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Schär nach seinem Tor gegen Albanien an der EM 2016.
Schär nach seinem Tor gegen Albanien an der EM 2016.Bild: AP/AP

Schärs Neustart bei La Coruña – als einziger Schweizer in der Primera Division

Mit Fabian Schär mischt nach drei Jahren Unterbruch wieder ein Schweizer in Spaniens höchster Liga mit. Der 25-jährige Nationalverteidiger nimmt bei Deportivo La Coruña einen neuen Anlauf nach zwei unbefriedigenden Saisons bei Hoffenheim.
17.08.2017, 14:5417.08.2017, 15:22

Auf dem Papier scheint Fabian Schärs Ausgangslage an der Atlantikküste im Nordwesten Spaniens nicht allzu komfortabel. Die drei Konkurrenten Schärs um die Plätze in der Innenverteidigung werden auf dem Transfermarkt höher gehandelt.

Der 25-jährige Ostschweizer mit gehobenen Qualitäten im Spielaufbau stand aber in den letzten beiden Testpartien, bei den Zu-Null-Siegen gegen West Bromwich (2:0) und Teneriffa (3:0), in der Startelf und er sagte gegenüber dem «St.Galler Tagblatt»: «Die Spanier gaben mir ein gutes Gefühl und bemühten sich am stärksten um mich. Es hat gepasst.»

Als «Schweizer Gardist» wird Schär den Fans in seiner neuen Heimat vorgestellt.
Als «Schweizer Gardist» wird Schär den Fans in seiner neuen Heimat vorgestellt.bild: twitter

Zum Auftakt gleich gegen Real

Er habe sich bewusst gegen eine Rückkehr in die Schweiz entschieden, so Schär weiter. Will heissen: Der St.Galler mit engem Bezug zur Familie in der Schweiz will sich im Ausland durchbeissen und nimmt dafür private Abstriche in Kauf. «Von nun an erhält das Sportliche noch mehr Gewicht», kündigte er an, nachdem er in Hoffenheim unter Trainer Julian Nagelsmann meist auf der Tribüne gesessen war und es ihn an freien Tagen oft in die Heimat gezogen hatte.

Deportivo La Coruñas Glanzzeiten mit dem Meistertitel 2000 und dem Einzug in die Halbfinals der Champions League 2004 liegen eine Weile zurück. Seit der Saison 2010/11 stieg der Klub zweimal ab; beide Male gelang «Superdepor» der sofortige Wiederaufstieg. Die letzte Saison beendeten die Galicier auf dem 16. Platz. Zum Auftakt der neuen Spielzeit gastiert am Sonntag Real Madrid im Estadio Municipal de Riazor. (ram/sda)

Unsere Lena spricht wie Fabian Schär: «Hört auf, den St.Galler Dialekt zu hassen!»

Video: watson/Emily Engkent

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GC mit grosser Wende zum Erfolg – St.Gallen wirft den Sieg weg
Die Grasshoppers bleiben in dieser Saison ungeschlagen. Der Rekordmeister bezwingt zuhause den FC St.Gallen, der schon früh mit 2:0 in Führung lag und in der Folge zahlreiche allerbeste Möglichkeiten ausliess.

«Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», sprach St.Gallens Stürmer Julian von Moos nach der Partie im SRF Klartext. Denn er stellte korrekt fest: «Wir haben Chance um Chance um Chance und müssten heute mindestens sechs Tore schiessen.» Dass die Ostschweizer eine 2:0-Führung nach zwölf Minuten aus der Hand gaben, mache ihn ein wenig sprachlos. «Ich bin sehr enttäuscht», sagte von Moos.

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