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epa07386126 Zurich's head coach Ludovic Magnin reacts during the UEFA Europa League round of 32, second leg soccer match between SSC Napoli and FC Zurich in Naples, Italy, 21 February 2019. Napoli won 5-1 on aggregate.  EPA/MELANIE DUCHENE

Hat den sichersten Job der Welt: Ludovic Magnin Bild: EPA/KEYSTONE

Magnins sicherster Arbeitsplatz der Welt und 5 weitere Erkenntnisse des Fussball-Weekends

In der Super League kommen die Zürcher Klubs nicht vom Fleck. Während GC auch unter dem neuen Trainer weiter verliert, geschieht in Luzern genau das Gegenteil.

markus brütsch / ch media



Magnin hat weltweit den sichersten Arbeitsplatz

Seit gestern wissen wir: Ludovic Magnin hat weltweit den sichersten Arbeitsplatz aller Fussballtrainer. Zu 200 Prozent stehe er hinter ihm, sagte FCZ-Präsident Ancillo Canepa vor dem Spiel in der Thuner Stockhorn Arena. Dass die Zürcher nach dem 2:2 nun seit vier Spielen sieglos sind, von den letzten acht Partien nur eine gewonnen haben und in der Tabelle dem Barrageplatz fast so nahe sind wie dem angestrebten dritten Rang, muss Magnin also nicht beunruhigen.

FCZ-Trainer Ludovic Magnin teilt gegen Leverkusen aus

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Video: watson/Angelina Graf

Weil sein Team nicht aufgesteckt und sich in letzter Minute noch einen Punkt gesichert hatte, konnte der FCZ-Trainer sagen: «Wir haben Charakter und Mentalität gezeigt.» Gepfiffen hatte das Spiel Alain Bieri, der in der letzten Woche eine E-Mail mit einer Drohung gegen Leib und Leben erhalten hatte. Auch gestern stand er zweimal im Mittelpunkt. Nach einem Foul von Guillaume Faivre an Benjamin Kololli hätte er dem FCZ einen Penalty zusprechen müssen. In der Nachspielzeit tat er dies dann nach einem Handspiel von Stefan Glarner doch noch, was Doppeltorschütze Kololli zum Ausgleich nützte. Für die Thuner hatte Basil Stillhart beide Tore erzielt.

Stipic lobt Team trotz Niederlage

Von solchen Torschützen kann GC nur träumen. Das Debüt des Trainers Tomislav Stipic ging gegen YB nach einem Tor von Djibril Sow in der 95. Minute verloren. Zuvor hätte bei der einzigen GC-Chance Nedim Bajrami das 1:0 erzielen müssen. Müssen? «Ausser sterben muss man nichts im Leben», sagte Stipic. «Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Es hat von der Mentalität und Einstellung her alles Nötige getan.»

GC Trainer Tomislav Stipic beim Fussballspiel dert Super League Grasshopper Club Zuerich gegen die BSC Young Boys im Stadion Letzigrund in  Zuerich am Samstag, 9. Maerz 2019.     (KEYSTONE/Walter Bieri)

Tomislav Stipic ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Bild: KEYSTONE

Häberli in den Spuren von Seoane

Mit drei Siegen und einem Unentschieden war Gerardo Seoane vor einem Jahr beim FC Luzern in seine Trainerkarriere gestartet. Am Ende stand Rang drei. Genauso vielversprechend hat nun Thomas Häberli seinen Job in der Zentralschweiz angetreten. Mit zwei Siegen und einem Remis in der Meisterschaft und dem sensationellen 4:0-Erfolg im Cup gegen YB und Seoane hätte es nicht besser laufen können.

Luzerns Trainer Thomas Haeberli im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen 1879, am Sonntag, 10. Maerz 2019, in der Swissporarena in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Häberlis Einstand beim FC Luzern ist geglückt. Bild: KEYSTONE

«Das war eine fantastische Woche», sagte Häberli nach dem 3:0-Triumph über den FC St. Gallen. Pascal Schürpf, Christian Schneuwly und Blessing Eleke waren die Torschützen gewesen. Damit haben die Luzerner die letzten acht Spiele gegen St. Gallen alle gewonnen! Den Ostschweizern ist es in dieser Saison noch nie gelungen, drei Spiele in Folge ungeschlagen zu bleiben. Freuen durfte sich wenigstens Philippe Koch: Der Solothurner gab auf den Tag ein Jahr nach seinem letzten Ligaspiel und einer langen Verletzungspause dasComeback.

Janjicic mit dem HSV grosser Derbysieger

In Deutschland ist am Sonntag für einmal ein Spiel der 2. Bundesliga im Blickpunkt gestanden. Wochenlang hatten die Fans des FC St.Pauli und des Hamburger SV diesem Stadtderby der zwei Aufstiegsaspiranten entgegengefiebert. Dann aber erlebten die Paulianer eine herbe Enttäuschung, ihr Team ging gegen den HSV 0:4 unter. Während der Schweizer Léo Lacroix beim HSV wie üblich auf der Ersatzbank sass, durfte Landsmann und Teamkollege Vasilije Janjicic auf dem Spielfeld die einmalige Stimmung am Millerntor geniessen.

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Die Choreos vor dem Derby. Video: YouTube/Passion Ultras

Nico Elvedis Rehabilitation

In der Bundesliga übernahm Bayern München mit einem 6:0 über Wolfsburg die Tabellenführung. Trainer Niko Kovac hatte die drei von Jogi Löw ausgemusterten Nationalspieler Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller demonstrativ in die Startelf genommen. Bei Mönchengladbach rehabilitierte sich der zuletzt schwache Nico Elvedi mit dem 1:0-Siegtor in Mainz.

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Elvedis Siegtreffer. Video: streamja

Xherdan Shaqiri leidet

Was hat Xherdan Shaqiri verbrochen? Im dritten Premier-League-Spiel in Folge kam der sechsfache Saisontorschütze nicht zum Einsatz wie schon beim Champions-League-Knaller gegen die Bayern. Natürlich, die Konkurrenz im Kader des FC Liverpool ist enorm. Gestern hatte der Schweizer Gesellschaft von Dejan Lovren, Naby Keita, Jordan Henderson, Daniel Sturridge und Divock Origi.

Liverpool's coach Juergen Klopp, left, speaks to Liverpool's Xherdan Shaqiri during the English Premier League soccer match between West Ham United and Liverpool at the London Stadium in London, Monday, Feb. 4, 2019.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Hat Shaqiri Probleme mit Jürgen Klopp? Bild: AP/AP

Doch bis vor ein paar Wochen schien es, als würde Shaqiri bei Trainer Jürgen Klopp einen Stein im Brett haben, der Deutsche hatte ihn elf Mal in die Startelf berufen und zehn Mal eingewechselt. Nach dem 4:2-Heimsieg über Burnley liegen die Reds weiter einen Zähler hinter Manchester City.

Im Rennen um einen Champions-League-Platz siegte Arsenal gegen Manchester United 2:0 und fügte den Red Devils in der Liga die erste Niederlage unter Trainer Ole Gunnar Solskjær zu. Für das 1:0 hatte Granit Xhaka mit einem Distanzschuss gesorgt.

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Das 1:0 von Granit Xhaka. Video: streamja

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    Alle Leser-Kommentare
  • Harvey Dent 11.03.2019 10:55
    Highlight Highlight Mal schauen ob es den mediokren FCZ nicht auch noch in den Abstiegsstrudel nimmt...
  • Illuminati 11.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Gegen Magnin spricht meiner Meinung nach nicht mal primär die zuletzt schlechten Resultate in der Liga, sondern dass ich absolut keinen Fortschritt erkennen kann geschweige denn ein Spielsystem... Für ihn spricht, dass er sehr viele, junge Spieler integriert und besser macht. Gegen Xamax muss jetzt aber zwingend ein Sieg her!
  • Jeanne d'Arc 11.03.2019 09:46
    Highlight Highlight ich sehe unter Magnin keine Fortschritte, aber man muss auch sagen, dass dieses Team auch nicht das Potential hat um Platz 2 zu spielen.
    • Illuminati 11.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Naja meiner Meinung nach ist der Kader sicher gut genug für den dritten Platz. Aber es fehlt halt ein Topstürmer. Odey ist nicht schlecht aber das Spiel läuft teilweise an ihm vorbei, weil zu häufig hohe Flanken in seine Richtung gespielt werden, welche er halt wegen seiner geringen Körpergrösse nicht verarbeiten kann..
    • Der_Infant 11.03.2019 11:00
      Highlight Highlight Das sehe ich ganz ähnlich.
      Es wird versucht wie mit einem Michi Frey zu spielen. Zwar holte Odey anfänglich viele Langebälle runter, mittlerweile aber nicht mehr.
      Was ich mich wundere ist, weshalb bei den offensichtlichen Schwächen im Sturm nicht mehr mit einer HS oder einem zweiten Stürmer gespielt wird.
    • Dark Circle 11.03.2019 12:37
      Highlight Highlight Das sehe ich ähnlich. Der FCZ hat ein sehr gutes Kader, aber kein Team. Fast in jedem Spiel sind andere Spieler in der Startformation. So können die Spieler die Laufwege der anderen gar nicht kennen. Zudem fehlen in der Offensive die Ideen. Es wird einfach geflankt und gehofft, dass der Ball den Weg ins Tor findet. Aber wie man sieht funktioniert diese Taktik seit einigen Spielen nicht mehr. Und wieso nicht zu Beginn weg mit Odey und Ceesay gespielt wird, ist mir eh ein Rätsel. Gerade Odey hat schon früh gesagt, dass er nicht gerne die einzige Sturmspitze ist.

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