Schweiz
FC Sion

«Wir waren schon Dubbelis» - Constantin und Fringer versöhnen sich nach Prügel-Attacke

Die Constantin-Attacke im Video. Video: YouTube/Teleclub

«Wir waren schon Dubbelis» - Constantin und Fringer versöhnen sich nach Prügel-Attacke

31.12.2017, 04:0031.12.2017, 08:36

Es war der Skandal des Jahres in der Fussball-Schweiz: Sion-Boss Christian Constantin streckte im September TV-Experte Rolf Fringer am Spielfeldrand mit Faustschlägen nieder. 

Jetzt haben sich die beiden Streithähne wieder versöhnt. «Wir haben Frieden geschlossen», sagen die beiden in einem Interview mit dem Sonntagsblick. Sie seien beide «Dubbelis» gewesen. 

Constantin und Fringer schliessen bei einem Glas Fendant Frieden.
Constantin und Fringer schliessen bei einem Glas Fendant Frieden.screenshot blick.ch

Constantin zeigte sich bei einem Glas Fendant reumütig. Gewalt könne nie eine Lösung sein. «Ich weiss, dass es nicht gut ist, was ich getan habe und man einen solchen Konflikt eigentlich anders lösen müsste.»

«Ich weiss, dass es nicht gut ist, was ich getan habe und man einen solchen Konflikt eigentlich anders lösen müsste.»
Christian Constantin

Im Vorfeld der Constantin-Attacke hatte Fringer den Sion-Chef heftig kritisiert. «Ich habe in der einen oder anderen Formulierung übers Ziel hinausgeschossen. Wir lieben doch beide den Fussball. Konzentrieren wir uns nun darauf», so Fringer dazu. 

Der TV-Experte erklärte zudem, dass er auf eine Strafanzeige sowie zivilrechtliche Schritte gegen Constantin verzichtet. Ebenso zieht Constantin seine Klage wegen Beleidigung gegen Fringer zurück. 

Wegen der Attacke hat der Fussballverband Constantin für neun Monate aus allen Schweizer Stadien verbannt. Dies akzeptiert der Sion-Boss trotz seiner Entschuldigung nicht. Die Strafe sei überrissen. «Da fühle ich mich ungerecht behandelt und werde gegen die Strafe vorgehen», kündigt Constantin an. 

(amü)

Drei Explosionen, zwei Verdächtige, einer davon in Haft

Video: srf
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