USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der «Shutdown» rückt näher: Trump wird nervös und kritisiert Demokraten



Angesichts des drohenden Regierungsstillstandes in den USA hat Präsident Donald Trump die oppositionellen Demokraten kritisiert. «Das Repräsentantenhaus hat letzte Nacht ein Gesetz zur Finanzierung der Regierung verabschiedet. Jetzt werden die Demokraten gebraucht, um es im Senat zu verabschieden - aber sie wollen illegale Einwanderung und schwache Grenzen», schrieb Trump auf Twitter.

In der Nacht zum Samstag läuft in den USA eine Frist aus, bis zu der Kongress und Weisses Haus einen Kompromiss finden müssen. Sonst geht der Regierung das Geld aus. Die Folge wäre ein «Shutdown», also das Herunterfahren von Teilen der Regierung und Verwaltung.

In der Nacht zum Freitag hatte das Repräsentantenhaus zwar mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zugestimmt, der eine solche Schliessung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Entscheidend ist aber nun die Abstimmung im Senat, der zweiten Kongresskammer.

Die Republikaner sind dort auf Unterstützung aus den Reihen der Demokraten angewiesen, weil sie allein nicht auf die notwendige Zahl von 60 Stimmen kommen. Ein grosser Teil der Demokraten hat aber erklärt, gegen die Massnahme stimmen zu wollen, weil sie nicht auf ein Schutzprogramm für junge Migranten eingeht.

Die Demokraten wollen unbedingt eine Lösung für die so genannten Dreamers finden, die vor vielen Jahren als Kinder illegaler Einwanderer in die USA gekommen sind.

Für Trump wäre ein «Shutdown» an diesem Wochenende besonders unangenehm, weil sich am Samstag der Tag seiner Amtseinführung jährt. Der Präsident tat aber in den vergangenen Tagen öffentlich nichts, um einen Kompromiss mit den Demokraten zu finden. Kritiker werfen ihm vor, er habe in der Debatte über das Thema Einwanderung mit abfälligen Bemerkungen über «Drecksloch-Staaten» das politische Klima vergiftet. (sda/dpa)

«Ein Leben in Angst» – US-Secondos nach Trumps Entscheidung

Play Icon

Video: watson

Trump im Jahr 2018

Für Trump naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit

Link to Article

470'000 Trump-Retweets kamen von automatischen Accounts in Russland

Link to Article

Hillary Clinton überrascht bei den Grammys das Publikum – und Donald Trump ...

Link to Article

Die Trump-Show verzückt die Manager, doch nicht alle lassen sich aus dem Takt bringen

Link to Article

«Die amerikanische Demokratie wird weitere sieben Jahre Trump nicht überleben»

Link to Article

Chef-Korrespondent der «New York Times»: «Die Leute sind hungrig auf Trump-Storys»

Link to Article

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Link to Article

Geheime Screenshots aufgetaucht – weshalb Donald Trump WIRKLICH in die Schweiz kommt 😂

Link to Article

Zu fett, Haarausfall, geistig «topfit» – Trumps Gesundheitszustand in 4 Punkten

Link to Article

Bringt das «Steele-Dossier» Trump zu Fall? Diese neuen Details sagen: Ja!

Link to Article

Während du dich über ihn aufregst, macht Trump Pläne für seine Wiederwahl

Link to Article

Jetzt räumen die Milliardäre auf – das sind die Folgen des Trump/Bannon-Krieges

Link to Article

«Ein Krieg in Korea wäre wirtschaftlich zu verkraften»

Link to Article

Die Hatz auf Mueller wird zur Gefahr für die US-Demokratie

Link to Article

Trump und die «Pipi-Tapes»: Wer lügt?

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cal1ban 19.01.2018 22:22
    Highlight Highlight Warum gibts keinen Artikel über das Memo, dass US-Kongressmitglieder bereits lesen durften. Es geht um Spionage gegen Trumps Wahlteam.

    'It is so alarming the American people have to see this,' Ohio Rep. Jim Jordan said.


    0 0 Melden
  • bcZcity 19.01.2018 21:54
    Highlight Highlight Immer wieder das selbe Spiel und immer wird in letzter Minute die Schuldenobergrenze angehoben und ein Budget verabschiedet! Niemand will den sogenannten Stillstand, auch die Demokraten nicht.
    0 0 Melden
  • TheCloud 19.01.2018 21:48
    Highlight Highlight Er wird sich mit den Demokraten einigen und DACA einführen. Sobald das Budget genehmigt ist, wird er DACA mit einem Erlass wieder wegfegen.
    Wo ist da das Problem?
    0 0 Melden
  • Joe Smith 19.01.2018 20:48
    Highlight Highlight Ein Staats-Shudown ist doch eigentlich genau das, was Trump und Konsorten letztlich anstreben? Also sollte er sich doch eigentlich freuen?
    21 2 Melden
  • Gregor Hast 19.01.2018 18:17
    Highlight Highlight Nicht nur die USA ist verschuldet oder wie man so schön sagt, pleite. Auch andere Länder. Ausserdem können Staatsschulden kaum zurückbezahlt werden, da immer wieder neue entstehen. Betroffen sind vor allem diejenigen Länder, die eine Rothschildische Nationalbank besitzen, und das sind im Grunde so ziemlich alle Nationen dieser Welt. Und diejenigen, die noch keine haben, werden durch gesteuerte Proteste und Destabilisation eine erhalten.
    16 70 Melden
    • Fichtenknick 19.01.2018 19:47
      Highlight Highlight Und jetzt alle: Aluhut auf und in den Keller. Vor den Chemtrails verstecken. Los.
      31 5 Melden
    • Shlomo 19.01.2018 20:08
      Highlight Highlight Ou verdammt ich hab mein Aluhut vergessen.
      30 3 Melden
    • EvilBetty 19.01.2018 20:19
      Highlight Highlight Jahaa... dör pööse Jode!
      33 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 19.01.2018 18:01
    Highlight Highlight Soviel zum "erfolgreichsten Präsidenten" der USA. Durch seine Politik der Spaltung fährt er die Regierung gegen die Wand, und nun merkt er, dass die Realität eben keine TV-Soapopera ist, sondern durchaus kein Pardon kennt.

    Nun kommt er sich vermutlich vor, wie Goethes Zauberlehrlings der da den Besen verhexte...

    Walle! walle
    Manche Strecke,
    daß, zum Zwecke,
    Wasser fließe
    und mit reichem, vollem Schwalle
    zu dem Bade sich ergieße.

    ...wie DAS herausgekommen ist, kennen wir ja.
    21 5 Melden
    • sowhat 19.01.2018 20:06
      Highlight Highlight Glaub ich nicht, dass er das gemerkt hat. Er sieht nur, dass da irgendetwas nicht so laufen könnte wie er es will. Das reicht für so einen Tweet.
      17 1 Melden
  • rolf.iller 19.01.2018 17:58
    Highlight Highlight Ist auch eine beschissene Lage, wenn man im Senat keine Mehrheit hat ... ähhhh wait..
    30 7 Melden
    • Fichtenknick 19.01.2018 19:48
      Highlight Highlight Er braucht 60 Stimmen im Senat, eine einfache Mehrheit bringt also nicht allzu viel.
      6 0 Melden
  • (J)onas (F) (K)essler 19.01.2018 16:55
    Highlight Highlight wäre ja nicht so schlimm für mr trump, dieser befindet sich in mar a lago und das wird privat finanziert
    48 5 Melden
    • Jein 19.01.2018 18:04
      Highlight Highlight Schön wärs flössen dort keine staatlichen Gelder hin, aber der Secret Service könnte dann keine Miete mehr zahlen...





      (Bevor jetzt irgendein Klugscheisser kommt, ja ich weiss auch dass die Sicherheitsdienste nicht von einem Shutdown betroffen sind)
      27 1 Melden
    • mrmouse 19.01.2018 22:17
      Highlight Highlight nein, seine Aufenthalte dort finanziert der Staat :)
      0 0 Melden
  • Charlie B. 19.01.2018 16:42
    Highlight Highlight "Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen."

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kompromiss
    27 1 Melden
    • mrmikech 19.01.2018 17:57
      Highlight Highlight Kompromisse gibt's selten in den USA. Das system ist binär, man ist vor oder gegen, gut oder schlecht. Und immer haben "die andere" schuld. Lass die direkte demokratie nie so werden.
      32 0 Melden
    • Gurgelhals 19.01.2018 19:34
      Highlight Highlight @mrmikech
      Die radikale Kompromissunfähigkeit in der US Politik ist ein relativ jüngeres Phänomen. So richtig ausgeprägt war das erstmals in den 90ern unter Gingrich als Speaker. Richtig übel wurde es dann aber erst als ab der Wahl von Obama bei den Republikanern kollektiv alle Sicherungen durchgebrannt sind.

      Davor hat das eigentlich fragwürdige binäre System v.a. deswegen doch funktioniert, weil es auf beiden Seiten doch immer auch einen grossen Teil kompromissfähige moderate Politiker gab. Mit den radikalisierten Republikanern, die heute im Kongress sitzen, ist das nicht mehr möglich.
      30 0 Melden

Von wegen Tollwut! Dieser torkelnde Waschbär ist nur betrunken

Die Waschbären taumelten und torkelten – verängstigte Bewohner von Milton im US-Staat West Virginia befürchteten Tollwut und riefen die Polizei. Doch als die Beamten erschienen und einige der Tiere einfingen, entpuppte sich die Angelegenheit als Trunkenheit.

Die Tiere hatten gegorene Holzäpfel gegessen, die schon am Baum fermentiert waren. «Sie sind nun von den Holzäpfeln betrunken», zitierten die Medien am Mittwoch aus einer Mitteilung der Polizei an die Bevölkerung.

Die eingefangenen Tiere …

Artikel lesen
Link to Article