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Grosseinsatz der Zürcher Polizei, weil Taxigast die Rechnung nicht bezahlte
Mittendrin statt nur dabei 😁

Grosseinsatz der Zürcher Polizei. Bild: userinput

Nicht wegen der Rechnung, imfall! – Polizei rechtfertigt Grossfahndung nach Taxigast



Nach einer Meldung eines Taxifahrers über einen verdächtigen Fahrgast ist am Mittwochabend eine grossangelegte Fahndung nach einem unbekannten Verdächtigen aufgenommen worden. Am Donnerstagachmittag konnte der Unbekannte im Hauptbahnhof Zürich erkannt und festgenommen werden.

Ein Taxifahrer war mit einem unbekannten Mann aus dem Grossraum Mailand nach Zürich unterwegs. Der Fahrgast verhielt sich während der Fahrt ungewöhnlich nervös, was dem Fahrer suspekt vorkam. Am Bahnhofplatz in Zürich hielt das Taxi wunschgemäss an. Als der Fahrer den Restbetrag einkassieren wollte, stieg der junge Mann ohne zu bezahlen aus dem Fahrzeug aus und rannte in unbekannte Richtung davon.

Transportpolizei im Einsatz

Der Taxifahrer meldete dies und das verdächtige Verhalten seines Fahrgastes der Polizei. Eine breit angelegte Fahndung nach dem Unbekannten wurde eingeleitet. Stadt- und Kantonspolizei koordinieren ihre Einsätze und Ermittlungen. Die anfänglich unklare Situation veranlasste die Polizei im Verlaufe der Nacht eine Grossfahndung auszulösen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Personen überprüft.

Angehörige der Transportpolizei der SBB kontrollierten gegen 15.30 Uhr im Hauptbahnhof Zürich einen Mann, auf den das Signalement zutraf. Wie die weiteren Abklärungen zeigten, handelt es sich um den Gesuchten. Zurzeit steht seine Identität nicht zweifelsfrei fest. Die Hintergründe seines Verhaltens wie auch das Motiv seiner Reise werden nun von der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. 

Hintergründe unklar

Die Hintergründe seines Verhaltens wie auch das Motiv seiner Reise werden nun von der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Auf Anfrage sagt Kapo-Sprecher Werner Schaub: «Die Grossfahndung wurde natürlich nicht eingeleitet, weil der Taxigast die Rechnung nicht bezahlt hat». Der Taxi-Fahrer sei sehr besorgt über das «sehr spezielle Verhalten» des jungen Mannes gewesen und habe den Vorfall deshalb gemeldet.

Nach einer Lagebeurteilung sei entschieden worden, die Grossfahndung auszulösen. Schaub: «Es ist dann aber relativ schnell klar gewesen, dass es keine Hinweise dafür gibt, dass von dem Mann eine Gefahr ausgeht.»

Was am Verhalten des besagten Mannes besonders beängstigend war, will die Kapo nicht sagen. Alles weitere müsse nun im Laufe der Ermittlungen abgeklärt werden. (whr)

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