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Multimilliardär Jack Ma ist Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas 🤔



Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba und Chinas reichster Mann, ist auch Mitglied der Kommunistischen Partei. Die überraschende Mitgliedschaft enthüllte am Montag das Parteiorgan, die «Volkszeitung».

epa05580639 Chinese internet billionaire and founder of Alibaba Group Jack Ma delivers a speech during an event titled 'A Conversation with Jack Ma on Entrepreneurship and Inclusive Globalization' at the Ministry of Foreign Affairs in Bangkok, Thailand, 11 October 2016. Ma is in Thailand to attend the second Asian Cooperation Dialogue (ACD) summit.  EPA/RUNGROJ YONGRIT

Seit wann genau Ma Parteimitglied ist, ist nicht bekannt. Bild: EPA/EPA

Mas Äusserungen liessen bislang eher auf den Wunsch nach Abstand von der Politik schliessen. «Meine Philosophie ist es, die Regierung zu lieben – aber sie nicht zu heiraten», sagte Ma etwa auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahr 2007.

Beim Börsengang von Alibaba in den USA im Jahr 2014 war von einer Parteizugehörigkeit des Konzernchefs Ma keine Rede. Seit wann genau Ma Parteimitglied ist, ist nicht bekannt. Alibaba wollte sich dazu auf AFP-Anfrage nicht äussern.

«Meine Philosophie ist es, die Regierung zu lieben – aber sie nicht zu heiraten.»

Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba

Parteimitglieder in China müssen einen Eid schwören. Er lautet: «Sei loyal zur Partei, arbeite aktiv, kämpfe für den Kommunismus dein ganzes Leben lang, sei immer vorbereitet, alles für die Partei und das Volk zu opfern, und betrüge niemals die Partei.»

Präsident Xi Jinping will den Einfluss der Partei auf die Privatwirtschaft ausdehnen. In Unternehmen mit mehr als drei Parteimitgliedern sind diese gehalten, eine «Zelle» zu bilden – wenn nicht genug Parteimitglieder zusammenkommen, sollen sie sich mit welchen in nahen Unternehmen zusammentun. In drei von vier Unternehmen in China gibt es eine Organisation der Kommunistischen Partei. (whr/sda/afp)

Die reichsten IT-Unternehmer der Welt

Chinas Fliessbänder geraten immer mehr ins Stocken

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Video: srf

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • patientzero 27.11.2018 17:21
    Highlight Highlight 🤣
  • Sauäschnörrli 27.11.2018 15:56
    Highlight Highlight Wo sollte er denn sonst Mitglied sein, in einer der Blockparteien?
  • Ökonometriker 27.11.2018 15:28
    Highlight Highlight Er und 90 Millionen andere Leute in China... das ist jetzt echt nichts besonderes.
  • TanookiStormtrooper 27.11.2018 15:21
    Highlight Highlight In China gibt es nun mal nur eine Partei. Entweder er will Einfluss auf die Richtung nehmen, in die sich sein Land entwickelt oder es ist für ihn leichter "Schwierigkeiten" mit der Politik auszuräumen wenn er die richtigen Leute kennt und mal "zum Abendessen" einladen kann.
    Läuft doch bei uns nicht anders, da muss sich jemand wie er einfach bei mehreren Parteien "einkaufen".
  • Mitsch 27.11.2018 15:02
    Highlight Highlight Da gibts noch den feinen Unterschied zwischen freiwilliger Mitgliedschaft und "freiwilliger Mitgliedschaft".

    Wahrscheinlich wurde ihm irgendwann nahegelegt, dass es nun an der Zeit sei "etwas zurück zu geben"...
  • saukaibli 27.11.2018 14:59
    Highlight Highlight Die Kommunistische Partei Chinas ist in etwa so kommunistisch wie die Sozialdemokratische Partei Deutschlands sozial ist. Also was soll's?
  • roger.schmid 27.11.2018 14:22
    Highlight Highlight China nennt sich kommunistisch 🤔
  • P. Silie 27.11.2018 14:06
    Highlight Highlight Alles andere hätte mich jetzt überrascht! Das einzig rote bei der Kommunistischen Partei Chinas ist jeweils der Ferrari in jedermanns Garage..
  • Oh Dae-su 27.11.2018 14:02
    Highlight Highlight Was ist daran so überraschend? Niemand in China wird so reich, ohne nicht zumindest sehr gute Beziehungen zur Kommunistischen Partei zu haben.
  • aglio e olio 27.11.2018 13:53
    Highlight Highlight Wer so reich werden will muss Opportunist sein.

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