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Drei Milliarden User gehackt! Angriff auf Yahoo war schlimmer als gedacht

epa05675986 A file picture dated 23 September 2016 shows the Yahoo logo pictured on a computer monitor in Taipei, Taiwan. Yahoo reported on 14 December 2016 that it has identified a security breach th ...
2013 gab es bei Yahoo ein gigantisches Sicherheitsleak. Bild: EPA/EPA FILES

Drei Milliarden User gehackt! Angriff auf Yahoo war schlimmer als gedacht

04.10.2017, 00:0504.10.2017, 06:32

Der Hackerangriff auf den US-Internetanbieter Yahoo im Jahr 2013 hat nach Angaben des Unternehmens alle drei Milliarden Nutzer getroffen – und somit zwei Milliarden Personen mehr als bisher bekannt.

Die betroffenen Nutzer würden per Email informiert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zugleich versicherte Yahoo, dass die Hacker weder Passwörter noch Bankdaten entwendet hätten.

Der US-Telekommunikationskonzern Verizon hatte Yahoo Anfang des Jahres übernommen. Danach wurden das Ausmass und die Umstände der Cyberattacke von 2013 noch einmal überprüft.

Nach wie vor sei unklar, hinter wie vielen der Accounts zum Zeitpunkt der Attacke noch aktive Nutzer steckten. Die betroffenen Konten verteilten sich auf diverse Yahoo-Dienste.

(dsc/sda/afp)

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

Video: srf
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Kritische Lücke gefährdet fast alle Linux-Distributionen – Angriffe laufen bereits
Ende vergangener Woche wurde die Linux-Lücke «Copy Fail» bekannt. Nun wird sie bereits angegriffen. Linux-Distributionen reagieren mit Notfall-Updates.
IT-Forscher haben im Linux-Kernel eine kritische Schwachstelle entdeckt. Die inzwischen unter dem Namen «Copy Fail» bekannte Lücke kann von Angreifern per Python-Skript zum Erlangen von umfassenden Root-Rechten missbraucht werden. Ein simpler Logikfehler im Linux-Kernel führt dazu, dass User ohne spezielle Rechte sehr einfach unbegrenzte Rechte erhalten können, also die vollständige Kontrolle erlangen und alles überwachen können.

Es handelt sich dabei nicht um eine theoretische Gefahr. Vielmehr warnt die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA vor dem Missbrauch der Schwachstelle in freier Wildbahn, sprich die Lücke wird bereits ausgenutzt.

Betroffen sind laut den Forschern die meisten grösseren Linux-Distributionen, die seit 2017 verfügbar sind. Die Lücke haben sie unter anderem mithilfe des KI-Werkzeugs Xint Code aufgespürt. Ein Sicherheits-Patch stellten die IT-Forscher ebenfalls bereit, ein Fix wurde vor rund zwei Wochen in den Quellcode aufgenommen. Inzwischen haben die meisten Linux-Distributionen aktualisierte Installationspakete im Angebot – allerdings teils zunächst nicht für ältere Versionen.
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