EU
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Illegale Einwanderung in EU steuert auf Fünf-Jahres-Tief



Die Zahl illegal in die EU einreisender Flüchtlinge und Migranten steuert nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex 2018 auf ein Fünf-Jahres-Tief zu. Aktuellen Prognosen zufolge hatte es zuletzt 2013 so wenig illegale Grenzübertritte gegeben.

Bis Oktober seien es 118'900 Fälle gewesen - rund ein Drittel weniger als 2017 zu diesem Zeitpunkt, teilte Frontex am Mittwoch in Warschau mit.

Vor allem über die zentrale Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien kämen inzwischen deutlich weniger Menschen. Im Jahresverlauf sei die Zahl hier um 81 Prozent auf 21'600 zurückgegangen. Die Regierung in Rom fährt einen harten Kurs gegen Einwanderung.

Stattdessen kommen die meisten Migranten mittlerweile in Spanien an. Fast 60 Prozent der illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge und Migranten kamen den Angaben zufolge im Oktober über die westliche Mittelmeerroute.

Zwischen Januar und Oktober seien es 45'900 Menschen über diese Route gewesen - mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum 2017. Die meisten Menschen kämen aus Marokko, Guinea und Mali.

Auf der östlichen Mittelmeerroute sei die Zahl illegaler Übertritte von Januar bis Oktober im Vergleich zu 2017 um 37 Prozent auf 47'100 angestiegen - viele Fälle würden an der Landgrenze zur Türkei registriert. (kün/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • PPP 14.11.2018 23:25
    Highlight Highlight Man kommentiert mittlerweile die illegale Migration wie den Wetterbericht.
    Mal ein Hoch und dann wieder ein Tief.
    Als wäre sie vom lieben Gott gesteuert.

    Die EU sollte endlich das auf die Beine stellen, was sie völlig verschlafen hat.


    Einen Schutz der Aussengenzen!
    • Amboss 15.11.2018 13:24
      Highlight Highlight Ist hier wohl ein bisschen ein praktisches Problem.
      Die ganz dumme Frage, wie man die Grenze wirkungsvoll schützen kann, konnte noch niemand beantworten, sonst würde man es längst tun. Aber vielleicht kannst du es ja?!?

      Klar, mit Waffengewalt wäre es wohl möglich, aber wir sind ja nicht im Krieg...

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