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Switzerland's Roger Federer holds his trophy aloft after defeating Croatia's Marin Cilic in the men's singles final at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Sunday, Jan. 28, 2018. (AP Photo/Andy Brownbill)

Der Saisonhöhepunkt: Federer gewinnt in Melbourne seinen 20. Grand-Slam-Titel. Bild: AP/AP

Noch nicht ganz 100, trotzdem hoch zufrieden: «Das war ein historisches Jahr»



In der zweiten Jahreshälfte fehlten zwar die grossen Höhepunkte, doch mit dem Sieg bei den Australian Open und der Rückkehr zur Nummer eins hatte Roger Federer einmal mehr ein hervorragendes Jahr. «Ich bin zufrieden», sagt er zu Recht.

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Das Drama im Video. Video: YouTube/Tennis TV

Das Comeback-Jahr 2017 Roger Federers war derart gut, dass es 2018 kaum zu toppen oder nur schon zu egalisieren war. Doch wie der einstige Superstar Pete Sampras einst sagte: «Jedes Jahr mit einem Grand-Slam-Titel ist ein gutes Jahr.» In dem Sinn war Federers am Samstag zu Ende gegangene Saison bereits im Januar gerettet. Überhaupt war der Start grandios. Erst Mitte März, im Final von Indian Wells gegen Juan Martin Del Potro, gab es nach 17 Siegen die erste Niederlage – nachdem Federer drei Matchbälle gehabt hatte.

Nach dem Turniersieg in Rotterdam war der Basler am 19. Februar mit 36 Jahren und 195 Tagen zur ältesten Nummer eins in der Geschichte der ATP geworden. «Das war ein riesiger Moment in meiner Karriere, denn die Nummer eins war ein Traum, von dem ich nicht gedacht hätte, dass ich ihm nochmals nahekommen würde», blickte Federer am Samstagabend zurück. «Es war deshalb eine historische Saison.»

Er gab aber auch zu, dass «die zweite Saisonhälfte hätte besser sein können». Er habe ein paar knappe Matches verloren, die vieles hätten ändern können, zum Beispiel in Wimbledon oder Paris-Bercy. «Das Positive ist: Ich war nahe dran. Das Negative, dass ich es nicht geschafft habe. Das ist ein bisschen enttäuschend.» Wie sehr ihm die Probleme mit der Schlaghand an besseren Resultaten gehindert haben, konnte er nicht mit Sicherheit sagen. «Ich hoffe aber, dass sie nach der Pause definitiv vorüber sind.»

Basel-Titel war nur ein Höhepunkt:

«Jedes Puzzleteilchen muss stimmen»

Nach den Ferien beginnt Federer Anfang Dezember in Dubai die Vorbereitung auf die neue Saison, die er am 30. Dezember beim Hopman Cup in Perth startet. Er wird einige wichtige Entscheide treffen müssen bezüglich der Turnierplanung. Er spielt mit dem Gedanken, allenfalls wieder ein paar Turniere auf Sand zu spielen.

So wichtig die Pausen für ihn sind, er hat auch das Gefühl, dass sie nicht zu lange sein sollten. In Schanghai habe er extrem unter Muskelkater gelitten, weil er zuvor «vielleicht nicht genug Tennis gespielt» habe. In Basel und erst recht in London sei es körperlich schon viel besser gegangen.

Roger Federer of Switzerland arrives to plays against Fabio Fognini of Italy during their third round match of the Paris Masters tennis tournament at the Bercy Arena in Paris, France, Thursday, Nov. 1, 2018. (AP Photo/Michel Euler)

Federer kann mit 37 noch immer mit den Besten mithalten. Bild: AP/AP

«Jedes Puzzleteilchen muss stimmen», weiss Federer. «Ich muss im Training ans absolute Limit gehen, oder vielleicht sogar etwas darüber, um in den Matches bereit zu sein.» So werden sich der Basler und sein Team in der Vorbereitung auf die neue Saison viele Fragen stellen. Denn der 37-Jährige fühlt sich noch immer in der Lage, um die grössten Trophäen mitzukämpfen, etwa im Januar in Melbourne, wo er seinen 21. Grand-Slam-Titel anstrebt. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • B. Bakker 18.11.2018 02:29
    Highlight Highlight Federer wird, solange er gesund bleibt, in top Form sein an den AO. Daran besteht kein Zweifel.
  • bokl 17.11.2018 23:27
    Highlight Highlight Aus Maestro wurde Mensch. Mein Fazit zu Federer 2018.

    Wir sind einfach verwöhnt. Für 2019 wünsche ich mir 100 und 21. Mehr nicht. Er ist auch nicht mehr 20. Und endlich mal min. 2 Slams nicht für RF, Joker oder Nale.
  • Micha Moser 17.11.2018 23:09
    Highlight Highlight Ich freu mich schonwieder auf die neue Saison ❤️

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

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