Gesellschaft & Politik
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ZUR HERBSTSESSION AM FREITAG, 25. SEPTEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Une personne tient dans sa main une telecommande ainsi qu'un document de l'entreprise responsable de la perception de la redevance, Billag, devant un ecran de television montrant l'emission le

Im März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die No-Billag-Initiative ab. Bild: KEYSTONE

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Im März stimmt die Schweiz über die No-Billag-Initiative ab. Die Debatte ist hitzig, oft unsachlich und dreht sich um einzelne Sendungen. Folgende Grafiken zeigen, was hüben wie drüben kaum einer mehr weiss ...



Nicht wenige beurteilen die heutigen Radio- und TV-Gebühren als zu hoch, den SRG-Apparat zu aufgeblasen. Die Botschaft von «No Billag» verfängt deswegen: Die SRG soll ganz ohne Gebühren auskommen. Ein Gegenvorschlag, der die Gebühren auf 200 Franken pro Jahr und Haushalt limitieren wollte, ist im Parlament gescheitert.

In welches Jahr hätte die 200-Franken-Gebühr die SRG  zurückgeworfen? Wie haben sich diese Gebühren in den letzten 40 Jahren entwickelt? Und wofür werden sie ausgegeben? Hier ein Überblick in 5 Grafiken:

1. Wie sich die Gebührensumme entwickelt hat

SRG No Billag Löhne Gebühren Sendungen

Im Gegensatz zum neuen System der Haushaltsabgabe, waren bis 2017 nicht alle Haushalte gebührenpflichtig, sondern nur diejenigen, die nachweislicherweise ein Radio- und/oder TV-Empfangsgerät besassen. quellen: SRG-geschäftsberichte 1975-2016, Teuerungsrechner

Die erste Grafik veranschaulicht, wie die Gebühren pro Privathaushalt besonders in den 80er- und 90er-Jahren stark anstiegen. Zahlte ein Haushalt für Radio- und TV-Empfang 1987 noch 279 Franken pro Jahr, wurde die Gebühr in den 80er- und 90er-Jahren anschliessend mehrfach bis auf 465 Franken pro Haushalt angehoben. Bis sie 2015 aufgrund eines Bundesgerichtsentscheids wieder um den Betrag der Mehrwertsteuer sank. 

Diese Gebührensenkung per Gerichtsentscheid strengte ein Jurist der Eidgenössischen Steuerverwaltung an, der sich geweigert hatte, auf die Radio- und TV-Gebühren Mehrwertsteuer zu bezahlen. Diese sei eine hoheitliche Abgabe und damit nicht mehrwertsteuerpflichtig.

Die zweite Grafik veranschaulicht, dass die Gebühren teuerungsbereinigt ab 1993 mehr oder weniger konstant bleiben. Alle Gebührenerhöhungen nach 1993 haben also ungefähr die Teuerung ausgeglichen.

2. Wie sich die Zahl der gebührenpflichtigen Haushalte entwickelt hat

Die SRG wurde 1931 gegründet. Damals waren etwa 150'000 Schweizer Haushalte radiogebührenpflichtig. Als in den 50er-Jahren das Fernsehen aufkam, war die Zahl der Radiogebührenzahler auf rund 1,2 Millionen gestiegen. 

1968, ein Jahr vor der Mondlandung, knackt auch die Zahl der TV-Gebührenzahler die Millionen-Marke. 1981 sind es bereits doppelt so viele Haushalte, die die TV-Gebühr entrichten. Tatsächlich holen die TV-Gebührenzahler erst im Jahr 2000 die Radio-Gebührenzahler auf. Damals waren je 2,7 Millionen Haushalte gebührenpflichtig. 

3. Wie die Gebührensumme umverteilt wird

Die Gebühren werden unter den Landesteilen aufgeteilt. Die Deutschschweiz nimmt am meisten Gebühren ein, kann aber wegen des grossen Marktes zu tieferen Pro-Kopf-Preisen produzieren. Deshalb finanzieren die Deutschschweizer Gebührenzahler die anderen Landesteile mit. Hinzu kommen jeweils noch Gelder aus der Werbung (nur im TV) und dem Sponsoring dazu. 

Die Gebühren machen jedoch mit 1.2 Milliarden Franken rund drei Viertel der Gesamteinnahmen der SRG aus. Am meisten Konkurrenz bei den Werbegeldern erhalten die Fernsehsender der SRG von ausländischen Sendern.

4. Wie viel die Produktionen pro Sendung kosten

SRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren Sendungen

quelle: srg-geschäftsbericht 2016

Eingekaufte Serien, wie zum Beispiel US-Serien wie «How I Met Your Mother» oder «The Big Bang Theory» kosten bis zu 14'000 Franken pro Sendung. Eigenproduktionen wie die «Arena», die «Rundschau» oder «Hallo SRF!» sind in der Vollkostenrechnung deutlich teurer.

Zu den teuersten Sendungen gehört die SRF-Eigenproduktion «Der Bestatter» mit 705'000 Franken pro Sendung. Alle Ausgaben der Tagesschau von 2016 kosteten in der Vollkostenrechnung 22.1 Millionen Franken, wie die SRG im Geschäftsbericht von 2016 auswies.

Für Sportsendungen gab die SRG in den letzten vier Jahren im Durchschnitt 51.2 Millionen Franken pro Jahr aus. Besonders ins Gewicht fallen im Sportbereich grosse Live-Events, wie etwa die Übertragung des Lauberhornrennens. Auf den gebührenpflichtigen Haushalt heruntergerechnet belaufen sich die Kosten im Sportbereich auf etwas weniger als 60 Franken pro Jahr.

Die Informations-Sendungen der Deutschschweizer SRG-Radiosender SRF 1 bis SRF 4 kosteten 2016 rund 27.6 Millionen Franken. Die Budgets für die übrigen Sendungen beliefen sich auf den genannten vier Sendern auf zwischen 4.1 beim günstigsten (Radio SRF4) und 11.3 Millionen Franken beim teuersten (Radio SRF2).

5. Wie viel der Gebührensumme ins Personal fliesst  

SRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren SendungenSRG No Billag Löhne Gebühren Sendungen

quelle: srg-geschäftsbericht 2016

In der SRG werden etwa vier Fünftel der Lohnsumme an Angestellte mit einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ausbezahlt. Die Löhne des Kaders machen 16 Prozent der Lohnsumme aus.

Seit 2012 ist der Anteil des Kaders jedoch von 14,8 auf dieses Niveau gestiegen, während der Anteil des GAV-Segmentes um 1,4 Prozentpunkte gesunken ist.

Trotzdem ist die Lohnspanne in der SRG kleiner als im Privatwirtschaftsdurchschnitt. Die Forderung der kontroversen 1:12-Initiative, die 2013 deutlich abgelehnt wurde, würde die SRG also erfüllen.

Im Schnitt am besten verdienen Experten und Spezialisten, dicht gefolgt von Redaktionsmitgliedern und der Informatikabteilung. Weniger gut verdienen Administrationsangestellte und Logistiker.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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Video: undefined/SDA

No Billag: Diese Promis kämpfen gegen die Initiative

No Billag: Diese Promis lassen SRG hängen

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186Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • geissenpetrov 16.11.2017 00:24
    Highlight Highlight Seit einiger Zeit lese ich nun die Kommentare auf Watson. Sobald etwas über Flüchtling, Islam, oder EU publiziert wird (also exakt die Feindbilder der Rechtsaussen), explodiert die Kommentarspalte förmlich. An dieser Stelle tauchen immer wieder dieselben Schreiberlinge auf und lassen repetitiv Dampf ab. Hingegen sucht man sie bei anderen (genauso relevanten) Artikeln vergeblich.
    Nun sei also das SRF angeblich Links.
    Ich bitte also um Vorschläge, was das SRF senden müsste, um als Rechts oder Neutral wahrgenommen zu werden. Soll da 24h über Ausländer gewettert werden?
  • pamayer 15.11.2017 00:18
    Highlight Highlight Einfach geschlossen alle NEIN stimmen.
    • Roterriese 15.11.2017 08:58
      Highlight Highlight Einfach geschlossen alle JA stimmen
    • Nikite 16.11.2017 17:18
      Highlight Highlight Einfach geschlossen für das stimmen hinter dem man persönlich stehen kann.
  • lichtler 14.11.2017 19:28
    Highlight Highlight Für mich ist die No-Billag Initiative eine klassische Wutbürger Initiative. Mit einem "Ja" kann man "denen da oben" schön eins auswischen und spart sich ab 2018 365 stutz pro Jahr. Wow so lässig... bis vor ein paar Jahren wäre diese initiativ gar nicht erst Thema gewesen.
    • rosen nell 14.11.2017 23:19
      Highlight Highlight @lichtler: besser kann man es nicht schreiben.
      nur ist es aktuell halt 'trendy' irgend welches zeugs zu liken, zu einer sache die man meint zu verstehen, nun mal aber a) etwas komplizierter ist und b) konsequenzen mit sich zieht, wo sich der wutbürger im nachhinein wieder 'wenn ich dass gewusst hätte' rausredet. siehe brexit & trump.
  • Herbert Anneler 14.11.2017 17:11
    Highlight Highlight Einmal mehr eine echte Info-Rosine statt Pulverdampf! Und wo? Auf Watson natürlich! Chapeau, Leute!
    • pamayer 15.11.2017 00:19
      Highlight Highlight Deshalb Watson.
      Schliesse mich dem Chapeau gerne und dankend an.
  • piedone lo sbirro 14.11.2017 16:48
    Highlight Highlight expansion der christoph "silvio" blocher medien und gleichzeitig das madig machen der SRG.

    bei einem privatunternehmen geht die politische ausrichtung an den meistbietenden.

    die berlusconisierung der CH, die journalistische übernahme der informationen durch SVP-genehme gefässe und der wohl beunruhigendste gedanke:

    wo in der CH finden parties a la berlusconi in geschlossener gesellschaft mit minderjährigen damen statt?

    irgendwann werden wir nur noch mit parteiparolen- und tutti-frutti sendungen versorgt, womit das intellektuelle niveau noch mehr erodiert.
    • Markus Kappeler 14.11.2017 17:13
      Highlight Highlight bei einem privatunternehmen geht die politische ausrichtung an den meistbietenden.
      Genau und bei einem staatlich finanzierten an den politischen Machthaber. Übrigens, der meistbietende ist bei den Privaten der Kunde, sprich Zuschauer.
    • b4n4n4j03 14.11.2017 18:11
      Highlight Highlight Ich denke darum wird die billag nicht direkt über die steurn finanziert. So kann das budget vom parlament nicht so einfach bestimmt werden... Und einigermassen unabhängige medien können existieren...
    • rönsger 14.11.2017 19:20
      Highlight Highlight @ markus: es ist natürlich naiv zu glauben, bei den privaten sei der zuschauer der meistbietene. das ist ja das dreiecks-dilemma der werbefinanzierten programme: finanziert werden sie von den werbetreibenden. diese platzieren ihre spots dort, wo ihre botschaft am meisten kontakte erreicht. ein sender muss also sein programm so konzipieren, dass er seinem kunden ein maximum an kontakten, sprich zuschauern, offerieren kann. das ist nur mit massentauglichen sendungen möglich. fazit: auf dokus, nischen-infos und ähnliches wird verzichtet - weil ein verlustgeschäft. soviel zur kundenausrichtung.
  • Emperor 14.11.2017 16:15
    Highlight Highlight Jetzt wäre noch ein Artikel über mögliche Interessenten für den Platz der SRG interessant, da gibt es sicher den einen oder anderen politisch enaggierten Milliardär, der die Lücke mit seinen Inhalten füllen möchte...

    TeleBlocher zur PrimeTime wir kommen...
    • Markus Kappeler 14.11.2017 16:58
      Highlight Highlight Das ist immer noch besser als TeleSommaruga oder TeleLevrat.
    • Madame Butterfly 14.11.2017 18:43
      Highlight Highlight keines von denen! und genau deswegen brauchen wir die srg und unser mediengesetz!
    • SemperFi 14.11.2017 19:01
      Highlight Highlight @Markus Kappeler: Im Gegensatz zu Tele Sommaruga gibt es eben Tele Blocher bereits und wir können uns nach jeder Ausgabe nur staunend vor so brillantem Journalistenhandwerk und so viel Ausgewogenheit verneigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ziasper 14.11.2017 16:15
    Highlight Highlight Hat eigentlich auch jemand begriffen, dass es bei der Billag um die Solidarität zwischen den Sprachregionen geht?
  • Ziasper 14.11.2017 16:12
    Highlight Highlight Wer hat denn diese Grafik der Schweiz gemacht, wo das Misox/Calanca dem SRF zugewiesen wird und Bregaglia dem RTR? Ich lade diese Person mal auf eine Rundreise durch Graubünden ein.
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 16:32
      Highlight Highlight Das war ich. Sie haben natürlich recht, das Misox gehört zu RSI, nicht zu SRF. Ich werde das so schnell wie möglich anpassen.
    • cheeky Badger 14.11.2017 17:10
      Highlight Highlight Leo, ich hätte die Einladung von Ziasper angekommen.

      Die bündner Südtäler würden dir bestimmt gefallen!
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 18:29
      Highlight Highlight Bisher hab ichs tatsächlich nur ins Engadin geschafft, die Südtäler wären durchaus mal eine Reise wert ;-)
  • piedone lo sbirro 14.11.2017 16:07
    Highlight Highlight wer die SBB wenig benutzt muss sie mit seinen steuern trotzdem mitfinanzieren.

    man bezahlt mit seinen steuern die strassen mit, auch wenn man kein auto fährt.

    weshalb soll ich per zwangsabgabe ein staatsflugzeug finanzieren, obwohl ich selber nie kampfjet fliege?

    auf die geiz-ist-geil-mentalität aus dem rechten lager ist immer verlass - ausser es geht um bauern und akw subventionen.
    • nickname2000 14.11.2017 18:12
      Highlight Highlight Ich würde sofort unterschreiben, damit ich nichts von dem Quatsch bezahlen muss.
    • MaTalk 14.11.2017 19:23
      Highlight Highlight Die Bilag ist eben KEINE Steuer. Warum soll eine öffentlich rechtliche und unabhängige Informationsplattform nicht über die "normalen" Steuereinnahmen finanzierbar sein? Mir leuchtet es nicht ein. Der Bestatter interessiert mich nicht. Ich lese lieber Bücher. Stell dir mal vor, wie viele tolle Romane oder Sachbücher für diese Bestatterfolgen finanziert werden könnten. Und warum soll ich Sportsendungen finanzieren? Die Sportarten, welche mich interessieren, kommen dort nicht vor. Solidarität, Austausch zw. Sprachregionen usw. JaJaJa. Aber geht das nicht anders?
  • Grigor 14.11.2017 15:39
    Highlight Highlight Sollte nicht erwähnt werden das auch Privatmedien (also auch AZ Medien/Watson) von dem Geld bekommen. Interessant wie das konsequent verschwiegen wird. Sogar im Artikel wo angeblich Fakten auf den Tisch kommen.
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 16:26
      Highlight Highlight @Grigor: watson kriegt kein Geld aus dem Gebührentopf.
    • Markus Kappeler 14.11.2017 17:02
      Highlight Highlight Indirekt schon und die Printmedien die am Volk vorbei schreiben und deshalb nicht mehr gekauft werden, schreien bereits nach Subventionen. Wieso auch nicht, wieso sollte nur Fernsehen und Radio Subventionen bekommen?
    • Markus Kappeler 14.11.2017 17:27
      Highlight Highlight Indirekt schon, Watson gehört zur AZ Medien und zu dieser gehören auch folgende Fernsehender:
      Tele M1
      TeleBärn
      TV24
      TV25
    Weitere Antworten anzeigen
  • BYOKN 14.11.2017 15:20
    Highlight Highlight Zeit auf der Y-Achse! Mein Herz! WIESO?
    • Mch 14.11.2017 19:29
      Highlight Highlight Lehrer?
  • Madison Pierce 14.11.2017 14:18
    Highlight Highlight Wichtig sind die Gesamteinnahmen, nicht die Gebühren pro Kopf. Dank Bevölkerungszuwachs sind die Einnahmen stetig gestiegen. Radio und Fernsehen zu machen kostet aber nicht mehr pro Zuhörer und Zuschauer.

    Deshalb ist auch das neue Gebührenmodell mit den 365 Fr./Jahr unsinnig. Korrekt wäre es, ein Budget zu definieren und dieses dann auf die Anzahl Gebührenzahler umzulegen. Dann würden die Gebühren bei gleichbleibendem Angebot jedes Jahr leicht sinken.
    • Manuel Köng 14.11.2017 15:34
      Highlight Highlight Guten Tag Frau Pearce. Der Bundesrat hat tatsächlich ein fixiertes Budget beschlossen. Zusammen mit der Entscheidung, den Beitrag auf 365 Fr zu senken. Deshalb muss die SRG gegenüber heute ab 2019 mit rund 60 Mio weniger auskommen. Allfällige Mehreinnahmen bei Bevölkerungszunahme fliessen nicht zur SRG, sondern werden für andere Projekte verwendet. Freundliche Grüsse
    • Shabina 14.11.2017 17:17
      Highlight Highlight @Manuel
      "....werden für andere Projekte verwendet..."

      Sehr schön, dann wird die Steuer zweckentfremdet und man finanziert etwas, wofür die Steuer nicht mal gedacht ist!

      Diese Steuer gehört abgeschaft!
  • sheimers 14.11.2017 14:13
    Highlight Highlight Ich glaub der Vergleich vom Bestatter und den eingekauften Serien hinkt ein wenig. Bei den zugekauften sind es wohl die Kosten pro Ausstrahlung. Beim Bestatter pro produzierte Folge. Eine Folge vom Bestatter wird aber wohl alle paar Jahre wieder ausgestrahlt, und zusätzlich auch noch an ausländische Sender verkauft. Somit relativiert sich der hohe Preis pro Folge wieder. Die zugekauften Serien haben in der Produktion sicher ähnlich viel pro Folge gekostet.
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 14:22
      Highlight Highlight Es handelt sich dabei um die Kosten, die die SRG dabei trägt. Beim Bestatter also die Produktionskosten, bei den eingekauften die Einkaufs-Kosten. Es geht hier nicht um einen Vergleich der Produktionskosten, sondern darum, wofür die SRG wie viel Geld ausgibt.
    • sheimers 14.11.2017 14:35
      Highlight Highlight Wenn das SRF aber eine ausländische Serie in drei Jahren wiederholt, werden die Lizenzkosten nochmals fällig. Wird der Bestatter aber wiederholt, kostet er in Zukunft nichts mehr. Man kann davon ausgehen, dass die Serien alle etwa 5 Jahre wiederholt werden, und das während mindestens 20 Jahren. Das heisst, man müsste die Kosten pro Ausstrahlung im Vergleich zur Produktion durch vier teilen und die durch Verkauf erziehlten Einnahmen noch davon abziehen um auf realistische Kosten pro Ausstrahlung zu kommen.
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 14:39
      Highlight Highlight @sheimers: Schwierig, vorherzusagen, wie oft der Bestatter ausgestrahlt wird, aber grundsätzlich hast du natürlich recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 14.11.2017 14:05
    Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/ProSiebenSat.1_Media siehe oben rechts: auch ca. 6000 Angestellte aber ein Budget von 3.79 Mia. €. SRG hat auch ca. 6000 Angestellte aber ein Budget von 1.2 Mia. CHF. Billiger bekommt man das was die SRG leistet einfach nicht.
    • fcsg 14.11.2017 14:34
      Highlight Highlight Das Budget kannst du nicht vergleichen. Die Pro7-Gruppe strahlt im ganzen deutschsprachigen Raum aus. Deshalb sind die Rechte für eingekaufte Serien und Filme für Pro7 wesentlich teurer. Die Werbeeinnahmen entsprechend höher. Die zitierte Zahl ist zudem der Umsatz und nicht das zur Verfügung stehende Budget.
    • Hugo Wottaupott 14.11.2017 14:42
      Highlight Highlight Ich kann tun und lassen was ich will solange die Mafia und die ZwangseinweisungsIndustrie mich nicht holt oder dahinrafft.
    • fcsg 14.11.2017 14:57
      Highlight Highlight Ok, anders formuliert: du kannst die Zahlen vergleichen, die Aussagekraft ist aber gleich null, weil die Pro7-Gruppe einen über 10-mal grösseren Markt bedient wie die SRG.
  • Einstein56 14.11.2017 14:03
    Highlight Highlight 70% der Journalisten bezeichnen sich als links und 70 % der Schweizer Wählenden sind rechts. Was ist hier falsch? Noch weitere Fragen?
    • Dr. oec. 14.11.2017 14:25
      Highlight Highlight Frag mal einen SVPler, er wird Dir sagen, dass 70% der Wähler links wählen (alle links der SVP).

      70%, das ist genau die Elite!

      Das Volk wählt zu 100% die SVP.
    • Dr. oec. 14.11.2017 14:30
      Highlight Highlight Schau Dir mal die Resultate der Durchsetzungsinitiative DSI an: 70% der Hochschulabgänger, und fast 80% mit Universitätsabschluss, stimmten dagegen. Zustimmung fand die Initiative vor allem bei den weniger Gebildeten.

      Vielleicht hat es etwas mit Bildung zu tun?
      User Image
    • P. Meier 14.11.2017 15:02
      Highlight Highlight Der Verfasser der Studie zeigte sich in einem Interview sehr überrascht über die Interpretation durch den verantwortlichen Journalisten. Evtl. sollte man sich die Zahlen und die zu Grunde liegenden Fragestellung etwas genauer anschauen als nur den auffälligen Titel des Artikels zu beachten.
  • Nischi91 14.11.2017 14:01
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier so durchlese, lässt sich wohl zusammenfassen: Nein zu "no-billag", aber anschliessend muss über die Höhe der Gebühren diskutiert werden.
    • Doctor Unrath 14.11.2017 16:19
      Highlight Highlight Finde ich auch. Und über das Angebot, das die SRG bieten soll. Aber die SRG ausschalten und durch Varianten der Fox News zu ersetzen, wäre fatal.
    • Markus Kappeler 14.11.2017 17:09
      Highlight Highlight @Unrath, das wäre nur für die Linken fatal, die Wahrheit würde euch schaden.
    • Shabina 14.11.2017 17:25
      Highlight Highlight Falls nein zu noBillag gestimmt wird, wird sich rein gar nichts ändern. Nach der Anahme des RTVG versprach man uns, über die Definition von ServicePublic zu diskutieren. Nichts ist geschehen!

      Die SRG und die Politik ist zu stark verbandelt... sogar bei einem Ja bin ich mir sicher, dass die Politik so umsetzt, dass sich nicht viel ändern wird... trotzdem muss ein Zeichen gesetzt werden....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 14.11.2017 13:37
    Highlight Highlight Das Problem sind die vier Landessprachen. Nehmen wiir die CHF 116 pro Kopf in der Deutschschweiz: die würde wohl jede/r anstandslos bezahlen. Nun bezahlen wir aber aus Solidarität mehr als das Dreifache.

    Und doch: Diese Solidarität macht Sinn. Werfen wir das SRF in den Kübel, gefährden wir den Zusammenhalt der Schweiz. Zudem wirft sich die ganze Nation gleich selbst den «Löwen mit Eigeninteressen» zum Frass vor.

    Nichts ist leichter, als die Beeinflussung der Massen, wenn keine neutrale Instanz vorhanden ist, die Fakten liefert und widersprechen kann. Wie vor 80 Jahren in Deutschland.
    • häfi der Spinat 14.11.2017 15:41
      Highlight Highlight "Werfen wir das SRF in den Kübel, gefährden wir den Zusammenhalt der Schweiz."

      Dies ist reiner de Weck Usinn.
      Wenn der Zusammenhalt von der SRG abhängen würde, dann gute Nacht.

      Und gäbe es keine SRG, hätte wir natürlich Verhältnisse wie in Nazi Deutschland. So argumentieren eben linke SRG- Fans.
    • Ziasper 14.11.2017 16:14
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Endlich mal jemand der weiter als bis zur Stadtgrenze Zürichs denkt.
    • Doctor Unrath 14.11.2017 16:20
      Highlight Highlight Danke, kann Ihren Kommentar voll unterstützen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 14.11.2017 13:30
    Highlight Highlight @ watson, da fehlt noch das Gebührensplitting für die privaten TV und Radiostationen. Ein nicht ganz unwichtiges Detail, das Gebührenzahler auch Lokale Privat TV / Radios mitfinanzieren.

    Das no-billag so Erfolg hat, liegt daran, dass die SRG lange viel zu arrogant aufgetreten ist,

    Stichwort
    - Monopolvermarktung via Admeira
    - extremer Ausbau der Digitalsparte

    Stichwort RTR, für was brauchen 40'000 Menschen einen TV / Radioapparat für 25'000'000.-?

    Stichwort RSI: 265'000'000.- für den Kanton Tessin der weniger (!) Einwohner als die Stadt Zürich hat?

    Trotzdem: NO-no Billag
    • Rafa D 14.11.2017 16:56
      Highlight Highlight Was würdest du denn für eine Lösung fürs RSI vorschlagen? So viel weniger Einwohner hat das Tessin nicht...
      Ich stimme dir sonst eigentlich zu, aber das Argument mit den Einwohnern geht einfach nicht auf: Fernsehen ist fast nur Fixkosten, wenn wir von einem 24h-Betrieb ausgehen. Ob du das für 350'000 Leute oder für 8 MIllionen Leute ausstrahlt, ändert nicht viel...

      Das RSI macht z.B. kein Live-Meteo wie das SRF, sondern zeichnet es im Studio am Nachmittag auf. Da könnte ja auch das SRF was davon lernen ;)
  • phpp28 14.11.2017 13:29
    Highlight Highlight Viele gehen offenbar mit einer Gratis-Noch günstiger Mentalität durchs Leben. Die Schweizer Radio und TV-Sender sind aufgrund unserer Lohnkosten und unserer Marktgrösse gegenüber den ausländischen Sendern im Nachteil.
    Ich kaufe auch dort ein, wo ich das Geld verdiene: In der Schweiz. Ich stimme ganz klar nein.
    • nickname2000 14.11.2017 15:05
      Highlight Highlight Ich will den Sender nicht gratis. Ich will ihn überhaupt nicht. Wenn dir das Programm gefällt, solltest du dafür selbst aufkommen.
    • BoomBip 14.11.2017 18:03
      Highlight Highlight @nickname:
      -und ich will nicht zug fahren
      -und ich will keine neuen strassen
      -und ich will keine bauern
      -und ich will keine bildung
      -und ich will keine kinder
      -und ich will kein gesundheitssystem
      -und ich will nicht für die alten zahlen
      -und ich will keine steuern
      ...
    • Roterriese 15.11.2017 09:00
      Highlight Highlight @BoomBip, sehr schlechter Vergleich. Bildung, Gesundheitssystem, Bauern usw. sind unentbehrliche öffentliche Interessen. Seichte TV-Bespassung sicherlich nicht. Sonst müssten auch alle anderen Unterhaltungsformate zwangsfinanziert werden.
  • Mox 14.11.2017 13:27
    Highlight Highlight Kein Wort zum Gebührensplitting.... Es wäre noch wichtig zu wissen, das auch die privaten Schweizer regionalen TV- und Radiosender ohne die Gebühren ihre Infosendungen nicht mehr finanzieren können.
  • Telomerase 14.11.2017 13:24
    Highlight Highlight Schade, dass die Initiative so undifferenziert ist. Ich bin gerne bereit Gebühren für die Nachrichten- und Politsendungen zu bezahlen, sehe aber nicht ein wieso die Unterhaltungssendungen eine Staatsaufgabe sein soll. BigBang, Supertalente etc. kann man getrost Netflix und RTL überlassen
    • Dr. oec. 14.11.2017 13:56
      Highlight Highlight Hätten die Initianten das gewollt, dann würden wir über etwas anderes abstimmen. Die Initianten wollen aber genau das, was im Abstimmungstext steht.
    • Walter Sahli 14.11.2017 14:16
      Highlight Highlight Weil wir unterhalten werden wollen! Das wussten schon die Römer und es weiss es jeder Gefängnisdirektor.
      Und niemand hat einen Sender auf den ersten 10 Speicherplätzen, der nur zu ausgewählten Zeiten sendet. Wir wollen 7/24 Programm. Und was wer will, zeigen die Zuschauerquoten und nicht das Bauchgefühl oder das Interesse eines Kommentarschreibers.
    • Walter Sahli 14.11.2017 14:22
      Highlight Highlight Stibbs, einer von uns beiden muss das Icon ändern...Ich mache Gewohnheitsrecht geltend. Du?
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  • devilazed 14.11.2017 13:19
    Highlight Highlight Danke für den Input, jetzt weiss ich, für was ich abstimme. Ja zur abschaffung der Zwangsgebühr.
    • Padi Engel #Kanngarnix 14.11.2017 13:45
      Highlight Highlight und was war in diesem Artikel bitte so ausschlaggebend?
  • Posersalami 14.11.2017 13:15
    Highlight Highlight Sehr gute Informationen!

    Etwas erstaunt bin ich über die 60 Franken pro Jahr und Kopf für Sport. Ich hätte das deutlich teurer eingeschätzt und so gesehen ist das ja geradezu ein Schnäppchen, wenn man bedenkt wie breit das Angebot im SRF ist! Ein Sky Abo kostet viel mehr und kann deutlich weniger. Das hätte ich so nicht gedacht!

    • Roterriese 14.11.2017 13:26
      Highlight Highlight "Ein Sky Abo kostet viel mehr"

      Logisch, ein Sky Abo ist ja auch kein Zwangsabonnement. Billag bezahlt ja auch, wer das nicht konsumiert. Ein Sky Abo bezahlt nur, wer es will. Logisch?
    • Walter Sahli 14.11.2017 14:19
      Highlight Highlight riese, ziehe doch mit den Anderen beiden, die auch nie(!) Radio oder Fernsehen konsumieren, irgendwo hin, wo Ihr auf jegliche Solidarität pfeifen könnt. Aber bitte haltet Euch von jeder Gesellschaft fern. Ich danke Dir!
    • LordEdgar 14.11.2017 14:26
      Highlight Highlight Ja, aber das bedeutet auch dass diejenigen für den Sport zahlen die ihn gar nicht sehen wollen.
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  • p4trick 14.11.2017 13:10
    Highlight Highlight Was bitte hat Bestatter und Hallo SRF für einen Nutzen für Service Public?? Ich denke diese beiden u.a. und eingekaufte Serien und Filme müssten mit Werbung finanziert werden oder gehören abgeschafft. Wenn's halt freie Zeit hat, einfach Tagesschau wiederholen.
    Gutes Beispiel das endlich der Leistungsauftrag klar definiert werden muss. SRF JA aber ohne GebührenEintreibungsDurchlauferhitzer
    Leider löst das diese Initiative auch überhaupt nicht.
    • satyros 14.11.2017 13:43
      Highlight Highlight Der Bestatter ist eine einheimische Serie. Gerade diese Kosten zeigen, dass das mit Werbung niemals finanzierbar wäre. Keine SRG heisst also auch keine einheimische Film- und Serienproduktion. Genau das ist aber Service Public.
    • p4trick 14.11.2017 14:11
      Highlight Highlight @satyros ganz einfach einfachere Produktion weniger Kosten. Sehe nicht ein warum eine Serie Service Public sein soll hat Null Informationswert sondern ist einfach Unterhaltung.
    • PatCrabs 14.11.2017 14:27
      Highlight Highlight Wenn man die Förderung des einheimischen Schaffens (wie das z.B. beim Radio mit Quoten teilweise gefordert wird) als Service Public bezeichnen will, dann ist Bestatter Service Public
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  • c_meier 14.11.2017 13:09
    Highlight Highlight Ich weiss es geht hier um die SRG aber bei Punkt 3 "Verteilung der Gebührengelder" sollten die privaten TV/Radio-Anbieter doch irgendwo erwähnt werden.
  • andrew1 14.11.2017 13:08
    Highlight Highlight Etwas stossend wenn man sieht wie die gebüren stets anstiegen und sich gleichzeitig die anzahl anschlusse erhöht hat. Ist ja kein rivalisierendes gut. Da sollte Economies of scale zu 100% funktionieren. Jedes zusätzliche "abo" = 440 fr mehr gewinn. Die kosten sind ja genau gleich ob jetzt einer schaut oder 7 milionen.
  • Roterriese 14.11.2017 12:58
    Highlight Highlight "«Der Bestatter» mit 705'000 Franken pro Sendung" wow. Einfach nur frech.
    • JasCar 14.11.2017 13:58
      Highlight Highlight Erklärt mir mal jemand, warum "die Bauern" jammern, weil der Konsument EINHEIMISCHE PRODUKTE zu teuer findet, gleichzeitig findet er aber EINHEIMISCHE PRODUKTIONEN auch zu teuer...
      Doppelmoral?
    • Roterriese 14.11.2017 14:27
      Highlight Highlight Bin kein Bauer, sondern Jurist. Sorry. Übrigens: Essen ist notwendig, "der Bestatter" eher nicht. Warum sollte die Allgemeinheit für seichte Unterhaltung zahlen? Über die "Arena" und andere Informations- und Politiksendungen lässt sich diskutieren, aber sicherlich nicht über seichte Unterhaltungsformate wie "Glanz & Gloria", "der Bestatter" oder "Tatort". http://Ü
    • Blackfoxx 14.11.2017 15:37
      Highlight Highlight @roterriese konnte es selber nicht fassen...
      vergleich: 1 Episode Game of Thrones kostet 6 Millionen $. Mit allen Star Schauspielern und CGI und Special effects und plus doppelt so lange Episoden wie der Bestatter.
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  • ujay 14.11.2017 12:57
    Highlight Highlight Ach Watson. Das nützt doch nichts. Fakten sind der natürliche Feind der SVP. Der grösste Teil der Befürworter von noBillag ist doch intellektuell voll bedient mit RTL II und anderem Privatverdummungs TV. Rappenspalter lassen sich auch nicht von Tatsachen leiten. Die jammern dann lieber, wenns dann die SRG tatsächlich nicht mehr gibt und wenn sie schlussendlich für ähnlichen Service mehr bezahlen müssen.
    • Richu 14.11.2017 14:03
      Highlight Highlight @ujay: Dass es die SRG nach einem JA zur NoBillag-Initiative nicht mehr geben wird, entspricht absolut nicht der Wahrheit! Das bestätigen auch "Spezialisten"! Einfach den grössten Teil der Befürworter dieser Initiative zu diffamieren, wie du es mit deinem Kommentar gemacht hast, zeigt, dass deine Denkweise in diesem Falle "unehrlich" ist!
    • Duscholux 14.11.2017 14:19
      Highlight Highlight Genau mit so einer arroganten Haltung bewirkt man null und gar nichts im Leben.
    • ujay 14.11.2017 14:40
      Highlight Highlight @Duscholux. Komm schon, ich hab schon fast alles erreich im Lebent. Etwas auf den Punkt bringen hat übrigens nichts mit Arroganz zu tun.....bist du damit überfordert, dass du kein Argument zum Thema hast??
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  • NumeIch 14.11.2017 12:53
    Highlight Highlight Meine Antwort ist: JA!
    • Adrian Gretener 14.11.2017 18:09
      Highlight Highlight Du heiratest?
  • Hallosager 14.11.2017 12:47
    Highlight Highlight Die Sache mit RTL erklärt ja so manches 😂
  • Shabina 14.11.2017 12:46
    Highlight Highlight Also wenn ich das Richtig verstehe, kosten alle folgende Sendungen in der Produktion pro Haushalt und Jahr ca 5.44 SFr. an Gebühren?!

    Schawinski/Club/Arena/Literaturclub/Puls/Rundschau/einstein

    Dass wäre ja krass!
    Also wenn jeder verpflichtete Haushalt 6.– / Jahr bezahlt wären alle diese Sendungen gesichert? Wurden da die Einnahmen mit Werbegeldern bereits berücksichtigt? Muss ja fast, sonst würde man mit diesen Sendungen ja nur Gewinn einfahren...?

    Und für weitere 10.–/Jahr könnte SRF jeden Abend einen neuen Spielfilm einkaufen!
    dann hätten wir noch 435.–/Jahr zum verpulfern...

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    • ach-soo 14.11.2017 14:12
      Highlight Highlight Genau und alle in der Schweiz sollen einfach die oben erwähnten Sendungen von SRF auf Deutsch konsumieren statt in den Landesteilen eigene Sendungen zu erstellen und statt noch ein Programm für das Radio zu machen könnte man diese Sendungen einfach ohne Bild über das Radio verteilen in dauerschleife... auch auf alles andere mal locker verzichten was hier jetzt nicht gerade aufgeführt worden ist Tageschau,10vor10, Sport usw.
    • Shabina 14.11.2017 17:10
      Highlight Highlight Für 16.– pro Jahr kann man alle diese oben genannten Sendungen produzieren!
      Da liegt 10vor10 und Tageschau auch noch locker drin und der Sport für 60.– auch noch gleich.
      Sind immer noch erst geschätzte 80.– pro Jahr!!!

      Für andere Sprachen gäbe es auch die Möglichkeit zu übersetzen statt eigene Tageschau zu produzieren.

      Ja und igendwann kan man auf das andere, nicht genannte locker verzichten....
  • chnobli1896 14.11.2017 12:46
    Highlight Highlight Ich muss wohl mal eine Folge vom Bestatter schauen. Wenn die Serie so teuer ist muss sie ja gut sein ;-)
    • JJ17 14.11.2017 13:46
      Highlight Highlight Ist sie auch :)
  • chraebu 14.11.2017 12:46
    Highlight Highlight Könntet ihr die Übersichtsgrafiken mit Zeitstrang nicht quer anzeigen? Ist so nur schwer leserlich. Danke
    • Leo Helfenberger 14.11.2017 13:19
      Highlight Highlight @chraebu: Viele unserer Leser sehen diesen Artikel auf ihren mobilen Geräten, darum sind die Grafiken meist längs aufgebaut.
    • Duscholux 14.11.2017 14:23
      Highlight Highlight Du kannst sonst mit CTRL+Mausrad die ganze Seite rein- und rauszoomen und so solche Grafiken einfacher anschauen.

      Am schluss mit ctrl + 0 (null) wieder rückgängig machen.
    • birdiee 14.11.2017 15:39
      Highlight Highlight Duscholux, das zoomt zwar aber dreht es nicht (ist hier ja bemängelt)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 14.11.2017 12:40
    Highlight Highlight in der grafik, wieviel die produktionskosten pro sendung sind, fehlt mir irgendwie der "tatort" mit 2 mio+
  • Dinolino 14.11.2017 12:35
    Highlight Highlight waren die Zahlen schon immer publik? Die Befürworter werden sich darauf stürzen. Details der Anstellungsbedingungen sowie Goldenenfallschirme der Mitarbeiter werden sicher auch Thema. Auf den Diskurs beider Lager (ja/nein) habe ich indessen keine Lust: hauptverantwortlich sind Politik und die Führungsriege der SRG. Auf beide hege ich einen tiefen groll: ich will nicht ohne SRG, diese bescheuerte Abstimmung hätte nicht sein müssen.Wäre man nicht im Elfenbeinturm zu Hause, hätte man darauf reagiert! Jetzt hat man den Unmut am Hals, gemischt mit der Neidkultur bei uns, bravo Politiker!*ironieoff*
  • Stoupe 14.11.2017 12:31
    Highlight Highlight Traue keiner Grafik, die du nicht selber gefälscht hast 😉
    Der erste Satz unseres Statistik Professors. http://Graf
    • Burdleferin 14.11.2017 13:41
      Highlight Highlight Der Spruch ist sowas von abgedroschen.
    • Charlie Brown 14.11.2017 13:53
      Highlight Highlight Der ist in jeden Stammtisch im Land in die Tischplatte geritzt.
  • Eric Lang 14.11.2017 12:27
    Highlight Highlight Danke für die vielen stichhaltigen Gründe, die NoBillag anzunehmen.
    • saukaibli 14.11.2017 12:59
      Highlight Highlight Ne ist klar, wir möchten doch lieber von Grosskonzernen mit Informationen versorgt werden als von neutralen Journalisten. Ach was, wofür brauchen wir denn noch Journalisten? Lesen wir doch einfach, was irgend ein Spinner auf Facebook gepostet hat, das hat sicher mehr Wahrheitsgehalt.
    • Paddiesli 14.11.2017 13:06
      Highlight Highlight Wieder einer, der immun gegen Vernunft und Argmente ist.
    • aglio e olio 14.11.2017 13:11
      Highlight Highlight Welche Gründe wären das d.M.n.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 14.11.2017 12:27
    Highlight Highlight Es gibt eine Abteilung die Experten heisst? Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll, was für eine sinnfreie Branche....
    • chnobli1896 14.11.2017 12:46
      Highlight Highlight Ich denke hier sind z.B. Sportexperten gemeint
    • mikemike 14.11.2017 12:49
      Highlight Highlight Experten sind beispielsweise Korrespondenten, Politexperten usw. welche redaktionelle Arbeit verrichten, aber nicht herkömmliche Redakteure sind.
    • dechloisu 14.11.2017 13:13
      Highlight Highlight Ich denke es geht um Experten im Sport, Wirtschaft, Gesundheit und Politik welche je nach Sendung angestellt sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin Gertsch 14.11.2017 12:22
    Highlight Highlight Sehr gute Information. Merci
  • Sir Konterbier 14.11.2017 12:22
    Highlight Highlight RTL der grösste Konkurrent von SRF? Bonne Chance wenn RTL danach der Sender mit den grössten Marktanteilen ist😂
    • saukaibli 14.11.2017 12:56
      Highlight Highlight Das würde immerhin so einige Wahl- und Abstimmungsergebnisse erklären. Das sind wohl die ersten Folgen der Sparmassnahmen im Bildungssektor. Irgendwie beängstigend. Idiocracy lässt mal wieder grüssen.
    • Amboss 14.11.2017 12:58
      Highlight Highlight Was ist das Problem dabei?
      Was ist an RTL auszusetzen? Immerhin übernimmt/kopiert SRF ja doch einen beträchtlichen Anteil seines Programms von RTL (und anderen Privaten)...
    • Dinolino 14.11.2017 13:24
      Highlight Highlight @Amboss, gut gebrüllt...dann werd mal konkret. Mit 10vor10, Einstein, Sternstunde, Doc, NetzNatur, Schawinski, div. Clubs haben sie wo kopiert von RTL und Konsorten?
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Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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