Filme und Serien
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Amazons neuer Streaming-Dienst ist gratis – einen Haken gibt es trotzdem



Amazon ist mit seinem Streaming-Dienst Prime Video einer der grössten Konkurrenten von Netflix und Sky. Genau wie die beiden Hauptkonkurrenten investiert Amazon gigantische Beträge in seine Streaming-Plattform. Alleine 2018 sollen es fünf Milliarden Dollar gewesen sein.

Nun ist Amazon auch mit seiner Tochterfirma IMDb ins Streaming-Geschäft eingestiegen. Die Internet Movie Database ist das grösste Film- und Serienverzeichnis der Welt und gehört seit 1998 zum Online-Riesen. Der neue Streaming-Dienst nennt sich IMDb Freedive und ist komplett kostenlos. Einzige Voraussetzung ist ein Account bei IMDb.

Freedive

Bild: IMDb

Finanzieren soll sich die Plattform durch Werbeeinblendungen bei den Filmen und Serien. Je nach Länge werden bei einem Titel zwischen fünf und zwölf Werbungen angezeigt. Weder lassen sich diese Werbeanzeigen überspringen, noch gibt es eine Premiumversion, um diese abzuschalten.

So gross ist das Angebot

Die Film- und Serienbibliothek ist aktuell noch sehr überschaubar. Etwas mehr als 420 Filme und 150 Serien sind auf dem neuen Streaming-Dienst zu finden. Immerhin findet man darunter durchaus hochkarätige Stoffe, auch wenn man topaktuelle Titel vergeblich sucht. Nebst dem regulären Film- und Serienangebot finden sich auf der Plattform auch IMDb Originals, bei denen es sich vor allem um Newsformate handelt.

IMDb Freedive

Bild: IMDb

Im Moment ist der Dienst nur in den USA verfügbar, man darf aber davon ausgehen, dass Amazon das Angebot rasch auf andere Länder ausweiten wird. Darauf deutet auch hin, dass es auf der Website heisst, dass der Dienst im Moment nur in den USA verfügbar sei.

Kostenlose Streaming-Dienste sind auf dem Vormarsch

In den USA sind kostenlose Streaming-Dienste, die sich durch Werbung finanzieren, stark im Kommen. Beliebte Anbieter sind dort beispielsweise Tubi oder Vudu. Zuletzt stieg auch YouTube mit werbefinanzierten Filmen in diesen Markt ein. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es bereits erste Online-Dienste, die Filme und Serien gratis anbieten. Vorreiter sind hier Watchbox und Netzkino, auch wenn deren jeweiliges Angebot hauptsächlich aus Animes und B-Movies besteht. Als einziger grosser Player bietet im Moment Facebook seine Serien in der Schweiz zum kostenlosen Streamen an – natürlich mit Werbung dazwischen. (pls)

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An was Amazon sonst noch so werkelt: Das Einkaufen ohne Kassenschlange:

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Klaus07 15.01.2019 04:33
    Highlight Highlight Hört endlich auf, werbefinanzierte Produkte als „Gratis“ zu bezeichnen. Der Endkunde bezahlt hier einfach indirekt über höhere Preise beim Einkauf.
    • Pascal Scherrer 15.01.2019 06:52
      Highlight Highlight Nein. Man bezahlt mit seinen Daten. Amazon liebt Daten.
    • aligator2 15.01.2019 11:39
      Highlight Highlight @Pascal: Kurzsichtige Antwort. Erstens opfert man für Werbung einen kleinen Teil seiner Freizeit. Zweitens, was denkst du, wer die Werbemittel schlussendlich bezahlt? Natürlich der Konsument, woher soll das Geld am Ende sonst herkommen?

      Das Argument mit den Daten ist bei einem Streamingdienst nebensächlich. Da sind andere Datenquellen deutlich lukrativer und bieten stärkere potenzielle Einnahmemöglichkeiten für den Verkauf von Userdaten, da die Segmentierung der Benutzergruppen relativ gering ist (Netflix-User werde in ein paar Tausend Cluster gruppiert, Amazon-Kunden in Millionen).
    • Pascal Scherrer 15.01.2019 14:13
      Highlight Highlight @aligator2: Stimmt.

      Allerdings solltest du Amazon nicht als Streaming-Dienst, so wie Netflix, betrachten.

      Schlussendlich dient der Dienst dazu, den Leuten Amazon-Peripherie zu verkaufen und sie noch mehr ins Amazon-Einkaufs-Ökosystem einzubinden.
  • MilfLover 15.01.2019 02:23
    Highlight Highlight Kostenlose Streaming-Dienste gibt es ja schon lange.
  • Mimimimi 14.01.2019 23:48
    Highlight Highlight Früher nannte man das "Fernsehen" 😄
  • derEchteElch 14.01.2019 22:34
    Highlight Highlight Interessant..
    In der Umfrage hat es die Option, ob man bezahlen und dafür keine Werbung sehen möchte, oder ob man ein Gratisangebot mit Werbung wählen würde.

    Was ist mit der Variante sowohl zu zahlen als auch Werbung eingeblendet zu sehen?

    Ist diese Idee so abwägig? Alle Schweizer zahlen Billag und sehen/hören zugleich in allen SRG Programmen Werbung.. 🤷🏻‍♂️

    Aber Herr/Frau Schweizer zahlen ja gerne..
    • Hochen 15.01.2019 00:14
      Highlight Highlight Das Volk hat gesprochen, akzeptiere es!
    • ujay 15.01.2019 03:31
      Highlight Highlight Wieder so ein schlechter Billag-Verlierer, der zu allem Elend nicht begriffen hat, dass TV machen und einfach Filme ausstrahlen nicht Dasselbe sind.
  • Scaros_2 14.01.2019 22:31
    Highlight Highlight Yeeeeah, toll, freude,.......noch ein Dienst. Ich hab ja noch nicht genug dienste

    - Spotify
    - Apple Music
    - Netflix
    - Prime-Video
    - DC-Dienst
    - Disney Dienst
    - IMDB Dienst
    - Sky
    - Sky Sport
    - <insert etwas was ich vergessen habe 1>
    - <insert etwas was ich vergessen habe 2>
    - <insert etwas was ich vergessen habe 3>
    - <insert etwas was ich vergessen habe 4>

    Ganz ehrlich. Da gelobe ich mir die Downloads. Jeder furzt mit seinen Rechten ego herum. Die kunden werden es irgenwann nicht mehr tolerieren.
    • Miikee 14.01.2019 23:03
      Highlight Highlight Ich gebe dir Recht, nur solltest du nicht Film mit Musik mischen. Denn die Musik Industrie hat es kappiert. Ob

      Google Music
      Spotify
      Apple Music
      ....

      alle haben annähernd dasselbe Angebot wie auch den selben Preis. Ich kann meinen Favorit wählen, 1-Mal bezahlen und gut ist.
    • Kyle C. 14.01.2019 23:13
      Highlight Highlight Ich kann dieses wiederkehrende Argument nicht so richtig nachvollziehen. Ist doch mit allen Produkten so, von Lebensmitteln bis Autos oder Häuser. Man hat die Wahl und nimmt das, was einem am besten passt. Hat ein Anbieter das Monopol ists nicht recht. Mischen viele Player im Markt mit, ists auch nicht recht.
    • Scaros_2 14.01.2019 23:17
      Highlight Highlight Du verstehst hier etwas aber nicht ganz. Bei Produkten wie Lebensmittel etc. hast du die "Wahl". Ebenfalls bei Autos. Aber wenn du ein Auto oder Haus kaufst, dann bist du denoch daran gebunden.

      Aber bei den Streamingdiensten ist es so, dass Netflix sau erfolgreich war und jetzt denkt sich, Disney, DC (Warner Bros) etc. das man damit ja auch geld verdienen kann. Sozusagen sind sie keine early adapter sondern sehr spät auf dem Markt und wollen einfach nur noch abkassieren. Bis das system "mal wieder" implodiert und es sich in Pegelfunktion auf die andere Seite wirf. Der Download frohlokt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antonio Bern 14.01.2019 21:26
    Highlight Highlight Lieber monatlich CHF 11.90 bezahlen, anstatt während den Gucken andauernd durch Werbeeinblendungen genervt zu werden. Jedem das Seine :)

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