USA
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Bewaffneter stürmt Kirche in Texas ++  26 Tote ++ Anwohner verfolgte Täter



Das Wichtigste in Kürze

Schon wieder erschüttert ein Blutbad die USA. Ein Bewaffneter hat am Sonntag in einer Kirche bei St. Antonio das Feuer auf Gläubige eröffnet und 26 Menschen getötet,  darunter die 14-jährige Tochter des örtlichen Pfarrers. 20 Personen sind verletzt, einige schweben offenbar in Lebensgefahr. 

«Es ist furchtbar. Der Mann ist einfach in die Kirche gelaufen und hat die Menschen während des Gottesdienstes niedergemetzelt», so ein Augenzeuge. 

Doch stellte sich dem Täter ein Anwohner entgegen. Er schnappte sich laut CNN die Waffen des Schützen, worauf dieser die Flucht ergriff. Der Bürger verfolgte darauf den Mann. 

Beim Täter handelt es sich laut  den Behörden um den 26-jährigen Devin Patrick Kelley, der aus der Region stammt und angeblich einen militärischen Hintergrund haben soll. «Es ist das schlimmste Schusswaffen-Massaker in der Geschichte von Texas», sagte Gouverneur Greg Abbott. 

Der Täter wurde kurze Zeit nach dem Massaker tot aufgefunden. Ob er durch den Anwohner erschossen wurde oder sich selbst gerichtet hat, ist noch unklar. 

US-Präsident Donald Trump wurde während seines Aufenthalts in Tokio über die Bluttat informiert und twitterte: «Möge Gott an der Seite der Menschen in Sutherland Springs sein. (...) Ich verfolge die Lage von Japan aus.»

Trump twittert ...

Das Fernsehen zeigte zahlreiche Ambulanzen vor der Kirche. Auch sollen Verletzte mit Rettungshelikopter in Spitäler gebracht worden sein.

Eine Zeugin, Carrie Matula, sagte dem Sender MSNBC, Sutherland Springs sei so klein, dass es dort nicht einmal eine Feuerwehr gebe. Jeder kenne jeden, man stehe sich sehr nahe. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle Einwohner.

Die kleine Gemeinde Sutherland Springs befindet sich rund 50 Kilometer südöstlich von San Antonio.

Es handelt sich um das zweite grosse Blutbad durch eine Schusswaffenattacke innerhalb weniger Wochen in den USA. Erst vor gut einem Monat hatte ein Mann weltweites Entsetzen ausgelöst, als er in Las Vegas (Nevada) aus einem Hotelfenster auf Besucher eines Musikfestivals schoss und 58 Menschen tötete - mehr als 500 weitere wurden verletzt.

Der Täter nahm sich das Leben. Es war der schlimmste Massenmord in der jüngeren Geschichte der USA. Das Motiv ist nach wie vor unklar. Die Attacke in Sutherland Springs erinnert aber auch an den Angriff auf eine Kirche in Charleston im Bundesstaat South Carolina im Juni 2015. Damals erschoss Dylann Roof, ein bekennender Anhänger des rassistischen Ku Klux Klans, während einer Bibelstunde acht Mitglieder der afroamerikanischen Gemeinde sowie den Pastor. (kub/sda/dpa/afp)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie woof 06.11.2017 04:33
    Highlight Highlight Das ist natürlich ein grosser Trost für die Angehörigen, dass Trump die Sache beobachtet. Aber so lange wie die Waffenindustrie läuft, die NRA mächtig und der Killer ein weisser Ami mit angeblich militärischen Hintergrund ist, ist das alles kein Problem.
  • seventhinkingsteps 06.11.2017 01:04
    Highlight Highlight America, where you don't know wether to call it a terrorist attack or just one of the regular mass shootings...
  • exeswiss 06.11.2017 01:02
    Highlight Highlight auf fox news heissts wohl wieder "man soll jetzt den fall nicht politisieren um über guncontrol zu diskutieren", im gegensatz zu new york, wo man schon stunden nach dem anschlag mit forderungen zur einschränkung der einwanderung gekommen ist.
  • Nuka Cola 06.11.2017 00:10
    Highlight Highlight Und es wird sich wieder nichts ändern.
  • Mr_Burton 05.11.2017 23:18
    Highlight Highlight Bildung & Humanismus
    anstelle
    Bibel & Knarren.
  • Dmnk 05.11.2017 23:10
    Highlight Highlight Nun wird wieder für die Opfer gebetet über schärfere Waffengesetze debattiert und diese dann von der Waffenlobby verhindert. Passieren wird wieder nichts. Die werden es nie lernen...
  • Arneis 05.11.2017 23:07
    Highlight Highlight R.I.P.

    Ich fordere dass nun Pfarrer Waffen tragen müssen um Ihre Gemeinde zu beschützen
  • Chrisixx 05.11.2017 22:46
    Highlight Highlight "No way to prevent this," says only nation where this regularly happens.

    https://www.theonion.com/no-way-to-prevent-this-says-only-nation-where-this-r-1819576527
  • giguu 05.11.2017 22:46
    Highlight Highlight Wenn die Kirchgänger alle mit automatischen Waffen ausgerüstet gewesen wären und der Pfarrer ein 50 Kaliber MG auf der Kabzel montiert hätte, wäre soetwas nie passiert....
  • äti 05.11.2017 22:35
    Highlight Highlight "Ich verfolge die Lage von Japan aus." - Wahnsinn, was der alles kann.
  • Miikee 05.11.2017 22:34
    Highlight Highlight Mehr Waffen werden das Problem lösen. /IronieOff
  • River 05.11.2017 22:31
    Highlight Highlight Thoughts and Prayers!!!! Gopf, warum hilft das nicht? THOUGHTS AND PRAYERS!!!
  • FabianK 05.11.2017 22:24
    Highlight Highlight Ist das Richmond Valentines erster Testlauf?

    Trotz blödem Witz natürlich viel Kraft für die Angehörigen und Überlebenden.
    • FAIKUE 06.11.2017 01:27
      Highlight Highlight Och Leute, kein Humor?
    • PaLve! 06.11.2017 08:33
      Highlight Highlight Nein, nicht doch wenn es unser gelobtes Himmelland trifft!
  • Posersalami 05.11.2017 22:22
    Highlight Highlight Da müssen jetzt endlich mal die Gesetze gelockert werden! Sonst kann man sich ja nicht gegen einen Angreifer wehren! So jedenfalls das Narrativ der NRA..

    Ruhet in Frieden.
    • Citation Needed 06.11.2017 02:48
      Highlight Highlight ...derweil wir weiter auf den righteous guy with a gun warten, der sowas mit Privatrevolver stoppt und damit gleich die ultralaxen Waffengesetze legitimiert. Ein unbewaffneter, der dem Täter die Waffe klaut, gilt nicht.
    • garrys 06.11.2017 10:40
      Highlight Highlight Naja, gemäss CNN:
      "... A local resident grabbed his own rifle and engaged the gunman, said Freeman Martin, the regional director of the Texas Department of Public Safety. "The suspect dropped his rifle, [...] and fled from the church," Martin said. ..."
      Vielleicht hat die NRA in diesem Fall mal recht..
      http://us.cnn.com/2017/11/05/us/texas-church-shooting-resident-action/index.html
      Ich bin überhaupt kein Waffen befürworter und ich weiss auch nicht, was wirklich stimmt. Jedoch mag ich keine einseitige Berichtserstattung, das schürt nur Hass und davon haben wir schon genug!
    • Citation Needed 06.11.2017 20:07
      Highlight Highlight garrys: Hier hiess es, der Verfolger habe die Waffe des Schützen geschnappt und anderswo soll er "unbewaffnet" gewesen sein. So oder so gut für die die Anwesenden, dass er den Shooter stoppte, egal wie. Aber selbst wenn in diesem Fall für einmal die mythenumrankte Pistole in der Hand des guten Mannes (eigene oder entwendete) den bösen Mann stoppte - auf jede bewaffnete Selbstverteidigung kommen in den USA 7 Überfälle mit Waffe, 11 Selbstmorde durch erschiessen und 4 Unfälle mit Schusswaffen daheim - die Zahlen bleiben dürftig und wenig überzeugend für Waffennarren.
  • Hierundjetzt 05.11.2017 22:14
    Highlight Highlight Irgendwie stellt sich bei mir ein extremer Gewöhnungseffekt ein. Wie „in Mogadischu ist eine Bombe explodiert“

    Tragisch. Aber die Amis hättens in der Hand. Die bedauernswerten Somalis nicht

  • jjjj 05.11.2017 21:53
    Highlight Highlight Again... 🤷🏼‍♂️
  • Julian2001 05.11.2017 21:46
    Highlight Highlight Ich hoffe das Beste für alle Opfer und Angehörigen! Aber ich hoffe auch, dass die Amis es endlich verstehen: Solche lockeren Waffengesetze sind nichts gutes sind, und führen nur zu mehr Elend...
    • ULTRA_CLA 05.11.2017 22:02
      Highlight Highlight Kriminelle kommen so oder so an Waffen, egal ob erlaubt oder nicht!
    • Tomjumper 05.11.2017 22:40
      Highlight Highlight Solche Attentäter oder Amokläufer, sind vor dieser Tat meist keine Kriminellen. Leider führt ein lasches Waffenrecht zu einer leichten Verfügbarkeit und Gewöhnung an Waffen. Es ist sehr bedauerlich, wenn Menschen so aus dem Leben gerissen werden.
    • TWilli 05.11.2017 22:43
      Highlight Highlight @ULTRA
      Aber nicht solche Verrückten die einfach wild um sich schiessen. Ihnen könnte man den Waffenkauf mit geeigneten Gesetzen massiv erschweren.
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