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Etwa 200 Menschen nahmen an einer Protestkundgebung gegen 5G in Genf teil. Die Kundgebung war Bestandteil eines internationalen Protesttags.

Anti-5G-Demonstration in Genf. Bild: KEYSTONE

Rückschlag für das 5G-Netz – Genf beschliesst 5G-Moratorium für drei Jahre



Der Kanton Genf führt ein dreijähriges Moratorium für die Mobilfunkgenerationen 4G+ und 5G ein. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass alle neuen Antennen während dieses Zeitraums genehmigungspflichtig sind.

Dies beschloss der Grosse Rat am Donnerstagabend mit 60 Ja-Stimmen, 35 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Der zuständige Staatsrat Antonio Hodgers (Grüne) wies jedoch auf die Verwirrung hin um die Begriffe 4G+, 5G und dem 5G-Millimeterwellen-Frequenzbereich, der in der Schweiz noch nicht eingesetzt wird.

«Wenn Sie wollen, wird der Staat drei Jahre lang jede Antennenumrüstung verweigern, aber er wird dies ohne rechtliche Grundlage tun. Es besteht ein grosses Risiko, dass dieses Gesetz von einem Gericht aufgehoben wird», sagte Hodgers vor dem Grossen Rat.

Der Kanton habe bereits im vergangenen Jahr ein Moratorium für die Installation neuer Antennen eingeführt. Die Betreiber passten jedoch ihre Antennen an, um 4G+ zu ermöglichen, sagte der Staatsrat weiter.

Zudem fordert Genf, wie bereits der Kanton Neuenburg, ein landesweites Moratorium für den neuen 5G-Millimeterwellen-Frequenzbereich. Der Grosse Rat hiess eine entsprechende Kantonsinitiative mit 56 Ja- und 36 Nein-Stimmen gut. (oli/sda)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 01.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Will Genf nicht eine internationale Stadt sein? Diese Idiotie kommt sicher gut an.
  • Unsinkbar 2 29.02.2020 22:04
    Highlight Highlight Einfach SIM- Karten von SFR, Bouygues und andere französische Netzbetreiber kaufen (wenn diese 5g ausbauen), und man sollte in Genf 5g benutzen können 😅 Zudem sind die Grenzwerte in Frankreich ein bisschen (10x) höher 🇫🇷🇫🇷🇫🇷
  • blueberry muffin 29.02.2020 14:29
    Highlight Highlight Boomer Demenstration. Klimawandel egal - 5G omg.
    • Gustav.s 29.02.2020 19:13
      Highlight Highlight Geh zu Schule.
    • blueberry muffin 01.03.2020 00:38
      Highlight Highlight Wieso, hat dir doch auch nix gebracht.
  • Antinatalist 29.02.2020 02:31
    Highlight Highlight Dann wird Christina von Dreien wohl für drei Jahre nach Genf ziehen.
  • joda 28.02.2020 22:18
    Highlight Highlight oh mann...
  • Startrek 28.02.2020 18:40
    Highlight Highlight Wenn technische Laien (Politiker) auf Stimmenfang gehen und gut dastehen wollen......... anstatt aufzuklären anhand von Fakten (was halt aufwendiger wäre).
  • freakykratos 28.02.2020 18:14
    Highlight Highlight Baubewilligungen für Mobilfunkantennen sind Sache des Bundes. Der Kanton kann noch so lange von einem Moratorium schwafeln, wenn der Bund den Bau bewilligt werden die Antennen gebaut. Und falls der Kanton das dann verhindern will werden die zuständigen Personen an die Grenzen ihrer Kompetenzen erinnert.
    • Startrek 28.02.2020 18:35
      Highlight Highlight Falsch. Baubewilligungen sind Sache der Kantone/Gemeinden. Der Bund regelt abschliessend die Verordnung von nichtionisierender Strahlung, d.h. Kantone und Gemeinden dürfen daran nicht rumschrauben.
  • John Henry Eden 28.02.2020 17:33
    Highlight Highlight Witzig, dass sich gerade die Alkoholiker und die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung sorgen.
  • MarGo 28.02.2020 17:15
    Highlight Highlight Was der Mensch nicht kennt, fürchtet er und lehnt er ab...
  • NudelBürste 28.02.2020 17:06
    Highlight Highlight A: Wir müssen 5G verbieten!
    B: Warum?
    A: ...
    B: Warum?
    A: Es ist schädlich!
    B: Sagt wer?
    A: Facebook!
    • Caturix 29.02.2020 16:04
      Highlight Highlight Schädlich ? keine Ahnung, aber Kopfschmerzen gab es von dem ganzen Elektrozeugs. Darum im Schlafzimmer gar nichts mehr was strahlt. Sogar der Stromkreis ist bei mir jetzt aus. Wecker mit Batterie und das Natel ist auch in einem anderen Raum. Wifi ist im Haus auch komplett aus in der Nacht. Strom spart man damit auch noch.
    • BVB 29.02.2020 17:19
      Highlight Highlight @Caturix
      Placebo Effekt ist dir bekannt? Gibt es übrigens auch umgekehrt.
    • Caturix 29.02.2020 17:54
      Highlight Highlight @BVB Nein ist es nicht aber wenn man nicht betroffen ist kann man es auch nicht beurteilen. Ist bei vielem so das der Mensch mit Unverständniss reagiert wenn er etwas nicht kennt.
      Mir war es auch zuerst schleierhaft was los ist bis mir im Kantonspital von geraten wurde auf Elektrogeräte im Zimmer zu verzichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 28.02.2020 13:33
    Highlight Highlight Schade das im Artikel nicht (kurz) erklärt wird, was genau der Unterschied von 4G+, 5G und dem 5G-Millimeterwellen-Frequenzbereich ist.
    • Startrek 28.02.2020 18:33
      Highlight Highlight Ich nehme an die meinen mit 4G+ das von Swisscom aktivierte 5G auf der bestehenden 2100 MHz Frequenz, Swisscom hat dazu wohl UMTS (3G) auf dem 2100-Band abgeschaltet oder etwas runtergefahren. 5G ist das was man eigentlich installieren will. Läuft auf ähnlichen Frequenzen wie 4G. Grenzwerte bleiben dieselben wie bisher, 10fach strenger als in Nachbarländern. 5G-Millimeterwellen sind Hochfrequente Frequenzen im Bereich von 20 bis 30 GHz, diese dürfen in der CH gar nicht gebaut werden, da keine Frequenzen vergeben wurden.
  • Trinitrotoluol 28.02.2020 13:04
    Highlight Highlight Schade, wie werde ich Xenu bloss hören können?
    Benutzer Bild
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Gute frage. 🤔
      Funktioniert der Helm nur mit 5G oder funktioniert er auch mit 4G?
      Ansonsten könnte vielleicht auch eine Spule mit 5000 Meter feinem Kupferdraht helfen.
      Und wenn das nicht funktioniert, die Scientologen freuen sich immer über solche Fragen. 😇
    • Nik G. 28.02.2020 15:44
      Highlight Highlight Der Helm funktioniert leider nur für 2 G. Der 3 G Helm konnte ist noch nicht Serienreif weil die Wissenschaftlichen Daten fehlen. Es konnte bis jetzt nicht bewiesen werden, dass er Angeblich Gesundheitsschädliche Strahlen abwehren kann. In Tschernobyl durften sie nicht testen.
  • f.light 28.02.2020 11:30
    Highlight Highlight Unglaublich. Was kommt als nächstes dort? Ein Impf-Moratorium?
    • B-Arche 28.02.2020 14:59
      Highlight Highlight Das befürchte ich tatsächlich.
      Der Hauptgrund ist "social media".
      Nur dadurch können solche Gruppen Mehrheiten organisieren und Gefühle zum Primat der Politik erheben.

      Dass damit auf Dauer kein Staat zu machen ist wird die Zukunft beweisen wenn wir alle chinesische Kolonie geworden sind.
  • PC Principal 28.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Seit vielen Jahrzehnten wird der Effekt von elektromagnetischen Wellen untersucht. Es gibt keine Interaktion mit Zellgewebe. Noch nie hat eine Studie einen Schaden durch Handystrahlung festgestellt. Aber das ist den Gegnern nie genug, sie wollen "den" Beweis, dass es unschädlich ist. Aber wie will man beweisen, dass etwas nicht existiert? Ich kann nicht beweisen, dass es keinen Yeti oder kein Loch Ness Monster gibt.
    • K1aerer 28.02.2020 17:09
      Highlight Highlight Zumindest gibt es zu niederfrequenten Strahlungen Studie, die besagt, dass sogar Wunden geheilt werden können. Die Gegener können nicht einmal zwischen 4G und 5G unterscheiden, da erübrigt sich die Diskussionen mit denen.
    • Startrek 28.02.2020 18:35
      Highlight Highlight Danke! Mal einer der es kapiert!
    • Walter Hechtler 28.02.2020 19:15
      Highlight Highlight Schlimm wie Genf weiter und weiter hinter dem Technischen Fortschritt hinterher hinkt. Das wird Konsequenzen haben die vielen Leuten den Job Kosten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 28.02.2020 10:46
    Highlight Highlight Die würden gescheiter das Problem mit ihrem Regierungsrat lösen

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