert der Geologe 10.03.2020 15:01
      Highlight Highlight @Mutzli: Südkorea hat 6 soviel Einwohner, als die Schweiz und eine doppelt so hohe Dichte mit 513 EW per km2. Trotzdem haben sie es offenbar hingekriegt. 7513 Fälle entsprächen somit bei uns etwa 1'300 Fälle, d.h. 20% davon Spitalbettenbesetzer. Solche Szenarien sind vielleicht zu optimistisch, aber ich meine und hoffe, wesentlich realistischer, als das Szenarium vom Herrn Professor.
  • Pummeleinhorn 10.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Wenn wir das verhindern möchten, sollten wir irgendwo angefangen mir ist bewusst, dass das normale leben und die Wirtschaft irgendwie möglich normal laufen soll aber gar nichts machen und abwarten was passiert ist fahrlässig Kinder gehen normal in die Schule Bus und Tram soll man Abstand halten ist nicht wirklich machbar die Quarantäne Zeit ist jetzt auch verkürzt jep tolle Aussicht ^^
    • Tagedieb 10.03.2020 13:23
      Highlight Highlight Ja...Berufsschulen...die gondeln zT durch die halbe Schweiz (Bravo Zentralisierung!) , wegen einem Tag Schule. Die zu schliessen täte nicht extrem weh und es könnte ziemlich viel "Bewegung & Durchmischung" verhindert werden...
  • Lolita 10.03.2020 13:00
    Highlight Highlight Die Fakten hätte man früher so bringen können. Dann wäre auch das Verständnis in der Bevälkerung grösser gewesen und man könnte sich besser Vorbereiten. Da gibt es noch sehr viel Luft nach oben im Krisenstab.
    Man hätte bereits im Januar mehr Massnahmen treffen sollen.
  • bullygoal45 10.03.2020 12:59
    Highlight Highlight Wie wäre es mal das Militär einzusetzen?

    Jede normale Schweizer Kaserne hat eine Turnhalle und unzählige Feldbetten. Da könnte man die Sanisoldaten gleich mal in den Ernsteinsatz senden.

    Doch wenn jeder dieser kritischen Patienten ein klimatisierten Hightech Raum braucht, geht das natürlich nicht.
    • Maracuja 10.03.2020 13:16
      Highlight Highlight @bullygoal45

      Für kritische Patienten braucht es vor allem Beatmungsgeräte. Für die Sanisoldaten braucht es Schutzanzüge und Masken. Ob all diese Dinge überhaupt in ausreichender Menge zur Verfügung stehen?
    • Thomas G. 10.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Träum weiter. Die Patienten brauchen Aktivbeatmung um zu überleben. Feldbetten sind da leider das falsche Mittel.
    • Mutzli 10.03.2020 14:29
      Highlight Highlight @Astrogator

      Na ja, bei C-Vollschutz gibts dafür andere Probleme, wie z.B Verfügbarkeit, Beweglichkeit und vor allem wie sehr Miliz-Sanisoldaten die nötigen Hygieneprotokolle befolgen können.

      Gerade bei letzterem bin ich gar nicht optimistisch. Soll kein Angriff aus Sanis sein, sondern solche Protokolle sind verdammt schwer.

      Gab auch Berichte aus China, dass ausgebildetes Pflegepersonal wegen dehydration zusammenbrach, da schlicht die Zeit für das richtige Ausziehen & desinfizieren fehlte und sie stattdessen lieber weiterarbeiteten.
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  • El_Sam 10.03.2020 12:58
    Highlight Highlight Danke für die Musterrechnung.
    Das heisst nach diesem Modell wird unser Gesundheitssystem so oder so massiv überfahren. Man kann es nur um ca. 55d hinauszögern.

    Jedoch werden auch diejenigen, welche hospitalisiert werden, entweder einmal wieder Gesund entlassen oder sterben (klingt makaber, aber für diese Statistik wäre auch das wieder ein freies Bett mehr).
    Wie lange dauert die Hospitalisierungsdauer durchschnittlich? Ich hoffe, dass man unter Einberechnung der Entlassungen auf Zahlen kommt, welche das System stemmen kann.
    • Mutzli 10.03.2020 14:36
      Highlight Highlight Gemäss diesem Paper aus dem New England Journal Of Medicine (DOI: 10.1056/NEJMoa2002032) war der Median der Aufenthaltsdauer 12 Tage und der Durchschnitt 12.8. Paper ist von Ende Februar und untersuchte die ersten zwei Monate des Ausbruchs in China.

      Dementsprechend könnte im Idealfall der Durchschnitt wohl gesenkt werden, falls inzwischen bessere Behandlungsmöglichkeiten gefunden wurden, aber falls das System überlastet wird, würde wohl z.B. die Dauer auch sinken (weil man die Leute früher rausstellen muss) aber dafür Letalität steigen.
  • Blaugrana 10.03.2020 12:52
    Highlight Highlight Wurde berücksichtigt dass belegte „Corona“- Betten nach einer gewissen Zeit wieder frei werden - entweder durch Genesung oder halt leider durch Ableben? Habe keinen entsprechenden Verweis im Artikel gesehen. Falls nicht ist das Szenario nicht ganz korrekt durchgespielt.
    • maylander 10.03.2020 13:52
      Highlight Highlight Es werden wohl auch nicht dringende Operationen herausgeschoben. Das neue Kniegelenk kann auch noch ein bisschen warten. Damit wird zusätzliche Kapazität frei.
    • Wetterleuchten 10.03.2020 14:36
      Highlight Highlight Sie sollte man für einige Tage ohne Znacht ins Bett schicken, weil Sie seit Tagen einen solchen Unsinn verzapfen. Erstens kann man nicht einfach so zu Hause bleiben, denn dafür braucht es ein Arztzeugnis und zweitens ist es unabwendbar, dass, solange die Leute zirkulieren, die Ansteckungkette nicht wirksam unterbrochen werden kann. China hat das nur dank drakonischer Massnahmen in den Griff bekommen und das ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Verluste. Bei uns nimmt man lieber in Kauf, dass eine grosse Anzahl Alte weg sind, weil das in jeder Hinsicht wirtschaftlicher ist.
    • Mutzli 10.03.2020 14:44
      Highlight Highlight @Blaugrana

      Das Freiwerden von Betten ist drin, ansonsten würde es in der Grafik auch keine Spitze mit folgender Abnahme geben, sondern nur eine Zunahme.

      Wenn man den von Prof. Neher entwickelten Simulator aufruft, steht bei Baseline Parameters Length of Hospital Stay 10 Tage (vgl. Bild unten).

      Nach anderen Papers/Medienberichte die ich zum Thema gesehen habe, ist das sogar eher eine konservative Annahme (sah bis jetzt 12-14 Tage). Aber bin mir sicher, dass die Baselines von Prof. Neher fundiert sind, was ja ne positive Botschaft wäre. Relativ gesehen.
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  • lilie 10.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Danke für die Berechnungen! Sehr anschaulich! 👍

    Wurde dabei auch berechnet, dass im Laufe der Zeit auch wieder Spitalbetten frei werden? Denn ein grosser Teil selbst der schweren Verläufe wird ja wieder gesund. Und die wenigen, die daran fallen aber damit ja auch aus dieser Statistik.

    Auch deshalb ist eine Verlangsam der Ausbreitung wichtig. So verteilen sich die Fälle und Spitalbetten werden auch wieder frei.
    • Mutzli 10.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Auch wenn das Richtung Doublepost geht: Ganz oben im Artikel ist der Simulator verlinkt und dort können alle Parameter betrachtet werden.

      Die Grundeinstellung für Dauer Spitalaufenthalt (die ja höchstwahrscheinlich für diesen Artikel benutzt wurde) ist 10 Tage von Eintritt bis zur Entlassung.
      Ist also alles einberechnet.
    • lilie 10.03.2020 17:00
      Highlight Highlight Danke, @Mutzli! Den Link hab ich tatsächlich übersehen. Stimmt, da sind 10 Tage eingerechnet - nicht ganz unerheblich. Merci für den Hinweis! 👍
  • roger_dodger 10.03.2020 12:49
    Highlight Highlight Welche Zahl ist aktuell? Im Beitrag wird gesagt dass 5% der Fälle einen schweren Verlauf hat, im SRF Video wird 1/5 genannt, also 20%.
    • Mutzli 10.03.2020 15:00
      Highlight Highlight @roger_dodger

      Kommt sehr auf die Definition von schwer an. Soll kein träfer Spruch sein, aber ohne genauere Definition ist so was schwer zu beantworten.

      Da hier im Artikel steht, dass bei 5% die Krankheit "kritisch" verläuft, nehm ich mal an, dass damit Leute gemeint sind, die auf die Intensivstation kommen würden.
      Die Zahl würde zumindest der aus China entsprechen "5.0% who were admitted to the ICU" (von DOI: 10.1056/NEJMoa2002032).

      Die von Ihnen erwähnte Zahl vom SRF wiederum deckt sich mehr mit dem Prozentsatz, welche generell hospitalisiert werden müssen, ohne zwingend ICU.
  • TodosSomosSecondos 10.03.2020 12:49
    Highlight Highlight Man hätte vor zwei Wochen, als die Misere in Italien offensichtlich wurde, sofort griffige Massnahmen ergreifen müssen. Das wurde in der gut-schweizerischen Tradition von "Profit vor Menschen" versäumt und jetzt rollt der Brocken unaufhaltsam über uns hinweg.

    Wer ab Mitte/Ende April das Pech hat einen schweren Krankheitsverlauf zu haben, kann schon mal sein Testament machen.
  • Thadic 10.03.2020 12:45
    Highlight Highlight Die Frage ist auch wieviele Plätze in der Intensivstation mit künstlicher Beatmung zur Verfügung stehen. In Italien sind genau dort die Engpässe. Gestern Abend waren 733 Personen in der Intensivstation. Das Gesundheitsministerium hat deshalb 2000 neue solcher Geräte bestellt. Glück im Unglück sie werden von einer Firma in der Nähe von Bologna hergestellt also im Sperrgebiet.
  • Theageti 10.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Simon (24) ignoriert die neue BAG-Empfehlungen bewusst. «Ich habe keine Lust, Homeoffice zu machen. Ich bin jung und mache mir keine Sorgen um meine Gesundheit», sagt der IT-Spezialist. Und beginnt sogleich zu husten....

    Wir werden diesen Peak viel vorher erreichen...
  • Rezeptilop20 10.03.2020 12:41
    Highlight Highlight Eure Grafiken sind sicher richtig. Mindestens so wichtig wie die verfügbaren Betten erscheint mit aber die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten. Wie sieht es damit aus?
    Und warum werden die kritischen 5% nicht besser geschützt? Warum kann man immer noch ohne weitere das Grosi im Altersheim besuchen? Warum hat die Oper noch auf? Warum hat es noch Rentner im Bus. Wenn wir uns primär auf den Schutz der kritischen 5% mit vollerkraft konzentrieren würden wäre das sicher effektiver und die Solidarität grösser als mit diesen schwammigen Massnahmen aktuell
    • Tobra 10.03.2020 13:58
      Highlight Highlight Weil wir viel zu viele Egoisten im Land haben.
      Wer klaren Verstandes ist besucht sein Grosi im Moment auch ohne Verbot nicht. Genau so wenig die Oper. Und die meisten Rentner haben leider den Ernst der Lage verkannt oder es ist ihnen schlicht egal.
    • Rezeptilop20 10.03.2020 14:27
      Highlight Highlight @tobra: grösstenteils einverstanden. Aber das BAG macht abgesehen davon in diesem Bereich aus meiner Sicht einen totalen Scheiss Job. In Zürich gibts nicht mal Hinweise der Regel am ÖV. Wenn man am Flughafen landet auch kaum.
      Man erwartet grad unglaublich viel von der jungen und arbeitenden Generation. Aber das würde mit konkreten spezifischen Massnahmen in diesem Bereich viel besser gehen und eher greifen als wenn sich das bag drum kümmert ob eine Teenie Disco an der Langstrasse jetzt offen haben soll oder nicht.
    • Tobra 10.03.2020 16:22
      Highlight Highlight @rezeptilop20 Beüglich Massnahmen gebe ich dir recht. Leider ist es im Moment lediglich eine Empfehlung. Tragisch ist, dass sich viele Leute überhaupt nicht um diese Empfehlung kümmern und nicht bereit sind, ihren Alltag in irgendeiner Weise einzuschränken. Das Appelieren an den gesunden Menschenverstand funktioniert leider nicht so ganz. Ich rechne, restriktivere Massnahmen werden folgen müssen.
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  • Semperor 10.03.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich sehe das nicht als realistisches Szenario. Solange (6 Monate) werden die Menschen hier nicht einfach stillsitzen und sehen, wie Ihre Geschäfte/Einkommen/Ressourcen schwinden (Bspw. Frau, welche im Stundenlohn arbeitet, Miete zahlen muss und Firma reduziert). Wäre nicht eine bessere Strategie, dass man den Fokus ausschliesslich auf Menschen ü60 und geschwächtem Immunsystem setzt (Bspw. Masken für Personal im Altersheim, ü60 zu Hause bleiben mit Online-Shopping) und alle anderen den Peak durchlaufen lässt? (wie bei einer Grippe auch)?!
    • Tobra 10.03.2020 13:59
      Highlight Highlight Das ist schlicht nicht machbar.
    • Semperor 10.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Vielleicht haben wir keine Wahl...
    • Mutzli 10.03.2020 15:05
      Highlight Highlight @Semperor

      Einerseits kann auch für Leute ausserhalb der grössten Risikogruppen kann das Coronavirus gefährlich sein und andererseits müsste man bei Ihrer Idee jeden Herdenschutz tschüss sagen. Bei einer unkontrollierten Ausbreitung kollabiert das Gesundheitssystem, Quarantäne von grössten Risikogruppen hin oder her.

      Diese Quarantäne wäre so auch nicht machbar: Wer sollte sich dann während der Zeit um Leute in der Risikogruppe kümmern? Herdenschutz und Abflachen der Kurve sind schlicht bei weitem die besten Strategien.
  • Carl Gustav 10.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Vieleicht sollte man auch alles, was zeitlich nicht drängt auf Unbestimmt verschieben bzw. auslagern.
    • Shura 10.03.2020 21:57
      Highlight Highlight Danke Gustav. Ich glaube auf diese Idee sind die Ärzte im Spital und auch das BAG von alleine gekommen. Diese Überlegungen sind in das Diagramm einberechnet.
  • JaAber 10.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Schön und nachvollziehbar hergeleitete Verhältnisse, Danke.

    Ohne die Notwendigkeit und Dringlichkeit des richtigen Verhaltens relativieren zu wollen: Müssten nicht auch die Betten der Militärspitäler hintugezählt werden? Die sind doch grösstenteils bis zum Fall der Fälle geschlossen und nicht belegt?
  • Mutbürgerin 10.03.2020 12:34
    Highlight Highlight Die Spitalbetten sind wohl das kleinste Problem. Es fehlt bereits jetzt an Ärzten und Material. Dieses Schönreden von Spitalleitungen und Bund bringt nichts. Wenn man die Ausbreitung wirklich eindämmen wollte, müssten alle 2 Wochen zu Hause bleiben, dann ist der Spuk vorbei. Diese lächerliche BAG Taktik verschleppt die ganze Ausbreitung. Wieso soll es bei uns anders verlaufen, als in Italien?
    • Lolita 10.03.2020 13:04
      Highlight Highlight Wenn du denn Peak anschaust, dann ist klar, dass zwei Wochen nicht reichen. Und wer kauft Nahrungsmittel, Medizin usw. aus dem Ausland hinzu und verkauft, lagert bereitet das Ganze vor, ganz abgesehen davon wer koordiniert, pflegt, diagnostiziert?. Ein nettes Lächeln an all diese Leute wäre schon sinnvoll.
    • FrancoL 10.03.2020 15:11
      Highlight Highlight @2 Wochen alle zu Hause bleiben und dann ist alles vorüber, ja dann haben wir mit Dir eine exzellente Expertin und der Bund müsste sofort informiert werden. Das könnet ja WATSON übernehmen und Dich dort einbringen lassen.
  • lynx 10.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Endlich liefert mal jemand Zahlen - Super, danke vielmals!
    Allerdings lässt das auch auf einen sehr unangenehmen Sommer schliessen: Bei 860'000 aktuell Erkrankten im Juli und 5% schweren Fällen besteht ja ein Bedarf von 43'000 Betten bei einem Bestand von 6'500! Da wird man auch durch zusätzliche Zentren nur einen Bruchteil abdecken können.
    Oder verstehe ich da jetzt etwas völlig falsch?
    • Wiesler 10.03.2020 13:54
      Highlight Highlight @lynx
      Ich habe es auch so wie du verstanden und schliesse aus diesen Krafiken, das mit den jetzigen Vorschriften das Gesundheitswesen so oder so kollabieren wird - ausser die Annahme von 60% Infizierten ist x-fach zu hoch angesetzt.
  • Geff Joldblum 10.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Sind wir nicht schon bei der unkontrollierten Ausbreitung angelangt, da einfach ein Grossteil der möglichen Infektionen gar nicht erst getestet wird? 🤔 Ich frag ja nur 🤷
    • Lolita 10.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Gibt ja auch keine Zahlen mehr und es steht ja, es werden nicht mehr Leute kontrolliert, die in Kontakt mit Infizierten waren. Es sind zu viele. Aber unkontrolliert, wäre ohne die Massnahmen und Empfehlungen des Bundes. So wie im Iran, wo niemand informiert, keine Massnahmen ergriffen wurden.
  • Posersalami 10.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Auch bei ideal angenommen Verlauf müsste der Bund also X tausend Betten zusätzlich zur Verfügung stellen.

    Woher kommen die Betten, woher kommen die Geräte, woher das Personal?

    Tut der Bund genug, hat er genug Vorbereitungen getroffen? Ich denke, beides muss verneint werden. Wenn man sich zB Taiwan anschaut wie die damit umgehen und was getan wird und wurde haben wir riesigen Nachholbedarf für die nächste Pandemie!
    • Lolita 10.03.2020 13:09
      Highlight Highlight Ich denke es ist schlicht nicht machbar. Ins Spital werden ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch die schweren Fälle kommen mit Aussicht auf Heilung, also jüngere.
      Von daher sollte man alle Altersheime und Rehas schliessen bzw. Zutritt stark beschränken.
      Schlimm ist, wer jetzt eine Grippe oder Lungenentzündung oder schwere nicht verschiebbare Operation hat...
    • Wetterleuchten 10.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Richtig, in der Katastrophenmedizin werden die Überlebenstüchtigeren bevorzugt und der Rest abgeschrieben.
  • Retiru 10.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Könnte man denn die Armeespitäler nicht als „Coronaspitäler“ brauchen? Diese müssten ja nicht neu gebaut werden.
    Zudem bin ich mir sicher, dass die Spitäler mehr Betten zur Verfügung haben, denn viele Patienten könnte man in Krisenfällen früher entlassen (zb bei Geburten nur 1/2 Tage) oder geht dies nicht?
  • medmi 10.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Jetzt das ganze noch mit Intensivmedizinbetten durchrechnen, dann sieht man, dass wir bereits in 2-3 Wochen am Anschlag sind, sofern die Entwicklung weiter geht wie bisher. (in Italien brauchen ca. 10% der positiv getesteten intensivmedizinische Behandlung)
  • Nocciolo 10.03.2020 12:21
    Highlight Highlight Die Betten sind ja nicht alles. Es braucht ja vor allem auch Personal. Wie sieht es da aus? Vor allem wenn die auch noch erkranken?
    • Scaros_2 10.03.2020 12:51
      Highlight Highlight Es hat heute bereits zu wenig. Als ich damals im Spital gearbeitet habe waren wir an den Wochenende teilweise viel zu wenige. Man hatte als Pfleger bis zu 6 Patienten zu versorgen. Der Nachtdienst ist teils noch massiv reduzierter. 1 Person pro Etage mit 15 Zimmer, sprich mind. 30 Patienten plus eine Hilfsperson für 2 Etagen. Wenn die hölle los war, war sie es.
    • Lolita 10.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Schlimm vor allem, weil 10 Tage Quarantänne inkl. aller Kollegen (und Patienten) sehr lange ist.
    • Rolf Meyer 10.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Die werden zwangsweise erkranken, weil die Italiener nach wie vor im Schweizer Gesundheitssystem arbeiten dürfen. Die Viren werden also direkt in die Spitäler eingeschleppt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 10.03.2020 12:21
    Highlight Highlight Die Privatisierung und Sparwut im Gesundheitswesen der vergangenen Jahre sehe ich als grösstes Risiko.

    Pflegepersonal ist seit Jahren am Anschlag. 10 Minuten Pause pro Schicht (!) für eine Pflegefachfrau im Kantonsspital ist ohne Corona schon keine Seltenheit. Eine Bekannte von mir hat es kürzlich auf 6 Minuten Pause geschafft. Stress schwächt das Immunsystem...

    Wenn es schief geht, weil zu wenig Personal für zuviel Hospitalisierte, sollte man die Politiker, die sich für ein gewinnoptimiertes Gesundheitswesen zu Lasten von Personal und Patienten einsetzen, zur Rechenschaft ziehen.
    • Toerpe Zwerg 10.03.2020 12:42
      Highlight Highlight Hauptsache eine Krise politisch instrumentalisieren ...
    • Sching 10.03.2020 13:23
      Highlight Highlight Ich bin auch dagegen Krisen politisch zu instrumentalisieren, aber User Vecchia beschreibt hier nicht die Krise, sondern leider den Alltag, welcher für uns als Pflegefachpersonen seit einiger Zeit immer schwieriger zu bewältigen ist. Dies da im Gesundheitswesen massiv Stellen fehlen (vorallem in der Pflege). Und Entlastung wird es nicht geben, da aufrund der demographischen Entwicklung immer mehr ältere und multimorbide Patienten zu versorgen sind. Der Bedarf steigt somit weiter. Bald kommt die Pflegeinitiative vors Volk, welche die Zukunft unserer (!) Pflege sichern/verbessern könnte.
    • Maracuja 10.03.2020 13:24
      Highlight Highlight @Vecchia

      Man könnte auch zusätzliche Betten gewinnen, wenn geplante, aber nicht dringende Operationen verschoben würden. Das Problem: Hüftoperationen u.Ä. sind für ein Spital um vieles lukrativer als Coronapatienten. Wie wohl private Spitäler auf diesen Interessenkonflikt reagieren werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 10.03.2020 12:19
    Highlight Highlight 1. Grafik
    32 belegte Betten (*500=16'000)
    6 freie Betten(*500=3'000)

    Bei euch werden daraus 24'226 und 4'056, obwohl ihr unten im Text darauf hinweist dass es in der Grundversorgung 24'000 Betten zur verfügung hat.

    2. Grafik
    65 belegte Betten(*500=32'500)
    11 freie Betten(*500=5'500)

    bei euch werden daraus 31'480 und 6'569.
    • Sauäschnörrli 10.03.2020 12:30
      Highlight Highlight Korrektur: 42(*500=21‘000)

      Wenn das der Lehrer sieht.
    • Leo Helfenberger 10.03.2020 12:58
      Highlight Highlight Ja, da sind einige Betten verloren gegangen. Wir passen die Grafik so schnell wie möglich an. Die Zahlen unter den Grafiken zeigen die richtige Anzahl.
  • Walti Rüdisüli 10.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel! Frage: Wieviele Betten/Einrichtungen etc. könnten denn schätzungsweise von der Armee zur Verfügung gestellt resp. errichtet werden? Wäre dass dann nur ein Tropfen auf den heissen Stein oder tatsächlich hilfreich?
  • humpalumpa 10.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Es muss ja nicht jeder mit dem symptomen ins spital rennen. Bei krankheit einfach zuhause bleiben...
    • tr3 10.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Aber manche müssen eben ins Spital. Und genau um die geht es hier.
  • Makatitom 10.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Damit DAS nicht vergessen geht:
    #Cryptoleaks
    • humpalumpa 10.03.2020 13:36
      Highlight Highlight Und noch wichtiger #wosinddiebreakingnewszugreta!
  • ZimmiZug 10.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Treffennd und super erklärt!
  • Donald 10.03.2020 12:11
    Highlight Highlight Dazu muss man noch wissen, dass die meisten Leute in der Schweiz, auch mit Symptomen, gar nicht getestet werden. In der Realität sind wir vermutlich schon einiges weiter, als auf diesen Modellen... trotzdem gibt es noch dutzende hustende Leute in Zügen Büros...
    • PlayaGua 10.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Da hast du völlig recht. Bei uns ist der 64-jährige Bald-Pensionär am Husten, sieht aber keinen Grund der Arbeit fernzubleiben und dem Chef (60+) ist's auch egal.
    • Posersalami 10.03.2020 12:32
      Highlight Highlight Tja die viel beschworene Selbstverantwortung funktioniert einfach nicht! Weder jetzt noch sonst. Das ist nur ein Argument um nicht zu regulieren und weiter überall schön abkassieren zu können..
    • Liquidpsy 10.03.2020 12:42
      Highlight Highlight Ja wie stellen sie sich das vor ? Soll einfach jeder mit einem Husten zu Hause bleiben ? Das ist schlicht nicht möglich.. Und der Husten kann auch von ganz anderen Sachen stammen. Leute die häufig rauchen haben immer einen leichten Husten bei diesem Wetter.. Und jeden testen ist auch nicht möglich da es gar nicht genug Tests gibt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jeremy Liquidpsy 10.03.2020 12:07
    Highlight Highlight "Die chinesische Regierung hat die Verbreitung des Virus nun mit drastischen Massnahmen tatsächlich stoppen können"

    Wers glaubt..
  • Triumvir 10.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Horror, der hoffentlich nicht Realität wird...

Ein Intensivmediziner zieht Bilanz: «Eine Patientin ist schon seit 77 Tagen bei uns»

Peter Steiger, stellvertretender Institutsdirektor Intensivmedizin am Unispital Zürich, hat noch keine Monate wie die letzten beiden erlebt.

«Wir sahen die Welle kommen von China via Italien. In die Intensivstationen im Tessin, im Welschland und auch besonders Zürich kamen immer mehr Covid-­19-Patienten. Wir fürchteten die Überlastung.

Am Unispital Zürich schufen wir zwei separate Corona-Intensiv­stationen. Wir konnten schliesslich genug Beatmungsgeräte beschaffen, aber der Knackpunkt blieb gut ­geschultes Personal. Wir waren erleichtert, als das Operationsprogramm eingeschränkt wurde, sodass wir weniger Patienten als sonst auf …

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