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Bewaffneter Polizist war bei Florida-Massaker vor Schulgebäude, griff aber nicht ein



Beim Schulmassaker von Parkland soll ein bewaffneter Hilfspolizist vor Ort gewesen sein. Dieser soll aber nicht eingegriffen haben, hiess es bei einer Pressekonferenz der Polizei.

«Ich bin entsetzt und mir wird richtig übel. Dafür lassen sich keine Worte finden», sagte der Polizeichef von Broward County in Florida, Scott J. Israel, am Donnerstagmittag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz über das Verhalten des Hilfspolizisten.

«Reingehen und den Todesschützen konfrontieren. Den Todesschützen töten.»

Der uniformierte und bewaffnete Hilfssheriff war am vergangenen Mittwoch auf dem Schulgelände im Einsatz, als ein 19-Jähriger 17 Menschen erschoss. Er müsse gewusst haben, dass ein Attentäter im Gebäude sei, sagte Israel. Er habe aber vor dem Gebäude gewartet, statt einzugreifen.

Vom Dienst suspendiert

Das ginge aus dem Video der Überwachungskameras und Zeugenaussagen hervor. Auf die Frage, was der Hilfspolizist hätte tun sollen, antwortete Israel: «Reingehen und den Todesschützen konfrontieren. Den Todesschützen töten.»

Der Hilfspolizist wurde vom Dienst suspendiert und legte daraufhin sein Amt nieder. Zwei weiteren Polizisten drohe ebenfalls ein Untersuchungsverfahren. Sie sollen ernstzunehmenden Hinweisen auf den Attentäter von Parkland nicht nachgegangen seien. (sda/dpa)

17 Tote bei Schul-Massaker in Florida

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Video: srf/SDA SRF

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 23.02.2018 13:15
    Highlight Highlight mit der logik in den kommentaren der letzten tage, muesste man eigentlich auch messer und gabel vielleicht dazu noch teller verbieten, damit die fettleibigkeit, welche weltweit grasiert unter kontrolle gebracht werden kann.
  • mauchmark 23.02.2018 12:21
    Highlight Highlight Schade hatte der Polizist nicht den Mut und die Entschlossenheit eines Stephen Willeford - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/amoklauf-in-texas-stephen-willeford-spricht-ueber-die-verfolgungsjagd-a-1176812.html
  • lily.mcbean 23.02.2018 10:47
    Highlight Highlight Es ist absolut himmelschreiend ungerecht das ein Mann suspendiert wird weil er nicht gekillt werden wollte. Die Person die mit einem Revolver einen Jungen mit einer Schnellfeuerwaffe stellt würde ich gerne sehen. Da hätte jeder normale Mensch die Hosen voll!
    • just sayin' 23.02.2018 10:55
      Highlight Highlight schnellfeuerwaffe?
    • Klaus07 23.02.2018 18:27
      Highlight Highlight @just sayin’
      700-900 Schuss pro min. Was soll die AR-15 / M16 denn sonst sein als eine Schnellfeuerwaffe?
  • SeineEminenz 23.02.2018 10:31
    Highlight Highlight Jetzt unabhängig vom Hilfspolizist. Mit einer Pistole hat man praktisch keine Chance gegen ein (halbautomatisches) Sturmgewehr. Auch im Häuserkampf, wo die beengten Räume die Langwaffen beeinträchtigen, ist eine 9mm im Hintertreffen.
  • Snowy 23.02.2018 09:55
    Highlight Highlight Jeder, der mal ernsthaft Häuserkampf gemacht/trainiert hat,weiss wie schwierig es ist,einen Gegner in einem Gebäude auszuschalten.

    Ist man noch dazu alleine und in einem schreienden Chaos aus Teenagern und Rauchpetarden einzig mit seiner Faustfeuerwaffe bewaffnet vs eine AR-15 ist die Sache aussichtslos.

    Vergesst die ganzen Actionfilme und deren Helden! Im richtigen Leben benötigt man einen SWAT-Zug um einen Schützen in einem Gebäude auszuschalten. Und selbst dann (mit Kevlarhelmen, schussicheren Schildern, Spezialwesten etc etc) geschieht dies unter dem Einsatz des Lebens der Teilnehmenden.
  • fandustic 23.02.2018 09:20
    Highlight Highlight Ist jetzt natürlich ein gefundes Fressen für die Verantwortlichen und die Medien. Nun hat man den „eigentlich Schuldigen“ gefunden und kann ihn nun öffentlich geisseln. Aber ist klar, wenn‘s drinnen schiesst, alle rausrennen, dann geh‘st du alleine rein und rettest den Abend mit deinem Revolver. Läuft wahrscheinlich im Film so....im echten Leben macht das keiner. Da könnte er sich auch gleich den Revolver selber an den Kopf halten und abdrücken...das Resultat wäre dasselbe. Das eigentliche Problem liegt wo anders, nämlich an der Waffenfanatik der Amis im Allgemeinen.
  • abishot 23.02.2018 09:05
    Highlight Highlight Für solche Fälle gibt es trainierte Anti-Terroreinheiten. Und auch diese gehen nicht unüberlegt in so ein Gebäude. Im Militär (Häuserkampf) sah ich, wie schwer es ist in ein Gebäude vorzustossen, wo nur 1 Gegner drin ist.
  • gs_elevator 23.02.2018 08:59
    Highlight Highlight the only way to stop a bad guy with a gun is a good guy with a gun that does nothing about it 🙈
  • chäsli 23.02.2018 08:45
    Highlight Highlight Natürlich ist es kompletter Unsinn mehr Waffen, Lehrer zu bewaffnen usw., aber ein Problem haben die Amis.
    Im jetzigen Zeitpunkt sind hunderte Millionen Schusswaffen mit Munition aller Gattungen im Umlauf. Selbst wenn es einen totalen Stop aller Waffenverkäufe geben würde, wie lange würde es dauern bis in diesem Chaos einigermassen Ordnungen gemacht werden könnte ? So gesehen sind sie in einer verzweifelten Lage.
    • EvilBetty 23.02.2018 09:17
      Highlight Highlight Ja das ist so. Aber je länger man wartet umso länger dauerts.
    • Klaus07 23.02.2018 18:37
      Highlight Highlight Australien hat 1996 nach einem Massaker innert 10 Tagen ein scharfes Waffenrecht eingeführt. Der Staat hat innert einem Jahr über 1 Million Waffen zurückgekauft und vernichtet. 1996 sind 516 Menschen durch Schusswaffen umgekommen, 2011 noch 211. Seit 1996 gab es keinen einzigen Amoklauf mit mehr als fünf Toten mehr in Australien.
  • Butzdi 23.02.2018 08:22
    Highlight Highlight Dies zerstört nun komplett die Rethorik von Trump und seinen Sponsoren von der National Rifle Association, dass der ‘good guy with a gun’ Amokläufe verhindern würde. Der ‘good guy with a gun’ war da, aber hatte die Hose voll, weil er wusste, dass er mit seinem Revolver keinen Stich gegen eine AR-15 hat. Solche Schnellfeuerwaffen gehören wieder verboten. Bevor die Republikaner sie wieder zuliessen, waren Amokläufe massiv gesunken.
    • Slavoj Žižek 23.02.2018 08:33
      Highlight Highlight AR15 ist keine Schnellfeuerwaffe. Es hat Einzelschuss wie die Pistole
    • MaJoR ToM 23.02.2018 08:50
      Highlight Highlight Die Antwort der Reps ist abzusehen:
      Good Guy needs a bigger gun!
    • Evan 23.02.2018 08:51
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es nach der Ansicht dieser Fanatiker irgendetwas ändert ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamo91 23.02.2018 08:20
    Highlight Highlight Das sollte der beste Beweis dafür sein das bewaffnetes Personal an Schulen nicht die Lösung sein kann , aber NRA und ihre Anhänger werden auch dafür wieder andere ausreden finden.
    • Snowy 23.02.2018 09:56
      Highlight Highlight Klar, und ich weiss auch schon welche..

      Lehrer mit AR 15!! Ist doch logisch!
  • Bruno S. 88 23.02.2018 08:12
    Highlight Highlight Wie war das nochmal mit " the only way to stop a bad guy with a gun, is a good guy with a gun!" ?!
    Ein ausgebildeter Polizist hatte nicht den Mut den Amokschützen zu konfrontieren aber ein Lehrer wird es haben?!

    ...diese Republikaner *facepalm*...
    • Bene_ 23.02.2018 09:06
      Highlight Highlight Völlig einverstanden, dass die « good guy with a gun » Rhetorik nichts bringt. Trotzdem als Nebenbemerkung: Ein US-Hilfspolizist ist etwa so ausgebildet wie bei und ein Rekrut nach 2Wochen RS - wahrscheinlich noch weniger.
    • grind 23.02.2018 11:04
      Highlight Highlight und du denkst das bewaffnete lehrpersonal wär dann besser ausgebildet...
  • zwan33 23.02.2018 08:04
    Highlight Highlight Alleine dort reingehen? Ich glaube nicht, dass das viele Polizisten machen würden. Ich glaube auch nicht, dass das so gelernt wird.
    Immerhin wartet man in Deutschland heutzutage nicht mehr das Sonderkommando ab: https://www.welt.de/vermischtes/article9753114/Beim-Amoklauf-sollen-Polizisten-gleich-rein-gehen.html

    Warum war der Polizist alleine unterwegs und nicht mit einem Partner?

    Kann man zu einem frühen Zeitpunkt bereits zwischen einem Amoklauf und einem Terroranschlag, womöglich mit Sprengstoffgürteln, unterscheiden? Im Bataclan hat die Polizei erst nach 2 Stunden zugegriffen.

    • Asmodeus 23.02.2018 09:56
      Highlight Highlight Hilfspolizist an einer Schule.

      Das ist ein besserer Schullotse, mehr nicht.

      Wer glaubt so jemand halte einen Amokläufer auf, der spinnt.
  • walsi 23.02.2018 07:58
    Highlight Highlight Es ist eines mit einer Knarre rumlaufen und den starken Mann zu markieren, aber etwas ganz anderes im Ernstfall in ein Gefecht zu gehen und sein Leben zu riskieren.
  • Jein 23.02.2018 07:55
    Highlight Highlight Die Details wechseln von Fall zu Fall, dieses Mal gibt man halt den Ordnungskräften (FBI, Sheriff) die Schuld. Schöne Ausrede wieder um die Ursachen nicht zu bekämpfen.
  • Fritzeli 23.02.2018 07:50
    Highlight Highlight Gute Idee, lasst einen weiteren Sündenbock finden um von der NRA abzulenken. Hilft den massakrierten Schülern enorm..
  • Butschina 23.02.2018 07:45
    Highlight Highlight Und ich dachte immer die sollten nicht alleine in solch eine Situation gehen.
  • skankhunt42 23.02.2018 07:42
    Highlight Highlight So viel zum Thema Waffen retten Leben. Man braucht dann eben noch den Mut, sich einem bewaffneten Psycho in den Weg zu stellen.
  • roger.schmid 23.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Und schon scheitert die Theorie dieser NRA-Vögel und Trump (only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun) im Praxistest.

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