Wirtschaft
International

Multimilliardär Jack Ma ist Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas 🤔

Multimilliardär Jack Ma ist Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas 🤔

27.11.2018, 13:4627.11.2018, 13:57

Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba und Chinas reichster Mann, ist auch Mitglied der Kommunistischen Partei. Die überraschende Mitgliedschaft enthüllte am Montag das Parteiorgan, die «Volkszeitung».

epa05580639 Chinese internet billionaire and founder of Alibaba Group Jack Ma delivers a speech during an event titled 'A Conversation with Jack Ma on Entrepreneurship and Inclusive Globalization ...
Seit wann genau Ma Parteimitglied ist, ist nicht bekannt.Bild: EPA/EPA

Mas Äusserungen liessen bislang eher auf den Wunsch nach Abstand von der Politik schliessen. «Meine Philosophie ist es, die Regierung zu lieben – aber sie nicht zu heiraten», sagte Ma etwa auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahr 2007.

Beim Börsengang von Alibaba in den USA im Jahr 2014 war von einer Parteizugehörigkeit des Konzernchefs Ma keine Rede. Seit wann genau Ma Parteimitglied ist, ist nicht bekannt. Alibaba wollte sich dazu auf AFP-Anfrage nicht äussern.

«Meine Philosophie ist es, die Regierung zu lieben – aber sie nicht zu heiraten.»
Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba

Parteimitglieder in China müssen einen Eid schwören. Er lautet: «Sei loyal zur Partei, arbeite aktiv, kämpfe für den Kommunismus dein ganzes Leben lang, sei immer vorbereitet, alles für die Partei und das Volk zu opfern, und betrüge niemals die Partei.»

Präsident Xi Jinping will den Einfluss der Partei auf die Privatwirtschaft ausdehnen. In Unternehmen mit mehr als drei Parteimitgliedern sind diese gehalten, eine «Zelle» zu bilden – wenn nicht genug Parteimitglieder zusammenkommen, sollen sie sich mit welchen in nahen Unternehmen zusammentun. In drei von vier Unternehmen in China gibt es eine Organisation der Kommunistischen Partei. (whr/sda/afp)

Die reichsten IT-Unternehmer der Welt

1 / 15
Die reichsten IT-Unternehmer der Welt
1. Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon.com: 32 Milliarden.
quelle: epa/epa / jagadeesh nv
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Chinas Fliessbänder geraten immer mehr ins Stocken

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Oh Dae-su
27.11.2018 14:02registriert Mai 2017
Was ist daran so überraschend? Niemand in China wird so reich, ohne nicht zumindest sehr gute Beziehungen zur Kommunistischen Partei zu haben.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
aglio e olio
27.11.2018 13:53registriert Juli 2017
Wer so reich werden will muss Opportunist sein.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ökonometriker
27.11.2018 15:28registriert Januar 2017
Er und 90 Millionen andere Leute in China... das ist jetzt echt nichts besonderes.
00
Melden
Zum Kommentar
7
Weil «Hondius» doch auf Teneriffa anlegte: Gelangten infizierte Mäuse an Land?
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius»: Nun gibt es auch in Spanien eine Infektion. Zudem wächst auf Teneriffa die Sorge vor infizierten Nagern.
Kurz nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs «Hondius» ist ein spanischer Passagier positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Passagier sei nach dem positiven Testergebnis in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zeige jedoch bislang keine Krankheitssymptome, gab das Gesundheitsministerium in Madrid am Montagabend bekannt. Zuvor waren alle verbliebenen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffes auf Teneriffa evakuiert worden.
Zur Story