Umwelt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Menschen geniessen das sommerliche Wetter auf der Limmat, aufgenommen am Samstag, 14. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Im Sommer besonders beliebt: Bötlen im Fluss. Doch wenn der Wasserpegel weiter sinkt, und Steine zum Vorschein kommen, könnte es gefährlich für die Gummiboote werden.  Bild: KEYSTONE

Flüsse und Seen trocknen aus: Hier ist der Pegelstand besonders tief 

Es ist Badiwetter. Und das schon seit Wochen. In den Schweizer Flüssen und Seen wird das Wasser wegen des fehlenden Regens aber immer knapper. Besonders stark betroffen ist das Mittelland.

18.07.18, 14:54 05.09.18, 09:17


Der Wasserpegel in Schweizer Flüssen und Seen sinkt und sinkt. Trotz des zum Teil starken Regens am Wochenende bleiben die Wasserstände in grösseren Schweizer Flüssen teilweise auf sehr tiefem Niveau. Besonders betroffen ist das Mittelland.

«Aufgrund der geringen Niederschläge der letzten Wochen ist es momentan sehr trocken im Kanton Zürich. Die Situation ist teilweise vergleichbar mit derjenigen im Sommer 2003», sagt Dominik Bonderer, Leiter Kommunikation bei der Baudirektion Zürich. Laut Bonderer werden die hohen Wassertemperaturen und das Austrocknen der Bäche zum Problem für Fische. So wurden in der oberen Töss bereits Fische in wasserreichere Abschnitte umgesiedelt. 

Welche Seen und Flüsse besonders von der Trockenheit betroffen sind, zeigen dir die folgenden Grafiken. 

Pegelstände Schweizer Gewässt in cm

Lesebeispiel: Der Pegelstand der Limmat liegt derzeit 69 Zentimeter unter dem Durchschnitt im Juli.  bild: lea senn

Spitzenreiter ist der viertgrösste Fluss der Schweiz, die Reuss. An der Messstation in Luzern ist der Pegel derzeit ganze 80 Zentimeter unter dem durchschnittlichen Pegel der letzten zehn Jahre. Dicht dahinter liegen die Limmat und der Bodensee. 

Weniger oder kaum betroffen von sinkenden Pegelständen sind Genfer- und Neuenburgersee. Dort sind die Wasserstände derzeit nicht aussergewöhnlich tief. Im Thunersee liegt der Pegel sogar vier Zentimeter über dem Zehn-Jahres-Durchschnitt. 

Laut Bernhard Wehren vom Amt für Wasser und Abfall im Kanton Bern habe der Thunersee lange von der Schneeschmelze Anfang Jahr profitiert. «Trocken wurde es erst Anfang April, bis jetzt reicht das Wasser noch gut», so Wehren. 

Lesebeispiel: Im Lago Maggiore liegt der aktuelle Wasserpegel rund 42 Zentimeter unter dem Durchschnittspegel der letzten zehn Jahre.   bild: lea senn

Infos zu den Berechnungen

Bei vorliegenden Berechnungen wurde mit den Hydrodaten vom Bundesamt für Umwelt gearbeitet. Für die Grafiken wurde der Pegelstand vom 17. Juli 2018 mit dem Durchschnitt der Pegelstände der letzten zehn Jahre in der dritten Woche des Monats Juli verglichen.  

So schnell verfliegt die Ferienlaune – in 10 Schritten

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Für eine Abkühlung: Die 21 schönsten Seen der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

25
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 1+1=3! Initiative 18.07.2018 18:46
    Highlight was kümmerts mich, mein Pool ist voll 😎

    <kann Spuren von Ironie enthalten>
    11 0 Melden
  • Texup 18.07.2018 15:53
    Highlight Und wegen dem vielen Schnee in den Bergen gibt es Überschwemmungen. Sagten sie.
    30 59 Melden
    • Humpe 18.07.2018 17:55
      Highlight Sagte wer? Quelle or it didn‘t happen...
      5 3 Melden
    • Amboss 18.07.2018 19:08
      Highlight Was tust du da auf Watson besserwisserische Kommentare verbreiten?
      Offensichtlich bist du mit ausserordentlichen meteologischen Fähigkeiten ausgestattet. Du musst zu SRF Meteo, zu Meteoschweiz oder zu Peter Wick gehen und deine Fähigkeiten dort einbringen, da du es ja besser weisst und immer schon gewusst hast...
      5 6 Melden
    • Fabio74 18.07.2018 22:17
      Highlight hätte sein können wenn viel Regen und Schneeschmelze gleichzeitig eingetroffen wären.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • droelfmalbumst 18.07.2018 15:32
    Highlight Ja kein "Chöpfler" im Moment....
    31 12 Melden
  • Theor 18.07.2018 15:11
    Highlight Gemäss Meteo schiffets ja pünklich aufs Wochenende wieder. 🙄
    20 36 Melden
    • Schnuderbueb 18.07.2018 15:59
      Highlight Dann lass es schiffen und gönne es der Natur! Die Pfeift nämlich auf Wochenende und mit Indoor Aktivitäten sich die Zeit vertreiben wie du es könntest, geht bei ihr nun mal auch nicht.
      72 23 Melden
    • DerHans 18.07.2018 16:10
      Highlight Die Natur pfeift eigentlich auf alles, sogar auf uns „Siebesieche“.
      43 2 Melden
    • Theor 18.07.2018 16:11
      Highlight Irgendwelche Tipps für Indooraktivitäten?
      11 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Wärmer und trockener als 2003 – 6 Fakten zum bisherigen Hitzesommer

Das Thermometer klettert nächste Woche weiter – der 1. August könnte laut Meteorologen der wärmste Tag des Jahres werden. Eine watson-Auswertung zeigt, wie extrem dieser Sommer bislang war.

Temperaturen von über 30 Grad, Feuerwerk- und Grillverbote in der ganzen Schweiz: 2018 wird wohl ein Hitzesommer. Wie extrem dieser bisher ausfällt, zeigt unsere Analyse in sechs Punkten.

Die Temperaturen von April bis Juli 2018 übertreffen sogar jene des Rekordsommers von 2003. Die bisherige Durchschnittstemperatur zwischen April und Juli beträgt 12 Grad, in der gleichen Periode wurden 2003 11,8 Grad gemessen. 

Bei einer Beschränkung auf diese Auswahl betrug die höchste gemessene …

Artikel lesen