USA
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epaselect Democratic Presidential candidate, former NYC Mayor Michael R. Bloomberg, waves at the crowd at the start of the ninth Democratic presidential debate at the Paris Theater in Las Vegas, Nevada, USA, 19 February 2020.

Im Zentrum der Attacken: Michael Bloomberg. Bild: EPA

«Arroganter Milliardär»: Bloomberg wird bei TV-Debatte gegrillt – die wichtigsten Punkte



Es war sein erster Auftritt bei einer Fernsehdebatte der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber – und Mike Bloomberg musste gleich so richtig einstecken. Aber der Reihe nach:

Was ist passiert?

Bei der Runde in Las Vegas in der Nacht zu Donnerstag griffen ihn alle anderen fünf Demokraten ab der ersten Minute an. Sie warfen Bloomberg unter anderem vor, in seiner Zeit als Bürgermeister von New York rassistische Polizeitaktiken vorangetrieben und in seinem Unternehmen Frauen diskriminiert zu haben.

Warrens Attacke zu Beginn:

Weitere Vorwürfe gegen den Milliardär: Er lege seine Steuererklärungen nicht offen und wolle sich die Nominierung der Demokraten für die Präsidentschaftswahl erkaufen. Bloomberg hatte Mühe, sich gegen die Angriffe zur Wehr zu setzen.

Bloomberg, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gründete, ist einer der reichsten Menschen der Welt. Er war erst Ende November und damit sehr spät in das Rennen eingestiegen und arbeitete sich nach und nach in nationalen Umfragen nach vorne. Inzwischen liegt er dort auf Rang drei. Für Bloomberg war es die erste TV-Debatte, zur Teilnahme qualifiziert hatte er sich durch Umfrageergebnisse.

Dann war das Motto «Alle gegen Mike»?

Nein, nicht im geringsten. Nicht nur Mike Bloomberg wurde bei der Debatte zur Zielscheibe harter Kritik. Alle Präsidentschaftsanwärter auf der Bühne – mit dabei auch die Senatoren Bernie Sanders und Amy Klobuchar sowie der frühere US-Vizepräsident Joe Biden und der Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg – griffen einander heftig an. In einer teils atemlosen Debatte nutzten die Präsidentschaftsbewerber nahezu jede Antwort für eine Breitseite gegen die Konkurrenz.

Wie war der Ton?

Die Debatte wurde überaus angriffig und mit scharfen Worten geführt. Elizabeth Warren etwa sagte mit Blick auf Bloomberg und den republikanischen Präsidenten Donald Trump, es mache keinen Sinn, «einen arroganten Milliardär durch einen anderen zu ersetzen». Sie bezeichnete Bloombergs frühere Polizeitaktiken in New York als rassistisch und setzte ihm vor allem mit Blick auf Vorwürfe zu, er habe sich in seinem Unternehmen wiederkehrend sexistisch gegenüber weiblichen Angestellten geäussert und die Betroffenen mit Vertraulichkeitsvereinbarungen zum Schweigen gebracht.

Bloomberg und Sanders schenkten sich nichts:

Warren forderte Bloomberg auf, diese Vereinbarungen aufzuheben und die Vorwürfe aufzuklären. Buttigieg wiederum warf Bloomberg vor, er wolle die demokratische Partei kaufen. Sanders nannte Bloombergs Reichtum unmoralisch.

Wie reagierte Bloomberg?

Der New Yorker bemühte sich nach Kräften, die Anwürfe abzuwehren. So versprach Bloomberg etwa die baldige Offenlegung seiner Finanzen und entschuldigte sich erneut für die unter seiner Ägide in New York eingeführte und später als verfassungswidrig eingestufte Polizeitaktik «stop and frisk», bei der Polizisten Menschen willkürlich kontrollieren und durchsuchen konnten – was in New York überdurchschnittlich oft Afroamerikaner und Latinos traf.

Mit Blick auf sein immenses Vermögen entgegnete Bloomberg, er habe hart dafür gearbeitet und spende grosse Summen, um das Land besser zu machen. In die Defensive geriet er beim Thema Sexismus. Er wies hier auch Warrens Forderung nach einer Aufhebung der Stillschweigevereinbarungen zurück.

Wie erging es Bernie Sanders?

Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks during a Democratic presidential primary debate Wednesday, Feb. 19, 2020, in Las Vegas, hosted by NBC News and MSNBC. (AP Photo/John Locher)

Bloomberg sieht ihn ohne Chance: Bernie Sanders. Bild: AP

Auch er bekam diverse Attacken ab. Seine Mitstreiter warfen ihm unter anderem vor, seine Pläne für eine staatliche Krankenversicherung für alle seien vollkommen unbezahlbar und im US-Kongress nicht mehrheitsfähig. Buttigieg sagte, Sanders wolle mit seinen radikalen Ideen die Partei zugrunde richten.

Wie hielt sich Amy Klobuchar?

Sie war einigem Spott dafür ausgesetzt, dass sie kürzlich in einem Interview nicht in der Lage gewesen war, den Namen des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador zu nennen. Warren wiederum hielt Klobuchar vor, deren Pläne in Sachen Krankenversicherung seien mehr als dünn.

Auch der Präsident meldete sich zu Wort:

Wer hat denn eigentlich die besten Karten?

Nun, in den ersten beiden Vorwahl-Staaten Iowa und New Hampshire hatten Sanders und Buttigieg vorne gelegen. Biden, der lange als Favorit in dem Rennen galt, fuhr jeweils nur einen enttäuschenden vierten und fünften Platz ein. Bei der Debatte in Las Vegas blieb er von Attacken weitgehend verschont – ein Zeichen dafür, dass ihn seine Mitstreiter kaum mehr als grosse Konkurrenz anzusehen scheinen. In nationalen Umfragen liegt Sanders vorne, auf Platz zwei Biden, Bloomberg folgt bereits auf Platz drei.

Und in den nächsten Wahlen?

Die nächste Vorwahl steht am Samstag im US-Bundesstaat Nevada an. Die harten Auseinandersetzungen zeigen, wie umkämpft das Rennen ist. Auch in Nevada liegt Sanders in Umfragen vorne. In South Carolina, wo am 29. Februar gewählt wird, hat Biden seinen grossen Umfrage-Vorsprung über die vergangenen Wochen eingebüsst und liegt dort nur noch knapp in Führung.

Am 3. März steht die nächste grosse Wegmarke an: der «Super Tuesday» mit Vorwahlen in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten. Bloomberg hat die ersten Vorwahl-Staaten bei seiner Wahlkampagne komplett ausgespart und setzt alle Kraft auf die «Super Tuesday»-Staaten. (sda/dpa)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joevanbeeck 20.02.2020 13:08
    Highlight Highlight Die Demokraten haben nicht umsonst den Esel als Maskottchen, wobei man diesem klugen Tier wirklich Unrecht tut.
  • FrancoL 20.02.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich denke die DEMS sollten mehr auf das setzen was sie anzubieten haben, anstelle immer nach bester trumpschen Manier aufeinander los zu gehen.
    Den Bürger dürfte es mehr interessieren was gemacht wird und nicht was der Gegner falsch macht.
    • Cpt. Jeppesen 20.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Dem kann ich nicht zustimmen. Der Vorgang zur Zeit ist ein parteiinterner Auswahlprozess der Demokraten. Dort geht es darum sich von anderen Mitbewerbern abzusetzen. Das Ziel ist eh klar, die Abwahl von Trump, das wollen alle Bewerber erreichen.
      Bernie Sanders und Elisabeth Warren haben beide ihr Programm sehr wohl bekannt gegeben. Dass die anderen Kandidaten weniger oder nichts zu sagen haben, wie sie die Probleme lösen wollen, ist wohl das Problem dieser Kandidaten.
      Wenn man selbst nichts zu sagen hat, bleibt nur das Attackieren anderer übrig.
  • pfffffffff 20.02.2020 10:17
    Highlight Highlight das erinnert doch stark an ein Kasperlitheater. Auf jeden Fall ist es eine Show, die ziemlich lustig ist, wenn man den ganzen Ernst (Hey Jungs und Mädels, es geht um die Wahl des US-Präsidenten, hallloooooo!!!) beiseite lässt. Vor allem die Stimme auf dem Off, die sich über alle lustig macht, und dabei vergisst, wie lächerlich sie in der Aussenwelt rüber kommt.
    • Hoci 20.02.2020 12:14
      Highlight Highlight Ich denke Show und redegewandheit, durchsetzungsfähigkeit, allgemein Kommunikation ist much entscheidend für einen Präsidenten.
      Insofern macht das ganze Sinn, auch um zu sehen wer welche Laichen im Keller hat und wie diese Person damit umgeht.
      Gegen die Reps wirds einiges härter spöter im Wahlkampf, und professionell unfair.
  • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 20.02.2020 09:55
    Highlight Highlight Er lege seine Steuererklärungen nicht offen, wird ihm vorgeworfen. Das dürfte kein Hindernis sein, Präsident zu werden. Denn das tat der amtierende Präsident auch nicht.
  • juni_de_monet 20.02.2020 09:50
    Highlight Highlight Ich glaube es ist ein Fehler unterlaufen. National finde ich Biden immer noch auf Platz 2 in den Umfragen und Buttigieg weit abgeschlagen.
    • Martin Lüscher 20.02.2020 10:43
      Highlight Highlight @juni_de_monet: Stimmt. Ist korrigiert. Danke!
  • Madison Pierce 20.02.2020 09:30
    Highlight Highlight Die werden jetzt so lange über einander herziehen und Negativwerbung schalten, bis sich der Normalbürger denkt: "Die haben alle auch Dreck am Stecken oder sind unfähig, also kann ich der Wahl fernbleiben, würde eh nichts ändern. Bei Trump wissen wir wenigstens, was wir haben."

    Die ideologischen Republikaner wählen eh Trump, deshalb wird die Wahl von den Wählern der Mitte entschieden. Die sollte man jetzt nicht vergraulen, indem man ihnen dauernd erzählt, was welcher demokratische Kandidat nicht kann oder falsch gemacht hat.
  • PrivatePyle 20.02.2020 09:21
    Highlight Highlight 2019 waren in New York 93% der inhaftierten Mordverdächtigen Schwarze oder Hispanics. 86% der verurteilten Vergewaltiger und 92% der Einbrecher.

    Aber Hauptsache die Polizeitaktiken von Bloomberg als rassistisch zu verunglimpfen. ^^

    Zum guten Glück werden linke Ideologen wie Warren und Sanders in den USA niemals gewählt! Es ist schon schlimm genug diese Träumer bei uns in den europäischen Regierungen ertragen zu müssen.

    https://www.nationalreview.com/corner/bloomberg-is-correct-about-crime-in-new-york-city/
    • smartash 20.02.2020 10:58
      Highlight Highlight oder diese Statistik ist eben ein Indiz für den Rassismus bei der US-Polizei
    • Cpt. Jeppesen 20.02.2020 11:23
      Highlight Highlight 1936 waren 93% der Wirtschaftskriminellen In Deutschland Bürger jüdischen Glaubens...
      Bei Statistiken sollte man immer auch schauen was die Gründe sind für die dort verwendeten Zahlen. Die Zahlen an sich sind wertlos wenn diese aus dem Kontext gerissen werden.
    • peeti 20.02.2020 11:28
      Highlight Highlight Haha, als Quelle gibst du ernsthaft die rechtskonservative National Review an?
      Die Daten mögen stimmen, aber das gibt den Gesetzeshütern in den USA wie auch hier bei uns kein Recht, mit Racial Profiling Personen ohne Grund ausser ihrer Hautfarbe anzuhalten und zu schikanieren.

      Und: Denke es geht uns in Europa dank sozialen Reformen vergleichsweise gut. Was deine „linken Ideologen“ fordern, sind bei uns z.T. schon lange etablierte und breit akzeptierte soziale Errungenschaften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 20.02.2020 08:56
    Highlight Highlight So wird das nichts mit der Nichtmehrwahl Trump's. Wenn es noch ein Spaltpilz der Dem's gebraucht hätte, dann Bloomberg. Er ist, wie Sanders für einen Teil der Dem's NICHT wählbar. Die bleiben dann zu Hause. Ob gemässigte Rep's oder Wechselwähler wirklich Bloomberg statt Trump ankreuzen, bezeweifle ich. Wenn man wirklich Trump weghaben will, braucht es einen der beiden jungen Gemässigten und volle Kanne Unterstützung durch die Geldsäcke. Der Vizepräsikandidat sollte ihn/sie dann ergänzen.
  • Ferdinend 20.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Wenn die Demokraten wirklich einen Milliardär gegen einen anderen Milliardär ins Rennen schicken dann ist die USA endgültig im Endstadium einer Oligarchie angekommen.
    • Hoci 20.02.2020 12:19
      Highlight Highlight Ist längst ne Bananenrepublik, sonst wäre trumpel gar nicht möglich.
  • P. Silie 20.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Äusserst interessant in den USA den Kampf zwischen Links gegen Rechts zu beobachten.. der findet nicht nur in der Bevölkerung zwischen Demokraten und Republikanern statt, sondern direkt in der demokratischen Partei (wer ist mehr links als der/die andere).
    Das Geld des 'arroganten' Bloomberg wird man dann schlussendlich doch nehmen, um Trump zu stürzen.

    Anyway - macht Euch mal keine Sorgen, Trump tut in den letzten 2 Wochen so ziemlich alles um nicht wiedergewählt zu werden. Dabei müsste er sich nur zurücklehnen, sein Handy in der Schublade verstecken und den Mund halten.
    • peeti 20.02.2020 11:34
      Highlight Highlight „Trump tut in den letzten 2 Wochen so ziemlich alles um nicht wiedergewählt zu werden.“

      Erstens: wieso sollte er?
      Zweitens: Als verheiratete Typ und Vater kann er Schweigegeld an eine Pornodarstellerin zahlen und wird trotzdem von den Ultrakonservativen unterstützt/gewählt🤷🏽‍♂️ Ich wüsste nichts, weshalb sich Trumps Gefolgschaft plötzlich gegen ihn richten würde.
    • Pümpernüssler 20.02.2020 12:18
      Highlight Highlight Die Dems sind genauso rechts nur dass die Reps halt einen Schritt weiter rechts sind.
    • P. Silie 20.02.2020 12:42
      Highlight Highlight @ Peeti: Ich meinte es ernsthaft. Ich habe das dumpfe Gefühl er will gar nicht mehr wiedergewählt werden.

      Ach die Skandale persönlicher Natur interessieren die Wähler nicht. Trump hat trotz all der Eskapaden 49% und die Mehrheit der Electorals bekommen.
      Mir geht es um die Begnadigungen die er soeben aussprach und wie er William Barr's Arbeit torpediert. Vorallem aber die Begnadigungen -> sollte in meinen Augen verboten werden dass eine einzige Person (ob Trump oder sonst wer) die Arbeit von Richtern, Geschworenen etc. zunichte machen kann. Einige der Begnadigungen sind äusserst fraglich.
  • Chili5000 20.02.2020 08:22
    Highlight Highlight Was für ein unwürdiger Affenzirkus. Jeder der lauter Schreit als der andere und weniger harte Treffer kassiert kommt bei den Massen durch. Sowas will die SVP auch bei uns haben. Die wollten doch tatsächlich das der Bundesrat von "Volch" gewählt werden sollte. Nie und nimmer!
  • Max Dick 20.02.2020 08:20
    Highlight Highlight Die Quizfragen für die Kandidaten in Talkshows werden aber immer einfacher. George W. Bush wurde damals noch gefragt wer der Präsident der Schweiz sei (was er erstaunlicherweise nicht wusste). Jetzt wird nur noch nach Mexikos Präsident gefragt.
    • Count Suduku 20.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Ich finde die Bezeichnung Präsident der Schweiz verzerrt das Erscheinungsbild unserer Regierung gehörig.
    • The Destiny // Team Telegram 20.02.2020 10:29
      Highlight Highlight Ja, heutzutage bekommen Sie das Skript wahrscheinlich schon zwei Tage vorher und Schauspielern dann noch ein wenig.
    • Max Dick 20.02.2020 10:50
      Highlight Highlight Count Suduku: Stimmt das war völlig falsch. Das war damals nämlich eine Präsidentin, Ruth Dreifuss.

      Fairerweise muss man sagen, würde es in der CH eine Umfrage geben, wer der Capo unseres südlichen Nachbarlandes ist, würde wohl eine Mehrheit mit Berlusconi antworten, gefolgt von Salvini.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 20.02.2020 08:00
    Highlight Highlight So traurig es klingt: ich glaube es spielt keine Rolle wer gewinnt. Trump wird die nächsten 4 Jahre wohl im Amt bleiben.
    Das Gerrymandering verhindert so gut wie jede gerechte Wahl.
    • P. Silie 20.02.2020 20:03
      Highlight Highlight "Gerrymandering" und Sie vergassen Russland noch.. die Schuldigen scheinen ja bereits ausgemacht zu sein...
  • Hans12 20.02.2020 08:00
    Highlight Highlight Diese Leute gehören mehr oder weniger der selben Partei an. Und nun zerfleischen sie sich gegenseitig. Wer auch immer gewinnt, ein müder und angeschossener Kandidat wird es schwer gegen Trump haben.Die Demokraten müssten jetzt einig zusammenstehen. Aber es geht halt wieder mal mehr ums Ego als um die Sache, dem Wohl des Landes.
  • Irum 20.02.2020 07:32
    Highlight Highlight Die grosse Hollywoodshow geht in die nächste Runde. Während sich die Demokraten gegenseitig zerfleischen und sich so jeglicher Chance auf eine Wahl versauen, kann sich Trump zurücklehnen und geniessen. Gegen solche Figuren hat der Kerli ein leichtes Spiel und wir kriegen nochmal 4 Jahre diesen Clown.
  • AdvocatusDiaboli 20.02.2020 07:00
    Highlight Highlight Das macht alles nichts. Bloomberg wird sich das Ticket einfach kaufen.
  • Coffeetime 20.02.2020 06:59
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, aber Zuhören und kompromissbereit sein würden allen gut tun? 🤔
    • MarGo 20.02.2020 07:31
      Highlight Highlight Im "ich-zerfetz-meine-Gleichgesinnten"-Tubeli-Duell doch nicht... da ist sich jeder Spinnefeind...

      ... und ist nur ein weiteres Instrument das Land zu spalten...
    • Weisser Mann 20.02.2020 07:57
      Highlight Highlight Problem ist, dass die Demokraten nicht mal wirklich gleichgesinnt sind. Während die Republikaner schon fast stramm zusammen hinter Trump stehen, gibt es bei den Demokraten krasse widersprüche. Gerade bei den Fragen zu Besteuerung und dem Gesundheitswesen.

      Das ist das Problem wenn man nur ein Zweiparteien-System hat. Die Demokraten vereinen unter sich Links- und Mittigpositionierte. Dass da keine Einheit herrscht ist klar.
    • Bruno S.1988 20.02.2020 08:15
      Highlight Highlight Erstens sind es keine Gleichgesinnten und zweitens ist das der falsche Zeitpunkt um sich gegenseitig kompromissbereit zu zeigen. Es geht darum den richtigen Kandidaten auszusuchen, dem man später dann zuhören soll und Kompromisse eingehen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 20.02.2020 06:58
    Highlight Highlight Bloomberg ist für mich der mit Abstand wählbarste demokratische Kandidat!
    • Weisser Mann 20.02.2020 10:42
      Highlight Highlight logisch. weil er in etwa ein genau so falscher Fünziger ist wie Trump.
    • peeti 20.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Sorry, ich wollte natürlich blitzen. Wüsste nicht, was an dieser Person wählbar sein sollte.
    • Basti Spiesser 20.02.2020 17:01
      Highlight Highlight Warum?
  • Glenn Quagmire 20.02.2020 06:42
    Highlight Highlight Statt sich zu zerfleischen sollte lieber das übergeordnete Ziel im Fokus bleiben
  • tagomago 20.02.2020 06:37
    Highlight Highlight Dass die Demokraten Bloomberg überhaupt als Kandidaten zugelassen haben ist ein Skandal. Er hatte nämlich die Bedingungen dafür gar nicht erfüllt. Und Schwupps... Haben sie die Bedingungen auf ihn angepasst.
    • Bynaus 20.02.2020 10:49
      Highlight Highlight Na gut, er ist unter den ersten drei. Sicher keine dumme Idee mal zu sehen, wie er sich in einer echten Debatte schlägt. Und nicht erst gegen Trump.

DAS ist das Krasseste, was wir bisher an Hamsterkäufen gesehen haben

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner am Sonntag noch dazu aufgerufen, Panikkäufe wegen der Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Er betonte: «Sie müssen nicht so viel kaufen. Nur keine Hektik, entspannen Sie sich einfach.» Seine Gesprächspartner hätten ihm zugesagt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Genützt hat es allerdings nicht wirklich viel, wie es scheint. Derzeit geht nämlich ein Video viral, in dem jemand an einer riesigen Schlange von wartenden Kunden vorbeiläuft.

Um …

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