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Eismeister Zaugg

Das sind die besten Eishockey-Spieler der Schweiz im Jahr 2017 – Rang 41 bis 50

Wer war der beste Eishockey-Spieler der Schweiz in diesem Kalenderjahr? Wer könnte dies besser als einer der grössten Eishockey-Experten und «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.
26.12.2017, 18:19

Wer ist gut? Wer ist wichtig? Wir können wochenlange Seminare veranstalten und doch finden wir in dieser Frage keine Einigkeit.

Tore, Assists, Strafminuten und die Plus/Minus-Statistik sagen zwar viel. Aber bei weitem nicht alles. Wäre die Beurteilung von Spielern so einfach, dann hätten die Sportchefs ein geruhsames Leben.

Bild: AP/AP

Was die Statistiken nicht sagen, welche Bedeutung ein Spieler in der Chemie einer Mannschaft hat. Welche Verdienste aus der Historie. Welche Ausstrahlung auf die Fans. Und erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur das Talent entscheidet. Die Persönlichkeit spielt eine fast so wichtige Rolle. Sportchefs holen Spieler, aber es kommen Menschen. Junge Männer, die dafür bezahlt werden, um zu spielen.

Ray Shero, der General Manager der New Jersey Devils, wusste von seinen Scouts ALLES über Nico Hischier. Aber er wusste sehr wohl, warum er nach Bern reiste, um in einem langen Gespräch einen persönlichen Eindruck zu bekommen – erst dann entschied er sich, ihn zu unserem ersten Nummer-1-Draft zu machen. Wer mag also in einer so komplizierten Wissenschaft von einem Chronisten verlangen, keinem Irrtum zu unterliegen?

Wir zeigen die Top 50 in einer fünfteiligen Serie. Hier der erste Teil:

50. Matthieu Tschantré (Biel)

Im elften Jahr Biels Captain – eine zentrale Wirkung in der Chemie des Teams, die über nachlassende spielerische Wirkung hinausgeht.

Bild: KEYSTONE

49. Antti Erkinjuntti (Langnau)

Der finnische Vorkämpfer personifiziert mit smarter, selbstloser Spielweise das System seines Trainers Heinz Ehlers.

Bild: KEYSTONE

48. Beat Forster (Biel)

Stabilisiert mit Härte, Routine und Mut eine der nominell schwächsten Verteidigungen der Liga.

Beat Forster (vorne).
Beat Forster (vorne).Bild: KEYSTONE

47. Kevin Klein (ZSC)

Zürichs Antwort auf Beat Forster ist einer der meistunterschätzten ausländischen Spieler der Liga.

Bild: KEYSTONE

46. Andrei Bykov (Fribourg)

Wir haben diese Saison den wahren Bykov noch nicht gesehen, aber sein Talent fasziniert uns trotzdem.

Bild: KEYSTONE

45. Roman Cervenka (Fribourg)

Ein grosser Musiker für die spielerisch feinen Töne, einer der komplettesten, smartesten Center der Liga – aber nur bei mildem Wetter.

Bild: KEYSTONE

44. Broc Little (Davos)

Wäre er im wilden HCD-Expresshockey nicht so oft auf sich alleine gestellt, wäre er noch produktiver.

Bild: KEYSTONE

43. Yannick Rathgeb (Fribourg)

Wird Gottérons wilde Antwort auf Eric Blum taktisch disziplinierter, bekommt er ein NHL-Angebot.

Bild: KEYSTONE

42. Maxim Lapierre (Lugano)

Luganos Antwort auf Thomas Rüfenacht ist vom Operetten-Bösewicht zur spielerischen Lichtgestalt und zum Alain Haworth des 21. Jahrhunderts gereift.

Bild: TI-PRESS

41. Mason Raymond (Bern)

Glücklicher SCB, der es sich leisten kann, diese Tanzmaus der Aussenbahnen zwischendurch auf die Tribüne zu schicken.

Bild: KEYSTONE

Die weiteren Plätze werden an diesen Tagen publiziert:

  • 27. Dezember: Ränge 40 – 31
  • 28. Dezember: Ränge 30 – 21
  • 29. Dezember: Ränge 20 – 11
  • 30. Dezember: Ränge 10 – 1

Wenn Hockey-Vereine beim Samichlaus wären

Video: watson/Angelina Graf

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quelle: keystone / fabrice coffrini
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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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dwight_schrute
26.12.2017 19:52registriert April 2016
Bin zwar kein HCD-Fan, aber weshalb ist Broc Little nur auf Platz 44? Ich zumindest schätze ihn stärker ein.
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Röbi Roux
26.12.2017 19:42registriert Dezember 2014
Lobt sich Klaus in der Einleitung wirklich selbst?
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Mister#83
26.12.2017 20:49registriert Februar 2016
Fragwürdig, wenn Broc Little auf Platz 44 ist und Lapierre ist zwei Plätze weiter vorn. Lapierre unauffällig und Little macht sehr viele Tore und dann erst recht noch schöne.
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