Energiewende
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So wirbt BMW für den neuen Dieselmotor.  screenshot: bmw

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

BMW bewirbt seine Dieselmotoren als umweltfreundliche Klimaretter. Darüber ärgern sich die Grünliberalen. Solche Werbung grenze an Täuschung.

20.09.18, 09:22 20.09.18, 10:15


Er ist schön, er glänzt, und wow, er ist sogar umweltfreundlich. Das verspricht uns zumindest das Plakat, das den neuen Dieselmotor von BMW bewirbt. Abgebildet ist nicht ein schnittiges Auto, das durch idyllische Landschaften gleitet, sondern ganz simpel der neue Dieselmotor – ganz nach dem Motto «weniger ist mehr». Und der Inhalt der Werbung scheint auch sonst Programm von BMW zu sein. Denn unter dem hübschen Motor steht in fetten Lettern geschrieben: «Reduziert den CO2-Ausstoss». 

Aktuelles BMW-Plakat. bild: zvg

Auf der BMW-Homepage finden sich Informationen zum neuen Heilsbringer: «Kein Verbrennungsmotor ist effizienter als der Dieselantrieb», steht da. Und: «Das ist ein entscheidender Vorteil im Kampf gegen den Klimawandel.»

Über diese Ansage sind nicht alle erfreut. Für die Grünliberalen (GLP) grenzt die Plakatkampagne von BMW an Täuschung. Pascal Vuichard, Präsident der jungen GLP, sagt: «BMW hält sich mit letzter Kraft am Dieselmotor fest und versucht diesen nun als den ultimativen Klimaschützer darzustellen.» Aus seiner Sicht ist klar: Nicht dem Dieselmotor gehöre die Zukunft, sondern den Elektroautos. «Um die Ziele der Energiestrategie 2050 zu erreichen, brauche es einen massiven Ausbau der Elektrofahrzeuge», sagt Vuichard.

Pascal Vuichard, Praesident Junge GLP,  propagiert im Namen vom «Komitee gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung» ein Nein zum neuen Geldspielgesetz am Donnerstag, 5. April 2018 in Bern. Die Volksabstimmung ueber das Geldspielgesetz findet am 10. Juni 2018 statt.(KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Pascal Vuichard, Chef der jungen GLP. Bild: KEYSTONE

Das Etappenziel des Bundes bis 2021 ist, den CO2-Ausstoss der Neuwagen auf unter 95 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Bereits seit 2015 gilt für die Schweizer Autoimporteure von Gesetzes wegen, dass ein Neuwagen pro Kilometer nur noch 130 Gramm ausstossen darf. Doch das Ziel wurde nicht erreicht. Vergangenes Jahr haben die CO2-Emissionen der Neuwagen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr sogar zugenommen, auf 134 Gramm CO2 pro Kilometer. Vor diesem Kontext ist für Vuichard umso fraglicher, warum Autobauer einen Dieselmotor als Klimaschutzmassnahme promoten. 

BMW sieht das anders. «Die Etablierung von Dieselantrieben trug wesentlich dazu bei, dass BMW die CO2-Emission der gesamten europäischen Autoflotte massgeblich reduzieren konnte», heisst es. Ein aktuelles Diesel-Personenfahrzeug stosse rund 15 Prozent weniger CO2 aus als ein vergleichbarer PKW mit Benzinmotor. 

Solche Sätze dürften bei vielen für Irritation sorgen. Denn seit dem Abgasskandal von 2015 werden Dieselmotoren nicht unbedingt mit dem Prädikat «umweltfreundlich» assoziiert. Damals wurde bekannt, dass Volkswagen mit einer Betrugssoftware bei Dieselmotoren niedrige Abgaswerte vorgetäuscht hat.

Wie sauber sind die neuen Dieselmotoren also wirklich? Sind sie Klimaretter, wie von BMW angepriesen? Christian Bach, Leiter der Abteilung Fahrzeugantriebsysteme bei der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA nahm diese «neue Generation der Dieselmotoren» unter die Lupe. Grundsätzlich seien die neuen Motoren sauberer. «Die nach den neuen Abgasnormen der EU zertifizierten Dieselfahrzeuge weisen primär niedrigere Stickoxide-Emissionen auf als bisherige Modelle», sagt er. Aber alle anderen Schadstoffe, darunter auch die Verbrauchswerte oder CO2-Emissionen, würden dadurch nicht verändert. 

Tatsächlich seien die nach der neuen Abgasnorm zertifizierten Dieselfahrzeuge sauberer als Benzinfahrzeuge. «Sie weisen 5 bis 15 Prozent höhere Wirkungsgrade und im gleichen Masse niedrigere CO2-Emissionen auf als vergleichbare Benzinfahrzeuge.» 

Zuletzt zieht Bach aber einen ähnlichen Schluss wie der junge GLP-Chef: «Werden Dieselfahrzeuge mit erneuerbaren Energien betrieben, weisen sie eine hohe Nachhaltigkeit auf. Wenn nicht, ist der Klimaschutzfaktor bescheiden.» Das gelte aber gleichermassen für alle Fahrzeugkonzepte. 

Obwohl Dieselautos bei gleicher Leistung in Sachen CO2 besser abschneiden als Benziner, bleibt Vuichard dabei: «Autobauer müssen ihre Mitverantwortung für das Klima wahrnehmen und den Weg zu nachhaltiger Mobilität konsequent einschlagen.» 

(sar)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • eBart! 23.09.2018 08:53
    Highlight Vorneweg: Ich mag BMW nicht.

    Aber:
    "BMW bewirbt seine Dieselmotoren als umweltfreundliche Klimaretter."

    Wo könnt ihr Klimaretter lesen auf dem Plakat? Da steht lediglich dass sie ihren CO2 Ausstoss reduzieren. Nicht mehr und nicht weniger. Was ist daran so schlecht?
    5 1 Melden
  • yannis675 22.09.2018 11:21
    Highlight Der Mythos das E-Autos die mit Kohlestrom oder ähnlichem geladen werden, umweltschädlicher wären als Diesel Fahrzeuge ist schlichtweg nicht wahr. Ein australisches Institut hat einen
    Tesla S mit einem Dieselgenerator geladen und und selbst dann war der CO2 Ausstoss vom E-Auto deutlich geringer. Und wer lädt sein E-Auto mit einem Dieselgenerator?

    Link zum Test:
    https://electrek.co/2018/02/16/tesla-model-s-charged-diesel-generator/
    5 3 Melden
  • Urs457 21.09.2018 00:03
    Highlight 2014 hat @tonyseba diesen interessanten Vortrag gehalten: «100% electric transportation and 100% solar by 2030». 2018 stelle ich fest: We're on track!
    .be
    4 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.09.2018 08:55
      Highlight "The Industry will be able ..."

      BMW will aber zuerst noch die Investitionen in den Dieselmotor ausschlachten.

      8 0 Melden
  • Dragona 20.09.2018 19:13
    Highlight E-Autos in Ehren, jedoch sollte dann die Stromerzeugung entsprechend effizient und umweltschonend sein.
    Dies wird jedoch mit den Windrädern und Solarstrom nie der Fall sein, viel zu hoch ist der dazu benötigte Rohstoff- und Energieaufwand. Eine Alternative ist die Transmutationsforschung endlich energisch voranzutreiben, so könnte letztendlich auch das Atommüll-Problem innert wenigen Jahrzehnten endgültig gelöst sein und nicht auf die nächsten paar tausend Generationen verschoben werden.
    6 7 Melden
  • Kubod 20.09.2018 18:35
    Highlight Elektroautos werden die erdölbetriebenen Fahrzeuge ablösen. Davon bin ich überzeugt.
    Was wir vermehrt brauchen, ist Strom.
    Der einzige sichere Stromerzeuger, der genügend gleichmässig verfügbare Energie liefern kann, ist ein Reaktor.
    Neben der Wasserkraft der sauberste Lieferant. Um Reaktoren der neusten, sichersten Generation bauen zu können, müssen erst noch einige ideologische Scheuklappen abgebaut werden.
    Populistisch dem technologiefeindlichen Zeitgeist hinterherzuhecheln wird uns nicht weiterbringen.
    15 16 Melden
  • Nonvemberbal 20.09.2018 16:54
    Highlight Jedes Komsumgut ist umweltschädlich.
    Nur Verzicht ist umweltfreundlich.
    36 6 Melden
  • Huitzilopochtli 20.09.2018 16:50
    Highlight Diese Werbung ist tatsächlich irreführend. Aber auch ich denke, dass Elektroautos nicht zwingend besser sind: abgesehen vom Strom, der auch irgendwie produziert werden muss, braucht es pro Auto mehrere kg Kobalt. Würden nur noch Elektroautos produziert, würde die Nachfrage danach um das 20fache ansteigen. Die Folgen dieser Nachfrage sind im Kongo schon jetzt verheerend. Etwas muss getan werden gegen den Klimawandel, aber eine isolierte Problembetrachtung hilft da auch nicht weiter. Ich plädiere ja für eine Reduktion der Mobilität, aber wer macht da schon mit...?
    14 15 Melden
  • Wolf400 20.09.2018 16:47
    Highlight Ich denke das kurzfristig der Hybridmotor stark kommen wird. Langfristig geht es dan Richtung Elektromotor.

    Und Leute was denkt ihr der Benzin/Diesel Motor war bei seinen Anfängen in irgendeiner Weise sauber?

    Der Elektromotor in Autos mit Batterien als Energiequelle ist eine relativ junge Technologie. Gebt der Autoindustrie mal noch ein paar jahre Zeit, denn die Autos die nächstes Jahr neu kommen werden, wurden in den letzten 3-4 Jahren geplant, konstruiert und getestet.

    Technologischer Wandel geht nicht von heute auf morgen und auch nicht auf übermorgen.
    15 3 Melden
    • Dsign 20.09.2018 20:44
      Highlight Na ja, die Technologie ist gleich alt wie das Auto selbst und Elektroautos gab es vor dem Verbrenner. Dies als jung zu bezeichnen ist etwas übertrieben. Jung ist die Entwicklung hin zum massentauglichen und erschwinglichen Fahrzeug (Zoe z.B. nicht Teslas).
      10 4 Melden
  • Cpt. Jeppesen 20.09.2018 16:25
    Highlight Jedes Auto ist Mist. Elektro/Diesel/Benzin/etc.. egal.
    Die Herstellung eines Autos verbaucht ca. 5 mal soviel Energie wie ein Auto in seiner Lebenszeit verfährt. Die Verschrottung/Wiederverwertung noch einmal soviel wie das Auto verbraucht hat. Alles zur Bequemlichkeit. Autos machen dick und assozial.
    Jedes Auto erzeugt Abrieb von Reifen, Bremsen, Metall. Das macht 50% des Feinstaubs aus dem Verkehr. Autos brauchen Platz; Parkplätze, Fahrbahnen, Rampen, Highways...
    Das Alles wird nicht besser oder grüner wenn nun jeder elektrisch fährt. Das Problem ist die Menge and privaten Fahrzeugen.
    31 24 Melden
    • Hans Franz 20.09.2018 22:35
      Highlight demnach darfst du nur Barfuss gehen!
      17 2 Melden
  • olllli 20.09.2018 14:25
    Highlight Wo sind denn die so besorgte Umweltschützer wenn überall Werbeplakate von Kreuzfahrtschiffen herumhängen. Zum Beispiel die 2016 fertiggestellte „Harmony of the Seas“ gibt 450 kg Feinstaub täglich ab (bei einem Verbrauch von 150 Tonnen Schweröl/Tag).
    Diese Feinstaubmenge entspricht 21,45 Millionen VW Passat (Variant 2.0 TDI mit 190 PS)!!!!!!
    86 9 Melden
    • DerHans 20.09.2018 15:12
      Highlight Das ist die typische „ich nicht, er aber auch“ Mentalität. Es muss überall etwas passieren! Am besten und am einfachsten fängt man bei sich selber an. So ein Kommentar zeugt einfach nur von Egoismus.
      31 53 Melden
    • rummelsnuff 20.09.2018 16:11
      Highlight @DerHans. Sie haben ja im Grunde recht, jeder muss einsparen. Es ist aber schon sehr offensichtlich das die Autos im Moment einfach für alles den Kopf hinhalten müssen und verteufelt werden.
      45 6 Melden
    • DerHans 20.09.2018 16:49
      Highlight @rummelsnuff das Auto ist natürlich des Menschen heiligstes Stück, da grenzt es schon fast an Blasphemie einen Verbrenner als dass hinzustellen was er in wirklichkeit ist. Nämlich ineffizient und gesundheitsgefährdend.
      Es werden immer nur Kreuzfahrtschiffe erwähnt nie die Öltanker, welche rund um den Globus verkehren. Komisch nicht?
      10 7 Melden
  • Leckerbissen 20.09.2018 14:15
    Highlight Ich versteh die Aufregung nicht. Es steht ja lediglich "reduziert" es steht auf keinem Plakat geschrieben, dass dieser Motor die Umwelt rettet.
    49 3 Melden
    • WolfCayne 20.09.2018 16:43
      Highlight Naja, er reduziert den CO₂ Ausstoss ja nicht. Ein Baum macht das, wenn er nicht gerade gefällt wird, aber noch kein Verbrennungsmotor. 🌳
      12 5 Melden
    • Leckerbissen 20.09.2018 17:11
      Highlight Er reduziert den CO2 Ausstoss basierend auf den heutigen Emission-Messwerten (vgl. bisherige BMW-Dieselmotoren). Im anderen Punkt gebe ich dir vollkommen recht.
      8 2 Melden
  • drüber Nachgedacht 20.09.2018 14:12
    Highlight Irgendwie vergessen wir bei solchen Diskussionen immer dass in der Schweiz gleich viel Erdöl wie von Fahrzeugen auch von Ölheizungen verbraucht wird.

    Dort gibt es viele Lösungen, die viel einfacher umzusetzen sind, als bei Fahrzeugen wo alles mobil sein muss.

    Je eher jedoch auch bei E-Fahrzeugen Erfahrungen gesammelt werden, desto eher können wir uns komplett von fossilen Brennstoffen verabschieden.


    31 3 Melden
  • Influenzer 20.09.2018 13:37
    Highlight Wie wär's mit CO2 pro Personenkilometer? Eine 5-köpfige Familie hat es nun mal schwer weniger als 120g/km auszustossen. Man sollte den verantwortungsbewussten Einsatz der Autos (z.B. keine Pendlerfahrten mit einer Person pro Auto) unterstützen. Was jetzt gemacht wird hilft vor allem der Autoindustrie, die können viele kleine Autos verkaufen die viel Platz auf der Sttasse verbrauchen und kaum ausgelastet werden.
    7 8 Melden
    • Gubbe 20.09.2018 14:27
      Highlight Und die stromverbrauchenden Zugfahrer, was ist da für eine Ersatzabgabe vorgesehen?
      14 5 Melden
  • Schildlaus 20.09.2018 13:21
    Highlight Wie sieht es denn beim nischenprodukt Benzin/Erdgas (Gas) Auto aus ? Wo wird dieser eingereiht zwischen Diesel, Benzin oder Elektro ? Sauberer oder schlechter ?
    4 0 Melden
  • infomann 20.09.2018 12:59
    Highlight Könnten wir vielleicht mal wenigstens soviel festhalten.
    Die Entsorgung vom Eautos ist mindestens so gut geregelt wie vom normalen Auto.
    Der Akku kann zu fast 100% wieder verwendet werden.
    Der Rest vom Auto hat viel weniger Verschmutzungen Öldruckstände usw.
    40 28 Melden
  • blaubar 20.09.2018 12:57
    Highlight Das Elektroauto ist vor allem die Zukunft, weil:
    -keine Getriebe
    -3x besserer Wirkungsgrad
    -kein Ölwechsel
    -keine Kupplung
    usw.

    Ich glaube, dass ganz unabhängig von Umweltfaktoren deswegen der E-Motor sich durchsetzen wird.

    Garagen werden daran weniger Freude haben...
    30 11 Melden
  • Rälä 20.09.2018 12:56
    Highlight Liebe Leute da draußen, versteht endlich, dass der Umweltschutz nur ein Mittel ist, um den Leuten das Geld aus denTaschen zu ziehen. Es wird immer über Feinstaub debatiert, leider ist es so, dass der Russpartikel Filter und auch die Bahn die schlimmsten Produzenten sind.
    9 16 Melden
  • Toerpe Zwerg 20.09.2018 12:49
    Highlight Kommt wir vor wie die Werbung eines Kutschers als die ersten Autos auf die Strasse kamen ...
    35 30 Melden
    • kafifertig 20.09.2018 13:45
      Highlight Kutschen und Autos waren lange Zeit zusammen auf der Strasse.
      7 1 Melden
  • Pisti 20.09.2018 12:34
    Highlight Ein moderner Diesel oder Benziner ist um Welten umweltfreundlicher als ein Elektro-Auto. Wenn dazu noch mit Kohlestrom getankt wird beim E-Auto sind das die reinsten Dreckschleudern.
    16 26 Melden
    • DerHans 20.09.2018 16:54
      Highlight Und die Raffinerie wird mit Liebe betrieben?
      23 6 Melden
  • D(r)ummer 20.09.2018 12:31
    Highlight Mir als Nicht-Motorfahrer (komplett im ÖV unterwegs) löschen solche "wer ist der Umweltfreundlichere Autofahrer" nur noch ab. Weil Widerspruch.
    33 53 Melden
    • Influenzer 20.09.2018 21:18
      Highlight Dann bist du schlecht informiert. Auch öffentliche Busse sind mit Motoren ausgerüstet. Zumindest Fernbusse stossen weniger CO2 aus als die Bahn, bezogen auf Personenkilometer. Das Potential zur Einsparung von Energie durch bessere Koordination des Strassenverkehrs ist im Gegensatz zum ÖV noch wenig ausgereizt, was schade ist.
      1 0 Melden
  • DerHans 20.09.2018 12:23
    Highlight Wow! Ich bin beeindruck wieviel geballter Nonsens hier verbreitet wird! Wenns um E-Autos geht wird jeder Verbrenner-Fan zum Öko-Fundi! Über die eigenen Umweltschäden wird keine Sekunde nachgedacht, aber beim E-Auto wird jedes Gramm CO2 und Rohstoff genau unter die Lupe genommen.
    Ich behaupte 90% von den Kommentatoren haben all ihre Argumente durchs hören sagen und sind noch keinen KM mit einem E-Auto gefahren.
    89 37 Melden
    • D(r)ummer 20.09.2018 12:48
      Highlight Der Rohstoffverbrauch bei E-Autos (Batterie) ist ein heikler als bei Verbrenner.

      Saubere Luft zu welchem Preis ist mMn die Frage.
      7 11 Melden
    • Tooto 20.09.2018 13:04
      Highlight Das siehst du überall, auch bei der Ernährung (Thema Fleischkonsum).
      Mit solchen Dingen versucht man sich selbst die Dinge ein bisschen schön zu reden damit man sich besser fühlt, obwohl man eigentlich weiss was man macht :)
      Grüsse
      Fleischesser und Benzinautofahrer
      NOCH
      12 3 Melden
    • drüber Nachgedacht 20.09.2018 13:11
      Highlight Die Bewertungen bei den Kommentaren der Newsportalen sind ein idealer Gradmesser wie stark sich eine Lobby für eine Sache stark macht.

      Bei 20 Min sind manchmal bei einem Kommentar innerhalb von 5 Minuten mehrere Hundert Daumen nach oben.

      Wenn auch nicht mit den gleichen Auswirkungen, aber absolut sichtbar ist das auch bei Watson...

      Also lasst euch nicht täuschen
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • danny34a 20.09.2018 12:21
    Highlight Wie wärs damit...
    Das sauberste Auto ist gar kein Auto. Warum beschränkt man nicht die Anzahl Fahrzeuge, oder regelt die Anzahl an Fahrzeugen die eine Privatperson in einem bestimmten Zeitraum erwerben kann?
    Manchmal sehe ich Menschen in tollen neuen Teslas oder sonstigen Ökomobilen und frage mich, das wievielte Auto die schon gekauft haben und jetzt einen auf Öko machen. Ich hab ein VW Golf, 2003 und beinahe 300‘000 km. Vor ca. 10 Jahren habe ich den Occasion gekauft. Andere kaufen in dieser Zeit 2 bis 3 mal einen Neuwagen. Ist Das Ökologisch, auch wenns ein sauberes Auto ist?
    55 21 Melden
    • kafifertig 20.09.2018 13:46
      Highlight Das Sauberste ist kein Mensch.
      18 1 Melden
    • mbr72 20.09.2018 20:30
      Highlight Selten dämlicher Vorschlag sorry. Kein Wunder, haben wir Gesetze und Regelungen, die einzig den Bürger gängeln, anstatt dass man das Ganze dort anpackt, wo die Mobilität gefordert wird: Den Unternehmen, welche dies von ihren Mitarbeitern erwarten und meist auch noch nette Steuerkonditionen vom Staat, dem Kanton oder Gemeinde erhalten. Oder meint ihr, all die Leute fahren zum Spass in der Gegend rum? Der überwiegende Teil des Verkehrs ist dafür da, Arbeitsleistung dorthin zu bringen, wo sie von Unternehmen gefordert/gebraucht wird. Was man (der Staat) also tun müsste, liegt auf der Hand!
      2 2 Melden
  • Nelson Muntz 20.09.2018 12:19
    Highlight Elektroauto mit Braunkohle-Strom ist ja sowas von umweltfreundlich!
    44 40 Melden
    • sheimers 20.09.2018 12:58
      Highlight Dank der Rekuperation der Bremsenergie ist das Elektroauto auch mit Strom aus Kohle oder aus Dieselgeneratoren sauberer unterwegs als jedes Benzinauto.
      15 17 Melden
    • infomann 20.09.2018 13:03
      Highlight Wir können diesen Strom spielend mit Sonne und Wind produzieren.... Wenn wir wollen, aber wir wollen nicht !
      45 18 Melden
    • zeromaster80 20.09.2018 13:28
      Highlight Wenn wir alle fossilen Brennstoffe abschaffen und dafür alle Dächer, Autobahnen, Felder mit Solarpanels zuklatschen... Wird es dann wirklich wieder kühler auf der Erde?
      10 7 Melden
  • giguu 20.09.2018 11:49
    Highlight Es ist wieder Wahlkampf und sowohl die Linken, wie auch ganz sicher die Rechten verscherzen es sich wieder gewaltig mit solchen Mimimi Themen bei mir, wobei die Mitte für mich nicht wählbar ist... Mir fehlt eine Linke Partei, die nicht grün und etwas liberaler bei Wirtschaftsthemen ist :( (Mimimimi)
    15 28 Melden
    • sheimers 20.09.2018 12:56
      Highlight Nicht grün, etwas liberal und zumindest aus Sicht der SVP weit links wäre doch für Dich die FDP genau das richtige. Oder hast du etwa ein Problem mit Waffenexporten in Bürgerkriege?
      4 4 Melden
    • giguu 21.09.2018 06:32
      Highlight Ja :)
      2 0 Melden
  • covfefe 20.09.2018 11:47
    Highlight Ich bin zwar kein Autotechniker oder so aber ich sags mal: Ein Dieselmotor hat einen Wirkungsgrad von 45% das heisst die restlichen % gehen in Form von Wärme verloren. der Otto Motor gehört zu den Motoren mit den schlechtesten Wirkungsgraden und dass schon seit 1800 ungrad. Das ist so wie wenn man bei jedem Tankstopp ein paar Geldscheine anzündet, was man ja indirekt eigentlich auch macht. Im Prinzip ist das ein gutes Arbeitskonzept: Ich bekomme 100% Lohn für 45% Arbeit der Rest verpufft im nichts (Leerlauf, Freizeit) cool
    38 7 Melden
    • Elmas Lento 20.09.2018 13:15
      Highlight Ist doch dasselbe wie bei manchen Leuten, 45% Arbeit und der Rest ist nur Lärm und heisse Luft.
      19 0 Melden
  • Charlie B. 20.09.2018 11:20
    Highlight Woher nehmen wir den ganzen Strom wenn nur noch Elektrofahrzeuge unterwegs sind?
    42 34 Melden
    • Adumdum 20.09.2018 12:13
      Highlight Woher bekommen die Supermärkte die Waren wenn keiner mehr zum Tante Emma Laden geht??
      37 14 Melden
    • Bynaus @final-frontier.ch 20.09.2018 12:13
      Highlight Liegt für die Schweiz im Bereich 10-20% - hebt also etwa das auf, was durch Energiesparen herausgeholt werden kann. So schwierig ist das also nicht. Dafür wäre danach nicht nur unser Strom CO2-frei, sondern auch unser Individualverkehr.
      38 14 Melden
  • KenGuru 20.09.2018 11:08
    Highlight Gibts irgendwo eine seriöse Studie (nicht von den Autobauern) darüber wie sauber die Elektroauros sind (inkl. grauer Energie etc.)? Das wäre mal interessant, da ich bei allen diesen Aussagen (Politik, Medien, Wirtschaft) nicht wirklich durchblicke was den jetzt umweltschonender sein soll.
    55 5 Melden
    • TJ Müller 20.09.2018 14:18
      Highlight Hat mich gerade auch interessiert. Bei Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Umweltbilanz ist eine interessante Abhandlung, muss aber noch ein bisschen die Quellen betrachten, woher denn all die Zahlen sind. So wie ich das bis jetzt verstehe schneidet das E-Auto mit einem Wirkungsgrad von 44-56% (bei einer die Energiebilanz von Well-to-Wheel, also der Quelle bis zum Rad,) am besten ab. Ein Benziner hat einen Wirkungsgrad von rund 28%, Dieselautos hingegen etwa 33%.
      6 0 Melden
    • Matrixx 20.09.2018 15:15
      Highlight https://www.popularmechanics.com/cars/hybrid-electric/news/a27039/tesla-battery-emissions-study-fake-news/

      Die wurde nach dieser bekannten schwedischen Studie, die sich sehr bald als gefaked herausgestellt hat, gemacht.
      Hier wird Betrieb und Herstellung von E-Autos mit herkömmlichen Autos verglichen, nicht der Betrieb des einen mit der Herstellung des anderen.
      3 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 20.09.2018 11:04
    Highlight Die Deutschen werden es nicht lernen ...
    50 61 Melden
    • Adumdum 20.09.2018 12:14
      Highlight Aber blitzen können sie gut 😊 sind bestimmt umweltschonende Dieselblitze
      25 19 Melden
    • henkos 21.09.2018 06:58
      Highlight Die Schweizer werden ihre Arroganz nie verlernen. Der Satz ist etwa auf demselben Niveau.
      2 0 Melden
  • poltergeist 20.09.2018 11:02
    Highlight Zu allen Umweltbedenken darf man nicht vergessen dass hunderttausende von Arbeitsplätzen in Europa am Verbrennungsmotoren- und Getriebebau hängen. Ein Elektrofahrzeug ist einfacher aufgebaut und die Teile können überall hergestellt und zusammengebaut werden.
    21 57 Melden
    • Adumdum 20.09.2018 12:15
      Highlight Haha, der ist gut 😊 können die Leute ja wieder in der Textilindustrie anstellen - ging vor 100 Jahren ja auch
      33 8 Melden
    • PeterAlexander 20.09.2018 16:25
      Highlight Hmm...und auch abgebaut. Bin mir nicht sicher, welcher motor besser punkto ökologie besser abschneidet, wenn der komplette Lebenszyklus von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zum Rückbau des Endproduktes inkl. Gewinnung und Bereitstellung des Brennstoffes / Strom berücksichtigt wird. Der Diesel hat wenigstens den Vorteil, dass er als Brennstoff nicht bloss Erdölprodukte verwenden kann. Womöglich gibt es irgendwo eine objektive Studie hierzu?
      1 1 Melden
  • Posersalami 20.09.2018 10:51
    Highlight "Doch das Ziel wurde nicht erreicht."

    Das Ziel? Das ist ein GESETZ, kein unverbindliches Ziel!

    Die Autoimporteure sind zu verklagen, so wie immer wenn man das Gesetz bricht. Oder kann ich das bei der nächsten nicht bezahlten Steuerrechnung auch sagen? "Ja sorry, das Ziel wurde eben nicht erreicht, Pech!"

    Es ist einfach unfassbar, das alles was mit Auto zu tun hat immer ohne grossen Stress durchgewunken wird, egal welche Gesetze gerade gebrochen werden.
    38 25 Melden
  • atlas 20.09.2018 10:36
    Highlight Ein Rüebli reduziert auch den Hunger. Satt macht es trotzdem nicht...
    32 18 Melden
    • Sauäschnörrli 20.09.2018 10:52
      Highlight Kommt ganz auf die Grösse des Hungers an und Adipositas ist ja mittlerweile eine Volkskrankheit.
      9 13 Melden
    • swisskiss 20.09.2018 10:56
      Highlight atlas: Versuchs mal mit 20 Rüebli...
      7 7 Melden
    • Xargs 20.09.2018 11:47
      Highlight Kommt drauf an wie viel Rüebli man isst...
      *Ba Dumm Tss"
      8 6 Melden
  • Bowell 20.09.2018 10:35
    Highlight Schon ziemlich sexistisch von euch so eine fragend-dreinschauende Blondine ins Titelbild zu photoshoppen. Wollt ihr damit etwa sagen, dass Frauen keine Ahning von Technik haben?
    35 50 Melden
    • Quackquackquack 20.09.2018 10:43
      Highlight *mimimi*

      Ja.



      84 7 Melden
    • Bynaus @final-frontier.ch 20.09.2018 10:45
      Highlight Nee, sie stellt die Fragen. Bist du etwa sexistisch und willst sagen, darauf wärst du nicht selbst gekommen?
      29 6 Melden
    • Sauäschnörrli 20.09.2018 10:55
      Highlight Ich dachte dass sei der Grund für den Artikel. 😅
      39 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bennno 20.09.2018 10:32
    Highlight Es war vor, während und nach dem Abgasskandal schon immer so, dass Dieselmotoren rund 10% effizienter sind und entsprechend weniger CO2 ausstossen als Benzinmotoren. Beim Abgasskandal ging es um Stickoxide und die Manipulationen, nicht um CO2.
    Der Skandal war medial aber interessanter als die physikalisch bedingt (Verbrennungstemperatur) höhere Effizienz der Dieselmotoren. Und so gab es bei den Neuwagen wieder eine Verlagerung von Diesel auf Benzin. Diese Verlagerung wiederum führte zu einem grösseren durchschnittlichen CO2-Verbrauch bei Neuwagen.
    So oder so, die Zukunft ist elektrisch...;-)
    57 13 Melden
    • Quackquackquack 20.09.2018 10:43
      Highlight Der Dieselmotor ist rund 25% effizienter - bitte bei den Fakten bleiben.
      25 10 Melden
    • Tilman Fliegel 20.09.2018 10:55
      Highlight Diesel hat mehr Kalorien als Benzin pro Liter. Deshalb ist ein Diesel, nur weil er weniger l/100km verbraucht noch nicht effizienter.
      Daher wohl die Differenz von 25% zu 10%
      29 14 Melden
    • Pumuckl96 20.09.2018 11:15
      Highlight Die Verwirrung stammt aus der Vermischung von Prozent und Prozentpunkten. Die Dieselmotoren sind um ca 10-15 Prozentpunkte effizienter als Benziner; das entspricht einer prozentualen Überlegenheit von ungefähr 25%.
      10 1 Melden
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  • Pafeld 20.09.2018 10:21
    Highlight Sehr geehrte junge GLP
    Diese Woche wurde in Deutschland einer der ältesten Wälder für ein Braunkohlevorkommen abgeholzt. Ein gewisser Teil des Schweizer Stroms ist greengewaschener, deutscher Braunkohlestrom. Ich bin mir ziemlich sicher, die CO2-Bilanz für den Diesel sieht deutlich besser aus, wenn sämtliche Elektrofahrzeuge in der Schweiz durch einen Euro6-Diesel ersetzt werden würden und Deutschland im Gegenzug aus der Braunkohle aussteigt.
    Solcher inkonsequent ideologisch motivierter Blödsinn untergräbt jede echte Mühe, den Klimawandel zu bremsen. Fokussiert bitte wieder aufs Relevante.
    70 35 Melden
    • Posersalami 20.09.2018 10:56
      Highlight Ich bin mir sicher, dass sie nicht Recht haben.

      Nicht, dass ich Elektroautos als die Lösung der Probleme betrachte, besser als ein Verbrenner sind sie aber allemal. Vor allem wenn mit Ökostrom getankt wird.
      25 22 Melden
    • Pafeld 20.09.2018 12:42
      Highlight Dann haben Sie meinen Kommentar nicht verstanden. Natürlich sind Elektroautos besser, wenn sie mit Ökostrom getankt werden. Die Abholzung des Hambacher Forstes ist aber eben genau ein Symptom einer Realität, die man gerne verdrängen möchte. Es macht keinen Sinn, den Diesel zu verteufeln und gleichzeitig einen Wald für Braunkohle zu opfern. Wenn der Strommix nachhaltig wäre, wäre der Elektroantrieb klar besser. Ist er aber nicht. In der Realität sind diese Dieselmotoren um ganze Grössenordnungen sauberer, als Elektroautos mit Braunkohlestrom, was eben der heutigen Realität entspricht.
      7 5 Melden
    • Triple 20.09.2018 15:00
      Highlight Ökostrom von wo? Aus den Windkraftwerken deren Entsorgung Unmengen von Sondermüll hinterlässt und die Tonnen an Fundamenten im Boden verbleiben lässt?
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • joe155 20.09.2018 10:20
    Highlight Diesel ist Benzin weit überlegen, nur schon wegen des Verursacherprinzips: Die Schadstoffe welche während der Herstellung von Benzin in der Raffinerie anfallen werden am Ort des Verbrauchs in die Luft geblasen. Nur fair.
    Und zur Elektromobilität: Ganz klar die Zukunft. Wer jedoch ein Elektroauto fährt und keinen Ökostrom bezieht, dem ist nicht zu helfen und der hat das Prinzip nicht verstanden. Am besten mit einer eigenen Solaranlage auf dem Haus koppeln - das lohnt sich finanziell gleich doppelt.
    40 12 Melden
    • Quackquackquack 20.09.2018 10:46
      Highlight zweiter Absatz: fail!

      Nur schon der Mangel an den seltenen Stoffen für deinen Akku trübt deine "Zukunftsvision" ... Energieaufwand noch nicht mal betrachtet.

      Schneeflöckchen belegt bitte ein technisches Studium oder Handwerk, bevor ihr die Zukunft beschreibt.
      16 25 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.09.2018 12:38
      Highlight Welche seltenen Stoffe?
      16 8 Melden
    • joe155 20.09.2018 12:54
      Highlight @Quack: Mangel an seltenen Stoffen: Und dein Rohöl für dein Auto nimmst du woher, wenn es keins mehr hat?
      Jüngste Fortschritte von z.B. Tesla zeigen, dass je länger je weniger seltene Erden für die Akkuproduktion benötigt werden.
      Ausserdem: Wenn du den Energieaufwand alleine für den Transport und die Raffination von fossilen Brennstoffen einberechnest, dann steht ein Elektroauto schnell sehr gut da.
      Jedes Auto verbraucht sehr viele Rohstoffe in der Herstellung. Schlussendlich ist die Umweltverträglichkeit der Rohstoffe wichtig. Und Batterien können bereits rezykliert werden.
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • compuking 20.09.2018 10:16
    Highlight Und was keiner bemerkt hat... Benzin Motoren die Direkteinspritzer sind sind mindestens genau so Umweltschädlich wie ein Diesel... Thema Feinstaub.

    Es ist aber auch wissenschaftlich bewiesen, dass ein verbrauchsärmeres Auto erst nach über 300.000km in der gesamt Energiebilanz bemerkbar macht. Daher: alte Autos fahren die ggf. Mehr brauchen und dadurch mehr CO2 Ausstoßen... Im gesamten sind sie doch besser für die Umwelt!
    14 8 Melden
    • Posersalami 20.09.2018 10:58
      Highlight "wissenschaftlich bewiesen"

      Fail

      Die meisten "wissenschaftlichen Studien" zum Thema glänzen darin alles wegzulassen, was dem gewünschten Ergebnis im Wege steht. Das gilt für pro und contra Studien gleichermassen. Eine Studie die alles mit einschliesst habe ich noch nie gesehen.
      14 7 Melden
  • Re Né 20.09.2018 10:12
    Highlight Solange ich als Pendler in Deutschland, wo der Nahverkehr nicht annähernd so funktioniert, wie in der Schweiz, keine bezahl- und brauchbare Alternative bekomme, werde ich Diesel fahren.
    Wenn LKW, Busse, Bahnen, Land- und Baumaschinen, wie auch Schiffe weiterhin ihren Dreck in zum PKW unvergleichbar großem Maße in die Luft blasen dürfen, bleibt mein Gewissen mit dem Euro 6d Diesel auch sehr sehr ruhig.
    Hört endlich auf, Diesel-PKW‘s zu verteufeln, das dient nur der Abzocke und seht Euch endlich die gesamte Bilanz der Umweltverträglichkeiten an!
    47 11 Melden
    • Monsieur Cringeadism 20.09.2018 12:07
      Highlight Und wie viel der Reichweite deines Autos brauchst du da pro Tag? Ich gehe mal stark davon aus, dass du diese Strecke auch problemlos elektrisch zurücklegen könntest.
      12 11 Melden
  • Lienat 20.09.2018 10:03
    Highlight Eine Reduktion des CO2-Ausstosses von 15% bringt wenig bis nichts. Wenn wir die COP21-Ziele erreichen wollen, muss der Verbrauch Fossiler Energieträger nicht um ein paar Prozent, sondern um Grössenordnungen abnehmen und letztendlich null erreichen.

    Nebenbei bemerkt: Die Frage ist nicht, ob wir auf erneuerbare Energiequellen umstellen, sondern wann. Denn spätestens wenn wir alle fossilen Quellen ausgebeutet haben, heisst es "Game Over". Ich sehe keinen Grund, warum wir bis dann warten sollen.
    38 9 Melden
    • Posersalami 20.09.2018 10:59
      Highlight Ich kann ihnen einen Grund nennen: Die Rendite muss maximiert werden! Denken sie doch bitte an die armen Shareholder!!!!!!!!
      28 4 Melden
    • Lienat 20.09.2018 13:33
      Highlight @Posersalami: Da hast Du natürlich recht. Ich korrigiere meinen letzten Satz.

      "Ich sehen keinen VERNÜNFTIGEN Grund, warum wir bis dann warten sollten."
      3 0 Melden
  • MacB 20.09.2018 10:03
    Highlight Der Diesel ist nach wie vor eines der besten Konzepte, auch wenn die AUtobauer saumässig beschissen haben...ihn zu verteufeln ist nicht die Lösung. Dieser ARtikel ist obsolet.
    35 21 Melden
  • Watcher 20.09.2018 09:56
    Highlight Wenn die Verbrennungsmotoren durch angeblich saubere Elektromotoren abgelöst werden sollen, wie umweltfreundlich ist dann die Entsorgung all deren Batterien? Die Stromproduktion muss enorm erhöht werden. Dies sehrwahrscheinlich über Kohle und Atom, Kohle ist alles andere als Umweltfreundlich. Für Entsorgung von radioaktivem Abfall findet auf dem Mond statt?
    Die Wirtschaft wird jedenfalls angekurbelt, jeder 'muss' ein neues Auto kaufen und die Luft wird konzentriert bei Stromproduzenten verpestet.
    12 32 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.09.2018 11:11
      Highlight "wie umweltfreundlich ist dann die Entsorgung all deren Batterien" - sind zu 99% Recycelbar.

      "Die Stromproduktion muss enorm erhöht werden." - Um ca. 15%.

      "die Luft wird konzentriert bei Stromproduzenten verpestet." - Zentrale Reinigung ist effizienter als Dezentrale.

      Was genau wollen Sie hier beweisen?
      35 16 Melden
    • Astrogator 20.09.2018 11:24
      Highlight "wie umweltfreundlich ist dann die Entsorgung all deren Batterien?"

      Das Wort "Recycling" schon mal gehört?
      21 5 Melden
    • Adumdum 20.09.2018 12:20
      Highlight Danke @Toerpe. Leider geht so ein sachlicher Beitrag im.Gewitter der Elektrohasser ( oder deutschen Autolobby?) unter...
      13 1 Melden
  • Bynaus @final-frontier.ch 20.09.2018 09:53
    Highlight Wer einmal lügt... BMW, schaut endlich nach vorn und baut einfach gute Stromer!
    33 54 Melden
    • giguu 20.09.2018 10:33
      Highlight i3? i8? Active hybrid modelle?
      22 8 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 20.09.2018 10:35
      Highlight So etwas wie gute Stromer gibt's nicht.
      15 24 Melden
    • amazonas queen 20.09.2018 10:38
      Highlight Das machen sie. Die will halt keiner kaufen. Ein i3 ist lieferbar.
      7 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miller 20.09.2018 09:51
    Highlight Meiner Meinung nach ist der Diesel nach wie vor sauberer als de elektromotor, die Resourcen und Umweltbelastung alleine bei der Produktion der Batterien sind extrem.
    Die Werbung von Bwm deshalb absolut legitim...
    20 35 Melden
    • Repplyfire 20.09.2018 11:11
      Highlight Wie steht es dann um die Resourcen und die Umweltbelastung in Sachen Ölförderung, Raffinerien, Transport etc. Beznin wächst auch nicht in der Zapfsäule. Im Kassensturtz wurde ein Vergleich gemacht mit sehr schlechten Voraussetzungen für das E-Auto. Trotzdem hat selbst ein Tesla S auch den sparsamsten Verbrenner innert kurzer Nutzungsdauer geschlagen. Tendenz geht ganz klar zu E-Fahrzeugen. Das sieht man auch an den Wartefristen für einen Ioniq, Kona oder Leaf, sind ja kaum mehr Lieferbar vor lauter Anfragen und bestellungen.
      28 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.09.2018 11:12
      Highlight Bauchgefühl?
      13 4 Melden
    • Monsieur Cringeadism 20.09.2018 12:09
      Highlight Und Katzen kann man Vegan ernähren, merkst du wie blöde der Satz klingt? Wo bitte schön ist der Diesel sauberer?
      10 0 Melden
  • Fumia Canenero 20.09.2018 09:49
    Highlight Das ist überhaupt keine Täuschung. Wenn man bloss den Motor kauft, ohne Auto drumherum, ist der CO2-Ausstoss praktisch gleich Null - und man kann sich ein stylisches Designerobjekt ins Wohnzimmer stellen, um das einen alle beneiden werden...
    119 8 Melden
    • Tomtom64 20.09.2018 09:59
      Highlight Made my day!
      31 3 Melden
  • DomKi 20.09.2018 09:42
    Highlight Ich will Verbrennungsmotoren damit man den Lärm hört !! E-Autos sind fast geräuschlos.
    39 139 Melden
    • infomann 20.09.2018 09:54
      Highlight Bist ein Egoist und alle, auch krnke Menschen müssen dein Krach ertragen.
      Wegen solchen wie du einer bist werden die Kontrollen auch verschärft
      44 31 Melden
    • zsalizäme 20.09.2018 10:02
      Highlight Ok...
      9 2 Melden
    • swisskiss 20.09.2018 10:16
      Highlight DomKi: Da habe ich das Richtige für Dich gefunden:



      Kannst ihn als Beifahrer nehmen und der macht Dir sicher auch nen Ferrari.
      19 1 Melden
  • DemonCore 20.09.2018 09:38
    Highlight Noch besser als Elektroautos: Nicht sinnlos in der Gegend rumkurven.
    511 40 Melden
    • 3,2,1... vorbei 20.09.2018 10:00
      Highlight Das wird wohl schwierig... Was für den einen Betrachter sinnlos ist, ist für den anderen eine Fahrt zum Kiosk, da er sich den Fuss verstaucht hat.
      Für den einen sinnlos, für den anderen ein "zeigen was man hat", an der Langstrasse...
      Für den einen sinnlos, für den anderen ein Tagesausflug.

      7 16 Melden
    • eleven86 20.09.2018 11:11
      Highlight Einverstanden... da könnte zum Beispiel das VBS mal als gutes Beispiel vorangehen und das ewige sinnlose rumgegurke quer durch die Schweiz mit ihren alten Puchs, Duros und Panzern mal einstellen.
      24 2 Melden
    • DemonCore 20.09.2018 14:09
      Highlight Landesverteidigung sinnlos? Ok.
      2 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sanmiguel 20.09.2018 09:36
    Highlight In welcher Welt ist ein E-Auto sauber? Oder nur schon deutlich sauberer als ein Diesel?

    Ja, die Autobauer haben bei den Dieselmotoren beschissen und das ist richtig beschissen.

    Aber so zu tun, als wäre ein E-Auto sauber, nur weil hinten nichts rauskommt ist ein Witz.

    In Deutschland räumen sie gerade einen Wald, damit Braunkohle abgebaut werden kann. Daraus wird dann Strom. Auch für E-Autos. Hört endlich auf mit der Mär vom sauberen E-Auto.
    749 318 Melden
    • Grave 20.09.2018 09:58
      Highlight Endlich einer ders versteht ! Was denke die leute wie der ganze kupfer und all die anderen komponenten abgebaut werden ? Von fair bezahlten arbeitern in handarbeit ?
      56 51 Melden
    • Sandro Lightwood 20.09.2018 09:59
      Highlight Dann müsste das Ziel sein, den Strom möglichst aus erneuerbarer Energi zu beziehen. Somit wäre dann das von dir genannte Problem nachhaltig gelöst. Ist ein langer weg, aber ein gangbarer und nicht mehr so utopisch wie auch schon.

      Wie sieht die nachhaltige Lösung mit Diesel und Benzinmotoren genau aus?
      65 13 Melden
    • infomann 20.09.2018 10:01
      Highlight Deutschland hat den Kohleausstieg schon lange beschloss.
      Auch nachher werden die genug Strom haben, sie sind uns in Sachen Solarenergie um Welten voraus.
      41 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 20.09.2018 09:35
    Highlight ich bezweifle nach wie vor, dass dem elektroauto die zukunft gehört.
    nehmen wir nur mal an dass die hälfte der heutigen autos einen elektro antrieb haben. woher kommt all die resourcen für die herstellung der batterien? woher soll der ganze strom kommen?
    und warum setzt eigentlich keiner der grossen (audi, vw, bmw) auf einen hybrid antrieb?
    292 202 Melden
    • swissda 20.09.2018 09:53
      Highlight Weil die Ressource Öl irgendwann weg ist. Ich weiss von einigen asiatischen Herstellern und der VW-Gruppe (zB Audi), dass nach weiteren Alternativen aktiv geforscht wird. Beispiel: Wasserstoff. Ich glaube, dass in Zununft verschiedene Antriebe nebeneinander durchaus Platz haben können! Genauso wie es heute mit Diesel und Benzin der Fall ist.
      45 5 Melden
    • Monsieur Cringeadism 20.09.2018 09:53
      Highlight Und die Metalllegierung für den Motorenblock eines Verbrennungsmotors kommt aus dem Reformhaus um die Ecke?
      59 12 Melden
    • Looney 20.09.2018 10:01
      Highlight @Monsieur
      Genau, wie auch Lithium...
      5 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 20.09.2018 09:35
    Highlight Ich war kürzlich an einer Automesse in Basel, da ich mich über neue E-Autos informieren wollte. Das Angebot ist nach wie vor extrem bescheiden...Ausgestellt waren viele fette SUV-Verbrennerschleudern und BMW hat nur ein E-Fahrzeug (den hässlichen i3) präsentiert...Die Revolution lässt also noch auf sich warten. Kein Wunder preisen die Autofirmen ihre ach so sauberen "Verbrenner" an...die haben einfach noch nix anderes bezahlbares und brauchbares im Angebot...leider...
    52 10 Melden
    • Lienat 20.09.2018 10:26
      Highlight Nix bezahlbares: Meinetwegen OK.

      Nix brauchbares: Lass mich raten. Du bist noch nie selber ein modernes E-Auto gefahren, oder?
      12 3 Melden
    • Monsieur Cringeadism 20.09.2018 12:14
      Highlight Lol Tesla? Tesla beiseite, es gibt längst eine Vielzahl von brauchbaren, elektrischen Kompaktwagen (Vw-E-Golf, Renault Zoe, Nissan Leaf, Kia Niro, Hyundai Ioniq und Kona usw.)
      3 1 Melden

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