USA
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FILE - In this April 4, 2018, file photo, U.S. Sen. Bernie Sanders, I-Vt., responds to a question during a town hall meeting in Jackson, Miss. Sanders announced Monday, May 21, 2018, that he intends to seek re-election in 2018. (AP Photo/Rogelio V. Solis, File)

Auch zwei Jahre nach der Niederlage gegen Hillary Clinton immer noch im Kampfmodus: Senator Bernie Sanders (76).  Bild: AP/AP

Bernie Sanders hat gerade klipp und klar erklärt, wie er die USA umkrempeln will

Mit folgenden 6 Aussagen hat Bernie Sanders am Mittwoch in einer TV-Show klar gemacht, wie er die Demokratische Partei umgestalten möchte. Offen bleibt, ob er 2020 bei den Präsidentschaftswahlen erneut antreten wird.



In den Zeiten von Donald Trump ist es schwierig, als US-Politiker Schlagzeilen zu generieren. Allzu stark absorbiert der Präsident der Vereinigten Staaten mit seinen täglichen Eskapaden die Aufmerksamkeit der Medien. 

In den USA tut sich aber auch ausserhalb des Weissen Hauses Einiges. Und das ist nicht minder berichterstattungswert.

Bei den Demokraten etwa, da erstarkt gerade eine Bewegung, welche die Partei grundlegend umwälzen und die Richtung für die Zukunft vorgeben könnte. Die Mitglieder dieser Gruppierung nennen sich Democratic Socialists, Demokratische Sozialisten, und sie erfreuen sich nie dagewesener Beliebtheit.

Zu den prominentesten Aushängeschildern der Bewegung gehören Bernie Sanders und Polit-Shootingstar Alexandria Ocasio-Cortez, die vor einem Monat in New Yorker Vorwahlen überraschend ein Partei-Urgestein besiegen konnte. 

Kansas congressional candidate James Thompson, left, U.S Sen. Bernie Sanders, I-Vt.,  and Alexandria Ocasio-Cortez, a Democratic congressional candidate from New York, stand together on stage after a rally, Friday, July 20, 2018, in Wichita, Kan. (Jaime Green/The Wichita Eagle via AP)

Köpfe der Democratic Socialists: Bernie Sanders und Alexandria Ocaiso-Cortez bei einer Wahlkampfveranstaltung von Jame Thomson in Kansas. Bild: AP/The Wichita Eagle

Doch was sind die Ideen dieser Gruppierung, die einen sagenhaften Mitgliederzuwachs von 800 Prozent seit 2015 hingelegt hat?

Bernie Sanders hat diese am Mittwoch bei einem Auftritt in der Late Show von Talkmaster Stephen Colbert kurz und bündig dargelegt. Folgende vier Punkte scheinen dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten besonders am Herzen zu liegen: 

Moderator Colbert gibt sich mit den Ausführungen von Sanders zwar zufrieden, will aber wissen, ob der Terminus Sozialismus in den USA nicht viel zu negativ behaftet sei, um damit grossflächigen Erfolg zu feiern.

Diverse Niederlagen, die Kandidaten, welche von Ocasio-Cortez und Sanders unterstützt wurden, kürzlich hinnehmen mussten, würden diese These nahelegen. 

Sie hätten durch ihren Kampf bereits so viele Ideen der Democratic Socialists zu Mainstream gemacht, dass diese nun auch durch andere Kandidaten übernommen worden seien, entgegnet Sanders dem TV-Host, und kommt dabei ganz grundsätzlich auf die Umverteilung zu sprechen. 

Die Leute seien «krank und müde» davon, dass «Big Money» die Politik diktiere, so Sanders, man wolle eine Regierung, die alle repräsentiere und nicht nur ein Prozent. 

Darauf will Colbert wissen, ob denn die Demokratische Partei nicht auch Teil von «Big Money» sei. Sanders will dies nicht verneinen, versichert aber, dies verändern zu wollen: 

Ob der Senator aus Vermont mit dem strammen Linkskurs landesweit Erfolg haben kann, bleibt natürlich fraglich. Viele Wechselwähler oder moderate Demokraten gerade aus den Swing States könnten damit Mühe haben.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Gallup-Instituts dürfte Sanders und seinen Mitstreitern jedoch Mut geben. Demokratische Wähler betrachten den Sozialismus positiver als den Kapitalismus – und dies zum ersten Mal seit die Umfrage seit 2010 durchgeführt wird.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob Sanders auch bereit ist, 2020 gegen Donald Trump anzutreten. Ausschliessen will er dies gegenüber Colbert schon mal nicht. Doch erst einmal konzentriere er sich voll und ganz auf die kommenden Zwischenwahlen, erklärt der 76-Jährige.

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 18.08.2018 07:45
    Highlight Highlight Die Stimme des Predigers, die in der Wüste verhallt...

    Acht mal so viele Mitglieder wie 2015 - was heisst das schon, wenn es auch heute nicht mehr als 35'000 sind.

    Und die Partei ist nicht einmal als Partei registriert.

    Da drüben muss noch viel passieren, bis die Vernunft Einkehr hält. Bernie Sanders macht jedenfalls einen unglaublichen Job!
  • rodolofo 17.08.2018 14:13
    Highlight Highlight Da Politik auch mit Marketing zu tun hat, ist es wohl ungeschickt, wenn sich die "Bewegung des Aufbruchs" innerhalb der Demokratischen Partei einen dermassen verstaubten und x-fach diskreditierten Namen gibt.
    Möglicherweise liege ich aber auch völlig daneben!
    Wie in der Mode plötzlich Hipster-Bärte und Papageien-Disco-Kostüme ein Revival feiern, kann auch der Begriff "Sozialismus" bei der heutigen Jugend neu punkten, da sie ihn nicht mehr mit den schier leblosen Bewegungen eines Leonid Breschnew, hoch oben auf einem steinernen Korpus, beim Abnehmen einer Militärparade verbindet...
    • FrancoL 17.08.2018 16:26
      Highlight Highlight Wer das Wort Sozialismus mit den Figuren des letzten Jahrtausend garniert für den gibt es keinen Ausdruck der nicht negativ konditert wäre.
    • Liselote Meier 17.08.2018 18:24
      Highlight Highlight @Franco; Da nehme. wir mal August Bebel & Wilhelm Liebknecht. Da bin ich mal gespannt auf die negative Konditionierung.

    • FrancoL 18.08.2018 13:11
      Highlight Highlight @Liselote Meier; Du möchtest also über die Einordnung von Bebel und Liebknecht sprechen und deren positive oder negative Konnotation anführen.
      Von Konnotation zu sprechen ist dann angebracht wenn eine etwas breitere Gesellschaftsschicht die Personen oder Themata kennt, sonst macht sie wenig Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whoozl 17.08.2018 13:20
    Highlight Highlight Es gibt also noch Hoffnung für die USA, wenn die Ideen von Sanders und Ocasio-Cortez tatsächlich immer populärer werden sollten - es wäre wirklich an der Zeit!
    Allerdings halte ich die Bezeichnung "Democratic Socialists" gerade in den USA möglicherweise für etwas ungeschickt gewählt, da für viele Amerikaner, im Gegensatz zu den (meisten) Europäern, Sozialismus immer noch gleichbedeutend ist wie Kommunismus.
    Aber ich wünsche es den USA wirklich, wenn der sozialistische Gedanke durch Sanders und Ocasio-Cortez, mit indirekter Unterstützung durch Trump, hoffähiger würde - es gibt noch Hoffnung!
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.08.2018 10:32
    Highlight Highlight Das sind aber völlig Normale und Selbstverständliche Forderungen :O
    • Fulehung1950 17.08.2018 11:57
      Highlight Highlight Ausser in des USA: da gelten schon die vom linken Flügel der Republikaner als Leninisten.....
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.08.2018 13:09
      Highlight Highlight @Fulehung1950: Ja die Amis halt -.-
      Scheinen an einer Sozialallergie zu leiden -.-
    • Makatitom 17.08.2018 15:30
      Highlight Highlight Bei einer gewissen Schweizer Partei, die vorgibt, für das Volk zu politisieren, aber nur für die reichsten 2% politisiert auch nicht
  • Hardy18 17.08.2018 09:23
    Highlight Highlight Von meiner Seite aus, sind das alles tolle Ideen und sollten auch umgesetzt werden. Bernie muss gewinnen!
    Nur leider gewinnt nicht die Vernunft die Wahlen sondern die beste Show.
    • Fulehung1950 17.08.2018 11:58
      Highlight Highlight Das höchste Budget gewinnt, leider
  • Snowy 17.08.2018 09:14
    Highlight Highlight Wir können uns hier in Europa nicht vorstellen, wie negativ behaftet der Ausdruck "Socialists" ist. Er gilt bis weit in die Mitte als gebräuchliches Schimpfwort. Die US-Version von "Socialist" wäre in Europa allerdings noch lange nicht links sondern bestenfalls "Mitte".

    Natürlich ist dies dämlich. Es ändert aber nichts daran, dass kein "Socialist" im 2020 gewählt wird.
    Bernie muss sich nun - wenn auch nur wahltatktisch - einen anderen Terminus zulegen.

    However: Bernie 2020!

    P.S: Bezüglich der Person Ocasio-Cortez bin ich noch unschlüssig.
    • redeye70 17.08.2018 12:21
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist der Begriff Sozialismus enorm belastet. Da bräuchte es längst schon eine neue Terminologie. Wir haben ja die Irrtümer und Fehlentwicklungen des Sozialismus gesehen und teilweise erlebt.
    • Snowy 17.08.2018 14:21
      Highlight Highlight Verwechselst Du gerade Sozialismus mit Kommunismus?

      Sozialismus steht für die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

      Finde, auf diese Werte könnten sich alle Staaten dieser Welt einigen.
    • Fulehung1950 17.08.2018 22:57
      Highlight Highlight Snowy: Korrektur eines alten Kommunisten.

      Viele sind der Ansicht, der Sozialismus sei lediglich eine entschärfte Form des Kommunismus, wie er auch heute noch in zahlreichen Ländern praktiziert wird. Doch laut Karl Marx und seiner einstigen Lehre ist der Sozialismus explizit nur die Vorstufe zum Kommunismus.

      Daran schieden sich ja auch die Geister, als in Zimmerwald das kommunistische Manifest geboren wurde und sich die Sozialdemokraten spalteten (in Menschewicki und Bolschewicki).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 17.08.2018 08:51
    Highlight Highlight Es ist ja gut und schön, die Punkte rauszustreichen, welche zumindest bei uns unumstritten wären (Krankenversicherung für alle, Bildung, Massnahmen gegen die Arm/Reich-Schere, Umweltschutz etc. Aber wie steht er zu den für uns wesentlich relevanteren Themen: Finanzen/Schulden, Handel und v.a. Aussenpolitik. Das betrifft uns weit mehr, als der Stundenlohn eines US-Amerikaners.
  • Norbert Riedi 17.08.2018 08:23
    Highlight Highlight und wer soll alle diese ach so grossartigen sanders-sozialismus-ideen berappen, wer? alles für alle gratis geht immer zu lasten von jemandem.
    • DerRabe 18.08.2018 11:17
      Highlight Highlight Wenn man den Artikel liest, wird das ziemlich klar: Ich würde sagen, der Typ, der 250 Mio. pro Tag „verdient“ und seine Freunde. Das wäre doch mal ein Anfang...
    • Norbert Riedi 18.08.2018 16:45
      Highlight Highlight @ DerRabe : das gilt aber höchstens für den diktatorischen linksstaat. denn was ihnen sowohl scheinbar als auch anscheinend "klar" zu sein scheint, nennt sich im rechtsstaat diebstahl. warum soll der, der besser arbeitet als andere, mehr zahlen? warum sollte der dann noch besser als andere arbeiten? wollen sie, dass alle wegziehen, die besser arbeiten? wer zahlt dann?
  • Zeit_Genosse 17.08.2018 08:11
    Highlight Highlight Man muss die Trump-Ära überwinden. Das gelingt wahrscheinlich nicht bei der nächsten Wahl. Also bleibt noch viel Zeit, auch wenn es für die USA und Welt dringend wäre vom „America first“ abzukommen. Ob man mit sozialistischem Fahnenschwenken in den USA etwas bewirkt, bezweifle ich. Das wird als Sozialromantik verstanden, die nicht in der DNA der USA ist. Die/der nächste PräsidentIn muss das gespaltene Land zusammenführen und in beiden politischen Lagern tragfähig sein. Es müsste eine Kampagne sein, die das Präsidialamt als Dienst an der gesamten Bevölkerung versteht. #ForYou als Slogan.
    • rodolofo 18.08.2018 08:16
      Highlight Highlight Mit Hillary Clinton?
      Die DemokratInnen müssen den gleichen Spagat zwischen Fundis und Realos schaffen, wie die Republikaner, die von der laut und grobschlächtig herumbrüllenden Tea Party-Bewegung gekapert wurde, oder wie die SP Schweiz mit den JuSo (Tamara Funicello), den GewerkschafterInnen (Paul Rechsteiner) und dem Sozial-Liberalen Flügel (Pascale Bruderer, Daniel Josic).
      Das wird letztlich nicht möglich sein, und darum wird die Politik blockiert bleiben.
      Vielleicht ist eine solche Blockade ja gar nicht so schlimm!
      Warum muss es denn immer vorwärts gehen?
      Stehenbleiben und schauen?
  • Ptbagm 17.08.2018 08:11
    Highlight Highlight Bernie Sanders wäre das beste das den USA (und dem Rest der Welt) passieren könnte! Bedauerte damals die Niederlage gegen Clinton sehr.
    Aber ich denke, dass es Sanders an Ausstrahlung fehlt und er deshalb gegen den Show-Profi Trump im Wahlkampf leider keine Chancen hätte!
    Ich bin absolut kein US Politik Experte aber als Laie sehe ich leider weit und breit keinen Demokraten der es mit Trump aufnehmen könnte! Hoffentlich täusche ich mich!
  • TheDude10 17.08.2018 06:35
    Highlight Highlight In den USA hadern Alle mit Bezeichnung von politischen Strömungen. Die beiden sind genaugenommen social democrats und nicht democratic socialists, was ein unterschied ist.
    • saja 17.08.2018 08:14
      Highlight Highlight Ich habe mich auch gefragt, warum sie sich so bezeichnen, da es erstens unwahr und zweitens taktisch unklug ist. Aber es gibt eben schon eine 'social democrat' Partei in den US. Das wird der Grund sein..
  • Mia_san_mia 17.08.2018 02:47
    Highlight Highlight Den verarscht Ihr ja die ganze Zeit...
  • Miikee 17.08.2018 01:53
    Highlight Highlight @Watson
    Wo ist bitte die Umfrage ob man Bernie Sanders oder Bernie Sanders gut findet?
  • DerewigeSchweizer 17.08.2018 01:53
    Highlight Highlight Kleine KORREKTUR :

    "Demokratische Wähler betrachten den Sozialismus positiver als den Kapitalismus"

    Äh... Nein.
    Selbstverständlich stehen hier nicht Sozialismus oder Kapitalismus zur Debatte.

    Sozialismus war eine abgeschwächte Form des Komunismus. Heute sind aber alle westlichen Staaten kapitalistisch und das stellt auch niemand in Frage.

    Was jedoch in den USA passiert, und sich in diesem Artikel widerspiegelt, ist, dass einige Amerikaner die Politik der sozialistischen Partei mit Sozialismus verwechseln. Und demgegebenüber würden die Republikaner den Kaipitalismus vertreten.
    Unsinn.
    • whoozl 17.08.2018 16:07
      Highlight Highlight @SchweizAbschaffen
      Kleine Korrektur: die westlichen Nationen in Europa sind alle mehr oder weniger soziale Marktwirtschaften. Der Kapitalismus in seiner Reinform funktioniert letztlich genauso wenig, wie der reine Sozialismus (oder Kommunismus).
      Wie schon ein fernöstlicher Religionsstifter vor ca. 2500 Jahren erkannte, führt eben der Mittlere Weg zum Ziel.
  • Evan 17.08.2018 00:13
    Highlight Highlight Bernie wäre der Präsident schlechthin gewesen, aber das wird wohl nie passieren.
  • Howard271 16.08.2018 23:58
    Highlight Highlight Ist Sanders denn jetzt wieder Parteimitglied bei den Demokraten? Ich dachte gelesen zu haben, er sei nach der Vorwahl wieder ausgetreten und trete wieder als Unabhängiger an?
    • balzercomp 17.08.2018 09:48
      Highlight Highlight Nein, er hat "nur" die Nominierung wieder abgelehnt und tritt als unabhängiger an. Der tiefere Sinn erschliesst sich mir zwar nicht. Es sei denn, es gäbe zwei Sitze in seinem Wahlkreis. Dann kann es durchaus sinnvoll sein so zu handeln.
  • Jungle Head 16.08.2018 23:44
    Highlight Highlight Danke für diese Tropfen der Hoffnung. Aber irgendwie wird dann doch nichts draus (Heul n' Frust). Die "Big Money Wölfe" obsiegen scheinbar stets über die Arbeits Schafe. Auch wenn diese im Polit-Schach dannundwann mal nen Bauern zu schlagen vermögen. Wie sagte Warren Buffet? Es herrscht ein Krieg der Klassen, und wir Reichen gewinnen ihn.

    Was Bernie oder z.B. Alexandria O. Cortez wollen, klingt schön und gut. Und es ist absolut toll gibts diese Opposition. Aber mehr als kleine Risse im System zu besetzen, kriegen sie zurzeit nicht hin.... Wohl erst wenn der Scherbenhaufen rigoros da ist.

    • TheDude10 17.08.2018 08:08
      Highlight Highlight Der Scherbenhaufen besteht, nur realisieren vielleicht wirst es liegt und wie man es ändern könnte.
  • Shin Kami 16.08.2018 23:33
    Highlight Highlight Bernie Sanders hätte eine Chance gegen Trump im Gegensatz zu Clinton. Auf jeden Fall sollte er aber mit einem jüngeren, fähigen Fize ins Rennen gehen, man weiss ja nie...
    • crik 17.08.2018 00:47
      Highlight Highlight Sanders sollte als Vize eines jüngeren Kandidaten/Kandidatin ins Rennen gehen, z.B. Elisabeth Warren (ich weiss allerdings nicht, wie die inzwischen zueinander stehen).

      Erstens ist er wirklich zu alt, dies würde zweifellos auch im Wahlkampf zum Thema gemacht.

      Zweitens hat der Vize wenig konkrete Macht, eher ist seine Aufgabe, neue Ideen zu präsentieren und dafür Begeisterung zu wecken. Darin ist Sanders gut. Wenn es hingegen darum geht, Vorstöße geschickt im Kongress einzubringen und strategische Allianzen zu schmieden, scheitert er regelmäßig.
    • balzercomp 17.08.2018 09:49
      Highlight Highlight Nein hat er (noch?) nicht. Er ist für die Mehrheit in den USA viel zu links. Auch wenn wir das in Europa nicht verstehen.
  • malu 64 16.08.2018 23:24
    Highlight Highlight Jetzt brauchen die Demokraten nur noch Frau Ocasio Cortez zu nominieren. Sie würde sicher eine würdige erste Präsidentin abgeben. Bernie Sanders als Berater, Vize oder Minister. Es wird lange dauern, bis der Müll von Trump und seinen Spießgesellen weggeräumt ist!
    • Bruno S.1988 17.08.2018 08:32
      Highlight Highlight Cortez ist leider noch zu Jung für die kommende Präsidentschaftswahl.
    • malu 64 17.08.2018 10:31
      Highlight Highlight 1000 mal intelligenter alsTrump!
      Sie ist jung und auf die Zukunft ausgerichtet. Junge Leute gehören allgemein in die Politik.
    • Bruno S.1988 17.08.2018 11:08
      Highlight Highlight Du verstehst mich nicht ganz richtig! Das Mindestalter für die Kandidatur als Präsident/in der USA beträgt 35 Jahre. Ocasio Cortez ist erst 28 (Jahrgang 89).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bivio 16.08.2018 23:17
    Highlight Highlight Interessante Aspekte. Jedoch werden die Dems mit Ocasio-Cortez keinen Blumentopf gewinnen, da die Dame schlicht und ergreifend dumm ist. Wer es nicht glaubt, soll mal ein paar ihrer Auftritte anschauen. Nicht nur, dass sie Ihre Meinung extrem schnell ändert oder oft falsche Zahlen präsentiert sondern auch ihre Unfähigkeit ihre Argumente mit konkreten Beispielen zu unterlegen machen sie nicht gerade populär - gerade bei gemässigten Dems. Und diese sind immer noch in der Mehrzahl.
    Leider geht im allgemeinen Anti-Trump Hype alles vergessen und am Schluss profitiert nur The Donald.
    • FrancoL 16.08.2018 23:53
      Highlight Highlight Wäre sie dumm und würde sie lügen, wäre dies kein Hindernis sein. Trump hat den Beweis erbracht.
    • Fruchtzwerg 17.08.2018 00:15
      Highlight Highlight Aha. Dass man mit Dummheit, Lügen und Skandalen problemlos Präsident werden (und bleiben) kann, zeigt der Donald gerade eindrücklich.
      Insofern sehe ich für Ocasio-Cortez noch nicht schwarz...
    • Amadeus 17.08.2018 01:39
      Highlight Highlight Dumm, ändert die Meinung, keine konkreten Beispiele für Behauptungen...das trifft auch auf Trump zu. Und der wurde gewählt. Vielleicht ist Kompetenz mittlerweile überschätzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 16.08.2018 23:16
    Highlight Highlight Bevor jetzt wieder die Sprüche bezüglich Bernies Alters kommen: Das spielt keine Rolle.
    1. Ist er kein Profisportler, sondern Politiker
    2. Sind seine Ideen wichtig, nicht sein Alter - und die sind gemäss Umfragen absolut mehrheitsfähig
    3. Ist er geistig und argumentativ topfit und kann sogar Trumpisten überzeugen

    Ein Linksruck ist der einzige Weg für die Demokraten. Repuplican light funktioniert nicht, "corporate democrats" funktioniert nicht.
    Das haben die letzten Wahlen eindrücklich gezeigt. Man hat gegen einen orangenen Clown verloren..
    • zeromaster80 17.08.2018 07:06
      Highlight Highlight Was ist denn links der Demokraten? Richtig, Nichts! Also ist mit einem linksrutsch auf der linken seite quasi nichts zu gewinnen aber in der Mitte verliert man die unentschlossenen/nicht festgelegten Wähler und die sind entscheidend. (wer heute Donald gewählt hat, wählt morgen nicht Bernie) Und verloren haben sie wegen Clinton
    • roger.schmid 17.08.2018 08:28
      Highlight Highlight @zeromaster: die Demokraten sind zusammen mit den Republikanern so weit nach rechts gedriftet, Obama sagte einmal, währe es 20 Jahre früher, wäre er als ein moderater in der republikanischen Partei am besten aufgehoben gewesen..
      Die Demokraten müssen nicht extrem links, sondern nur so werden wie sie einmal waren. Sich anstatt für Millionäre für die Mittel- und Unterschicht einsetzen und sich nicht von grossen Multinationalen Banken, Öl- und Waffenfirmen bestechen lassen.

      Und von wegen Trumpwähler würden nie für Bernie stimmen:

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  • DieRoseInDerHose 16.08.2018 23:07
    Highlight Highlight Go Bernieeee! 💚
  • flv 16.08.2018 23:05
    Highlight Highlight Bernies Standpunkte sind eigentlich schon länger klar. Aber jetzt hier schön von ihm zusammengefasst. Jedoch: Als Democratic SOCIALISTS gewinnen sie kaum Wahlen in den USA. Mehrheitsfähige Demokraten zu stärken muss seine oberste Priorität momentan sein. Ideologie hin oder her...
  • Birdie 16.08.2018 22:57
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass viele Amerikaner ihn aufgrund seines Alters bei einem allfälligen Antritt nicht wählen würden.

    Abgesehen davon, wäre Bernie die beste Wahl, die die USA hat. Wie würde es wohl drüben aussehen, wäre er statt Trump gewählt worden...

    • Pana 16.08.2018 23:25
      Highlight Highlight 2020 ist Sanders 78 und Trump 74. Wer von beiden macht einen mental fitteren Eindruck auf dich?
    • Theor 16.08.2018 23:44
      Highlight Highlight Etwa genau gleich wie zu Zeiten Obamas, da die Republikaner die Mehrheit im Senat haben und damit alles blockieren können, was ein demokratischer Präsident auf seiner Agenda hat.
    • saja 16.08.2018 23:47
      Highlight Highlight und physisch: ich geh ja nicht gern auf die Schiene, aber Übergewicht verkürzt das Leben und erhöht die Herzinfarkt und Krebsanfälligkeit. Da ist Bernie klar im Vorteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nussi2000 16.08.2018 22:51
    Highlight Highlight Wenn man in den USA mit solchem Forderungen als Linksextremist abgestempelt wird, sagt das schon viel über das politische System aus.
    • dding (@ sahra) 16.08.2018 23:58
      Highlight Highlight Die sollen mal hierher kommen um zu sehen, was linksextrem wirklich heisst!
    • Pianovilla 17.08.2018 00:54
      Highlight Highlight Nein. Es sagt viel über die Bevölkerung aus.

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