Serie - Liebe 20-Minuten-Leser
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«Liebe 20-Minuten-Leserinnen und Leser ...»: Crowdfunding-Studi kontert Toni Brunners Editorial

Im «20 Minuten» darf SVP-Chef Toni Brunner das Editorial schreiben, bei watson alle anderen. Was würdest du den Lesern sagen? Den Auftakt der Serie #WennMir20MinGehörenWürde macht der Student, der die Titelseite der Gratiszeitung per Crowdfunding kaufen will – und dafür immer noch Geld sucht!

donat kaufmann



Mitte September verkaufte «20 Minuten» ihre Titelseite an die SVP. Parteichef Toni Brunner durfte das erste Editorial in der Geschichte der Gratiszeitung schreiben.

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Toni Brunners Editorial in «20 Minuten». Einige Zahlen darin hat die SVP selber erfunden. Unter anderem, die der 10 Millionen Einwohner im Jahr 2030, von denen über die Hälfte Ausländer sein sollen.
bild: watson

«Mir langet's» ging es Donat Kaufmann durch den Kopf, als er das sah. Der Student lancierte das gleichnamige Gegenprojekt, um sich per Crowdfunding die Titelseite zurück zu kaufen und ein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzierung zu setzen. Das Projekt schlug ein wie eine Bombe.

Auf watson kommen jetzt alle zum Zug. In einer Serie geben wir ausgewählten Promis und Politikern die Plattform, um ihr eigenes «20 Minuten»-Editorial zu schreiben. Der Auftakt macht Student Donat Kaufmann selber:

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«Mir langets!» – Das Projekt

Das Crowdfunding-Projekt «Mir langets!» entstand als Reaktion auf die von der SVP gekaufte Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten».
Am 14. Oktober will der Badener Donat Kaufmann mithilfe von 27'763 5-Franken-Spendern die Titelseite von «20 Minuten» für 138'815 Franken ebenfalls kaufen. Die Namen aller Unterstützer und den Satz «Unsere Aufmerksamkeit könnt ihr kaufen, unsere Stimmen nicht» sollen auf seinem Inserat zu sehen sein.

Das Projekt wurde zu einem grossen Erfolg. Innerhalb von 48 Stunden war bereits über ein Viertel des Projekts finanziert, mehr als 4000 Menschen machten mit, pro Minute meldeten sich zwei neue Unterstützer – ein Rekord für die Crowdfunding-Plattform wemakeit.ch. Geld fliesst erst, wenn das Finanzierungsziel erreicht ist. Doch es sieht gut aus: «Gemäss unserer Erfahrung sind 90 Prozent der Projekte, die 30 Prozent des Finanzierungsziels erreichen, erfolgreich», sagt Melina Roshard von wemakeit.ch. (rar)

#WennMir20MinGehörenWürde – wie es dazu kam

«Unglaublich!» 138'815 Franken von 11'299 Spendern: Donat kauft «20 Minuten»-Cover

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    Alle Leser-Kommentare
  • Andy 29.09.2015 22:01
    Highlight Highlight Ansicht mag ich Donat's Aktion. Aber ich bin total dagegen Tamedia 130K zu geben. Genau dieser Konzern ist mit seiner Werbung in Kombi mit redaktionellen Inhalten ein Teil des Problems.
  • E7#9 29.09.2015 14:04
    Highlight Highlight Mir gefällt Donats Aktion und auch die von Watson. Auch 20 Minuten darf frei über ihre Plattform entscheiden. Es sind private Medien. Pressefreiheit!

    Bei öff. Medien: Das Fernseh- u. Radiogesetz verbietet politische Werbung einfach so auszustrahlen. Deshalb wird "Wellcome to SVP" nicht gespielt. Ein Glück schon nur auch aus musikalischer Sicht.

    Aber der Song "Fuck Blocher" vor einigen Jahren hatte auch eine klare politische Botschaft. Sowie der Kassensturz vor 3 Wochen. Da scherte sich die SRG wenig um geltendes Recht. Wir wollen doch politisch neutrale und ausgewogene öffentliche Medien.
  • TanookiStormtrooper 29.09.2015 13:55
    Highlight Highlight Das jemand mal hinsteht und was sagt war eigentlich schon überfällig. Ich kann nur nichts damit anfangen die Titelseite von 20min zu "kaufen" um da dagegenzusteuern. Viel sinnvoller wäre es doch wenn wir (also das Volk) uns mal organisieren würden um selbst eine Initiative zur offenlegung der Parteienfinanzierung zu lancieren. Die Initiative ist ja nicht exklusiv für die Parteien da, jeder kann eine starten. Da sammelt man doch besser Geld, um mal in den Städten ein paar Stände hinzustellen und Unterschriften zu sammeln, anstatt es der Tamedia in den Rachen zu schieben.
    • Asmodeus 29.09.2015 14:24
      Highlight Highlight Das ist ein Bestandteil meines (ewig langen) Textes den ich vorhin an Watson geschickt habe.

      Wir Schweizer sind zu bequem. Es geht uns in diesem Land zu gut.
      Wir glauben es nicht nötig zu haben gegen die Lobbyisten und ein korruptes politisches System vorzugehen.
      Dabei könnte jeder von uns, inklusive mir selbst, eine Initiative starten. Es mangelt nur am Willen. (Selbst Zeit und Geld liesse sich IRGENDWIE organisieren)
    • TanookiStormtrooper 29.09.2015 14:29
      Highlight Highlight Kritik angekommen ;)
      Ich bin eben ein fauler Kerl, der ausserdem kein Facebook hat und will.
      Aber ich könnte dann mal ein paar Unterschriften beisteuern...
    • Rafaela Roth 29.09.2015 15:40
      Highlight Highlight @Asmodeus, wenn Sie Ihren Text vielleicht etwas kürzen könnten, würden wir ihn vielleicht sogar bringen. 790 Zeichen hatten Toni Brunner und Donat Kaufmann zur Verfügung. 790 Zeichen – kurz und bündig. :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tzaker 29.09.2015 13:28
    Highlight Highlight Habe nicht gewusst, dass man Editorial mit Partei-Propaganda gleichsetzen kann :O
    • Asmodeus 29.09.2015 13:37
      Highlight Highlight Schonmal Weltwoche gelesen? ;)
    • Tsunami90 29.09.2015 22:26
      Highlight Highlight Ne, da weiss ich vorher schon was drin steht :D
  • crust_cheese 29.09.2015 12:48
    Highlight Highlight Ist Brunners Editorial irgendwo xu finden, wenn ich gerade keine 20 Minuten zur Hand habe?
    • Rafaela Roth 29.09.2015 13:16
      Highlight Highlight Lieber crust_cheese, ich habs dir in den Artikel getan. Lieber Gruss.
    • TanookiStormtrooper 29.09.2015 13:44
      Highlight Highlight Oder hier das Komplette PDF:
      http://www.20min.ch/printpdf/ZH_20150915.pdf

      Es ist ja nicht wirklich ein Editorial, aber die Anzeige erweckt schon ein bisschen diesen Eindruck. Werbung auf der Titelseite finde ich schon grenzwertig, wenn das Ganze aber auch noch Politwerbung ist, ist es im höchsten Masse unseriös. 20min ist mit diesem Schritt in den Niederungen einer Weltwoche gelandet. Ich mache mir ernsthaft sorgen um die Pressefreiheit in diesem Land, offenbar ist es ja das Ziel des SVP-Milliardärs sich in sämtliche Medien einzukaufen.
    • Asmodeus 29.09.2015 13:51
      Highlight Highlight Heute in einer Zeitung übrigens auch ganz geil

      Ein ganzseitiger Bericht über das Bereitstellen von 18-20 Flüchtlingsplätzen in Containern und mittendrin ein SVP-Inserat.
      So von wegen "wir lösen Probleme".

      Als ob die SVP jemals ein Problem gelöst hätte. In 95% der Fälle zeigen sie mit nem Finger drauf, schreien "PROBLEM" und wenn es um die Problemlösung geht rennen sie schreiend weg.

      Ein bisschen so wie mein Ex-Chef.

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