Tier
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Zwei Schlachthöfe in Avenches VD und Moudon VD wurden wegen Tierquälerei angezeigt. Bild: shutterstock

Angst, Stress und unnötiges Leiden – Waadtländer Schlachthöfe wegen Tierquälerei angezeigt



Schockierende Aufnahmen von zwei Waadtländer Schlachthöfen machten bereits Anfang 2018 die Runde. Den Tieren wurde teilweise ohne fachmännische Betäubung die Kehle aufgeschnitten – auch in Anwesenheit von Artgenossen. Zudem zeugen die Aufnahmen von einem sehr brutalen und nicht artgerechten Umgang. Die Lebewesen sind ständiger Angst und Stress ausgesetzt und leiden unnötig, wie der Blick berichtet. 

Das Videomaterial aus den beiden Schlachthöfen in Avenches VD und Moudon VD wurde der Tierschutzorganisation «Pour l'Égalité Animale (PEA)» gemäss eigenen Angaben anonym zugeschickt. Der Zusammenschnitt von PEA kann im Internet angeschaut werden – allerdings sind die Aufnahmen nichts für zarte Gemüter und könnten verstörend wirken. Zu den skrupellosen Aufnahmen gelangst du hier.

Die Tierschutzorganisation «Tier im Recht» (TIR) hat die beiden genannten Betriebe nun angezeigt. Vorgängig musste abgeklärt werden, ob eine Anzeige überhaupt möglich ist, «denn nicht alle Handlungen, die gezeigt werden, verstossen gegen das Tierschutzgesetz. Das Betäuben und Ausblutenlassen der Tiere mittels Kehlschnitt gehört zum Schlachtablauf», sagt Christine Künzli von TIR. Allerdings sei der Umgang mit den Tieren «unverhältnismässig und entspricht nicht dem schonenden Umgang, wie er im Tierschutzgesetz gefordert wird». Zudem sei der Umgang mit den Betäubungsgeräten schlicht unprofessionell. 

Bei TIR erhofft man sich, dass die Verantwortlichen durch das Strafverfahren ermittelt werden. Für PEA hingegen ist klar: Die beiden Schlachthöfe müssen geschlossen werden – oder am besten gleich alle Schlachthöfe in der Schweiz, wie der Blick berichtet. (vom) 

Tierquälerei in Russland – gezähmter Bär im Fussballstadion:

Play Icon

Video: watson

Tiere töten in Afrika

«An meine geschätzten Patienten» ... so beginnt die Entschuldigung von Cecil-Mörder Walter Palmer, mit der er seine Zahnarztpraxis retten will

Link to Article

Töten als Zeitvertreib: Diese neun Jäger bezahlten ihren Abschuss teuer

Link to Article

Deutscher Jäger erschoss einen riesigen Elefanten in Simbabwe – jetzt wollen Tierschützer seine Identität enthüllen

Link to Article

Auf dem Silbertablett serviert: So töten Touristen in Afrika mit Pfeil und Bogen Löwen

Link to Article

Elefanten, Nashörner, Löwen & Co.: Bundesrat will Import von Jagdtrophäen bedrohter Tierarten NICHT verbieten

Link to Article

Der Zahnarzt als verhasster Löwenkiller, und was ist mit Prinz Harry?

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Grausiger Fund – 40 tote Tigerbabys in Thailand gefunden:

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

22
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Randy Orton 16.10.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich wusste nicht, dass mit „Schweizer Fleisch, alles andere ist Beilage.“ der Tierechutz gemeint war.
    5 0 Melden
  • öpfeli 16.10.2018 09:31
    Highlight Highlight Ein weiterer Fall, ein Bauer der für Coop arbeitet.
    https://www.facebook.com/165615443476166/posts/1877429502294743/
    5 0 Melden
  • Ollowain 16.10.2018 07:57
    Highlight Highlight Esst weniger bzw. keine Tierprodukte mehr, es ist in höchstem Masse unethisch, fördert die weltweite Armut, zerstört Klima und Lebensräume viel mehr, als das meiste das ihr im Alltag sonst so macht.

    Für alle langweiligen Gegenargumente ("Aber Soja ist auch... ", "Aber was ist mit den Bauern...", Aber wohin mit den Tieren... "," Aber es ist doch ungesund nur... "," Humane Schlachtungen sind doch... "," Avokados essen ist auch... "," Der Mensch isst schon seit... "," Es gibt gar nicht genug Nahrung wenn alle... " etc.) könnt ihr Ecosia (Google) nutzen um selbst auf die Antwort zu kommen.
    11 2 Melden
  • Tim-titig 16.10.2018 06:59
    Highlight Highlight Ich bin Bauer, solche schwarzen Schafe gibt es auch in unsere Branche. Deswegen immer mehr und mehr Vorschriften. Mit ein wenig mehr Verstand im Gehirn wäre das alles halb so schlimm. Aber eben, der Mensch, verstandesmässig halt dümmer als die Tiere. Die haben der Speziess wegen keinen Verstand und handelt in vielen Dingen normal. Tierisch halt. Und die Menschen hätten einen Verstand und handeln wie Tiere als Menschen. Darum sind Tiere schlauer!
    5 5 Melden
    • Ollowain 16.10.2018 11:48
      Highlight Highlight Tim: darf ich dich etwas fragen, wenn du die Tiere so lobst? Findest du, man kann Nutztiere bzw. Tiere human schlachten?
      1 0 Melden
    • Deleted93 16.10.2018 14:44
      Highlight Highlight Ja und? Werden deine Tiere mit Rosenblätter eingenullt und sterben von selbst und zerlegen sich selber zu Filets und rosarote fluffige Einhörner stimmen zum Chor an? Schlussentlich wird ihnen der Hals aufgeschlitzt um sie dann zu zerlegen. Sie sind dein Besitz welche vorher noch fleissig Antibiotika bekommen damit der Mensch schön resistent wird. Es gibt keine schöne Art die Millionen von Tieren umzulegen für was genau? Aha der Geschmack, mhhh welch Rechtfertigung.... E guete u nid vergässe , bilder von lachenden Tieren an auf der Verpackung anbringen und alle leben glücklig :-)
      4 1 Melden
  • Mansour 16.10.2018 06:55
    Highlight Highlight Die meisten Menschen können diesen link zwischen Lebewesen und steak im supermarktregal nicht herstellen.
    Es hat bei mir ewig gedauert bis ich es geschnallt habe. Die Industrie macht es uns mit schönen weidebildern auch nicht einfach hinter der Fassade zu blicken. Wir stellen uns lieber vor den tieren gings super und wurden voller liebe zu tode gestreichelt.

    Das positive ist aber der Fleischkonsum zurückgeht. Hoffentlich schaffen wir es unserer Umwelt, unserer Gesundheit und den Tieren zu liebe.



    8 0 Melden
  • öpfeli 16.10.2018 05:30
    Highlight Highlight Auf Facebook bei "Schlachthaus Nachtwache Zürich" gibts eindrückliche Videos von den Tieren die das Schlachthaus betreten müssen. Sie wehren sich und wollen nicht. Tiere spüren viel und nehmen viel wahr.
    Man sieht kein Blut, Tot etc., die Video können also "bedenkenlos" geschaut werden.
    https://www.facebook.com/SchlachthausNachtwacheZuerich/videos/697067003999016/

    Ebenfalls eindrücklich ist "cube of truth".
    52 10 Melden
    • Kleine Hexe 16.10.2018 08:05
      Highlight Highlight In einem Schlachthof war ich nie (ohne Funktion lassen sie einen eigentlich nie rein), aber einmal bei einem Transport dorthin. Bei dem war ich überrascht, wie ruhig alles ablief. Die Kühe und Rinder waren entspannt, da hab ich schon viel schlimmere Privattransporte gesehen.
      Natürlich gibt es Ausnahmen und ich esse aus Überzeugung praktisch kein Fleisch und sehr wenig Milchprodukte. Aber es läuft nicht alles schlecht. Leider hinkt die Westschweiz in Sachen Tierschutz allgemein hinterher, nicht nur bei den Schlachthöfen.
      17 10 Melden
    • Kleine Hexe 16.10.2018 08:15
      Highlight Highlight Mich stört allerdings die Formulierung der Nachtwache. Die Kuh wehrt sich nicht, weil sie weiss, was kommt, sondern weil die Mitarbeiter schlecht zusammenarbeiten. Das Tier vor ihr wird getrieben (die Schlagbewegung treibt sie eher nach hinten), während sie hinten einen Schlag kriegt. Danach wird ihr mehrmals seitlich gegen den Kopf geschlagen, logische Richtung in die sie ausweicht: schräg nach hinten weg. Das Video zeigt keine Kuh, die weiss, dass sie gleich geschlachtet wird, sondern Menschen die beänstigend wenig Ahnung vom Kühe treiben haben und eine Kuh die darunter leiden muss.
      17 6 Melden
    • öpfeli 16.10.2018 08:17
      Highlight Highlight Kleine Hexe
      Es "freut" mich, dass nicht alle Transporte stressig sind.
      Leider ist es kein Maßstab bzw. deine Erfahrung sollte den Konsumenten nicht das Gefühl geben, dass ja "alles nicht so schlimm ist". Die Tiere werden genug oft schlecht behandelt. Auch in der Deutschschweiz.
      11 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geralt 16.10.2018 01:23
    Highlight Highlight ...und das sind garantiert keine Einzelfälle. Dank Preisdruck und fehlendem Verantwortungsgefühl bei den Konsumenten.
    Klar, jeder isst nur wenig Fleisch und hat dieses vom Bauern des Vertrauens - die Statistik sagt aber leider was anderes.
    110 12 Melden
    • öpfeli 16.10.2018 05:21
      Highlight Highlight Abgesehen davon, dass man vlt lediglich ab und zu Tiere von dem bestimmten Bauern konsumiert, vergessen viele, dass die "gute Haltung" im Schlachthaus nicht mehr gilt.
      41 9 Melden
    • lacroix 16.10.2018 06:19
      Highlight Highlight gab es die jemals? das wort ist schon kontrovers
      2 0 Melden
    • mrmikech 16.10.2018 07:49
      Highlight Highlight Konsumenten sind schuld das die tiere mishandelt werden?
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Seit «Via sicura» wurden 1589 Raser verurteilt

Von 2013 bis 2017 sind in der Schweiz insgesamt 1589 Personen wegen eines Raserdelikts verurteilt worden. Das schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor hatte sich nach der Zahl der «Opfer» von «Via sicura» erkundigt – dem Programm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Wegen der harten Bestimmungen hätten viele Auto- und Töfffahrer eine Art «gesellschaftlichen Tod» erlitten, stellt Addor in seinem Vorstoss fest.

Ohne …

Artikel lesen
Link to Article