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Kopfhoerer fotografiert in einem Studio von SRF 4 News, am Mittwoch, 12. September 2018 im SRF Studio in Bern. Im Studio Bern befindet sich die Abteilung Chefredaktion Radio, zu der auch das Radioprogramm Radio SRF 4 News gehoert. Ebenfalls am Standort Bern ist die Regionalredaktion BE FR VS zu Hause. Der SRG Verwaltungsrat prueft derzeit einen Umzug des Radiostudios nach Zuerich. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Lichterlöschen im Radiostudio Bern. Bild: KEYSTONE

SRG bleibt hart und zügelt Radionews definitiv nach Zürich 



Die SRG bleibt trotz Widerstand aus Politik und Wirtschaft hart: Der Grossteil der Radio-Informationsabteilung soll von Bern nach Zürich umziehen. Das hat der Verwaltungsrat der SRG entschieden, wie er am Mittwoch mitteilte.

170 Mitarbeitende von «Echo der Zeit», «Rendez-vous» und anderen Infosendungen sind vom Umzug vom Radiostudio Bern ins Fernsehstudio Leutschenbach betroffen. Die Verlegung der Arbeitsplätze solle vorbehältlich des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens ab Ende 2020 stattfinden, schreibt die SRG. Sie betont, dass sie in Bern mit 550 Mitarbeitern präsent bleibe.

Der Verwaltungsrat folgte mit dem Verlagerungsentscheid einem Antrag der SRF-Geschäftsleitung. Mit der Massnahme sollen jährlich fünf Millionen Franken gespart werden – ohne dass Arbeitsplätze abgebaut oder das Programm tangiert würde, betont die SRG. Sie will insgesamt 100 Millionen Franken sparen. «Der Service public steht im Dienst der Gesellschaft», erklärte SRG-Generaldirektor Gilles Marchand im Communiqué. «Er muss sich ständig neuen Rahmenbedingungen anpassen und gleichzeitig die Entwicklung der Medien antizipieren.»

15 Jahre nach der Revolution im Videobereich fänden die nächsten Umwälzungen im Audiobereich statt. Im Dialog mit den Teams sei es wichtig, die Präsenz der Sendungen und Programme auch in den neuen Mediennutzungsformen sicherzustellen. Mit der Reorganisation der Radioredaktionen setze die SRG die Digitalisierung fort.

SSM will Rechtmässigkeit prüfen

Der Entscheid des SRG-Verwaltungsrats löste scharfe Kritik aus. Die Zentralisierung stehe einem öffentlich finanzierten und national tätigen Medium «nicht gut an», schrieb die Genossenschaft SRG Bern Freiburg Wallis. Sie ist Teil der SRG-Familie. Intern werden nun alle möglichen Szenarien diskutiert, bis zu einem Austritt. Der Vorstand werde sich am Donnerstag treffen und über das weitere Vorgehen diskutieren, sagte Präsident Leander Jaggi im Regionaljournal von Radio SRF. Das letzte Wort werden die Genossenschafter haben.

«Schlag für Mitarbeiter»

Der «Entscheid gegen Bern» dürfte für viele Mitarbeitende ein schwerer Schlag sein und Existenzen gefährden, befürchtet die Genossenschaft. Sie fordert die SRG auf, gegenüber dem Personal Verantwortung zu übernehmen. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) will die Rechtmässigkeit des Umzugsentscheids prüfen. Dieser sei gefällt worden, ohne dass dem SSM sein Recht auf Anhörung zugestanden worden sei, schreibt die Gewerkschaft.

«Das zeugt von einem Verwaltungsrat, der seinen Job nicht sonderlich ernst nimmt», twitterte derweil die Gruppe Pro Radiostudio Bern. «Von Anfang an hätte er auf der parallelen Ausarbeitung alternativer Sparvorschläge beharren müssen, um am Schluss eine echte Wahl zu haben.»Die Gruppe zeigte sich auch enttäuscht darüber, dass weder das SRG-Management noch der Verwaltungsrat auf ihre Gesprächsangebote eingegangen seien. Die Gesprächsverweigerung sei ein Affront gegenüber den Mitarbeitenden, schreibt Pro Radiostudio Bern in einer separaten Stellungnahme.

Besorgte Behörden

Deutliche Worte fanden auch Stadt und Kanton Bern sowie die Hauptstadtregion in einem gemeinsamen Communiqué. Die SRG drohe an Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren. «Wir sind besorgt über die Konzentration der News-Medien in Zürich.»

Für den Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried, Regierungsrat Christoph Ammann und den Freiburger Stadtammann Thierry Steiert ist das «kompromisslose Vorgehen» des gebührenfinanzierten öffentlichen Medienunternehmens «sachlich falsch und politisch unsensibel».

«Mit diesem Vorgehen wird sich die SRG mittelfristig schwächen, nicht stärken», wird Ammann zitiert. Die SRG-Spitze stosse nicht nur die Region Bern vor den Kopf, sondern verabschiede sich zunehmend von der Grundidee eines regional verankerten Service public. (tam/sda)

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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 20.09.2018 14:58
    Highlight Highlight Leider hat mit diesem Entscheid die Wirtschaft über die Politik obsiegt. Keiner merkt es, aber es ist ein kalter neoliberaler Staatsstreich in der SRG. Angesichts ihrer Meinungsbildungsfunktion in unserer Demokratie eine Katastrophe: Von nun an wird die Wirtschaft noch mehr das Sagen haben als schon bisher. Und wir leben in einer Wirtschaftsepoche, die die Reichen immer noch reicher macht und die dazu missbraucht wird, den weniger Begüterten das Leben immer noch schwerer zu machen. Stein um Stein...
  • B-Arche 20.09.2018 13:39
    Highlight Highlight In Deutschland ist Regionalität sehr wichtig. Daher hat die ARD (vergleichbar mit RTS/RSI/SRF) in jedem Bundesland mindestens ein, oft sogar mehrere Landesstudios.

    Aus diesen Inhalten bedienen sich auch Tagesschau sowie alle Radioformate der ARD - auch die 24 Stunden Infowellen.

    Daher hört man so gut wie immer "ein Bericht von X Y, (Landesstudio) Stuttgart" oder "SWR" (als Beispiel) nach einem Bericht.
  • Gubbe 20.09.2018 08:47
    Highlight Highlight Es hat schon was, mit der Zürcher Arroganz. Nichts wird unterlassen, um aus anderen Regionen Firmen und Arbeitskräfte abzuziehen. Wenn's dann passiert ist, kommt das Problem mit den Pendlern und den gestopften Morgen-und Abendzügen. Das ist dann wieder das Problem der SBB, wo wir alle, auch die Regionen wo Arbeitsplätze verloren haben, mit zahlen. Zu guter Letzt, welcher Berner will schon nach Zurich ziehen.
    • Tenno 20.09.2018 12:49
      Highlight Highlight Das geht auch in die andere Richtung. Man kann über alles diskutieren. Ich sehe es eher anders. Die heutige Technik lässt einen eigentlich rund um die Welt arbeiten. Das Problem steckt in den Köpfen. Es gibt Chefs aber auch Arbeitnehmer für welche die Arbeit nur zählt, wenn sie am fixen Arbeitsplatz gemacht wird. So lange sich das nicht ändert, werden immer noch viele Leute sinnlos pendeln.
  • B-Arche 20.09.2018 06:17
    Highlight Highlight Ich warte nur noch darauf bis in Zürich auch das französischsprachige und das italienischsprachige Programm produziert wird mit Geld-Verwaltung in Zug um Steuer sparen.

    Dann hätte man die SRF auch in das typische langweilige Swiss Startup Lifestyle (was immer nur Deutschschweiz mit Dialäkt isch, siehe d'Hyschterie mit'em grässlich schlechtä Titel 079, aber hey isch Dialäkt und wisse Schwitzer machet den Seich also sofort woute!!!).
  • Darkside 19.09.2018 23:25
    Highlight Highlight Als ob es eine Rolle spielen würde wo der Mist produziert wird.
    • dan2016 20.09.2018 11:33
      Highlight Highlight Das Nachrichtenmagazin «Echo der Zeit» und die Infosendung Rendez-vous von Radio SRF sowie die NZZ, Le Temps, die NZZ am Sonntag und Lematin.ch gehören zu den Gewinnern des diesjährigen Medienqualitätsrankings.
      wenn man alles als Mist anschaut, dann spielt es vermutlich tatsächlich eine Rolle. Ich schätze und höre das Echo der Zeit als Podcast, habe aber noch nie G&G geschaut.
  • SanchoPanza 19.09.2018 22:37
    Highlight Highlight pff... mir als Ostschweizer ist das so was von Wurst (haha, Ostschweizer und Wurst) wenn die von Bern nach Zürich ziehen...

    Nach Winthi hört die Schweiz ja eh auf, sollen die sich prügeln...
    • philosophund 20.09.2018 05:51
      Highlight Highlight ...und ich weiss, dass man nach Winti ostwärts nur noch Äpfel und Würste gut (hin)kriegt..
  • alex DL 19.09.2018 22:04
    Highlight Highlight Wie nochmals gefährtdet eine morgendliche Fahrt nach Zürich Existenzen?
    • b4n4n4j03 20.09.2018 06:47
      Highlight Highlight 1. Mindestens 2h mehr Reiseweg pro tag.
      2. Weniger quality time mit freunde und family
      3. Ungesündere lebensweise wegen pendlerstress
      ....
      Und das wegen 5mio fr. (Im verhältnis zu den leuten die betroffen sind ein kleiner bertag)
    • Gipfeli 20.09.2018 08:22
      Highlight Highlight Die Informationsabteilung arbeitet im 24h-Betrieb und mehreren Schichten inkl. Wochenende. Für die Morgen-Primetime ist Zürich mit ÖV gar nicht erreichbar also müsste am Vorabend angereist und in ZH übernachtet werden. Zudem dürfen jetzt dann etliche MitarbeiterInnen 3-4h mit Pendeln verbringen - und der/die eine und andere möchte vielleicht ja noch seine Kinder aufwachsen sehen ?
    • dan2016 20.09.2018 11:37
      Highlight Highlight da ist vielleicht nicht nur das Pendeln der Mitarbeiter ein Problem. Medienarbeit sollte nicht im Bürosessel erfolgen, sondern bei den Kunden. Und die sind in der ganzen Schweiz. ich arbeite in einer globalen Unternehmung. Wir haben einen Teil der Belegerfassung in Chennai zentralisiert. Was wir aber nie machen würden, die Verkäufer in Perm zentralisieren. Und die Digitalisierung hat uns dabei ziemlich geholfen, die ganze Welt dezentral abzudecken. Bei der SRG passiert das Gegenteil, die müssen ganz ganz eng zusammensitzen und können leider nicht mehr bei den Kunden sein.
  • Toto 19.09.2018 21:39
    Highlight Highlight Aber gleichzeitig werden die TV Actualités von Genf nach Lausanne (wo es KEIN TV-Studio gibt) verschoben!!!
  • Thurgauo 19.09.2018 21:11
    Highlight Highlight Der Wähler hätte halt wie immer gerne den Fünfer und das Weggli. Die SRG soll sparen, dass wird wohl leider nicht ohne unangenehme Konsequenzen gehen. Tja, schade für die SRG ....
    • ubu 19.09.2018 22:07
      Highlight Highlight Die Einsparungen der ganzen Übung sind lächerlich gering. Realistischerweise liegen sie bei gut 2 Millionen - bei einem Budget von einer Milliarde.

      Sparen würde man besser in der Verwaltung.
    • bcZcity 19.09.2018 23:03
      Highlight Highlight 2 Millionen hier, 2 Millionen da.....gibt rasch ein Sümmchen!
    • Normi 20.09.2018 01:04
      Highlight Highlight Mit 2 Mio kannst du jemanden während 20 Jahren jeden Monat 8000.- geben....
  • JackMac 19.09.2018 20:56
    Highlight Highlight Nicht das SRF hat entschieden, Zürich hat entschieden.
  • Sauäschnörrli 19.09.2018 20:27
    Highlight Highlight Und der Erich heute im Blick: «Ich finde es falsch, wenn die Bundesstadt das SRG-Radiostudio verliert.»

    https://www.blick.ch/news/politik/srg-verlegt-radiostudio-nach-zuerich-in-bern-herrscht-empoerung-id8876279.html

    Aber damals noch:
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    • Astrogator 20.09.2018 05:37
      Highlight Highlight Wo ist jetzt der Widerspruch? Als strammer SVP'ler ist man immer dagegen, egal um was es geht.

      Aus seiner Sicht ist das korrekt, er war GEGEN die SRF und jetzt ist er GEGEN Einsparungen.
  • Hiker 19.09.2018 19:27
    Highlight Highlight Bin Berner und not amused! Viel lieber würde ich das Bundeshaus (Ochseschüür) nach der (selbsternannten) Welthauptstadt zügeln. ;-)
    • Bijouxly 19.09.2018 21:11
      Highlight Highlight Dann würde der Kanton Bern aber keinen guten Grund mehr haben, von Zürich über den Finanzausgleich durchgefüttert zu werden.
    • Hiker 20.09.2018 11:13
      Highlight Highlight @Bijuxly, genau vielen dank das ist sowas von richtig. Dann müssten die Zürcher ja für diesen ineffizienten Stall aufkommen. Deshalb wollen sie das Zirkuszelt ja auch nicht in der Stadt der allmächtigen selbsternannten Weltverbesserer. Ich frage mich sowieso weshalb die Zürcher nicht schon lange einen eigenen Staat gegründet haben und sie sich immer noch mit der Restschweiz herumärgern!
    • dan2016 20.09.2018 11:39
      Highlight Highlight oh Bijouxly - hundert Male haben die Restschweizer den Zürchern den Finanzausgleich erklärt. Offenbar scheint es dort wirklich eine Anhäufung der begriffsstutzigsten Pesonen zu geben. Und auch mit den Fernsehgebühren schaufelt die Restschweiz schon heute mehr Geld nach Zürich als Zürich in den Finanzausgleich bezahlt.
  • ubu 19.09.2018 19:12
    Highlight Highlight Damit ist die Niederlage bei der nächsten Anti-SRG-Initiative programmiert.
    • Astrogator 20.09.2018 05:38
      Highlight Highlight Die NoBillag-Fans haben doch immer behauptet man sei nicht gegen die SRF 🙄
  • Scott 19.09.2018 19:07
    Highlight Highlight Solange Schlawinski auf Sendung ist, spart die SRG am falschen Ort...
  • Marc< 19.09.2018 19:05
    Highlight Highlight MedienDOWNtown Switzerland.

    Werter SRG-Verwaltungsrat, das werdet ihr noch bereuen. So ein Eigengoal ist heute Abend nicht mal Manchester United zu wünschen und noch weniger der SRG. Derart viele kompetente Mitarbeitende und darüber ein abgehobenes Kader. Schämt euch! Mit der nächsten SRG-Initiative kommt die Retourkutsche – und mag sie noch so radikal sein, sie wird durchkommen.

    Immerhin ein Trost bleibt Ihnen: Für so viel Betriebsblindheit gibts nach der Auflösung der SRG für Sie garantiert eine volle IV-Rente.

    Ein h***e hässiger No-Billag-Bekämpfer
  • Quacksalber 19.09.2018 18:49
    Highlight Highlight Zukünftig nur noch Nachrichten aus der Zürcher Provinz?
    • wädenswiler 20.09.2018 07:10
      Highlight Highlight Provinz? Da kann man wohl nur lachen. Inzwischen wohnt fast jeder fünfte (!) Schweizer im Kanton Zürich (Metropolitanraum Zürich nicht mitgezählt). Zürich als Provinz zu bezeichnen, grenzt ja schon fast an Komik.
    • Quacksalber 22.09.2018 11:34
      Highlight Highlight Der Kommentator ist ja auch aus Basel.
  • G. Schmidt 19.09.2018 18:43
    Highlight Highlight Als Berner befürworte ich diesen Schritt!

    Es kann nicht sein, dass von der SRG verlangt wird zu sparen (nach No-Billag Initiative), aber anschliessend Gärtchen-Politik betrieben wird.

    Für die Digitalisierung sind Synergien äusserst wichtig und dies kann leider oft nur durch Zentralisierung erreicht werden.
    • Gipfeli 20.09.2018 08:30
      Highlight Highlight Synergien sollen genutzt werden, da stimme ich ihnen zu. Aber Digitalisierung ist für mich der Inbegriff für dezentrales Arbeiten. Noch selten war dies in vielen Bereichen so einfach möglich wie heute und Medieninhalte produzieren gehört definitiv dazu.
    • G. Schmidt 20.09.2018 09:57
      Highlight Highlight @Gipfeli

      Ja, dezentrales Arbeiten sollte durch die Digitalisierung möglich werden. Aber um die Prozesse aufzubauen bzw. zu entwickeln. Dies muss oft zentralisiert aufgegleist werden. Siehe Insourcing-Entwicklung der Banken/Pharmaunternehmen in den letzten Jahren.
    • dan2016 20.09.2018 11:42
      Highlight Highlight @G. Schimdt. Es geht nicht um Prozessentwicklung, sondern um journalistische Arbeit. Aber auch für nicht SRG Verlagerungen führt die Digitalisierung nicht zu einer Zentralisierung.
  • Leon1 19.09.2018 18:32
    Highlight Highlight Wetten, dass die Berner, die jetzt am lautesten den Untergang des Föderalismus beklagen, sich selbst gern als Hauptstädter bezeichnen?

    Klingt in den Ohren von Romands, Tessinern, Bündnern, Ostschweizern, Innerschweizern oder Nordwestschweizern wie Hohn ;)
    • dan2016 19.09.2018 18:44
      Highlight Highlight ich kenne grad nicht viele Berner, die sich so bezeichnen. Das Stade de Suisse nennt in Bern schlichtweg auch niemand so.
    • Eine_win_ig 19.09.2018 20:31
      Highlight Highlight Was hat denn der Umzug mit Föderalismus zu tun?

      I don't think it means what you think it means...
    • Leon1 19.09.2018 21:43
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht nix. Wie gesagt, ich lache über die, die den Untergang des Föderalismus beschwören...

      Die SRG als privater Verein kann ihre Sendungen wo auch immer produzieren, solange aus Sicht des Konzessionsgebers (Bund) der Service Public zufriendenstellend erbracht wird können sich die Berner aufregen so lange sie wollen. Zum operativen Standort der SRG hat der Bund kaum etwas zu sagen.

      Gesprochen hat das Stimmvolk - und zwar dass gespart werden muss. Et voila!

      I don't know what you mean, but you obviously did not fully comprehend my comment.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Danyboy 19.09.2018 18:16
    Highlight Highlight Was wären denn die Alternativen? Ich glaube man sieht hier auch, dass ein öffentlichrechtlicher Betrieb NIEMALS sparen kann ohne riesigen Aufschrei. Trotz Erhalt von Arbeitsplätzen. Schwierige Situation...
    • dan2016 19.09.2018 18:41
      Highlight Highlight sorry, aber die Konzentration am teuersten Standort ist in jedem Unternehmen nicht die Sparoption. Und wenn man vor einem halben Jahr eine Abstimmung um die Finanzierung mit dem Argument:
      1. Eigenwirtschaftlich lassen sich Medien nur in Zürich produzieren. Deshalb braucht es die SRG.
      2. Sendungen wie Echo der Zeit, REndez Vous am Mittag sind Glanzstücke der Medienarbeit, drum braucht es uns (ja, die Berner Sendungen)
  • Clife 19.09.2018 18:13
    Highlight Highlight Das einzige, was sich wahrscheinlich ändert, sind die Kantons- und Gemeindesteuern, die neu Zürich erhält und nicht mehr Bern. Die peinlichen Aggressionen, die die Herren in Bern haben, sind für die Katz. Ist doch egal, wo etwas IN DER SCHWEIZ produziert wird, hauptsache die Qualität passt und sie machen einen guten Job und bisher bin ich mit dem Radio zufrieden (insbesondere Verkehrsnachrichten :D)
    • Globidobi 19.09.2018 18:48
      Highlight Highlight Es geht um den Wirtschaftsstandort. Warum sollte nun ein Radiotechniker auf Bern ziehen, wenn alle Radiostationen in Zürich sind. Warum sollte ein berner Radiomoderator werden, wenn er nun 1h zusätzlichen Arbeitsweg hat.
    • chrimark 19.09.2018 21:07
      Highlight Highlight Als ob die SRG Steuern bezahlen würde...
    • Bijouxly 19.09.2018 21:12
      Highlight Highlight Dann müssten ja alle Bündner arbeitslos sein^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 19.09.2018 17:56
    Highlight Highlight Man soll sparen also nicht motzen oder einen brauchbaren Vorschlag bringen!
    • Ökonometriker 19.09.2018 20:03
      Highlight Highlight Weil die Löhne un ZH ja günstiger sind als in BE...
    • Tenno 19.09.2018 21:35
      Highlight Highlight In solchen Bereichen wird in Bern wie in Zürich bezahlt um an die nötigen Ressourcen zu kommen.
    • ubu 19.09.2018 22:14
      Highlight Highlight @Ass: Du weisst schon, dass das Sparpotenzial dieser Übung bei etwa 2 Promill des Gesamtbudgets liegt, oder?

      Sparen müsste man bei der Verwaltung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slant 19.09.2018 17:41
    Highlight Highlight SRZ - Schweizer Regionaljournal Zürich
  • plaga versus 19.09.2018 17:29
    Highlight Highlight Jetzt also. Geht der Föderalismus in der Schweiz vor die Hunde.
  • Lümmel 19.09.2018 17:29
    Highlight Highlight Z'Züri schiint dänn d'Sunne!
    • Capoditutticapi 19.09.2018 17:34
      Highlight Highlight Äuä
    • Lümmel 19.09.2018 18:05
      Highlight Highlight Ich möchte noch betonen dass ich nicht aus Züri bin.
    • manolo 19.09.2018 18:19
      Highlight Highlight Aber z‘bärn geit poscht ab!
      Alle 170 Mitarbeiter bitte in Bern eine eigene BE Aufbauen!👍

Gravierende IT-Panne bei der UBS – bis zu 1500 Kunden betroffen

Bei der Grossbank UBS kam es zu einer grösseren Datenpanne. Kunden, die ihre Kontoauszüge online bei der Bank abspeichern, konnten zum Teil nicht mehr auf diese zurückgreifen. Zudem sind persönliche Daten, die Kunden in einem elektronischen Tresor (der App «UBS Safe») abgespeichert hatten, verloren gegangen.

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