Medien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«20 Minuten» in Halbwahrheiten und Beleidigungen eingekleidet – für Tamedia kein Problem 

Auf der heutigen Frontseite von «20 Minuten» prangt ein Minarett – direkt neben dem Logo der Pendlerzeitung. Für Medienwissenschaftler Otfried Jarren sind die Frontseiten ethisch bedenklich – für den Verlag nicht. 



Die Frontseite der heutigen Ausgabe der Pendlerzeitung «20 Minuten» sieht anders aus als gewohnt. Neben der Aufforderung, bei der Selbstbestimmungsintiative ein «Ja» in die Urne zu legen, prangt ein Minarett. Die Titelseite wurde gekauft – vom Egerkinger Komitee um SVP-Nationalrat Andreas Glarner. Gekostet hat die Frontseite 164'500 Franken, wie «20 Minuten» berichtet. 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Frontseite von 20 Minuten gekauft wurde. Bereits am 7. November wurde das Deckblatt verkauft. Die Operation Libero, Economuisse und weitere Gegner der Selbstbestimmungsinitiative warben im ähnlichen Stil  für ein «Nein».

Image

Image

Die Frage des Egerkinger Komitees «Sollen türkische Richter unser Minarettverbot aushebeln können?» suggeriert, dass am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mehrere türkische Richter eine Entscheidungsmacht hätten. Dem ist nicht so. Jeder Unterzeichnerstaat der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) entsendet einen Richter in den EGMR. 47 Staaten haben die EMRK unterzeichnet, folglich sitzen 47 Richter im Gremium des EGMR. Işıl Karakaş ist die einzige türkische Richterin im EGMR. Zudem entscheiden Richter des EGMR nie alleine über einen Sachverhalt. Sie sind immer mindestens zu dritt.

Auch das von der Operation Libero gestaltete Frontblatt zeugt von wenig Gespür. Während der Satz «Die Ewiggestrigen haben abgestimmt» als Abwertung des politischen Gegners fungiert, wirkt der darauffolgende wie eine Drohung. («Du lebst ein Leben lang mit ihrer Entscheidung»)

«Hier hat Tamedia, also der Verlag, eine Prüfpflicht», erklärt Otfried Jarren, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaften und Medienforschung an der Universität Zürich. Die Redaktion von 20 Minuten habe keinen Einfluss auf den Inhalt von Werbeinseraten, so der Kommunikationswissenschaftler: «Das ist gut so und soll auch so bleiben.» Jarren kritisiert jedoch, dass der Verlag hier offenbar keine Prüfung vorgenommen habe. Dabei ist die prominente Platzierung dieser Anzeige zu beachten.

Otfried Jarren, Praesident der Eidgenoessischen Medienkommission, EMEK, aeussert sich zum Positionspapier

Otfried Jarren, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaften und Medienforschung an der Universität Zürich  Bild: KEYSTONE

«Die Titelseiten sind sehr problematisch, nicht nur wenn man bedenkt, dass 20 Minuten eines der wichtigsten Meinungsmedien der Schweiz ist», fährt Jarren fort. Zudem verstosse das Blatt klar gegen die Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung.

«Die Titelseiten sind sehr problematisch.»

Otfried Jarren

Auf Anfrage von watson verweist Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten, an den Verlag. Dieser antwortet mit einer schriftlichen Stellungnahme: 

«Als Medium steht 20 Minuten allen Inserenten offen – auch politischen Parteien. Politische Inserate werden aber immer von unserem Rechtsdienst juristisch beurteilt und freigegeben, wenn sie rechtlich unbedenklicht sind. Dass im Abstimmungskampf zum Teil mit harten Bandagen gekämpft wird, gehört zur Politik.»

«Das Inserat verstösst nach Auffassung des Rechtsdiensts nicht gegen Gesetz und Recht.»

Remo Arpagaus, Leiter Rechtsdienst Tamedia

Auf das Inserat des Egerkinger Komitees angesprochen sagt Remo Arpagaus, Leiter des Rechtsdienstes bei Tamedia: «Das Inserat verstösst nach Auffassung des Rechtsdiensts nicht gegen Gesetz und Recht.» Letztlich entscheide der Verlag, ob ein Inserat publiziert werde oder nicht. «Der Rechtsdienst beurteilt Inserate, die ihm vorgelegt werden, allein aus juristischer Sicht», so Arpagaus. (ohe)

Umfrage

Was hältst du von den 20 Minuten-Frontseiten?

  • Abstimmen

4,317 Votes zu: Was hältst du von den 20 Minuten-Frontseiten?

  • 7%Werbung ist Werbung. Egal ob politisch oder nicht.
  • 64%Meiner Meinung nach ethisch bedenklich.
  • 28%Was soll das Theater? Beide politischen Lager haben ihre Frontseite gekriegt.

SBI-Instagram-Live-Debatte: Wermuth vs Reimann

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

222
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
222Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. oec. 22.11.2018 11:51
    Highlight Highlight Die Frage ist doch seit der Titelseite vom Dienstag so klar wie noch nie (Danke SVP!):

    Was ist uns wichtiger: Die Menschenrechte oder das Burka-Verbot?

    Wobei zu beachten ist, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Strassburg jemals das Minarett-Verbot rügen wird, wurde ja schon einmal eine Klage diesbezüglich abgewiesen. Auch wurde das Burka-Verbot in Frankreich gutgeheissen.

    Anzumerken ist zudem, dass sich die siebenköpfige Richtergremium in Fällen, die die Schweiz betreffen, nebst anderen aus maximal einer Richterin aus der Türkei und genau einer Richterin aus der Schweiz zusammensetzt.
    • Dr. oec. 22.11.2018 12:19
      Highlight Highlight Sollte heissen: "Die Menschenrechte oder das Minarett-Verbot?" statt "Die Menschenrechte oder das Burka-Verbot?"

      Über ein Burka-Verbot werden wir erst 2019 oder 2020 die Ehre haben zu befinden.
  • TheRealSnakePlissken 22.11.2018 01:52
    Highlight Highlight "Geld stinkt nicht!" - Vor allem, wenn man es dringend braucht. Ich konsumiere beides "20 Minütli" und "Dr. Watson". Die Journalisten an beiden Orten erleben Scheisszeiten, weil Druck, Druck, Druck. Und ich als Leser immer den Adblocker an, nix gut.
  • Medizinerli 21.11.2018 13:40
    Highlight Highlight 1. Gratis, was erwarte ich von gratis? Irgendwie müssen Löhne bezahlt werden, halt mit Werbung.
    2. 20 Minuten entscheidet, was auf der Titelseite steht und muss allenfalls dafür mit ihrem Namen gerade stehen.
    3. Haben beide Parteien eine Titelseite erworben = fair.
  • achsoooooo 21.11.2018 12:23
    Highlight Highlight heute (21.11.) sieht sie übrigens so aus...
    User Image
    • Dominik Treier (1) 21.11.2018 18:45
      Highlight Highlight Das der Pakt nicht bindend ist und im Prinzip nicht mehr darstellt als eine Leitlinie, die die Schweiz ohnehin schon erfüllt, ob sie zwingend wäre oder nicht, hat die SVP wohl einfach vergessen...
    • Walser 21.11.2018 20:21
      Highlight Highlight Alleine schon die Absicht, dass Medien die nicht positiv über Migration schreiben, im Gegensatz zu anderen keine staatliche Unterstützung mehr erhalten sollen, macht den Pakt unmöglich. Und. Wenn eine Unterschrift angeblich keine Bedeutung haben soll, soll man sie auch nicht machen. Hab ich schon früh im Leben gelernt.
  • Mitsch 21.11.2018 12:12
    Highlight Highlight Generell richtig, dass eine klare Trennung zwischen Redaktion und Anzeigenverkauf besteht - alles andere führt zu Gefälligkeitsjournalismus und Beisshemmungen. Ob man sich als Produkt vor jeden Karren spannen lässt der vorbeifährt, ist ein anderes Thema.

    Aber erklär im Zweifel mal Deinem Verlagsleiter, warum Du eine Anzeigenbuchung für 165k nicht angenommen hast...
    • Dominik Treier (1) 21.11.2018 18:48
      Highlight Highlight Das ist heute Wunschdenken... Keine Zeitung wird heute noch nach aktualität gestaltet, die Länge und den Umfang bestimmen jeden Tag nur die Anzahl geschalteter Anzeigen, die Redaktion bekommt dann einfach so viele Seiten pro Tag Platz, wie Werbung dafür da ist und muss damit auskommen, wenn kein Wahnsinnsereignis dazwischenkommt...
    • Mitsch 22.11.2018 08:45
      Highlight Highlight @Dominik Treier (1)

      Klar, die Seitenzahl ist dynamisch - das war sie immer schon.

      Mein Punkt zielt auf die direkte Verknüpfung von Redaktion und Verkauf. Wenn also z.B. neben der Anzeige der SBB eine Lobhudelei auf die SBB als redaktioneller Inhalt abgedruckt würde - oder ein Skandal der SBB verschwiegen würde weil Anzeigen gekauft werden und so weiter.

      Dynamische Seitenzahlen sind schlicht und einfach "Betreibswirtschaft".
  • Xonco 21.11.2018 11:09
    Highlight Highlight Ich war mir bisher Unschlüssig ob ja oder nein SBI, eher leicht dafür als dagegen. Aber als Anhänger dieser Religion und nachdem dieses Thema wieder aufgegriffen wird, klar dagegen und etliche Bekannte ebenfalls. :)
  • MikoGee 21.11.2018 11:05
    Highlight Highlight REPOST: von euch hatte ich auch mal mehr erwartet...
    User Image
    • Magnum44 21.11.2018 13:23
      Highlight Highlight Wtf
      User Image
    • MikoGee 21.11.2018 17:10
      Highlight Highlight Statt "News ohne Bla bla" gibts jetzt "News mit Uh La La" -. -
  • Yogi Bär 21.11.2018 11:04
    Highlight Highlight Fake oder nicht? ja kein Fake. Fragt sich wie weit eine Zeitung geht? Für mich ist dies moralisch nicht vertretbar. Aber wenn es um den guten Mamon geht ist heute alles erlaubt.
  • Gubbe 21.11.2018 10:50
    Highlight Highlight Sehr einfach, auf Diskriminierung zu setzen, wohl wissend, dass sich hier die Rot-Grünen tummeln. Einfach auf die SVP schlagen. Stört mich eigentlich nicht, bin kein Anhänger. Allerdings ist das eine Aufforderung für gegenteilige Rufer. Beide setzen auf PR, wie die Bikinifrau zur Seife. Und es klappt. Provokation ist der Aufhänger in der heutigen Reklame. Man muss die Reizüberflutung toppen, sonst wird man nicht gehört.
  • Waedliman 21.11.2018 10:41
    Highlight Highlight 20 Minuten war schon immer ein schlimmes Blättchen, das ich nicht mit der Kneifzange angefasst habe. Mich verwundert diese Titelseite nun gar nicht.
  • dielli 21.11.2018 10:32
    Highlight Highlight Wow ! ab heute überzeugter 20min Boykottierer
  • Ebony 21.11.2018 09:59
    Highlight Highlight Ich würde vorschlagen, keine politische Werbung in Tageszeitungen, so muss die Leserschaft lesen, bevor sie sich eine Meinung durch provokative oder Angstmacher-SVP-Werbung eine falsche Meinung macht, ohne vom Thema eine Ahnung zu haben.
    • Mitsch 21.11.2018 12:39
      Highlight Highlight @Ebony

      Ich finde es wichtiger, dass wir als Bürger die Selbstverantwortung übernehmen, wissen zu wollen was Polemik und was echte Argumente sind.

      Sobald wir an den Punkt kommen, lohnt sich der Preis für die Anzeige nicht mehr, weil die Wirkung von purer Polemik in einem gut informierten Umfeld gleich null wäre.
  • .ch 21.11.2018 09:41
    Highlight Highlight Der Dümmste sollte es langsam merken: Die SVP versucht, das Abstimmungsresultat zu kaufen. Sie versuchen, die Demokratie mit viel Geld zu beeinflussen und letztlich zu kaufen. Und warum wohl?
    • just sayin' 21.11.2018 12:30
      Highlight Highlight die gegenerschaft macht das genau gleich. der eizige unterschied ist, dass nun ganz bern mit klebern zugepflastert ist
  • .ch 21.11.2018 09:40
    Highlight Highlight Die SVP hat im Kt. AG einmal ein Plakat aufgehängt mit dem Text: "Fremd im eigenen Land". Stimmt. So fühle ich mich. Aber nicht wegen der Ausländer. Sondern wegen der SVP.
  • Techtumbler 21.11.2018 08:55
    Highlight Highlight Wer liest denn heute noch 20Minuten? Und dann erst noch Offline?
    Man liest Watson!

    Schweizer Recht vor Internationalem Recht? Wirklich? Das wollt ihr nicht wirklich, oder?!
    • .ch 21.11.2018 10:08
      Highlight Highlight Doch. Doch. Das wollen wir. Ich zwar nicht. Aber viele Schweizer wollen das. In grenzenloser Selbstüberschätzung!
    • Walser 21.11.2018 12:38
      Highlight Highlight Natürlich will ich CH Recht vor internationalem Recht. Wenn ich bis zum Bundesgericht nicht gewinne, lass ich es sein.
    • Dominik Treier (1) 21.11.2018 18:56
      Highlight Highlight Wenn also dein gegner Beziehungen bis nach oben hat verlierst du freiwillig, statt das ganze noch neutrall beurteilen zu lassen, weil du die gute alte Fetterliwirtschaft in der Schweiz so schätzt walser? Na dann, ich geh dann mal meine Panzer suchen, vieleicht finde ich sie ja endlich wenn ich einige alte Fichen ansehe und sonst kann ich ja immer noch meine Versicherung anrufen und fragen ob die was gesehen haben...
  • a-minoro 21.11.2018 08:26
    Highlight Highlight 20min glänzt ja heutzutage hauptsächlich mit nichtjournalistischem Inhalt. Aber in diesem Fall haben sie immerhin einen Artikel über den Wahrheitsgehalt dieser Werbeanzeige erstellt.
    • Pantoufle 21.11.2018 10:43
      Highlight Highlight Was versteht man unter „nicht-journalistisch“? Wenn Sie dasselbe meinen wie ich dann hab ich beim scrollen hier und heute auf Watson so ca. 15 solcher Beiträge gezählt, also solche mit „ nichtjournastischem“ Inhalt. Ich ärgere mich darüber schon lange und dann lese ich 20Min wo ich wenigstens weiss, woran ich bin. Wenigstens gebe ich es zu.
  • Yogi Bär 21.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Blick und 20min trifften immer mehr in die SVP Ecke! Man muss sich wirklich überlegen was man liest und Glauben schenkt sicher hat alles ein Quäntchen Wahrheit. Vorallem sollte man die Kommentare lesen, da sieht man gut wer diese Zeitungen auch täglich lesen.
    • Arabra 21.11.2018 08:40
      Highlight Highlight Und wo würdest du Watson eingliedern?
    • Yogi Bär 21.11.2018 11:25
      Highlight Highlight Eher links bis Mitte.
    • Yogi Bär 21.11.2018 13:48
      Highlight Highlight Just sayin kommt immer auf den Blickwinkel an. Oder wo du stehst.
  • lynx 21.11.2018 08:00
    Highlight Highlight Heute morgen schon wieder!
    a) Spätestens jetzt entpuppt sich das Gejammer des Nein-Komitees über fehlende Mittel als schlechter Witz.
    b) Scheint der Firma Tamedia für zusätzliche Einnahmen jedes Mittel recht. Ich bin überzeugt, dass "20 Minuten" einen signifikanten Beitrag zur fortschreitenden Polarisierung der Politik in der Schweiz leistet. Sozusagen einer der Totengräber der Konkordanz...
  • carajillo 21.11.2018 07:24
    Highlight Highlight Und heute geht es gleich so weiter...
  • Didabelju68 21.11.2018 07:16
    Highlight Highlight Generell darf methodisch gefragt werden: Sind solche Darstellungen sachlich? Nein sie appellieren an Emotionen, welche einem sachlichen Diskurs nicht dienen. Doch den Medien die Schuld an solchen Darstellungen zu geben ist einseitig. Da ist auch die Leserschaft, welche sich ein emotionales Vorurteil gesachaffen hat, das durch die Medien gespiesen wird. Stehen wir da nicht in der Selbstkritik? Ich denke ja. Wir sollten an objektivem, fairem und sachlichem Jornalismus interessiert sein. Doch der verschwindet immer mehr. Warum? Die Medien sind oft der Spiegel unserer Gesellschaft!
    • just sayin' 21.11.2018 12:32
      Highlight Highlight huhn und ei
  • Butschina 21.11.2018 02:55
    Highlight Highlight Beide Inserate enthalten falsche Aussagen. Somit hätte ich Beide nicht gedruckt. Schlimmer finde ich aber die Minarettbotschaft. So wird noch mehr Hass und Unsicherheit gegenüber Muslimen gestreut.
    • .ch 21.11.2018 09:38
      Highlight Highlight Sie können es einfach nicht lassen. Wurde doch die SVP für ihre zurückhaltende Plakatkampagne gelobt! Aber wenn schon keine Burka, ein Minarett muss mindestens in den Abstimmungskampf. Sonst wäre es ja nicht die SVP.
  • r3to34 21.11.2018 00:31
    Highlight Highlight Natürlich ist das Verbreiten von Unwahrheiten nicht tolerierbar, aber allg. finde ich das Vorgehen von Print- und Digitalmedien in jedem Fall kritisch zu betrachten. Ob jetzt 20min die Frontseite brandet oder Watson eine Native Ad der SBI lanciert, finde ich auf beide Seiten problematisch... Und das völlig abgesehen von meiner eigenen politischen Betrachtung. Darum, liebes Watson, geht einfach nicht denselben Weg, den 20min eingeschlagen hat :-)
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 20.11.2018 23:31
    Highlight Highlight Das Gericht, das hier vom Egerkinger Komitee angegriffen wird, hat die Türkei gerade aufgefordert, den kurdischen Politiker Demirtas freizulassen, weil mit der andauernden Inhaftierung die "Freiheit der politischen Debatte" begrenzt werde.

    Ich fühle mich jedenfalls in erster Linie von den SBI-Befürwortern in der Freiheit bedroht..
  • River 20.11.2018 23:01
    Highlight Highlight Als ich diesen Artikel über jene Frontpage von 20 Minuten sah, habe ich endlich (eigentlich schnellstens) mein Couvert aufgerissen und meine Antwort auf den Stimmzettel gesetzt, zugeklebt und abgeschickt.
  • α Virginis 20.11.2018 22:25
    Highlight Highlight 20 minuten.. der Titel sagts ja, schnelle arrtikel ohne Hintergrundrecherche....

    Wer20-min oder gar blick-am abend liest und sonst nichts, tut mir echt leid....
    • Johnny Geil 20.11.2018 22:49
      Highlight Highlight Da wird man sogar schlauer, wenn man einfach aus dem Zugfenster schaut.
  • sowhat 20.11.2018 22:11
    Highlight Highlight Die Titelseite einer gedruckten Zeitung hat grundsätzlich den Auftrag, über den Inhalt zu informieren.
    Wenn da von mir aus 10% Werbung am Rand sind ok, aber mehr nicht.
  • logisch 20.11.2018 21:07
    Highlight Highlight Es scheint, als müsse man die Frontpage wie dazumals 2015 (Donat Kaufmann) aufkaufen. Diesmal mit dem Text:

    "niveaulos seit 1999."

    Bei 300 Upvotes starte ich eine Kickstarter-Seite...
    • ARoq 20.11.2018 21:54
      Highlight Highlight Wo kann ich 300 Upvotes kaufen?
  • Töfflifahrer 20.11.2018 19:50
    Highlight Highlight Das ist also die Art wie TA Media Geld machen will. Kein Problem mit Fake News und Journalismus. Danke, Ich habe soeben die Abo-Verlängerung einer eurer Zeitschriften zurückgeschickt und gekündigt.
    • Fairness_3 21.11.2018 02:40
      Highlight Highlight Geben Sie mir ein Beispiel mit einem Artikel, der für Sie Fake-News ist. Ein bisschen mit Behauptungen um sich werfen, ist schnell getan.
  • Elmas Lento 20.11.2018 19:44
    Highlight Highlight Die Frage ist doch sehr grundsätzlich. Hat eine Zeitung, Werbefirma (Plakatwand), TV etc. gewisse Ansprüche an den "Wahrheitsgehalt" der Werbung oder nehmen sie einfach diejenigen welche bezahlen und rechtlich akzeptabel sind? Solange eine Zeitung sagt "ihr bezahlt, wir drucken" ist auch gegen diese Werbung grundsätzlich nichts einzuwenden. Falls man diese, faktisch falsche, Werbung verurteilt muss man eigentlich auch ganz viel andere Werbung verurteilen. Werbung ist fast immer "grosse Versprechen, nichts dahinter".
    User Image
    • Zerpheros 20.11.2018 20:41
      Highlight Highlight Enttäuscht? 😆
    • Elmas Lento 20.11.2018 21:37
      Highlight Highlight Enttäuscht? Nein, ich kenne ja den Unterschied zwischen dem Versprechen und dem zu Erwartenden 😉 (nein, habs nicht versucht)




      (War einfach das erstbeste "Symbolbild" welches ich "in der Nähe" fand)
    • H. L. 21.11.2018 01:02
      Highlight Highlight Danke für deinen Kommentar, ich finde solche Anzeigen hier völlig daneben. Das unterscheidet diese Seite dann nicht mehr gross von Blick und Konsorten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gàn dich ins Knie 20.11.2018 19:21
    Highlight Highlight Letzte Woche auf 20min gelesen, dass 20min der grösste Meinungsmacher ist in der Schweiz.
    Abstimmungen werden meiner Meinung nach nicht unerheblich beeinflusst und wenn man so liest, was die Leute im Forum so schreiben erhalte ich den Eindruck, dass zu viele zu schlank im Kopf sind.

    Für die Blitzer: Ich sage das nicht, weil sie eine andere Meinung haben. Viele haben dort einfach gar keine Meinung, weil sie ungefiltert alles nachplappern und das Zeugs noch glauben, auch wenn es offensichtlich gelogen ist (Wie man es jetzt gerade bei der SBI-Disskussion sieht).
    • .ch 21.11.2018 09:59
      Highlight Highlight Und wer Geld hat, kauft die Demokratie.
  • Herbert Anneler 20.11.2018 19:13
    Highlight Highlight Die Titelseite von 20 Min. ist überhaupt nicht problematisch! Diese zeigt ganz klar, dass Tamedia für Geld alles macht! Der beste Indikator dafür, dass man dieses Blatt publizistisch nicht ernst nehmen kann und es auch nicht ernst nimmt. Eine hohe Leserzahl bedeutet noch lange nicht, dass die Leute nicht wüssten, was ihnen da vorgesetzt wird. Ich staune, für wie dumm man bei Tamedia das eigene Publikum hält...
  • dinner for one MGTOW 20.11.2018 19:04
    Highlight Highlight Gerade dieses Abstimmungsthema sollte zum Denken und Philosophieren anregen.
    Ob es nun besser ist von politisch gefärbten Richtern aus dem Inn oder Ausland abgerichtet zu werden oder eventuell von einer künstlichen Intelligenz?
    Die Parameter der Tat eingeben um ein einheitliches Resultat zu bekommen? Alle Menschen sind gleich vor dem Gericht oder?
    Ob speziell schützenswerte Personengruppen wie Frauen/Kinder/geistig Behinderte einfach den Faktor 0.2 beim Urteil bekommen sollten? Fragen über Fragen 🤔
    • Klaus07 20.11.2018 20:31
      Highlight Highlight Hab mir auch schon gedanken darüber gemacht, ob KI nicht die bessere Möglichkeit wäre emotionslose und Fakten bassierende Entscheidungen zu treffen. Das Problem dabei ist jedoch, erstens die Programierung solcher Systeme, da steckt immer noch der Mensch dahinter, und wie verhält sich die KI Längerfristig. Was wenn die KI plötzlich falsche Entscheide trifft? Wer hätte die Befugniss einzugreifen? Wie schützt man sich vor Manipulationen? Es wird aber sicher in der Zukunft ein gewichtiges Thema.
  • hävi (the return) 20.11.2018 18:59
    Highlight Highlight Na Ja. Ist leider trotzdem so, dass Richter aus dubiosen Staaten im EMRK sitzen, und wohl in Zukunft bestimmen werden, was in der Schweiz nun "Rechtsstaatlich" sein soll und was nicht.

    Verstehe die Aufregung nicht.
    • Fabio74 20.11.2018 20:06
      Highlight Highlight die infame Lüge wird auch bei der Millionsten Wiederholung nicht wahrer!
      1. Richter hocken wenn schon im EMGR und nicht in der EMRK die nur eine Kovention ist
      2. Richter urteilen nur nach geltendem in diesem Fall CH und EMRK-Recht
      3. Bis heute wurden knappe 2 % aller Fälle gegen die CH entschieden, es wird dabei bleiben wenn dieser Staat sauber arbeitet
      4. ein NEIN am 25.11. bedeutet weiter wie gehabt. Also erfolgreich und frei in die souveräne Zukunft dieses Lanes.
    • hävi (the return) 20.11.2018 20:11
      Highlight Highlight Und all den Blitzli muss ich sagen:
      Ist leider so.
      Ich bin nur der, der er sagt.

      Aber es wäre trotzdem schön, wenn man dies mit ein paar Blitzli einfach so ändern könnte.
    • äti 20.11.2018 22:55
      Highlight Highlight @häfi: Wie definiert sich ein 'dubioser' Richter? Für mich sind Walliser Richter, aufgrund seltsamer Urteile, auch dubios. Wo wäre denn der Unterschied?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 20.11.2018 18:18
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich: 20Minuten hat in etwa die Qualität einer „Gala“
    • Fabio74 20.11.2018 20:08
      Highlight Highlight so hoch eingeschätzt?
  • Punktraum 20.11.2018 18:08
    Highlight Highlight Mit ein Grund, warum ich 20min keine Beachtung mehr schenke.
  • Waldorf 20.11.2018 18:07
    Highlight Highlight Hüben wie drüben. Ich hab die Schnauze gestrichen voll von diesen Politikern. Klar sag ich nein zur SBI aber trotzdem... Und das Sahnehäubchen in dieser unheiligen Dreifaltigkeit sind "Medien" wie 20 Minuten. Mensch Meier!
  • Cédric Wermutstropfen 20.11.2018 17:55
    Highlight Highlight Jetzt noch jemanden umstimmen wird das Inserat gewiss nicht, aber es mobilisiert. Ich bin immer noch zuversichtlich, dass es ein Ja wird. Deswegen muss ich mir auch unbedingt ein paar Gummistiefel kaufen, denn ab nächstem Montag wird wieder durch ein Meer linker Tränen gewatet. 👌🏻🤙🏻
    • Gähn 20.11.2018 18:37
      Highlight Highlight Das selbe JA wie bei der DSI.
    • RescueHammer 20.11.2018 18:43
      Highlight Highlight Sweet dream, my friend 😴
    • Fabio74 20.11.2018 18:45
      Highlight Highlight wem es gut tut wenn solch offensichtlige Lügen verbreitet werden wie auf diesem Titel, der tut mir nur noch leid.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. oec. 20.11.2018 17:47
    Highlight Highlight Das Titelblatt des Komitees aus Egerkingen ist sehr gut: Es bringt nämlich die Initiative der SVP genau auf den Punkt: Wollen wir die Menschenrechte oder nicht?

    Sollte nämlich der Fall eintreten, dass der EGMR tatsächlich dereinst das Minarett-Verbot rügt, müsste die Schweiz die EMRK kündigen (neu verhandeln ist bei der EMRK ausgeschlossen). Entweder ist es also Absicht der Initianten, in diesem Fall die EMRK zu kündigen, oder das Titelblatt ist bloss heisse Luft. Oder anders: Entweder wollen wir die Menschenrechte und den zugehörigen Gerichtshof, oder wir wollen das Minarett-Verbot.
    • Magnum44 20.11.2018 18:06
      Highlight Highlight Die SVP will die Kündigung der EMRK,es gab bereits mehrere Vorstösse dieser Art.
    • Zauggovia 20.11.2018 18:29
      Highlight Highlight Wenm Minarette ein Menschenrecht sind, dann muss man sich die Kündigung des EMRK echt überlegen.
    • m. benedetti 20.11.2018 19:05
      Highlight Highlight Ein Minarett-Verbot haben wir bereits und einen EMRK bräuchten wir eigentlich auch nicht, denn die Menschenrechte sind bereits in der schweizerischen Verfassung verankert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigDaddy 20.11.2018 17:47
    Highlight Highlight Ein Beispiel zur Anwendung von Propaganda: "<...> so muss ihr Wirken auch immer mehr auf das Gefühl gerichtet sein und nur bedingt auf den sogenannten Verstand. Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau zu richten nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt"
    Tja, den Leitfaden haben sie wohl befolgt...
    Ratet mal, woher das Zitat stammt.
  • Miicha 20.11.2018 17:45
    Highlight Highlight Habe die 20-Minuten App vor kurzem gelöscht. Ist inzwischen sehr auf Blick-Niveau.
    • ArcticFox 20.11.2018 18:35
      Highlight Highlight Tiefer, um einiges!
    • Klaus07 20.11.2018 18:39
      Highlight Highlight Zusätzlich wurde, wie im Blick, die Kommentarspalten von SVP Anhänger mit ihren Parolen zugemüllt. Watson muss aufpassen, dass es hier nicht auch noch passiert.
    • Sharkdiver 20.11.2018 19:06
      Highlight Highlight Nein 20 min ist rechts vom Blick
  • Phiilofofi 20.11.2018 17:45
    Highlight Highlight Hmm und wenn ich nun die Titelseite kaufe um mein neues revolutionäres Benzinprodukt (mit neuer Formel) zu werben à la:

    "Wenn die Demokratie aus den Fugen gerät, dann gibts nur eine Lösung. Bleifrei99. Denn wir sind die 99%

    Bleifrei99 - Alles beginnt mit einem kleinen Funken."

    Dann drucken die das?

    (Obiges Beispiel keine Aussagekraft über meine politische Einstellungen)

    Jetzt im Kanisterformat. Für nur 9.99.
    • TanookiStormtrooper 20.11.2018 18:05
      Highlight Highlight Wenn du willst, kannst du wohl wirklich alles auf die Titelseite drucken lassen. Vielleicht kein Penisbild, wobei ich mir da auch nicht sicher bin. Müsste man versuchen. 😂
    • Phiilofofi 20.11.2018 19:36
      Highlight Highlight Für 165'000 wohl schon :-/
    • Mike Minder 20.11.2018 19:42
      Highlight Highlight Das Penisbild wäre dann “Erregung (hihi) öffentlichen Ärgernis“ somit wohl Strafbar bei einer Anzeige. Wie es gezeichnet / als Karrikatur aussieht... keine Ahnung
  • Ass 20.11.2018 17:44
    Highlight Highlight Ich lasse mir von einer SVP Werbung nicht sagen wie ich wählen soll. Ich bestimme selber😂
  • Kubod 20.11.2018 17:38
    Highlight Highlight Ich lese aus dem Artikel Folgendes: Zwei ausländische Richter können der Schweiz vorschreiben, was sie zu tun hat.
    Das ist für mich ein Grund pro
    • Fabio74 20.11.2018 18:45
      Highlight Highlight es ist und bleibt nun mal einfach eine Lüge.
    • Phiilofofi 20.11.2018 19:37
      Highlight Highlight Sehr gut. Jetzt auch noch ein wenig Denken nach dem lesen und dann kommts gut.
    • Roterriese 20.11.2018 20:56
      Highlight Highlight Fabio74 wieso ist es den genau eine Lüge? Weil es in Wirklichkeit 3 Richter sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 20.11.2018 17:34
    Highlight Highlight Ich dachte schon, wo bleiben die Minaretten! Fehlen nur noch die Burkas, aber wer weiss, SVP hat noch 4 Tagen!

    SBI NEIN
    • Magnum44 20.11.2018 21:32
      Highlight Highlight Umso komischer, dass diese Art der Werbung erst jetzt geschaltet wird, nachdem sich bereits eine rekordverdächtige Abstimmungsteilnahme auf Grund der eingegangenen Briefe abzeichnet. Ob es diese 164'000 Franken wert war?
    • .ch 21.11.2018 10:06
      Highlight Highlight Ich glaube auch, dass der Übereifer der SVP ein Schuss ins eigene Bein ist. Je mehr Leute an die Urne gehen, desto eher wird es ein Nein sein.
  • TheHorner 20.11.2018 17:33
    Highlight Highlight Ich denke es ist eine Grundsatzentscheidung, ob man politische Werbung zulassen will oder nicht. Wenn man das tut ist es nicht falsch, diese Unabhängig von ihrer Aussage abzudrucken. Bleibt zu hoffen, dass der denkende Leser weiss, dass die von Glarner servierte Suppe keineswegs so heiss gelöffelt wird, wie sie serviert wird. Das ist man sich aus der "Sünneli" - Ecke ja schon gewohnt. Am Endergebnis wirds wohl nicht allzuviel ändern.. die jeweils-auf-alles-vernünftig-klingende-minus-klickenden 20Min Leser haben ihre Meinung eh schon gemacht und der Rest stimmt dank dem Inserat jetzt nein.. :-)
  • Nelson Muntz 20.11.2018 17:32
    Highlight Highlight 20min, RTL II der Zeitungen! Passt zum durchblättern aber mehr nicht.
  • Dr. oec. 20.11.2018 17:32
    Highlight Highlight Hat nicht die SVP in letzter Zeit immer wieder verneint, dass die EMRK gekündigt werden muss? Und jetzt dieses Titelblatt! Die SVP führt folglich eine total verlogene Kampagne. Und die Operation Libero hat absolut recht, die SBI mit einem Trojanischen Pferd zu vergleichen.
    • Cédric Wermutstropfen 20.11.2018 17:45
      Highlight Highlight Die EMRK muss auch nicht gekündigt werden. Sie kann aber. Müssen und können sind zwei unterschiedliche Modalverben. 🤷🏼‍♂️
    • Klaus07 20.11.2018 18:44
      Highlight Highlight Toni Brunner 2013 in der Südostschweiz.

      „In der Praxis geht das Völkerrecht heute vor. Es sei denn, der Gesetzgeber hat bewusst anderes beschlossen (Schubart-Praxis). Doch «sollte das Bundesgericht künftig Völkerrecht stets höher gewichten als Landesrecht, dann werden Volk und Parlament ausgeschaltet»

      Die zweite Option sei die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK): «Die Kündigung ist angesichts der Urteilsbegründung naheliegend», sagt Brunner. Die Schweiz könnte die Konvention dann später mit einem Vorbehalt allenfalls wieder unterzeichnen, schlägt Brunner vor.“
    • Fabio74 20.11.2018 18:51
      Highlight Highlight @wermutstropfen Das könnte sie wie jeder Vertrag von heute Nur heute bräuchte es Eier in der Hose um hinzustehen und dies zu fordern
      Nachher setzt man einen Verfassungsartikel rein, der nicht konform ist und der Bund ist gezwungen zu kündigen
      DAs ist der Unterschied
    Weitere Antworten anzeigen
  • MatzeTatze 20.11.2018 17:30
    Highlight Highlight Irgendwie sind solche titelseiten für mich wie shockbilder auf zigarettenschachteln... Es interessier irgendwann gar nicht mehr. Will ich abstimmen und mir eine meinung bilden lese ich die wahlbroschüre und verlasse mich sicherlich nicht auf die medien oder 6min facebookvideos von panikmachenden cervelatpromis..
    • Pfützentreter 20.11.2018 18:15
      Highlight Highlight Andere (die tatsächlich abstimmen gehen), lassen sich leider trotzdem vom Bauchgefühl leiten. Und das sagt: Hey, mach was du lieber hast, oder nicht hast." Und das wäre dann?
  • Habe fertig - endgültig 20.11.2018 17:26
    Highlight Highlight Reisserische Titel für die Bildungsschwachen und Rechts-Gläubigen - so kennen wir 20min. Im Text wird dann öfters relativiert. Kommentare die nicht ins Konzept passen und Infos liefern werden zensiert. Dafür schiesst jeder Troll gegen Gutmenschen (Quelle: "Mein Kampf") . Oder zitiert Goebbels : "Wer nichts zu verstecken hat, hat nichts zu befürchten.
    Die Minarett-Titelseite steht ihren Propaganda-Vorbildern in nichts nach.

    Solche Menschen dürfen wir nicht mal in die Nähe der Menschenrechte lassen.
    • Habe fertig - endgültig 20.11.2018 20:24
      Highlight Highlight ...und schon meldet sich der erste Relativitätstroll. Nein, Watson ist nicht links, sondern bürgerlich bis links. Ein Unterschied den die Ultra-Rechten nicht begreifen.
      Denn wer ständig die Rechtssicherheit, den Rechtsstaat und Menschenrechte sabotieren will (MEI,DSI,SBI,VVG) ist nicht mehr sonderlich bürgerlich.
  • Madison Pierce 20.11.2018 17:21
    Highlight Highlight Bin kein Fan mehr, seit 20 Minuten zum Klatschblättchen mutiert ist, aber hier muss ich sie in Schutz nehmen. Das Inserat ist legal, also wurde es publiziert.

    Gleichzeitig hat die Redaktion den Inhalt kritisch beurteilt: https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Das-Minarett-Inserat-im-Faktencheck-21874760

    Man hatte also den Mut, den Auftraggeber zu kritisieren. Anzeigenverkauf und Redaktion getrennt, so sollte es sein.

    Da sind andere Zeitungen hemmungsloser: Inserat über Kreuzfahrten, daneben Artikel über Kreuzfahrt (Reise gesponsert von Reederei).
  • Gummibär 20.11.2018 17:19
    Highlight Highlight Wehrmänner an die Grenze !
    Eine kilometerlange Kolonne mit Tausenden von Minaretten bewegt sich aus der Türkei Richtung Schweizer Ostgrenze. Das ist eine Invasion.
    • Cédric Wermutstropfen 20.11.2018 17:47
      Highlight Highlight Sie meinen es ironisch, das lustige (eigentlich eher weniger) ist aber, dass dies bildlich gesprochen der Wahrheit entspricht.
    • grünezecke #fcksvpafd 20.11.2018 19:03
      Highlight Highlight Cedric, wo lebst denn du? Zeig mir bitte diese invasoren
    • hävi (the return) 20.11.2018 20:24
      Highlight Highlight gümzecke

      Ist eigentlich bekannt, das Erdogan den bau von Minaretten überall in Europa finanziert.
      leider auch in der CH.

      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/finanzierung-von-moscheen-woher-kommt-das-geld-fuer-die-schweizer-moscheen
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 20.11.2018 17:17
    Highlight Highlight Also die Titelseiten sind auch optisch eine Zumutung. 164'500 CHF für eine Titelseite ausgeben und dann mal schnell mit Word und einem Bild aus der Google-Suche eine Anzeige basteln. Gesamtkosten: 164'500.20.
    Ich finde auch, dass politische Werbung in Zeitungen und Newsportalen nichts verloren hat. Zumindest solange nicht, wie die Parteien nicht offenlegen müssen, wie sie ihre Kampagnen finanzieren.
  • Sauäschnörrli 20.11.2018 17:09
    Highlight Highlight Das Egerkinger Komitee gehört wohl eher zu Ueli Schlüer, der sitzt erstens im Präsidium und wohnt zweitens in Flaach.
    • Gähn 20.11.2018 18:27
      Highlight Highlight Jetzt muss ich kurz nachfragen, war das nicht das selbe Kommitee, dass mit Hilfe eines verurteilten Sexualstraftäters, versuchte frühen Aufklärungsunterricht zu verbieten?
  • Dominik Treier (1) 20.11.2018 17:08
    Highlight Highlight Dürfte ja inzwischen bekannt sein, dass der Tamedia-Konzern keine differenzierten sowie von allen Seiten beleuchteten Nachrichten mehr hervorbringt. Jedes Blatt, dass zu Tamedia gehört oder von Tamedia übernommen wurde ist kaum noch mehr als ein Populistenheftchen in dem nur noch die bequeme vereinfachte Variante Platz findet und sei sie auch gelogen. Geschmückt mit Klatsch und Tratsch. Finde gerade 20 minuten gefährlich weil viele Leute denken, sie hätten jetzt 3 Zeilen gelesen und wüssten alles was so los ist, dabei ist mit diesem Revolverblattjournalismus gar keine Meinungsbildung möglich.
    • Gianni48 20.11.2018 18:19
      Highlight Highlight Genau darum habe ich das TA-Abo gekündigt!
    • c_meier 20.11.2018 18:31
      Highlight Highlight ich habe mein Berner Zeitung-Abo auch nur noch wegen den lokalen Artikeln, die nationale Redaktion stört mich aber auch sehr
    • Fabio74 20.11.2018 18:53
      Highlight Highlight darum soeben das TA-Abo gekündigt mit dem Hinweis auf dieses unsägliche Titelblatt
      Kann mir das Geld sparen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 20.11.2018 17:08
    Highlight Highlight Wirklich stören dürfte man sich bei 20min nicht ab diesem Inserat, schliesslich besteht die community dieser "Zeitung" aus lauter Wutbürger.
    Und zum Niveau dieses Komitees aus Egerkingen muss man glaube ich nichts mehr sagen...
  • Kritiker 2.0 20.11.2018 17:06
    Highlight Highlight Sorry, aber 20min kann ich schon lange nicht mehr ernst nehmen. Ausser die Printausgabe: Sherman, Garfield und das Kreuzworträtsel. Watson ist wenigstens noch einigermassen neutral gehalten.
    • torpedo 20.11.2018 20:23
      Highlight Highlight Watson hat vielleicht höheres Niveau, ist aber ganz bestimmt nicht neutraler!
  • IMaki 20.11.2018 17:02
    Highlight Highlight Als Zug-Pendler weiss ich dank Watson endlich, dass es sich beim herumliegenden Papier nicht um eine Fussunterlage handelt, sondern um eine Zeitung. Danke! Meine Füsse liegen jetzt viel besser.
    • Zerpheros 20.11.2018 20:32
      Highlight Highlight Eine Fussunterlage, als Zeitung getarnt. 😒
  • jafa8 20.11.2018 17:01
    Highlight Highlight Ein Inserat auf der Frontseite von 20 Minuten kostet um die 40'000.- Pro Tag, pro Region, habe ich mal gelesen.
    Also wird hier Tamedia relativ tolerant sein, was der Inhalt anbelangt. Business as usual ;-)
  • baBIELon 20.11.2018 17:00
    Highlight Highlight Bin ich ser einzige welcher findet die JA-Kampagne ist als Propaganda einzustufen? Solche Falschinformationen gehören meines erachtens verboten! Man kann für seine Ansichten einstehen aber bitte nicht mit Lügen!
    • RETO1 20.11.2018 19:31
      Highlight Highlight was genau bitte ist hier gelogen?
    • Fabio74 20.11.2018 20:17
      Highlight Highlight @reto1 Alles von A-Z und von Z-A
      Die infamen Lügen, dass der EMGR das Minarettverbot umstürzen könne. Kann er nicht, weil dazu eine Klage laufen müsste und wenn der EMGR das Burkaverbot in F stützt warum soll er das Minarettverbot kippen?
      Die infamle Lüge mit den fremden Richter, die Lüge mit der EU, die hier nichts zu tun hat
      Das VErmischen mit dem Migrationspakt
    • Walser 20.11.2018 22:56
      Highlight Highlight Fabio74. Selbstverständlich kann der EMGR diese Verbote umstürzen. Das sagt sogar die Schweizer Richterin Keller dort. Da inzwischen jedoch die meisten europäischen Staaten ein Burkaverbot kennen, hat der EMGR natürlich keine Lust mehr gegen diese alle zu entscheiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elbrutalo 20.11.2018 16:59
    Highlight Highlight Wäre ja noch schön wenn sie unsere doofe entscheide wirklich umstimmen könnten!!
    Diese bösen türkischen richter 😂🙄

    Hab das heute gesehn und lachte mich kaputt, das traurige die meinens ernst....
  • Pitsch Matter 20.11.2018 16:59
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass 20min gratis herumliegt und die Leute denken, das sind die news.
    • Elmas Lento 20.11.2018 17:57
      Highlight Highlight Solange die Leser zwischen "News" und "Quatsch" unterscheiden können ist das kein Problem. Die Aufnahme von Garfield in die Comics hat das Niveau auf jeden Fall enorm gesteigert.
    • Sunny92 20.11.2018 18:08
      Highlight Highlight Leider halten es sehr viele für die absolute Wahrheit- ich musste schon so oft mit leuten diskutiere welche bahaupteten das eine Aussage stimme und als ich dann nach der Quelle fragte wurde das 20min genannt....
    • Waldorf 20.11.2018 18:12
      Highlight Highlight @Elmas, nein können sie nicht. Ich kann aus erster hand sagen, dass sich bei mir mal eine damit gebrüstet hat, dass sie wert darauf lege informiert zu sein was so abgeht. Darum lese sie auch immer 20 minuten im zug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 20.11.2018 16:58
    Highlight Highlight Naja, was soll man da schon gross sagen ausser: Ist halt TA Media, ist halt 20 Minuten...
  • Jesses! 20.11.2018 16:56
    Highlight Highlight Zum guten Glück gibt‘s watson. Und zum grossen Pech ist 20min momentan noch „meinungsbildend“ für die Masse. Hoffentlich ändert sich dies bald. Sehr bald.
  • Schnurri 20.11.2018 16:54
    Highlight Highlight Man liest auch keine 20min.
    • H. L. 20.11.2018 17:13
      Highlight Highlight Jedenfalls liest man nicht 20 Minuten, um sich seriös zu informieren.
    • Magnum44 20.11.2018 17:14
      Highlight Highlight Sehr viele Mitmenschen leider doch. Wobei die Printausgabe noch ok ist, bedenklich ist die Onlineausgabe inkl. der Leserschaft...
    • Nick Name 20.11.2018 17:23
      Highlight Highlight «Man» vielleicht nicht.
      Aber leider sonst sehr viele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 20.11.2018 16:52
    Highlight Highlight hier gross einen artikel aufschalten aber selber werbung des nein-komittees aufschalten wie „nein zur svp-schweiz“? passt auch nicht ganz. aber ja, man will halt auch was vom kuchen haben. finde die pro- wie auch kontrawerbung ziemlich doof. scheinbar sind beiden seiten die argumente ausgegangen-oder schlicht nicht wichtig.
  • A_C_Doyle 20.11.2018 16:52
    Highlight Highlight Schon tragisch wenn man als Firma sein Logo neben eine solche Botschaft setzt...

    Aber hey es ist die 20 Minuten, hat mit journalismus ohnehin nicht viel am Hut und daher kann man doch auch gleich zum Werbeprospekt mutieren... ich finds auch bedenklich dass sich eine Partei eine 165’000 Fränkige Anzeige dieser Qualität leisten kann...
    • DrFisch 20.11.2018 17:02
      Highlight Highlight Dafür sind die Stockfotos hübsch
    • Fabio74 20.11.2018 17:03
      Highlight Highlight Ich finds bedenklich wie ein Medienunternehmen sich kaufen lässt
    • Eskimo 20.11.2018 17:30
      Highlight Highlight @Doyle
      Auch die Gegner haben sich eine solche Anzeige geleistet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. oec. 20.11.2018 16:48
    Highlight Highlight Dass man mit dem Resultat der Abstimmung leben muss, ist eigentlich keine Drohung, sondern eine Trivialität. Deshalb: Abstimmen gehen statt hinterher jammern. Das gilt natürlich immer für beide Seiten.
    • Moelal 20.11.2018 18:46
      Highlight Highlight Und vor allem NEIN stimmen
    • Roman Loosli 20.11.2018 22:01
      Highlight Highlight Und wer zahlt uns allen die wieder einmal vergeudete zeit? Wann bergeifft die SVP das nicht alles nach ihrer pfeife tantzt?
  • Dan Rifter 20.11.2018 16:45
    Highlight Highlight Geil.
    Endlich eine Adresse, wo ich jeweils die SVP-Propaganda unfrankiert hinschicken kann. Danke Herr Schlüer und Co. vom Egerkinger Kommando äh Komitee.
  • The oder ich 20.11.2018 16:44
    Highlight Highlight Ach, noch so ein Miniaufreger zur Selbstbefriedigungsinitiative

    Zum Glück ist das am Montag vorbei
    • riqqo 20.11.2018 17:20
      Highlight Highlight Am Montag gehts erst richtig los…
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 20.11.2018 20:01
      Highlight Highlight .....hoffentlich startet der Montag mit Geheule! Seitens der InitiantInnen.
      Und jubeln und freuen sich die GegnerInnen dieser unehrlichen, menschenrechtsfeindlichen Initiative.

      NEIN zur SBI = JA zu unseren Menschenrechten!

      Ein Hoch auf unsere Menschenrechte - das höchste Gut einer fortschrittlichen, demokratischen Gesellschaft!

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article