Gesellschaft & Politik
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Gut 62 Prozent der Genfer wollen laut Umfrage Maudets Rücktritt

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DAS GENFER KANTONSPARLAMENT MAUDETS RUECKTRITT FORDERT --- Le conseiller d'Etat genevois Pierre Maudet redescend de scene durant l'assemblee generale extraordinaire du PLR Geneve ce mardi 15 janvier 2019 a Geneve. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Bild: KEYSTONE



Über 62 von 100 Genferinnen und Genfer fänden es angemessen, wenn der zu weiten Teilen entmachtete und angezählte FDP-Staatsrat Pierre Maudet seinen Rücktritt einreichen würde. Das zeigt eine am Montag publizierte Umfrage im Auftrag von RTS, «Le Temps» und Radio Lac.

Demnach bezeichnen nur 26 Prozent der Befragten einen Rücktritt als den falschen Weg. 12 Prozent sind unentschlossen. Sowohl FDP-Wähler (65 Prozent) als auch Personen, welche bei den Kantonswahlen im April 2018 für Maudet gestimmt haben (62 Prozent), würden einen Rücktritt des ehemaligen Bundesratskandidaten befürworten.

Die Gründe, die laut den Befragten für einen Rücktritt sprechen, sind zahlreich: Für viele soll er gehen, weil «er das Volk belogen hat». Andere sagen, dass er «nicht mit gutem Beispiel vorangegangen ist».

Dagegen argumentieren treue Maudet-Unterstützer, dass eine «unerbittliche Medienkampagne gegen seine Person» laufe. Einige unterstreichen gemäss der Umfrage seine trotz allem «hervorragende Politik» oder die geltende Unschuldsvermutung.

Imageschaden angerichtet

Fast Einigkeit herrscht darüber, dass der Imageschaden angerichtet ist. 94 Prozent der Befragten finden, dass Genfer Politiker nun generell einen weniger guten Ruf geniessen. Fast zwei Drittel sehen auch einen Imageschaden für die FDP Schweiz.

Maudet ist seit Monaten unter Druck aufgrund eines Verfahrens wegen Vorteilsnahme im Zusammenhang einer Reise nach Abu Dhabi. Das Vertrauen der Parteiführung auf kantonaler sowie nationaler Ebene hat der einstige Hoffnungsträger des Freisinns längst verspielt. Er weigert sich jedoch, als Staatsrat zurückzutreten. Ein Amtsenthebungsverfahren gibt es im Kanton Genf nicht.

Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 29. Januar und 5. Februar 1032 Genfer Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahren befragt. (tam/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 12.02.2019 08:54
    Highlight Highlight Was den freisinnigen am meisten geschadet hat, ist nicht allein Maudet, sondern dass sie ihm im Januar mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen haben. Dieses Ergebnis zeigt deutlich, wie die Genfer Freisinnigen denken.
  • Nelson Muntz 12.02.2019 06:15
    Highlight Highlight Wurden 38% der GenferInnen nicht befragt?
  • dä dingsbums 11.02.2019 22:21
    Highlight Highlight Nur 62%?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 11.02.2019 22:47
      Highlight Highlight Vieleicht sind die Restlichen 38% auch dafür das die ganze Spesenritterregierung zurücktritt?

      Maudet war ja nicht alleine, er war, Erkenntnisstand heute, der schlimmste Spesenritter aber eben in bester Gesellschaft
  • wasps 11.02.2019 20:42
    Highlight Highlight Das wird ihn nicht beeindrucken. Er wird irgendwelche Verschwörungstheorien aus der Schublade ziehen, um auch diese Umfrage zu verharmlosen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 11.02.2019 20:13
    Highlight Highlight Wie lange muss er nochmals Durchhalten bis zur Lebenslangen Rente?
    Ende Mai?
  • Sofort 11.02.2019 20:08
    Highlight Highlight Warum tritt er nicht zurück? Weil er dann das viele Geld nach Ende seines Mandats nicht erhält.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 11.02.2019 22:34
      Highlight Highlight Er muss noch etwas Durchhalten dann gibts wieviel Lrbenslange Rente?

      72'000.-?
    • 11magelösc 12.02.2019 03:51
      Highlight Highlight Jeder einzelne von uns würde, in Maudets Lage, genau dasselbe versuchen.

      Das ist ja das pikante Detail an der Geschichte.
      🤦‍♂️

      Wir Menschen eben.
      Verhalten uns dümmer als wir eigentlich wären.

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