DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Uber-Haltestelle in New York: Das Unternehmen informierte betroffene Kunden nicht über einen Datendiebstahl.
Uber-Haltestelle in New York: Das Unternehmen informierte betroffene Kunden nicht über einen Datendiebstahl.
Bild: AP

Uber muss Rekordstrafe bezahlen, wegen gestohlener Passagier-Daten

27.09.2018, 04:16

Dem US-Fahrdienstvermittler Uber kommt ein verschwiegenes Datenleck teuer zu stehen. Im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden habe das Unternehmen eine Strafe in Höhe von 148 Millionen Dollar akzeptiert. Dies teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Barbara Underwood am Mittwoch (Ortszeit) mit. Sie tat dies stellvertretend für alle 50 US-Bundesstaaten und den Regierungsbezirk District of Columbia.

Es handle sich um das bisher höchste Bussgeld, das in einem solchen Fall verhängt wurde. Uber seien zudem weitere Massnahmen zur Verbesserung der Datensicherheit auferlegt worden – etwa ein Integritätsprogramm und die Verpflichtung zu externen Prüfern.

Daten von 50 Millionen Fahrgästen erbeutet

Uber hatte im November 2017 eingeräumt, seit Oktober 2016 einen Cyberangriff verschwiegen zu haben, bei dem Hacker Daten zu rund 50 Millionen Fahrgästen und 7 Millionen Fahrern erbeutet hatten. Statt Betroffene und Behörden zu informieren, hatte Uber den Hackern 100'000 Dollar gezahlt und darauf vertraut, dass sie die Daten vernichten.

«Dieser Rekordvergleich sendet eine klare Botschaft: Wir haben null Toleranz für diejenigen, die das Gesetz umgehen und Verbraucher- und Mitarbeiterdaten gefährden», verkündete Underwood. Uber zeigte sich in einem Statement zufrieden, eine Einigung mit den Staatsanwaltschaften erreicht zu haben.

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bekannte Corona-Leugner von Anonymous brutal vorgeführt

«Querdenker» planten eine «zensurfreie» Facebook- und YouTube-Alternative und spendeten Geld dafür. Doch bevor sich die Plattform richtig etablierte, wurde sie von Anonymous-Aktivisten gehackt. Die Spur zum Hauptdrahtzieher führt in die Schweiz.

Selbsternannte «Querdenker» haben ein Problem. Facebook und YouTube gehen seit der Corona-Pandemie konsequenter gegen Falschinformationen und Verschwörungserzählungen vor. Da liegt es auf der Hand, dass bekannte «Querdenken»-Vertretende von einer alternativen Plattform träumen, auf der ungestraft gelogen und gehetzt werden darf. Die neue Plattform «Ignorance – pulls the trigger» sollte daher eine «schweizerisch-europäische Facebook- & YouTube-Alternative» für …

Artikel lesen
Link zum Artikel