Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das sind die Nachfolger von Viola Amherd und Toni Brunner



Die nachgerutschten Nationalraete Mike Egger, SVP-SG, rechts, und Matthias Bregy, CVP-VS, leisten den Amtseid am ersten Tag der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 4. Maerz 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bregy (l.) und Egger (r.) ersetzen Amherd und Brunner. Bild: KEYSTONE

Zu Beginn der Frühjahrssession sind unter der Bundeshauskuppel zwei neue Gesichter zu erkennen. Der Nationalrat hat am Montag Philipp Matthias Bregy (CVP/VS) und Mike Egger (SVP/SG) in seinen Reihen aufgenommen.

Die beiden neuen Parlamentsmitglieder wurden vereidigt und erhielten in der grossen Kammer einen Antrittsapplaus. Sie treten in grosse Fussstapfen.

Bregy ersetzt Viola Amherd, die im Dezember in den Bundesrat gewählt worden ist und seit Anfang Jahr dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vorsteht. Nach deren Wahl zeigte sich der Bregy erfreut über das Nachrücken in den Nationalrat.

Der 40-jährige Oberwalliser Rechtsanwalt Bregy sass rund zehn Jahre im Grossen Rat, zuletzt als Fraktionschef, und ist seit 2013 Gemeinderat an seinem Wohnort in Naters. Nach eigenen Angaben engagiert er sich besonders in den Bereichen Gesundheits-, Tourismus- und Verkehrspolitik. Bregy ist verheiratet und hat ein Kind.

Egger greift nach dem «Stöckli»

Mit Mike Egger kommt es bei der Vertretung der St. Galler SVP im Nationalrat zu einem Generationenwechsel. Der erst 26-jährige Fleischfachmann aus Berneck erbt den Platz des zurückgetretenen Ex-Parteichefs Toni Brunner.

Egger hat als Kantonsrat politische Erfahrung - er gehört dem Parlament seit 2012 an. Egger ist dem konservativen Flügel der SVP zuzuordnen. Einer seiner politischen Schwerpunkte war der Kampf für ein kantonales «Burkaverbot», das als Verhüllungsverbot an der Volksabstimmung vom 23. September 2018 angenommen wurde.

Die Nachfolge von alt FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter wird im März geregelt. Dann wählt die St. Galler Bevölkerung einen (provisorischen) Ersatz für die gewählte Bundesrätin ins «Stöckli». Es bewerben sich sieben Personen - darunter auch Mike Egger. Neben weiteren Kandidierenden von FDP, CVP und Grüne gehen drei Parteilose ins Rennen.

Im Herbst bei den eidgenössischen Wahlen werden dann alle 246 Sitze im Parlament neu vergeben. (sda)

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Victoria und New South Wales öffnen Grenze

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel